Bericht zum Vortrag von Prof. Dr. Michael Succow im Plenum am 13. Juni 2024
Bericht zum Plenum der Leibniz-Sozietät am 13. Juni 2024 im Rathaus Berlin-Friedrichshagen
Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. veranstaltete ihr Juni-Plenum am 13.06.2024 im Ratssaal des Historischen Rathauses Berlin-Friedrichshagen. Einleitend begrüßte die Präsidentin der Leibniz-Sozietät, Gerda Haßler, die im Ratssaal Teilnehmenden sowie die per Zoom zugeschalteten Kolleginnen, Kollegen und Gäste.

Vortragender des Plenums zum Thema „Nasse Moore braucht das Land“ war Prof. Dr. Michael Succow, Emeritus für Geobotanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald. Als Moderator der Veranstaltung agierte Ekkehard Höxtermann (Mitglied der Leibniz-Sozietät).
Michael Succow erörterte in seinem Vortrag die geographische Verbreitung und ökologische Bedeutung der Moorlandschaften, analysierte ihren aktuellen Zustand in Deutschland und zog eine dramatische Verlustbilanz, die strikte, langwierige Gegenmaßnahmen durch Wiedervernässung und Revitalisierung von Mooren erfordern. Im Einzelnen wurden folgende Zusammenhänge, Entwicklungen und Herausforderungen dargelegt: WEITER




„Kritische Rohstoffe: große Bedeutung, aber geringe öffentliche Wahrnehmung! Was ist zu tun?“

Einleitend begrüßte Gerda Haßler, Präsidentin der Leibniz-Sozietät, die Teilnehmenden und stellte den Referenten vor. Raiko Krauß studierte Ur- und Frühgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin und an der Freien Universität Berlin. 2004 schloss er seine Promotion in Prähistorischer Archäologie an der Freien Universität Berlin ab. Danach forschte er am Deutschen Archäologischen Institut in Berlin sowie am Institut für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin. Seit 2008 ist er am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Eberhardt Karls Universität Tübingen tätig. 2015 erfolgte die Habilitation an dieser Universität sowie die Zuerkennung der Venia Legendi für das Fach „Ur- und Frühgeschichte“. Seit 2018 ist Raiko Krauß außerplanmäßiger Professor für Mittel- und Südosteuropäische Ur- und Frühgeschichte in Tübingen. 



Das Buch versteht sich als Zeitdiagnose in direkter Tradition zu Karl Polanyi. Hatte Streeck vor einigen Jahren („Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“) den brechenden Zusammenhang von Demokratie und Kapitalismus thematisiert, so sieht er dort noch geäußerte Alternativen als gescheitert an: Die EU eben ist ein „scheiterndes Imperium“, sie stellt sich dar „als weltregionale Erscheinungsform einer allgemeinen Transformationskrise“ (145).
Die knapp dreistündige Diskussion am 24.11. mit vierzehn Teilnehmenden hatte das Buch von