Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
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11. Juli 2022

Neue Publikation von Kollegen Ekkehard Höxtermann

Gerda Hassler Mitteilungen Höxtermann.E

Das Buch der Natur. Erinnerungen an Walter Kirsche (1920-2008).

Ekkehard Höxtermann, Hans Sonnenberg, Gisela Große (Hrsg.). Biologiehistorische Symposien; Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, Supplement. Rangsdorf: Basilisken-Presse 2022. 368 S., 147 teils farbige Bilder und Grafiken. ISBN 978-3-941365-69-8.

Walter Kirsche (1920 – 2008) war ein vielseitig interessierter und engagierter Mediziner, der in einem umfassenden, klassischen Sinne den Menschen als Teil des Naturganzen begriff und seine Forschungen am Anatomischen Institut der Charité in einen untrennbaren Zusammenhang mit naturhistorischen und ethischen Betrachtungen stellte. Als Hochschullehrer (seit 1950) und Institutsdirektor (1966 – 1980) der Humboldt-Universität zu Berlin, Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (1969) und der Leopoldina (1970), aber auch als Naturschutzbeauftragter in Pätz (Dahmeland) und Experte für die Haltung Europäischer Landschildkröten war er in vielen Bereichen tätig und setzte vielfältige Akzente. Dementsprechend reich ist sein geistiges Erbe, dem sich Mediziner und Biologen, Paläontologen und Historiker, Naturschützer und Landschaftspfleger verpflichtet fühlen. Ein besonderes Anliegen waren ihm die Erforschung und der Schutz der heimischen Lebensvielfalt, wie sie 1998 zum Programm des Naturparks Dahme-Heideseen erhoben wurden.Der vorliegende Band führt verschiedene Seiten seines Wirkens zusammen, um den herausragenden Lebensforscher und redlichen Mitmenschen Walter Kirsche zu seinem 100. Geburtstag gebührend zu würdigen.

Link zum Inhalt

 

11. Juli 2022

Neue Publikation von Kollegen Michael Schippan

Gerda Hassler Mitteilungen Schippan.M

Literatur und Kultur in den deutsch-russischen Beziehungen (18. bis 20. Jahrhundert).

Gedenkschrift für Erhard Hexelschneider Herausgegeben von Peter Hoffmann und Michael Schippan. Berlin: Nora Verlag 2022. ISBN 978-3-86557-516-6.

Nach dem Tod des Leipziger Slavisten Erhard Hexelschneider (1934-2018), der jahrzehntelang an der Karl-Marx-Universität Leipzig gelehrt und das Herder-Institut zur Ausbildung ausländischer Gäste geleitet hatte, beschlossen dessen Kollegen und Freunde Peter Hoffmann und Michael Schippan (MLS), einen internationalen Studienband zu seinem Andenken herauszugeben. Er spiegelt die Breite der Interessen Hexelschneiders wider, der sich als Forscher vorwiegend mit der russischen Literatur und den deutsch-russischen literarischen Beziehungen vom 18. bis in das 20. Jahrhundert befasst hat. Dass dabei die zweite Hälfte des 18. und die Wende zum 19. Jahrhundert zu einem besonderen Schwerpunkt wurden, entspricht durchaus den besonderen Forschungsinteressen Hexelschneiders.

Link zum Inhaltsverzeichnis

Blick ins Buch: Literatur und Kultur in den deutsch-russischen Beziehungen (18. bis 20. Jahrhundert): Gedenkschrift für Erhard Hexelschneider : Hoffmann, Peter, Schippan, Michael: Amazon.de: Books

 

7. Juli 2022

Wir gratulieren zu runden Geburtstagen im 3. Quartal

Hans-Christoph Hobohm Jubiläen, Mitglieder

Grote, Claus (95): 08.08.1927
Klasse: Natur- und Technikwissenschaften

Schubert, Rudolf (95): 26.08.1927
Klasse: Natur- und Technikwissenschaften

Hundt, Martin (90): 13.07.1932
Klasse: Sozial- und Geisteswissenschaften

Herzschuh, Rainer (85): 13.08.1937
Klasse: Natur- und Technikwissenschaften

Juchnovski, Ivan Nikolov (85): 12.08.1937
Klasse: Natur- und Technikwissenschaften

Quapp, Wolfgang (75): 23.08.1947
Klasse: Natur- und Technikwissenschaften

Ondruschka, Bernd (75): 28.07.1947
Klasse: Natur- und Technikwissenschaften

Methling, Wolfgang (75): 09.09.1947
Klasse: Natur- und Technikwissenschaften

Komlosy, Andrea (65): 24.08.1957
Klasse: Sozial- und Geisteswissenschaften

Bezzenberger, Tilman (65) 09.09.1957
Klasse: Sozial- und Geisteswissenschaften

Observatorium
3. Juli 2022

Veranstaltungshinweis: Space Renaissance Art & Science Festival

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Events, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften Hermann.D-B

Am traditionellen Tagungsort der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften – der Archenbold Sternwarte – findet vom 7. bis zum 9. Juli das Space Renaissance Art & Science Festival der Space Renaissance International (SRI) statt.

Aus dem vielfältigen Programm:

Day 1 – Philosophy & Policy Day – 7 July 2022

Panel on “Civilian Space Development”

How to accelerate it? How to support new space industry to achieve the goal of kicking off civilian space development within 2030? What should space agencies do, and what should the space activist organizations do?

Kolloquium zur “Zivilen Weltraumentwicklung” (in deutscher Sprache)

Day 2 – Astronauts and Civilians, Science & Tech Day – 8 July 2022

Panel on Space Habitats

Panel on Analog Training

Kolloquium zum Thema Raumfahrt (in deutscher Sprache)

Space Night: Barbecue at Observatory’s Garden + Night Observation at the giant telescope

Day 3 – Space Art Day – 9 July 2022

Art (Vormittag – in deutscher Sprache)

Art (Nachmittag – English language)

Artists: Priscilla Chase Thomas, Barbara King, Sarah Drahtm Mary Kuiper, Eva Petric, Borghildur Indridadottir, ArtMoonMars Artists, MoonGallery Artists.

Kostenlose Registrierung für die Präsenz- oder eine virtuelle Teilnahme hier.

Der ehemalige Präsident der Leibniz Sozietät, Dieter B. Herrmann, war Ehrenmitglied des Verbands Space Renaissance International und der Arbeitskreis GeoMUWA strebt eine Zusammenarbeit an. Mehr zu der ausrichtenden Organisation hier:

Space Renaissance International (SRI) is a global organisation dedicated to getting humanity off-world, not just astronauts engaged in pioneering exploration, but humanity, en masse … because it is a natural progression in our development as a species. Humanity can’t continue to live in an unsustainable manner, within a closed-system. This is what has led to many of our current cultural and socio-economic problems.

The mission of SRI is to facilitate the development of mankind as an interplanetary society, with aspirations to see humanity grow to become an interstellar civilisation.

It was Elon Musk, founder of SpaceX who said “In order for us to have a future that’s exciting and inspiring, it has to be one where we’re a space-bearing civilization.“

27. Juni 2022

Nekrolog auf unser Mitglied Professor Dr. Wilhelm Finck

Hans-Christoph Hobohm Nekrologe Finck.W

Prof. Dr. Wilhelm Finck (3.8.1929-4.6.2022) (Foto: privat)

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. trauert um ihr Mitglied, den Nuklearmediziner und Radiologen Prof. Dr. Wilhelm Finck, der am 4. Juni 2022 im Alter von 92 Jahren in Mönchhagen verstorben ist.

Wilhelm Finck wurde am 3. August 1929 in Diesdorf (Altmark) geboren. Nach dem Abitur in Salzwedel studierte er von 1949 bis 1955 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Medizin. Von 1955 bis 1958 war er Assistenzarzt am Institut für Pathophysiologie und an der Medizinischen Poliklinik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 1957 promovierte er an der Universität Halle-Wittenberg mit einer Arbeit zur Wirkung von Sulfonamiden auf den Blutzucker und die Aktivität der alkalischen Serumphosphatase zum Doktor der Medizin (Dr. med.). Von 1958 bis 1969 war Wilhelm Finck als Oberarzt und Dozent am Institut für Pathophysiologie der Universität Jena tätig. Die Habilitation zum Dr. med. habil. erfolgte 1967 an der Universität Jena mit einer Arbeit zu strahleninduzierten Störungen der Zellkinetik und des Nukleinsäurestoffwechsels des Dünndarmepithels. 1969 wurde Wilhelm Finck zum Professor für Nuklearmedizin an die Universität Rostock berufen, an der er in den folgenden Jahrzehnten zugleich als Facharzt für Pathophysiologie wirkte. Neben der Tätigkeit als Direktor der Abteilung für Nuklearmedizin an der Universität Rostock war er über mehrere Jahre auch Direktor für Forschung des Bereichs Medizin, Mitglied des Wissenschaftlichen Rates, Klinikdirektor und Prorektor für Medizin. Seine Hauptarbeitsgebiete waren die Nuklearmedizin und die Strahlenbiologie. Im Bereich der Nuklearmedizin beschäftigte er sich hauptsächlich mit der rechnergestützten Verarbeitung diagnostischer Informationen, mit Nuklearpharmaka, mit der Diagnostik pathologischer Funktionsabläufe sowie mit der Radionuklidtherapie.

Wilhelm Finck hatte im Laufe seines wissenschaftlichen Lebens eine Reihe von Funktionen in nationalen und internationalen Gremien und Organisationen inne. So war er über viele Jahre Mitglied des Präsidiums des Rates für Medizinische Wissenschaft beim Minister für Gesundheitswesen der DDR, Leiter des Forschungsverbandes „Medizinische Diagnostik und Gesundheitsschutz“ des Ministeriums für Gesundheitswesen der DDR, Mitglied der National Delegates Assemblee der European Nuclear Medicine Society, Vorsitzender der Sektion Nuklearmedizin der GMR und Präsident der European Nuclear Medicine Society. Er engagierte sich zudem in der Gesellschaft für Medizinische Radiologie der DDR, in der Gesellschaft für Nuklearmedizin der DDR, der Mecklenburgischen Gesellschaft für Nuklearmedizin, der Gesellschaft für Strahlenschutz der DDR und der International Radiation Protection Association. Seit 1984 war er auswärtiges Mitglied der Finnischen Gesellschaft für Nuklearmedizin. Wilhelm Finck war auch an der Herausgabe verschiedener Fachzeitschriften beteiligt, so am European Journal of Nuclear Medicine und an der Zeitschrift für klinische Medizin.

Das Wirken und die damit verbundene Ausstrahlung von Wilhelm Finck wurden in verschiedener Weise geehrt, u. a. mit den Titeln Verdienter Arzt des Volkes und Obermedizinalrat sowie mit der Auszeichnung der Georg-de-Hevesy-Rudolf-Schönheimer-Medaille der Gesellschaft für Nuklearmedizin der DDR sowie der Ehrenplakette der Gesellschaft für klinische Medizin der DDR.
Seit 1977 war Wilhelm Finck Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1993 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften, wo er sich in der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften engagierte.
Die Leibniz-Sozietät verliert mit Wilhelm Finck ein ehrenvolles Mitglied. Die Kolleginnen und Kollegen unserer Gelehrtengesellschaft werden ihm ein würdiges Andenken bewahren. Den Hinterbliebenen bekunden wir unser tief empfundenes Beileid.

Gerhard Pfaff

21. Juni 2022

LEIBNIZ-TAG 2022

Gerda Hassler Leibniz-Tag, Mitteilungen, Veranstaltungen

Die Leibniz-Sozietät führt ihren diesjährigen Leibniz-Tag  am 30. Juni 2022, 10.00 Uhr, in der Archenhold-Sternwarte, Alt-Treptow 1, 12435 Berlin, durch.

Programm

Georg Friedrich Händel – Sonata op.1, Nr. 11 Luigi Boccherini – Streichquartett op.33, Nr. 5
Darius-Quartett
Begrüßung
Nekrologe
Bericht der Präsidentin Prof. Dr. phil. habil. Gerda Haßler
Urkundenübergabe für 50jährige Mitgliedschaft
Urkundenübergabe und Vorstellung der neuen Mitglieder

Mittagspause 13.00 Uhr – 14.30 Uhr

Verleihung der Leibniz-Medaille
Verleihung der Jablonski-Medaillen
Verleihung der Kooperationspreise

Festvortrag

Fragen an ein analytisches Labor im Museum: Kulturerbe untersuchen, verstehen und bewahren
Dr. rer. nat. Stefan Röhrs (Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin)

Flyer

The Evolution of Payment Methods in Gaming per Casizoid

The landscape of gaming payments has undergone a remarkable transformation over the past several decades, evolving from simple coin-operated mechanisms to sophisticated digital transaction systems. This evolution reflects broader technological advances and changing consumer expectations about convenience, security, and accessibility. Understanding how payment methods have developed in the gaming industry provides valuable insight into both the technological innovations that have shaped modern entertainment and the economic forces driving the digital economy. From the earliest arcade machines to contemporary online platforms, each payment innovation has fundamentally altered how players engage with gaming experiences and how operators manage their businesses.

From Physical Currency to Digital Tokens

The earliest gaming payment systems relied entirely on physical currency, with arcade machines accepting coins and tokens throughout the 1970s and 1980s. This era established the foundational business model for gaming entertainment, where players exchanged tangible money for immediate access to gameplay. Arcade operators developed sophisticated token systems that encouraged repeat visits and simplified transaction management, while also creating a psychological distance between real money and gameplay expenditure. The introduction of bill acceptors in the 1990s represented a significant advancement, allowing machines to accept paper currency and automatically dispense credits, thereby reducing the friction associated with carrying exact change.

The transition to casino gaming introduced more complex payment requirements. Land-based casinos developed elaborate cash-handling systems, including cashier cages, chip systems, and eventually ticket-in-ticket-out (TITO) technology. TITO machines, which became widespread in the early 2000s, revolutionized casino floor operations by eliminating the need for coin hoppers and enabling players to move seamlessly between machines using printed vouchers. This innovation significantly reduced operational costs while improving player convenience and security. The chip system itself served multiple purposes: standardizing betting denominations, preventing counterfeiting, and creating an accounting mechanism that tracked money flow throughout gaming establishments.

The Digital Revolution and Online Payment Integration

The emergence of online gaming in the mid-1990s necessitated entirely new payment infrastructures. Early online platforms struggled with payment processing limitations, relying primarily on credit cards and bank wire transfers that were often slow, expensive, and geographically restricted. The development of specialized e-wallet services like PayPal, Neteller, and Skrill in the late 1990s and early 2000s addressed many of these challenges by providing intermediary payment solutions that offered faster processing times, enhanced privacy, and reduced transaction costs. These digital wallets became particularly important in jurisdictions with complex regulatory environments, where direct banking transactions faced additional scrutiny.

The proliferation of online gaming platforms created demand for increasingly diverse payment options. Best Online Casinos in Canada and other international markets began integrating prepaid card systems, allowing players to purchase gaming credits through retail locations without linking directly to bank accounts. This approach appealed to players concerned about online security or those without traditional banking access. Simultaneously, direct bank transfer systems like Interac in Canada and Trustly in Europe gained prominence by offering secure, instant transactions that bypassed credit card networks entirely. These bank-based solutions addressed growing concerns about debt accumulation associated with credit card gambling while providing operators with more reliable payment confirmation.

Mobile payment integration represented another watershed moment in gaming payment evolution. As smartphones became ubiquitous in the 2010s, gaming operators developed applications and mobile-optimized websites that incorporated payment methods specifically designed for mobile devices. Apple Pay, Google Pay, and carrier billing systems enabled one-touch payments that dramatically reduced transaction friction. The convenience of mobile payments proved particularly transformative for casual gaming and microtransaction models, where the ease of making small, frequent purchases directly influenced player engagement and revenue generation. Mobile payment adoption rates in gaming consistently exceeded those in other entertainment sectors, demonstrating the industry’s capacity for rapid technological integration.

Cryptocurrency and Blockchain Innovation

The introduction of cryptocurrency payments in gaming represents the most recent major evolution in payment methodology. Bitcoin acceptance by gaming platforms began appearing around 2013, driven by the cryptocurrency’s promise of anonymity, reduced transaction fees, and borderless transfers. Early adoption was concentrated among operators serving markets with restrictive banking regulations or players seeking enhanced privacy. However, cryptocurrency’s volatility initially limited its appeal as a mainstream payment option, with both players and operators concerned about value fluctuations between deposit and withdrawal.

Blockchain technology has introduced possibilities extending beyond simple cryptocurrency transactions. Smart contract functionality enables provably fair gaming mechanisms where players can independently verify game outcomes, addressing longstanding trust concerns in online gaming. Blockchain-based payment systems also offer near-instantaneous settlement times compared to traditional banking infrastructure, which can require days for withdrawal processing. The development of stablecoins—cryptocurrencies pegged to fiat currency values—has addressed volatility concerns while maintaining the technological advantages of blockchain transactions. Gaming operators have increasingly recognized cryptocurrency not merely as an alternative payment method but as a comprehensive technological framework that could reshape various aspects of gaming operations.

The regulatory landscape surrounding cryptocurrency in gaming remains complex and varies significantly across jurisdictions. Some regulatory bodies have embraced cryptocurrency payments with appropriate oversight mechanisms, while others maintain restrictive policies pending further clarity on consumer protection and anti-money laundering compliance. This regulatory uncertainty has created a bifurcated market where cryptocurrency adoption in gaming proceeds rapidly in permissive jurisdictions while remaining limited in others. Nevertheless, the underlying blockchain technology continues to influence payment system development even in markets where cryptocurrency transactions face restrictions, with operators implementing blockchain-inspired verification and transparency features using traditional currencies.

Security, Regulation, and Future Trajectories

Payment security has evolved in parallel with payment methods themselves, driven by increasingly sophisticated fraud attempts and regulatory requirements. The implementation of SSL encryption, two-factor authentication, and biometric verification has become standard across gaming platforms. Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) compliance requirements have fundamentally shaped how gaming operators handle financial data, mandating specific security protocols and regular auditing. These security measures, while adding complexity to payment processing, have proven essential for maintaining player trust and regulatory compliance in an environment where financial transactions occur continuously across global networks.

Regulatory frameworks governing gaming payments have become progressively more comprehensive, reflecting governments‘ dual objectives of consumer protection and revenue collection. Know Your Customer (KYC) and Anti-Money Laundering (AML) requirements now mandate extensive identity verification before processing significant transactions. These regulations have necessitated sophisticated verification systems that balance regulatory compliance with user experience considerations. The tension between regulatory requirements and player convenience remains an ongoing challenge for gaming operators, who must implement thorough verification processes without creating excessive friction that drives players to unregulated alternatives.

Looking forward, payment method evolution in gaming will likely be shaped by several emerging technologies and trends. Artificial intelligence and machine learning are increasingly employed to detect fraudulent transactions in real-time, analyze player payment preferences, and optimize payment routing for faster processing. Central bank digital currencies (CBDCs), currently under development in numerous countries, may provide government-backed digital payment options that combine cryptocurrency’s technological advantages with traditional currency’s stability and regulatory clarity. Biometric payment authentication using fingerprint, facial recognition, or voice identification will likely become standard, further reducing transaction friction while enhancing security. The continued convergence of gaming, social media, and e-commerce platforms suggests that payment systems will become increasingly integrated across digital entertainment ecosystems, enabling seamless value transfer between different online activities.

The evolution of payment methods in gaming reflects broader patterns in financial technology innovation, consumer behavior, and regulatory development. From coins and tokens to cryptocurrency and blockchain, each advancement has responded to specific challenges while introducing new possibilities and considerations. As gaming continues its trajectory toward greater digitalization and global integration, payment systems will remain a critical infrastructure component, balancing the competing demands of convenience, security, regulatory compliance, and technological innovation. The industry’s demonstrated capacity for payment innovation suggests that future developments will continue reshaping how players and operators interact financially, ultimately influencing the gaming experience itself.

Schagen (2022-06-09) Foto für Bericht Pfaff
21. Juni 2022

Bericht zum Vortrag von Dr. med. Udo Schagen „Hermann Stieve (1886–1952) und die anatomische Forschung an Gewaltopfern im Nationalsozialismus“

Gerda Hassler Mitteilungen, Plenum Höxtermann.E, Schagen.U

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin veranstaltete ihre öffentliche Juni-Plenarveranstaltung am 09.06.2022 zum „Thema Hermann Stieve (1886–1952) und die anatomische Forschung an Gewaltopfern im Nationalsozialismus“ im historischen Ratssaal des Ratshauses Berlin-Friedrichshagen. Referent hierzu war Dr. med. Udo Schagen vom Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin. Schwerpunkte seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit waren und sind das Verhältnis von Medizin und Gesellschaft im 20. Jahrhundert.

Link zum gesamten Bericht

 

Bild: Hermann Stieve (1886-1952), seit 1935 Ordinarius der Anatomie an der Berliner Universität, demonstriert im Anatomischen Hörsaal der Charité in Berlin 1951 die Funktion eines Muskels (Bildarchiv U. Schagen)

13. Juni 2022

Neue Publikation unseres Mitglieds Stefan Bollinger

Hans-Christoph Hobohm Außerhalb der Sozietaet, Mitglieder Bollinger.S

Bollinger 2022 Cover

Stefan Bollinger: 1939 – Wie der Krieg gemacht wurde … und Deutschland die Welt in den Abgrund stürzen durfte. Köln: PapyRossa Verlag, 2022 (= Neue Kleine Bibliothek Bd.264), Paperback, 247 Seiten, € 16,90 [D] – ISBN 978-3-89438-693-1

Russland steht im Krieg mit der Ukraine und der NATO. Deutschland engagiert sich. Nicht wenige sind entsetzt, verunsichert, Gewissheiten werden über Bord geworfen.

Notwendiger denn je ist es, sich der Geschichte und ihren umkämpften Fakten zu versichern. Darum der Blick auf den Krieg, der vor mehr als acht Jahrzehnten wirklich eine Zeitenwende einleitete.

Erster September 1939 – mit dem deutschen Überfall auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg. War er zu vermeiden? Oft wird der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt als entscheidend gewertet. Vergessen wird das Dilemma, in das die Sowjetunion durch die ihre Sicherheitsinteressen negierende englische und französische Politik gebracht wurde. Vergessen wird auch, dass es genug Gelegenheiten gegeben hatte, dem Treiben der braunen Machthaber Einhalt zu gebieten: Bei ihrer forcierten Aufrüstung, ihrer militärischen Intervention in Spanien, beim Anschluss Österreichs, in der Sudetenkrise. Fatal war, dass die westlichen Demokratien ihrem Machtkalkül erlagen und selbst die Sowjetunion, Hitlerdeutschlands Hauptfeind, die Risiken ihrer Entscheidung nicht vollständig erfasste. Der Blick auf die Kriegspolitik Deutschlands ist auch ein Blick über Hitler und seinen Machtklüngel hinaus. Namhafte Konzerne standen bereit, die erwartete Kriegsbeute zu übernehmen. Und dass die erdrückende Mehrzahl der Deutschen ihrem Führer auf diesem Weg folgte, wurde ihr zum Verhängnis.

Ich wünsche eine nachdenkliche Lektüre, ein Weiterempfehlen dieses Buches und Anregungen für politische wie bildungspolitische Arbeit und anregende Rezensionen. Gerne stehe ich Veranstaltungen Rede und Antwort.

Das Buch ist erhältlich über den PapyRossa Verlag https://www.papyrossa.de/. Bestellungen bitte an: mail@papyrossa.de und über den stationären wie Internet-Buchhandel.

Gerne stehe ich für Anfragen zur Verfügung. Dr. Stefan Bollinger stefanbollinger@aol.com.

Leseprobe, Inhaltsverzeichnis.

13. Juni 2022

Neuwahlen der Klassensekretare und ihrer Stellvertreter 2022

Gerda Hassler Mitglieder, Mitteilungen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften, Personalia, Sozial- und Geisteswissenschaften, Wahlen Hofmann.J, Höxtermann.E, Jeremias.E-P, Kant.H, Pfaff.G, Störl.K, Zilch.R

Das Präsidium der Leibniz Sozietät beglückwünscht die neu bzw. wiedergewählten Klassensekretare sehr herzlich und wünscht ihnen weiteres erfolgreiches wissenschaftliches Wirken innerhalb und außerhalb der Leibniz-Sozietät.

Gerda Haßler


In der Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften am 09.06.2022 im Ratssaal des Rathauses Berlin-Friedrichshagen fand die Neuwahl des Klassensekretars und der Stellvertreter des Sekretars  der Klasse statt.

Es wurden gewählt bzw. wiedergewählt:

Sekretar: Prof. Dr. Gerhard Pfaff

Stellvertreter des Sekretars: Dr. Ernst-Peter Jeremias, Dr. Horst Kant

Am Ende der Wahlveranstaltung wurde dem nach 5 Jahren aus der Funktion des Stellvertreters des Sekretars ausscheidenden Kollegen Dr. Ekkehard Höxtermann herzlich gedankt.

Klassensekretar und Stellvertreter (NWTW)

Die entsprechende Neuwahl in der Klasse für Sozial- und Geisteswissenchaften fand in der Zeit vom 29.04.2022 bis 14.05.2022 als Briefwahl statt.

Es wurden gewählt bzw. wiedergewählt:

Sekretarin: PD Dr. Kerstin Störl

Stellvertreter der Sekretarin: Prof. Dr. Jürgen Hofmann, Dr. Reinhold Zilch

Jürgen Hofmann (Foto: Marcel Gäding)

Kerstin Störl (Foto: Barbara Meir)

Reinhold Zilch (Quelle Wikipedia)
13. Juni 2022

Tagungsband erschienen

Gerda Hassler Mitteilungen, Publikationen

Der Tagungsband der internationalen Konferenz Russian Grammar: System – Usus – Variation / Русская грамматика: Cистема – узус – варьирование, die unter Mitwirkung der Leibniz-Sozietät vom 22. bis 25. September 2021 an der Universität Potsdam stattfand, ist erschienen.

The present volume contains a selection of papers presented at the Fifth International Symposium Russian Grammar: System–Usus–Language Variation, from September 22 to 24, 2021, at the University of Potsdam (Germany). The selected essays tackle the issues that arise when Russian Grammar meets new linguistic paradigms (such as corpus linguistics) and new challenges (such as heritage languages). The relevant findings are discussed with a particular focus on an updated version of the 1980 Academy grammar of Russian.

https://www.peterlang.com/document/1247044

 

9. Juni 2022

Bericht zur gemeinsamen Festveranstaltung von Stiftung und LIFIS

Hans-Christoph Hobohm Jubiläen, Mitteilungen Balzer.D, Banse.G, Haßler.G, Junghans.B, Luft.Ch., Regen.W, Sieber.F

Festveranstaltung anlässlich des 25. Jahrestages der Gründung der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät e.V. und des 20. Jahrestages der Gründung des Leibniz-Instituts für interdisziplinäre Studien e.V. – Bericht

Auditorium mit Gerhard Banse, Christa Luft, Gerda Haßler, Bärbel Banse (1. Reihe von links; Foto: Frieder Sieber)

Am 20. Mai 2022 fand im Hotel Essential by Dorint in Berlin-Adlershof die Festveranstaltung anlässlich des 25. Jahrestages der Gründung der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät e.V. („Stiftung“) und des 20. Jahrestages der Gründung des Leibniz-Instituts für interdisziplinäre Studien e.V. („LIFIS“) statt. Die Stiftung war am 23. Mai 1996 mit Sitz in Berlin, das LIFIS am 03. Mai 2002 als juristisch eigenständiger gemeinnütziger Verein mit Sitz in Augustusburg/Sachsen gegründet worden. Der Sitz des LIFIS wechselte 2005 zunächst nach Lichtenwalde bei Chemnitz und 2013 nach Berlin-Adlershof. Deshalb auch die Wahl des Veranstaltungsortes: nahe am Sitz des LIFIS. WEITER

Initial wir 33
8. Juni 2022

Themenheft „Neue Geldpolitik“ in Berliner Debatte Initial erschienen

Hans-Christoph Hobohm Ausserhalb der LS, Mitglieder, Mitteilungen Busch.U, Heise.A, Helmedag.F, Thomas.M

Das heute erscheinende Themenheft der aktuellen Ausgabe von Berliner Debatte Initial wurde zusammengestellt von unserem Mitglied Ulrich Busch:

Neue Geldpolitik. Theoretische Grundlagen und monetäre Praxis. Hg. v. Ulrich Busch, Berliner Debatte Initial, 33 (2022), 2

mit Beiträgen von Ulrich Busch, Georg Quaas, Michael Heine, Hansjörg Herr, Fritz Helmedag, Christian Müller, Arne Heise, Jeremy Leaman, Dirk Ehnts, Loic Wacquant und Michael Thomas sowie einer Reihe von Rezensionen zum Thema. WEITER

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