Bericht zum Kolloquium der Leibniz-Sozietät anlässlich des 250. Geburtstages Alexander von Humboldts
Am 10. Oktober 2019 veranstaltete die Leibniz-Sozietät das Kolloquium „Mosaicum zum Denken, Wollen und Wirken Alexander von Humboldts“.

Im Plenarsaal des Rathauses Berlin-Tiergarten begrüßte der Präsident der Leibniz-Sozietät Rainer E. Zimmermann über 60 Mitglieder und Freunde der Sozietät. In seiner Eröffnung ging der Präsident auf die außergewöhnliche Lebensleistung Alexander von Humboldts ein und hob dabei den Gedanken von der „makroregionalen Wissenschaft“ in Verbindung mit einer umfassenden „Interdisziplinarität“ in seinen Ausführungen besonders hervor. Er stellte damit den Bezug zwischen dem Wirken Alexander von Humboldts im 18. Und 19. Jahrhundert und dessen heutiger Aktualität her.
Nach der Eröffnung folgten im Verlauf des Kolloquiums acht Fachvorträge, die von Lutz-Günther Fleischer, Gerhard Pfaff und Ekkehard Höxtermann moderiert wurden.









Lutz-Günther Fleischer (MLS)
Annähernd 60 Teilnehmer trafen sich am 09. Mai 2019 im Einstein-Saal der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow zur ganztägigen Plenarveranstaltung „Mondforschung: Resultate, Erwartungen, Perspektiven“, die anlässlich der Landung der ersten Menschen auf dem Mond, der Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin, vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969, stattfand. Im inhaltlichen Verbund war ein zweites Ereignis mit historischem Gewicht zu würdigen, was sich in den Schlussbemerkungen widerspiegelt. Vor 410 Jahren, im Herbst des Jahres 1609, richtete Galileo Galilei erstmals ein Teleskop gen Himmel. Fortan spielten Mond und Jupiter nicht nur in seinem Leben eine überragende Rolle, sondern bewegten – weit über die Astronomie hinausreichend – die Welt.
Das anspruchsvolle und überaus anregende multidisziplinäre Programm vereinte Referenten, die sich gegenwärtig unter verschiedensten Perspektiven und Aspekten mit der Mondexploration befassen. Dazu gehören zwei leitende Protagonisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler deren – mit weit bescheideneren Instrumentarien erzielten, dennoch nicht minder bedeutenden – Forschungsergebnisse die Geschichte der Mondforschung mit gestalteten. Das Programm spricht für sich. WEITER