Diskussionen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier finden Sie einen Bereich für Diskussionen aus der Leibniz-Sozietät. Sie können auf Diskussionsbeiträge antworten oder selbst eine Diskussion anregen.

Senden Sie Ihre Beiträge bitte an:    g.hassler@leibnizsozietaet.de

Diskussionsmeldung von Kollegen Ulrich Busch zum Thema 

Gehört die Leibniz-Sozietät institutionell zur Zweiten Wissenschaftskultur?

Link zur Diskussionsmeldung

Diskussionsmeldung von Kollegen Kautzleben zum Buch von Viktor Jakupec „Dynamics of the Ukraine War. Diplomatic challenges and geopolitical uncertainties“, Springer Nature, Cham, 2024 (07.03.2024)

Link zur Diskussionsmeldung

Stellungnahme der Mitglieder des Präsidiums der Russischen Akademie der Wissenschaften

Hier finden Sie die einstimmig angenommene Stellungnahme der Mitglieder des Präsidiums der Russischen Akademie der Wissenschaften in russischer und englischer Sprache. Link zur Stellungnahme

Erklärung der Vereinigung von Studierenden, Dozenten, Aspiranten, Mitarbeitern und Absolventen der Lomonossow-Universität

Studierende, Dozenten, Aspiranten, Mitarbeiter und Absolventen der Staatlichen Lomonossow-Universität Moskau, der ältesten Universität Russlands, verurteilen den Krieg, den ihr Land in der Ukraine führt. Link zur Erklärung

hier auch mit englischer Übersetzung: (Сообщество МГУ имени М.В. Ломоносова против войны | Блог в BgLOG.net)

Stellungnahme und Appell gegen den Krieg in der Ukraine

Unsere Kollegin Svetlana Mengel übermittelte uns den folgenden Link zur offenen Stellungnahme und dem Appell gegen den Krieg in der Ukraine, die die Urenkelinnen von Leo Tolstoj auf yandex.ru veröffentlicht haben; alle drei Frauen – die beiden Urenkelinnen und ihre Mutter – sind international bekannte russische Slavistinnen, wie auch ihr Vater – Nikita Iljitsch Tolstoj, einer der Enkel von Leo Tolstoj:

https://disk.yandex.ru/i/aBPKGMu5QYUu_w

Liste mit Erklärungen russischer Wissenschaftler gegen den Krieg

Нет войне – список инициатив (google.com)

Erklärung russischer Historiker, Slavisten und Philologen

Seit einer Woche leben wir in einer Situation, die sich keiner von uns noch vor kurzem hätte vorstellen können. Im Zentrum Europas herrscht ein echter Krieg, Bomben und Raketen explodieren, der Boden bebt unter Artilleriefeuer, Sirenen heulen und in den Städten toben Straßenschlachten. Wir sind uns bitter bewusst, dass dieser Krieg von unserem Land, Russland, ausgelöst wurde, dessen Truppen plötzlich in das Gebiet des souveränen und unabhängigen Staates Ukraine eingedrungen sind.

vollständiger Text der Übersetzung

Original: Обращение славистов – историков и филологов к правительству России (istorex.ru)

Deklaration von Historikern aus Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Kroatien, Mazedonien, Slowenien und Serbien

Proclamation of historians on the invasion of Ukraine – #Odbranimo istoriju – Peščanik (pescanik.net)

Stimmen aus Bosnien

Angehörige der Zivilgesellschaft in Sarajevo versammelten sich bereits am 25. Februar 2022 zu Protesten gegen den Krieg in der Ukraine und solidarisierten sich mit der ukrainischen Bevölkerung.  Einer der Initiatoren war Jasminko Halilović, Direktor des Museums Kindheit im Krieg. An die Situation der belagerten Stadt Sarajevo in den 1990er Jahren erinnernd, unterstrich er die Notwendigkeit, dass gerade eine Stadt mit einer solchen Erfahrung ihre Botschaft des Friedens unnd der Solidarität in die Welt sendet.

Gestern, am 1. März 2022 erinnerten Bürger*innen von Sarajevo im Rahmen der Initiative ReSTART vor der ewigen Flamme an die 1992 erreichte Unabhängigkeit ihres Landes Bosnien und Herzegowina und thematisierten unter dem Motto „Bosnien, wach auf“ die Notwendigkeit, an der Lösung der massiven Probleme des Landes aktiv zu arbeiten. Viele trugen Poster mit der Aufschrift „Otpor“ (Widerstand), als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine.

https://radiosarajevo.ba/vijesti/bosna-i-hercegovina/protesti-ispred-vjecne-vatre-probudi-se-bosno/448829

https://www.slobodnaevropa.org/a/sarajevo-protest-gradjani-ukrajina/31722913.html

Women’s Appeal for Peace

initiiert vom Zentrum für Frauenstudien in Zagreb

(20+) Centar za ženske studije – Beiträge | Facebook

Proteste in Belgrad unter Regie der „Frauen in Schwarz“

Von Kollegin Angela Richter wurde dieser Link übermittelt:

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Ukraine: Warum es eine zweite Helsinki-Konferenz braucht

Quelle: Der Standard, Kommentar der Anderen, am 24.2.2022 (Ukraine: Warum es eine zweite Helsinki-Konferenz braucht – Kommentare der anderen – derStandard.de › Diskurs)

Dieter Segert

Der Westen muss die russischen Sicherheitsinteressen ernst nehmen und in die Offensive gehen. Das Ziel: Mehr Sicherheit für alle europäische Staaten – auch für Russland.

Im Gastkommentar skizziert der Politikwissenschafter Dieter Segert, wie ein Ausweg aus der Krise aussehen könnte.

Gedanken von Rainer Schimming (MLS) zu dem Buch Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari (2013)

31.03.2022

Der Bestseller von Yuval Noah Harari, 2013 erschienen, mit dem hier in der Überschrift angegebenen Titel hat mich zu dem nachfolgenden Essay angeregt – eine Besprechung des Buches, mit eigenen Gedanken vermischt.

 Link zum Text

Die Förderung der Geowissenschaften in der Leibniz’schen Gelehrtengesellschaft

05.02.2022

Heinz Kautzleben
Dipl.-Geophys., Prof. Dr. rer. nat. habil., Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR, Mitglied der Leibniz-Sozietät

Ein Essay – Beitrag zur Diskussion anlässlich des Jahrestages der Wiederzulassung der Leibniz’schen Gelehrtengesellschaft und der Eröffnung der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin vor 75 Jahren. Vorlage in der Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. am 09.12.2021

 Der Essay ist eine Zusammenstellung der Erkenntnisse und Erfahrungen, die der Verfasser im Laufe seines Wissenschaftlerlebens gesammelt hat. Die dargelegten Fakten und Vorstellungen wurden soweit irgend möglich durch Literaturstudien verifiziert, worüber jeweils schon berichtet wurde. Anfragen und Bemerkungen bitte an kautzleben@t-online.de Die weitere Ausarbeitung wird erfolgen, sobald signifikante Ergebnisse der Diskussion vorliegen.

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Betrachtungen zum 1. Juli 2021

20.12.2021

Karl-Heinz Bernhardt

Auf den Tag genau vor 75 Jahren, zugleich dem 300. Geburtstag von Gottfried Wilhelm Leibniz, wurde mit dem Befehl Nr. 187 der sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) die Deutsche Akademie der Wissenschaften mit Sitz in Berlin eröffnet (s. Anlage). Dies erfolgte entsprechend einem Gesuch des Chefs der Deutschen Verwaltung für Volksbildung, Paul Wandel, und des Präsidenten der ehemaligen Preußischen Akademie der Wissenschaften, Johannes Stroux, auf der Grundlage dieser Akademie, insbesondere ihres Personalbestandes.

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Diskussion zur Frage “Ist Plagiieren systemimmanent?”

29.11.2021

Dietrich Spänkuch

Dieser Beitrag ist keine wissenschaftliche Analyse, da er nur auf den persönlichen Erfahrungen des Autors beruht, der in seinem Berufsleben in der DDR keinerlei Berührung mit Plagiatoren hatte. Das heißt nicht, dass es dort kein Plagiieren gab, aber es spielte wahrscheinlich eine untergeordnete Rolle. Im Gegensatz hierzu ist in unserer Gesellschaft Plagiieren offenbar wesentlich häufiger. Die Vielzahl von Plagiaten, insbesondere auch von prominenten Persönlichkeiten (siehe z. B. Stuhlmann 2013), lässt die Vermutung zu, dass Plagiieren ebenso wie Steuerhinterziehung hierzulande nur wie ein Kavaliersdelikt bewertet wird. Zumindest stützen die persönlichen Erfahrungen des Autors diese These.  Zum vollständigen Beitrag