Mitteilung zum Plenum der Leibniz-Sozietät am 13.2.2020 – Veranstaltungsankündigung
Am 13. Februar 2020 findet im Rahmen des Plenums der Leibniz-Sozietät das ganztägige Kolloquium
„Klimawandel – Anzeichen, Ursachen, Folgen“
statt (Ort: Projekt Humanontogenetik, HUB, Raum 415, Mohrenstraße 40/41, 10117 Berlin).
Das Kolloquium behandelt aktuelle Forschungsergebnisse zum Klimawandel aus unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten wie der Geodäsie, der Geologie, der Klimaphysik, der Physik der Atmosphäre, der Ozeanographie, der Strukturgeologie und der Tektonophysik. Dabei geht es vor allem darum, Anzeichen und Ursachen für den Klimawandel aufzuzeigen und die davon abzuleitenden Folgen zu diskutieren. 8 namhafte Wissenschaftler, darunter 7 Mitglieder der Leibniz-Sozietät, werden in ihren Vorträgen aus ihren Fachgebieten zum Thema des Kolloquiums berichten.
Programm des Kolloquiums:
- Reinhard O. Greiling (MLS): Klimawandel in der Erdgeschichte – Beobachtungen und Phänomenologie historisch
- Roland Pail (MLS): Die Vermessung des Klimawandels – Geodäsie, Erdsystem und Klima
- Rainer Feistel (MLS), Olaf Hellmuth (MLS): Zur Rolle des Wassers in der Energiebilanz des Klimasystems
- Hennes Obermeyer (MLS): Bedeutung geogener und biogener Aerosole für das Globalklima
- Stefan Rahmstorf (MLS): Stabilität der Atlantikzirkulation
- Klaus Dethloff (MLS): Das MOSAiC Driftexperiment und arktische Klimaänderungen
- Michael Krautblatter (TU München): Klima-getriggerte alpine Naturgefahren
Das Kolloquium beginnt um 10.00 Uhr und wird um 16.00 Uhr enden.
Gerhard Pfaff, 17.1.2020
(Weitere Informationen werden im Veranstaltungskalender der Leibniz Sozietät für das 1. Halbjahr 2020 gegeben.)








Lutz-Günther Fleischer (MLS)
Annähernd 60 Teilnehmer trafen sich am 09. Mai 2019 im Einstein-Saal der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow zur ganztägigen Plenarveranstaltung „Mondforschung: Resultate, Erwartungen, Perspektiven“, die anlässlich der Landung der ersten Menschen auf dem Mond, der Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin, vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969, stattfand. Im inhaltlichen Verbund war ein zweites Ereignis mit historischem Gewicht zu würdigen, was sich in den Schlussbemerkungen widerspiegelt. Vor 410 Jahren, im Herbst des Jahres 1609, richtete Galileo Galilei erstmals ein Teleskop gen Himmel. Fortan spielten Mond und Jupiter nicht nur in seinem Leben eine überragende Rolle, sondern bewegten – weit über die Astronomie hinausreichend – die Welt.
Das anspruchsvolle und überaus anregende multidisziplinäre Programm vereinte Referenten, die sich gegenwärtig unter verschiedensten Perspektiven und Aspekten mit der Mondexploration befassen. Dazu gehören zwei leitende Protagonisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler deren – mit weit bescheideneren Instrumentarien erzielten, dennoch nicht minder bedeutenden – Forschungsergebnisse die Geschichte der Mondforschung mit gestalteten. Das Programm spricht für sich. WEITER