Rundgang auf dem Campus-Dahlem
Zur Geschichte der Wissenschaft in Berlin
Rundgang auf dem Campus-Dahlem mit unserer Kollegin Annette Vogt (Organisation: Gisela Boeck, Annette Vogt, Gerhard Pfaff)
Hans-Christoph Hobohm Boeck.G, Pfaff.G, Vogt.A
Rundgang auf dem Campus-Dahlem mit unserer Kollegin Annette Vogt (Organisation: Gisela Boeck, Annette Vogt, Gerhard Pfaff)
Hans-Christoph Hobohm Allgemeine Technologie, Ehrungen Banse.G, Dienel.H-L, Egbert.B, Hartmann.E, Klinkmann.H, Meier.B, Methling.W, Pfaff.G, Thomas.M

Am 10. September 2026 fand ein Kolloquium zu Ehren des langjährigen früheren Präsidenten der Leibniz-Sozietät Gerhard Banse statt, der am 28. Juli 2026 seinen 80. Geburtstag beging. In einem Seminarraum der Universität Potsdam auf dem Campus Griebnitzsee begrüßte der Vizepräsident der Leibniz-Sozietät Wolfgang Methling etwa 60 Mitglieder und Freunde der Sozietät sowie Familienangehörige des Jubilars, die vor Ort teilnahmen oder sich per Zoom zugeschaltet hatten.
In seiner Eröffnung ging Wolfgang Methling auf die außergewöhnliche Lebensleistung von Gerhard Banse ein. Er spannte dabei den Bogen von den wissenschaftlichen Anfängen des Jubilars über dessen Wirken als Präsident der Leibniz-Sozietät bis hin zu den heutigen Aktivitäten. In seinen Ausführungen verwies er auf die hohe nationale und internationale Wertschätzung des Geehrten und auf dessen in die Sozietät eingebrachten Wissensfundus wie vielfältige Erfahrungen.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung, die von Michael Thomas moderiert wurde, folgten zwei Laudationes zu Ehren des Jubilars.
In einer ersten Laudatio mit dem Titel „Gerhard Banse – Wanderer zwischen Technikwissenschaften und Philosophie“ würdigte Gerhard Pfaff den wissenschaftlichen Werdegang von Gerhard Banse, der im Laufe seines Berufslebens auf dem Gebiet der Technikphilosophie, und hier speziell in der Allgemeinen Technologie und der Allgemeinen Technikwissenschaft sowie der Technikfolgenabschätzung, herausragende Leistungen vollbracht hat. Die Laudatio zeigte den Lebens- und Entwicklungsweg von Gerhard Banse auf, der vom Lehrer an einer achtklassigen Dorfschule zum Präsidenten der Leibniz-Sozietät führte. In der Laudatio wurde zudem hervorgehoben, in welch vorbildlicher Weise sich Gerhard Banse seit seiner Zuwahl in die Leibniz-Sozietät im Jahr 2000 als Mitglied, Vizepräsident, Präsident und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät engagierte und noch engagiert. Im Jahr 2016 wurde der Jubilar für seinen unermüdlichen Einsatz in der Gelehrtengesellschaft mit der Ehrenurkunde der Leibniz-Sozietät ausgezeichnet.
In einer zweiten Laudatio mit dem Titel „Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit Gerhard Banse“ ging Horst Klinkmann auf die gemeinsamen Jahre mit dem Jubilar ein. Er stellte unter anderem fest, dass Gerhard Banseals Technikphilosoph immer das Verhältnis von Mensch, Technik und Gesellschaft in den Mittelpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit gestellt hat und insbesondere danach fragte, wie technische Entwicklungen das menschliche Denken und Handeln verändern und welche Verantwortung daraus erwächst. Horst Klinkmannverwies auf etwa 400 Publikationen des Jubilars, von denen über 100 in den Zeitschriften der Leibniz-Sozietät erschienen sind (17 Bände der „Sitzungsberichte“ (mit)herausgegeben, 19 Bände der „Abhandlungen“ (mit)herausgegeben, 41 inhaltliche Beiträge für die „Sitzungsberichte“, 25 inhaltliche Beiträge für die „Abhandlungen“).
Den Laudationes folgten mehrere Fachvorträge mit Bezug zum wissenschaftlichen Wirken wie auch generell zu Person und Lebensleistung von Gerhard Banse.
Nina Hager: Die Entwicklung von Technik und Technologien – Risiken, Chancen und Gefahren (der Vortrag konnte während des Kolloquiums nicht gehalten werden, lag aber schriftlich vor und wird im Band der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät zum Ehrenkolloquium enthalten sein)
Der Beitrag geht auf Ergebnisse der Forschungen von Gerhard Banse zur Risikoproblematik im Zusammenhang mit der Entwicklung von Technik und Technologien ein. Betrachtet wird vor allem auch, dass der Fortschritt in der Technik-/Technologieentwicklung, nicht nur im Kleinen, sondern auch zur Bewältigung anstehender globaler Probleme, neue Chancen aber auch Gefahren – bis zum Missbrauch – in sich trägt. Außerdem geht es in den Ausführungen um die Frage, inwieweit Aussagen zur Technik-/Technologieentwicklung auch für andere Bereiche verallgemeinerbar sind.
Björn Egbert: Das Internet, die Neuen Medien und deren Wechselwirkungen auf Kultur(en) und Gesellschaft im Fokus – The international Network on Cultural Diversity and New Media (CultMedia)
Menschliche Praktiken und Beziehungen unterliegen in einer sich zunehmend mediatisierenden Welt tiefgreifenden Veränderungen. Zugleich ist diese mediatisierte Welt durch veränderte menschliche Bedürfnisse, Praktiken und Beziehungen einem permanenten Wandel unterworfen. Ausgehend von dieser Prämisse und dem daraus resultierenden Bedarf an wissenschaftlichem Diskurs, wurde das CultMedia-Netzwerk insbesondere durch die Initiative Gerhard Banses im Jahr 2002 in Prag gegründet. Erfasst werden sollten Neue bzw. Digitale Medien als Form der Technik in ihrer Wechselwirkung mit Individuen und Gesellschaften sowie deren Bedürfnissen und kulturellen Gegebenheiten/Praxen. Das erfolgreiche Vorhaben über mehr als zwei Dekaden inhaltlicher und vornehmlich internationaler Auseinandersetzung ist durch zahlreiche Tagungen, Symposien, Arbeitstreffen und dazugehörige umfassende Publikationen dokumentiert. Der Beitrag von Björn Egbert stellte sowohl das Netzwerk als auch die besondere Rolle Gerhard Banses dabei vor und ging in einem Ausblick auf die aktuellen und künftigen Umwälzungen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz ein.
Hans-Liudger Dienel: Bürgerbeteiligung und Citizen Science als Innovationsmotoren?
Der Beitrag hob die gewachsenen Erwartungen an Bürgerbeteiligung und Citizen Science als Innovationsförderer hervor. Bürgerbeteiligung ist inzwischen ein integraler Bestandteil des Innovationssystems, und zwar sowohl bei der Entwicklung von Innovationen, bei der Beteiligung an Innovationsstrategien und der Innovationspolitik als auch bei der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Implementierung von Innovationen. In allen drei Themenfeldern ist die bürgerschaftliche Mitwirkung ein gewichtiges Thema. Der Beitrag arbeitete den Wandel der Erwartungshaltung an Bürgerbeteiligung und Citizen Science in den letzten Jahren und die sich daraus ergebenden Chancen für die Stärkung des Innovationssystems durch Bürgerbeteiligung heraus. Eine besondere Frage war die nach der Beschleunigung bzw. Verzögerung von Innovationsprozessen durch Bürgerbeteiligung und Citizen Science. Der geforderte transdisziplinäre, problemgetriebene Praxisbezug von Innovationsprozessen durch Bürgerbeteiligung und Citizen Science werde zwar oft als Königsweg bezeichnet oder auch inszeniert, kaum aber mit dem Thema Beschleunigung verbunden; sie erscheinen als Verzögerer von Innovationsprozessen, also eher „technology arrestment“ statt „technology assessment“. Hans-Liudger Dienel stellte außerdem Beispiele erfolgreicher Beschleunigungsprozesse vor.
Elke Hartmann: Johann Beckmann und Gerhard Banse – Protagonisten einer allgemeinen technischen Bildung
Nach einer vorangestellten persönlichen Erinnerung an den Jubilar verwies der Beitrag zunächst darauf, dass die wissenschaftlichen Grundlagen einer Technikmündigkeit auf Johann Beckmann mit seiner Allgemeinen Technologie im 19. Jh. zurückgehen. Er sah dieses Wissen für Staatsbeamte bei den Gewerken, die Steuern eintreiben sollten, als essentiell an. Wolfgang Klafki forderte dann im 20. Jh. ebenfalls eine Technikmündigkeit („Neue Theorie zur Allgemeinbildung – die epochaltypischen Schlüsselprobleme“). Dazwischen liegen grundlegende Arbeiten zur Allgemeinen Technologie von Karl Karmarsch, Johann Heinrich Moritz von Poppe,Horst Wolffgramm, Günter Ropohl und anderen, die Modelle zum Beschreiben und Ordnen von Wissen und Gesetzmäßigkeiten auch im Verständnis einer Metatheorie der Technik geschaffen haben. Der Einfluss, den die Arbeiten von Gerhard Banse auf die wissenschaftliche Grundlegung einer technischen Allgemeinbildung hatten und noch haben, wurde im Beitrag ebenso herausgestellt wie dessen wichtige Rolle als Impulsgeber für „vernetzte“ relevante Diskurse.
Bernd Meier: Gestaltete Technikphilosophie in der akademischen Lehre zur Ausbildung von Lehrkräften für den Technikunterricht
Der Beitrag bot einen Rückblick auf frühere Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät zu Ehren von „runden“ und „halbrunden“ Geburtstagen von Gerhard Banse. Die über 20 Jahre reichende Rückschau verdeutlichte, dass bei diesen Ereignissen vor allem Bezüge auf die wissenschaftlichen Leistungen des Jubilars genommen wurden. Der Beitrag von Bernd Meier widmete sich im Hauptteil speziell der akademischen Lehre des Jubilars. An Beispielen wurden vor allem die besonderen Fähigkeiten von Gerhard Banse zur lehrkonzeptionellen Arbeit, zur Hinführung auf das Thema, zur Konzentration auf das Wesentliche und zur didaktischen Reduktion belegt. Ein Überblick zur studentischen Veranstaltungskritik rundete den Beitrag über einen allseits angesehenen Wissenschaftsmethodiker und -didaktiker ab.
Dirk Laßner: Der „Leibnizianer“ Gerhard Banse: Naturwissenschaftler, Präsident und Protagonist
Der Beitrag unterstrich, dass Gerhard Banse zu den wichtigen Stimmen der Technikphilosophie in Deutschland gehört. Ausgehend vom Begriff „Leibnizianer“ versuchte er, einen Bezug zum Wirken des Jubilars herzustellen. Diesen sah der Vortragende unter anderem in der kritischen Auseinandersetzung von Gerhard Banse mit den Folgen von Technikentwicklungen. Zudem hob Dirk Laßner die sachliche Objektivität des Jubilars, die Suche nach optimalen Lösungen und den wissenschaftlich fundierten Rationalismus hervor. Er würdigte das Engagement von Gerhard Banse als Mitglied und Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften, als Vorsitzender der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät, als Gründungsmitglied des Leibniz-Instituts für Interdisziplinäre Studien e.V. (LIFIS) und als Wissenschaftler, der die praktische Anwendung neuer Erkenntnisse immer gefördert und umgesetzt hat.

Abschließend bedankte sich Gerhard Banse mit dem Beitrag „Technikphilosophie als Beruf(ung)“ für die ihm mit dem Kolloquium erwiesene Ehrung. Er ging in seinen Ausführungen auf seine wichtigsten Lebensstationen, auf wissenschaftliche Lehrer in Technologie, Philosophie und Pädagogik sowie auf seine Wirkungsstätten und Publikationen ein. Außerdem bedankte er sich bei seiner Familie, bei Wegbegleitern und Freunden. Er endete mit einem Zitat von Max Weber:
„Die wissenschaftliche Arbeit ist eingespannt in den Ablauf des Fortschritts. […] Jeder von uns […] in der Wissenschaft weiß, daß das, was er gearbeitet hat, in 10, 20, 50 Jahren veraltet ist. Das ist das Schicksal, ja: das ist der Sinn der Arbeit der Wissenschaft […] jede wissenschaftliche ‚Erfüllung‘ bedeutet neue ‚Fragen‘ und will überboten werden und veralten. Damit hat sich jeder abzufinden, der der Wissenschaft dienen will. […] Wir können nicht arbeiten, ohne zu hoffen, daß andere weiterkommen werden als wir.“ (Max Weber: Wissenschaft als Beruf [1919]. Stuttgart 1991, S. 248-249). Damit fand das Kolloquium einen würdigen, nach vorn weisenden Abschluss.
Publikation der Beiträge
Es ist vorgesehen, die Laudationes und Vorträge in einem Band der „Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften“ zu publizieren.
Gerhard Pfaff

Hans-Christoph Hobohm Konferenzen, Veranstaltungen Langhoff.N, Methling.W, Pfaff.G, Vogt.A, Wöltge.H

Am 6. August 2026 fand das Kolloquium „Die Wiedereröffnung der Akademie der Wissenschaften zu Berlin im Sommer 1946 – acht Jahrzehnte Wissenschafts- und Standort-Geschichte Berlin-Adlershof“ im Steinbeis-Haus in Berlin-Adlershof statt. Das Kolloquium wurde gemeinsam von der WISTA Management GmbH, der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V, dem Forum Adlershof e.V. und dem Kollegium Wissenschaft der Rosa-Luxemburg-Stiftung veranstaltet.
Vor 80 Jahren, im Sommer 1946, wurde die Preußische Akademie der Wissenschaften als Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DAW) nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wiedereröffnet. Aus dieser Wiedereröffnung, die mit dem Befehl Nr. 187 der Sowjetischen Militäradministration (SMAD) erfolgte, ging später die Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW) hervor, deren Institute den Wissenschaftsstandort Adlershof über Jahrzehnte entscheidend mitprägten.
60 Wissenschaftshistoriker, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Standortentwicklung referierten und diskutierten die Rolle der DAW und der AdW beim Aufbau der ostdeutschen Forschungslandschaft. Dabei wurden die wissenschaftlichen Leistungen und die nachhaltigen Spuren, die in Adlershof hinterlassen wurden, ausführlich bewertet und gewürdigt. Sowohl die Entwicklung der Forschungsakademie als institutionelles Modell als auch die Transformation wissenschaftlicher Strukturen nach 1990 standen im Brennpunkt des Interesses. Die Anregung für die Veranstaltung ging von Dr. sc. Klaus Meier aus. Die Moderation der Vorträge wurde von Dr. Wolfgang Girnus übernommen.
Prof. Dr. Norbert Langhoff (MLS), der Mitorganisator des Kolloquiums, verwies in seinen Ausführungen auf persönlichen Erfahrungen aus über sieben Jahrzehnten Standortgeschichte. WISTA-Geschäftsführer Roland Sillmann betonte in seinem Vortrag, der den Bogen von der Geschichte zur Gegenwart des Standorts schlug, dass Adlershof seine heutige Stärke als international erfolgreicher Wissenschafts- und Technologiepark auch einer ausgeprägten Transformationsfähigkeit verdanke, die den Standort seit Jahrzehnten prägt und die auf die zu Zeiten der DAW und der AdW erfolgten Entwicklungen in besonderer Weise aufbauen kann. Die WISTA Management GmbH gestaltet heute die Rahmenbedingungen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, fördert Technologietransfer und unterstützt die Entstehung von neuen Kooperationen, Unternehmen und Innovationen am Standort.

Folgende Vorträge wurden gehalten und standen zur Diskussion:
Session I
Das Modell „Forschungsakademie“ braucht Institute – vom bescheidenen Startschuss für Adlershof mit der „Kulturverordnung der Deutschen Wirtschaftskommission vom 31. März 1949“ zum größten Forschungsstandort der DDR
Session II
Wissenschaftliche Exzellenzen Ostdeutschlands – Traditionslinien – Brüche – Resilienzen

Wie eng die Entwicklung des heutigen Wissenschafts- und Technologieparks mit der Geschichte der Akademie verbunden ist, wurde in den Vorträgen und Diskussionen deutlich. Viele Kompetenzen, Netzwerke und Forschungstraditionen, die Adlershof heute als einen der führenden Wissenschafts-, Technologie- und Medienstandorte Europas auszeichnen, haben ihre Wurzeln in den Instituten der DAW und der AdW. Die Veranstaltung bot demzufolge neben einem Rückblick auf die Wissenschaftsgeschichte Berlins auch eine Vorausschau in die Zukunft. Sie bestätigte, dass Innovation dort entsteht, wo Wissen bewahrt und kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Die WISTA Management GmbH, die 1994 in Adlershof ihre Tätigkeit aufnahm, gestaltet heute die Rahmenbedingungen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie fördert den Technologietransfer und unterstützt die Entstehung neuer Kooperationen, Unternehmen und Innovationen am Standort. Damit knüpft sie als Betreiberin des Technologieparks Adlershof an die Traditionen der vergangenen Jahrzehnte an.
Die Organisatoren danken der WISTA Management GmbH für die Unterstützung bei der Durchführung des Kolloquiums, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die Pausenversorgung.
Gerhard Pfaff
Hans-Christoph Hobohm Veranstaltungen Langhoff.N, Linke.D, Methling.W, Pfaff.G, Vogt.A, Wöltge.H
Der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof (WISTA), die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V., das Forum Adlershof e.V. und das Kollegium Wissenschaft der Rosa-Luxemburg-Stiftung
laden ein zum Kolloquium
am Donnerstag, 6. August 2026
von 10.00 bis 15.00 Uhr
im Steinbeis-Haus Berlin-Adlershof
Rudower Chaussee 28
12489 Berlin
Programm:
10.00 Uhr: Prof. Norbert Langhoff (MLS) – Begrüßung und persönliche Reminiszenzen aus über sieben Jahrzehnten Standortgeschichte
Session I
Das Modell „Forschungsakademie“ braucht Institute – vom bescheidenen Startschuss für Adlershof mit der „Kulturverordnung der Deutschen Wirtschaftskommission vom 31. März 1949“ zum größten Forschungsstandort der DDR
Nachmittagsrunde ab 13.15 Uhr
Eröffnung: WISTA-CEO Roland Sillmann: Adlershof – transformationserfahrener Zukunftsstandort
Session II
Wissenschaftliche Exzellenzen Ostdeutschlands – Traditionslinien – Brüche – Resilienzen
Diskussionsrunde zu den Beiträgen der Sessions I und II und zum Thema des Tages
Moderation Dr. Peter Strunk
Im Anschluss Smalltalk und Büchertisch.
Dr. Gerald Diesener, Leiter des Universitätsverlages Leipzig, wird mit einem Bücherstand mit ausgewählten Publikationen zur Wissenschaftsgeschichte vertreten sein (u.a. Ingolf Volker Hertel „Blühende Landschaften“; Peter Strunk „Adlershofer Geschichten“; Norbert Langhoff/Klaus Meier „Leucht-Türme. Adlershofer Hightech-Firmen und ihre Geschichte“)
Gäste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Organisation und Einladung: Prof. Dr. Norbert Langhoff, Dr. sc. Klaus Meier, Prof. Dr. Gerhard Pfaff
Nina Hager Leibniz Online Baumgarten.W, Bernhardt.K-H, Dethloff.K, Djurović.A, Ebeling.W, Frisch.N, Hager.N, Hellmuth.O, Pfaff.G, Segert.D, Spänkuch.D, Wessling.B
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Jahrgang 2026 ● Nummer 60
DOI: 10.53201/LEIBNIZONLINE60
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Werner Ebeling: Klima, Entropie und Gestaltung unserer Zukunft
Bernhard Weßling: Eine erste naturwissenschaftliche Theorie der Nachhaltigkeit: Entropie als Kriterium für Nachhaltigkeit
Dieter Segert: Peter Rubens Sozialismusbegriff und seine historische Einordnung
Wilfried Baumgarten: Entheroisierung der Helden – Altnordische Philologie in der DDR. Wurzeln, Kontext und Vermächtnis
Annette Djurovic: Konferenzdolmetschen lehren und lernen
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Klassensitzung NWTW zu Ehren von Karl-Heinz Bernhardt und Dietrich Spänkuch am 12. Februar 2026
Gerhard Pfaff: Eröffnung
Nina Hager: Laudatio für Karl-Heinz Bernhardt
Karl-Heinz Bernhardt: Dankesworte
Olaf Hellmuth: Laudatio für Dietrich Spänkuch
Dietrich Spänkuch: Dankesworte und ein etwas kritischer Blick zurück
Klaus Dethloff: Ursachen und Unsicherheiten des Klimawandels – Die letzten 90 Jahre
Nico Frisch: Fiscal Discipline, Public Debt, and Productive Capacity: A Response to Kahn (2000)
Gerda Hassler Banse.G, Dienel.H-L, Egbert.B, Hager.N, Hartmann.E, Klinkmann.H, Laßner.D, Meier.B, Methling.W, Pfaff.G
Ort: Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, Haus 6, Raum S27 (2. OG), August-Bebel-Straße, 14482 Potsdam, in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Griebnitzsee (S-Bahn S 7)
Das Kolloquium findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.
Zoom-Einwahldaten:
Einwahllink (neu): https://uni-potsdam.zoom-x.de/j/62552156185
Meeting-ID: 625 5215 6185
Kenncode: 82797326
Achtung: Erst nach der Eingabe des Kenncodes erfolgt die Zuschaltung zum Zoom Meeting durch eine Mitarbeiterin der Universität Potsdam.
Moderation: Michael Thomas
10.00 Uhr
Wolfgang Methling: Eröffnung, Begrüßung
10.10 Uhr
Gerhard Pfaff: Laudatio
10.20 Uhr
Horst Klinkmann: Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit Gerhard Banse
10.30 Uhr
Nina Hager: Die Entwicklung von Technik und Technologien: Risiken, Chancen und Gefahren
11.00 Uhr
Björn Egbert: Das Internet, die Neuen Medien und deren Wechselwirkungen auf Kultur(en) und Gesellschaft im Fokus – The international Network on Cultural Diversity and New Media (CultMedia)
11.30 Uhr
Hans-Liudger Dienel: Bürgerbeteiligung und Citizen Science als Innovationsmotoren?
12.00 Uhr
Pause
12.15 Uhr
Elke Hartmann: Johann Beckmann und Gerhard Banse – Protagonisten einer allgemeinen technischen Bildung
12.45 Uhr
Bernd Meier: Gestaltete Technikphilosophie in der akademischen Lehre zur Ausbildung von Lehrkräften für den Technikunterricht
13.15 Uhr
Dirk Laßner: Der „Leibnizianer“ Gerhard Banse: Naturwissenschaftler, Präsident und Protagonist
13.35 Uhr
Gerhard Banse: 1971-2026. Technikphilosophie als Beruf(ung)
13.50 Uhr
Umtrunk und Ausklang des Ehrenkolloquiums
Abstracts und Vitae der Vortragenden (pdf)
Gerda Hassler Langhoff.N, Linke.D, Methling.W, Pfaff.G, Vogt.A, Wöltge.H
Mit dem Befehl 187 der Sowjetischen Militäradministration vom 1. Juli 1946 ging ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Akademie der Wissenschaften zu Berlin (ab 1972 Akademie der Wissenschaften der DDR, AdW) an den Start. Das Leben und Wirken von Tausenden von Forschenden war fortan über 45 Jahre mit dieser Akademie verbunden und hat nach der Wende die urbane Wissenschafts- und Hightech-Landschaft Adlershof nachhaltig geprägt.
6. August 2026 – Zeitzeugen, Historiker, Akteure diskutieren Aspekte von 80 Jahren
Wissenschafts- und Standortgeschichte
Veranstalter: WISTA; Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V.; Forum Adlershof e. V; Kollegium Wissenschaft der RLS
In Namen der Veranstalter freuen sich auf Ihre Teilnahme: Prof. Norbert Langhoff (MLS), Prof. Gerhard Pfaff (MLS) und Dr. Klaus Meier
Termin: Donnerstag, 6. August 2026 10.00 bis 15.00 Uhr
Tagungsort: Berlin-Adlershof, Rudower Chaussee 28 (Steinbeis Haus Berlin) im Technologiepark Adlershof
Zum Programm.
Hans-Christoph Hobohm Ehrungen, Publikationen, Sitzungsberichte Banse.G, Klinkmann.H, Methling.W, Pfaff.G
Die Leibniz-Sozietät hatte aus Anlass des 90. Geburtstages ihres Gründungsmitglieds Horst Klinkmann, letzter Präsident der Akademie der Wissenschaften (der DDR) und langjähriger Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung der Freunde der „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften e.V.“, am 20. Juni 2025 ein Ehrenkolloquium unter dem Motto
„DER UNERMÜDLICHE: Arzt, Mediziner, Wissenschaftler, Gelehrter, Visionär, Präsident, Kurator, Initiator, Kultivierender, Menschenfreund, Hoffnungsträger, Netzwerker, Moderator, Weltbürger“
durchgeführt (s. Bericht auf der Website hier).
Die Beiträge dieses Kolloquiums liegen nun als Sonderband D04 der „Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät“ vor (Inhaltsverzeichnis).
Der Band kann direkt beim trafo Wissenschaftsverlag Dr. Wolfgang Weist bestellt werden (info@trafoberlin.de). Online wird der Band nach dem Leibniz-Tag 2026 verfügbar sein.
Der dem Jubilar im Rahmen des Kolloquiums übergebene Sonderband D03 der „Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät“ mit dem Titel „Der Unermüdliche. Horst Klinkmann zum 90. Geburtstag“, der Texte vom und zum Jubilar in Publikationen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften enthält (Inhaltsverzeichnis), ist nun hier auch online abrufbar.
Gerhard Banse, Wolfgang Methling, Gerhard Pfaff
Hans-Christoph Hobohm Ehrungen, Klassen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften Bernhardt.K-H, Dethloff.K, Hager.N, Hellmuth.O, Pfaff.G, Spänkuch.D
Am 12.2.2026 fand die Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin als öffentliche Veranstaltung im Ratssaal des Historischen Rathauses Berlin-Friedrichshagen statt (parallel Übertragung per Zoom). Mit der Sitzung ehrte die Klasse ihre Mitglieder Karl-Heinz Bernhardt und Dietrich Spänkuch zum 90. Geburtstag. Der Fachvortrag mit dem Titel:
Ursachen und Unsicherheiten des Klimawandels – Die letzten 90 Jahre
wurde von Klaus Dethloff (MLS) gehalten.
Einleitend begrüßte der Sekretar der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften, Gerhard Pfaff, die Teilnehmenden im Rathaus Berlin-Friedrichshagen sowie die per Zoom zugeschalteten Kolleginnen, Kollegen und Gäste. Er würdigte dabei das Lebenswerk und den unermüdlichen Einsatz der beiden zu ehrenden Kollegen Karl-Heinz Bernhardt und Dietrich Spänkuch für die Leibniz-Sozietät. Der Einleitung und Begrüßung schloss sich der Vortrag von Klaus Dethloff an. WEITER
Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften, Mitteilungen Greiling.R-O, Hasenstab-Riedel.S, Hilgers.Ch, Jeremias.E-P, Mertzsch.N, Methling.W, Müller.A, Pfaff.G
5. Rohstoffkolloquium der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
Am 18. März 2026, 10:00 Uhr in Berlin (CEDIO Konferenzzentrum; Storkower Bogen; https://www.storkower-bogen.de/tagen-feiern) Das Kolloquium kann auch online verfolgt werden via Zoom: https://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/61753277277?pwd=AqRjA86ISfR7EXCnaaCjDtH6UsYOBI.1 – Meeting-ID: 617 5327 7277
Die Reihe der Rohstoffkolloquien des Arbeitskreises GeoMUWA der Leibniz-Sozietät (https://leibnizsozietaet.de/category/arbeitskreise-2/ak-geomuwa/) behandelte bisher verschiedene Aspekte natürlicher Rohstoff- und Energieressourcen, z.B.
Das 5. Rohstoffkolloquium thematisiert die wachsenden Herausforderungen im Bereich der Rohstoffbereitstellung für die Energieversorgung, die nach innovativen Lösungen verlangen, um eine gesicherte und zukunftsfähige Energieversorgung zu gewährleisten. Dieses Kolloquium widmet sich der Analyse aktueller Strategien und der Entwicklung neuer Konzepte zur effektiven Erkundung und Nutzung von Energierohstoffen sowie von Rohstoffen, die für die Herstellung energieproduzierender Systeme erforderlich sind. Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik sind eingeladen, ihre Perspektiven zu teilen und neue Lösungswege aufzuzeigen.
Ziel des Kolloquiums ist es, eine interdisziplinäre Plattform für den Austausch von Ideen und die Förderung kooperativer Projekte zu schaffen, die Synergien zwischen den verschiedenen Akteuren unterstützen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die den aktuellen Herausforderungen im Bereich der Energierohstoffe und Energieerzeugung gerecht werden. Zum Programm: WEITER
Gerda Hassler Pfaff.G, Segert.D
Plenum der Leibniz-Sozietät
Rathaus Friedrichshagen, Historischer Ratssaal, Bölschestr. 87, 12587 Berlin.
Die Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.
Der Zoom-Link ist folgender:
https://us06web.zoom.us/j/89087093680?pwd=9i2hbboNsjz06JnUpy61z5bXQJ5M8R.1
Meeting-ID: 890 8709 3680 – Kenncode 260582
Vortrag und Debatte zum Vortrag mit Dieter Segert (MLS) und Gerhard Pfaff (MLS)
Prof. Dr. Hans-Peter Krüger (Universität Potsdam)
Intellektuelle Aufgaben in der fragmentierten Öffentlichkeit
In geschichtlichen Herausforderungen gerät das demokratische Gemeinwesen in eine Relation der Unbestimmtheit zu seiner Zukunft. Damit wächst das Bedürfnis der StaatsbürgerInnen, in der Öffentlichkeit Orientierung erlangen zu können, sowohl durch spezielle Expertisen als auch durch soziokulturell integrative Vorschläge. Die intellektuelle Tätigkeit bezieht sich auf die integrative Aufgabe im Umgang mit der Unbestimmtheit im Ganzen, die spezielle Expertise auf die wahrscheinlichen Szenarien im Umgang mit bestimmbaren Aspekten und Bedingungen der jeweiligen Herausforderung, z. B. einer Pandemie, indirekten oder direkten Kriegsbeteiligung.
Das alte Modell von der nationalstaatlichen Öffentlichkeit in Gestalt der öffentlich-rechtlichen Medien und weniger privater Leitmedien des Qualitätsjournalismus ist in Auflösung. Es beinhaltete auch „Gegen-Öffentlichkeiten“ (A. Kluge u.a.), deren gesellschaftliche Bedeutung aber in den neoliberalen Deregulierungen und in den „Spaltungen der Linken“ (R. Rorty) untergegangen ist. Die im Generationenwechsel eingetretene „Fragmentierung“ der Öffentlichkeit (Habermas) korrespondiert mit den Spaltungen in den westlichen Bevölkerungen und wird durch die oligopolistische Digitalisierung potenziert. Die Skandallogik des Entweder-Oder, es gebe nichts Drittes, ist profitabel, für Kulturkämpfe verwertbar und zugleich im Neuen Kalten Krieg nutzbar.
Umso wichtiger ist es, spezielle Expertisen und intellektuelle Vorschläge in die verbliebenen und neu entstehenden Fragmente für eine künftige Neuvernetzung von Öffentlichkeit einzubringen, um Manipulation, Propaganda und Verschwörungserzählungen wenigstens im Kleinen entgegenzuwirken. Wer dies nach bestem Wissen und Gewissen tut, wird inzwischen mit Anfeindungen und Benachteiligungen rechnen müssen, aber eine moderne Demokratie ist ohne wissenschaftliche Beratung und legitime Integration ihrer öffentlichen Untersuchungsprozesse nicht lebensfähig (J. Dewey). Sie kippt ohne diese in eine Autokratie oder gar in eine Diktatur um.
Vita:
Krüger, Hans-Peter, Philosophie-Studium (mit Ergänzungsfach Psychologie) an der Humboldt-Universität zu Berlin 1972-1976, Promotion dort über den jungen Hegel 1980. 1981-1990 Mitarbeiter am Institut für Theorie, Geschichte und Organisation der Wissenschaft der DDR-Akademie der Wissenschaften, dort 1987 Habilitation zur „Kritik der kommunikativen Vernunft“. 1991-1995 Mitarbeiter der Max Planck-Fördergesellschaft im Bereich Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie mit Forschungssemestern in Pittsburgh, Berkeley, Chicago, New York. 1996-2020 ordentlicher Professor für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Universität Potsdam, Leiter der Max Planck Forschungsgruppe „Wissenschaftskulturen im Kommunikationsprozess“ (1996-2000), Potsdamer Sprecher des DFG Graduiertenkollegs „Lebensformen und Lebenswissen“ (2009-2011), Gastprofessuren in Kraków (2002), Minsk (2003), Wien (2003) und Uppsala (2005/6). Schwerpunkte: Sozialphilosophien der öffentlichen Kommunikation, Philosophische Anthropologien, klassische und Neo-Pragmatismen, Philosophien der Geschichte. Monographien: Homo absconditus. Helmuth Plessners Philosophische Anthropologie im Vergleich, De Gruyter 2019. Heroismus und Arbeit in der Entstehung der Hegelschen Philosophie, De Gruyter 2014. Gehirn, Verhalten und Zeit. Philosophische Anthropologie als Forschungsrahmen, Akademie 2010. Philosophische Anthropologie als Lebenspolitik. Deutsch-jüdische und pragmatistische Moderne-Kritik, Akademie 2009. Zwischen Lachen und Weinen. 2 Bde., Akademie 1999/2001. Kritik der kommunikativen Vernunft, Akademie Verlag 1990.
Nina Hager Leibniz Online Arndt.A, Busch.U, Gunga.H-C, Jakupec.V, John.A, Mehboob.K, Mehboob.R, Mehboob.Z, Mertzsch.N, Oehme.P, Pfaff.G, Schumann.M, Wischer.I
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Jahrgang 2025 ● Nummer 59
DOI: 10.53201/LEIBNIZONLINE59
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Peter Oehme, Riffat Mehboob, Akash John, Gerhard Pfaff, Zeeshan Mehboob, Khurram Mehboob: Substance P – from regulide to health medicine: With focus on respiratory diseases, post-Covid syndrome, wound healing, pain, stress and the climate change
Michael Schumann: Etappen der Raumfahrtgeschichte im Spiegel der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Ein Streifzug durch die Literatur der Space Advocacy
Hanns-Christian Gunga: Der Berliner Physiologe Nathan Zuntz (1847–1920) und seine Bedeutung für die Geschichte der Höhen- und Luftfahrtmedizin
Andreas Arndt: Barbarei und Kultur. Hegel über die Abgründigkeit der Moderne
Viktor Jakupec: The EU–US Trade Agreement as a Zero-Sum Game: From Autonomy to Capitulation
Ilse Wischer: Die Geschichte der englischen historischen Linguistik in Deutschland und den deutschsprachigen Nachbarländern
Norbert Mertzsch: Entwicklungstendenzen bei nichtmetallisch-anorganischen Baustoffen
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Rezensionen
Ulrich Busch: Rezension zu Friedrich Glauner: Wirtschaft als Denkform. Die Ökonomisierung der Lebenswelt