Neues Buch von Günter Benser (MLS) erschienen
Mit seiner neuen Publikation gewährt uns der Historiker Günter Benser Einblick in seine Tagebuchaufzeichnungen. Sieben Jahrzehnte liegen zwischen den Notizen, die er für den jeweiligen Tag gegenüberstellt. Da ist zum einen der Siebzehnjährige, der seine Eindrücke zu Papier bringt. Zum anderen der erfahren und gereifte Wissenschaftler, der uns mit seinem Urteil zum Zeitgeschehen 2018 vertraut macht. Insbesondere der Einblick in die Aufzeichnungen aus dem Jahre 1948 dürften auf Interesse stoßen. Hier spricht ein Zeitzeuge aus der unmittelbaren Situation heraus und nicht aus dem abwägenden Rückblick. Gerade das macht den besonderen Wert aus. Es sind Aufzeichnungen, die nicht zur Veröffentlichung angefertigt wurden. Sie dienten eher der damaligen Selbstfindung und Vergewisserung. Zum besseren Verständnis hat Günter Benser der Edition Ausführungen zu seiner damaligen persönlichen privaten und politischen Situation vorangestellt. Jürgen Hofmann (MLS) steuerte ein Geleitwort bei.
Das Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften feierte zu Jahresbeginn seinen 90. Geburtstag. Ihm seien weitere produktive Jahre gewünscht.
Jürgen Hofmann (MLS)

Vor wenigen Tagen erschien Band VI zu „Geschichte und Wirken der pharmakologischen, klinisch-pharmakologischen und toxikologischen Institute im deutschsprachigen Raum“. Herausgeber, wie bei den vorangegangenen fünf Bänden, ist der bekannte Pharmakologe Athineos Philippu.
Prof. Dr. Herbert W. Roesky wurde vor kurzem die Ehrendoktorwürde der Babes-Bolyai-Universität Cluj-Napoca/Rumänien in Würdigung seiner Beiträge in der Grundlagenforschung und angewandten Forschung sowie der wissenschaftlichen Kooperation verliehen. Die Entgegennahme der Urkunde und der Vortrag zur Ehrung in Cluj mussten Corona-bedingt allerdings zunächst verschoben werden.
Arbeitsalltag in der Berliner Charité