Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
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5. August 2021

Ein Wissenschaftler – par excellence! – Gerhard Banse zum 75.

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Ehrungen, Mitteilungen Banse.G, Hübner.P, Meier.B

Anlässlich des 75. Geburtstages des Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät, Herr Professor Dr. sc. phil. Professor e.h. Gerhard Banse, am 28.07.2021 initiierte der Geschäftsführer der Stiftung, Dr. Peter Hübner, die Entwicklung eines kleinen Bildbandes zu ausgewählten Stationen des erlebnisreichen Lebens des Jubilars. Der Bildband wurde von Dr. Peter Hübner, Bärbel Banse, Dr. Norbert Mertzsch und Prof. Dr. Bernd Meier zusammengestellt.

Der Geschäftsführer übermittelte dem Jubilar nicht nur persönlich die herzlichsten Glückwünsche des Kuratoriums, sondern übergab zugleich auch eine Grußkarte und kleine regionale Geschenke des Bürgermeisters Bernd-Christian Schneck sowie des Ortsvorstehers Joachim Harhues aus dem Löwenberger Land. Gerhard Banse war in den Jahren 1969 bis 1971 Lehrer an der damaligen POS Gutengermendorf und hat mit seiner Familie bis 1981 im Ortsbereich der Schule gewohnt. Im Wikipedia-Eintrag des Ortsteils ist er als „Persönlichkeit“ besonders hervorgehoben worden. Peter Hübner hatte sich anlässlich des bevorstehenden Jubiläums vor Ort umgesehen und die Gemeindeverwaltung besucht.

Bernd Meier

29. Juli 2021

Bericht zur Online-Veranstaltung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät am 8. Juli 2021

Peter Knoll Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften Kautzleben.H, Oertel.D, Spänkuch.D

 

Infraroterkundung der Venusatmosphäre mit den Sonden „Venera 15“ und „Venera 16“ – Geschichte, Ergebnisse, Weiterentwicklung

Wie viele andere Aktivitäten der Leibniz-Sozietät wurde und wird auch die Tätigkeit des Arbeitskreises GeoMUWA der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften (NWTW) durch die Coronavirus-Pandemie beträchtlich beeinflusst. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie waren auch Anlass und Ursache dafür, dass die Klasse NWTW, völlig ungewohnt, nach der Festveranstaltung zur Amtseinführung des neuen Präsidiums am 1. Juli 2021 noch eine weitere wissenschaftliche Sitzung durchführte und das auch noch als Online-Video-Veranstaltung via Zoom. Auf die Tagesordnung waren Vorträge von Prof. Dr. Dieter Oertel, ehemals Bereichsleiter im Institut für Kosmosforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR, und von Dietrich Spänkuch, Mitglied der Leibniz-Sozietät, gesetzt worden. Vorausgegangen war, dass das Raumfahrthistorische Kolloquium, das seit Jahren durch unser Mitglied Dieter B. Herrmann organisiert wird, im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. Die Ausführungen gaben nicht nur einen guten Überblick über die erste Tiefraumexpedition mit aktiver Beteiligung von Instituten der DDR, sondern zeigten auch beeindruckend die Nutzung dieser Erfahrungen bei nachfolgenden Missionen zur Erkundung von Erde, Mars und Merkur. Die Vortragsmanuskripte zu dieser Veranstaltung werden in einem Band der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät demnächst im Druck erscheinen. Darunter sind auch die Manuskripte von zwei Vorträgen, die Dieter Oertel und Dietrich Spänkuch zum Einsatz der Infrarotspektroskopie in der Weltraummission zur Venus auf den beiden sowjetischen Raumflugkörpern Venera 15 und 16 halten wollten. Nachdem die beiden Autoren überzeugen konnten, dass sie zum Thema noch wesentlich mehr zu sagen haben, wurde zur weiteren Behandlung die Klassensitzung am 8. Juli 2021 angesetzt.

Die Klasse verdankt Reiner Creutzburg, MLS, dass die Sitzung problemlos verlief und aufgezeichnet wurde und somit für die weitere Diskussion zur Verfügung steht. Das Thema ist zweifellos in mehrfacher Hinsicht spannend.

Der Videomitschnitt dieser Vorträge ist hier verfügbar.

(Heinz Kautzleben)

27. Juli 2021

Neue Publikation von Jürgen Hofmann (MLS) über den Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen, Publikationen Hofmann.J

Pünktlich zum 140. Jahrestag seiner Eröffnung hat unser Mitglied Jürgen Hofmann eine Publikation über den Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin vorgelegt. Dieser Friedhof nimmt einen besonderen Platz unter den Berliner Friedhöfen ein. Hier beschritten die Berliner Stadtväter neue Wege und schufen ein Beispiel für nachfolgende städtische Friedhöfe. Der Friedhof in Friedrichsfelde wurde bewusst als Parkanlage angelegt. Stadtgartendirektor Hermann Mächtig verantwortete Planung und Ausbau. Die Stadtbauräte Hermann Blankenstein und Ludwig Hoffmann steuerten die Entwürfe für die baulichen Einrichtungen bei.

Dieser Friedhof sollte Armen und Betuchten sowie allen Bekenntnissen gleichermaßen offen stehen. Darüber hinaus wurde er zu einem Wegbereiter der Feuerbestattung, obwohl das ursprünglich vorgesehene Krematorium nie gebaut wurde. Zahlreiche Prominente aus Politik, Kultur und Wissenschaft des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Seine Gräber spiegeln die wechselvolle Geschichte. Seit der Beisetzung von Wilhelm Liebknecht im August 1900 gilt er als der deutsche „Sozialistenfriedhof“. Dieser Ruf erfuhr 1919 mit der Beisetzung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht eine erneute Bekräftigung.

Der Autor kann sich auf langjährige Forschungen stützen. Neben einem Abriss zur Geschichte des Friedhofes, seiner Bauten und Grabanlagen stellt er in einem umfangreichen biografischen Teil eine repräsentative Auswahl der hier Beigesetzten vor.

Inhaltsverzeichnis

27. Juli 2021

Neues Buch von Günter Benser (MLS) erschienen

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen, Publikationen Benser.G, Hofmann.J

Mit seiner neuen Publikation gewährt uns der Historiker Günter Benser Einblick in seine Tagebuchaufzeichnungen. Sieben Jahrzehnte liegen zwischen den Notizen, die er für den jeweiligen Tag gegenüberstellt. Da ist zum einen der Siebzehnjährige, der seine Eindrücke zu Papier bringt. Zum anderen der erfahren und gereifte Wissenschaftler, der uns mit seinem Urteil zum Zeitgeschehen 2018 vertraut macht. Insbesondere der Einblick in die Aufzeichnungen aus dem Jahre 1948 dürften auf Interesse stoßen. Hier spricht ein Zeitzeuge aus der unmittelbaren Situation heraus und nicht aus dem abwägenden Rückblick. Gerade das macht den besonderen Wert aus. Es sind Aufzeichnungen, die nicht zur Veröffentlichung angefertigt wurden. Sie dienten eher der damaligen Selbstfindung und Vergewisserung. Zum besseren Verständnis hat Günter Benser der Edition Ausführungen zu seiner damaligen  persönlichen privaten und politischen Situation vorangestellt. Jürgen Hofmann (MLS) steuerte ein Geleitwort bei.

Das Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften feierte zu Jahresbeginn seinen 90. Geburtstag. Ihm seien weitere produktive Jahre gewünscht.

Jürgen Hofmann (MLS)

 

Inhaltsverzeichnis

4. Juli 2021

Walter Schmidt (MLS) zur Vollendung seines 90. Lebensjahrs

Peter Knoll Mitteilungen Küttler.W, Schmidt.W

 

Laudatio auf Prof. Dr. Walter Schmidt zum 91. Geburtstag

Der Text erscheint in Heft 2 / 21 der  Zeitschrift „Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung“

Walter Schmidt vollendete am 11. Mai 2020 sein 90. Lebensjahr. Die Einschränkungen infolge der Pandemie verhinderten angemessene Würdigungen im Kreise der Freunde und Kollegen. – Etwas davon nachzuholen, ist der 91. Geburtstag nicht nur ein geeigneter Anlass, sondern in dieser Zeitschrift auch der rechte Ort. Denn zu ehren ist mit Walter Schmidt ein national und international auf Gebieten profilierter Historiker, die auch deren Thema direkt berühren: die Geschichte der frühen Arbeiterbewegung, des Marxismus und der Revolution von 1848. Wie viele Gleichaltrige aus der „Aufbaugeneration“ der DDR zog auch Walter Schmidt die entscheidenden Impulse für die Lebensentscheidung, sich mit ganzer Kraft für die Gestaltung eines anderen zum bisherigen – in der Katastrophe endenden – Weg alternativen Gesellschaftsordnung in Deutschland einzusetzen, aus der persönlichen Erfahrungen mit Faschismus und Krieg. In seinem Fall waren sie unmittelbar mit einem tragischen Familienschicksal verbunden; sein Vater wurde wegen seiner antifaschistischen Überzeugung Opfer der Nazijustiz.

Seine antifaschistische und sozialistische Überzeugung war weder parteipolitisch oktroyiert noch verordnet, sondern Ansporn zum produktiven Wirken in einer neuartigen gesellschaftlichen Entwicklung. Seinen so geprägten Lebensweg hat der Jubilar selbst in seiner 2018 erschienenen Autobiographie eindrucksvoll beschrieben. Geboren am 11. Mai 1930 in Protsch-Weide bei Breslau (heute Wroclaw-Widawa), schon mitten in der schweren Zeit der Weltwirtschaftskrise, waren Kindheit und Jugend von Naziherrschaft, Krieg und in dessen Folge dem Verlust der Heimat sowie von einem schwierigen Neubeginn nach der Umsiedlung bestimmt. Wichtige Stationen waren das schlesischen Auras (Uraz) an der Oder, wo er die Volksschule besuchte, und wo es in den Wirren der ersten Nachkriegsjahre oft ums nackte Überleben ging, und schließlich das Vogtländische Greiz, wo er 1949 das Abi­tur ablegte. Es folgte das Studium der Geschichte, Slawistik, Philosophie und Pädagogik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (1949–1953).

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2. Juli 2021

Aufruf zum Einreichen von Projektvorschlägen

Peter Knoll Mitteilungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

um die Antragstellung für Projekte rechtzeitig und transparent vornehmen zu können, bitten wir die Klassen, Arbeitskreise und andere Bearbeiter um Projektvorschläge für das Jahr 2022 bis zum 20. August 2021. Danach eingehende Vorschläge können nicht mehr für das Jahr 2022 berücksichtigt werden.

Die Projektvorschläge sollten folgende Angaben enthalten:

  • Titel des Projekts
  • Verantwortliche(r)
  • Weitere Mitwirkende
  • Ergebnisform (Publikation, Kolloquium)
  • Schlüsselwörter (maximal 5)
  • Ziele und Inhalte des Projekts (maximal eine halbe Seite)
  • Zeitplan (mit Angabe des Abschlusstermins, ggf. Zwischentermine für Mittelabfluss)
  • Beantragte Fördersumme
    • Druckkosten
    • Honorare
    • Sonstiges (z.B. Übersetzungskosten, Kosten für Abbildungen, Mieten u. ä.)

Die Finanzmittel aus der Förderung sind nicht übertragbar und müssen neu beantragt werden.

Senden Sie Ihre Projektvorschläge bitte an folgende E-Mail-Adressen:

Lutz-Günther Fleischer lg.fleischer(at)leibnizsozietaet.de

Gerda Haßler hassler(at)uni-potsdam.de

Uns ist es wichtig, mehr Kolleginnen und Kollegen anzuregen, sich mit einer Themenvielfalt wissenschaftlicher Projekte an der Leistungsbilanz unserer Sozietät zu beteiligen.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme und produktive Sommerzeit.

Mit den besten Grüßen

Gerda Haßler                          Lutz-Günther Fleischer

30. Juni 2021

INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz Online, Nr. 43 (2021)

Peter Knoll Leibniz Online Harvey.B, Haubold.H-J, Hörz.H, Kant.H, Mertzsch.N

 

Jahrgang 2021 ● Nummer 43

 

Aus Plenum und Klassen


Horst Kant (MLS) und Norbert Mertzsch (MLS)
: Ein wissenschaftlich-technisches Meisterwerk – Einige Anmerkungen zur Frühgeschichte der Elektronenmikroskopentwicklung

Hans J. Haubold:  Continuing Celebrating an Experimentum Crucis: Albert A. Michelson

Brian Harvey: 40. Jahrestag der Gründung des Instituts für Kosmosforschung – eine persönliche Reflexion

Anmerkungen zum Beitrag von Brian Harvey von
Heinz Kautzleben (MLS), Dieter Oertel und Dietrich Spänkuch (MLS)

 

Rezensionen

Herbert Hörz (MLS): Wertegesellschaft contra Wissensgesellschaft? (Rezension)

 

_________________________
LO-Redakteur: Rolf Hecker r.hecker@leibnizsozietaet.de
Redaktionsschluss: 25. Juni 2021

28. Juni 2021

Wir gratulieren: Runde Geburtstage im 3. Quartal 2021

Peter Knoll Jubiläen

Junge, Klaus (95); 09.07.1926
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Kalweit, Werner (95); 27.07.1926
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften

Zimm, Alfred (95); 25.08.1926
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Ebeling, Werner (85); 19.09.1936
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Starova, Luan (80); 14.08.1941
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften

Deppe, Frank (80); 23.09.1941
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften

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28. Juni 2021

Nekrolog für unser Mitglied Jürgen Leonhardt

Peter Knoll Nekrologe Leonhardt.J

                                                    Foto: Archiv BBAW

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften trauert um ihr Mitglied, den
Kernphysiker Professor Dr. Jürgen Leonhardt, der am 19.06.2021 im Alter von 86 Jahren verstorben ist

Jürgen Leonhardt wurde am 11. Juni 1935 in Buchholz/Erzgebirge geboren. Von 1956 bis 1962 studierte er in Leningrad Kernphysik und arbeitete in der Folge am Leipziger Zentralinstitut für Isotopen- und Strahlenforschung (ZfI) der Akademie der Wissenschaften und dessen Vorgängereinrichtungen auf den Gebieten Isotopenanalyse, Isotopenanwendung, Spurenanalytik sowie Strahlen- und Beschleunigertechnik. 1966 schloss er die Promotion und 1975 die Habilitation erfolgreich ab. Von 1972 bis 1987 war er Stellvertretender Direktor des ZfI. 1978 wurde er zum Professor der Akademie der Wissenschaften der DDR berufen. Jürgen Leonhardt war zeitweilig am Massachusetts Institute of Technology (MIT), am Argonne National Laboratory sowie als Experte der International Atomic Energy Agency (IAEA) tätig. 1989 erhielt er für seine Leistungen den Nationalpreis der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik.

Nach der Abwicklung der Akademieinstitute war Jürgen Leonhardt Geschäftsführer der IUT Institut für Umwelttechnologien GmbH, die sich mit Umweltanalytik, Plasmatechnik, Neutronenphysik und Gasspurenanalytik befasst. Dabei stand auch die Miniaturisierung von elektronischen, optischen und mechanischen Bauelementen im Fokus seiner Arbeiten. Mit den Fortschritten auf dem Gebiet der Nanotechnologien gewannen Quanteneffekte zunehmend an Bedeutung. Neue Techniken wie Analysenmethoden für hochreine Materialien, die dreidimensionale Darstellung von Nanometerstrukturen oder die Nutzung von Isotopeneffekten spielten von da an für Jürgen Leonhardt eine wichtige Rolle. Mit seinen Arbeiten hat er die Voraussetzungen für diese Techniken und damit für die Technologieentwicklung der Zukunft maßgeblich beeinflusst und mit auf den Weg gebracht.

1989 wählte das Plenum der Akademie der Wissenschaften der DDR Jürgen Leonhardt zum Korrespondierenden Mitglied. 1993 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, wo er sich besonders in der Klasse Naturwissenschaften engagierte.

Wir verlieren mit Jürgen Leonhardt ein ehrenvolles Mitglied der Leibniz-Sozietät, dem wir ein würdiges Andenken bewahren werden. Den Hinterbliebenen bekunden wir unser tief empfundenes Beileid.

Gerhard Pfaff

25. Juni 2021

Festveranstaltung zu Amtseinführungen

Peter Knoll Leibniz-Tag, Veranstaltungen

Anlässlich der Amtsübernahme des neu gewählten Präsidiums der Leibniz-Sozietät, der Neu-Konstituierung des Wissenschaftlichen Beirats sowie der Zuwahl von zehn neuen Mitgliedern findet am

01. Juli 2021 von 13.30 Uhr – 17.00 Uhr

eine öffentliche Festveranstaltung im
CEDIO-Konferenzzentrum „Storkower Bogen“, Storkower Straße 207, 10369 Berlin
 statt.

Programm

Musikalischer Auftakt
Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur op. 20 Nr. 4
Darius-Quartett

Begrüßung
Vize-Präsident Lutz-Günther Fleischer

Verabschiedung des bisherigen und Amtseinführung des neuen Präsidiums
Alt-Präsident Gerhard Banse

Ansprache der neuen Präsidentin Gerda Haßler

Nekrologe
Vize-Präsidentin Dorothée Röseberg

Urkundenübergabe an die Co-Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats
Präsidentin Gerda Haßler

Vorstellung der zugewählten neuen Mitglieder
Präsidentin Gerda Haßler

Schlusswort
Präsidentin Gerda Haßler

Weiter Einzelheiten und Deitail zum Veranstanltungsort: s. Veranstaltungskalender

Teilnahmemöglichkeiten

  1. Mitglieder und Gäste können vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen, wenn sie ihren Impfnachweis, Genesenennachweis oder einen aktuellen negativen Corona-Test am Eingang des Konferenzsaals vorweisen und eine FFP-2-Maske tragen.
  2. Eine Teilnahme ist virtuell über das Internet möglich.

Zugangsdaten vermittels ZOOM:
https://us02web.zoom.us/j/86273362936?pwd=b1FZNDkrNUdMbkpXbmhBdG5sdTE2Zz09

Meeting-ID: 862 7336 2936          Kenncode: 764101

20. Juni 2021

Unser Mitglied Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber zum zweiten Mal mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Ehrungen, Mitteilungen, Personalia Bernhardt.K-H, Schellnhuber.H-J, Spänkuch.D

 Home › PIK Members › Hans Joachim Schellnhuber › Portrait Gallery › Portrait Conversation I, Source: PIK/Karkow, 2020
Foto-Source: PIK/Karkow, 2020

Am 07.06.2021 wurde unser Mitglied Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber zum zweiten Mal nach dem Jahr 2011 und gemeinsam mit weiteren fünf Umwelt- und Klimaexperten mit dem Bundesverdienstkreuz (offiziell Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland) ausgezeichnet.

Hans Joachim Schellnhuber ist durch viele hervorragende wissenschaftliche, wissenschaftsorganisatorische und wissenschaftspolitische Leistungen als internationaler Experte und Ratgeber weltweit geschätzt.

Seinem Studium der Physik und der Mathematik folgten 1981 die Promotion in theoretischer Physik an der Universität Regensburg, 1985 die Habilitation an der Universität Oldenburg, ein Postdoc-Aufenthalt in Santa Barbara (USA) und eine Gastprofessur am Institute of Nonlinear Sciences in Santa Cruz (USA). Von 1989 bis 1993 hatte er eine Professur für Theoretische Physik an der Universität Oldenburg inne, um danach eine Berufung auf die Professur für Theoretische Physik an der Universität Potsdam anzunehmen. Er wirkte in der Folge immer wieder im Ausland, so in East Anglia und Oxford (UK) und am Santa Fe Institute (USA). Es ist vor allem seine wissenschaftliche Vielfalt, die ihn in all den Jahren befähigte, neuartige Konzepte auch in der Klimaforschung zu entwickeln und voranzutreiben.

WEITER

20. Juni 2021

Band 70 der Abhandlungen erschienen

Peter Knoll Abhandlungen, Publikationen Banse.G, Hörz.H, Meier.B

Band 70-2021 der „Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften“ ist erschienen mit dem Thema

Technik – Technologie – Technikwissenschaften.

Beiträge zur Technikphilosophie

 

Autor: Gerhard Banse

 

trafo-Verlag der Wissenschaften, Berlin, 2021, 580 S., zahlr. Fotos u. Abb., ISBN 978-3-86464-233-3,  bestellbar beim Verlag (info@trafoberlin.de);
Mitglieder der LS haben Anspruch auf einen Rabatt von 20 Prozent auf den Marktpreis

 

 

Text auf der 4. Umschlagseite:
„Über Technik wurde zu allen Zeiten – wenn auch in unterschiedlich starkem Maße –  philosophisch reflektiert, denn: Technikphilosophie war und ist herausgefordert, den sich verändernden technischen „Kontexten“ zu entsprechen. Unter „Technikphilosophie“ werden hier all jene kognitiven, methodologischen und normativen Überlegungen subsumiert, die sich auf Technik, technisches Handeln, Technikwissenschaften, technische Entwicklung und die Beziehungen zwischen Technik und Gesellschaft beziehen. Der spezifische Anspruch ist mit Stichworten wie Welterklärung, Lebens- und Entscheidungshilfe sowie Orientierungswissen verbunden, was sich sowohl auf die Voraussetzungen und die Nutzung als auch auf die Folgen und Wirkungen technischer und technikwissenschaftlicher Entwicklungen bezieht.
Die in diesem Band vereinten Überlegungen verstehen sich als angemessener Beitrag zu den vorstehend genannten Herausforderungen. Sie sind in den zurückliegenden gut zwei Jahrzehnten insbesondere im Zusammenhang mit Aktivitäten (Vorträge und Projekte) innerhalb der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und im Rahmen des International Network on Cultural Diversity and New Media (CULTMEDIA) entstanden und publiziert worden. Beide Institutionen boten (und bieten!) stets Gelegenheiten, konzeptionelle technikphilosophische Denkansätze vorzustellen, zu diskutieren und weiterzuführen.
Ausgewählt wurden 22 Beiträge, die den Schwerpunkten: Technik und Technikwissenschaften, Allgemeine Technologie, Technik und Kultur, Neue Medien und kulturelle Diversität sowie Risiko und (Un-)Sicherheit  zugeordnet wurden. Jede der fünf Gruppen enthält mindestens eine Grundidee als Beitrag zut weiteren konzeptionellen Grundlegung der Technikphilosophie. Diese wird sowohl entfaltet als auch aufgegriffen und weiterentwickelt, variiert oder auf andere Bereiche übertragen bzw. in andere Zusammenhänge gestellt: So lässt sich auch die „Ideen-“ oder „Konzept-Genese“ bzw. „-Transformation“ nachvollziehen.

Inhalt

Geleitwort

Vorwort

Einführung

 

2021, [=978-3-86464-233-3, ca. 50,00 EUR

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