Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
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28. April 2019

Eine Wortmeldung zur Akademiereform vor 50 Jahren – Mitteilung aus dem Arbeitskreis GeoMUWA

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften Kautzleben.H

Der Arbeitskreis Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (GeoMUWA) teilt mit, dass sein Mitstreiter Heinz Kautzleben, MLS, zur Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät am 11.04.2019, in der turnusgemäß sowohl neue Mitglieder der Leibniz-Sozietät zugewählt wurden wie auch der Präsident und ein Vizepräsident neu gewählt wurde, eine Wortmeldung verfasst hat und zur Diskussion stellt. Die Wortmeldung betrifft die Akademiereform vor 50 Jahren. Die Kenntnis von Verlauf und Ergebnissen der Akademiereform dürfte für die Weiterentwicklung der Leibniz-Sozietät bedeutsam sein.

In die Wortmeldung sind die Erkenntnisse eingeflossen, die bei den Studien im Arbeitskreis zu Leben, Werk und Wirkung vor allem zu folgenden Mitgliedern der Leibniz’schen Gelehrtengesellschaft (hier abgekürzt: LGG) und relevanten Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät gewonnen wurden. Sie alle haben Fachgebiete vertreten, die heute vom Arbeitskreis GeoMUWA gefördert werden.

  • Hans Stille (1876-1966), LGG 1933/Preußische AdW, Ständiger Vizepräsident der DAW 1946-1951,
  • Hans Ertel (1904-1971), LGG 1949/DAW, Ständiger Vizepräsident der DAW 1951-1961,
  • Edgar Lehmann (1905-1990), LGG 1959/DAW, Sekretar der Klasse für Chemie, Geologie und Biologie der DAW 1963-1968, Vorsitzender der Klasse Umweltschutz und Umweltgestaltung der AdW-DDR 1971-1984,
  • Otto Meißer (1899-1966), LGG 1957/DAW, Sekretar der Klasse für Bergbau, Hüttenwesen und Montangeologie der DAW 1957-1963,
  • Ernst August Lauter (1920-1984), LGG 1964/DAW, Generalsekretär und Ständiger Stellvertreter des Präsidenten der DAW 1968-1972,
  • Hans-Jürgen Treder (1928-2006), LGG 1966/DAW, Leiter des Forschungsbereiches Kosmische Physik der AdW-DDR 1969-1973,
  • Heinz Stiller (1932-2012), LGG 1971/DAW, Leiter des Forschungsbereiches Geo- und Kosmoswissenschaften der AdW-DDR 1973-1984, Vizepräsident der AdW-DDR 1984-1988,
  • Wolfgang Böhme (1926-2012), LGG 1977/AdW-DDR, Vorsitzender der Klasse Geo- und Kosmoswissenschaften der AdW-DDR 1981-1992.

Hans-Jürgen Treder, Heinz Stiller und Wolfgang Böhme gehören zu den Mitbegründern des Vereins „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin“ im Jahre 1993.

 

Eine Wortmeldung anlässlich der Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. am 11. April 2019

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18. April 2019

Nekrolog auf unser Mitglied Zhores Ivanovitsch Alferov

Peter Knoll Nekrologe Alferov.Z-I

Zhores Ivanovitsch Alferov, 2012

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. trauert um ihr  Mitglied,
den Physiker

Prof. Dr. Zhores Ivanovitsch Alferov

der am  01. März 2019 im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

Zhores Alferov stammt aus einer ursprünglich proletarischen Familie. Sein Vater war Docker, Fabrikarbeiter, Regimentskommandeur in der Roten Armee, später Fabrikdirektor. Schon die beiden Vornamen der Kinder Zhores (benannt nach Jean Jaurés und Marx, seines älteren Bruders (gefallen im 2. Weltkrieg), deuten auf die weltanschauliche Position der Eltern hin.

Zhores, der in Witebsk (heute Weißrussland) geboren wurde, besuchte die 11-Klassenschule in Minsk, die er 1947 mit der Goldmedaille beendete. Er lernte leicht und gerne und geriet als Schüler, welch glücklicher Umstand, unter den prägenden Einfluss seines pädagogisch geschickten und wissenschaftlich denkenden Physiklehrers. Nach der Schule ging er an das Leningrader Technologische Institut (LETI), wo er sich im 3. Studienjahr verstärkt der Arbeit im Labor für Vakuumsprozesse und der Halbleitertechnik zuwandte. Sein Studium schloß er im Dezember 1952 ab. Er verblieb am Institut und arbeitete unter V. M. Tuschkewitsch in einem Team junger Wissenschaftler mit, deren Aufgabe die Entwicklung von Germaniumdioden und Trioden auf p-n Knotenpunkten war (Transistoren). Die in täglicher Laborarbeit verlaufenden Untersuchungen zu den technologischen Prinzipien und Parametern der Transistorelektronik brachten Alferov auf den Gedanken, sich auf der Basis der gewonnenen technologischen Erkenntnisse auch mit der dazu gehörenden Grundlagenforschung zu befassen. In dieser Zeit wirkte er an der Entwicklung eines speziellen Halbleitergeräts für das erste sowjetische Atom-U-Boot mit. 1961 promovierte er und verteidigte 1970 erfolgreich seine Dissertation zum Doktor der Wissenschaften über Heteroübergänge in Halbleitern vor. 1972 wurde er zum Professor ernannt.

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18. April 2019

Nekrolog auf unser Mitglied Klaus-Dieter Jäger

Peter Knoll Nekrologe Jäger.K-D

  Klaus-Dieter Jäger 2016, Foto: D. Linke

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. trauert um ihr  Mitglied,
den Geoarchäologen und Paläobotaniker

Prof. Dr. Klaus-Dieter Jäger

der am  31. März 2019 im Alter von 83 Jahren verstorben ist.

Geboren in Radebeul bei Dresden, wo er auch das Abitur ablegte, studierte Klaus-Dieter Jäger an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena Ur- und Frühgeschichte im Hauptfach und besuchte in Ergänzung dazu botanische und quartärgeologische Lehrveranstaltungen. Nach seiner Diplomarbeit 1958 setzte er im Rahmen einer „Absolventenförderung“ seine Fachausbildung  auf dem Wege von  Museumsarbeit und Grabungseinsätzen, von Studienaufenthalten in Greifswald, am Niedersächsischen Landesamt für Marschen- und Wurtenforschung Wilhelmshaven und  im VEB Geologische Erkundung fort. Hinzu kam ein mehrmonatiger Aufenthalt mit quartärgeologischer Ausrichtung in der ČSSR. Damit war der Grundstein gelegt für die für ihn charakteristische Interdisziplinarität und internationale Zusammenarbeit insbesondere mit Wissenschaftlern in Tschechien, der Slowakei, Polen, Ungarn und Österreich.

Nach seiner Assistentenzeit  am ehemaligen Institut für Vor- und  Frühgeschichte der damaligen Deutschen Akademie der Wissenschaften in Berlin promovierte er 1966 in Jena mit der Dissertation über „Holozäne Binnenwasserkalke und ihre Aussage für die nacheiszeitliche Klima- und Landschaftsentwicklung im südlichen Mitteleuropa“ zum Dr. rer. nat. Noch während seiner Zeit in der Deutschen Akademie der Wissenschaften wurde Klaus-Dieter Jäger 1962 Korrespondierendes Mitglied in der Subkommission für das Studium des Holozän der Internationalen Union für Quartärforschung (INQUA). 1967 bereitete er die erste internationale Exkursionstagung der INQUA-Subkommission zum Thema „Probleme und Befunde der Holozänstratigraphie in Thüringen, Sachsen und Böhmen“ vor und leitete sie auch. Im gleichen Jahr wurde er Sekretär der Subkommission und späteren INQUA-Kommission (seit 1969, Paris). Dieses wissenschaftsorganisatorische Engagement stand in enger Verbindung mit seiner Arbeit (seit 1966) in der Abteilung Quartärforschung und Hydrogeologie am ehemaligen Institut für Geologie der Humboldt-Universität zu Berlin, das 1968 im Zuge der 3. Hochschulreform aufgelöst wurde.

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15. April 2019

Bericht über die Sitzung des AK „Prinzip Einfachheit“ am 28.3.2019

Peter Knoll Prinzip Einfachheit Hörz.H, Krause.W, Sommerfeld.E

Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ führte am 28.3.2019 seine siebzehnte öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch. Es sprach Frau Prof. Dr. Erdmute Sommerfeld (MLS), Sprecherin des Arbeitskreises, zum Thema

„Schaffung von Voraussetzungen für Einfachheit:
ein Grundprinzip nicht nur in der menschlichen Informationsverarbeitung?“

Der Ehrenpräsident der Leibniz-Sozietät und Mitglied der Leitung des Arbeitskreises Prof. Dr. Herbert Hörz (MLS) leitete die Sitzung. Der Vortrag war Prof. Dr. Werner Krause (MLS) zu seinem 80. Geburtstag gewidmet.

Herbert Hörz ging in seiner Begrüßung und Eröffnung auf den wissenschaftlichen Werdegang  des Jubilars ein und ordnete den Vortrag von Erdmute Sommerfeld entsprechend ein.

Der ausführliche Text findet sich: Hier

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15. April 2019

Kolloquium Mondforschung; Einladung und Programm erschienen

Peter Knoll Konferenzen, Plenum

Die Mai-Plenarsitzung der Leibniz-sozietät der Wissenschaften zu Berlin wird als

Konferenz aus Anlass des 50. Jahrestages der amerikanischen Mondlandung

durchgeführt und widmet sich dem Thema:

Mondforschung:
Resultate, Erwartungen, Perspektiven

Sie findet am 09-05-2019 im Einstein-Saal der Archenhold-Sternwarte, Alt-Treptow 1, 12435 Berlin-Treptow statt.

Einladung und Programm (Flyer); Stand 16.04.2019

Weitere Einzelheiten: Veranstaltungplan

 

14. April 2019

Tagung: Qualitätssicherung in Bildungsinstitutionen – von der Kita bis zur Fahrschule

Peter Knoll Mitteilungen

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin (Arbeitskreise Pädagogik) veranstaltet gemeinsam mit dem Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung (IFK) e. V. an der Universität Potsdam und dem Forschungs- und Innovationszentrum „Mensch-Technik-Straßenverkehr“ GmbH eine öffentliche wissenschaftliche Tagung zum Thema:

Qualitätssicherung in Bildungsinstitutionen – von der Kita bis zur Fahrschule

Ort: Vortragssaal des IFK, Staffelder Dorfstraße 18/19, 16766 Kremmen OT Staffelde

Zeit: 23. Mai 2019, 10:00 – 17:00 Uhr

 

Einladung und Programm (Flyer)

Weitere Einzelheiten s. Veranstaltungsplan

13. April 2019

Wir gratulieren: Runde Geburtstage im 2. Quartal 2019

Peter Knoll Jubiläen

Laube, Adolf (85); 13.04.1934
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften

Johannsen, Bernd (80); 27.05.1939
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Metzler, Dieter (80); 18.05.1939
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften

Hartmann, Klaus (80); 16.05.1939
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Bülow, Martin (80); 07.05.1939
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Gross, Johann (80); 05.05.1939
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Polenaković, Momir (80); 26.04.1939
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Fleisssner, Peter Karl (75); 11.04.1944
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Greiling, Reinhard O. (70); 02.06.1949
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Regen, Werner (65); 28.06.1954
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften

12. April 2019

Kurzbericht zu einem Workshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät und des „Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung“

Peter Knoll Gesellschaftsanalyse und Klassen Banse.G, Busch.U, Dellheim.J, Krause.G, Küttler.W, Thomas.M, Vester.M, Zierke.I

„Transformation im aktuellen Kontext – Chancen, Ambivalenzen und Blockaden“ – zu diesem Thema führte der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät zu Berlin  in Kooperation mit dem „Institut für Gesellschaftsanalyse“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 22. März des Jahres einen ganztägigen Workshop durch. Knapp dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an den Diskussionen im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung teil.

Die inhaltliche Bilanz, so auch der Tenor erfolgter Rückmeldungen, ist als sehr positiv einzuschätzen. Unglücklicherweise sind zwar aus Krankheitsgründen zwei der vorgesehenen Beiträge kurzfristig ausgefallen. Die anderen erwiesen sich als sehr anregend und konnten so in dem kleinen, kompetenten Kreis ausführlicher diskutiert werden. Da mittlerweile auch der Rahmen für die vorgesehene Publikation von Workshop und weiteren Beiträgen gut abgesteckt ist, die Publikation also in wenigen Monaten vorliegen wird, ist hier nur ein kurzer Überblick zum Workshop und zugleich ein Ausblick auf Weiteres angebracht.

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12. April 2019

Einweihung der Jung-Büste im Wissenschaftsmuseum auf dem Campus Berlin-Buch

Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet Jung.F, Oehme.P, Oßwald.S

Büste von Prof. F. Jung (Foto. S. Oßwald)

Am 03. April 2019 wurde im Wissenschaftsmuseum die Büste des Pharmakologen Prof. Friedrich Jung (1915-1997) eingeweiht

Die Vernissage vereinte Mitglieder der Jung-Familie, ehemalige Schüler, Freunde, Mitstreiter und Kollegen vom Bucher Campus, aus der Charité, der pharmazeutischen Industrie und der Leibniz-Sozietät. Im Fokus der Veranstaltung stand – neben Jung – die Schöpferin der Büste, die Bildhauerin Anna Franziska Schwarzbach. Von der Künstlerin steht bereits im Skulpturenpark des Bucher Campus ein Mahnmal für die Mordopfer des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms, in das während der Zeit des Nationalsozialismus auch das frühere Hirnforschungsinstitut involviert war.

Der „Hausherr“ Ulrich Scheller, Geschäftsführer der Berlin-Bucher Campusverwaltung, hieß die Anwesenden herzlich willkommen. Anschließend erinnerte sich Prof Detlev Ganten an kritisch-konstruktiven Gespräche mit Jung in seiner Zeit als Gründungsdirektor des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC). Ausführlich betonte er den Nutzen der Kunst für die Geschichtsbewahrung. Die Künstlerin Frau Schwarzbach erörterte die weit zurückreichende Entstehungsgeschichte der Jung-Büste. Dabei betonte Frau Schwarzbach die Unterstützung, die sie bei ihrer Arbeit am o. g. Euthanasiedenkmal von Prof. Jung erfahren hatte.

Nach der Enthüllung der Büste dankte der Jung-Schüler, Prof. Peter Oehme, auch im Namen der Jung-Familie, allen Akteuren und Teilnehmern der Vernissage für ihre aktive Mitwirkung und gratulierte Frau Schwarzbach zu ihrem gelungenen Werk. In einer kurzen biografischen „Rückblende“ ging Prof. Oehme noch auf die Zeit von Jung bei seinem akademischen Lehrer Wolfgang Heubner von 1939 – 1945 ein.

Friedrich Jung
Friedrich Jung wurde am 21. April in Friedrichhafen am Bodensee geboren. Nach einem Studium der Medizin und anschließenden Lehr- und Forschungsaufgaben an den Universitäten in Tübingen und Würzburg, folgte er 1949 Angeboten der Akademie der Wissenschaften und der Humboldt Universität nach Ost-Berlin. Dort leitete er den Aufbau bzw. Wiederaufbau der pharmakologischen Institute in Berlin-Buch und in der Charité. Aus seiner Schule gingen mehrere Ordinarien und leitende Wissenschaftler hervor. 1972 wurde er Direktor des auf dem Bucher Campus neugegründeten Zentralinstitutes für Molekularbiologie (ZIM) der Akademie der Wissenschaften der DDR. Zusätzlich nahm er zahlreiche nationale und internationale gesundheits- und wissenschaftspolitische Aufgaben wahr. So gelang es ihm, als Vorsitzender des Zentralen Gutachterausschusses für den Arzneimittelverkehr beim Ministerium für Gesundheitswesen, eine international vorbildliche Arzneimittelgesetzgebung in der DDR auf den Weg zu bringen. Nach seiner Emeritierung 1980 war er weiter wissenschaftspolitisch aktiv und bearbeitete wissenschaftlich mit einer kleinen Arbeitsgruppe rezeptorpharmakologische Probleme.

Nach der deutschen Einheit und der Abwicklung der Akademie gehörte Prof. Jung 1993 zu den Gründungsmitgliedern der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.

Am 05. August 1997 verstarb Friedrich Jung und wurde auf dem Berlin-Bucher Waldfriedhof neben seiner Ehefrau Waltraut, geb. Schwartzkopff, beigesetzt.

Wissenschaftsmuseum auf dem Campus Berlin-Buch

Seit einiger Zeit besteht auf dem Medizincampus Berlin-Buch ein Museum zur Wissenschaftsgeschichte. Es befindet sich im Erdgeschoss des historischen Institutes für Hirnforschung. In den Museumsräumen findet man über die seit 1930 in diesem Gebäude und auf dem Bucher Campus angesiedelten wissenschaftlichen Einrichtungen zahlreiche originelle wissenschaftliche Geräte, Textdokumentationen und Abbildungen.
Führungen durch das Museum können individuell mit der Campusverwaltung „Campus Berlin-Buch GmbH“ vereinbart werden.

Peter Oehme und Silke Oßwald

Anschriften der Autoren:
Prof. Peter Oehme, Hubertusstr. 45, 16567 Mühlenbeck
Silke Oßwald, Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin

s.a.: Enthüllung einer Gedenktafel

8. April 2019

Öffentliche wissenschaftliche Veranstaltungen im April 2019

Peter Knoll Mitteilungen

Pressemitteilung 04-2019 erschienen

7. April 2019

Ehrung von Baron Roland von Eötvös am 8. April 2019 anlässlich seines 100. Todestages

Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet Eötvös.L, Kautzleben.H

Die Mitglieder der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin dürfte interessieren, wie die Science Community heute den hervorragenden ungarischen Physiker und Geophysiker Lorand Agoston Eötvös würdigt. Bei seinen deutschsprachigen Veröffentlichungen nannte er sich Baron Roland von Eötvös. Er wurde am 27.07.1848 in Buda geboren und starb am 08.04.1919 in Budapest. Er studierte hauptsächlich Physik, zuerst in Budapest, ab 1867 in Heidelberg, wo er Vorlesungen bei Bunsen, Helmholtz und Kirchhoff hörte und 1870 promovierte, und zwischendurch ein Semester in Königsberg bei Franz Neumann. Das Studium in Deutschland hat seine wissenschaftlichen Interessen nachhaltig geprägt. 1872 wurde er Professor für Physik an der Universität in Budapest. Sie erhielt 1950 seinen Namen. Die Ungarische Akademie der Wissenschaften wählte Eötvös 1873 zum assoziierten, 1883 zum wirklichen Mitglied. Die Akademie war 1825 als Gelehrtengesellschaft gegründet worden, erhielt 1865 ihr Hauptgebäude in Budapest. Von 1889 bis 1905 war Lorand Eötvös Präsident der Akademie. Am 06.01.1910 wählte ihn die damalige Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften zu ihrem Korrespondierenden Mitglied.

Die Leibniz-Sozietät würdigte Leben und Werk von Lorand Eötvös in ihrem Kolloquium „Wissenschaftliche Geodäsie“ am 14.11.2008 mit einem Vortrag, den Jozef Adam, Wirkliches Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, hielt. (s. Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät, Band 104, Jahrgang 2010)

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3. April 2019

Gründung neuer Arbeitskreise der Leibniz-Sozietät – Aufruf zur Mitwirkung

Peter Knoll Arbeitskreise, Mitteilungen Dobler.R-M, Zimmermann.R

In der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften gibt es eine Initiative zur Gründung neuer Arbeitskreise:

  • Arbeitskreis „Strukturwandel & Diskurs“
    Leitung: Ralph-Miklas Dobler (München)
    Stellvertretung: Rainer E. Zimmermann, MLS (Berlin)
    Download Gründungskonzept
  • Arbeitskreis „Die Spätphilosophie Schellings“Leitung: Rainer E. Zimmermann, MLS (Berlin)
    Stellvertretung: Ralph-Miklas Dobler (München)
    Download Gründungskonzept

Mitglieder und Interessenten sind aufgerufen und herzlich eingeladen, an der Konstituierung und der weiteren Arbeit teilzunehmen und sich dazu an die in den Gründungskonzepten genannten Kontaktadressen zu wenden.

 

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