Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften am 10. Juni 2021 (Zoom-Konferenz)
Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt am 10. Juni 2021 ihre Plenarsitzung in der Zeit von 13.30 bis 17.00 Uhrals ZOOM-Konferenz durch zum Thema
Heinrich Dathe (1910–1991) und die Tiergartenbiologie – Höhepunkt und „Ende einer Ära“?
Ein Gedenkvortrag zum 30. Todestag
Vortragender:
Ekkehard Höxtermann (MLS)
Weitere Angaben (Abstracts, Kurzvita des Vortragenden) sind hier abrufbar (s.a. Veranstaltungskalender)
Zugangsdaten zur Zoom-Konferenz:
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Zoom-Meeting beitreten:
https://us02web.zoom.us/j/87629488866?pwd=K2V0Y2t4M2lNMmpUVmV6ZkJRZjJJQT09
Meeting-ID: 876 2948 8866
Kenncode: 039924
Kurzanleitung;
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Nach der Laudatio ergriff Hermann Grimmeiss das Wort und bedankte sich für die Glückwünsche zum 90. Geburtstag und ganz besonders für die Auszeichnung mit der Daniel-Ernst-Jablonski-Medaille (
Bericht über das Kolloquium der Leibniz- Sozietät „Zur Kopplung von Erd- und Weltraumwetter“ anlässlich des 100. Geburtstags von Akademiemitglied Ernst-August Lauter
Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin verlieh an ihrem Leibniz-Tag am 26. November 2020 die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Medaille an den Leiter des Instituts für Molekulare Evolution der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Prof. Dr. William F. Martin, für seine bahnbrechenden Forschungen über die Evolution der Zellen und den Ursprung des Lebens auf der Erde.
1957 in Bethesda (Maryland/USA) geboren, besuchte William Martin die Richardson High School und das Richland College in Dallas (Texas) und studierte an der Texas A&M University in College Station Biologie. Hier weckte der Mikrobiologe Willard A. Taber (1925–2017) sein Interesse an der Evolution der Zellen, als er 1978 in einer Vorlesung auf einen möglichen symbiogenetischen Ursprung der Chloroplasten hinwies. Von 1981 bis 1985 setzte Martin sein Biologiestudium an der Universität Hannover fort, wo er sich Rüdiger Cerff (1940–2020) am Institut für Botanik anschloss, um schließlich bei Heinz Saedler (* 1941) am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln genetisch zu arbeiten. Nach der Promotion (Köln 1988) kehrte er zu Cerff zurück, der inzwischen am Institut für Genetik der TU Braunschweig forschte, und habilitierte sich 1992 für Botanik. 1999 folgte er einem Ruf auf die C4‑Professur für „Ökologische Pflanzenphysiologie“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die 2011 in „Molekulare Evolution“ umgewidmet wurde.