Öffentliche wissenschaftliche Veranstaltungen im Juni 2020
Pressemitteilung 06-2020 erschienen
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften, Konferenzen, Mitteilungen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften Herrmann.D-B
Die Leibniz-Sozietät der Wiessenschaften zu Berlin lädt ein zu einer
Gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e. V. (DGLR), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Stiftung Planetarium Berlin (Archenhold Sternwarte) und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
am Samstag, 07. November 2020, 10 – 15 Uhr in der Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow (Einstein-Saal), Alt-Treptow 1 – 12435 Berlin
Verantwortliche Organisatoren: Prof. Dr. Dieter B. Herrmann (Berlin), Dr. Christian Gritzner (DLR Bonn/DGLR), Dr. Olaf Przybilski (Dresden).
Weitere Informationen und aktualisiertes Programm (Stand: 15.06.2020)
Peter Knoll Leibniz Online Gross.J, Haß.E-Ch, Hecker.R, Hörz.H, Jacobasch.G, Krüger.D-H, Plath.P-J

Leibniz Online
Internetzeitschrift der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften e.V.
Jahrgang 2020 ● Nummer 40
Inhalt
Aus Plenum und Klassen
Ernst-Peter Jeremias (MLS): Löst die Elektromobilität unser Klimaproblem im Sektor Verkehr?
Ernst-Christoph Haß (MLS) und Peter Jörg Plath (MLS): Leibniz, Ruch und Unvergleichbarkeit. Intelligenzquotient, Social Scores und Demokratie Index
Johann Gross (MLS): Laudatio zu Ehren von Frau Prof. Gisela Jacobasch (MLS) zum 85. Geburtstag
Detlev H. Krüger (MLS): Molekulare Diagnostik macht Krankheitserreger auffindbar
Gisela Jacobasch (MLS): Rückblick auf 85 Lebensjahre
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LO-Redakteur: Rolf Hecker r.hecker@leibnizsozietaet.de
Redaktionsschluss: 4. Juni 2020
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
abgesehen davon, dass noch nicht abschließend geklärt ist, in welcher Form die Sitzung des Präsidiums im Juni stattfinden wird, so kann doch zunächst bekanntgegeben werden, dass
1. am 18. Juni (ab 13.30 Uhr) neuerlich eine virtuelle Plenums-Sitzung stattfinden wird, von der geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse ausgerichtet. Die Kollegin Störl wird dazu noch weitere Informationen bekanntgeben, bzw. hat sie bereits einen entsprechenden Text auf der Webseite eingestellt. Wie schon beim letzten, sehr erfolgreichen Mal, wird der Kollege Creutzburg als „maître de l’espace virtuel“ fungieren.
2. die diesjährige Tagung zum Leibniz-Tag auf den 19. November 2020 verschoben worden ist.
3. wir somit nach der virtuellen Sitzung im Juni dieses Jahr ausnahmsweise bereits in die Sommerpause gehen werden.
Es versteht sich von selbst, dass wir Sie laufend über aktuelle Entwicklungen oder Änderungen bzw. über das Programm ab September auf der Webseite informieren werden. Ich hoffe auch weiterhin, dass Ihre Gesundheit stabil verbleibt und Sie alle im Sommer allmählich wieder in das normalisierte Leben zurückkehren können.
Mit besten Grüßen und alles Gute,
Ihr
Rainer Zimmermann
cornelius Klassen, Mitteilungen, Plenum, Veranstaltungen
Am
18. Juni 2020, 13.30 – 15.30 Uhr wird die nächste Plenarsitzung
in Form einer Videokonferenz
zum Thema
stattfinden.
Details:
Kurzanleitung zur Teilnahme am Probe-Zoom-Meeting am Mittwoch, 17.6., 14:30 – 15.30 Uhr sowie zur Plenarsitzung (Videokonferenz) am Donnerstag, 18.06.2020, 13.30 – 15.30 Uhr hier.
Termine:
Techn. Generalprobe, Mittwoch 17.06.2020 von 14.30 – 15.30 Uhr
Plenum, Donnerstag 13.06.2020 von 13.30 Uhr – 15.30 Uhr
Referentin: Prof. Dr. Andrea Komlosy (Universität Wien)
Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien
Voraussetzung für die Teilnahme: Laptop, Tablet oder Smartphone, auf dem die Kommunikations-App des Softwareunternehmens Zoom Video Communications installiert ist.
Weiterführende Informationen zur Plenarsitzung (abstract, Kurzvita der Referentin, Publikationen zum Thema) sind unter dem Link zur Plenarsitzung zu finden.
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen, Presseecho Röseberg.D
Das Juni-Heft 2020 des Bulletin der Vereinigung französischer Deutschlehrer und Germanisten (ADEAF) ist u.a. der Vorstellung der LS gewidmet.
Die Publikation geht auf ein Podium in Berlin am 9. November anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls zurück, das die Vizepräsidentin der LS, Dorothee Röseberg, mit französischen Kollegen der ADEAF organisiert hatte. Die Mitglieder der LS Horst Klinkmann und Wolfgang Küttler gestalteten mit ihren Erfahrungen dieses Podium wesentlich mit und konnten durch ihre Vorträge über die Abwicklung der ADW der DDR und die Entstehung der LS den Anwesenden Einsichten über den deutsch-deutschen Einigungsprozess, insbesondere auf dem Gebiet der Wissenschaften, vermitteln, die für die überwiegende Mehrheit völlig neu waren. Von der nachhaltigen Wirkung dieses Podiums legt die nachfolgende Publikation Zeugnis ab.
Hier einige in diesem Zusammenhang erarbeitete Dokumente:
SOMMAIRE DU N° 143 – JUIN 2020
RECHERCHE DIE LEIBNIZ-SOZIETÄT DER WISSENSCHAFTEN E.V.
ZU BERLIN
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Ehrungen, Mitteilungen, Personalia Banse.G, Hübner.P, Klinkmann.H

Die Mitglieder der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät und das Kuratorium gratulierten dem langjährigen Vorsitzenden und jetzigem Ehrenmitglied des Kuratoriums
Professor Dr. med. habil. Dr. e.h. (mult.) Horst Klinkmann
zu seinem 85. Geburtstag am 07. Mai 2020 mit der Präsentation:
Professor Dr. Gerhard Banse Dr. Peter Hübner
Vorsitzender des Kuratoriums Geschäftsführer
der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen Jakupec.V, Kelly.M, Makuwira.J
Rethinking Multilateralism in Foreign Aid. Beyond the Neoliberal HegemonyViktor Jakupec, Max Kelly, Jonathan Makuwira (eds.)
London: Routledge 2020, 304 S.; eBook ISBN 9780367853808; DOI https://doi.org/10.4324/9780367853808
Manche Publikationen treffen intuitiv/zufällig, aber zielsicher eine aktuelle Thematik, die sie in der Konsequenz zu wichtigen Informationsquellen und Impulsgebern werden lässt. Lange bevor das Corona-Virus den Himmel der Weltwirtschaft verfinstert hat, sind die Herausgeber Viktor Jakupec, Max Kelly und Jonathan Makuwira sowie ihre kompetenten Autoren einem historischen Phänomen nachgegangen, das inhaltlich zukünftig hohe Bedeutung erlangen wird.
Contents Über das Buch Seite 1
Unter dem Titel
Rethinkig Multimaterialism in Foreign Aid: Beyond the Neoliberal Hegemony
veröffentlicht die internationale Autorengruppe eine kritische Langzeitanalyse von wirtschaftlich-finanziellen (eher öffentlich verdeckten) Konzepten der Entwicklungshilfe nach dem Zweiten Weltkrieg.
Aktuell – wo die gravierenden Folgen der Corona-Pandemie sich schon abzeichnen – wird politisch häufig darauf hingewiesen, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser globalen Gesundheitsproblematik gravierender sein werden als die historisch bekannten Vorgänge der Weltwirtschaftskrise und vor allem der Nachwirkungen des Zweiten Weltkrieges. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat das Corona 19-Virus bereits – entsprechend dieser Einschätzung – als „Kriegsvorgang“ klassifiziert. Es wird notwendig sein, nach dem Abklingen der gesundheitlich-medizinischen Problemlage in der Weltpolitik wieder mit „neuen Entwicklungshilfen“ aktiv zu werden. Da ist ein Nachdenken und Diskutieren von Grundlinien helfender Strategien unter Kontrastierung vorhandener Erfahrungen hochgradig notwendig.
Peter Knoll Plenum Creutzburg.R, Pfaff.G
Am 14. Mai 2020 fand mit dem Plenum zum Thema „Cybersicherheit in Zeiten von Internet of Things (IoT) und Smart Home“ zum ersten Mal in der Geschichte der Leibniz-Sozietät eine Veranstaltung im Rahmen einer Videokonferenz statt. Vortragender für dieses aktuelle Thema war Reiner Creutzburg (MLS) vom Fachbereich Informatik und Medien der Technischen Hochschule Brandenburg.
Einleitend begrüßte Gerhard Pfaff, Sekretar der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften, alle Kolleginnen und Kollegen der Leibniz-Sozietät zu Berlin sowie die Gäste, die sich zugeschaltet hatten. Er verwies dabei zunächst auf die besondere, von der Corona-Pandemie geprägte Situation, die dazu führte, dass über neue Formen der Veranstaltungen bei der Leibniz-Sozietät nachgedacht wurde. Als Alternative für den sonst gepflegten direkten wissenschaftlichen Meinungsaustausch wurde die Möglichkeit einer Online-Veranstaltung in Erwägung gezogen und mit dem Vortrag von Reiner Creutzburg erstmals umgesetzt. In seiner Einleitung verwies Gerhard Pfaff auch darauf, dass die Videokonferenz ohne Reiner Creutzburg sicher so nicht zustande gekommen wäre. Dieser hatte sich freundlicherweise angeboten, seinen Vortrag online zu halten. Zudem hatte er gemeinsam mit Studentinnen und Studenten der Technischen Hochschule Brandenburg die technischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung geschaffen. Hierfür sei Reiner Creutzburg an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt. Insgesamt nahmen mehr als 50 Mitglieder der Leibniz-Sozietät und Gäste teil.
Die Präsentationsfolien des Vortrages sind ebenso verfügbar wie der Videomitschnitt des gesamten Vortrages.
Peter Knoll Nekrologe Müller.R

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften trauert um ihr Mitglied,
den Altphilologen Prof. Dr. Reimar Müller,
der am 9. April 2020 im Alter von 87 Jahren verstorben ist
Reimar Müller war und bleibt einer der produktivsten und bedeutendsten deutschen Altphilologen des 20./ Anfang des 21. Jahrhunderts. 1981 wurde er Korrespondierendes, 1989 Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1993 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V., die in der Tradition und Nachfolge der 1700 entstandenen Brandenburgischen Sozietät der Wissenschaften steht.
Stammend aus der einzigartigen weimaraner-jenaer Kulturlandschaft, empfing Reimar Müller frühzeitig geistige Impulse, die ihn empfänglich machten für die Beschäftigung mit der deutschen Klassik und der Antike. Immer wieder hat er dabei dankbar die vermittelnde Rolle seiner Lehrer betont, die ihn 1951 zum Abitur führten. Aus der jung erfahrenen kulturell-geistigen Weite erwuchs während des Studiums der Klassischen Philologie an der Universität Jena (1952 – 1957) jenes, den späteren Wissenschaftler kennzeichnende Interesse an der Verbindung von antiker und moderner Welt, der Klassischen Philologie mit neuzeitlicher Kulturgeschichte. Es war die Brücke von Platon und Aristoteles, von klassischer Rhetorik und klassischer Bildung hinüber zu Jean-Jacques Rousseau, Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried Herder, Wilhelm von Humboldt, Georg W. F. Hegel, Karl Marx, ferner zu Hermann Hesse, Georg Lukács, Werner Krauss, Hans Mayer und Bertolt Becht, über die Reimar Müller künftig schreiten sollte, weg von der reinen Sach- und Wortphilologie hin zu einem ganzheitlichen Blick auf das antike Leben in all seinen Erscheinungsformen, zu den Zusammenhängen von Theorie und Praxis, von Philosophie und Politik. Er fühlte sich einer synthetischen Behandlung des antiken Erbes verpflichtet, die ihren Ausgangspunkt noch im 19. Jahrhundert bei August Boeckh hatte. Auf diesem Weg begleiteten ihn u. a. Fritz Jürß, Ernst Günther Schmidt, Werner Hartke, Johannes Irmscher, Joachim Herrmann, Herrmann Klenner, Wolfgang Kirsch, Wolfgang Schindler, Siegfried Wollgast, Wolfgang Heise, Werner Mittenzwei, Rita Schober, Michael Franz. Reimar Müllers Herangehensweise fand bereits ihren Ausdruck in seiner Dissertation „Die Wertung der Bildungsdisziplinen bei Cicero“ (1963) und dann – ausgeprägter – in der B-Promotionsschrift (1970) „Die epikureische Gesellschaftstheorie (Sozial- und Rechtsphilosophie)“, die 1972 als Monographie erschien und eine Forschungslücke schloss (2. Aufl. 1974).
Peter Knoll Aus der Sozietaet Busch.U

In der Reihe hefte zur ddr-geschichte ist als Nr. 153, Berlin, 2020, ein Heft unter dem Titel
erschienen.
Autor: Ulrich Busch (MLS);
Inhalt, Abstract, Leseprobe auf der Verlagsseite
Peter Knoll Klassen, Mitteilungen, Plenum, Veranstaltungen
Wie bereits am 3. April 2020 vom Präsidenten der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, Rainer E. Zimmermann, mitgeteilt, können auf Grund der gegenwärtigen von Corona geprägten Situation bis zum 2. Juni 2020 keine öffentlichen Veranstaltungen unserer Gelehrtengesellschaft stattfinden. Es ist damit zu rechnen, dass auch danach noch längerfristig Kontaktbeschränkungen zwischen Menschen im öffentlichen Raum notwendig sein werden. Deshalb sind wir bemüht, Alternativen für den direkten wissenschaftlichen Meinungsaustausch zu entwickeln.
In diesem Sinne wird am
14. Mai 2020, 13.30 – 15.30 Uhr eine Plenarsitzung
in Form einer Videokonferenz
zum Thema
stattfinden.
Referent: Prof. Dr. Reiner Creutzburg, Technische Hochschule Brandenburg, Fachbereich Informatik und Medien
Voraussetzung für die Teilnahme: Laptop, Tablet oder Smartphone, auf dem die Kommunikations-App des Softwareunternehmens Zoom Video Communications installiert ist.
Weiterführende Informationen (inkl. einer technischen Kurzanleitung) zur Teilnahme sind unter dem Link zur Plenarsitzung zu finden.
Wir wünschen Ihnen weiterhin gute Gesundheit und freuen uns auf großes Interesse und rege Teilnahme an dieser Veranstaltung.
Heinz Jürgen Rothe Gerhard Pfaff
Sekretar des Plenums Sekretar der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften