Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften
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18. September 2013

Neue Publikation über Berliner Geschichte von MLS Jürgen Hofmann

Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Mitteilungen

Aus Anlass des 725. Jahrestages der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes Lichtenberg bei Berlin erschien eine kurze Geschichte des heutigen Berliner Verwaltungsbezirks. Autor des Buches ist Jürgen Hofmann (MLS). Es enthält neben einer Beschreibung des heutigen Berliner Verwaltungsbezirks Lichtenberg Darstellungen zu den Vorläuferbezirken bis zum Jahre 2000, sowie die Geschichte der Ortsteile, die gegenwärtig zum Bezirk gehören, von ihren Anfängen als Dörfer bzw. Siedlungsprojekte bis in die unmittelbare Gegenwart.

GeschLibg_Inhalt

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Kurz skizziert sind auch die Ortsteile, die in der Vergangenheit einmal zum Bezirk gehörten und inzwischen einem anderen Bezirk zugeordnet sind. Außerdem werden die territoriale Entwicklung, die Bevölkerungsentwicklung und die Wappengeschichte abgehandelt. Eine Liste ausgewählter historischer Orte und Bauwerke sowie von Personen, die mit der Geschichte des Bezirks verbunden sind, vervollständigen neben einer Chronik und dem Literaturverzeichnis das Informationsangebot. Mit der Publikation wird eine Lücke in der Reihe der Darstellungen zur Geschichte der Berliner Verwaltungsbezirke geschlossen.

Bibliografische Angaben:
Jürgen Hofmann: Lichtenberg. Kurze Geschichte eines Berliner Bezirks Herausgegeben vom Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Berlin 2013, 188 Seiten, ISBN 978-3-00-043170-8

 

 

17. September 2013

September Plenarsitzung am 12.09.2013: Kurzbericht

Peter Knoll Ehrungen, Plenum, Veranstaltungen

 

Ehrenkolloquium anlässlich des 80. Geburtstages von Herbert Hörz

zum Thema

„Mensch – Fortschritt – Humanismus“
Kurzbericht

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Verlesung des lateinischen Textes bei der Verleihung der Ehrenurkunde an H. Hörz
Foto: Dietmar Linke

 Nach der Eröffnung durch Dietmar Linke, einen der beiden Vizepräsidenten der Sozietät, trug Präsident Gerhard Banse die Laudatio vor auf Herbert Hörz, unseren Ehrenpräsidenten. Danach wurde ihm für seine Verdienste für die und in der Gelehrtengesellschaft die sehr selten vergebene Ehrenurkunde der Sozietät zuerkannt, vorgetragen zunächst in lateinischer Sprache durch Hans-Otto Dill, den Sekretar der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften, danach die deutsche Fassung durch den Präsidenten, für die Wenigen im Saal, wie er scherzhaft anmerkte, die des Lateinischen nicht so mächtig seien.

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16. September 2013

Digitale Buchveröffentlichung zum 80. Geburtstag von MLS Herbert Hörz

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen

Nur noch selten erinnern wir uns des früher viel zitierten Gedichts von Bertolt Brecht: „Die Teppichweber von Kujan-Bulak ehren Lenin“ in dessen Schluss es heißt: „So nützten sie sich, indem sie Lenin ehrten und / Ehrten ihn, indem sie sich nützten, und hatten ihn / Also verstanden.“

Als es darum und daran ging, Herbert Hörz zum 80. Geburtstag zu ehren, fielen mir dieses Gedicht und seine aktivierende Pointe wieder ein. Was könnte man, außer ehrenden Reden und Artikeln noch in die Wege leiten? Ein glücklicher Zufall machte mich mit der Arbeit des Philosophen Kurt W. Fleming bekannt, der in seinem Verlag Max-Stirner-Archiv / edition unica Leipzig bereits etliche Werke der Philosophiegeschichte, aber auch Werke von Herbert Hörz selbst eingescannt ins Internet gestellt hatte. Ein weiterer, vielleicht noch glücklicherer Zufall sorgte dafür, dass die – teilweise beschädigten – Korrekturfahnen des Werks „Dialektik der Natur und der Naturerkenntnis“, 1990 – leider nicht – herausgegeben von Herbert Hörz und Ulrich Röseberg, in meiner Bibliothek überdauert hatten. Was lag näher, als dieses Werk ebenfalls einzuzuscannen und so der Öffentlichkeit zu übergeben, damit sie sich ein Bild machen könne, was von einer Gruppe Wissenschaftsphilosophen am Ende der DDR gedacht, geforscht und geschrieben wurde?

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11. September 2013

Nachruf für unser Mitglied Siegfried Nowak

Peter Knoll Nekrologe Nowak.S

Nowak Siegfried 2006 (H.Wöltge) bearb
Siegfried Nowak 2006
Foto: Herbert Wöltge

Am 7. September dieses Jahres verstarb nach längerer Krankheit unser Mitglied, Siegfried Nowak. Seine Biographie als Wissenschaftler, Forscher und Wissenschaftsorganisator ist cha-rakteristisch für die vieler Angehöriger der jungen Generation nach Ende des II. Weltkrieges im Osten unseres Landes. Über die Arbeiter- und Bauernfakultät führte ihn sein Weg 1951 direkt zum Studium der Chemie an die Moskauer Staatliche Lomonossov-Universität. Zu seinen Lehrern hier gehörten Chemiker von internationalem Rang wie Nikolai Ivanovich Tschuikin und Boris Aleksandrovich Kasansky.

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8. September 2013

Nachruf für Günter Spur

Peter Knoll Nekrologe

Spur, Günter Leibnizmedaille, Foto: Linke
Günter Spur erhält 2011 die Leibniz-Medaille der Leibniz-Sozietät der Wissencshaften
Foto: Dietmar Linke

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin erhielt Nachricht vom Ableben von

Günter Spur, *28.10.1928 Braunschweig, † 20.08.2013 Kopenhagen,
Prof. Dr. h.c. mult., Dr.-Ing. E.h., Dr.-Ing.

Günter Spur studierte von 1948 bis 1954 an der Technischen Hochschule Braunschweig Maschinenbau mit der Fachrichtung Fertigungstechnik. Dort wurde er (nach kurzer Industriezeit) 1960 promoviert. 1965 wurde Günter Spur als Professor an die Technische Universität Berlin berufen, wo er mehr als drei Jahrzehnte das 1904 von Georg Schlesinger gegründete Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb leitete, dazu in Personalunion im letzten Jahrzehnt seiner aktiven Dienstzeit auch das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik.

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6. September 2013

Nachruf für Günther Drefahl

Peter Knoll Nekrologe, Personalia

 

Günther Drefahl im Alter von 80 Jahren Foto: Dietmar Linke
Günther Drefahl im Alter von 80 Jahren
Foto: Dietmar Linke

 

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin erhielt Nachricht vom Ableben des Akademie-Mitglieds

Günther Drefahl, *11.05.1922 Rostock, † 28.07.2013 Jena,
Ordentliches Mitglied der DAW seit 1964,
Prof. Dr. rer. nat. habil., Dr. h. c. mult.

Günther Drefahl, schon mit 27 Jahren als Professor für organische Chemie an die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) berufen, erwarb sich große Verdienste um den Wiederaufbau der chemischen Forschung und Lehre, sowohl, was den Neubau seines Instituts in den 1950er Jahren betraf als auch die breite Entfaltung der Forschung zur organischen und Biochemie sowie die Einrichtung umfangreicher Praktika für die Studierenden.

Seine Fähigkeiten zur Forschungsorganisation führten an der FSU bald zur Übertragung verantwortungsvoller Ämter, ab 1951 als Prorektor für Forschungsangelegenheiten, 1962 bis 1968 als Rektor. Günther Drefahls Rat in schwierigen Angelegenheiten hatte Gewicht im Kollegenkreis. Bei den Studierenden, nicht nur bei denen der Chemie, war er als geselliger Hochschullehrer und geistreicher Gesprächspartner sehr beliebt.

Günther Drefahl übernahm auch außerhalb seiner Hochschule bedeutende Aufgaben. Er war als Mitglied der Fraktion des Kulturbundes der DDR von 1981 bis 1990 Abgeordneter der Volkskammer der DDR. Als Nachfolger von OM Walter Friedrich war Günther Drefahl von 1969 bis 1989 Präsident des Friedensrates der DDR und wurde 1983 Vizepräsident des Weltfriedensrates.

Dietmar Linke

 

5. September 2013

Mitteilung: In eigener Sache

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Mitteilungen

Am 15. August 2013 setzte das Kuratorium der „Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften“ seine am 04. Juli 2013 begonnene Beratung als Außerordentliche Kuratoriumssitzung fort. An ihr nahmen auch der Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und deren Vizepräsident Herr Professor Dr. Dietmar Linke teil.

Auf dieser Kuratoriumssitzung wurde der Geschäftsführer der Stiftung, Herr Professor Dr. Bodo Krause, MLS, auf eigenen Wunsch von seiner Funktion abberufen. Herr Professor Dr. Jörg Vienken, MLS, wurde vom Kuratorium einstimmig als neuer Geschäftsführer berufen.

Das Kuratorium der Stiftung und das Präsidium der Leibniz-Sozietät bedanken sich bei Herrn Krause für seine langjährige Tätigkeit als Geschäftsführer. Zugleich wünschen Sie Herrn Vienken viel Freude und Erfolg bei der ihm nun obliegenden Gestaltung der Stiftungsaktivitäten.

Professor Dr. Horst Klinkmann                                    Professor Dr. Gerhard Banse Vorsitzender der „Stiftung der                                    Präsident der Leibniz-Sozietät
Freunde der Leibniz-Sozietät                                      der Wissenschaften zu Berlin der Wissenschaften“

 

4. September 2013

Hohe Ehrung für MLS Achim Müller

Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Ehrungen, Mitteilungen, Personalia Mueller.A

Die Universität Bielefeld hat auf Ihrer Homepage (Pressemitteilung: Bielefelder Chemiker erhält höchsten EU-Wissenschaftspreis; Nr. 166/2012 http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/bielefelder_chemiker_erh%C3%A4lt_h%C3%B6chsten_eu)  mitgeteilt, dass

„Professor Dr. Achim Müller von der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld … den höchsten Wissenschaftspreis der Europäischen Union erhalten (hat). Er wurde mit einem „ERC Advanced Grant 2012“ des Europäischen Forschungsrates ausgezeichnet. Der Chemiker gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftlern in der Nanochemie. Mit 1,2 Millionen Euro Preisgeld fördert der ERC die wissenschaftliche Arbeit des Professors über drei Jahre“.

Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld: „Wir freuen uns, dass dieser sehr renommierte Preis erstmals an einen Bielefelder Wissenschaftler geht. Wir gratulieren Professor Müller zu diesem fabelhaften Erfolg“.

Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. schließt sich dieser Gratulation mit großer Freude an.

3. September 2013

Interview mit MLS Hans-Otto Dill zum Humboldt-Buch

Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Mitteilungen, Presseecho

Die hispanoamerikanische Integrationszeitung in Deutschland „El periódico de la integración hispanoamericana en Alemania“

veröffentlicht ein Interview unseres Mitglieds Hans-Otto Dill zu seinem Buch: Alexander von Humboldts Metaphysik der Erde Seine Welt-, Denk- und Diskursstrukturen“.

Dazu s.a.:
Oktober-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften: https://leibnizsozietaet.de/event/oktober-sitzung-der-klasse-sozial-und-geisteswissenschaften/
und
Mitteilung über diese Publikation: https://leibnizsozietaet.de/publikation-mls-hans-otto-dill/

Inhalt des Interviews: http://www.hispanovision.de/news/article/el-profesor-dr-hans-otto-dill-publica-su-ultimo-libro-sobre-humboldt-professor-dr-hans-otto-dil/

24. August 2013

Wortmeldung zum Thema. „Induzierte Seismizität“

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Klassen, Mitteilungen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften Knoll.P

Peter Knoll:

Induzierte Seismizität

beschreibt die Störung des natürlichen mechanischen Gleichgewichtes in der obersten Erdkruste durch anthropogene Prozesse wie Bergbau, konventionelle und unkonventionelle Gewinnung von Erdgas und Erdöl (z.B. durch Fracing), bestimmte geothermische Energiegewinnungsverfahren, Injektionen von Flüssigkeiten in den Untergrund, Anlagen von Stauseen etc. Induzierte Seismizität ist nicht auf erdbebengefährdete Gebiete beschränkt und tritt mit zunehmender Tendenz auch in Europa auf.
Der Untersuchung dieser Problematik widmet sich seit kurzer Zeit u.a. eine Arbeitsgruppe der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) und des Forschungskollegiums Physik des Erdkörpers e.V.(FKPE). Von dieser Arbeitsgruppe wurden vor kurzem Empfehlungen zur Überwachung induzierter Seismizität – Positionspapier des FKPE“ (DGG-Mitteilungen 3/2012) und ein Diskussionsergebnis zur „Diskriminierung induzierter Seismizität“ (DGG-Mitteilungen 2/2013) veröffentlicht, zu dem sich MLS Peter Knoll mit ergänzenden und teils kritischen Betrachtungen und Untersuchungsergebnissen zu Wort gemeldet hat. Er weist an Hand der Ergebnisse eines aktuellen Untersuchungsbeispiels zur bergbauinduzierten Seismizität auf die große Bedeutung gebirgsmechanischer Analysen für die Ursachenaufklärung hin, die ergänzend zu den von der Arbeitsgruppe vorgesehenen seismologischen Untersuchungen in die Betrachtungen integriert werden sollten.

Der Inhalt der Wortmeldung ist unter „Wortmeldung zum Problem: Diskriminierung und Analyse induzierter Seismizität“ hier einsehbar.

 

20. August 2013

Publikation anlässlich einer Ausstellung im Museum Lichtenberg

Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Mitteilungen

Das Revolutionsdenkmal von Ludwig Mies van der Rohe.
Zerstörung und Nachwirken einer modernen Utopie.

Publikation anlässlich der Ausstellung im Museum Lichtenberg im Stadthaus 17. März – 16. Juni 2013 unter wesentlicher Mitwirkung von MLS Jürgen Hofmann
Herausgeber: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Museum Lichtenberg im Stadthaus
(Berlin 2013)

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Der Katalog zur Ausstellung über das Revolutionsdenkmal von Ludwig Mies van der Rohe auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde ist dem Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ gewidmet. Er gibt auf der Grundlage neuer Forschungsergebnisse Auskunft über die Entstehung, die Zerstörung und die Nachwirkung dieses Monuments, das sich als herausragendes Beispiel der Moderne tief in das kulturelle Gedächtnis eingegraben hat. In den Beiträgen von Jörg Haspel, Jürgen Hofmann; Vita Noack, Martin Schönfeld und Thomas Thiele werden architekturgeschichtliche, biografische,denkmalpflegerische und erinnerungspolitische Aspekte des Themas erörtert.

Der Katalog kann über den Herausgeber bezogen werden.

1. August 2013

Siegfried Wollgast zum Achtzigsten

Peter Knoll Aus der Sozietaet, Jubiläen, Mitteilungen, Personalia

Vom 22. bis 25. September 2013 findet an der Universität Potsdam die Jahrestagung 2013 des „International Network on Cultural Diversity and New Media (CULTMEDIA)“ mit dem Thema

„Virtualisierung und Mediatisierung kultureller Räume. Die Neuen Medien – Gewinne, Verluste, Gefahren“

statt (Programm).

Am Eröffnungstag wird in einem um 18:30 Uhr beginnenden Festakt Siegfried Wollgast, Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1995, anlässlich seines bevorstehenden 80. Geburtstages gewürdigt werden.

Interessierte, Freunde und Weggefährten sind herzlich dazu eingeladen. Ab 20 Uhr gibt der Jubilar einen Empfang im „Landhaus Onkel Emil“ (Kaiser-Friedrich-Straße 2, 14469 Potsdam-Eiche). Er bittet, von Blumen- oder anderen freundlich erwogenen Geschenken abzusehen.

Veranstaltungsort:
Universität Potsdam, Universitätskomplex I Am Neuen Palais, Haus 12, Obere Mensa, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam

 

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