Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
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5. Dezember 2021

Neue Publikation unseres Mitglieds Dr. Stefan Knauß, MLS

Hans-Christoph Hobohm Ausserhalb der LS, Mitglieder, Publikationen Knauß.S

Auf den Spuren von Anton Wilhelm Amo
Philosophie und der Ruf nach Interkulturalität

Stefan Knauß / Louis Wolfradt / Tim Hofmann / Jens Eberhard (Hg.)

Bielefeld: transcript, 18. Oktober 2021, 266 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5697-8, 266 Seiten, 60,- Euro, Open Access

Anton Wilhelm Amo (1703-1784) gilt als erster Philosoph afrikanischer Herkunft in Deutschland. Die Beiträger*innen des Bandes stellen seine bewegte Biographie im Umfeld der Frühaufklärung in den Kontext von systematischen Überlegungen zu einer interkulturellen Philosophie. Mit der Untersuchung seiner Wirkungsgeschichte, der werkimmanenten Rekonstruktion seines Denkens und der Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe der Philosophie leisten sie einen zentralen Beitrag zur Dekolonialisierung des Wissens.

Dr. Stefan Knauß arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Nachhaltige Landschaftsentwicklung am Institut für Geowissenschaften und Geographie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er leitet das Forschungsprojekt BioGoValues am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). Seine Arbeitsschwerpunkte sind Umweltpolitik (Governance und Werte), Rechtsphilosophie (Rechte der Natur, Menschenrechte und Humanitäre Interventionen) sowie Interkulturelle Philosophie und Dekoloniales Denken (insb. Lateinamerika). Er ist seit 2020 Mitglied der Leibniz Sozietät.

Buchpräsentation im Forschungsschwerpunkt “Gesellschaft und Kultur in Bewegung” der MLU Halle. Das Buch ist „Open Access“ erschienen und kann elektronisch hier geladen werden.

 

 

 

 

 

2. Dezember 2021

Anerkennung von Leistungen der Leibniz-Sozietät durch Athineos Philippu

Hans-Christoph Hobohm Außerhalb der Sozietaet, Personalia Banse.G, Oehme.P

Cover Band VI

Ende November erhielt die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften als „Anerkennung für ihre Leistungen“ eine wertvolle Paket-Buchsendung: Der Inhalt bestand aus den gesamten sechs Bänden der „Geschichte und Wirken der pharmakologischen, klinisch-pharmakologischen und toxikologischen Institute im deutschsprachigen Raum“. Absender war der bekannte griechisch-deutsch-österreichische Pharmakologe und Herausgeber diese wichtigen Geschichtswerkes Professor Athineos Philippu (geb. 1931), Universität Innsbruck. Die Leibniz Sozietät hat über ihn und sein Werk bereits im März dieses Jahres auf ihrer Web-Seite informiert.

Der Dank von Herrn Philippu betraf die medizinrelevanten Leistungen der Leibniz Sozietät insbesondere in diesem Jahr: Beginnend mit der Mitarbeit am letzten Band VI der Philippu-Pharmakologie-Geschichte durch Erarbeitung von drei Berlin-spezifischen Biografien bis hin zur bedeutsamen Jahrestagung 2021 zum Leben und Wirken von Virchow und von Helmholtz, Schwerpunktthema in diesem Jahr für die Gesundheitshauptstadt Berlin. Beide Leistungen wurden in enger Gemeinschaftsarbeit mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft und im Zusammenwirken mit der (Medizin-)Campus Berlin-Buch GmbH realisiert. Hinzu kamen Veranstaltungen zu wichtigen medizinischen Themen. Genannt seien hier lediglich zwei noch nicht sehr weit zurückliegende: Erstens Mitte Oktober die Disputation „Pandemie: Wissenschaft – Politik – Medien“; zweitens Ende Oktober der Medizinische Abend im Schloss Berlin-Biesdorf „Medikamentöse Therapie von COVID-19 und Impfstoffe gegen SARS-CoV-2: Erwartungen, aktuelle Ergebnisse und Unsicherheiten“. Vortragender war Professor Dr. Wolf-Dieter Ludwig, der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Abgerundet wird die Bilanz durch mehrere erschienene Veröffentlichungen von Mitgliedern der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften in medizinrelevanten Zeitschriften.

Der anerkennende Dank von Professor Philippu bestärkt uns, diesen Weg in und mit der Leibniz-Sozietät weiter zu gehen.

Professor Dr. Gerhard Banse                                                           Professor Dr. Peter Oehme

26. November 2021

Prof. Dr. Dieter B. Herrmann, MLS (1939 – 2021)

Gerda Hassler Nekrologe Herrmann.DB

Prof. Dr. Dieter B. Herrmann (1939-2021) anlässlich seiner Würdigung zum 80. Geburtstag im Kreis der URANIA Berlin              (Foto: Dietmar Linke)

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin trauert um ihr Mitglied, den Astronomen und Wissenschaftshistoriker Dieter B. Herrmann. Er verstarb am 25. November 2021 im Alter von 82 Jahren.

Von 2006 bis 2012 war er Präsident der Leibniz-Sozietät.

Nekrolog

22. November 2021

Cyberscience – Wissenschaftsforschung und Informatik

Gerda Hassler Mitteilungen, Veranstaltungen

Tagung des Arbeitskreises „Emergente Systeme / Informatik und Gesellschaft“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
in Kooperation mit der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung

Cyberscience – Wissenschaftsforschung und Informatik.
Digitale Medien und die Zukunft der Kultur wissenschaftlicher Tätigkeit

Freitag, 26. November 2021
10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

Link zum Tagungsmaterial

Zugangsdaten:

https://us02web.zoom.us/j/81825321287?pwd=TjhXbUpUMzJSQ3c4UzVvMGZjNDExQT09

Meeting-ID: 818 2532 1287

Kenncode: 951254

 

Schnelleinwahl mobil

+496938079884,,81825321287#,,,,*951254# Deutschland

+496950500951,,81825321287#,,,,*951254# Deutschland

18. November 2021

Leibniz-Tag 2021 – Einladung und Programm

Gerda Hassler Leibniz-Tag, Veranstaltungen

Für den traditionellen Leibniz-Tag 2021 am 25. November 2021 sind jetzt

Einladung und Programm

in Form eines Flyers erschienen.

Anstelle eines bisher üblichen Cocktails am Ende der Veranstaltung wird in der Mittagspause eine Kartoffelsuppe gereicht.

Lebenslauf von Prof. Dr. phil. Dr. jur. Hansjürgen Garstka

Abstract des Festvortrags

17. November 2021

Neue Veröffentlichung von Prof. Dr. Swetlana Mengel, MLS

Hans-Christoph Hobohm Außerhalb der Sozietaet, Mitglieder, Publikationen Mengel.S

Alternative Wege der Herausbildung der russischen Literatursprache am Ende des 17. und im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts.
Beitrag ausländischer Gelehrten und Übersetzer

von: Swetlana Mengel, Sylvie Archaimbault, Maria Cristina Bragone, Sergej V. Vlasov, Leonid V. Moskovkin, Dragana Grbić, Tatjana Chelbaeva.

Moskau: Verlag „Izdatel’skij dom JaSK“, 2021 (Studia Philologica), 328 S.

Альтернативные пути формирования русского литературного языка в конце XVII — первой трети XVIII века. Вклад иностранных ученых и переводчиков

Менгель С. | Аршембо С. | Брагоне М. К. | Власов С. В. | Московкин Л. В. | Грбич Д. | Челбаева Т.

Издательский дом ЯСК, Studia Philologica, Москва 2021, 328 страниц

Zum Buch:

Die vorliegende Untersuchung bietet eine neue Sichtweise auf die ersten Grammatiken der russischen Sprache, die am Ende des 17. und im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts von ausländischen Autoren verfasst wurden – ein gutes Halbesjahrhundert bevor die erste normative Grammatik des Russischen in Russland selbst entstand (Lomonosov 1755/57). WEITER

9. November 2021

Nachruf auf unser Mitglied Prof. Dr. Reinhard Mocek

Hans-Christoph Hobohm Nekrologe Mocek.R

Reinhard Mocek am 19. Juni 2020 beim Signieren seiner Biographie des Zoologen Alfred Kühn
(Foto: Dr. Rowena Lanfermann, Dessau)

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften trauert um ihr Mitglied, den Wissenschaftshistoriker Prof. Dr. Reinhard Mocek, der am 31. August 2021 im Alter von 84 Jahren verstorben ist. 

Reinhard Mocek, der ein langes Forscherleben hindurch das weite Feld der Wissenschaftsreflexion zwischen Philosophie und Geschichte, Theorie und Politik unermüdlich und mit reichem Ertrag bestellte, hat seinen fünfundachtzigsten Geburtstag am 12.11.2021 nicht mehr erleben dürfen. Er fehlt uns schmerzlich, und wir sehen uns auf sein umfangreiches, thematisch ungemein vielfältiges Opus verwiesen, das nie zu klassischer Abgeschlossenheit tendierte, sondern in seiner offenen, dialogorientierten und dialogsuchenden Anlage von vornherein dazu bestimmt war, in die Zukunft hinein zu wirken. Auf den Punkt bringen lässt sich die unikale Art und Weise, wie er die Wissenschaft sah und wie er sie in mannigfachen Façetten unter immer wieder neuen Perspektiven zum Gegenstand seiner Untersuchungen machte, vielleicht am besten mit dem Wort „Neugier“ (curiositas), das er aus der Umgangssprache aufnahm und zum heimlichen Zentralbegriff seines kategorialen Kosmos ausformte (Neugier und Nutzen. Blicke in die Wissenschaftsgeschichte, 1988). In ihrem anthropologischen Kern war Wissenschaft für ihn institutionalisierte Neugier, die stets mit dem Unvorhersehbaren rechnet und ihren äußeren Daseins- und Rahmenbedingungen widerständig gegenübertritt, wenngleich sie sich auf eben diese einlassen muss, um ihr humanes Potenzial zu entbinden und gesellschaftlich wirksam zu werden. WEITER

5. November 2021

Online-Vortrag von Prof. Dr. Hans-Otto Dill, MLS

Hans-Christoph Hobohm Events Dill.H-O

am 17. November 2021, 12:15-13:45 Uhr Uni Jena, Zugangsdaten via Zoom:

https://uni-jena-de.zoom.us/j/63194854150
Kenncode: 802226

1. November 2021

Bericht zum Medizinischen Abend der Leibniz-Sozietät am 29. Oktober in Schloss Biesdorf

Hans-Christoph Hobohm Veranstaltungen Ludwig.W-D, Oehme.P, Pfaff.G

Vortrag von Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig:
„Medikamentöse Therapie von COVID-19 und Impfstoffe gegen SARS-CoV-2: Erwartungen, aktuelle Ergebnisse und Unsicherheiten“

Am 29. Oktober 2021 fand auf Einladung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin im Schloss Biesdorf eine Abendveranstaltung mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig zum Thema „Medikamentöse Therapie von COVID-19 und Impfstoffe gegen SARS-CoV-2: Erwartungen, aktuelle Ergebnisse und Unsicherheiten“ statt. Gemeinsam mit der Leibniz-Sozietät hatten die Berliner Medizinische Gesellschaft e.V., der Campus Berlin-Buch GmbH und das Schloss Biesdorf zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Die Präsidentin der Leibniz-Sozietät, Frau Gerda Haßler, bei ihrer Eröffnung und Begrüßung (Photo: G.Pfaff)

Im Vortragssaal des Schlosses Biesdorf in Berlin eröffnete die Präsidentin der Leibniz-Sozietät Gerda Haßler die Veranstaltung und begrüßte den Referenten und ca. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In ihrer Eröffnungsrede ging sie zunächst auf frühere Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät zu medizinischen Themen im Schloss Biesdorf ein, so auf die Jahrestagung 2020 mit dem Titel „Virusinfektionen – alte und neue Erreger sowie Wege der Impfprophylaxe“. Im Zentrum ihrer Ausführungen stand die aktuelle Corona-Situation: Zahl der Neuinfektionen, Auswirkung der Impfungen, Handeln der politisch Verantwortlichen sowie Erwartungen an neue Medikamente und Impfstoffe. WEITER

29. Oktober 2021

Workshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“

Hans-Christoph Hobohm Arbeitskreise, Gesellschaftsanalyse und Klassen, Veranstaltungen

 

Abhandlungen; Bd. 72 (2021)

„Streitfall Ostdeutschland – Grenzen einer Transformationserzählung“

 

Workshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (aktualisierte Ankündigung)

In Kooperation mit der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung und dem Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und nachhaltiger Konsum der TU Berlin

Zeit: Freitag, 12. November 2021 von 13.00 bis 17.30 Uhr

Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni, Hauptgebäude, 2.OG, Raum H2036

Im Anschluss an die jüngst erschienene Publikation „Streitfall Ostdeutschland – Grenzen einer Transformationserzählung“ (trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2021, Band 72 der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät) soll der Workshop Gelegenheit bieten, den offenen und kritischen Dialog zu suchen zwischen den verschiedenen Disziplinen und unterschiedlichen Generationen, die sich mit den Umbrüchen oder auch Transformationen in Ostdeutschland auseinandersetzen. Einschlägige Publikationen dazu werfen seit wenigen Jahren eine Reihe von neuen Fragen auf, bringen neue Perspektiven und Interpretationen ins Spiel; auszumachen ist eine Verschiebung der Diskurse. Während einerseits eine Transformationsmetaphorik zunehmend alle gesellschaftlichen Bereiche kontaminiert, zeichnen sich sehr offene und ernsthafte Debatten ab, mit denen bisherige Analysen und mögliche wissenschaftliche Konsequenzen auf den Prüfstand gestellt werden. Unterhalb einer Allerweltsmetaphorik „geht es um was“. Angesichts drängender Zukunftsfragen wird zum Teil in überzeugender Weise wissenschaftliche Verantwortung angemahnt, die zur Beantwortung solcher Fragen ausdrücklich auch Geschichte und Vorgeschichte der bisherigen postsozialistischen Transformation in den Blick nehmen will. Denn hier dominierende Einseitigkeiten und Auslassungen ignorieren solche Zukunftsfragen wie sie hinreichende Antworten blockieren. Darum soll offen und konstruktiv in zwei thematischen Schwerpunkten gestritten werden. WEITER

27. Oktober 2021

Wir gratulieren: Runde Geburtstage im 4. Quartal 2021

Peter Knoll Jubiläen

Öhlmann, Gerhard (90); 31.12.1931
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Balzer, Dietrich (80); 09.11.1941
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

Köhler, Günter (80); 04.10.1941
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften

WEITER

25. Oktober 2021

Neue Veröffentlichungen von Mitgliedern: Jürgen Erfurt zu „Transkulturalität“ und zu „Afrikanischen Sprachen in Europa“

Hans-Christoph Hobohm Außerhalb der Sozietaet, Mitglieder Erfurt.J

Eines unserer neuesten Mitglieder zeichnet sich durch eine rege aktuelle Publikationstätigkeit aus:

Jürgen Erfurt beschreibt das Phänomen „Transkulturalität“ umfassend in einem UTB Band:

Erfurt, Jürgen (2021): Transkulturalität – Prozesse und Perspektiven. Tübingen: Narr Francke Attempto Verlag (UTB, 5542).

Der Band befasst sich mit kulturellen Verflechtungs- und Austauschbeziehungen. Er geht davon aus, dass sich Gemeinschaften wie Individuen mit ihren Sprachen, Literaturen, Medien nicht in ethnisch abgeschlossenen, sprachlich homogenen und territorial abgegrenzten Räumen konstituieren, sondern durch Verflechtungen, die sich im Wesentlichen aus Migration, Mobilität und Kontakt ergeben. Er geht der Frage nach, was es bedeutet, wenn sich Kulturen in ihrer Verschiedenheit begegnen und der Kontakt zwischen ihnen auf Aushandlungsprozesse angewiesen ist. Anliegen des Buchs ist, einige der für Transkulturalität zentralen Forschungsfelder und Konzepte wie Hybridität, Translatio, migrantisches Schreiben, Erinnerung, Sprachbiographie, Diaspora, Kosmopolitismus u.a. zu diskutieren und hierbei die Bedeutung von Sprache, Sprachen und Mehrsprachigkeit im Kontext von Transkulturalität auszuloten. (Verlagstext, hier: Inhaltsverzeichnis)

 

Zusammen mit Peter Reimer hat er ebenfalls unlängst einen Band in den renommierten „Osnabrücker Beiträgen zur Sprachtheorie (OBST)“ herausgegeben:

Erfurt, Jürgen; Reimer, Peter (Hg.) (2021): Afrikanische Sprachen in Europa. Universitätsverlag Rhein-Ruhr OHG. Duisburg: Universitätsverlag Rhein-Ruhr (Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST), 98).

Im „Handzettel“ dazu:

Band 98 von OBST geht der Frage nach, was die Migration aus Afrika, im vorliegenden Band speziell die Migration aus dem subsaharischen Afrika, für die sprachlichen Verhältnisse in Ländern der Europäischen Union (EU) und für die Sprachenlandschaft in Europa bedeutet. Lässt sich annehmen, dass mit den MigrantInnen aus Afrika, die seit Jahren in größerer Zahl auf verschiedenen Wegen nach Europa kommen, auch deren Sprachen zu einem Teil der Sprachenlandschaft und der sprachlichen Verhältnisse in den Ländern der EU werden? Was bedeutet wiederum das Leben von AfrikanerInnen in der Diaspora für die Praxis und die Tradierung ihrer Sprachen? Und weitergehend, was bedeuten diese Phänomene für das Wissenschaftsverständnis und für die Konzepte der sprachwissenschaftlichen Beschreibung, sowohl in der Afrikanistik als auch in anderen Disziplinen? Die Beantwortung dieser Fragen lässt es geboten erscheinen, unterschiedliche Szenarien der Migration einerseits und die Problematik der sprachlichen Repertoires der Individuen und ihre Mehrsprachigkeit andererseits im Zusammenhang mit den nicht selten kontrovers diskutierten sprach- und integrationspolitischen Praktiken in den jeweiligen Ländern zu betrachten.

 

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