Workshop über die Geologie von Eurasien am 27. und 28. Juni 2019 am Deutschen GeoForschungszentrum GFZ in Potsdam; Bericht
Der Workshop über die Geologie von Eurasien am 27. und 28. Juni 2019 am Deutschen GeoForschungszentrum GFZ in Potsdam wurde organisiert von den Kollegen Marco Bohnhoff (GFZ, Potsdam, MLS) mit seiner Arbeitsgruppe und Reimar Seltmann (CERCAMS, Natural History Museum, London, MLS) in dem Arbeitskreis GeoMUWA der Leibniz-Sozietät und im Rahmen des UNESCO IGCP-Projektes 662.

Begrüßung durch Prof. Magdalena Scheck-Wenderoth, Direktor des Departments `Geosysteme‘ im GFZ Potsdam und Prof. Gerhard Banse, Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften Berlin.
Die Direktorin erläutert die lange Tradition geowissenschaftlicher Forschung auf dem Potsdamer Telegrafenberg und die enge Verknüpfung des Workshop-Themas mit der laufenden Forschung des Potsdamer Geoforschungszentrums. In Persona Prof. Kautzlebens als ehemaligem Direktor des ZIPE und langjährigem Mitglied er Leibniz-Sozietät ist die enge Interaktion zwischen beiden ausrichtenden Institutionen ausdrücklich dokumentiert.









Lutz-Günther Fleischer (MLS)
Annähernd 60 Teilnehmer trafen sich am 09. Mai 2019 im Einstein-Saal der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow zur ganztägigen Plenarveranstaltung „Mondforschung: Resultate, Erwartungen, Perspektiven“, die anlässlich der Landung der ersten Menschen auf dem Mond, der Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin, vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969, stattfand. Im inhaltlichen Verbund war ein zweites Ereignis mit historischem Gewicht zu würdigen, was sich in den Schlussbemerkungen widerspiegelt. Vor 410 Jahren, im Herbst des Jahres 1609, richtete Galileo Galilei erstmals ein Teleskop gen Himmel. Fortan spielten Mond und Jupiter nicht nur in seinem Leben eine überragende Rolle, sondern bewegten – weit über die Astronomie hinausreichend – die Welt.
Das anspruchsvolle und überaus anregende multidisziplinäre Programm vereinte Referenten, die sich gegenwärtig unter verschiedensten Perspektiven und Aspekten mit der Mondexploration befassen. Dazu gehören zwei leitende Protagonisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler deren – mit weit bescheideneren Instrumentarien erzielten, dennoch nicht minder bedeutenden – Forschungsergebnisse die Geschichte der Mondforschung mit gestalteten. Das Programm spricht für sich. WEITER