Neuerscheinung: „25 Jahre Biohistoricum“
Armin Geus & Ekkehard Höxtermann (Hrsg.) 25 Jahre Biohistoricum – eine Jubiläumsgabe Verlag Natur + Text, Rangsdorf 2023
224 Seiten, 34 Abb., 17 ˟ 24 cm, Softcover ISBN 978-3-942062-57-2, Preis 39,50 €
Das Biohistoricum wurde 1998 in Neuburg a.d. Donau gegründet und 2008 an das jetzige Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels Museum Koenig in Bonn überführt. Es bewahrt und präsentiert historische Dokumente und Zeugnisse der Entwicklung unserer biologischen Gedankenwelt und fördert die Biologiehistoriographie in Forschung und Lehre. Die vorliegende Anthologie versammelt Autorinnen und Autoren, die dem Biohistoricum seit langem verbunden sind und mit einem bunten Strauß exklusiver Essays zum 25.Gründungsjubiläum gratulieren.
Mit Beiträgen von Armin Geus (Die Hessenfliege), Christiane Groeben (Biodiversität im Golf von Neapel), Ekkehard Höxtermann (MLS) (Gottlieb Haberlandt, ein „Klassiker der Biologie“), Lothar Jaenicke (†) (Charles Cagniard-Latour und die Hefegärung), Thomas Junker (Streben nach Glück), Michael Kaasch und Joachim Kaasch (Die Naturwissenschaftler- Auskunftei der Leopoldina), Klaus V. Kowallik (Grundprinzipien der Evolution), Hansjörg Küster (Johann Jakob Scheuchzer und „natürliche Wunder“ der Schweiz), Irmgard Müller (Der Danziger Naturforscher Jakob Breyne), Thomas Schnalke (Helenes langer Atem, ein Berliner Lungenpräparat) und Karl Schulze-Hagen (Johann Friedrich Naumann, Vogelwissen vom Bauernhof).
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Fernández, Hans (2022): Poéticas espectatoriales en Hispanoamérica y Brasil (1800-1847). Ilustración – emancipación – convivencias excluyentes. Berlin, Boston: de Gruyter (Mimesis, Band 95).

Wir befinden uns im Übergang vom industriellen zum kybernetischen Zeitalter. Die Wirtschaftshistorikerin Andrea Komlosy wirft dazu einen Blick zurück, um die Corona-Krise als dynamisierendes Element der Zeitenwende verständlich zu machen. Komlosy ordnet Zyklen der Konjunktur und der globalen Hegemonie sowie Epochen der Menschheitsgeschichte historischen Einschnitten zu – vom Jagen und Sammeln über die Agrarrevolution und die Industriegesellschaft bis zum aktuellen Umbruch, der ins kybernetische Zeitalter führt. Dieser Übergang korrespondiert mit einem neuen Wachstumszyklus der Ökonomie, die durch Digitalisierung, Robotik und Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine geprägt ist. Pharma, Biotech und Nanotechnologie stellen die Leitbranchen des Übergangs dar. Gleichzeitig erleben wir die Erosion der westlichen Vorherrschaft und verstärkte geopolitische Rivalität um die hegemoniale Nachfolge.