Band 51 der Abhandlungen erschienen
Der Band 51 der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät ist erschienen zum Thema
Technologie im Dienste des Menschen?
Kritische Überlegungen von Industrie 4.0
Karl Hartmann

Peter Knoll Abhandlungen Banse.G, Hartmann.K
Der Band 51 der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät ist erschienen zum Thema

Peter Knoll Abhandlungen Gritzner.Ch, Herrmann.D-B
Der Band 46 der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät ist erschienen zum Thema

Peter Knoll Abhandlungen, Aus der Sozietaet Hecht.H
Der Band 48 der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät ist erschienen zum Thema

Peter Knoll Jahrestagungen, Konferenzen Banse.G, Großmann.U, Haller.M, Mabe.J-E, Röseberg.D, Sieber.K-F, Störl.K, Thielmann.W, Tietze.D, Walter.M
Jahrestagung der Leibniz-Sopzietät der Wissenschaften 2017
Theorien – Methoden – Praxisbezüge
Bericht
Eröffnung der Jahrestagung durch den Präsidenten

Der Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V., Herr Prof. Dr. Gerhard Banse (MLS)[1], eröffnete die Jahrestagung 2017 „Migration und Interkulturalität. Theorien – Methoden – Praxisbezüge“, die im Medizincampus Berlin-Buch, Max Delbrück Communications Center, stattfand. In seiner Eröffnungsrede machte er darauf aufmerksam, dass die Thematik von hoher Aktualität ist. Der massenhafte Zustrom von Menschen aus Nordafrika und dem Nahen Osten nach Europa und insbesondere nach Deutschland sei das Ergebnis einer seit Jahrzehnten verfehlten Weltpolitik und durch lebensbedrohliche Bedingungen in bestimmten Regionen infolge kriegerischer Auseinandersetzungen in der jüngsten Vergangenheit verursacht worden. Darüber hinaus gebe es das Nord-Süd-Wohlstandsgefälle und unfaire Handelsbeziehungen sowie klimatisch bedingte Ursachen, etwa Dürren oder Überschwemmungen, so dass die Zahl der Menschen auf der Flucht mit mehr als 65 Millionen Frauen, Männern und Kindern – das sind fast ein Prozent der Weltbevölkerung! – einen Höchststand erreicht habe. Noch sei unklar, welchen Beitrag jeder einzelne Bürger in Deutschland für die Beseitigung der Fluchtursachen leisten kann und muss. Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften kann und will dabei nicht abseits stehen. Er berichtete von den zahlreichen Initiativen und Aktivitäten von Mitgliedern der Sozietät, die – vorerst – in der heutigen Tagung kulminierten und betonte, dass im Rahmen der Leibniz-Sozietät als interdisziplinäre Gelehrtengesellschaft wichtige Beiträge zur Erforschung des Phänomens „Flüchtlingskrise“ geleistet werden können, um Missverständnisse in der Bevölkerung auszuräumen, Probleme zu erhellen, Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen und wissenschaftlich fundierte Argumente gegen das zunehmend fremdenfeindliche Klima in unserem Land zur Verfügung zu stellen. Einen besonderen Dank sprach der Präsident dem Staatssekretär für Integration, Herrn Daniel Tietze, für die Bereitschaft zu einführenden Darlegungen „Zur aktuellen Flüchtlingssituation in Berlin“ aus. Weiterhin bedankte er sich bei Frau PD Dr. Kerstin Störl (MLS), Sekretarin der Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften, für die inhaltliche Vorbereitung, beim Sekretar des Plenums, Herrn Prof. Dr. Heinz-Jürgen Rothe (MLS), für die organisatorische Absicherung und bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung für die finanzielle Förderung der Veranstaltung.


Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. trauert um ihr Mitglied,
den Philosophen und Bildungstheoretiker
der am 15. Oktober 2017 im Alter von 81 Jahren verstorben ist.
Dieter Kirchhöfers wissenschaftliches Lebenswerk war von einem tief humanistischen Forschungsinteresse an den Möglichkeiten und Chancen der Bildung des Menschen geprägt. Es waren die großen und kleinen Fragen des Menschseins und Menschwerdens, die er als praktizierender Pädagoge, als Philosoph, Soziologe, Anthropologe und Bildungstheoretiker und nicht zuletzt in wissenschaftsleitenden Positionen in den Mittelpunkt seines Tuns und Denkens rückte.
Peter Knoll Ehrungen Schellnhuber.H-J
Das langjährige Mitglied der Leibniz-Sozietät und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans-Joachim Schellnhuber, ist – wie auf der Webseite des PIK am 19.10.2017 berichtet wird – in Tokio mit dem weltweit wichtigsten Preis für Pioniere der Umweltforschung ausgezeichnet worden. Vergeben wird der Preis von der Asahi Glass Stiftung; er wurde in Gegenwart von Prinz und Prinzessin des japanischen Kaiserhauses Tokjo übergeben und ist mit 50 Millionen Yen dotiert.

„Professor Schellnhuber hat in einem neuen Gebiet der Klimawissenschaft Pionierarbeit geleistet“, sagt Yoshihiro Hayashi, Vorsitzender des Auswahlkomitees für den Blue Planet Preis und Generaldirektor des Nationalen Museums für Natur und Wissenschaft in Tokio.
Peter Knoll Gesellschaftsanalyse und Klassen
Am 22. September 2017 hat der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin einen Workshop zu „Transformation – Digitalisierung – Arbeit“ durchgeführt. Der Workshop war ursprünglich vorgesehen für eine Präsentation und Diskussion der neuen Buchpublikation des Arbeitskreises (Digitalisierung und Transformation. Industrie 4.0 und digitalisierte Gesellschaft. 2017, Abhandlungen der Leibniz-Sozietät, Bd. 49, hrsg. von Gerhard Banse, Ulrich Busch und Michael Thomas), mit der ein interdisziplinär breites und anregendes Diskussionsmaterial zur kontrovers behandelten Digitalisierungsproblematik vorliegt.
Der für den Arbeitskreis ungewöhnliche Ort, nämlich die Hochschule für Wirtschaft und Technik, wie auch die ungewöhnliche Zeit von 9:45 Uhr bis 14:00 Uhr sind Anregungen in einer Beirats-Sitzung der Leibniz-Sozietät zu verdanken, wo sich die Option für einen gemeinsamen Workshop mit dem Arbeitskreis „Emergente Systeme“ ergab. Dieser hatte nämlich genau zu dem Termin ein thematisch ähnlich gelagertes Kolloquium an diesem Ort geplant. Nichts lag näher, als hier nach Synergien und also einer gemeinsamen Veranstaltung zu suchen. In der Folgezeit zeigten sich jedoch in Inhalt und Herangehen Unterschiede, die letztlich zu der sinnvollen Entscheidung führten, beide Workshops unter einem gemeinsamen Dach als separate und zeitlich gestaffelte Veranstaltungen durchzuführen. Einige unserer Arbeitskreismitglieder nutzten die Chance, am Vortag auch die Veranstaltung „Rationale und irrationale Diskurse im Zeitalter der Digitalisierung“ zu besuchen. Für Kooperation und die gute logistische Unterstützung unseres Workshops am 22. September ist Prof. Frank Fuchs-Kittowski von der HTW ausdrücklich zu danken.
Döhner, Leopold (85); 05.11.1932
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
Steinitz, Klaus (85); 12.11.1932
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
Flach, Günter (85); 06.12.1932
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
Dölling, Irene (75); 23.12.1942
Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
Coy, Wolfgang (70); 03.11.1947
Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
Peter Knoll Sitzungsberichte Apelojg.B, Banse.G, Bredow.B, Dienel.H-L, Egbert.B, Hassan-Yavuz.S, Hinz.C, Hölterhoff.D, Holzendorf.U, Hoxtell.A, Hübner.P, Hüttner.A, Jakupec.V, Meier.B, Nguyen.V.C, Oberliesen.R, Pieranska.I, Pieranski.W, Stopperka.U, Sturzbecher.D, Thang Duong.Th-V, Thu Dinh.Q, Tosch.F, Wagner.B, Zeißler.P, Zöllner.H

Technische Bildung und berufliche Orientierung im Wandel –
Rückblicke, Einblicke, Ausblicke
Benjamin Apelojg, Gerhard Banse: Zur Einführung
Gerhard Banse: „Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe“?? — Hommage für Bernd Meier anlässlich seiner Emeritierung
Peter Knoll Aus der Sozietaet, Jubiläen, Plenum Oehme.P
„Die Handlungen der Menschen leben fort in den Wirkungen“
G..W. Leibniz
Am 12. Oktober 2017 fanden im Schloss Biesdorf – im Rahmen der „Biesdorfer Begegnung mit der Wissenschaft“ – zwei Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V (LS) in Kooperation mit der Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e. V. statt.
In der Plenarveranstaltung am Vormittag ging es um Wirken und Wirkung Martin Luthers 500 Jahre nach Beginn der Reformation.
Das Nachmittagskolloquium – aus Anlass des 80. Geburtstages des Mitgliedes der Leibniz Sozietät Prof. Peter Oehme – stand unter dem Thema „Historisches und Aktuelles zur Arzneimittelforschung“. Der Präsident der Leibniz-Sozietät eröffnete das Kolloquium und würdigte eingehend die wissenschaftlichen Leistungen des Jubilars. Prof. Banse hob das Peter Oehme stetig leitende und verpflichtende Credo hervor, die pharmakologische Grundlagenforschung mit der Klinikorientierung und der Arzneimittelforschung organisch und bleibend zu verbinden. Diese Triade konturierte auch alle nachfolgenden Vorträge. Der Eingangsvortrag von Prof. Erhard Göres und Prof. Werner Scheler (MLS) zu „Erfahrungen aus dem Akademie-Industrie-Komplex Arzneimittelforschung (AIK)“ berichtete über die Pionierarbeit des 1976 gegründeten ersten Akademie-Industrie-Komplexes der DDR. Neben der historischen Betrachtung wurden mehrfach Analogien zu heutigen Problemen im Translationsprozess erörtert.
Peter Knoll Mitteilungen, Plenum
Am 12. Oktober 2017 fanden im Schloss Biesdorf – im Rahmen der „Biesdorfer Begegnung mit der Wissenschaft“ – zwei Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V (LS) in Kooperation mit der Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e. V. statt.

Zu Beginn der Vormittagssitzung begrüßte Herr Dr. Heinrich Niemann im Namen der Stiftung die Teilnehmer. Er verwies auf die Geschichte des Schlosses, die eng mit der Unternehmerfamilie Siemens und in den zurückliegenden Jahren mit bürgerschaftlichen Engagement verbunden ist. Nur so konnte der Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Obergeschosses bewältigt und ein architektonisches Kleinod wieder hergestellt werden. Er übergab dem Präsidenten der Leibniz-Sozietät, Herrn Gerhard Banse, ein Grußschreiben mit dem Wunsch auf weitere gute Zusammenarbeit. Die Plenarveranstaltung am Vormittag war dem 500. Jahrestag der Reformation gewidmet. In seiner Eröffnung regte der Präsident der Leibniz-Sozietät Gerhard Banse an, „nach den gesellschaftlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen für die historischen Wirkungen Luthers“ sowie „nach den bis heute wirkenden Elementen in Luthers Theologie“ zu fragen.
Peter Knoll Außerhalb der Sozietaet
Am 10. Oktober 1967 fand in Skopje die Konstituierende Sitzung der Mazedonischen Akademie der Wissenschaften und Künste (MANU) statt. Die 50. Wiederkehr dieser am 23. Februar 1967 beschlossenen Gründung war Anlass, am 9. Oktober sowohl vormittags eine Akademische Feier im Plenarsaal der MANU durchzuführen als auch abends einen Akademischen Festakt („Solemn Academy“) im Mazedonischen Opernhaus zu begehen.
Zur Akademischen Feier konnte der Präsident der MANU, Akademiemitglied Taki Fiti, neben zahlreichen Repräsentanten des politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens Mazedoniens zahlreiche Repräsentanten (Präsidenten, Vizepräsidenten, Sekretare) ausländischer Wissenschaftsakademien und Gelehrtengesellschaften vor allem Südost- und Mitteleuropas begrüßen, darunter der International Union of Academies, der Association of European Academies und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. In seiner Rede ging der Präsident der MANU auf in den zurückliegenden 50 Jahren Erreichtes (u.a. fast 1.700 wissenschaftliche Werke) und die auf dabei zu lösende Probleme ein. Dabei wurde auch die gute Kooperation mit der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften betont. Taki Fiti schloss mit den Worten: „All das zeigt, dass die Akademie zu einem Eckstein der mazedonischen Wissenschaft, Kunst, Kultur und Sprache sowie zu einem Symbol unserer Unabhängigkeit und Staatlichkeit herangewachsen ist.“