Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
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5. Mai 2017

Nekrolog auf unser Mitglied Prof. Dr. Heinz Militzer

Gerda Hassler Nekrologe Kautzleben.H, Militzer.H

Heinz Militzer 2012

Prof. Dr. Heinz Oskar Militzer
* 02. Mai 1922
† 23 April 2017
Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1999

 

Heinz Militzer
Geboren am 2. Mai 1922 in Freiberg/Sachsen, gestorben am 23. April 2017 in Pirna;
Diplom-Geophysiker (1953), Dr. rer. nat. habil. (1957 bzw. 1962);
Ordentlicher Professor für Angewandte Geophysik an der Bergakademie Freiberg (berufen 1966, emeritiert 1987);
Verdienter Hochschullehrer der DDR (1982);
Mitglied der Leibniz-Sozietät, gewählt 1999

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin – begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften trauert um ihr Senior-Mitglied Heinz Militzer. Er verstarb wenige Tage vor der Vollendung seines 95. Lebensjahres in einem Kurzzeit-Pflegeheim in Pirna. Er hatte gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Dr. Herta Riederer wegen der in den letzten drei Jahren drastischen Verschlechterung der gesundheitlichen Situation von ihnen beiden das Wohnhaus in Eichwalde bei Berlin verlassen müssen; sie waren auf dem Wege zu einem neuen passenden Zuhause.

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20. April 2017

März-Workshop des AK Gesellschaftsanalyse: Bericht

Gerda Hassler Gesellschaftsanalyse und Klassen Thomas.M

Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“:

Bericht zum Workshop „Postwachstumspolitiken. Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft“ am 24. März 2017.

Trotz einer erforderlichen Terminverlegung war dieser Workshop mit seinen fünfzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur gut besucht; es kam vor allem auch zu sehr intensiven und lebendigen Debatten. Denn das Thema hatte bzw. hat es im doppelten Sinn in sich: Einmal in dem einer Perspektive „Postwachstumsgesellschaft“. Und dann in dem einer Frage nach notwendigen und möglichen Politiken für eine solche Gesellschaft und eine darauf leitende Transformation.

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19. April 2017

Mai-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften: Themenänderung

Gerda Hassler Klassen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften führt ihre Mai-Sitzung am 11.05.2017 als öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum veränderten Thema:

Über den Umgang mit Unbestimmtheit

Referent: Gerhard Banse (MLS)

Veranstaltungsdetails

15. April 2017

Nachrichten aus der Tätigkeit des AK GeoMUWA im März und April 2017

Gerda Hassler Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften Brall.A, Grafarend.E-W, Holota.P, Ihde.J, Kautzleben.H, Rummel.R, Sorge.B

Das Mitglied der Leibniz-Sozietät und langjähriger Sprecher des Arbeitskreises Geo-, Montan-, Uwelt-, Weltraum- und Asotrowissenschaften (AK GeoMUWA) Heinz Kautzleben, der die Entwicklung der wissenschaftlichen Geodäsie im Raum Potsdam in der jüngsten Vergangenheit stark mitgeprägt hat, hat nach dem Kolloquium am 07.April 2017 zum Thema

„Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert (1843-1917)“

Impressionen von den vier Veranstaltungen im März und April 2017, die sich im weitesten Sinne mit Fragen der wissenschaftlichen Geodäsie und ihrer Geschichte im Raum Potsdam befassen, übermittelt und speziell einen Kurzbericht über das Kolloquium am 07.04.2017 eingebunden.

Er schreibt:
„Das Kolloquium „Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert“ war eine Veranstaltung der vier Organisationen, die in der Region Berlin-Brandenburg mit diesem großen Wissenschaftler und bedeutenden Wissenschaftsorganisator, der im Königreich Preußen in der Glanzzeit des Deutschen Kaiserreiches gewirkt hat, verbunden waren und sich heute noch zu ihm bekennen. Es sind das: die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. – die Gelehrtengesellschaft, die 1700 als Kurfürstlich Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften gegründet wurde und sich nach einer großen wechselvollen Geschichte 1993 als Verein mit dem aussagekräftigen, anspruchsvollen Namen konstituiert hat; das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches  GeoForschungsZentrum GFZ; der DVW-Landesverein Berlin-Brandenburg e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement und das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der Technischen Universität Berlin. Das in der Einladung angekündigte Vortragsprogramm konnte voll realisiert werden.“

Das Kolloquium war sehr gut besucht und bot Gelegenheit  zu lebhaften Erörterungen der Bedeutung Friedrich Robert Helmerts für die Entwicklung der wissenschaftlichen Geodäsie.

Blick in den Vortragsraum am 07. April 2017

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11. April 2017

Neue Buchpublikation von Altpräsident D.B. Herrmann erschienen

Gerda Hassler Außerhalb der Sozietaet Herrmann.D-B

Vor wenigen Tagen ist im Kosmos-Verlag die neue, sehr interssante Buchpublikation unseres Altpräsidenten Dieter B. Herrmann

Die Harmonie des Universums –
Von der rätselhaften Schönheit der Naturgesetze

erschienen.

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5. April 2017

Kooperationsvereinbarung von Leibniz-Sozietät und Leibniz Gymnasium in Berlin-Kreuzberg unterzeichnet

Gerda Hassler Aus der Sozietaet, Bestenförderung MINT, Mitteilungen

Schule trifft Wissenschaft:

Gemeinsame Kooperationsvereinbarung von Leibniz-Sozietät und Leibniz Gymnasium in Berlin-Kreuzberg unterzeichnet

Die Leibniz-Sozietät hat es sich, gemeinsam mit der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät, zum Ziel gemacht, dem Grundsatz ihres Namensgebers Gottfried Wilhelm Leibniz

« theoria cum praxi et commune bonum ».

zu folgen. In diesem Sinne geht es darum, einerseits eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis zu erreichen und andererseits für das gemeinschaftliche Wohlergehen z.B. den dringend benötigten wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.

Frau Senatorin Sandra Scheeres bei ihrem Grußwort
Der stellvertretende Geschäftsführer der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät, Herr Dr. Benjamin Apelojg, übergibt der Leiterin des Leibniz-Gymnasiums, Frau Renate Krollpfeiffer-Kuhring, den Scheck
Frau Renate Krollpfeiffer-Kuhring und der Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften, Herr Professor Dr. Gerhard Banse, mit der unterzeichneten Kooperationsurkunde

Alle Fotos: Frank Schulenberg.SenBJF

Was eignet sich hierfür besser als eine Partnerschaft mit einer Schule, die nicht nur den Namen Leibniz trägt, sondern sich auch ganz im Sinne von Gottfried Wilhelm Leibniz dadurch auszeichnet, die Begabungen eines jeden Schülers und einer jeden Schülerin zu beachten und weiter zu entwickeln (näheres s. Homepage der Leibniz-Schule).

Dieses Vorhaben einer Partnerschaft wurde nun am 3. April 2017 im Rahmen eines „kleinen Festaktes“ durch die Unterzeichnung einer Kooperationsurkunde in der Aula der Schule gestartet. Die Kooperationsvereinbarung zwischen Schule und Sozietät wird eine enge Zusammenarbeit fördern, die den Informationsaustausch in beide Richtungen ermöglichen soll. Theorie und Praxis, Schule und Wissenschaft, das sind die Bereiche der angestrebten Zusammenarbeit. Die Schülerinnen und Schüler sollen insbesondere für den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) Unterstützung bekommen. Darüber hinaus können ihnen Einblicke in das Leben und die Biografien von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vermittelt werden. Ob bei Fachgesprächen, im Rahmen der Berufsorientierung oder in forschungsbasierten Projekten soll ein gemeinsamer Austausch und eine gegenseitige Unterstützung zur Förderung einer wissenschaftsbasierten Denk- und Handlungsweise initiiert werden.

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3. April 2017

Öffentliche wissenschaftliche Veranstaltungen im April 2017

Gerda Hassler Mitteilungen

Pressemitteilung 04-2017 erschienen

1. April 2017

Nekrolog auf das Mitglied der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät Prof. Dr. Ingeborg Rapoport

Gerda Hassler Nekrologe Rapoport.I

Ingeborg Rapoport war uns verbunden!

Nachruf auf Frau Professorin Dr. Ingeborg Syllm-Rapoport

Am 23.03.2017 ist Ingeborg Rapoport im Alter von 104 Jahren verstorben. Als renommierte Kinderärztin hat sie den hervorragenden Ruf der Berliner Charité mit begründet und dort den ersten Lehrstuhl für Pädiatrie/Neonatologie im europäischen Raum innegehabt.

Ingeborg Rapoport studierte Medizin in Hamburg und legte 1937 das Staatsexamen ab. Als Jüdin musste sie Deutschland ein Jahr später verlassen. Große Bewunderung wurde ihr vor zwei Jahren zuteil, als sie ihre Doktorarbeit aus dem Jahre 1938 an der Universität Hamburg endlich verteidigen konnte. In der Nazizeit hatte man ihr die Teilnahme an der abschließenden mündlichen Prüfung des Promotionsverfahrens wegen ihrer jüdischen Herkunft verweigert. Sie legte großen Wert darauf, die Arbeit zu verteidigen und den Titel nicht nachträglich geschenkt zu bekommen. Sie hatte sich auf die Prüfung gründlich vorbereitet, so dass die Prüfungskommission beeindruckt war von den Kenntnissen der Doktorandin über ihre Arbeit zum Thema Diphtherie, bis hin zu den neuesten molekularen Mechanismen der Erkrankung.

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27. März 2017

Workshop des AK „Prinzip Einfachheit“: Bericht

Gerda Hassler Prinzip Einfachheit Krause.W, Sommerfeld.E, Unzicker.A

Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ führte am 23. März 2017 seine vierzehnte öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch. Es sprach  Dr. Alexander Unzicker (München) zum Thema:

“Naturgesetze sind einfach – Evidenzen aus der Geschichte der Physik“

Prof. Dr. Herbert Hörz (MLS) von der Leitung des Arbeitskreises leitete die Sitzung.

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17. März 2017

Prague Forum on the Perspectives of European Non-University Research Beyond 2020

Gerda Hassler Außerhalb der Sozietaet, Mitteilungen Banse.G

Am 8. März fand im Liechtenstein Palast, direkt am Moldau-Ufer, das „Prague Forum on the Perspectives of European Non-University Research Beyond 2020“ statt. Eingeladen hatte der Präsident der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik Herr Professor Dr. Jiří Drahoš, der in diesem Monat nach zwei Wahlperioden sein Amt an die Biologin Frau Professorin Dr. Eva Zažímalová übergeben wird. Mitgliedern der Leibniz-Sozietät ist Herr Professor Drahoš mindestens durch seinen Vortrag im Juni 2009 „Application of Time-series Analysis in the Hydrodynamics of Multiphase Chemical Reactors“ in guter Erinnerung. – Der Einladung waren zahlreiche Präsidenten oder Vizepräsidenten von Wissenschaftsakademien, von Wissenschaftsgemeinschaften und von Wissenschaftsförderinstitutionen aus fast zehn europäischen Ländern gefolgt, darunter auch der Präsident der Leibniz-Sozietät, Herr Professor Dr. Gerhard Banse.

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17. März 2017

Kolloquium: Energiewende 2.0 – Die ambivalente „Wärme“ im Fokus der Wissenschaft und Wirtschaft, der Technik und Technologie

Gerda Hassler Konferenzen

Das öffentliche wissenschaftliche Kolloquium, das die Leibniz-Sozietät der Wissenschaftenin Kooperation mit dem Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (VBIW) durchführt, steht unter dem aktuellen Thema

Energiewende 2.0

Die ambivalente „Wärme“ im Fokus der Wissenschaft und Wirtschaft, der Technik und Technologie

Konzeption und Vortrgasprogramm sind erschienen:

Konzeption

Programm

Veranstaltungsdetails

17. März 2017

Juni-Plenarsitzung

Gerda Hassler Mitteilungen

Die Juni-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät wird sich dem Thema

Deutsche Beiträge zur Raketenentwicklung und Raumfahrt

widmen.

Vortragender: Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät Dr. Sigmund Jähn

Vortragsdetails

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