Ehrung mit „Arktispreis“ für unser Mitglied Prof. Dr. Klaus Dethloff
Das International Arctic Science Committee (IASC) hat unser Mitglied Klaus Dethloff (Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Alfred-Wegener-Institut, AWI) während der IASC Science Summit Week am 26. März 2024 in Edinburgh Schottland mit dem „IASC Award for Services 2024“ ausgezeichnet. IASC ist eine Nichtregierungsorganisation, die die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Arktisforschung koordiniert und fördert und in der 23 Länder vertreten sind.

Prof. Dr. Klaus Dethloff erhält diesen „prestigious IASC Award“ gemeinsam mit Prof. Dr. Markus Rex, der die MOSAiC Expedition leitete und Dr. Matthew Shupe vom Earth System Research Laboratory der National Oceanic and Atmospheric Administration Boulder. Zur Begründung heißt es: „The Award is in recognition of your key roles in creating the largest and most ambitious Arctic expedition ever undertaken, including several hundred researchers from 20 nations. The Medal Committee noted that the mission and success of MOSAiC would not have been possible without your collective vision, leadership, and decade-long committed work”. WEITER
„Kritische Rohstoffe: große Bedeutung, aber geringe öffentliche Wahrnehmung! Was ist zu tun?“



Einleitend begrüßte Gerda Haßler, Präsidentin der Leibniz-Sozietät, die Teilnehmenden und stellte den Referenten vor. Raiko Krauß studierte Ur- und Frühgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin und an der Freien Universität Berlin. 2004 schloss er seine Promotion in Prähistorischer Archäologie an der Freien Universität Berlin ab. Danach forschte er am Deutschen Archäologischen Institut in Berlin sowie am Institut für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin. Seit 2008 ist er am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Eberhardt Karls Universität Tübingen tätig. 2015 erfolgte die Habilitation an dieser Universität sowie die Zuerkennung der Venia Legendi für das Fach „Ur- und Frühgeschichte“. Seit 2018 ist Raiko Krauß außerplanmäßiger Professor für Mittel- und Südosteuropäische Ur- und Frühgeschichte in Tübingen. 


Als interessant und weiterführend mit Blick auf Zeitdiagnostik und Problembeschreibung erschien den Organisatoren zudem die Hinzuziehung einer weiteren Schrift – Die Ökonomie des Alltagslebens. Für eine neue Infrastrukturpolitik. Berlin: Suhrkamp 2019. Denn diese Schrift war von Wolfgang Streeck für die deutsche Ausgabe eingeleitet worden und stand unmittelbar im zeitlichen Zusammenhang mit der erstgenannten Publikation. Das versprach Anregungen, zumal es zu beiden Ausarbeitungen bereits eine breitere Diskussion in Deutschland gibt, die sich in wesentlichen Aspekten ihrer Einschätzungen zu den jeweils vorgeschlagenen Wegen aus einer fehlgesteuerten Globalisierung unterscheiden.
