Öffentliche wissenschaftliche Veranstaltungen im November 2019
Pressemitteilung 11-2019 erschienen
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen
Die Stiftung der Freunde der „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.“ hat nach Neukonstituierung des Kuratoriums im Juli 2019 einen aktualisierten Flyer herausgegeben und stellt sich damit ihren Freunden und allen jenen die es werden möchten vor.
Aktueller Flyer der Stiftung hier
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Presseecho Zorn.W
Auf der Internetseite des Hasso-Plattner-Instituts HPI wird anlässlich von 50 Jahren Internet an die Rolle unseres Ehrenmitglieds Prof. Werner Zorn bei der ersten deutschen Email erinnert.
Es heißt dort u.a.:
„50 Jahre Internet: So war das mit der ersten deutschen E-Mail (FOTO)
Potsdam (ots) – Am 29. Oktober feiert das Internet seinen 50. Geburtstag. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Erfolg war die Erfindung der E-Mail durch Ray Tomlinson Anfang der siebziger Jahre. Die erste E-Mail in Deutschland kam am 3. August 1984 in Karlsruhe bei Professor Werner Zorn (77) an, der 2001 ans Hasso-Plattner-Institut (HPI) berufen wurde. In ihr heißt Laura Breeden vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston den deutschen Wissenschaftler und seinen Mitarbeiter Michael Rotert im damaligen CSNET willkommen. …“
Das gesamte Interview ist hier einsehbar.
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Jahrestagungen, Mitteilungen, Plenum
Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. führt ihre Jahrestagung 2019 in Zusammenarbeit mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft am 07. November 2019 im Schloss Biesdorf in Berlin durch zum hochaktuellen Thema
Wie in jedem Jahr ist diese Tagung öffentlich; es haben sich eine Reihe namhafter Referenten angesagt
Text der Begrüßung des Vizepräsidenten Prof. Dr. Lutz-Günther Fleischer
Die Referenten im Kurzporträt

Prof. Dr. med. Christian Drosten ist Direktor des Instituts für Virologie und des Zentrums Charité Global Health, Charité – Universitätsmedizin Berlin. Sein besonderes wissenschaftliches Interesse gilt der Erkennung von Gesundheitsgefahren des Menschen durch neu auftretende, zoonotische Viren, wie das SARS- und das MERS-Virus.

Prof. Dr. med. Detlev H. Krüger (MLS), ist Altdirektor und Seniorprofessor des Instituts für Virologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Seine besonderen wissenschaftlichen Interessen betreffen die Virusinfektionen immunsupprimierter Patienten und die Bedeutung zoonotischer Infektionen, insbesondere durch Hantaviren.
Prof. Dr. med. Thomas Mertens ist Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut. Er ist Altdirektor des Instituts für Virologie des Universitätsklinikums Ulm und Past-Präsident der Gesellschaft für Virologie. Seine besonderen wissenschaftlichen Interessen betreffen die klinische und molekulare Herpes-Virologie und die Impfprävention von Infektionskrankheiten.
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Gesellschaftsanalyse und Klassen
Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ veranstaltet am 14.11.2019 einen öffentlichen wissenschaftlichen
Zeit: 14.00 bis 16.30 Uhr
Ort: Berlin, Rathaus Tiergarten, BVV-Saal
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Ehrungen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften Feltz.A, Fleischer.L-G, Kolditz.L, Menz.D-H, Pfaff.G, Zimmermann.R.E.

Die Leibniz-Sozietät feiert Lothar Kolditz
Am 26. September 2019 fand aus Anlass des 90. Geburtstages des langjährigen Mitglieds der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin Lothar Kolditz ein Ehrenkolloquium zum Thema „Fluorchemie“ statt. Gleichzeitig wurde mit diesem Kolloquium die 50-jährige Mitgliedschaft von Lothar Kolditz in der von Gottfried Wilhelm Leibniz gegründeten Gelehrtengesellschaft gewürdigt.
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen Fuchs-Kittowski.K
Klaus Fuchs-Kittowski schreibt uns:
Die jüngsten Ereignisse sind mir Anlass, noch einmal besonders auf meine Publikation im Jahrbuch 2019 der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung hinzuweisen, in der
die Thesen
erscheinen. Wortlaut der Thesen hier einsehbar.
Klaus Fuchs-Kittowski
Am Rande der traditionellen Herbsttagung zum Thema „Strukturwandel & Diskurs“ an der Leucorea, Wittenberg, durchgeführt vom Institut für Design Science München e.V. in Kooperation mit der Leibniz-Sozietät, fand die strategische Vorbesprechung des neuen Arbeitskreises zur Spätphilosophie Schellings statt, an der außer mir teilnahmen: Martin Blumentritt (Hamburg), José M. Díaz Nafría (León/Madrid), Ralph-Miklas Dobler (München, MLS), Annette Grathoff (Wien), Francesca Vidal (Landau, MLS), Doris Zeilinger (Nürnberg).
Wie man dem beigefügten Diagramm entnehmen kann, bereitet die Präsentation der Arbeitsinhalte dieses Arbeitskreises vor allem deshalb Probleme, weil es sich im Grunde nur um ein Teilprojekt inmitten eines Projekt-Netzwerkes handelt. Das erschwert im übrigen auch die Beantragung von Fördermitteln.
In der Hauptsache handelt es sich um das Unternehmen, die Philosophie des späten Schelling (von dessen Werken „Weltalter“ und „Grundlegung der positiven Philosophie“ ausgehend), welche im angelsächsischen wie auch im französischen Sprachkreis gegenwärtig zu einem aktuellen Thema geworden ist, wenn auch nicht auf vergleichbare Weise im deutschen Sprachraum, neu zu bewerten, indem sie „materialistisch“ mit der Philosophie von Hans Heinz Holz gegengelesen wird. Nicht nur schließt dieses Programm an die genannten aktuellen Aktivitäten an, sondern es bezieht sich auch explizit auf ein anderes Unternehmen, das vor kurzem Isabelle Stengers (Brüssel) auf die Philosophie Whiteheads angewendet hat, indem sie diese mit der Philosophie von Deleuze gegengelesen hat. (Isabelle Stengers: Thinking With Whitehead, Harvard University Press, 2011 – mit einem Vorwort von Bruno Latour) Der Schwerpunkt dieses Programms soll vor allem auf den naturphilosophischen Konsequenzen liegen und sodann in eine Neu-Interpretation der „Naturdialektik“ münden, die im Jahr 2020 ohnehin Gegenstand neuerlicher Betrachtung sein wird. Insofern sind die oberen drei Einträge des Diagramms auf das engste miteinander verbunden.
Die Bildhauerin Christiane Rößler hat freundlicherweise angeboten, eine von ihr selbst geführte Präsentation der zur Zeit noch im Alten Rathaus Mitte laufenden Ausstellung „Begegnungen 2009-2019“ (22 plastische Porträts und eine Figur) durchzuführen, und zwar am
22. Oktober 2019 ab 16 Uhr
In den Räumen der Ausstellung, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin.
Bei der Ausstellung wird es eine Lesung zu der Begegnung mit Werner Mittenzwei und dem am 9. August 2019 verstorbenen Robert Weimann geben. Christiane Rößler liest aus Briefen und Tagebuchaufzeichnungen, die während des Schaffenzprozesses und danach entstanden.
Danach lädt die Bildhauerin zu einem Gespräch in offener Runde ein. Insbesonders würde sie sich freuen, mit den Mitgliedern der Leibniz – Sozietät der Wissenschaften zu Berlin in einen Austausch zum Thema: Die Portraits und die Dokumentation der Begegnungen als Beitrag zu einer „Bekenntnis zur Biographik“, zu treten.
Alle interessierten Mitglieder der Leibniz-Sozietät sind hierzu herzlich eingeladen.
Um Übersicht über die Teilnehmer herzustellen, wird um eine kurze Anmeldung per e-mail an die Adresse des Präsidenten gebeten.

Die Astronomische Gesellschaft teilt in einer Pressemitteilung mit, dass der
am 17. 09.2019 in Stuttgart mit dem renommierten Bruno-H.-Bürgel-Preis der Astronomischen Gesellschaft ausgezeichnet wurde.
Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften beglückwünscht ihr Mitglied sehr herzlich!
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Konferenzen, Mitteilungen
Am 06./07.06. 2019 veranstalteten die Historische Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin einen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Workshop zum Thema
Zu diesem Workshop ist bei H-Soz-Kult ein Konferenzbericht erschienen, der hier abgerufen werden kann.
Der Protokollband, der in den Sitzungsberichten der Sozietät erscheinen wird, befindet sich in Vorbereitung.
Reinhold Zilch