Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
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30. November 2019

Band 57 der Abhandlungen erschienen

Peter Knoll Abhandlungen Banse.G, Sieber.F

 

Band 57 der „Abhandlungen“ ist erschienen mit dem Thema:

Einblicke in Ergebnisse
interdisziplinärer Arbeit

Eine Auswahl von Arbeiten des Leibniz-Instituts für interdisziplinäre Studien (LIFIS) aus den Jahren 2012 bis 2019

Herausgegeben von
Gerhard Banse & Frieder Sieber

trafo-Verlag der Wissenschaften, Berlin, 2019, 215 S.
ISBN 978-3-86464-204-3

 

 

Im Klappentext des Bandes heißt es:

„Der vorliegende Band enthält Beiträge, die aus Aktivitäten des Leibniz-Instituts für interdisziplinäre Studien hervorgegangen sind. Das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e.V. – kurz: LIFIS – wurde am 3. Mai 2002 auf Anregung des Präsidiums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften gegründet. Sein Zweck ist – entsprechend § 2 seiner Satzung – „die Initiierung und Förderung der interdisziplinären bzw. fachübergreifenden Zusammenarbeit von Forschungs- und Entwicklungspotentialen auf ausgewählten Gebieten der Natur-, Technik-, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften, insbesondere
–      der damit zusammenhängenden Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung,
–      des wissenschaftlichen Informationsaustauschs,
–      der Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.“
Mit Blick auf die zunehmende Komplexität gegenwärtiger und zukünftiger Problemstellungen steht dabei die interdisziplinäre bzw. fachübergreifende Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft im Mittelpunkt aller Bemühungen. Dabei will das LIFIS keine Forschungseinrichtung im herkömmlichen Sinne sein, sondern als „virtuelle“ Institution an anderen Orten verfügbare Potenziale organisieren und koordinieren, also Netzwerke jeweils zweckmäßiger Kompetenz konstituieren. Dazu veranstaltet das LIFIS von Anbeginn an die sogenannten Leibniz-Konferenzen. Um die Voraussetzungen für ein weiter gefasstes disziplin- und fach-, schlechthin für ein grenzüberschreitendes Verständnis potenzieller Partner in Wissenschaft und Wirtschaft für das Erkennen und Bearbeiten komplexer Problemstellungen darüber hinaus weiter zu verbessern, wurde zusätzlich eine Internetzeitschrift implementiert: LIFIS-ONLINE.

Der vorliegende Band enthält ausgewählte Beiträge unterschiedlicher Provenienz, die – dem Anliegen des LIFIS gemäß – geeignet sind, den öffentlichen, interdisziplinären Diskurs anzuregen und absehbar zu fördern.“

Inhaltsverzeichnis

 

30. November 2019

Nekrolog für unser Mitglied Manfred Jähnichen

Peter Knoll Nekrologe Jähnichen.M, Richter.A

Prof. Dr. Manfred Jähnichen;  © Ulf Peter Hallberg

 

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. trauert um ihr Mitglied,
den international bekannten Slawisten

Prof. Dr. Manfred Jähnichen

der am 19. November 2019 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Manfred Jähnichen wurde am 26.1.1933 in Ullersdorf bei Dresden geboren. Das Abitur legte er an der Humboldt-Schule in Radeberg ab und begann zunächst ein Jura-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1952 wechselte er an selbiger Universität in das Studium der Slawistik, Romanistik und Philosophie über, welches er 1956 mit einem Diplom in den Fächern Bohemistik/Slowakistik, Russistik und Serbokroatistik abschloss.

Von 1956 bis1970 war Manfred Jähnichen als wissenschaftlicher Assistent bzw. Ober­­­assistent am Slawischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Er promovierte 1962 mit der Schrift „Die Vermittlung und Aufnahme der tschechischen Poesie im deutschsprachigen Gebiet von 1815 – 1867. Beiträge zu den deutsch-österreichisch-tschechischen literarischen Wechselbeziehungen“ (publiziert 1967 u.d.T. Zwischen Diffamierung und Widerhall. Tschechische Poesie im deutschen Sprachgebiet 1815 – 1867, Akademie-Verlag Berlin). 1967 habilitierte er sich; die Habilitationsschrift erschien 1972 in überarbeiteter Form im Akade­mie-Verlag Berlin unter dem Titel Der Weg zur Anerkennung: tschechische Literatur im deutschen Sprachgebiet 1861 – 1918.

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26. November 2019

Band 141 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät erscheint in Kürze

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Sitzungsberichte

In Kürze wird der Band 141 / 2019  der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften erscheinen.

Thema:

Interkulturelle Koedukation in der
Berufsbildung

Workshop des Arbeitskreises „Pädagogik“ der
Leibniz-Sozietät in Kooperation mit dem
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.
und der Sicherheitsakademie Berlin
am 06.06.2019 im Schloss Biesdorf

Herausgegeben von Herausgegeben von
Peter Hübner &
Bernd Meier

 

 

Mit Beiträgen von

Ali Azaeem, Gerhard Banse, Irena Büttner, Karoline Kromm, Niklas Lewin, Dorothee Röseberg, Bärbel Kressin-Thielmeier, Dirk Rumpza, Arno Schelzke, Detlef Schmidt-Ihnen, Harun Turan, Ralf Wiechert-Beyerhaus, Juliane Witt, Anna Aleksandra Wojciechowicz, Hermann Zöllner

Zu bestellen: trafo-Wissenschaftsverlag Berlin, 2019; ISSN 0947-5850 ISBN 978-3-86464-177-0

Inhaltsverzeichnis

 

21. November 2019

Bericht über das Raumfahrthistorische Kolloquium 2019 in Berlin

Peter Knoll Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften, Konferenzen Boback.H, Both.W, Gritzner.Ch, Herrmann.D-B, Heuser.M-L, Jähn.S, Köllner.E, Przybilski.O, Tilgner.M

 

Am Samstag, den 16. November 2019 fand an der Archenhold Sternwarte in Berlin-Treptow das diesjährige Raumfahrthistorische Kolloquium statt.

Veranstalter waren wie in den Jahren zuvor die Stiftung Planetarium Berlin (Archenhold Sternwarte), die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt Lilienthal-Oberth e.V. (DGLR), die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR).

Das Kolloquium wurde organisiert von Prof. Dr. Dieter B. Herrmann (Berlin), Dr.-Ing. Olaf Przybilski (Dresden) und Dr.-Ing. Christian Gritzner (Bonn). Eröffnet wurde das Kolloquium von Stefan Gotthold, dem neuen Leiter der Archenhold Sternwarte, durch das Programm führte Herr Gritzner.

Da der eigentlich geplante erste Vortrag leider kurzfristig entfiel, sprang Dr. Przybilski ein mit seinem Vortrag „Erinnerung an Sigmund Jähn und die DDR Kosmonauten-Kandidaten“. Nach einer Gedenkminute für den am 21. September 2019 unerwartet verstorbenen Dr. Sigmund Jähn, den ersten Deutschen im Weltraum, wurde der damals hochgeheime Auswahlprozess für den ersten DDR-Kosmonauten präsentiert. Aus den rund 600 Militärpiloten, die grundsätzlich in Frage kamen, wurden 30 Anwärter identifiziert, von denen nach strengen medizinischen Tests und weiteren Eignungsprüfungen 16 in die engere Auswahl kamen. Schließlich blieben 4 Bewerber übrig, die im Moskauer Sternenstädtchen zusammen mit sowjetischen Raumfahrtärzten nochmals eingehend untersucht wurden. Schlussendlich wurden Sigmund Jähn und als sein „Double“ Eberhard Köllner 1976 in Moskau als die ersten DDR-Kosmonauten ausgewählt. Dass Köllner der Ersatzmann von Jähn sein sollte wurde den beiden aber erst zwei Tage vor dem Start mitgeteilt. Am 26. August 1978 startete Sigmund Jähn zu seinem Raumflug. Eine Zusammenfassung dieses Vortrags ist übrigens in Heft 04/2018 der „Luft- und Raumfahrt“ der DGLR erschienen und kann auf der DGLR-Homepage heruntergeladen werden. Dr. Przybilski ist es auch zu verdanken, dass sich im Frühjahr 2019 noch 8 der Kandidaten und zwei Witwen in Dresden getroffen haben. Heinz Boback, einer der 16 Kosmonautenkandidaten, nahm am diesjährigen Kolloquium als Zuhörer teil. Übrigens ist Sigmund Jähn (oder „Sig“, wie er von seinen Freunden und Fans genannt wurde) ein häufiger und gerngesehener Gast des Raumfahrthistorischen Kolloquiums gewesen, der sich aktiv an den Diskussionen beteiligte! Wir werden ihn in bester Erinnerung behalten!

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4. November 2019

Öffentliche wissenschaftliche Veranstaltungen im November 2019

Peter Knoll Mitteilungen

Pressemitteilung 11-2019 erschienen

31. Oktober 2019

Die Stiftung der Freunde der „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.“ stellt sich vor mit einem aktuellen Flyer

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen

Die Stiftung der Freunde der „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.“ hat nach Neukonstituierung des Kuratoriums im Juli 2019 einen aktualisierten Flyer herausgegeben und stellt sich damit ihren Freunden und allen jenen die es werden möchten vor.

Aktueller Flyer der Stiftung hier

26. Oktober 2019

Bericht zum Kolloquium der Leibniz-Sozietät anlässlich des 250. Geburtstages Alexander von Humboldts

Peter Knoll Konferenzen, Plenum Bernhardt.K-H, Dill.H-O, Fleischer.L, Gentz-Werner.P, Hötermann.E, Hülsenberg.D, Kühn.P, Müller.A, Pfaff.G, Zimmermann.R.E.

Am 10. Oktober 2019 veranstaltete die Leibniz-Sozietät das Kolloquium „Mosaicum zum Denken, Wollen und Wirken Alexander von Humboldts“.

Präsident Rainer E. Zimmermann bei seiner Eröffnung

 

Im Plenarsaal des Rathauses Berlin-Tiergarten begrüßte der Präsident der Leibniz-Sozietät Rainer E. Zimmermann über 60 Mitglieder und Freunde der Sozietät. In seiner Eröffnung ging der Präsident auf die außergewöhnliche Lebensleistung Alexander von Humboldts ein und hob dabei den Gedanken von der „makroregionalen Wissenschaft“ in Verbindung mit einer umfassenden „Interdisziplinarität“ in seinen Ausführungen besonders hervor. Er stellte damit den Bezug zwischen dem Wirken Alexander von Humboldts im 18. Und 19. Jahrhundert und dessen heutiger Aktualität her.

 

Nach der Eröffnung folgten im Verlauf des Kolloquiums acht Fachvorträge, die von Lutz-Günther Fleischer, Gerhard Pfaff und Ekkehard Höxtermann moderiert wurden.

 

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22. Oktober 2019

Interview mit dem Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät Prof. Werner Zorn im HPI

Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Presseecho Zorn.W

Auf der Internetseite des Hasso-Plattner-Instituts HPI wird anlässlich von 50 Jahren Internet an die Rolle unseres Ehrenmitglieds Prof. Werner Zorn bei der ersten deutschen Email erinnert.

Es heißt dort u.a.:

„50 Jahre Internet: So war das mit der ersten deutschen E-Mail (FOTO)
Potsdam (ots) – Am 29. Oktober feiert das Internet seinen 50. Geburtstag. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Erfolg war die Erfindung der E-Mail durch Ray Tomlinson Anfang der siebziger Jahre. Die erste E-Mail in Deutschland kam am 3. August 1984 in Karlsruhe bei Professor Werner Zorn (77) an, der 2001 ans Hasso-Plattner-Institut (HPI) berufen wurde. In ihr heißt Laura Breeden vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston den deutschen Wissenschaftler und seinen Mitarbeiter Michael Rotert im damaligen CSNET willkommen. …“

Das gesamte Interview ist hier   einsehbar.

22. Oktober 2019

Workshop des AK GeoMUWA am 11.10.2019 zum Thema „Die Reform der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin vor 50 Jahren“; Bericht

Peter Knoll Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften Herrmann.D-B, Jähn.S, Kautzleben.H, Kuglitsch.A, Pfaff.G, Rudloff.A, Schuh.H, Spänkuch.D

Der Workshop fand im Besprechungsraum des Gebäudes C4 des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) auf dem Potsdamer Telegraphenberg statt. Anlass des Workshop war die  Reform der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (AdW) 1969, also vor 50 Jahren, die für die Entwicklung der Geo- und Kosmoswissenschaften in der AdW von großer Bedeutung war und als Folge dessen auch für die Leibniz-Sozietät. Der Kommissarische Sprecher des AK, Dr. sc. Dietrich Spänkuch, begrüßte die Teilnehmer, namentlich  den neuen Sekretar der Klasse für Natur- und Technikwissenschaften, Prof. Dr. Gerhard Pfaff,  und beglückwünschte im Namen des AK die Kollegen Prof. Dr. Harald Schuh und Prof. Dr. Dieter B. Herrmann für ihre kürzlich verliehenen hohen Auszeichnungen: Harald Schuh als Honory President der International Association of Geodesy (IAG) und Dieter B. Herrmann mit dem Bruno-H.-Bürgel Preis der Astronomischen Gesellschaft, die die herausragenden Leistungen beider Kollegen auf ihren Gebieten geziemend würdigen.

Koll. Spänkuch drückte auch die Betroffenheit über den für uns plötzlichen Tod von Dr. Sigmund Jähn aus, des ersten deutschen Kosmonauten im Weltraum und Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät, der dem AK GeoMUWA besonders nahe stand. Heinz Kautzleben würdigte anschließend in seinem Gedenken an Sigmund Jähn Leben und Werk des Verstorbenen, der zusammen mit Valerij F. Bykowskij 1978 die dritte internationale Besatzung der Orbitalstation Saljut 6 stellte und der daraufhin auf dem Telegraphenberg im Zentralinstitut für Physik der Erde (ZIPE) der AdW der DDR seine Dissertation angefertigt und hier auch verteidigt hatte. Koll. Schuh merkte an, dass das GFZ nach Bekanntwerden von Jähn’s Ableben an der Stele von Sigmund Jähn und Valerij F. Bykowskij einen Kranz niederlegt hat (siehe Fotos).

Stele zur Erinnerung an die die dritte internationale Besatzung der Orbitalstation Saljut 6 (Foto: H.Schuh)
Zum Gedenken an Siegmund Jähn (Foto: H. Schuh)

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22. Oktober 2019

Band 55 der Abhandlungen erschienen

Peter Knoll Abhandlungen Banse.G, Kahl. B, Rehmann.J

Band 55 der „Abhandlungen“ ist erschienen mit dem Thema:

Marxismus und Theologie

Materialien der Jahrestagung 2018 der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften

Herausgegeben von                            Gerhard Banse, Brigitte Kahl, Jan Rehmann

trafo-Verlag der Wissenschaften, Berlin, 2019, 152 S., ISBN 978-3-86464-201-2

Im Klappentext des Bandes heißt es:

„Der Sammelband dokumentiert die Jahrestagung 2018 der Leibniz-Sozietät, auf der TheologInnen und MarxistInnen das Thema „Marxismus und Theologie“ debattierten. Der Rahmen war gesteckt durch den 200. Geburtstag von Karl Marx und das 500-jährige Jubiläum der Reformation. Die Tagung hatte das Ziel, die blockierenden weltanschaulichen Konfrontationen zwischen beiden Traditionen zu überwinden und über die gemeinsame Erarbeitung neuer Denk- und Orientierungsrahmen dazu beizutragen, Marxisten und Christen als Verbündete zusammenzuführen.

Die drei thematischen Blöcke
– Marxistische Religionskritik und Bibellektüre,
– Religiöser Sozialismus und Paulusexegese, sowie
– Reformation, Befreiungstheologie und Menschenrechte
verdeutlichen, wie breit der Rahmen der behandelten Themen der Jahrestagung gesteckt war. Die engagierten Diskussionen auf der Konferenz zeigten, dass das gewählte Thema überaus aktuell ist und auf reges Interesse stieß – auch wenn aus Zeitgründen viele Fragen und Streitpunkte nicht ausreichend ausgelotet werden konnten. Dabei trat auch zu Tage, dass „Marxismus“ und „Theologie“ einander nicht als homogene Blöcke gegenüberstehen, sondern in sich selbst von Widersprüchen durchzogen sind.
Mit dem vorliegenden Band der „Abhandlungen“ werden die Beiträge dieses theologisch-marxistischen Dialogs einer breiteren Öffentlichkeit unterbreitet. Die Herausgeber hoffen, mit dem Konferenzband eine tragfähige  Textgrundlage zur Verfügung zu stellen, auf der die Debatte zwischen „Theologie“ und „Marxismus“ fruchtbar weitergeführt werden kann. Gefordert ist hier vor allem, dass die Beteiligten eine Fähigkeit zur „Übersetzung“ entwickeln, die in der Lage ist, die verschiedenen Bereiche und Sprachen (religiös, politisch, ökonomisch, spirituell) miteinander zu vermitteln und ihre Potenziale in befreiungsethischer Perspektive zusammenzuführen und zu bündeln.“

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

 

19. Oktober 2019

Jahrestagung 2019 der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften; Einladung

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Jahrestagungen, Mitteilungen, Plenum

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. führt ihre Jahrestagung 2019 in Zusammenarbeit mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft am 07. November 2019 im Schloss Biesdorf in Berlin durch zum hochaktuellen Thema

Virusinfektionen – alte und neue Erreger sowie Wege der Impfprophylaxe.

Wie in jedem Jahr ist diese Tagung öffentlich; es haben sich eine Reihe namhafter Referenten angesagt

Text der Begrüßung des Vizepräsidenten Prof. Dr. Lutz-Günther Fleischer

Die Referenten im Kurzporträt


Prof. Dr. med. Christian Drosten
ist Direktor des Instituts für Virologie und des Zentrums Charité Global Health, Charité – Universitätsmedizin Berlin. Sein besonderes wissenschaftliches Interesse gilt der Erkennung von Gesundheitsgefahren des Menschen durch neu auftretende, zoonotische Viren, wie das SARS- und das MERS-Virus.

 


Prof. Dr. med. Detlev H. Krüger
(MLS), ist Altdirektor und Seniorprofessor des Instituts für Virologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Seine besonderen wissenschaftlichen Interessen betreffen die Virusinfektionen immunsupprimierter Patienten und die Bedeutung zoonotischer Infektionen, insbesondere durch Hantaviren.

 


Prof. Dr. med. Thomas Mertens
ist Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut. Er ist Altdirektor des Instituts für Virologie des Universitätsklinikums Ulm und Past-Präsident der Gesellschaft für Virologie. Seine besonderen wissenschaftlichen Interessen betreffen die klinische und molekulare Herpes-Virologie und die Impfprävention von Infektionskrankheiten.

 

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16. Oktober 2019

Workshop: Transformationsforschung

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Gesellschaftsanalyse und Klassen

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ veranstaltet am 14.11.2019 einen öffentlichen wissenschaftlichen

Workshop: Transformationsforschung


Zeit:  
14.00 bis 16.30 Uhr
Ort: Berlin, Rathaus Tiergarten, BVV-Saal

Einladung und Programm

s.a. Veranstaltungskalender

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