Neuer Arbeitskreis „Europa – Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ gegründet
Ausgangspunkt für die Gründung eines multidisziplinär ausgerichteten Arbeitskreises „Europa – Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ im Juli 2021 stellt die neue Bedeutung dar, die die Denktradition um die Sprachfigur „Europa“ als Begriff, Metapher, Projekt unter den Bedingungen heutiger Globalisierungsprozesse nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus gewinnt. Solche Bedingungen sind auch Ausdruck eines gewandelten Verhältnisses zwischen West-, Mittel- und Osteuropa sowie von Gesamteuropa zur übrigen Welt. Einen ersten Arbeitsschwerpunkt bildet deshalb die Geschichte der verschiedenen Europa-Vorstellungen. Herauszuarbeiten sind die unterschiedlichen disziplinären Annäherungen an die Erfindungsgeschichte des Phänomens „Europa“, die von den antiken und neuzeitlichen Gegensatzfeldern von Okzident und Orient bis in die modernen Konflikte zwischen Westen und Osten sowie zwischen Norden und Süden reicht. WEITER



Text aus der 
Band 72-2021 der „Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften“ ist erschienen mit dem Thema