Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
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18. Februar 2024

Neue Publikation unseres Mitglieds Viktor Jakupec

Hans-Christoph Hobohm Mitglieder, Publikationen Jakupec.V

Cover Jakupec 2024

Jakupec, Viktor (2024): Dynamics of the Ukraine War. Diplomatic challenges and geopolitical uncertainties. Cham: Springer International (Contributions to International Relations). XIX, 120 S.; Hardcover: ISBN 978-3-031-52443-1 (117,69 EUR), E-Book: ISBN 978-3-031-52444-8 (Kindle: 28,22 USD)

In der Buchreihe „Contributions to International Relations“ (Beiträge zu Internationalen Beziehungen) vom Springer Verlag wird Anfang April das neueste Buch unseres Mitglieds Viktor Jakupec mit dem Titel „Dynamics of the Ukraine War: Diplomatic Challenges and Geopolitical Uncertainties“ (Dynamiken des Ukraine-Krieges: Diplomatische Herausforderungen und geopolitische Unsicherheiten) erscheinen.
Das Buch richtet sich an Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit, die ein tiefgreifendes Verständnis dieses entscheidenden Konflikts und seiner weitreichenden Implikationen suchen.
Im Mittelpunkt der Monografie steht eine fundierte Analyse der ersten zwanzig Monate des Krieges zwischen Russland und der Ukraine. Der Autor beleuchtet auf der Basis einer kritischen Bewertung von politischen Vorgeschichten, wie das Budapester Memorandum, die Erklärung des Bukarester Gipfels und die Minsk-Abkommen 1 und 2 die Pattsituation zwischen den konfligierenden Parteien. Darüber hinaus widmet sich der Autor den finanziellen Dimensionen des Konflikts, möglichen Strategien für den Wiederaufbau und dem aufkommenden Phänomen der „Zeitenwende“, welches die geopolitische Landschaft des Globalen Nordens neu formt.

Das Buch ist in neun Kapitel gegliedert:
Kapitel 1. Der Russisch-ukrainische Krieg: Eine diskursive Einführung.
Kapitel 2. Unsicherheiten des Krieges: Neuausrichtung des Diskurses.
Kapitel 3. Politische Komplexitäten und Problematiken des Russisch-ukrainischen Krieges.
Kapitel 4. Unzufriedenheit mit dem Russisch-ukrainischen Krieg.
Kapitel 5. Die Sanktionskriege: Auswirkungen und Konsequenzen.
Kapitel 6. Der Propagandakrieg und die Vierte Gewalt.
Kapitel 7. Zeitenwende: Nato-Renaissance und eine neue Weltordnung.
Kapitel 8. Finanzierung des Krieges und Wiederaufbau der Ukraine.
Kapitel 9. Eingefrorener Konflikt, diplomatische Herausforderungen und geopolitische Unsicherheiten.

Das Buch hat 139 Seiten und wird als Kindle-Ausgabe 28,22 $ und gebunden 119,99 $ kosten.

Bernd Meier

OIG1 (1)
8. Februar 2024

Ehrenkolloquium für MLS Wolfdietrich Hartung

Gerda Hassler Mitteilungen

Datum: 15. Februar 2024

Ort: Historischer Ratssaal im Rathaus Friedrichshagen, Bölschestraße 87/88, 12587 Berlin

Programm des Kolloquiums

13.30 Eröffnung Gerda Haßler, Präsidentin der Leibnizsozietät

13.45 Laudatio Norbert Dittmar (Freie Universität Berlin)

14.15: Zur Begriffsgeschichte von „Kommunikation“ Clemens Knobloch (Universität Siegen)

15.30: Dankesworte von Wolfdietrich Hartung

Material zum Kolloquium

 

Kittila Au mine Nov2023
7. Februar 2024

Einladung zum 3. Rohstoffkolloquium am 20. März 2024

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften, Veranstaltungen Egbert.B, Greiling.R-O, Müller.A, Pfaff.G

Die Arbeitsgruppe Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften (GeoMUWA) der Gelehrtengesellschaft Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. organisiert in Zusammenarbeit mit GREENPEG.eu am 20. März 2024 an der Universität Potsdam das

3. Rohstoffkolloquium zum Thema:

Kritische Rohstoffe - große Bedeutung und geringes öffentliches Bewusstsein – was ist zu tun?

Programm (10:00-16:00) (als PDF zum Download)

10:00-10:15: Prof. Dr. Gerda Haßler (MLS, Universität Potsdam): Eröffnung

10:15-10:45: Prof. Dr. Christoph Hilgers (Karlsruher Institut für Technologie): Rohstoffbewusstsein und geostrategische Rohstoffsicherung

10:45-11:15: Knut Ansgar Hirsch (DMT GmbH and Co. KG, stellv. Vorsitzender des Vereins Rohstoffwissen): Der Bürgerdialog Rohstoffe – wissenschaftsbasierte Aufklärung der Bevölkerung

11:15-11:45: Fiarra Pudritzki und Prof. Dr. Steffen Kolb (HTW Berlin): Geothermie und Lithium: Mediale Darstellung von Geothermie in Südwestdeutschland mit einem Ausblick auf Lithiumförderung

11:45-12:15: Dr. Bastian Mrosko (Universität Innsbruck): Sehen – Staunen – Anfassen – Experimentieren – Verstehen: Möglichkeiten der Schaffung von öffentlichem Bewusstsein in der jungen Generation

12:15-13:30: Mittagspause

13:30-14:00: Dr. Kate Smith und Prof. Frances Wall (University of Exeter): Umwelt- und soziale Auswirkungen der Anwendung von konventionellen und neuen Explorationstechniken – Fallstudien aus dem GREENPEG EU-Projekt

14:00-14:30: Prof. Dr. Thomas Seifert (TU Bergakademie Freiberg): Lagerstätten kritischer Metalle im Erzgebirge-Krušné Hory-Vogtland – Status und Ausblick

14:30-15:00: Dr. Hennes Obermeyer (MLS, Inspekt eG): Kritische Baustoffe

15:00-16:00: Zusammenfassende Diskussion und Ausblick

17:00: Gemeinsames Essen in der Piazza Toscana

Der Veranstaltungsort ist die Universität Potsdam, Standort Griebnitzsee, Komplex 3, Haus 7, Raum 0.39, August-Bebel-Str. 89, 14482 Potsdam, in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Griebnitzsee (S-Bahn S 7)

Die Teilnahme ist kostenlos. Es besteht die Möglichkeit, per Zoom an der Veranstaltung teilzunehmen (Hybrid-Veranstaltung), die Zoom-Einwahldaten sind die folgenden:
https://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/67502165885?pwd=bkN2SHdWRUtkTTJiQ25OUmNhbHUvQT09
Meeting-ID: 675 0216 5885.

Die Texte zu den Vorträgen werden nach dem Kolloquium in den Sitzungsberichten der Leibniz-Sozietät publiziert. Die Veranstalter der GeoMUWA sind Axel Müller (a.b.muller@nhm.uio.no), Gerhard Pfaff (pfaff.pigmente@gmx.de), Reinhard Greiling (reinhard.greiling@kit.edu) und Björn Egbert..

Beitragsfoto von Axel Müller (GREENPEG): Kittilä Gold-Lagerstätte in Finnland

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7. Februar 2024

Matthias Melzig zu Gast bei den Biesdorfer Medizinischen Gesprächen

Hans-Christoph Hobohm Veranstaltungen

Biesdorfer Medizinische Gespräche: Leibniz-Sozietät gemeinsam mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft, der Campus Berlin-Buch GmbH und Schloss Biesdorf
laden ein zu Vortrag und Gespräch mit:

Prof. Dr. Matthias Melzig

Naturstoffe mit antimikrobieller Wirkung in Kombination mit Antibiotika – eine Möglichkeit im Kampf gegen antibiotikaresistente Infektionen?

15. März 2024: 17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Schloss Biesdorf, Heino-Schmieden-Saal, Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin

Eröffnung und Begrüßung
Gerda Haßler, Präsidentin der Leibniz-Sozietät
Moderation
Gerhard Pfaff (Mitglied der Leibniz-Sozietät)

Unter dem Motto „No action today, no cure tomorrow” startete die WHO am 7. April 2011 die weltweite Kampagne zum Kampf gegen Antibiotikaresistenz, ein globales Problem das die Medizin seit der Einführung der modernen Antibiotikatherapie beschäftigt. Neben der Neuentwicklung von Antibiotika gehört die Forschung zu neuen Wirkstoffen mit Antivirulenzeigenschaften sowie mit Resistenz- überwindender Aktivität zu den Herausforderungen der Arzneimittelentwicklung für Antiinfektiva. Dafür ist es notwendig, unter Berücksichtigung evolutionärer Zusammenhänge, die gegenwärtigen Paradigmen zur antiinfektiven Therapie zu überprüfen. Naturstoffe aus Pflanzen bieten ein breites Spektrum an biologischen Wirkungen, die eine Vielzahl von Zielstrukturen in Mikroorganismen adressieren und daher seit dem Altertum therapeutisch erfolgreich eingesetzt werden. Die Kombination von Antibiotika mit pflanzlichen Wirkstoffen, die antimikrobielle Eigenschaften aufweisen, ist eine neue Therapieoption zur Resistenzüberwindung unter Verwendung der gegenwärtig noch zur Verfügung stehenden Antibiotika. WEITER

5. Februar 2024

Band 157 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät jetzt verfügbar

Nina Hager Sitzungsberichte Drescher.M, Erfurt.J, Ette.O, Haßler.G, Röseberg.D, Spieß.C, Thomas.M

Band 157/2023 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät ist jetzt verfügbar

verfügbar

Thema:

Sprache – Diskurse – Meinungsbildung

Jahrestagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften am 20.10.2022

Herausgegeben von Gerda Haßler

Mit Beiträgen von Martina Drescher, Jürgen Erfurt, Ottmar Ette, Gerda Haßler, Dorothee Röseberg, Constanze Spieß, Michael Thomas

erfügbar

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Publikationen – Sitzungsberichte

28. Januar 2024

Geschäftssitzung am 18. Januar 2024

Gerda Hassler Mitteilungen

Am 18. Januar, 13.30 bis 16.30 Uhr, fand die Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät mit folgender Tagesordnung statt:

  1. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Bestätigung der Tagesordnung
  2. Bestimmung der Protokollanten und der Kassenprüfer
  3. Wahl der Wahlkommission
  4. Bericht des Präsidiums
    Teil 1: Wissenschaftliche und wissenschaftsorganisatorische Arbeit 2023
    Teil 2: Finanzbericht 2023 und Finanzplanung 2024
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Beschlussfassung über die Arbeit im Jahr 2023
  7. Wahl der Mitglieder des Präsidiums der Leibniz-Sozietät
  8. Bekanntgabe der Wahlergebnisse
  9. Erklärungen zur Annahme der Wahl
  10. Sonstiges

Hier finden Sie den Link zum Tätigkeitsbericht 2023 des Präsidiums mit den Publikationslisten der Mitglieder als Anhang.

Protokoll der Geschäftssitzung

20. Januar 2024

Nekrolog auf unser Mitglied Dr. Horst Kant

Hans-Christoph Hobohm Nekrologe Kant.H, Laitko.H, Pfaff.G, Vogt.A

Dr. Horst Kant, MLS (1946-2023) am 3.7.2014 – Foto: Dietmar Linke

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. trauert um ihr Mitglied, den Physiker und Wissenschaftshistoriker Dr. Horst Kant, der am 25. Dezember 2023 in Berlin verstorben ist

Horst Kant wurde am 22. März 1946 in Berlin geboren. Von 1960 bis 1964 besuchte er die Heinrich-Hertz-Oberschule in Berlin, die wegen ihres zusätzlichen Angebots in den Fächern Mathematik und Physik bekannt war. Nach dem Abitur studierte er von 1964 bis 1969 an der Humboldt-Universität zu Berlin Physik und schloss das Studium mit dem Diplom ab. Anschließend studierte er Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte, in jenen Jahren ein aufstrebendes Fach in der DDR, an der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte 1973 auf dem Gebiet der Wissenschaftsgeschichte. Von 1973 bis 1978 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent bzw. Oberassistent an der Humboldt-Universität, u. a. war er beim Prorektor für Naturwissenschaften und Technik, dem Physiker Joachim Auth (1930-2011), tätig. Von 1978 bis 1991 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theorie, Geschichte und Organisation der Wissenschaft der Akademie der Wissenschaften der DDR im Bereich Wissenschaftsgeschichte, der seit 1973 von Hubert Laitko aufgebaut wurde. WEITER

17. Januar 2024

Neue Publikation unseres Mitglieds Kerstin Störl

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Mentale Repräsentationen, Publikationen Ansorge.U, Baumgarten.W, Haßler.G, Järvenpää.S, Knauß.S, Störl.K, Valiente Catter.T, Zimmermann.R.E.

Störl, Kerstin (Hg.) (2023): Embodiment and Representation. Approaches from European, Asian, African and Ancient American Cultures. Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford: Peter Lang. 322 S., Hardcover 64,95 €, ISBN 9783631841471, E-Book 60,96 €, ISBN 978-3-631-90996-6

Dieses Buch sowie der „Workshop für Internationale Vernetzung“ an der Universität Wien, auf dem es basiert, wurde unterstützt von der genannten Universität und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Es ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Romanistik der Universität Wien und dem Arbeitskreis „Mentale Repräsentationen“ der Leibniz-Sozietät.

Buchbestellungen sind hier möglich: https://www.peterlang.com/document/1377554

Summary: WEITER

12. Januar 2024

AK Gesellschaftsanalyse lädt ein zu weiterer Diskussionsveranstaltung in der Reihe „Zeitdiagnosen“

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Gesellschaftsanalyse und Klassen Busch.U, Thomas.M

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe

„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“

zu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein: 9. Februar 2024 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 5.16.

Diskutiert wird Wolfgang Streeck: Zwischen Globalismus und Demokratie. Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus. Berlin: Suhrkamp 2021.

Das Buch versteht sich als Zeitdiagnose in direkter Tradition zu Karl Polanyi. Hatte Streeck vor einigen Jahren („Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“) den brechenden Zusammenhang von Demokratie und Kapitalismus thematisiert, so sieht er dort noch geäußerte Alternativen als gescheitert an: Die EU eben ist ein „scheiterndes Imperium“, sie stellt sich dar „als weltregionale Erscheinungsform einer allgemeinen Transformationskrise“ (145).

Für Streeck läuft die kapitalistische Ökonomie „unter geldschöpferischer Notbeatmung keuchend“ (11) weiter, während sich ein neoliberales Projekt zur Ablösung der Nationalstaaten ausbreite. Ein solcher Übergang in global governance ohne Demokratie soll aufgehalten werden. Statt „kosmopolitischen Illusionen“ weiterer Globalisierung (14) zu glauben, setzt er auf den „Wiederaufbau dezentralisierter Souveränität“ (15), insbesondere eine „Rehabilitierung des Nationalstaats“ (14).

Konzept und Buch werden kritisch diskutiert, vor allem die einseitigen Attacken auf die EU. Was ist aber zu den dargestellten Grundtrends neoliberaler Globalisierung zu sagen? Wenn man Streeck bei seinem „Ausweg nach unten“ nicht folgt: Welche Alternativen gibt es? Was wären progressive Sichten auf Dezentralisierung, Regionalisierung? Das sind herausfordernde Fragen kritischer Zeitdiagnose. WEITER

12. Januar 2024

„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Gesellschaftsanalyse und Klassen, Veranstaltungen

Kurzbericht zur Sitzung des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse am 24.11. 2023

Mit der Sitzung am 24.11. 2023 wurde das erste Jahr in der neuen Thematik „Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ und dem neuen Format (Buch-, Textvorstellungen) abgeschlossen. Um diesbezüglich ein Fazit voranzustellen: Feedback im Arbeitskreis wie eine Verständigung in der Organisationsgruppe am 13.12. zeigen, dass sich die eingeschlagene Vorgehensweise bewährt, als tragfähig erwiesen hat. Insofern sind für 2024 nur kleinere Modifizierungen vorgesehen. Möglicherweise lassen sich auf Basis eines vereinbarten einheitlichen Analyserasters jeweils zwei Texte mit einem deutlichen inhaltlichen Zusammenhang vergleichend diskutieren. Das soll in der Zusammenkunft am 9. Februar erprobt werden. Die Orientierung an konkreter Textdiskussion als Beispiel für breitere Diskussionsfelder bleibt leitend.

Die knapp dreistündige Diskussion am 24.11. mit vierzehn Teilnehmenden hatte das Buch von

Jeremy Rifkin: Das Zeitalter der Resilienz. Leben neu denken auf einer wilden Erde, Campus 2022

zur Grundlage. Vorab waren Leseproben aus dem Buch (Einleitung) sowie eine ausführliche Interpretation und Diskussion des Textes (Verfasser: Frank Adler) verschickt worden. Der Text liegt somit als weiterführendes Material vor. Hingewiesen wurde vorbereitend zudem auf eine Reihe von Rezensionen. WEITER

10. Januar 2024

Band 74 der Abhandlungen erschienen

Nina Hager Abhandlungen Both.W, Gritzner.Ch, Hager.N, Hamel.J, Haßler.G, Jakowski.N, Oertel.D, Sagner.R, Schimming.R, Spänkuch.D

Dietrich Spänkuch (Hrsg.): Weltraumhistorisches Kolloquium 2022. Berlin: trafo Wissenschaftsverlag 2023, 100 S., (Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften, Bd. 74); ISBN 978-3-86464-247-0, 22,80 € 

Der Band enthält die Vorträge, die auf dem Raumfahrthistorischen Kolloquium 2022 am 18. November 2022 in der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow gehalten wurden. Neben den Nachrufen auf Dieter B. Herrmann, u. a. langjähriger Direktor der Archenhold-Sternwarte und Initiator der Raumfahrthistorischen Kolloquien, und Robert Knuth, Gründer und Leiter der Bodensatellitenempfangsstation Neustrelitz und Gründungsdirektor des Instituts für Kosmosforschung der AdW der DDR, beinhaltet der Band Arbeiten zum Kosmismus und ethischen Aspekten der Raumfahrt, zur Raktenforschung in den Junkers-Werken Dessau und zur Wirkung des ersten Starts eines künstlichen Erdsatelliten, von Sputnik 1, am 4. Oktober 1957 auf die amerikanische Alltagskultur.

 

Inhalt

Schellnhuber IIASA Blauer-Hof-Schlossplatz
10. Januar 2024

Hans Joachim Schellnhuber (MLS) übernimmt Leitung des IIASA

Hans-Christoph Hobohm Personalia Schellnhuber.H-J

Am 1. Dezember 2023 übernahm unser Mitglied Hans Joachim Schellnhuber als Generaldirektor die Leitung des renommierten Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (International Institute for Applied System Analysis, IIASA). Das IIASA ist ein unabhängiges internationales Forschungsinstitut mit Sitz in Laxenburg bei Wien. Mehr als 400 Mitarbeiter aus über 50 Ländern sind im Institut beschäftigt, das sich mit den dringendsten aktuellen Problemen der Menschheit beschäftigt: Energie und Klimawandel, Nahrung und Wasser, Armut und Verteilungsgerechtigkeit. Wir wünschen Hans Joachim Schellnhuber viel Erfolg bei dieser verantwortungsvollen Tätigkeit.

Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Generaldirektor des IIASA (Copyright: © IIASA)

Hans Joachim Schellnhuber ist seit 2001 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften. Er ist außerdem Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der US National Academy of Sciences. Seine große Expertise auf dem Gebiet des Klimawandels hat ihm weltweite Anerkennung eingebracht. In mehr als 300 wissenschaftlichen Artikeln in Fachzeitschriften und Büchern hat er seine Forschungsergebnisse veröffentlicht. Seine Haupttätigkeitsfelder liegen in den Bereichen mathematische Physik, Komplexitätstheorie, Erdsystemanalyse, Nachhaltigkeitswissenschaft und Modellierung des Klimawandels.

In den Jahren von 1992 bis 2018 leitete Hans Joachim Schellnhuber das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) als Direktor.  Für seine Leistungen wurde er mit zahlreichen hohen Auszeichnungen geehrt, darunter mit dem renommierten internationalen Blue Planet Preis, der Ernennung zum „Commander of the Most Excellent Order of the British Empire“ durch Königin Elisabeth II, dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2019 beschäftigt er sich intensiv mit der Transformation der gebauten Umwelt und speziell mit dem Klimasanierungspotenzial regenerativer Architektur. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer der „Bauhaus der Erde“ gGmbH und Mitglied des New European Bauhaus High-level roundtable.

Dietrich Spänkuch und Gerhard Pfaff

Beitragsbild: Schloss Laxenburg oder Blauer Hof, Sitz des International Institute for Applied System Analysis (IIASA) in der Nähe von Wien (Copyright: © IIASA)

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