Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
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10. Oktober 2026

Arbeitskreis Vormärz- und 1848er Revolutionsforschung diskutiert über Sándor Petöfi und Ferdinand Lassalle

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Vormärz und 48er Revolutionsforschung Hofmann.J, Melis.F

Die Mitglieder und ständigen Gäste des Arbeitskreises Vormärz- und 1848er Revolutionsforschung trafen sich am 28. September 2026 zu einer Arbeitsberatung. Zunächst stand der Austausch über den Stand der Arbeiten an den geplanten und angekündigten Aufsätzen auf der Tagesordnung. Neben fünf bereits eingereichten Entwürfen liegen für den geplanten Band weitere 13 Zusagen und Absichtserklärungen vor.

Sándor Petőfi (1822-1880, Gemälde von Soma Orlai Petrich, Ung. Nationalgalerie)

Diskutiert wurde der Aufsatz von François Melis über den ungarischen Revolutionär und Nationaldichter Sándor Petöfi (1823-1849). Petöfi gehörte neben dem Rechtsanwalt und Politiker Lajos Kossuth (1802-1894) zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im Revolutionsgeschehen in Ungarn. Mit seinen Gedichten trug er wesentlich zur Förderung des ungarischen Nationalbewusstseins und der revolutionären Aufbruchsstimmung bei. Obwohl er unter den Zeitgenossen in Europa damals weithin bekannt war, ist die Erinnerung an ihn in Westeuropa später verblasst. In Ungarn hat sich hingegen sein Ruf als Nationalheld erhalten. Der Beitrag wird helfen, den vorwiegend westeuropäischen Blick auf die Revolution von 1848/49 nach Osten zu erweitern.

Zur Diskussion stand außerdem ein Aufsatz über Ferdinand Lassalle und die Neue Rheinische Zeitung sowie dessen teilweise konfliktbehaftetes Verhältnis zu Karl Marx und Friedrich Engels. Auf der Basis zahlreicher Quellen konnten bisherige einseitige Urteile der historischen Überlieferung korrigiert bzw. präzisiert werden. Die Teilnehmer der Beratung schlugen dem Autor F. Melis vor, diese neuen Erkenntnisse für einen auf die Revolutionszeit konzentrierten Beitrag für den neuen Band aufzubereiten.

Die nächste Arbeitsberatung ist für den Dezember 2026 vorgesehen.

Jürgen Hofmann

9. Oktober 2026

Band 169 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät jetzt verfügbar

Nina Hager Sitzungsberichte Behrendt.LD, Busch.U, Haßler.G, Hofmann.J, Keßler.M, Kocka.J, Segert.D, Thomas.M

Band 169/2026 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät ist jetzt verfügbar.

Band 169/2026 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät ist jetzt verfügbar.

Thema:

Wer und was bewegt Geschichte?

Kolloquium in Erinnerung an Wolfgang Küttler am 24. April 2026

Herausgegeben von Jürgen Hofmann, Mario Keßler und Dieter Segert

Mit Beiträgen von Ulrich Busch, Lutz-Dieter Behrendt, Gerda Haßler, Jürgen Hofmann, Mario Keßler, Jürgen Kocka, Dieter Segert, Michael Thomas

Mit Beiträgen von Ulrich Busch, Lutz-Dieter Behrendt, Gerda Haßler, Jürgen Hofmann, Mario Keßler, Jürgen Kocka, Dieter Segert, Michael Thomas

Sitzungsberichte Bd 169/2026

Sitzungsberichte Bd 169/2026

Mit Beiträgen von Ulrich Busch, Lutz-Dieter Behrendt, Gerda Haßler, Jürgen Hofmann,

Inhalt

Jürgen Hofmann, Mario Keßler, Dieter Segert: Vorwort

Gerda Haßler: Grußwort zum Erinnerungskolloquium für Wolfgang Küttler

Lutz-Dieter Behrendt: Wolfgang Küttler zum 90.

Jürgen Kocka: Wolfgang Küttler und der deutsch-deutsche Geschichtsdiskurs. Persönliche Bemerkungen

Jürgen Hofmann: Wohin treibt die Geschichte? Formationstheoretische und methodologische Überlegungen bei Wolfgang Küttler

Mario Keßler: Was war die Sowjetunion und wohin trieb sie? Wolfgang Küttlers Formationsanalyse und Lenins Sowjetunion – im Wirbel historischer Ereignisse

Dieter Segert: Der Begriff des Revolutionszyklus, die historische Einordnung der russischen Revolution von 1917 und der Aufbruch in der DDR im Herbst 1989

Ulrich Busch: Die Entwürfe von Karl Marx für eine Antwort an Vera Sassulitsch aus dem Jahr 1881 und die aktuelle Diskussion über den Kommunismus

Michael Thomas: Wolfgang Küttler – Als dankbare Erinnerung an langjährige Zusammenarbeit und Aufnahme einer nicht mehr behandelten gemeinsamen Frage

5. Oktober 2026

Band 171 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät jetzt verfügbar

Nina Hager Sitzungsberichte Burkhardt.C, Greiling.R-O, Hasenstab-Riedel.S, Hilgers.Ch, Jeremias.E-P, Labusch.Ch, Mertzsch.N, Methling.W, Müller.A, Ölmez.J, Pfaff.G, Wenke.A, Yildrim Ayyildiz.M

Band 171/2026 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät ist jetzt verfügbar.

Band 171/2026 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät ist jetzt verfügbar.

Thema:

Rohstoffe und Energiebereitstellung:
Innovative Ansätze und Strategien für eine gesicherte und zukunftsfähige Energieversorgung

Kolloquium der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften am 18. März 2026

Herausgegeben von Reinhard O. Greiling, Christoph Hilgers, Axel Müller & Gerhard Pfaff

Mit Beiträgen von Carlo Burkhardt, Reinhard O. Greiling, Sebastian Hasenstab-Riedel, Christoph Hilgers, Ernst-Peter Jeremias, Christina Labusch, Norbert Mertzsch, Wolfgang Methling, Axel Müller, Jasemin A. Ölmez, Gerhard Pfaff, Axel A. O. Wenke, Melike Yildirim Ayyildiz

Sitzungsberichte Bd 171/2026

Sitzungsberichte

Inhalt

Reinhard O. Greiling, Christoph Hilgers, Axel Müller, Gerhard Pfaff: Vorwort

Wolfgang Methling: Rede zur Eröffnung 5. Rohstoffkolloquium der Leibniz-Sozietät

Christoph Hilgers, Melike Yildirim Ayyildiz, Jasemin A. Ölmez: Rohstoff- und Energiebereitstellung: Strategien im geopolitischen Kontext

Christina Labusch: Energetische Verwertung als Baustein einer nachhaltigen Abfallwirtschaft

Axel A. O. Wenke, Johannes Böcker, Christoph Boermann, Matthias Berling, Matthias Determann, Volker Köhler, Katja Krause, Jakub Kokinda, Silvio Lehmann, Thomas Mozer, Bianca D. Neumann, Folker Ruhe, Joachim Sluet, Dominik Soyk, Kerstin Todte, Maximilian Zindel: Altmark Lithium Extraktion – Neuentwicklung einer lithiumhaltigen Solelagerstätte im Altmark-Gasfeld, Sachsen-Anhalt, Deutschland

Sebastian Hasenstab-Riedel: Reaktiv-ionische Flüssigkeiten für eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen

Ernst-Peter Jeremias, Norbert Mertzsch, Gerhard Pfaff: Energie- und Mobilitätswende als Rohstoffwende: Warum eine reine 1:1-BEV-Elektrifizierung nicht ausreicht und Batterierecycling zur Systembedingung wird

Melike Yildirim Ayyildiz, Jasemin A. Ölmez, Christoph Hilgers: Rare Earths and European Supply Resilience: Lessons from Project Development Timelines and International Strategies

Carlo Burkhardt: Recycling von Seltene-Erden-Magneten des Nd-Fe-BTyps: Herausforderungen und Lösungen

Axel Müller: Vom Quarz zum Solarmodul: Momentane Herausforderungen und Zukunftsperspektiven dereuropäischen Silizium-Wertschöpfungskette

Axel Müller: Belebung der Uranwirtschaft

4. Oktober 2026

Band 170 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät jetzt verfügbar

Nina Hager Sitzungsberichte Busch.U, Haßler.G, Hobohm.H-Ch, Knopper.F, Luft.Ch., Röseberg.D, Thomas.M, Vatter.C

 

Band 170/2026 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät ist jetzt verfügbar.

Thema:

Ökonomische Rationalitäten und kulturelle Ordnungen im Wandel gesellschaftlicher Prozesse

Beiträge aus dem Ehrenkolloquium für Dorothee Röseberg und Ulrich Busch vom 11. Juni 2026

Herausgegeben von Gerda Haßler und Hans-Christoph Hobohm

Mit Beiträgen von Ulrich Busch, Gerda Haßler, Françoise Knopper, Christa Luft, Dorothee Röseberg, Michael Thomas, Christoph Vatter

Mit Beiträgen von Ulrich Busch, Gerda Haßler, Françoise Knopper, Christa Luft, Dorothee Röseberg, Michael Thomas, Christoph Vatter
Sitzungsberichte Bd 170/2026

Sitzungsberichte Bd 170/2026

Inhalt

Gerda Haßler, Hans-Chrisoph Hobohm: Vorwort

Gerda Haßler: Grußwort zum Ehrenkolloquium für Ulrich Busch und Dorothee Röseberg

Christa Luft: Für Ulrich Busch zum 75. Geburtstag

Michael Thomas: Von Humboldt zu Leibniz – Selbstbewusst trotz Ausgrenzung: Eine Laudatio für Ulrich Busch anlässlich seines 75. Geburtstages

Françoise Knopper: Laudatio: Frankreich und Dorothee Röseberg

Christoph Vatter: Le Franco-Allemand révisité. Deutsch-französische Kulturbeziehungen und soziales Imaginieren zwischen Versöhnungsnarrativ und Zukunftsentwurf

Ulrich Busch: Zur Interdependenz von Ökonomie und Kultur

Dorothee Röseberg: Kulturwissenschaft und Interdisziplinarität. Von Alteritätserfahrungen zu neuen Denkräumen

Gerda Haßler: Kulturelles Kapital, ökonomische Rationalität und kulturelles Übersetzen. Zur Dynamik eines verflochtenen gesellschaftlichen Gefüges

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29. September 2026

Toon Van Hal (MLS) organisierte internationale wissenschaftsgeschichtliche Tagung in Rom

Hans-Christoph Hobohm Mitglieder, Veranstaltungen Van Hal.T

Prof. Dr. Toon Van Hal (MLS) auf der Tagung des SGdS (stehend, Foto: Haßler)

Vom 16. bis 18. September 2026 fand im Norwegischen Institut in Rom das XXXV. Internationale Kolloquium des Studienkreises Geschichte der Sprachwissenschaft (SGdS, https://www.goto-sgds.eu) statt. Die Tagung wurde vom Mitglied der Leibniz-Sozietät Toon Van Hal in Kooperation mit den Universitäten Tromsø und Oslo ausgerichtet und versammelte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Belgien, Deutschland, China, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Norwegen, Polen und Tschechien, die sich mit historischen, theoretischen und empirischen Perspektiven auf sprachliche Universalität befassten. Eine Nachkonferenzveranstaltung am 19. September ergänzte das Programm. WEITER

29. September 2026

Neue Publikation unseres Mitglieds Andrea Komlosy

Hans-Christoph Hobohm Mitglieder, Publikationen

Komlosy, Andrea: Globalisierung im Übergang. Zerfall, Teilung oder Erneuerung des Weltsystems
Wien: Promedia, 2026. 288 S. 14,8 x 21. brosch. Print: € 27,00. ISBN: 978-3-85371-562-8. – E-Book: € 21,99. ISBN: 978-3-85371-944-2.

Aus dem Klappentext:

Spätestens seit dem 19. Jahrhundert bildete die Welt eine ökonomische Einheit. Bestimmt durch die Erfordernisse der Kapitalakkumulation – Expansion, Wachstum, Verwandlung von Bedürfnissen in Waren –, brachte diese stets neue Formen von regionaler und sozialer Ungleichheit hervor.

Von einer Zunahme der globalen Verflechtung, die um die Jahrtausendwende ihren Höhepunkt erreichte, kann Mitte der 2020er-Jahre keine Rede mehr sein. Dieses Buch widmet sich daher der Frage, ob der Begriff des globalen Kapitalismus zur Beschreibung der Welt noch zutrifft.

Die Unterbrechung der globalen Beziehungen erreicht heute eine neue Qualität, die über zyklische Krisen hinausgeht. Protektionismen und Embargomaßnahmen bringen eine regelrechte Teilung der Welt hervor. Einem transatlantischen Block steht ein eurasisch-pazifischer Block gegenüber. Bemerkbar macht sich dies im Handel, im Kapitalverkehr, bei Reisen und Finanztransaktionen, aber auch im Kultur- und Wissenschaftsaustausch. Gleichzeitig kommt es zu neuen Zusammenschlüssen im nicht-westlichen Teil der Welt, der über die Institutionen des BRICS+ gemeinsame Interessen verfolgt.

Für die kommenden Jahrzehnte zeichnet sich ein „chinesisches Jahrhundert“ ab – in Anlehnung an die „Pax Britannica“ des 19. Jahrhunderts und das „amerikanische Jahrhundert“ nach dem Zweiten Weltkrieg.

Gegen eine Fortsetzung der globalen Systemintegration unter chinesischer Steuerung spricht der Bedeutungsgewinn der Geopolitik gegenüber den Regeln der Kapitalverwertung. Die ökonomische Rationalität muss sich in Zeiten der zerfallenden westlichen Welt zunehmend dem politischen Primat fügen. Aus dieser Perspektive könnte das kapitalistische Weltsystem tatsächlich sein Ende erreicht haben.

24. September 2026

Neue Publikation unseres Mitglieds Wolfgang Hofkirchner

Hans-Christoph Hobohm Mitglieder, Publikationen Hofkirchner.W

Die konvivialistische Internationale: Das dritte konvivialistische Manifest. Konvivialismus oder Barbarei.
Herausgegeben, übersetzt aus dem Englischen und redigiert von ­Wolfgang Hofkirchner. Mit einem Nachwort von Werner Wintersteiner und Wilfried Graf. Bielefeld: transcript, 2026 (X-Texte zu Kultur und Gesellschaft). 147 S. – Print-ISBN: 978-3-8376-8268-7 (10,- EUR) – PDF-ISBN: 978-3-8394-7870-7 [Open Access] – EPUB-ISBN: 978-3-7328-0022-3 [Open Access] – DOI: 10.14361/9783839478707 [Open Access]

Klappentext des Verlages:

Wie die weltweiten Krisen zeigen, hat die Menschheit nur dann eine gemeinsame Zukunft, wenn sie sich ihren existenziellen Bedrohungen stellt. Der Konvivialismus – die politische Philosophie und Kunst des Zusammenlebens (con-vivere) im jetzigen Zeitalter der Menschheitsgeschichte – nennt die allgemeine gegenseitige Abhängigkeit von Mensch, Gesellschaft und Natur als Grundbedingung allen Lebens auf der Erde. Doch noch ist diese Einsicht nicht bis zu den herrschenden Lebensweisen vorgedrungen. Um ein Überleben, ein gutes Leben für alle und die Sorge für die Natur in Frieden zu sichern, schlägt das Manifest vor, ein Parlament der Weltbürgerschaft zu gründen. So könnte ein Abdriften in die Barbarei verhütet werden.

15. September 2026

Einladung zur Teilnahme am nächsten Arbeitszyklus des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse zum Thema Künstliche Intelligenz

Hans-Christoph Hobohm Gesellschaftsanalyse und Klassen Thomas.M

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ trifft sich am 16.10. um 14.00 Uhr zu einer ersten Diskussions- und Abstimmungsrunde für den nächsten Arbeitszyklus.

Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Straße der Pariser Kommune 8A (unmittelbar am Ostbahnhof), Seminarraum 1

Zeit: 14.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr

Interessierte aus der Sozietät an diesem Thema (kurz: KI und Gesellschaft) sind sowohl zu dieser ersten Sitzung wie evtl. weitere Teilnahme herzlich eingeladen! Das kann für den vorgesehenen Arbeitszyklus auch einzelne Themen bzw. Schwerpunkte betreffen. Solche wären längerfristig abzusprechen. Bei Interesse an der Teilnahme am 16.10 bitte ich um eine kurze Rückmeldung (an: Thomas.Micha@t-online.de).

Eine noch sehr allgemeine thematische Orientierung findet sich hier.

Michael Thomas

 

15. September 2026

Bericht über das Ehrenkolloquium zum 80. Geburtstag von Gerhard Banse am 10. September 2026

Hans-Christoph Hobohm Allgemeine Technologie, Ehrungen Banse.G, Dienel.H-L, Egbert.B, Hartmann.E, Klinkmann.H, Meier.B, Methling.W, Pfaff.G, Thomas.M

Blick ins Auditorium des Kolloquiums (Foto: Björn Egbert)

Am 10. September 2026 fand ein Kolloquium zu Ehren des langjährigen früheren Präsidenten der Leibniz-Sozietät Gerhard Banse statt, der am 28. Juli 2026 seinen 80. Geburtstag beging. In einem Seminarraum der Universität Potsdam auf dem Campus Griebnitzsee begrüßte der Vizepräsident der Leibniz-Sozietät Wolfgang Methling etwa 60 Mitglieder und Freunde der Sozietät sowie Familienangehörige des Jubilars, die vor Ort teilnahmen oder sich per Zoom zugeschaltet hatten. WEITER

2. September 2026

Neue Publikation unter Mitwirkung unseres Mitglieds Viktor Jakupec

Hans-Christoph Hobohm Mitglieder, Publikationen Jakupec.V

Cover Kelly, Jakupec, McKay 2026

KELLY, Max, Viktor JAKUPEC und John MCKAY, 2026. BRICS and the Changing World Order: Power Shifts, Multipolarity, and Global Governance. 1st ed. 2026. (Global Power Shift; 41). Cham: Springer Nature Switzerland; Imprint: Springer (2026). 207 S.; 96,29 € (eBook ISBN 978-3-032-30032-4) bzw. 128,39 € (Hardcover Book ISBN 978-3-032-30030-0); DOI: 10.1007/978-3-032-30030-0; Inhaltsübersicht

Nach seinen drei Monographien zu Problemen des Ukrainekriegs

Viktor Jakupec: Dynamics of the Ukraine War. Diplomatic Challenges and Geopolitical Uncertainties. Springer International Publishing 2024 (siehe >> https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-52444-8<<)

Viktor Jakupec (2024): The West’s Response to the Ukraine War – Military Struggles, NATO Challenges, and the Reimagining of Global Politics. Springer International Publishing 2024 (siehe >> https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-83428-8<<).

Viktor Jakupec: The EU’s Strategic Dilemma in the Ukraine War: Sanctions, Military Aid, and the Struggle for Coherence in Foreign Policy. Springer International Publishing 2025 (siehe >> https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-032-01595-2<<).

die inzwischen alle auch als KI-Übersetzung in deutscher Sprache erschienen sind, widmet sich der australische Wissenschaftler nun in einem Gemeinschaftswerk in Kooperation mit seinen Kollegen Max Kelly und John McKay (alle Deakin University) der informellen Vereinigung der Gründerstaaten (2009) Brasilien, Russland, Indien und der Volksrepublik China. Die Vereinigung wurde 2010 um Südafrika, die 2024 um Ägypten, Äthiopien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate sowie 2025 Indonesien erweitert.

Die Autoren stellen in ihrer wissenschaftlichen Analyse BRICS nicht nur, als Zusammenschluss aufstrebender Volkswirtschaften dar, sondern kennzeichnen die Vereinigung BRICS als analytischer Ausgangspunkt für die Untersuchung eines grundlegenden Wandels der internationalen Ordnung. BRICS dient als Fall und zugleich als Fokus, um die gegenwärtige Transformation der Weltordnung, der Machtverteilung und der globalen Welt zu erfassen.

Viktor Jakupec, Max Kelly und John McKay gehen in ihrem Werk „BRICS and the Changing World Order – Power Shifts, Multipolarity, and Global Governanceder“ zielgerichtet der Frage nach, inwieweit sich das internationale System gegenwärtig von einer überwiegend westlich geprägten Ordnung zu einer stärker multipolaren Struktur entwickelt. Hierzu verbinden sie Perspektiven der internationalen Beziehungen und der politischen Ökonomie und untersuchen das Wechselverhältnis zwischen Machtverschiebungen, wirtschaftlicher Staatskunst, geopolitischer Konkurrenz und globaler Steuerung von Systemen.

Das Buch wendet sich für alle an der Debatte über die Zukunft der regelbasierten internationalen Ordnung, die wachsende Bedeutung des Globalen Südens sowie die Möglichkeiten und Grenzen einer Reform bestehender internationaler Institutionen Interessierten.

30. August 2026

INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz Online, Nr. 61 (2026)

Nina Hager Leibniz Online Altenberend.J, Brandt.P, Czasny.K., Dietrich. J-W, Haßler.G, Kamm.B, Krüger.H-P, Segert.D

DOI: 10.53201/LEIBNIZONLINE61
DOI: 10.53201/LEIBNIZONLINE61

Jahrgang 2026 ● Nummer 61

DOI: 10.53201/LEIBNIZONLINE61

OI: 10.53201/LEIBNIZONLINE61
DOI: 10.53201/LEIBNIZONLINE61
OI: 10.53201/LEIBNIZONLINE61

Gerda Haßler: Die Leibniz-Sozietät ─ Forum historisch informierter Wissenschaftsreflexion. Bericht der Präsidentin der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. zum Leibniz-Tag 2026

Peter Brandt: Der Ukraine-Krieg und die neue Welt(un)ordnung. Festvortrag auf dem Leibniz-Tag derLeibniz-Sozietät am 2. Juli 2026 in Berlin

Hans-Peter Krüger: Vom Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit in öffentlich-rechtlichen Medien. Intellektuelle Aufgaben in der fragmentierten Öffentlichkeit

Dieter Segert: Schranken und Möglichkeiten der Erkenntnis von Gesellschaft auf Grundlage der marxistischen Geschichtsauffassung dargestellt am Beispiel des „Sozialismusprojekts“

Johannes W. Dietrich, Julia Altenberend:: Allostase und allostatische Last – Grenzgänge zwischen Gesundheit und Krankheit

Birgit Kamm: Biorefinery research to upgrade the fractionation product kraft lignin

Karl Czasny: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Zum Weltbild eines bekannten Physik-Erklärers

Link zu Nr. 61

25. August 2026

Neue Publikation unseres Mitglieds Michael Köhler

Hans-Christoph Hobohm Mitglieder, Publikationen Köhler.M.

Schon im Februar diesen Jahres erschien bei Jenny Stanford Publishing: „Entropy and Sustainability“, ein Buch von Michael Köhler, das sich mit dem Entropiebegriff und dem Zusammenhang von Entropie, Entropieexport und Nachhaltigkeit beschäftigt. Ein Thema, das die Leibniz-Sozietät immer wieder beschäftigt. Die jetzt vorgelegte Publikation ist die erweiterte Übersetzung seines deutschen Buches aus dem Jahre 2019.

Köhler, Michael: Entropy and Sustainability: Challenges of Future Energy and Material Management from a Thermodynamic Point of View. Singapore: Jenny Stanford Publishing Pte. Ltd., 2026. 234 S. – ISBN 978-981-5129-99-1 (Hardcover), ISBN 978-1-003-74889-2 (eBook), DOI: 10.1201/9781003748892

Der Klappentext beschreibt das Buch folgendermaßen:

The conversion of the recent resource-wasting world economy to a sustainable economic system protecting global resources and habitats is crucial for the further development of humankind. This book introduces the physical basics and the importance of entropy for living beings, machines, computers, industrial facilities, ecological systems, and the earth as a whole. Readers of this book are encouraged to see the universal applicability of the entropy concept and the urgent need to estimate the fundamental importance of entropy for natural and technical processes. The key role of these processes has to be understood and recognized in order to coming to an intelligent adaptation on the arrow of time, which allows the conversion of all non-sustainable production processes into a global sustainable economy in a dynamical world.

Eine Leseprobe finden Sie auf den Seiten des Verlags.

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