Übersetzen in der DDR: Eine verflochtene Geschichte
Übersetzen in der DDR: Eine verflochtene Geschichte.
Denkwerkstatt: 4. & 5. November 2022
Beginn am 4.11., 13 Uhr
Übersetzen in der DDR: Eine verflochtene Geschichte.
Denkwerkstatt: 4. & 5. November 2022
Beginn am 4.11., 13 Uhr
Hans-Christoph Hobohm Mitglieder, Veranstaltungen Fernández.H
Fernández, Hans (2022): Poéticas espectatoriales en Hispanoamérica y Brasil (1800-1847). Ilustración – emancipación – convivencias excluyentes. Berlin, Boston: de Gruyter (Mimesis, Band 95).
Das Buch wird präsentiert von Gernot Kamecke.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Dienstag 8. November 2022, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Romanistik – Literaturwissenschaft Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät
August-Boeckh-Haus,
Dorotheenstraße 65, Raum 4.59
10117 Berlin
Nina Hager Sitzungsberichte Ebeling.W, Fleischer.L-G, Haller.M, Haßler.G, Jacobasch.G, Klose.E, Krüger.D-H, Ludwig.W-D, Niemann.H, Pfaff.G, Schmidt-Chanasit.J, Scupin.O, Trigger.S
Band 152/2022 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften ist jetzt verfügbar.
Pandemie:
Wissenschaft – Politik – Medien
Disputation der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften am 14.10.2021
Herausgegeben von
Lutz-Günther Fleischer & Gerhard Pfaff
Mit Beiträgen von Werner Ebeling, Lutz-Günther Fleischer, Gisela Jacobasch, Michael Haller, Gerda Haßler, Edgar Klose, Detlev H. Krüger, Wolf-Dieter Ludwig, Heinrich Niemann, Gerhard Pfaff, Jonas Schmidt-Chanasit, Olaf Scupin, Sergey Trigger
Publikationen – Sitzungsberichte
Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften Müller.J, Spänkuch.D
Der Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees für Geodäsie und Geophysik (NKGG) MLS Jürgen Müller kündigt in Absprache mit dem Sprecher des Arbeitskreises Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften der Leibniz-Sozietät MLS Dietrich Spänkuch an, dass das Nationalkomitee
am 4. November, 14:00 – 16:30 Uhr einen
2. Workshop “Zur Einstimmung auf die Generalversammlung der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik (IUGG), Juli 2023 in Berlin”
veranstalten wird. Der Workshop wird als Online-Videokonferenz via Zoom durchgeführt. Gastgeber wird das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam sein.
Die IUGG wurde 1919 in Brüssel gegründet. Ihre Generalversammlungen finden alle vier Jahre statt; sie sind bedeutende wissenschaftliche Veranstaltungen mit Hunderten von großen und kleinen Tagungen und Zusammenkünften und es werden bis zu 5000 Teilnehmer erwartet. Die letzte Generalversammlung der IUGG in Deutschland fand 1983 in Hamburg statt und in 2023 wird sie erstmals in der deutschen Hauptstadt durchgeführt.
Sachkundige Interessenten sind zum Workshop herzlich willkommen. Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten.
Das detaillierte Programm mit den Zugangsdaten zum Online Meeting finden Sie hier.
Gerda Hassler Mitteilungen Erfurt.J, Ette.O, Haßler.G, Thomas.M
Sprache – Diskurse – Meinungsbildung
Jahrestagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
am 20. Oktober 2022, 10.00 Uhr – 18.30 Uhr
Rathaus Berlin-Tiergarten, BVV-Saal,
Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin
Material zur Jahrestagung (mit Abstracts und biografischen Notizen)
Es besteht auch die Möglichkeit einer online-Teilnahme.
Hans-Christoph Hobohm Jubiläen, Mitglieder
Vogt, Annette (70) 06.10.1952
Klasse Natur- und Technikwissenschaften
Matschullat, Jörg (65) 23.10.1957
Klasse Natur- und Technikwissenschaften
Coy, Wolfgang (75) 03.11.1947
Klasse Natur- und Technikwissenschaften
Jewgenow, Katarina (65) 04.11.1957
Klasse Natur- und Technikwissenschaften
Steinitz, Klaus (90) 12.11.1932
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
Dölling, Irene (80) 23.12.1942
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
Nina Hager Sitzungsberichte Hörz.H, Krause.W, Meisel.A, Prüß.F, Schimming.R, Sommerfeld.E, Unzicker.A
Der Band 149/2022 der Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften ist erschienen und jetzt verfügbar.
Einfachheit als Wirk-, Erkenntnis- und Gestaltungsprinzip
Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“
der
Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
Wissenschaftliche Vorträge 2016-2019
Herausgegeben und Vorwort von:
Werner Krause, Erdmute Sommerfeld & Herbert Hörz
Mit Beiträgen von Andreas Meisel, Franz Prüß, Rainer Schimming, Erdmute Sommerfeld, Alexander Unzicker,
Publikationen – Sitzungsberichte
Gerda Hassler Mitteilungen, Nekrologe Hecht. Karl

Am 23. September 2022 verstarb der langjährige Kooperationspartner unserer Sozietät Prof. Dr. Karl Hecht im Alter von mehr als 98 Jahren. Seine Leistungen für die Wissenschaft, wurden bereits anlässlich seines 90. Geburtstages von der Sozietät ausführlich gewürdigt (http://www.leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2014/07/oehme.pdf).
Geboren wurde Karl Hecht am 15. Februar 1924 in Wolmirstedt (Kreis Nebra). Nach einem Studium der Medizin an der Berliner Humboldt Universität, nachfolgender Promotion (1957) und Habilitation (1970) begann er seine wissenschaftlichen Arbeiten an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Hier gehörte er zu den Pionieren der Forschungen zur Zeitrhythmik in Verbindung mit Verhaltens- und Stressforschung. 1977 wurde er zum Direktor des Instituts für Pathophysiologie an der Berliner Charité berufen und begründete eine moderne Schlafforschung – in Verbindung mit Arbeiten zu stress- und schlafregulierenden Peptiden (https://leibnizsozietaet.de/aktuelle-ueberarbeitung-der-reflektionen-zur-substanz-p-forschung/).
Nach seinem altersbedingten Ausscheiden aus der Humboldt-Universität begann seine zweite ebenso produktive wissenschaftliche Periode. Diese umfasste Arbeiten zur Weltraummedizin, Mineralstoffwechsel, Blutdruckregulation, schädliche Umweltfaktoren und vor allem eine moderne auf Prävention orientierte Gesundheitsforschung. Seine Leitmotive hierbei waren“ Gesundheit ist mehr als Medizin. Ganzheitliche Medizin statt partikulären Denkens und Handeln“.
Seine Arbeiten sind in mehr als 60 Büchern und über 400 wissenschaftlichen Artikeln in nationalen und internationalen Zeitschriften veröffentlicht. 173 Doktoranden hat er zur Promotion geführt. Er ist Ehrenmitglied oder Mitglied zahlreicher internationaler Akademien oder Gesellschaften; u. a. der internationalen Akademie für Astronautik (Paris).
Bis unmittelbar vor seinem Tode war Prof. Hecht intensiv mit der Wissenschaft verbunden. Mit seiner Frau Elena war er ein unzertrennliches menschliches und wissenschaftliches „Tandem“. Karl Hecht bleibt in unserer Erinnerung als ein international anerkannter Kollege, der bis zuletzt in der und für die Wissenschaft lebte.
MLS Peter Oehme
Hans-Christoph Hobohm Ausserhalb der LS, Mitglieder, Publikationen Busch.U
Pankower Vorträge
Heft 238: Zwischen Inflation und Rezession. Die Europäische Zentralbank (EZB) im Dilemma zwischen Inflationsbekämpfung und Stabilisierung der EURO-Zone
Autor: Ulrich Busch, Berlin 2022, 4 Euro, 56 Seiten
Die Publikation enthält den überarbeiteten verschriftlichten Vortrag des Autors vom 2. September 2022, gehalten in der „Hellen Panke“, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin.
Zum Autor: Dr. oec. habil. Ulrich Busch, Bankkaufmann, Finanzwissenschaftler, Hochschullehrer, Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V., bis 2010 Dozent für Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin, der TU Berlin sowie der Frankfurt School of Finance & Management in Frankfurt am Main, Redakteur des sozial- und geisteswissenschaftlichen Journals Berliner Debatte Initial, Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik e.V., Herausgeber und Autor zahlreicher Arbeiten zur Wirtschaftstheorie und -politik sowie zur deutschen Vereinigung und Entwicklung Ostdeutschlands.
Inhalt
1. Einleitung
2. Begrifflichkeit und theoretische Erklärungsansätze
3. Exkurs: Inflation als historisches Phänomen
4. Voraussetzungen und Bedingungen für Inflation
5. Inflation als konjunkturelles Phänomen
6. Inflation als psychologisches Phänomen
7. Ziele und Aufgaben der Geldpolitik
8. Operationalisierung und Instrumentarium der Geldpolitik
9. Eine neue Ära der Geldpolitik
10. Die Europäische Zentralbank und die Dilemmata der Geldpolitik
Herausgeber und Vertrieb: „Helle Panke“ e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin. Kopenhagener Straße 76, 10437 Berlin, Tel: 030/47 53 87 24 Fax: 030/47 37 87 75 oder 030/47 37 87 78 E-Mail: info@helle-panke.de Internet: www.helle-panke.de
Hans-Christoph Hobohm Ausserhalb der LS, Mitglieder, Publikationen Komlosy.A
Wir befinden uns im Übergang vom industriellen zum kybernetischen Zeitalter. Die Wirtschaftshistorikerin Andrea Komlosy wirft dazu einen Blick zurück, um die Corona-Krise als dynamisierendes Element der Zeitenwende verständlich zu machen. Komlosy ordnet Zyklen der Konjunktur und der globalen Hegemonie sowie Epochen der Menschheitsgeschichte historischen Einschnitten zu – vom Jagen und Sammeln über die Agrarrevolution und die Industriegesellschaft bis zum aktuellen Umbruch, der ins kybernetische Zeitalter führt. Dieser Übergang korrespondiert mit einem neuen Wachstumszyklus der Ökonomie, die durch Digitalisierung, Robotik und Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine geprägt ist. Pharma, Biotech und Nanotechnologie stellen die Leitbranchen des Übergangs dar. Gleichzeitig erleben wir die Erosion der westlichen Vorherrschaft und verstärkte geopolitische Rivalität um die hegemoniale Nachfolge.
Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, New Green Deal, Great Reset und die Messung aller Körperregungen und Gedanken beruhen auf Big Data.
Mit den Corona-Gesetzen wurden Home Office und Online-Handel zur Grundlage des Überlebens. Sie dienten der Verhaltenseinübung in neue Kulturtechniken. Medizinische Überwachung, Bewegungskontrolle und biopolitische Konditionierung verwandeln den Körper in ein Interventionsfeld für Datenextraktion, Optimierung und Kontrolle.
Covid-19 wird an Schrecken verlieren. Die Akzeptanz von Verdatung und Tracking ist jedoch Bestandteil des Alltags geworden. Schließungen und Absonderungen können jederzeit reaktiviert werden, wenn dieser Trend keine antisystemische Gegenbewegung zu entfachen vermag. Eine solche muss Lebensqualität statt Komplexität zum Ziel erheben sowie Selbstbestimmung und demokratische Kontrolle der zukünftigen Entwicklung einfordern.
Die Autorin
Andrea Komlosy (MLS) geboren 1957 in Wien, arbeitet als Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien. Zuletzt sind von ihr im Promedia Verlag erschienen: „Arbeit. Eine globalhistorische Perspektive“ sowie „Grenzen. Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf“.
Nina Hager Leibniz Online Ebeling.W, Fleischer.L-G, Haßler.G, Kornwachs.K, Luft.Ch., Methling.W

Gerda Haßler: Verantwortung der Wissenschaft. Bericht der Präsidentin zum Leibniz-Tag 2021
Werner Ebeling und Lutz-Günther Fleischer: Zur Verantwortung von Natur- und Technikwissenschaftlern und zum Klimaproblem
Christa Luft: Wirtschafts- und finanzpolitische Probleme nach der Corona-Pandemie und dem russischen Überfall auf die Ukraine
Gerda Haßler: Emergenz, Transformation und Obsoleszenz von Begriffen und Methoden am Beispiel der Geschichte der Sprachwissenschaft
Wolfgang Methling: Klimawandel, Ressourcen und Energieversorgung der Zukunft – Gründe für eine schnellstmögliche Energiewende (ökologische, ökonomische, soziale)
Klaus Kornwachs: Zur Systemtheorie des Lesens und Schreibens. Skizze einer Theorie der Pragmatischen Information
Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Europa, Veranstaltungen Mengel.S
Alle Interessierten sind herzlich zu der nächsten Sitzung des Arbeitskreis „Europa-Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ eingeladen.
Frau Prof. Dr. Swetlana Mengel (MLS) wird einen Vortrag zu folgendem Thema halten:
Die Sitzung findet am 19.09.22 um 14.00 Uhr in der Fa. GEFEG im Storkower Bogen, Storkower Straße 207 statt.
Monika Walter
(Sprecherin des AK)
Abstract
In dem Vortrag wird ein Versuch unternommen, den Fokus auf das Verständnis und Selbstverständnis Europas und seiner Bewohner in ihrer Mentalität, Kultur und Geschichte aus der sprachwissenschaftlichen bzw. sprachlichen Sicht zu legen, und zwar am Beispiel der Selbst- und Fremdbenennungen in der Slavia – einer der zahlreichsten europäischen Völkergruppe, die in ihrer Bedeutung angesichts aktueller und vergangener politischer Ereignisse, Revolutionen, Kriege u.ä. im europäischen Kontext durchaus nicht zu unterschätzen ist.
Nach einer vereinfachten überblicksartigen Darstellung allgemeiner theoretischer sprachwissenschaftlicher Grundlagen, in der es versucht wird, einen Bogen von Humboldtscher Sprachphilosophie zur modernen kognitiven Linguistik zu schlagen, konzentriert sich der Vortrag auf die Verfahren und Benennungsmuster in ihrer mentalitätsabhängigen und kulturell sowie geschichtlich bedingten Beschaffenheit, die in Selbst- und Fremdbenennungen der Slaven zum Einsatz kommen, um diese anschließend – rückblickend auf aktuelle politische Ereignisse und den von Putin entfachten vermeintlichen „Brüderkrieg“ in Europa – noch einmal in Hinblick auf Russland und Ukraine zu demonstrieren, bevor das Fazit zur Problematik des Vortrags gezogen wird.
Prof. Dr. Larisa Schippel
Veranstaltungsort:
Institut für Slawistik und Hungarologie, Dorotheenstr. 65, 10117 Berlin, Raum 5.57.
Die Tagung findet hybrid statt. Für den Zoom-Link wenden Sie sich bitte an: sabine.lefevre@rz.hu-berlin.de
Link zum Flyer und zum Programm der Veranstaltung