März-Workshop des AK Gesellschaftsanalyse: Bericht

Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“:

Bericht zum Workshop „Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“ am 24. März 2017.

Trotz einer erforderlichen Terminverlegung war dieser Workshop mit seinen fünfzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur gut besucht; es kam vor allem auch zu sehr intensiven und lebendigen Debatten. Denn das Thema hatte bzw. hat es im doppelten Sinn in sich: Einmal in dem einer Perspektive „Postwachstumsgesellschaft“. Und dann in dem einer Frage nach notwendigen und möglichen Politiken für eine solche Gesellschaft und eine darauf leitende Transformation.

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Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 131, Jahrgang 2017

Technik & Technologie
techne cum episteme et commune bonum
Ehrenkolloquium anlässlich des 70. Geburtstages von
Gerhard Banse

Bernd Meier, Lutz-Günther Fleischer: Einleitung
Armin Jähne: Eröffnung
Herbert Hörz: „Wir können sehr viel!“ — Laudatio für Präsident Gerhard Banse zum 70. Geburtstag
Horst Klinkmann: Historisch Unersetzliches bewahren und Neues auf den Weg bringen
Hans-Otto Dill: Rede namens der Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften auf der Plenartagung der Leibniz-Sozietät zu Ehren ihres Präsidenten Professor Dr. Gerhard Banse
Lutz-Günther Fleischer: Technik, Technologie und Technisierung im menschlichen Weltverhältnis und Weltverständnis
Bernd Meier: Curriculare Implikationen des Technikbegriffs
Gerhard Banse:  Auf dem Weg zur kulturellen Technikbewertung
Klaus Hartmann: Technologie und Prozesstechnik — im Spannungsfeld von Industrie 4.0
Norbert Mertzsch: Lebenslauf technischer Artefakte und dazu gehöriger Technologien
Hans-Liudger Dienel, Christoph Henseler: Landkarten des Ungewissen — ein Werkzeug für die Kommunikation von Ungewissheit in den Wissenschaften
Horst Kant: Die Entdeckung der nuklearen Energie — Einige wissenschaftshistorische Betrachtungen
Viktor Jakupec: Foreign Aid: Cultural Values and Norms
Benjamin Apelojg, Majken Bieniok: Eine Kurzvorstellung der Felix-App und deren Einsatz im PSI-Projekt der Qualitätsoffensive Lehrerbildung
Gerhard Banse: Dankesworte
Autoren

Der gedruckte Band kann beim Trafo-Verlag bestellt werden

Mai-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften: Themenänderung

Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften führt ihre Mai-Sitzung am 11.05.2017 als öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum veränderten Thema:

Über den Umgang mit Unbestimmtheit

Referent: Gerhard Banse (MLS)

Veranstaltungsdetails

Nachrichten aus der Tätigkeit des AK GeoMUWA im März und April 2017

Das Mitglied der Leibniz-Sozietät und langjähriger Sprecher des Arbeitskreises Geo-, Montan-, Uwelt-, Weltraum- und Asotrowissenschaften (AK GeoMUWA) Heinz Kautzleben, der die Entwicklung der wissenschaftlichen Geodäsie im Raum Potsdam in der jüngsten Vergangenheit stark mitgeprägt hat, hat nach dem Kolloquium am 07.April 2017 zum Thema

„Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert (1843-1917)“

Impressionen von den vier Veranstaltungen im März und April 2017, die sich im weitesten Sinne mit Fragen der wissenschaftlichen Geodäsie und ihrer Geschichte im Raum Potsdam befassen, übermittelt und speziell einen Kurzbericht über das Kolloquium am 07.04.2017 eingebunden.

Er schreibt:
„Das Kolloquium „Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert“ war eine Veranstaltung der vier Organisationen, die in der Region Berlin-Brandenburg mit diesem großen Wissenschaftler und bedeutenden Wissenschaftsorganisator, der im Königreich Preußen in der Glanzzeit des Deutschen Kaiserreiches gewirkt hat, verbunden waren und sich heute noch zu ihm bekennen. Es sind das: die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. – die Gelehrtengesellschaft, die 1700 als Kurfürstlich Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften gegründet wurde und sich nach einer großen wechselvollen Geschichte 1993 als Verein mit dem aussagekräftigen, anspruchsvollen Namen konstituiert hat; das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches  GeoForschungsZentrum GFZ; der DVW-Landesverein Berlin-Brandenburg e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement und das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der Technischen Universität Berlin. Das in der Einladung angekündigte Vortragsprogramm konnte voll realisiert werden.“

Das Kolloquium war sehr gut besucht und bot Gelegenheit  zu lebhaften Erörterungen der Bedeutung Friedrich Robert Helmerts für die Entwicklung der wissenschaftlichen Geodäsie.

Blick in den Vortragsraum am 07. April 2017

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INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz Online, Nr. 27 (2017)

Alle in den vorangegangenen Nummern erschienenen Beiträge sind unter Leibniz Online aufrufbar, entweder unter den Kategorien (siehe linke Spalte) oder im Menü unter Publikationen (hier das entsprechende Portfolio mit dem Adobe Reader XI öffnen).

Neu in dieser Nummer:

Lothar Kolditz: Ergänzender Kommentar zu seinem Beitrag
sowie 4 neue Rezensionen:
Herbert Hörz zu: Dan Bednarz: East German Intellectuals and the Unification of Germany
Anna Schwarz zu: Michael Brie u.a. (Hg.): Transformation. Suchprozesse in Zeiten des Umbruchs
Rose-Luise Winkler zu zwei Publikationen über die russische Wissenschaftsgeschichte

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Kooperationsvereinbarung von Leibniz-Sozietät und Leibniz Gymnasium in Berlin-Kreuzberg unterzeichnet

Schule trifft Wissenschaft:

Gemeinsame Kooperationsvereinbarung von Leibniz-Sozietät und Leibniz Gymnasium in Berlin-Kreuzberg unterzeichnet

Die Leibniz-Sozietät hat es sich, gemeinsam mit der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät, zum Ziel gemacht, dem Grundsatz ihres Namensgebers Gottfried Wilhelm Leibniz

« theoria cum praxi et commune bonum ».

zu folgen. In diesem Sinne geht es darum, einerseits eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis zu erreichen und andererseits für das gemeinschaftliche Wohlergehen z.B. den dringend benötigten wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Alle Fotos: Frank Schulenberg.SenBJF

Was eignet sich hierfür besser als eine Partnerschaft mit einer Schule, die nicht nur den Namen Leibniz trägt, sondern sich auch ganz im Sinne von Gottfried Wilhelm Leibniz dadurch auszeichnet, die Begabungen eines jeden Schülers und einer jeden Schülerin zu beachten und weiter zu entwickeln (näheres s. Homepage der Leibniz-Schule).

Dieses Vorhaben einer Partnerschaft wurde nun am 3. April 2017 im Rahmen eines „kleinen Festaktes“ durch die Unterzeichnung einer Kooperationsurkunde in der Aula der Schule gestartet. Die Kooperationsvereinbarung zwischen Schule und Sozietät wird eine enge Zusammenarbeit fördern, die den Informationsaustausch in beide Richtungen ermöglichen soll. Theorie und Praxis, Schule und Wissenschaft, das sind die Bereiche der angestrebten Zusammenarbeit. Die Schülerinnen und Schüler sollen insbesondere für den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) Unterstützung bekommen. Darüber hinaus können ihnen Einblicke in das Leben und die Biografien von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vermittelt werden. Ob bei Fachgesprächen, im Rahmen der Berufsorientierung oder in forschungsbasierten Projekten soll ein gemeinsamer Austausch und eine gegenseitige Unterstützung zur Förderung einer wissenschaftsbasierten Denk- und Handlungsweise initiiert werden.

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Nekrolog auf das Mitglied der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät Prof. Dr. Ingeborg Rapoport

Ingeborg Rapoport war uns verbunden!

Nachruf auf Frau Professorin Dr. Ingeborg Syllm-Rapoport

Am 23.03.2017 ist Ingeborg Rapoport im Alter von 104 Jahren verstorben. Als renommierte Kinderärztin hat sie den hervorragenden Ruf der Berliner Charité mit begründet und dort den ersten Lehrstuhl für Pädiatrie/Neonatologie im europäischen Raum innegehabt.

Ingeborg Rapoport studierte Medizin in Hamburg und legte 1937 das Staatsexamen ab. Als Jüdin musste sie Deutschland ein Jahr später verlassen. Große Bewunderung wurde ihr vor zwei Jahren zuteil, als sie ihre Doktorarbeit aus dem Jahre 1938 an der Universität Hamburg endlich verteidigen konnte. In der Nazizeit hatte man ihr die Teilnahme an der abschließenden mündlichen Prüfung des Promotionsverfahrens wegen ihrer jüdischen Herkunft verweigert. Sie legte großen Wert darauf, die Arbeit zu verteidigen und den Titel nicht nachträglich geschenkt zu bekommen. Sie hatte sich auf die Prüfung gründlich vorbereitet, so dass die Prüfungskommission beeindruckt war von den Kenntnissen der Doktorandin über ihre Arbeit zum Thema Diphtherie, bis hin zu den neuesten molekularen Mechanismen der Erkrankung.

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Workshop des AK „Prinzip Einfachheit“: Bericht

Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ führte am 23. März 2017 seine vierzehnte öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch. Es sprach  Dr. Alexander Unzicker (München) zum Thema:

Naturgesetze sind einfach – Evidenzen aus der Geschichte der Physik“

Prof. Dr. Herbert Hörz (MLS) von der Leitung des Arbeitskreises leitete die Sitzung.

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Prague Forum on the Perspectives of European Non-University Research Beyond 2020

Am 8. März fand im Liechtenstein Palast, direkt am Moldau-Ufer, das „Prague Forum on the Perspectives of European Non-University Research Beyond 2020“ statt. Eingeladen hatte der Präsident der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik Herr Professor Dr. Jiří Drahoš, der in diesem Monat nach zwei Wahlperioden sein Amt an die Biologin Frau Professorin Dr. Eva Zažímalová übergeben wird. Mitgliedern der Leibniz-Sozietät ist Herr Professor Drahoš mindestens durch seinen Vortrag im Juni 2009 „Application of Time-series Analysis in the Hydrodynamics of Multiphase Chemical Reactors“ in guter Erinnerung. – Der Einladung waren zahlreiche Präsidenten oder Vizepräsidenten von Wissenschaftsakademien, von Wissenschaftsgemeinschaften und von Wissenschaftsförderinstitutionen aus fast zehn europäischen Ländern gefolgt, darunter auch der Präsident der Leibniz-Sozietät, Herr Professor Dr. Gerhard Banse.

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Kolloquium: Energiewende 2.0 – Die ambivalente „Wärme“ im Fokus der Wissenschaft und Wirtschaft, der Technik und Technologie

Das öffentliche wissenschaftliche Kolloquium, das die Leibniz-Sozietät der Wissenschaftenin Kooperation mit dem Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (VBIW) durchführt, steht unter dem aktuellen Thema

Energiewende 2.0

Die ambivalente „Wärme“ im Fokus der Wissenschaft und Wirtschaft, der Technik und Technologie

Konzeption und Vortrgasprogramm sind erschienen:

Konzeption

Programm

Veranstaltungsdetails