Neuwahlen der Klassensekretare und ihrer Stellvertreter 2022
Das Präsidium der Leibniz Sozietät beglückwünscht die neu bzw. wiedergewählten Klassensekretare sehr herzlich und wünscht ihnen weiteres erfolgreiches wissenschaftliches Wirken innerhalb und außerhalb der Leibniz-Sozietät.
Gerda Haßler
In der Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften am 09.06.2022 im Ratssaal des Rathauses Berlin-Friedrichshagen fand die Neuwahl des Klassensekretars und der Stellvertreter des Sekretars der Klasse statt.
Es wurden gewählt bzw. wiedergewählt:
Sekretar: Prof. Dr. Gerhard Pfaff
Stellvertreter des Sekretars: Dr. Ernst-Peter Jeremias, Dr. Horst Kant
Am Ende der Wahlveranstaltung wurde dem nach 5 Jahren aus der Funktion des Stellvertreters des Sekretars ausscheidenden Kollegen Dr. Ekkehard Höxtermann herzlich gedankt.

Die entsprechende Neuwahl in der Klasse für Sozial- und Geisteswissenchaften fand in der Zeit vom 29.04.2022 bis 14.05.2022 als Briefwahl statt.
Es wurden gewählt bzw. wiedergewählt:
Sekretarin: PD Dr. Kerstin Störl
Stellvertreter der Sekretarin: Prof. Dr. Jürgen Hofmann, Dr. Reinhold Zilch
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Pünktlich zum 140. Jahrestag seiner Eröffnung hat unser Mitglied Jürgen Hofmann eine Publikation über den Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin vorgelegt. Dieser Friedhof nimmt einen besonderen Platz unter den Berliner Friedhöfen ein. Hier beschritten die Berliner Stadtväter neue Wege und schufen ein Beispiel für nachfolgende städtische Friedhöfe. Der Friedhof in Friedrichsfelde wurde bewusst als Parkanlage angelegt. Stadtgartendirektor Hermann Mächtig verantwortete Planung und Ausbau. Die Stadtbauräte Hermann Blankenstein und Ludwig Hoffmann steuerten die Entwürfe für die baulichen Einrichtungen bei.
Mit seiner neuen Publikation gewährt uns der Historiker Günter Benser Einblick in seine Tagebuchaufzeichnungen. Sieben Jahrzehnte liegen zwischen den Notizen, die er für den jeweiligen Tag gegenüberstellt. Da ist zum einen der Siebzehnjährige, der seine Eindrücke zu Papier bringt. Zum anderen der erfahren und gereifte Wissenschaftler, der uns mit seinem Urteil zum Zeitgeschehen 2018 vertraut macht. Insbesondere der Einblick in die Aufzeichnungen aus dem Jahre 1948 dürften auf Interesse stoßen. Hier spricht ein Zeitzeuge aus der unmittelbaren Situation heraus und nicht aus dem abwägenden Rückblick. Gerade das macht den besonderen Wert aus. Es sind Aufzeichnungen, die nicht zur Veröffentlichung angefertigt wurden. Sie dienten eher der damaligen Selbstfindung und Vergewisserung. Zum besseren Verständnis hat Günter Benser der Edition Ausführungen zu seiner damaligen persönlichen privaten und politischen Situation vorangestellt. Jürgen Hofmann (MLS) steuerte ein Geleitwort bei.

