Neue Publikation „Flavonoide – ein Geschenk der Pflanzen“
Wir zeigen die von unserem Mitglied Gisela Jacobasch herausgegebene Publikation „Flavonoide – ein Geschenk der Pflanzen“ an.
pdf Vorwort
Hartung Außerhalb der Sozietaet, Mitteilungen
Wir zeigen die von unserem Mitglied Gisela Jacobasch herausgegebene Publikation „Flavonoide – ein Geschenk der Pflanzen“ an.
pdf Vorwort
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Mitteilungen
Im trafo-Wissenschaftsverlag Berlin hat unser unser Mitglied Walter Schmidt 2012 zwei Bände einer Monografie zur „Schlesischen Demokratie“ von 1948/49 herausgegeben mit dem Titel:
I. Halbband: Geschichte der schlesischen Demokratiebewegung;
II. Halbband: Protagonisten der schlesischen Demokratiebewegung.
[=Schlesien im europäischen Bezugsfeld. Quellen und Forschungen. Hg. Marie Katarzyna Lasatowicz und Andrea Rudolph, Bd. 13.1 und 13.2]
Ergebnisse der Forschungen für diese Publikation, die wiederholt auch im Arbeitskreis „Vormärz und 1848er Revolutionsforschung“ der Leibniz Sozietät diskutiert wurden, waren im September 2010 Gegenstand eines Vortrags in deren Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften (s.a. Veranstaltungen und Leibniz intern, Nr. 49, 1.12.2010, S. 5)

PDF Einleitung
Peter Knoll Nekrologe, Personalia
geboren am 15.06.1931 in Hohenleipisch (Niederlausitz)
gestorben am 23.06.2013 in Potsdam
Diplom-Geologe, Prof. Dr. sc. nat., Mitglied der Leibniz-Sozietät mit dem Fach Geologische Wissenschaften, Tektonik, seit 1997
Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR, zugewählt 1988,
Nationalpreis der DDR für Wissenschaft und Technik, III. Klasse, 1984
Unser Mitglied Peter Bankwitz verstarb am 23. Juni 2013 in Potsdam nach mehrjähriger schwerer Krankheit. Er hatte ein erfülltes Leben, sechs Jahrzehnte widmete er seiner Wissenschaft, der Geologie, mit voller Tatkraft, vielfältigen Interessen und Ideenreichtum.
Die Faszination der Geologie als Naturwissenschaft hat ihn sein Leben lang nicht losgelassen und er hatte die Gabe, andere damit anzustecken.
Peter Knoll Jubiläen, Personalia
Scheler, Werner (90.); 12.09.1923 (Klasse Naturwissenschaften)
Abel, Helmut (85.); 21.07.1928 (Klasse Naturwissenschaften)
Feist, Peter (85.); 20.07.1928 (Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
Nussbaum, Helga (85.); 03.08.1928 (Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
Bilkenroth, Klaus-Dietrich (85.); 11.08.1928 (Klasse Naturwissenschaften)
Krause, Friedehilde (85.); 18.08.1928 (Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
Hörz, Herbert (80.); 12.08.1933 (Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
Wöltge, Herbert (80.); 22.08.1933 (Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
Wollgast, Siegfried (80.); 27.09.1933 (Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
Fleischer, Lutz-Günther (75); 26.07.1938 (Klasse Naturwissenschaften)
Karthe, Wolfgang (75); 17.08.1938 (Klasse Naturwissenschaften)
Altvater, Elmar (75); 24.08.1938 (Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
Görnert, Peter (70); 01.07.1943 (Klasse Naturwissenschaften)
Krause, Günter (70); 26.08.1943 (Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
Hofmann, Jürgen (70); 21.09.1943 (Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
Schewe, Tankred (70); 30.09.1943 (Naturwissenschaften)
Peter Knoll Nekrologe, Personalia

Die Russische Akademie der Wissenschaften informierte darüber, dass
am 24. März 2013 in Moskau verstorben ist.
Am 24. März verstarb in Moskau Guri Ivanovich Marchuk, der letzte Präsident der Akademie der Wissenschaften der UdSSR und seit 1977 Auswärtiges Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR für das Fachgebiet Angewandte Mathematik.
G. I. Marchuk wurde am 5. Juni 1925 in der Siedlung Petro-Khersonets in der Region Orenburg geboren und schloss nach seiner Teilnahme am Großen Vaterländischen Krieg und dem Studium an der mathematisch-mechanischen Fakultät der Leningrader Universität im Jahre 1952 eine Aspirantur am Geophysikalischen Institut der sowjetischen Akademie der Wissenschaften in Moskau unter der Leitung von I. A. Kibel ab. Ein gemeinsam mit N. I. Buleyev entwickeltes, aber erst im Jahre 1956 zur Veröffentlichung freigegebenes quasigeostrophisches baroklines Prognosemodell gestattete die Vorausberechnung von Geopotential- und Temperaturänderung sowie der Vertikalbewegung in der Atmosphäre mittels Einflussfunktionen der thermischen und der Wirbeladvektion, war auch auf EDV-Anlagen geringer Leistung effizient realisierbar und wurde in der UdSSR von 1952 bis 1965 operativ für die Wettervorhersage genutzt. Auf Grund seiner Anschaulichkeit hat es sich auch in der Meteorologieausbildung der DDR für den Brückenschlag zwischen theoretischer und synoptischer Meteorologie bewährt.
Peter Knoll Arbeitskreise, Gesellschaftsanalyse und Klassen
In seiner Juni-Sitzung hat der Arbeitskreis noch einmal eine kontrovers begonnene, aber nicht ausreichend geführte Debatte um Wachstum und Wachstumskritik aufgenommen. Nunmehr wurde sie intensiv vorbereitet; einmal mit einem vorliegenden und inzwischen veröffentlichten Text von Ulrich Busch, dann mit einem ausgearbeiteten und vorab verteilten Kommentar von Frank Adler dazu. Eine Zuspitzung war gewollt, und zumindest mehr Klarheit sollte sich so in den Diskurs bringen lassen.
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften, Mitteilungen
Die internationale wissenschaftliche Expedition
hat in Berlin mit einem Rundtischgespräch Station gemacht.
Information zum Rundtischgespräch zum Thema
am 13. Juni 2013 im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin.
Bei der Veranstaltung handelte es sich um den Teil einer Maßnahme im staatlichen Programm der Russischen Föderation zur Würdigung des 150. Geburtstages von Vladimir Ivanovič Vernadskij im Jahre 2013. Die Würdigung Vernadskijs wird von der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) unterstützt. In der Russischen Föderation gehört die Würdigung Vernadskijs explizit zu den umfassenden Anstrengungen, die Umweltpolitik der Russischen Förderation durch die Lehren des großen russischen Wissenschaftlers und Denkers Vernadskij von der Biosphäre und der Noosphäre wissenschaftlich und philosophisch zu begründen. Infolge der Zuordnung zum staatlichen Programm waren auch die Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland und die Föderale Agentur für Angelegenheiten der GUS, der im Ausland lebenden Landsleute und für internationale humanitäre Zusammenarbeit (Rossotrudnitschestwo) verpflichtet, die Maßnahme zu unterstützen. Konkret handelt es sich bei der Maßnahme um eine sog. Internationale wissenschaftliche Expedition „Auf den Spuren Vernadskijs“, bei der an allen Arbeitsstätten Vernadskijs außerhalb Russlands wissenschaftliche Veranstaltungen zur Würdigung Vernadskijs unter Teilnahme von Wissenschaftlern aus Russland und des jeweiligen Landes durchgeführt werden sollten.Die Expedition führte zu den Städten Kiew, Simferopol, Paris, Prag und Berlin. Für Berlin war ein Rundtischgespräch zum Thema „Deutschland und deutsche Wissenschaftler im Leben und in den wissenschaftlichen Werken des Akademiemitgliedes Wladimir Wernadski“ vorgesehen. Für die Organisation der Expedition waren verantwortlich die Nichtstaatliche Ökologische Wernadski-Stiftung, die von der OAO Gazprom reichlich unterstützt wird, und die Vertretungen von Rossotrudnitschestwo in den betreffenden Ländern. Die Expedition „Auf den Spuren Vernadskijs“ wird von der Russischen Akademie der Wissenschaften unterstützt.
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Mitteilungen
In der Reihe „Akteure eine Umbruchs“ erschien im Juni 2013 der 4. Band der
Er wurde – wie die vorangehenden Bände 1 bis 3 – unter Herausgeberschaft von MLS Walter Schmidt vom Arbeitskreis „Vormärz- und 1848er Revolutionsforschung“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin angeregt, konzipiert und in Diskussionen für den Druck im FIDES Verlag Berlin vorbereitet.



Das Inhaltsverzeichnis und das Vorwort des Bandes geben Auskunft über dessen Inhalt.
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet, Mitteilungen
Die Sozietät informiert über neue Publikationen von bzw. unter wesentlicher Mitwirkung unseres Mitglieds, des Volkswirtschaftlers Ulrich Busch. Es handelt sich um zwei Neuerscheinungen:
1.
Broschüre
erschienen in der Reihe ANALYSEN, herausgegeben von der Rosa Luxemburg Stiftung Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.
2.
Berliner Debatte Initial, Sozial- und geisteswissenschaftliches Journal 24(2013)1 mit Beiträgen zum Thema
Mehr Informationen zu den Publikationen: ulrich.b.busch@web.de
Hartung Klassen, Konferenzen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften, Publikationen, Sitzungsberichte, Veranstaltungen Balzer.D, Banse.G, Belyová.L, Endreß.M, Fratzscher.W, Fuchs-Kittowski.K, Kilic.M, Kohlert.Ch, Mertzsch.N, Rampp.B, Reher.E-O, Rothkegel.A, Seeliger.D
Peter Knoll Konferenzen, Veranstaltungen
Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. veranstaltete am 13. Mai 2013 zusammen mit dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität Potsdam die

Die Veranstalter konnten neben vielen weiteren prominenten Teilnehmern die Ministerin Dr. Martina Münch(Potsdam) begrüßen, die zum Thema “Bildungspolitische Implikationen der Inklusion“ sprach.

Am 31. Mai 2013 hatte die Leibniz-Sozietät zu ihrer diesjährigen Jahrestagung zum Thema „Inklusion und Integration“ eingeladen. Es spricht für die Aktualität, Problemhaftigkeit und Bedeutsamkeit dieses Themas, dass ca. 100 Interessierte aus Wissenschaft, Politik, Schule und Studium der Einladung gefolgt waren.
Eröffnet wurde die Tagung durch den Präsidenten der Leibniz-Sozietät; Prof. Dr. Gerhard Banse (PDF-Datei der Eröffnungsansprache), der das gewählte Thema in den wissenschaftlichen Gesamtkontext der Jahrestagungen der Sozietät einordnete und die Bedeutung des Tagungsortes an der Universität Potsdam hervorhob, sowie durch den Präsidenten der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D., der besonders auf die Rolle der Lehrerbildung an der Universität und die Einführung neuer Studiengänge mit entsprechenden inklusionspädagogischen Anteilen für alle Studierende mit lehramtsbezogenem Schwerpunkt verwies.
Peter Knoll Nekrologe, Personalia
Wir trauern um unseren Kollegen, das langjährige Mitglied unserer Gelehrtengesellschaft
Am 9. Juni 2013 verstarb der Vater der Chronobiologie und Direktor des Halberg-Zentruns für Chronobiologie an der Universität in Minnesota (USA), Franz Halberg. Am 5. Juli 1919 in Bistritz (Rumänien) geboren, befasste er sich schon in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit Experimenten zur Rhythmik bei lebenden Organismen. Er zeigte, dass es nicht nur circadiane Rhythmen, sondern auch längerfristige Periodizitäten gibt. Mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern legte er später umfangreiches Material dazu vor. Es reichte von Blutdruckmessungen bis zu lunisolaren Perioden, über die noch 2011 in Leibniz-online berichtet wurde. Er zeigte, dass circadiane Rhythmen endogen sind und durch synchrone Umwelteinflüsse reguliert werden können. Seine wissenschaftlichen Publikationen umfassen Tausende interessanter Arbeiten, die unter Mitarbeit vieler Koautoren entstanden.
2001 wurde er Mitglied der Leibniz-Sozietät, deren wissenschaftlichen Ergebnisse er sehr hoch schätzte. Als viel gesuchter Vortragender auf internationalen Konferenzen brachte er dort stets auch die Leibniz-Sozietät ins Gespräch. In Leibniz-online erschien seine wissenschaftliche Biografie. Mit einem Vortrag zu seinen Erkenntnissen vor der Sozietät regte er die Bildung des zeitweiligen Arbeitskreises „Zeitrhythmik“ an. Über die Ergebnisse ließ er sich umfassend informieren. Mit Fragen und Stellungnahmen beteiligte er sich an der Diskussion per Email.