Arbeitskreis Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (GeoMUWA): Jahresrückblick 2019
Der Arbeitskreis GeoMUWA der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften hat im Jahre 2019 vier Mitstreiter verloren. Es verstarben das Ehrenmitglied der LS Sigmund Jähn am 21.09. im Alter von 82 Jahren, die Mitglieder der LS Klaus-Dieter Jäger am 31.03. im Alter von 83 Jahren und Klaus-Dieter Bilkenroth am 22.11. im Alter von 86 Jahren sowie das Mitglied des Fördererkreises der Stiftung der Freunde der LS Dr. Karl-Köhler am 04.03. im Alter von 89 Jahren. Die Nachrufe wurden auf der Website der LS veröffentlicht. Neue Mitstreiter sind: Jürgen Müller, Roland Pail und Stefan Rahmstorf. Sie wurden am 11. April 2019 zu Mitgliedern der LS gewählt. Mit Beginn der Sitzungsperiode im September 2019 fungiert Dietrich Spänkuch, MLS seit 1994, als Sprecher des Arbeitskreises.
Im Jahre 2019 waren die runden Geburtstage von vier Mitstreitern des Arbeitskreises Anlass für die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen: Am 09.01. lud die Stiftung Berliner Planetarien in die Archenhold-Sternwarte zu einem Empfang anlässlich des 80. Geburtstages von Dieter B. Herrmann ein. Am 11.11. fand im Internationalen Begegnungs-Zentrum der Universität Stuttgart ein internationales Symposium anlässlich des 80. Geburtstages von Erik W. Grafarend statt. Die 85. Geburtstage von Helmut Moritz und Heinz Kautzleben waren zusätzlicher Anlass zum Wissenschaftlichen Kolloquium, das am 15.02. im Wissenschaftspark „Albert Einstein“ in Potsdam zum Thema „Ein und ein halbes Jahrhundert internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit der Geodäten und Geophysiker“ auf gemeinsame Einladung von Leibniz-Sozietät und Deutschem GeoForschungsZentrum GFZ stattfand. Kurzberichte zu diesen Veranstaltungen sind auf der Website der LS zu finden. Weiteres zum Kolloquium am 15.02. weiter unten.










Lutz-Günther Fleischer (MLS)
Annähernd 60 Teilnehmer trafen sich am 09. Mai 2019 im Einstein-Saal der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow zur ganztägigen Plenarveranstaltung „Mondforschung: Resultate, Erwartungen, Perspektiven“, die anlässlich der Landung der ersten Menschen auf dem Mond, der Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin, vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969, stattfand. Im inhaltlichen Verbund war ein zweites Ereignis mit historischem Gewicht zu würdigen, was sich in den Schlussbemerkungen widerspiegelt. Vor 410 Jahren, im Herbst des Jahres 1609, richtete Galileo Galilei erstmals ein Teleskop gen Himmel. Fortan spielten Mond und Jupiter nicht nur in seinem Leben eine überragende Rolle, sondern bewegten – weit über die Astronomie hinausreichend – die Welt.
Das anspruchsvolle und überaus anregende multidisziplinäre Programm vereinte Referenten, die sich gegenwärtig unter verschiedensten Perspektiven und Aspekten mit der Mondexploration befassen. Dazu gehören zwei leitende Protagonisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler deren – mit weit bescheideneren Instrumentarien erzielten, dennoch nicht minder bedeutenden – Forschungsergebnisse die Geschichte der Mondforschung mit gestalteten. Das Programm spricht für sich. WEITER