Bericht zum Kolloquium „Die Energiewende 2.0: Review zum Transformationsprozess des Energiesystems in Deutschland“
Am 21. Juni 2024 führte die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, und dem Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e.V. das Kolloquium „Die Energiewende 2.0: Review zum Transformationsprozess des Energiesystems in Deutschland“ durch. Das Kolloquium setzte eine Vortragsreihe zu energiebezogenen Themen fort, deren Ausgangspunkt die 5. Jahrestagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. im Jahre 2012 zum Thema „Energiewende – Produktivkraftentwicklung und Gesellschaftsvertrag“ war. In den zurückliegenden Jahren wurden bereits verschiedene Aspekte der Energiewende systematisch betrachtet (6 Kolloquien und 2 Disputationen).

Im Vortragsraum an der Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, begrüßte der Sekretar der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät Gerhard Pfaff die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kolloquiums. Diese nahmen sowohl in Präsenz als auch per Zoom am Kolloquium teil. In seinen Ausführungen wies Gerhard Pfaff auf die lange Tradition der wissenschaftlichen Behandlung des Themas „Energiewende“ in der Leibniz-Sozietät hin und hob die große Bedeutung der Energie-Problematik im Zusammenhang mit den klimapolitischen Veränderungen in Deutschland und in der Welt hervor. WEITER



„Kritische Rohstoffe: große Bedeutung, aber geringe öffentliche Wahrnehmung! Was ist zu tun?“



Einleitend begrüßte Gerda Haßler, Präsidentin der Leibniz-Sozietät, die Teilnehmenden und stellte den Referenten vor. Raiko Krauß studierte Ur- und Frühgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin und an der Freien Universität Berlin. 2004 schloss er seine Promotion in Prähistorischer Archäologie an der Freien Universität Berlin ab. Danach forschte er am Deutschen Archäologischen Institut in Berlin sowie am Institut für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin. Seit 2008 ist er am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Eberhardt Karls Universität Tübingen tätig. 2015 erfolgte die Habilitation an dieser Universität sowie die Zuerkennung der Venia Legendi für das Fach „Ur- und Frühgeschichte“. Seit 2018 ist Raiko Krauß außerplanmäßiger Professor für Mittel- und Südosteuropäische Ur- und Frühgeschichte in Tübingen. 
