Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
  • Über uns
    • Satzung
    • Finanzierung
    • Logo
    • Mitglieder
    • Ehrenmitglieder
    • Geschichte
    • Dokumente zur Geschichte der Sozietät
  • Sozietät
    • Organisation
    • Klassen
    • Arbeitskreise
      • Allgemeine Technologie
      • Emergente Systeme
      • Energie, Mensch und Zivilisation
      • Europa
      • Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften
      • Gesellschaftsanalyse und Klassen
      • Mentale Repräsentationen
      • Pädagogik
      • Vormärz und 48er Revolutionsforschung
      • Wissenschaftsgeschichte
      • Prinzip Einfachheit (inaktiv)
      • Toleranz (inaktiv)
      • Zeit und Evolution (inaktiv)
      • Kommission für Akademie- und Wissenschaftsgeschichte (inaktiv)
    • Projekte
    • Diskussionen
    • Wissenschaftlicher Beirat
    • Auszeichnungen
  • Veranstaltungen
    • Veranstaltungsplan
    • Plenum
    • Klassen
    • Leibniz-Tag
    • Konferenzen
    • Arbeitskreise
  • Publikationen
    • Sitzungsberichte
    • Abhandlungen
    • Leibniz Online
    • Leibniz Intern
    • SYMPOSIUM CULTURE@KULTUR (Zeitschrift)
    • Einzelpublikationen
    • Debatten
    • Kooperation mit dem Leibniz Gymnasium Berlin
    • Hinweise für Autoren
  • Stiftung der Freunde
    • Satzung der Stiftung
    • Kuratorium
    • Adressen
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
RSS
26. Mai 2025

Bericht über die Jahrestagung

Hans-Christoph Hobohm Jahrestagungen Busch.U, Coudenys.W, Haßler.G, Hobohm.H-Ch, Höxtermann.E, Möller.D, Röseberg.D, Stary.Ch, Van Hal.T, Weber.V, Wessel.A

Bericht über die Jahrestagung

Entstehung, Wandel und Obsoleszenz von Konzepten und Methoden in Wissenschaft und Forschung

der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.

Impressionen aus den Vorträgen der Jahrestagung 2025

Die Jahrestagung Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. am 21.05.2025 befasste sich mit den dynamischen und oft komplexen Prozessen der Entstehung, des Wandels und der Obsoleszenz von Konzepten und Methoden in Wissenschaft und Forschung. Mit dem Ziel, das Verständnis für diese Mechanismen zu erweitern und zu vertiefen, brachte die Tagung Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um die Entwicklung und das oft unterschätzte Phänomen des Vergessens innerhalb der akademischen Welt zu untersuchen. Dazu wurde diskutiert, wie historische, soziale und technologische Faktoren die wissenschaftlichen Paradigmen formen und transformieren. Der Schwerpunkt lag nicht nur auf der Feststellung des wissenschaftlichen Fortschritts, sondern auch auf der klaren Differenzierung zwischen evolutionären und revolutionären Veränderungen in der Wissenschaft. Die Tagung beabsichtigte, eine Plattform für den Austausch unterschiedlichster Perspektiven zu schaffen, um zu einem ganzheitlicheren Bild des wissenschaftlichen Wandels zu gelangen. Besondere Aufmerksamkeit galt der Frage: Wie gehen wir mit Wissen um, das als obsolet oder überholt gilt, und welche Rolle spielt dieses Wissen dennoch in der Weiterentwicklung der Wissenschaft?

Zu folgenden Themen fanden Vorträge und Diskussionen statt: WEITER

26. Mai 2025

Tagung zu Ehren des 90sten Geburtstags unseres Mitglieds Prof. Dr. Karl-Friedrich Wessel

Hans-Christoph Hobohm Ehrungen, Konferenzen Wessel.K-F

Prof. Dr. Karl-Friedrich Wessel, MLS (2016) Foto: Reinhard Ferdinand – CC BY-SA 4.0

Humanontogenetische Tagung anlässlich des 90. Geburtstages von Karl-Friedrich Wessel

Das Individuum als Teil und Ganzes

Samstag, 21. Juni 2025
13.00 – 18.00 Uhr
Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6, 10117 Berlin

Tagungsprogramm (Flyer als pdf)

13.00 – 14.00

Klaus-Peter Becker
(Prof. i. R., Humboldt-Universität zu Berlin)
Begrüßung

Dieter Segert
(Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin)
Grußwort der Leibniz-Sozietät der
Wissenschaften zu Berlin

Albrecht Hummel
(Prof. i. R., TU Chemnitz)
Laudatio

14.00 – 15.30

Heinz-Elmar Tenorth
(Prof. i. R., Humboldt-Universität zu Berlin)
Karl-Friedrich Wessel – der ganze Mensch
ein Philosoph

Klaus M. Beier
(Inst. für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin, Charité)
Humanontogenese und Interindividualität

John Erpenbeck
(Steinbeis University, Berlin)
Das sich selbst bewertende Selbst.

Moderation: Olaf Scupin

Kaffeepause

16.00 – 18.00

Persönliche Beiträge von Uwe Thiele, Hans
Nehoda, Bernd H. Mühlbauer, Ursel Basener-
Roszak, Jörg Schulz, Klaus-Detlef Haas,
Norbert Jung, Michael Ketting, Olaf Scupin

Karl-Friedrich Wessel
Danksagung

Musik: Aurelia Streichquartett (Weimar)
Moderation: Thomas Diesner

ab 18.00

Abendempfang anlässlich des 90.
Geburtstages von Karl-Friedrich Wessel
im Café Wilhelm
Zum Abendempfang sind alle Freunde,
KollegInnen und SchülerInnen von Karl-
Friedrich Wessel recht herzlich eingeladen.

Organisationskomitee:
Thomas Diesner
Albrecht Hummel
Olaf Scupin

Veranstalter:
Humboldt-Universität zu Berlin, Projekt Humanontogenetik
Gesellschaft für Humanontogenetik e. V.
Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
Ernst-Abbe-Hochschule Jena, FB Gesundheit und Pflege

Information und Anmeldung:
Thomas Diesner
info@humanontogenetik.de
www.humanontogenetik.de

Wir bitten um Anmeldung unter
info@humanontogenetik.de
bis 08. Juni 2025

24. Mai 2025

Neue Publikation unseres Mitglieds Svetlana Mengel

Hans-Christoph Hobohm Mitglieder, Publikationen Mengel.S

Language and Education in Petrine Russia. Essays in Honour of Maria Cristina Bragone.

ed. by Svetlana Mengel and Laura Rossi. Firenze 2024: Firenze University Press, 437 S.
(Biblioteca di Stadi Slavistici; 59) – DOI 10.36253/979-12-215-0585-6
(https://books.fupress.com/isbn/9791221505856)

Aus dem Klappentext (Inhaltsverzeichnis):

With this book, twenty-four specialists on 17th and 18th-Century Russia from Italy, France, Germany, Poland, Russia, China, and the United States celebrate the sixty-fifth birthday of Maria Cristina Bragone, professor of Slavic philology and Russian literature at Pavia University. Their essays focus on her main topic of interest and research: Peter the Great’s era and the origins and consequences of his project to westernize the country. In particular, the articles touch on the evolution of the Russian language as seen in translations into Russian made by non-Russian authors; the genre of the abecedary and the Russian language learning from the mid-17th to the 18th century; cultural import; and the translation of classical and humanistic texts.

Swetlana Mengel is full professor of Slavic philology and linguistics at the Martin Luther University of Halle-Wittenberg (Germany). She is the author and editor of twenty books and of the series «SLAVICA VARIA HALENSIA» (with Angela Richter, LIT-Verlag, Münster–Hamburg–London); the author of more than 100 scientific articles published in Class A journals (Russian Linguistics, Voprosy jazykoznanija, Palaeobulgarica, Rivista Storica Italiana, Zeitschrift für Slawistik etc.); and entries in encyclopedias (Handbooks of Linguistics and Communication Scienceand others).

Laura Rossi is professor of Russian literature at the University of Milan. Her research activity, published in Italian, English and Russian, focuses on the period from the second half of the 18th to the middle of the 19th century seen as a continuum, with particular attention to the poetry and prose of Sentimentalist and Romantic authors (Michail Murav’ev, Nikolaj Karamzin, Konstantin Batjuškov, Aleksandr Pushkin); to the dynamics of cultural transfer, and to the interaction between figurative and poetic language.

22. Mai 2025

Die Leibniz Sozietät trauert um ihren ehemaligen Vizepräsidenten Lothar Kolditz

Hans-Christoph Hobohm Nekrologe Kolditz.L

Prof. Dr. Lothar Kolditz (1929-2025) Foto D. Linke

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. trauert um ihr Mitglied,
den Chemiker Prof. Dr. habil. Dr. h. c. Lothar Kolditz, 
der am 7. Mai 2025 in Steinförde verstorben ist

Mit Betroffenheit und großer Trauer hat die Leibniz-Sozietät die Nachricht vernommen, dass Lothar Kolditz am 7. Mai 2025 verstorben ist. Dieses sehr schmerzliche Ereignis ist Anlass, unseres langjährigen Freundes und Kollegen voller Hochachtung zu gedenken.

Lothar Kolditz wurde am 30. September 1929 in Albernau in der heutigen Gemeinde Zschorlau im Erzgebirge geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Aue und dem Abitur studierte er von 1948 bis 1952 Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) mit dem Abschluss als Diplomchemiker. Hier wurde er 1954 auch zum Dr. rer. nat. promoviert. Seine Dissertation fertigte er unter Anleitung von Erich Thilo (1898-1977) zum Thema „Über Polyarsenatophosphate“ an. Anschließend habilitierte er sich 1957 mit der Arbeit „Über Verbindungen von fünfwertigem Phosphor, Arsen und Antimon mit Fluor und Chlor“. Nach seiner Habilitation nahm er eine Berufung zum Professor mit Lehrauftrag für anorganische und Radiochemie an der Technischen Hochschule Leuna-Merseburg an. Schon zwei Jahre später wurde er an die Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen. Dort war er bis 1962 Professor für anorganische Chemie und leitete als Direktor das Anorganisch-Chemische Institut. 1962 kehrte Lothar Kolditz an die Humboldt-Universität zu Berlin zurück, zunächst als Professor mit Lehrstuhl und Direktor des ersten Chemischen Instituts. Nach der im Jahr 1968 erfolgten 3. Hochschulreform der DDR übernahm er von 1971 bis 1979 die Funktion des Direktors der Sektion Chemie der HUB. Von 1980 bis 1990 war er an der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW) als Direktor des Zentralinstituts für Anorganische Chemie (ZIAC) tätig. Das ZIAC war 1971 durch Vereinigung des 1952 gegründeten Instituts für anorganische Chemie und des 1951 gegründeten Instituts für angewandte Silicatforschung entstanden. WEITER

305376
14. Mai 2025

95. Geburtstag von Walter Schmidt (MLS)

Gerda Hassler Mitteilungen Keßler, M., Schmidt.W

Foto: privat

Die Leibniz-Sozietät gratuliert ihrem Mitglied Walter Schmidt zum 95. Geburtstag.

Hier folgt ein Beitrag von Mario Keßler (MLS) im nd aus diesem Anlass:

Hellwach und unermüdlich. Dem Historiker Walter Schmidt zum 95.

Konzepte
28. April 2025

Einladung zur Jahrestagung 2025

Hans-Christoph Hobohm Jahrestagungen, Wissenschaftsgeschichte Busch.U, Coudenys.W, Haßler.G, Hobohm.H-Ch, Höxtermann.E, Möller.D, Röseberg.D, Stary.C, von Hal.T, Weber.V, Wessel.A

Jahrestagung

Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.

Entstehung, Wandel und Obsoleszenz von Konzepten und Methoden in Wissenschaft und Forschung

21. Mai 2025, 10-18 Uhr

Rathaus Friedrichshagen, Historischer Ratssaal, Bölschestr. 87, 12587 Berlin

außerdem hybrid

zum Programm WEITER

27. April 2025

Bericht zum Vortrag von Prof. Dr. Thomas Naumann „Universum – Multiversum: Hatte Gott eine Wahl? (Zur Feinabstimmung der Naturkonstanten)“

Hans-Christoph Hobohm Plenum Naumann.Th

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin veranstaltete ihre öffentliche April-Plenarveranstaltung am 10.04.2025 zum Thema „Schöpfertum Universum – Multiversum: Hatte Gott eine Wahl? (Zur Feinabstimmung der Naturkonstanten)“.

Referent hierzu war Prof. Dr. Thomas Naumann (DESY Zeuthen), ein weltweit anerkannter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Teilchenphysik. Die Veranstaltung fand im Ratssaal des Historischen Rathauses Berlin-Friedrichshagen statt.

Einleitend begrüßte Gerda Haßler, Präsidentin der Leibniz-Sozietät, die Teilnehmenden und stellte den Referenten vor. Thomas Naumann arbeitet am größten Forschungs­projekt der Menschheit, dem 27 km langen Large Hadron Collider LHC des Europäischen Zentrums für Kernforschung CERN in Genf. Er studierte bis 1975 Physik an der Technischen Universität seiner Heimatstadt Dresden. Danach untersuchte er am Institut für Hochenergiephysik in Zeuthen bei Berlin und ab 1992 am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY die Eigenschaften der Kernkraft. Sein Experiment ATLAS war 2012 an der Entdeckung des Higgs-Teilchens beteiligt. Thomas Naumann leitete bis 2019 die Gruppe Teilchenphysik des DESY in Zeuthen und lehrte als Honorarprofessor an der Universität Leipzig. WEITER

14. April 2025

Bericht über zwei Veranstaltungen des Arbeitskreises Wissenschaftsgeschichte

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Wissenschaftsgeschichte Haßler.G, Höxtermann.E, Neumann.H, Wischer.I

Am 17. Februar 2025 fand ein Treffen des Arbeitskreises Wissenschaftsgeschichte im Beratungsraum der Firma GEFEG AM Storkower Bogen statt, auf dem zwei Vorträge gehalten wurden.

Hans Neumann: Illustration zu „Altorientalistik in der DDR“

Prof. Dr. Hans Neumann (Universität Münster) sprach zur Altorientalistik in der DDR. Ihre institutionellen und wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Spannungsfeld von Kontinuität und Wandel.

Altorientalistik in der DDR war ein Sammelbegriff, der verschiedene orientalistische Spezialdisziplinen vereint. Iranistik, Turkologie, Indologie, Sinologie, Tibetologie und Japanologie beschäftigen sich mit den sprachlichen und kulturellen Hinterlassenschaften und Gegebenheiten der entsprechenden Regionen (Iran, Zentralasien, Süd- und Südostasien, China, Japan) ohne historisch-zeitliche Begrenzung. Der Gegenstand dieser Fächer erstreckt sich per definitionem vom Altertum bis in die Moderne. Bei den Forschungen zu den frühen Gesellschaften des mittleren und fernen Ostens handelt es sich um Spezialisierungen bzw. Subdisziplinen im Rahmen der genannten Fächer. Bei der Ägyptologie, der Sudanarchäologie und den Keilschriftwissenschaften sowie der Vorderasia-tischen Archäologie (jeweils mit ihren Spezialisierungen) handelt es sich um Fächer, deren Gegenstand zeitlich auf das Altertum begrenzt ist. WEITER

9. April 2025

Einladung zur Diskussionsveranstaltung des Arbeitskreises Gesellschaftsanalysen

Hans-Christoph Hobohm Gesellschaftsanalyse und Klassen

Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe

„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“

zu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein:

Ingolfur Blühdorn: Unhaltbarkeit. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Berlin: edition suhrkamp 2024

Zeit: 25. 4. 2025 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 1.03.

„Wie eine Bombe“ könne das Buch in die Diskussion einschlagen, so Peter Wagner in einer Rezension. Sieht man von der problematischen Metapher ab, einen zentralen Punkt trifft der Rezensent. Blühdorn greift mit enormer Radikalität und argumentativer Wucht in die Debatten um Status und Entwicklung der Moderne ein. Kaum etwas wird verschont. Sein Memento gegen die „Wohlfühlliteratur“, dass nämlich jedem Hoffen auf bzw. Appell an Transformation zunächst die Analyse der gesellschaftlichen Realität vorausgehen müsse (was selten geschehe), ist im Arbeitskreis zu teilen: Um die Transformationsfrage weiter zu verfolgen, ist Zeitanalyse, Zeitdiagnose erforderlich und hier thematisches Programm. WEITER

9. April 2025

Hohe Auszeichnung für unser Mitglied Prof. Dr. Wolffram Schröer

Hans-Christoph Hobohm Ehrungen Schröer.W

Prof. Dr. Wolffram Schröer PhD (Universität Bremen) erhält gemeinsam mit Academician Prof. Leonid Bulavin ( Taras Shevchenko National University of Kyiv), die Vernadsky Golden Medal, die höchste Auszeichnung der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine.

Mit dieser Auszeichnung werden die Beiträge zum Verständnis der Physik der flüssigen Materie gewürdigt. Im Fall von Prof. Schröer betrifft dies die Klärung der Natur des kritischen Verhaltens ionischer Systeme. Er konnte zeigen, dass auch Phasenübergänge in ionischen Systemen, die durch Coulomb Wechselwirkungen bestimmt sind, nicht, wie lange diskutiert, durch klassische analytische Theorien zu beschreiben sind. Vielmehr zeigen Phasenübergänge ionischer Systeme, ebenso wie nicht-ionische Systeme, universelles, dem Ising-Modell entsprechendes, Verhalten. Professor Schröer konnte mit seinen Mitarbeitern die früheren Arbeiten falsifizieren, und eine Reihe von Fehlerquellen identifizieren, die zu den falschen Schlüssen führten. Eine Fehlerquelle ist die Existenz sehr langsam relaxierender mesoskopischer Inhomogenitäten in Mischungen. Flüssig-flüssig Entmischung von Salzlösungen in organischen Flüssigkeiten ist ein relativ seltenes Phänomen. Mit seinen Mitarbeitern hat Prof. Schröer eine Reihe solcher Systeme gefunden, die kritischen Punkte bestimmt und Zusammenhänge von chemischer Struktur und thermodynamischen Eigenschaften gefunden, sowie mit statischer und dynamischer Lichtstreuung und thermodynamischen Messungen mit höchster Präzision, die durch kritische Fluktuationen bestimmten Eigenschaften gemessen und das universelle Ising-Verhalten verifiziert.

Zeitabhängkeit der Korrelationsfunktionen der Konzentrationsfluktuationen einer ionischen Lösung zu verschiedenen Zeiten nach der Herstellung der Mischung
Prof. Dr. Wolffram Schröer, MLS
8. April 2025

Nekrolog für Prof. Dr. Georg Styl. Korrés

Hans-Christoph Hobohm Nekrologe Jähne.A, Korrés.GS

Prof. Dr. Georgios Styl Korrés, MLS (1940-2025) Foto: privat

Am 31. März 2025 verstarb unser langjähriges Mitglied (seit 1997), der renommierte, international geschätzte und gut vernetzte Mykenologe, Vor- und Frühhistoriker und leidenschaftliche Schliemannforscher Prof. Dr. Georg Styl. Korrés in seinem 85. Lebensjahr.

Geboren wurde geboren am 11. Juli 1940 in Athen. Seine Familie, die ursprünglich von der Insel Naxos stammte, war eng mit der Athener Universität verbunden. Der Vater, Stylianos Korrés, war Altphilologe und eine Zeit lang Rektor der Universität Athen. Georg, der frühzeitig an einer universitären Bildungseinrichtung schulisches Grundwissen erwarb, nahm 1958 sein Universitätsstudium am Historisch-Archäologischen Department auf, das er 1963 mit Auszeichnung abschloss. Anschließend setzte er sein Studium an der Universität Bonn fort (bis 1965). 1966 wurde er Assistent am Seminar für Prähistorische Archäologie an der Athener Universität. 1970 promovierte er zum Dr. phil. mit der Dissertation „Die durch Widderköpfe verzierten Helme aus griechischer, römischer und etruskischer Zeit“ (Prädikat „magna cum laude“). 1982 wurde er als ordentlicher Professor auf den Lehrstuhl für Prähistorische Archäologie berufen, den er bis zu seiner Emeritierung 2007 innehatte. WEITER

8. April 2025

Wir trauern um unser Mitglied Prof. Dr. Klaus Krug

Hans-Christoph Hobohm Nekrologe Krug.K

Prof. Dr. Klaus Krug, MLS (1941-2025) Foto: privat

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. trauert um ihr Mitglied, den Chemiker und Wissenschaftshistoriker Prof. Dr. Klaus Krug, der am 21. März 2025 in Merseburg plötzlich und unerwartet verstorben ist

Prof. Dr. Klaus Krug wurde am 10. März 1941 in Trusen/Thüringen geboren. Von 1947 bis 1955 besuchte er die Grundschule in Trusetal. Er durchlief anschließend eine Facharbeiterausbildung zum Bergmann und besuchte danach die Arbeiter- und Bauernfakultät (ABF) an der Bergakademie Freiberg. Dort legte er 1960 sein Abitur ab. Im selben Jahr begann er sein Chemiestudium an der Technischen Hochschule für Chemie Leuna-Merseburg, das er 1965 mit einer Diplomarbeit bei Rolf Landsberg auf elektrodenkinetischem Gebiet als Diplomchemiker abschloss. Unmittelbar danach begann er eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent am von Hans-Joachim Bittrich geleiteten Lehrstuhl für Physikalische Chemie, um dort seine Doktorarbeit anzufertigen. WEITER

«< 5 6 7 8 9 >»

Suche

Anstehende Veranstaltungen

Es sind keine anstehenden Veranstaltungen vorhanden.

Kategorien

Archive

Empfohlene Links

  • GSIS The Institute for a Global Sustainable Information Society
  • Leibniz Gymnasium Berlin
  • Leibniz-Gemeinschaft
  • Leibniz-Sozietät auf Wikipedia
  • Peter-Sodann-Bibliothek
  • trafo Verlagsgruppe Dr. Wolfgang Weist

Für Administratoren

  • Anmelden

↑

  • Kontakt
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
  • Cookie Erklärung
© Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. 2026