Öffentliche wissenschaftliche Veranstaltungen im September 2014
Pressemitteilung 09-2014 erschienen
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Konferenzen, Mitteilungen Herrmann.D-B
Das Raumfehrthistorische Kolloquium 2014 findet als gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e.V (DGLR), des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfart (DLR), des Deutschen Technikmuseums Berlin (Archenhold Sternwarte) und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. am 25. Oktober 2014 in Berlin statt.
Verantwortliche Organisatoren: Prof. Dr. Dieter B. Herrmann (MLS, Berlin), Dr. Christian Gritzner (DLR Bonn), Dr. Olaf Przybilski (TU Dresden).
Peter Knoll Abhandlungen, Aus der Sozietaet Hübner.P
Peter Hübner:
Rezension zu
Das von der Leibniz-Sozietät vorgelegte Werk kennzeichnet eine „Entwicklungstrilogie“. Der Weg von kreativen Ausgangsideen zu wissenschaftlicher Grundlegung, zu konzeptionellen Ausgestaltungen und zur gesellschaftlichen Integration in konkrete technologische Umsetzung und Anwendung – das ist Grundorientierung dieses Sammelbandes. Die Reichweite geht über den deutschen Rahmen deutlich hinaus und impliziert zeitgemäß europäische Dimensionen. So tritt neben die Grundorientierung eine Neuorientierung mit erweitertem geopolitischem Rahmen. Genau das war auch die Erwartung der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, die flankierende Projekte zu diesem Themenkreis angeregt und gefördert hatte, so auch dieses.
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet

Zum 150. Todestag Ferdinand Lassalles ist ein Sammelband mit Beiträgen zu seinem Staatsverständnis und dem der Sozialdemokratie erschienen. Das Bild Lassalles sei „immer wieder für die jeweiligen Gegenwartszwecke neu zurechtgerückt“ worden, betonen die Herausgeber Peter Brandt und Detlef Lehnert. In elf Beiträgen gehen die Autoren Positionsbestimmungen, Problemfeldern und Projektionen im Umgang mit Lassalle nach. Im Zentrum steht die Frage, was sich für ein zeitgemäßes Verständnis des Staates aus diesem Erbe entnehmen lässt. Jürgen Hofmann (MLS) steuerte einen Aufsatz zum Lassalle-Bild in der DDR bei.
Peter Brandt/Detlef Lehnert: Ferdinand Lassalle und das Staatsverständnis der Sozialdemokratie, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2014, 247 S., ISBN 978-3-8487-0488-0.
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen
Die soeben erschienene Publikation
enthält das Ergebnis mehrerer Workshops und eines zweitägigen Symposiums der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Es entstanden 18 Aufsätze zur Akademiengeschichte der DDR, vorzugsweise zur Akademie der Wissenschaften, der Pädagogischen Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR. Autoren sind frühere Verantwortliche des Wissenschaftsbetriebes der DDR-Akademien und Wissenschaftshistoriker, unter ihnen sieben Mitglieder der Leibniz-Sozietät.

In einem einleitenden und einem Schlussbeitrag analysiert Hubert Laitko die Idee der Forschungsakademie und den Forschungsstand zum Thema:
Forschungsakademien in der DDR – Modelle und Wirklichkeit Hrsg. Von W. Girnus und K. Meier.
Leipziger Universitätsverlag 2014, 468 Seiten, 49,00 EUR, ISBN 978-3-86583-838-4
Aus der Verlagsankündigung:
Das einst weltweit hochgeachtete deutsche Wissenschaftssystem hatte im 20. Jahrhundert bereits in zwei Weltkriegen tiefgehende Verwerfungen und Einbußen erlitten, als es sich im Zuge der entstehenden deutschen Zweistaatlichkeit vor eine prinzipielle Weggabelung gestellt sah. Denn die beiden nun entstehenden Staaten setzten auf Grund ihres Selbstverständnisses als moderne Gesellschaften zwar gleichermaßen ganz wesentlich auf die Nutzung der Entwicklungsressource Wissenschaft, doch deren Verankerung in unterschiedlichen, zum Teil direkt gegensätzlich strukturierten politischen Systemen führte zu gänzlich verschiedenen Ausprägungen der Wege, auf denen Wissenschaft praktiziert worden ist. Eine der deutschen Einheit 1990 innewohnende Chance der kritischen Evaluierung der Leistungen und positiven Ergebnisse wie der Mängel und Versäumnisse im Moment der Zusammenführung des bis hierher getrennten deutschen akademischen Lebens wurde allerdings leichtfertig vertan, folgerichtig resultierte aus der Umbruchsituation auch kein innovativer Entwicklungsschub. Heutige Beschäftigung mit der Akademiegeschichte der DDR, wie sie die hier vereinten Aufsätze betreiben, gilt neben der Schaffung einer noch immer ausstehenden umfassenden Bestandsaufnahme vor allem der Gewinnung jener Erfahrungen und Einsichten, die der Weiterentwicklung der Wissenschaft heute noch immer dienlich sein können. Darin liegt die Stärke der hier versammelten Einblicke sowohl von vormaligen Akteuren des Wissenschaftsbetriebes der DDR wie Wissenschafthistorikern im heutigen geeinten Deutschland.
Herbert Wöltge
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet Bollinger.S
Zur des Vorstellung des Heftes 189 der Reihe „Pankower Vorträge“ schreibt der Autor:

Wir wollen einen Kontrapunkt setzen – gegen ein mediales Großereignis, gegen das Umdeuten von Geschichte, gegen das Verschweigen und Diskreditieren des Widerstandes. Sturzbäche von Büchern, Artikeln, Filmen prasseln auf den doch schon abgestumpften Interessierten ein. Wie einst auf den Schlachtfeldern wird nun auf Podien um Geschichtsdeutung gekämpft.Die „Helle Panke“ setzte im Mai 2014 mit ihrer Konferenz „Erster Weltkrieg, ‚Urkatastrophe‘ und Widerstand“ dagegen auf eine kritische Geschichtsaufarbeitung. Denn der konservative Zeitgeist, zumal in der sich zu Normalität und Machtanspruch bekennenden Berliner Republik, zeigt Wirkung. Erfolgreich werden die Erkenntnisse von Ernst Fischer wie von marxistischen, auch DDR-Historikern beiseite gewischt. Warum soll man heute über die sozioökono-mischen Ursachen des Krieges, seinen imperialistischen Charakter, gar eine besondere Schuld Deutschlands nachdenken. WEITER
Peter Knoll Gesellschaftsanalyse und Klassen Busch.U, Ferchland.R, Meißner.S, Schwarz.A, Thomas.M, Voll.J, Zierke.I
Am 17. Juli führte der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ den zweiten übergreifenden Workshop im Rahmen seines Publikationsprojektes zum Thema
durch.
Trotz Hitze und beginnender Ferienzeit waren hinreichend viele aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter erschienen, um das anspruchsvolle Programm umzusetzen. Dieses Programm unterteilte sich in drei Schwerpunkte.
In einem ersten, den Ulrich Busch quasi mit einer kleinen Vorab-Veröffentlichung eingeleitet hatte, ging es auf der Grundlage seiner ergänzenden Präsentation vor allem noch einmal übergreifend um Konzept und Realität von Transformation heute. Hier stießen nicht nur disziplinäre Perspektiven aufeinander, sondern offenbarte sich eine nur schwer einzufangende Heterogenität der Transformationsdebatte, wie sie von Michael Thomas schon einen Monat zuvor in einem Vortrag in der Klasse „Sozial- und Geisteswissenschaften“ kritisch diskutiert worden war. Eine solche unproduktive Heterogenität zu bändigen, dafür sind Auseinandersetzungen mit den aktuellen ökonomischen und sozialen Prozessen ebenso hilfreich wie die um zeitgemäße Diskurse oder auch Projektionen. Für das gemeinsame Buchprojekt konnte jedenfalls ein Konsens über ein zeitgemäßes Verständnis von Transformation – als Gesellschaftstransformation – erreicht bzw. bestärkt werden. Zudem besteht Einigkeit, dass ein solches hinsichtlich seiner praktikablen Konzeptualisierung die aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Umbrüche einzubeziehen hat, dass aber zudem nicht dogmatisch auf einem einzigen Konzept von Transformation zu beharren ist. Nur sollten Konzepte dann entsprechend ausgewiesen und zueinander in Beziehung gesetzt werden.
Peter Knoll Abhandlungen, Aus der Sozietaet, Mitteilungen Meier.B
Rezension zu:
Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften, Bd. 36
Kann es eine „Allgemeine Technologie“ als Wissenschaftsdisziplin überhaupt geben, so wie es eine „Allgemeine Psychologie“ oder eine „Allgemeine Sprachwissenschaft“ gibt? Wie könnte eine Grundlegung der technischen Wissenschaften mit einem universalistischen Ansatz konzeptioniert werden? War der Ansatz von Johann Beckmann (1739–1811) zur Allgemeinen Technologie ein visionäres Programm oder eine Irritation?
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet Kühn.P
Der Verein Berlin-Brandenburgischer Geologie-Historiker „Leopold von Buch“ e.V. arbeitet seit Jahren konstruktiv mit der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften, speziell mit dem Arbeitskreis Geologische, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften, zusammen. Unter anderem werden gemeinsame Kolloquien veranstaltet, z.B. die
Die Zusammenarbeit wurde u.a. durch die Auszeichnung des Vorsitzenden des Vereins Berlin-Brandenburgischer Geologie-Historiker „Leopold von Buch“ e.V., Herrn Dr. Peter Kühn, mit der Leibniz-Medaille 2011 gewürdigt.
Eine kurze, aussagekräftige Charakterisierung des Vereins wurde in der Broschüre des Landesverbandes Brandenburg-Berlin der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. (www.glueckauf-brandenburg-berlin.de) gegeben.
Der Verein „Leopold von Buch“ gibt die Schriftenreihe „Geohistorica“ heraus; Titel und Inhalt der Ausgabe 11/2014:


Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Mitteilungen, Veranstaltungen
Das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) und der Bürgerverein Groß Schönebeck/Schorfheide laden ein zum :
am 22.08.2014 Weitere Informationen: Terminplan
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Mitteilungen Oehme.P
Im März nächsten Jahres wird die Leibniz-Sozietät anlässlich des 100. Geburtstages von Friedrich Jung ein Symposium durchführen. Mit Blick auf dieses Ereignis wird nachfolgend auf das
in der Reihe „Autobiografien“ von Athineos Philippu des Verlages Berenkamp hingewiesen (s. u.). Der Band enthält Autobiografien verdienter, noch lebender deutscher Pharmakologen, darunter auch die Autobiografien von Kollegen Prof. Scheler (MLS) und Peter Oehme (MLS).
In den vorangehenden Bänden I und II wurden bereits die entsprechenden Institute vorgestellt. Darunter befinden sich auch die pharmakologischen Institute aus Berlin-Ost, die eng mit dem Wirken unseres Mitgliedes Friedrich Jung verbunden sind. Zur Erinnerung wird der Beitrag von Peter Oehme u.a. aus dem Band I zur außeruniversitären Berliner Pharmakologie in Berlin-Buch und Berlin-Friedrichsfelde zur Einsichtnahme wiedergegeben.
Peter Knoll Leibniz-Tag, Plenum, Veranstaltungen
Der traditionelle Leibniz-Tag 2014, bei dem die Leibniz-Sozietät Rechenschaft ablegt über die Aktivitäten innerhalb des seit dem Leibniz-Tag 2013 vergangen Jahres, fand diesmal im Einstein-Newton-Kabinett der WISTA-Management GmbH in Berlin statt.


Präsident Gerhard Banse konnte bei seiner Begrüßung neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern der Sozietät eine Reihe von Ehrengästen persönlich begrüßen, darunter den Gesandten Takayuki Miyashita, stellvertretend für den Botschafter Japans in der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Dan Bednarz, Ph.D., Bridgewater, MA. U.S., Frau Dr. Ulrike Liedtke, Künstlerische Leitung und Geschäftsführung der Musikakademie Rheinsberg, Herrn Studienrat Detlef Rademeier, Geschäftsführer des Landesverbandes der URANIA Sachsen-Anhalt e.V. und Herrn Kurt Reschucha, Mitglied des Stiftungsrates der Helmut-Fischer-Stiftung Stuttgart.