Juni-Plenarsitzung
Die Juni-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät wird sich dem Thema
Deutsche Beiträge zur Raketenentwicklung und Raumfahrt
widmen.
Vortragender: Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät Dr. Sigmund Jähn
Die Juni-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät wird sich dem Thema
widmen.
Vortragender: Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät Dr. Sigmund Jähn
Peter Knoll Klassen, Klassen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften, Plenum, Sozial- und Geisteswissenschaften, Veranstaltungen
Beide Klassen der Leibniz-Sozietät führen ihre April-Sitzung am 06.04.2017 als gemeinsames öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema:
Namhafte Wissenschaftler aus Deutschland und Österreich konnten als Vortragende gewonnen werden.
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Außerhalb der Sozietaet, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften
Das Frühjahrstreffen des Arbeitskreises Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA), das am 06. und 7. April 2017 in Potsdam stattfindet, ist am ersten Tag mit der
verbunden. Die Einladung für den 1. Tag ist jetzt erschienen. Die Veranstalter der Feier bitten um Anmeldung bis zum 01.04.2017
Für den 2. Tag, der am 07.04.2017 im Haus der Brandenburgischen Geschichte in Potsdam stattfindet, bittet der Hauptveranstalter, der AK GeoMUWA der Leibniz-Sozietät, ebenfalls um Anmeldung.
Einladung und Programm, 2. Tag
Peter Knoll Klassen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften Nake.F
In der Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften am 09.Februar 2017 widmete sich der „gelernte Mathematker“ und Pionier der sog. Computerkunst, Herr Prof. Dr. Frieder Nake (Bremen), dem interessanten Thema
Es war sehr beeindruckend, wie Fieder Nake aus eigener Schöpferkraft und eigenem Erleben die Entstehung und Entwicklung dieser neuen Kunstrichtung darstellen konnte. Die lebhafte Diskussion hat gezeigt, dass der Referent damit die Interessen und Meinungen vieler Teilnehmer berührte.
Die nachfolgend verlinkte Präsentation ist eine erweiterte Wiedergabe der Folien, mit denen sein Vortrag untersetzt war und wird die Fortsetzung der Diskussion sicher bewirken.
Peter Knoll Mitteilungen Richter.A, Röseberg.D, Volk-Birke.S
Von der Vizepräsidentin der Leibniz-Sozietät, Dorothee Röseberg, wurde zusammen mit Angela Richter (MLS) und Sabine Volk-Birke im Logos-Verlag, Berlin, eine neue Buchpublikation zum 1. Weltkrieg mit dem Untertitel „Erinnerungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ herausgegeben.
Im Klappentext heißt es dazu:
„Vor einhundert Jahren erlebte die Welt die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (Georges F. Kennan). In Verdun ereignete sich 1916 eine der grausamsten Schlachten des Ersten Weltkrieges. Die Herausgeberinnen des Bandes nehmen dies zum Anlass, um zu fragen, wie in Geschichte und Gegenwart und in verschiedenen Regionen der Welt dieses Krieges gedacht worden ist und wie Erinnerungskulturen zu dieser verheerenden und folgenreichen Katastrophe heute inszeniert werden. Systematisierungsversuche , z.B. in den Kategorien von „Siegern“ und „Besiegten“, ,,Europäern“ und „Kolonien“ oder ehemaligen „Verbündeten“ und „Gegnern“ greifen nicht, denn die Gedächtnispolitik der an diesem Krieg beteiligten Nationen und die Vielfalt ihrer Inszenierungsformen sind stark von aktuellen Interessen und Konflikten geprägt. Neben politischen Diskursen und offiziellen Feierlichkeiten werden in den Beiträgen verschiedene mediale Repräsentationen in Literatur, Malerei, Film und Fernsehen untersucht.“
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen Hartung.W, Hecker.R
Entsprechend Beschluss des Präsidiums vom 24. März 2016 zur Weiterführung der Publikationstätigkeit haben Herr Wolfdietrich Hartung und Herr Rolf Hecker die
Überleitung der Leitungsverantwortung im Redaktionskollegium von Herrn Hartung zu Herrn Hecker
vorbereitet. Das Präsidium berief in seiner Sitzung am 23. Februar 2017 Herrn Hecker einstimmig zum Ko-Vorsitzenden des Redaktionskollegiums und wünscht ihm viel Erfolg in seiner verantwortungsvollen Tätigkeit.
Zugleich bedankte sich das Präsidium ganz herzlich bei Herrn Hartung, der auf eigenen Wunsch aus der Funktion des Ko-Vorsitzenden ausgeschieden ist, für sein mehr als 15 Jahre langes Wirken, insbesondere für die „Sitzungsberichte der Leibniz-Sozietät“ (er hat über 80 Bände betreut), für „Leibniz Online“ (sein „Kind“ mit bislang 26 Ausgaben) und vor allem als Ko-Vorsitzender des Redaktionskollegiums.
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen
Das Informations-Faltblatt über die Leibniz-Sozietät ist jetzt auch in Englisch erschienen und kann auch von der Seite „Über uns“ heruntergeladen werden.
Es ist in weiteren Sprachen in Vorbereitung.
Hartung Leibniz Online, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften Burghardt.R, Dill.H-O, Gerth.E, Herrmann.D-B, Kant.H, Laitko.H, Liebscher.D-E, Melcher.H

Alle in den vorangegangenen Nummern erschienenen Beiträge sind unter Leibniz Online aufrufbar, entweder unter den Kategorien (siehe linke Spalte) oder im Menü unter Publikationen (hier das entsprechende Portfolio mit dem Adobe Reader XI öffnen).
Einführung
Horst Kant: Karl Schwarzschild – Anmerkungen zu Leben und Werk
Dieter B. Herrmann: Karl Schwarzschild als Entdecker und Mentor von Ejnar Hertzsprung
Rainer Burghardt: Karl Schwarzschild und was mit seinem Werk geschah
Ewald Gerth: Die Arbeiten Karl Schwarzschilds zur photographischen Photometrie der Gestirne und ihre Bedeutung für die Theorie des photographischen Prozesses
Horst P. H. Melcher: Der bewegte Stab ist nicht verkürzt. Die physikalisch-sachgemäße Erklärung des Michelson-Versuches
Dierck-Ekkehard Liebscher: Stille Post, ganz relativ
Horst Kant: Werner Siemens – Erfinder, (Technik-)wissenschaftler, Unternehmer und Begründer der Elektrotechnik
Hans-Otto Dill: Der subversive Diskurs über den Europa-Begriff von den Anfängen bis zur Französischen Revolution
Hubert Laitko: Diskussionsbemerkung zum Vortrag von Hans-Otto Dill
Hans-Otto Dill: Rz. zu: Andrea Komlosy: Arbeit. Eine globalhistorische Perspektive.
13. bis 21. Jahrhundert
Der Leibniz-Tag 2017 findet – wie im Veranstaltungsplan seit längerer Zeit angegeben – am 29. Juni 2017 in der Zeit von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr im
Einstein-Saal der Archenold-Sternwarte, 12435 Berlin, Alt-Treptow 1
statt. Die Lage des Veranstaltungsortes ist im Veranstaltungsplan in einer verlinkten Google-Karte angegeben.
Programm (Stand 23.02.2017):
10.00-10.10 Uhr Begrüßung
10.10-10.40 Nekrologe
10.40-11.25 Bericht des Präsidenten
11.25-12.30 Vorstellung der zugewählten Mitglieder
12.30-14.00 Pause
14.00-14.30 Musikalische Darbietung
14.30-15.00 Auszeichungen und Übergabe der Urkunden
15.00-15.45 Festvortrag: Ali Mehmet Selâe Şengör (MLS): „Erdbeben-Risiko und Geologie in Europa“
16.00 Cocktail
Peter Knoll Gesellschaftsanalyse und Klassen
Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop
Zeit: Freitag, 24. März 2017, 14.00 – 17.00
Ort: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße), Kleiner Saal (Erdgeschoss)
Wie werden demokratische Übergänge zu einem Leben und Wirtschaften
möglich, deren Qualität und Stabilität nicht vom permanenten
ökonomischen Wachstum abhängen? Reicht dafür eine Bottom-up-Strategie?
Reichen all die Non-profit-Unternehmen, Tauschläden und Kulturen des
Selbermachens als Keime einer im Entstehen begriffenen
Postwachstumsökonomie und -gesellschaft?
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen Kautzleben.H
Eine Wortmeldung zum Jubiläum von Heinz Kautzleben, Mitglied der Leibniz-Sozietät, Dr. rer. nat. habil., Professor für Geophysik der Akademie der Wissenschaften der DDR,seit 1979 Mitglied der 1700 begründeten Gelehrtengesellschaft
Am 18.01.2017 feierte das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ mit einer beeindruckenden Festveranstaltung auf dem Potsdamer Telegraphenberg sein 25-jähriges Bestehen. Das GFZ war nach Abwicklung der dort bis Ende 1991 bestehenden geowissenschaftlichen Einrichtungen der Akademie der Wissenschaften der DDR gebildet worden und hatte mit Beginn des Jahres 1992 seine Tätigkeit aufgenommen. Die Festrede hielt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heinz Riesenhuber, Bundesminister a.D., Alterspräsident des Deutschen Bundestages. Im Mittelpunkt aller Reden stand der gesellschaftliche Auftrag, den das GFZ zu erfüllen hat.
Die Einbeziehung des im Ergebnis des 2. Weltkrieges entstandenen „Ostdeutschlands“ hatte 1990 die Chance gebracht, in der Bundesrepublik Deutschland mit Zuordnung zur Helmholtz-Gemeinschaft ein Großforschungszentrum für die Geowissenschaften zu bilden – und das am bereits weltbekannten Wissenschaftsstandort Potsdam-Telegraphenberg. Zitat aus der Festrede: „Hier wurde die solide Arbeit der Wissenschaftler in der DDR aufgegriffen und zu einem zukunftsfähigen Zentrum entwickelt.“ Die Chance wurde beherzt genutzt.
Der Wissenschaftsstandort Potsdam-Telegraphenberg entstand in den 1870er Jahren als Einrichtung des Königreiches Preußen. Sein Aufstieg zum internationalen Ruhm erfolgte in der Glanzzeit des Deutschen Kaiserreiches, als Preußen der größte und führende deutsche Bundesstaat war. Der Standort Potsdam-Telegraphenberg war immer eng mit der Wissenschaftsmetropole Berlin verbunden. Was geschah am Standort Potsdam-Telegraphenberg in der Zeit ab Ende des 1. Weltkrieges und nach dem 2. Weltkrieg bis zur staatlichen Vereinigung der an seinem Ende verbliebenen Teile des Deutschen Reiches?
Vollständige Wortmeldung von MLS Heinz Kautzleben