Zuwahlen neuer Mitglieder 2016

In der Geschäftssitzung am 12. Mai 2016 wurden auf Vorschlag der Mitglieder folgende namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als neue Mitglieder der Leibniz-Sozietät zugewählt:
Dr. phil. Benjamin Apelojg, Jhg. 1975, Fachgebiet: Fachdidaktik Wirtschaft-Arbeit-Technik
PD Dr. oec. Wilfried  Baumgarten,
Jhg. 1950; Fachgebiet: Sprachwissenschaften, Linguistik
Prof. Dr. Ing. Peter Brödner, Jhg. 1942, Fachgebiet: Informatik
Prof Dr. rer. nat. Klaus Dethloff, Jhg. 1950, Fachgebiet: Meteorologie
Prof. Dr. phil. Hans-Christoph Hobohm, Jhg.1955, Fachgebiet: Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Prof. Dr. rer. nat. Ekkehard Höxtermann, Jhg.1953, Fachgebiet: Biologie, Geschichte der Naturwissenschaften
Prof. Dr. rer. nat. habil. Katarina  Jewgenow, Jhg.1957, Fachgebiet: Biologie
Dr. rer. nat. habil. Michael  Kaschke, Jhg.1957, Fachgebiet: Physik
Prof. Dr. phil. Klaus  Lenk, Jhg. 1940, Fachgebiet: Verwaltungswissenschaft
Prof. Dr. phil. Angela Richter, Jhg. 1952, Fachgebiet: Südosteuropawissenschaften, Südslawistik
Prof. Dr. phil. Dagmar Schäfer, Jhg. 1968, Fachgebiet: Technikgeschichte Chinas Prof. Dr. rer. nat. Ali Mehmet Celal  Sengör, Jhg. 1955, Fachgebiet: Geologie/Tektonik
Prof. Dr. phil. Luan  Starova, Jhg. 1941, Fachgebiet: Philosophie
Prof. Dr. Karl-Friedrich  Wessel, Jhg. 1935, Fachgebiet: Humanontognesezum
Ehrenmitglied wurde gewählt:Prof. Dr.-Ing. Werner Zorn, Jhg. 42,Die zugewählten Mitglieder erhalten zum traditionellen Leibniztag 2016 ihre Urkunden und stellen sich dem Plenum vor.

Bericht über das Symposium „Technologie und nachhaltige Entwicklung“

Der Arbeitskreis Allgemeine Technologie der Leibniz-Sozietät widmet sich seit 2001 verschiedenen Facetten und Fragestellungen einer Allgemeinen Technologie, vor allem in Form von Symposien. Die bisherigen Symposien waren folgenden Schwerpunkten gewidmet:

  • Allgemeine Technologie – Vergangenheit und Gegenwart (2001);
  • Fortschritte bei der Herausbildung der Allgemeinen Technologie (2004);
  • Allgemeine Technologie – verallgemeinertes Fachwissen und konkretisiertes Orientierungswissen zur Technologie (2007);
  • Ambivalenzen von Technologien – Chancen, Gefahren, Missbrauch (2010);
  • Technik – Sicherheit – Techniksicherheit (2012);
  • Technologiewandel in der Wissensgesellschaft – qualitative und quantitative Veränderungen – (2014).

Das siebte Symposium am 13. Mai 2016 behandelte im Rahmen eines Ehrenkolloquiums anlässlich des 80. Geburtstages von Ernst-Otto Reher die Thematik „Technologie und nachhaltige Entwicklung“. Das Wirken des Arbeitskreises ist sehr eng mit dem Namen Ernst-Otto Reher verbunden. So auch das aktuelle Symposium, welches aufgrund der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit und Technik für den gesellschaftlichen Wandel vielfältige Fragen aufwirft.

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INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz Online, Nr. 23 (2016)

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Alle in den vorangegangenen Nummern erschienenen Beiträge sind unter Leibniz Online aufrufbar, entweder unter den Kategorien (siehe linke Spalte) oder im Menü unter Publikationen (hier das entsprechende Portfolio mit dem Adobe Reader öffnen).

Vorträge – Untersuchungen – Meinungen

Momir Polenakovic, Katarina Davalieva: Proteomics in Biomarker Discovery for Prostate Cancer
PDF-Download (eingestellt am 18. Mai 2016)

Gerhard Oberkofler: Gibt es eine coincidentia oppositorum von Marxismus und Theologie der Befreiung?
PDF-Download (eingestellt am 12. April 2016)

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Jahrestagung 2016 der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften; Bericht

Die Jahrestagung zum Thema

Gottfried Wilhelm Leibniz: Ein unvollendetes Projekt

fand am 28. April 2016 statt. Sie wurde vom Präsidenten der Leibniz-Sozietät Prof. Gerhard Banse eröffnet. Anschließend gab Hartmut Hecht (MLS) eine kurze Einführung in das Thema und eröffnete die Vormittagssitzung, die er auch moderierte.

Das Sitzungegbäude im Frühlingskleid; Foto: D.Linke

Das Sitzungsgebäude im Frühlingskleid; Foto: D.Linke

Prof. Dr. Michael Kempe, Hannover, Foto: D. Linke

Prof. Dr. Michael Kempe, Hannover, Foto: D. Linke

Das Eröffnungsreferat mit dem Titel In der besten aller möglichen Bergwelten. G. W. Leibniz, J. J. Scheuchzer und der europäische Alpendiskurs um 1700 hielt der Leiter des Leibniz-Archivs Hannover, Michael Kempe. Er stellte Scheuchzer als Korrespondenzpartner von Leibniz mit vergleichbaren Interessen und universalgeschichtlichen Ambitionen vor. Insbesondere untersuchte er die im Dialog mit Leibniz manifest werdenden Verschiebungen im Denken des Schweizer Gelehrten von den Positionen des Occasionalismus zur prästabilierten Harmonie, wobei er die Bedeutung der Naturgeschichte für diese Entwicklung herausstellte.

 

 

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Nekrolog auf unser Mitglied Prof. Dr. Dieter Mette

Dieter Mette 2014

Dieter Mette 2014

Prof. Dr. Dieter Mette
* 11. Januar 1951, † 23.04.2016
Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2014

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften und  die Lehreinheit Wirtschaft-Arbeit-Technik der Universität Potsdam trauern um einen überaus engagierten Kollegen, der sein Leben und Denken ganz in den Dienst der Wissenschaft und die Profilierung der Lehrerbildung gestellt hatte.

Dieter Mette wurde am 11.01.1951 in Blankenburg/Harz geboren. Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule nahm er eine Lehre als Betriebsschlosser in den „Harzer Kalk- und Zementwerken“ auf und erwarb an der Volkshochschule Wernigerode die Hochschulreife. 1971 beendete er seine Tätigkeit als Betriebsschlosser und nahm ein Studium an der Pädagogischen Hochschule Erfurt auf. Mit dem Abschluss des Diploms setzte er seine Tätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Erfurt als wissenschaftlicher Assistent fort. 1981 promovierte Dieter Mette mit einer Forschungsarbeit zur Handlungsregulation für die praktische Arbeit bei Prof. Dr.-Ing. habil. Dietrich Blandow, der seine Persönlichkeit nachhaltig prägte.

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Kolloquium „Klima und Menschheit“ vom 14.04.2016: Bericht

Das gut besuchte, ganztägige Kolloquium „Klima und Menschheit“ war gleichzeitig Ehrenkolloquium für die Mitglieder Karl-Heinz Bernhardt, Klaus-Dieter Jäger und Dietrich Spänkuch anlässlich deren 80. Geburtstage.

Die Jubilare

Foto: Dietmar Linke
(zur Vergrößerung und vollständigen Betrachtung der Bilder links klicken)

Karl-Heinz Bernhardt und Wolfgang Böhme hatten bereits vor mehr als zehn Jahren, nämlich am 25. November 1993 im Rahmen der Thematik „Globaler Wandel“ vor dem Plenum der Leibniz-Sozietät über dasselbe Thema referiert  (Sitzungsberichte, Heft 1/2, 1994). Seither hat diese Thematik nichts von ihrer Aktualität eingebüßt, im Gegenteil, diese Thematik ist aktueller denn je.

Das Kolloquium wurde vom Präsidenten der Leibniz-Sozietät, Prof. Gerhard Banse, eröffnet, der anschließend auch die Laudatio für Karl-Heinz Bernhardt vortrug. Klaus-Dieter Jäger’s Arbeiten wurden von Armin Jähne (MLS) gewürdigt. Heinz Kautzleben (MLS) schloss den Reigen der Laudationes mit der Laudatio für Dietrich Spänkuch ab.

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Symposium „Weltanschauliche Begründungen einer Politik der Gerechtigkeit. In Erinnerung an den religiösen Sozialisten Emil Fuchs“

Der Dialog zwischen Weltanschauungen ist dringend erforderlich

Vom 8. bis 9. Dezember 2015 führte die Rosa Luxemburg Stiftung, gemeinsam mit der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften ein Symposium zum Thema „Weltanschauliche Begründung einer Politik der Gerechtigkeit – zu Ehren von Emil Fuchs“ durch. Dieses Symposium wollte mit der Behandlung des hoch aktuellen Themas „Gerechtigkeit“ zu dem in Zeiten von Krisen, neuen Kriegen und den Gefahren gesellschaftlicher Spaltung sowie des aufkommenden Hasses gegenüber den Flüchtlingen zu dem dringend notwendigen Gespräch zwischen Vertretern unterschiedlicher Weltanschauungen beitragen.

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Hommage an MLS Prof. Dr. Hermann Klenner zu seinem 90. Geburtstag

 

 „Recht und Freiheit in Geschichte und Gegenwart“

Hermann Klenner, Schlusswort; Foto: P. Knoll

Hermann Klenner, Schlusswort; Foto: P. Knoll

In der Gemeinsamen Sitzung beider Klassen am 10.3.2016 im Medizincampus Berlin Buch, die vom  Stellvertretenden Sekretar der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften, Prof. Dr. Jürgen Hofmann, geleitet wurde, wurde der Jurist Prof. Dr. Hermann Klenner zu seinem 90. Geburtstag geehrt.

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Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung unseres Mitglied Reiner Rummel

„Zum Gedenken an Carl Friedrich Gauß (1777 – 1855), den bedeutendsten Schüler des Collegium Carolinum zu Braunschweig, hat die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft die Gauß-Medaille gestiftet, die für hervorragende wissenschaftliche Leistungen verliehen wird. …“ (http://bwg-nds.de/gau%C3%9F-medaille/ ).

Am 29.04.2016 wird  im Rahmen des Carl Friedrich Gauß-Kolloquiums „Vermessung der Erde vom Weltraums“ und der Feierlichen Jahresversammlung der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaftmit unser Mitglied Reiner Rummel mit dieser Medaille ausgezeichnet.

Die Leibniz-Sozietät beglückwünscht Kollegen Prof. Dr. Reinhard Rummel, der aktiv in der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften und im Arbeitskreis Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) mitarbeitet, sehr herzlich.

Lutz-Günther Fleischer,
Sekretar der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften;
Heinz Kautzleben,
Ko-Sprecher des Arbeitskreises GeoMUWA

Unser Kooperationspartner Musikakademie Rheinsberg feiert 25. Jahrestag

25 Jahre Musikakademie Rheinsberg, Deutsche Streicherphilharmonie

25 Jahre Musikakademie Rheinsberg, Deutsche Streicherphilharmonie

Mit einem Festakt im Schlosstheater hat die Musikakademie Rheinsberg am 2. April ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zu den zahlreichen Jubiläumsgästen gehörte auch Brandenburgs Kulturministerin Frau Martina Münch. Bezugnehmend auf die Bilder der gerade eröffneten Jubiläumsausstellung in der Remise der Tourist-Information Rheinsberg, die noch ein zerstörtes Theater und marode Gebäude zeigen, würdigte Frau Münch an diesem Tag eine Einrichtung, die sich in den vergangenen Jahren zu einem Musen- und Bildungsort für viele Menschen gemausert hat. Profi- und Laienmusiker finden in der Musikakademie eine erstklassige Übungs- und Aufführungsstätte vor. Für so manchen Künstler war sie in den vergangenen 25 Jahren ein Sprungbrett für die Karriere, erklärte die Ministerin.

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Memorandum zur Rettung des Heinrich-Schliemann-Museums in Ankershagen

Im Namen des Präsidiums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin hat ihr Präsident Gerhard Banse am 31.03.2016 ein Schreiben an die Staatsministerin für Kultur und Medien, Frau Prof. Dr. Monika Grütters, gesendet, das ein Memorandum zur Zukunft des Heinrich-Schliemann-Museums in Ankershagen (Mecklenburg-Vorpommern) enthält. Im Schreiben heißt es u.a.
„Das Heinrich-Schliemann-Museum in Ankershagen (Mecklenburg-Vorpommern) ist laut „Blaubuch“ der neuen Bundesländer ein „kultureller Gedächtnisort“ von nationaler Bedeutung und internationaler Ausstrahlung – aber jetzt in einem hohen Maße in seiner weiteren Existenz gefährdet. Die im Memorandum enthaltenen Informationen belegen diese Gefährdung ausführlich.
Aus Sicht des Präsidiums der Leibniz-Sozietät sollte alles getan werden, um gemeinsam die Weiterexistenz des Heinrich-Schliemann-Museums zu sichern.“

Wortlaut des Memorandums