Hohe Anerkennung für unser Mitglied Reimar Seltmann

Regierung Kasachstans beruft Prof. Dr. Reimar Seltmann in den Direktorenrat von „Kazgeologija“

userphoto_rsDie Regierung des riesigen Rohstofflandes in ZentralEurasien hat Professor Seltmann am 23.09.2016 mit dem Status eines unabhängigen Direktors in den aus acht Mitgliedern bestehenden Rat berufen. „Kazgeologija“ ist das Nationale Unternehmen für geologische Erkundung der Republik Kasachstan. Ausführliche Informationen bietet die Website www.kazgeology.kz in kasachischer, russischer und englischer Sprache. Die Aktiengesellschaft soll auf Weisung des Präsidenten Nasarbajev modernisiert werden, um maßgeblich dazu beizutragen, dass das Territorium der Republik optimal entwickelt wird, günstige Bedingungen für die jetzige Bevölkerung und die künftigen Generationen geschaffen werden, eine neue Basis an mineralischen Ressourcen entsteht. „Kazgeologija“ vertritt auch die ökonomischen und geopolitischen Interessen Kasachstans im Anteil der Republik am Kaspischelf. Der Direktorenrat ist hochkarätig besetzt. Vorsitzender ist der Vizeminister für Investitionen und Entwicklung der Republik Kasachstan. Unter den Mitgliedern sind der Direktor des Nationalen Instituts für geologische Wissenschaften und der Direktor des Republikszentrums für geologische Informationen. Professor Seltmann ist der einzige Ausländer. Die Kasachen wollen die umfangreichen Kenntnisse, Erfahrungen und Beziehungen nutzen, die er als Begründer (im Jahre 2002) und seitheriger Leiter des Centre for Russian and Central EurAsian Mineral Studies besitzt.  Das CERCAMS ist dem Natural History Museum (NHM) in London zugeordnet. Reimar Seltmann ist seit 2011 Mitglied der Leibniz-Sozietät. Das Foto verdanken wir dem NHM. Es wurde bei der Feldarbeit aufgenommen.

(Heinz Kautzleben, 06.10.2016)

Neue Buchpublikation unseres Mitglieds Birgit Kamm (Hsg.)

Als aktuellen Beitrag zum Rohstoffwandel in der chemischen Industrie durch Verknüpfung von biotechnologischer und chemischer Stoffwandlung hat unser Mitglied Birgit Kamm (Hrsg.) in der Reihe Microbiology Monographs des Springer Verlages eine Buchpublikation herausgegeben. Besonderes Augenmerk liegt auf den mikrobiellen Prozessen sowohl zum Aufschluss von Biomasse als auch zur Synthese von Plattformchemikalien und Folgeprodukten sowie Biokraftstoff-Komponenten.

BuchtitelFlyer zum Band

Vorwort der Herausgeberin

Inhaltsverzeichnis

Bibliografische Angaben

Neue Buchpublikation unseres Mitglieds Walter Schmidt (Hsg.)

Akteure 5_20160909_084845In der Reihe

Akteure eines Umbruchs.
Männer und Frauen der Revolution von 1848749

wurde die Publikation unseres Mitglieds Walter Schmidt (Hrsg.) als Band 5 von der FIDES Verlags- und Veranstaltungsgesellschaft Berlin 2016 herausgegeben (724 S).

Im Vorwort des Bandes heißt es dazu:

„Wie die früheren Bände ist auch diese Biografien-Sammlung von dem mit der Leibniz-Sozietät affiliierten Arbeitskreis „Vormärz- und 1848er Revolutionsforschung“ initiiert und kritisch begleitet worden. Acht Biografien wurden von Mitgliedern des Arbeitskreises verfasst.“

Die Herausgabe dieses Bandes wurde finanziell gefördert durch die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort

Rezension zu Abhandlungen der Leibniz-Sozietät, Band 42(2015)

Zum Band 42(2015) der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät zum Thema

Ein Vierteljahrhundert Deutsche Einheit. Facetten einer unvollendeten Integration“
(Ulrich BUSCH und Michael THOMAS (Hg.):

ist in der Zeitschrift für Politik 63 (2016), Heft 3, S. 347 – 348 eine Rezension erschienen.

Text der Rezension

Rezension zu Ottmar Ette (MLS): „Der Fall Jauss“

Zur Neuerscheinung

Ottmar Ette:

Der Fall Jauß. Wege des Verstehens in eine Zukunft der Philologie

Kulturverlag Kadmos, Berlin 2016, 160 Seiten

ist in der Zeitung „Junge Welt“ eine ausführliche Rezension unseres Mitglieds Hans-Otto Dill erschienen.

Die „Junge Welt“ schreibt dazu in ihrer Ausgabe vom 12.08.2016:

„Die Debatte um den Literaturwissenschaftler und SS-Hauptsturmführer Hans Robert Jauß ist abermals entbrannt«, schreibt die FAZ in ihrer Ausgabe vom 16.6. dieses Jahres. 2014 wurde im Audimax der Universität Konstanz, wo Jauß gelehrt hatte, Gerhard Zahners Theaterstück »Die Liste der Unerwünschten« aufgeführt. Darin wird eine Mitschuld von Jauß an der Deportation französischer Kriegsfreiwilliger ins KZ Stutthof nahegelegt. Die Inszenierung schlug Wellen, und die Universität Konstanz gab daraufhin eine historische Dokumentation in Auftrag, die aus der Feder von Jens Westemeier im Mai 2015 online unter dem Titel »Jugend, Krieg und Internierung« veröffentlicht wurde. Der Romanist Ottmar Ette hat sich ebenfalls mit der Causa Jauß beschäftigt und dazu im Juni ein Buch publiziert. Wir veröffentlichen an dieser Stelle eine Rezension des Fachkollegen Hans-Otto Dill.“

Rezensionstext

Vorstellung einer neuen Buchpublikation unseres Mitglieds Jürgen Hofmann

Am Freitag, dem 09.09.2016 lädt das Bezirksamt Berlin-Lichtenberg zur Vorstellung einer Buchpublikation unseres Mitglieds Jürgen Hofmann zum Thema

Ziethen-Buchtitel (Ausschnitt)Oskar Ziethen – Stationen eines preußischen Kommunalbeamten

in den Rathaussaal des Rathauses Lichtenberg ein.

 

Einladung

Neue Buchpublikation unseres Mitglieds Johann Gross

BuchtitelVon Johann Gross (MLS) ist im Verlag am Park der Eulenspiegel Verlagsgruppe eine interessante neue Buchpublikation über die Wendezeit an der Berliner Charité erschienen.

Auf der Webseite der Verlagsgruppe heißt es dazu:
Die Berliner Charité, Deutschlands bekanntestes Krankenhaus, war zugleich ein Zentrum von Forschung, Lehre und Weiterbildung. Sie war Teil der Universität, welche zu DDR-Zeiten den Namen Humboldt erhielt. Nach dem Ende der DDR fand auch in der Charité ein erheblicher Austausch des Führungspersonals statt, die Medien lieferten die Begleitmusik mit Stasi-Hysterie und Skandalgeschichten. Die Charité, auch zu DDR-Zeiten national und inter­na­tional eine bekannte Universitätsklinik, schien nun in der öffentlichen Wahrnehmung eine Außenstelle des MfS und des Politbüros gewesen zu sein.
Der Autor leitete in der Charité über viele Jahre erfolgreich das für die Laboratoriumsmedizin zuständige Institut. Als Nomenklaturkader gehörte auch er zu den sogenannten »Eliten«, die nach 1989 entlassen werden sollten. Er setzte sich dagegen zur Wehr und kapitulierte nicht. Mit Sachkenntnis dokumentiert er hier, wie sich die Belegschaft aufbäumte, als Vielen die Entlassung drohte. Er berichtet von der Wandlung des Denkens der Mitarbeiter und den Zeichen der Entsolidarisierung bei der Etablierung der neuen Charité.“

Bibliografische Angaben

 

 

Lothar Ebner Innovationspreis ausgelobt

Der dem Andenken unseres verstorbenen Mitglieds Lothar Ebner gewidmete „Lothar Ebner Innovationspreis“ wird auch in diesem Jahr von der Wirtschafts-, Innovations- und Tourismiusförderung GmbH Hennigsdorf ausgelobt („Märker“ Nr. 24, Sonnabend/Sonntag 11./12. Juni 2016, S. 4.).
Wir sehen darin eine weitere verdiente Anerkennung der Arbeit unseres verstorbenen Mitglieds (s.a. Wasserbuch).

Aufruf zur Bewerbung

Symposium „Weltanschauliche Begründungen einer Politik der Gerechtigkeit. In Erinnerung an den religiösen Sozialisten Emil Fuchs“

Der Dialog zwischen Weltanschauungen ist dringend erforderlich

Vom 8. bis 9. Dezember 2015 führte die Rosa Luxemburg Stiftung, gemeinsam mit der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften ein Symposium zum Thema „Weltanschauliche Begründung einer Politik der Gerechtigkeit – zu Ehren von Emil Fuchs“ durch. Dieses Symposium wollte mit der Behandlung des hoch aktuellen Themas „Gerechtigkeit“ zu dem in Zeiten von Krisen, neuen Kriegen und den Gefahren gesellschaftlicher Spaltung sowie des aufkommenden Hasses gegenüber den Flüchtlingen zu dem dringend notwendigen Gespräch zwischen Vertretern unterschiedlicher Weltanschauungen beitragen.

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Unser Kooperationspartner Musikakademie Rheinsberg feiert 25. Jahrestag

25 Jahre Musikakademie Rheinsberg, Deutsche Streicherphilharmonie

25 Jahre Musikakademie Rheinsberg, Deutsche Streicherphilharmonie

Mit einem Festakt im Schlosstheater hat die Musikakademie Rheinsberg am 2. April ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zu den zahlreichen Jubiläumsgästen gehörte auch Brandenburgs Kulturministerin Frau Martina Münch. Bezugnehmend auf die Bilder der gerade eröffneten Jubiläumsausstellung in der Remise der Tourist-Information Rheinsberg, die noch ein zerstörtes Theater und marode Gebäude zeigen, würdigte Frau Münch an diesem Tag eine Einrichtung, die sich in den vergangenen Jahren zu einem Musen- und Bildungsort für viele Menschen gemausert hat. Profi- und Laienmusiker finden in der Musikakademie eine erstklassige Übungs- und Aufführungsstätte vor. Für so manchen Künstler war sie in den vergangenen 25 Jahren ein Sprungbrett für die Karriere, erklärte die Ministerin.

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Neue Buchpublikation zur jüngeren deutschen Geschichte erschienen

Ein Sammelband zur jüngeren Deutschen Geschichte mit dem Thema

„Stunde Null“ in den Köpfen? Zur geistigen Situation in Deutschland nach der Befreiung vom Faschismus“

wurde von der eition bodoni in der Reihe „Zwischen Revolution und Kapitualtion – Forum Perspekiven der Geschichte“ herausgegeben.

Titel Stunde NullBibliografische Angaben:
Rainer Holze, Marga Voigt (Hrsg.): 1945 – Eine „Stunde Null“ in den Köpfen? Zur geistigen Situation in Deutschland nach der Befreiung vom Faschismus, edition bodoni, 2016, 269 S., Abb. (ISBN 978-3-940781-70-3).

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Die Leibniz-Sozietät gratuliert ihrem Mitglied Hans Sünkel

Am 18.12.2015 hat sich der Aufsichtsrat des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) für seine 5. Funktionsperiode konstituiert. Der FWF ist die zentrale Einrichtung Österreichs zur Förderung der Grundlagenforschung. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates wurde o. Univ.-Prof. DI Dr. techn. Hans Sünkel gewählt.

Im Internet wird dazu u.a. mitgeteilt:
„Der neue FWF-Aufsichtsrat
Die Wahl des Vorsitzenden entfiel auf Hans Sünkel, Professor für theoretische Geodäsie an der Technischen Universität Graz. Hans Sünkel war unter anderem von 2003 bis 2011 Rektor der TU Graz sowie von 2010 bis 2011 Präsident der Österreichischen Universitätenkonferenz. Von 2001 bis 2004 war er Direktor des Instituts für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sünkel ist Träger zahlreicher in- und ausländischer Auszeichnungen und war bereits in der letzten Funktionsperiode Mitglied des FWF-Aufsichtsrats.“
http://www.fwf.ac.at/de/news-presse/news/nachricht/nid/20151221-2163/

Hans Sünkel ist Wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften seit 1998.
Die Leibniz-Sozietät gratuliert ihrem Mitglied sehr herzlich.