Arbeitskreise
Arbeitstreffen des AK „Gesellschaftsanalyse“ am 17. 05. 2019
Gerda Hassler Arbeitskreise, Gesellschaftsanalyse und Klassen
Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu seinem nächsten planmäßigen Arbeitstreffen ein:
Zeit: Freitag, 17. Mai 2019, 14.00 – 17.00
Ort: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße), Raum 505
Auf dem Treffen soll der Workshop vom 22. März nochmals ausgewertet und zur Diskussion gestellt werden. Grundlage dafür ist auch der auf dieser Webseite verfügbare Bericht zum Workshop. Zudem ist auf weitere neuerer Erkenntnisse und Vorhaben im Feld der Transformationsforschung zu verweisen.
In einem zweiten Schwerpunkt wird die geplante Buchpublikation zur Diskussion gestellt. Es erfolgen kurze Einführungen zu den Beiträgen, die nicht Gegenstand des erwähnten Workshops gewesen sind, insbesondere zu den eingereichten Fallstudien im Transformationsfeld.
Schließlich soll über die weiteren Sitzungen/Aktivitäten informiert werden.
Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an M. Thomas (thomas@biss-online.de)
Michael Thomas
s.a.: Veranstaltungsplan
Eine Wortmeldung zur Akademiereform vor 50 Jahren – Mitteilung aus dem Arbeitskreis GeoMUWA
Gerda Hassler Aus der Sozietaet, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften Kautzleben.H
Der Arbeitskreis Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (GeoMUWA) teilt mit, dass sein Mitstreiter Heinz Kautzleben, MLS, zur Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät am 11.04.2019, in der turnusgemäß sowohl neue Mitglieder der Leibniz-Sozietät zugewählt wurden wie auch der Präsident und ein Vizepräsident neu gewählt wurde, eine Wortmeldung verfasst hat und zur Diskussion stellt. Die Wortmeldung betrifft die Akademiereform vor 50 Jahren. Die Kenntnis von Verlauf und Ergebnissen der Akademiereform dürfte für die Weiterentwicklung der Leibniz-Sozietät bedeutsam sein.
In die Wortmeldung sind die Erkenntnisse eingeflossen, die bei den Studien im Arbeitskreis zu Leben, Werk und Wirkung vor allem zu folgenden Mitgliedern der Leibniz’schen Gelehrtengesellschaft (hier abgekürzt: LGG) und relevanten Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät gewonnen wurden. Sie alle haben Fachgebiete vertreten, die heute vom Arbeitskreis GeoMUWA gefördert werden.
- Hans Stille (1876-1966), LGG 1933/Preußische AdW, Ständiger Vizepräsident der DAW 1946-1951,
- Hans Ertel (1904-1971), LGG 1949/DAW, Ständiger Vizepräsident der DAW 1951-1961,
- Edgar Lehmann (1905-1990), LGG 1959/DAW, Sekretar der Klasse für Chemie, Geologie und Biologie der DAW 1963-1968, Vorsitzender der Klasse Umweltschutz und Umweltgestaltung der AdW-DDR 1971-1984,
- Otto Meißer (1899-1966), LGG 1957/DAW, Sekretar der Klasse für Bergbau, Hüttenwesen und Montangeologie der DAW 1957-1963,
- Ernst August Lauter (1920-1984), LGG 1964/DAW, Generalsekretär und Ständiger Stellvertreter des Präsidenten der DAW 1968-1972,
- Hans-Jürgen Treder (1928-2006), LGG 1966/DAW, Leiter des Forschungsbereiches Kosmische Physik der AdW-DDR 1969-1973,
- Heinz Stiller (1932-2012), LGG 1971/DAW, Leiter des Forschungsbereiches Geo- und Kosmoswissenschaften der AdW-DDR 1973-1984, Vizepräsident der AdW-DDR 1984-1988,
- Wolfgang Böhme (1926-2012), LGG 1977/AdW-DDR, Vorsitzender der Klasse Geo- und Kosmoswissenschaften der AdW-DDR 1981-1992.
Hans-Jürgen Treder, Heinz Stiller und Wolfgang Böhme gehören zu den Mitbegründern des Vereins „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin“ im Jahre 1993.
Eine Wortmeldung anlässlich der Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. am 11. April 2019
Bericht über die Sitzung des AK „Prinzip Einfachheit“ am 28.3.2019
Gerda Hassler Prinzip Einfachheit Hörz.H, Krause.W, Sommerfeld.E
Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ führte am 28.3.2019 seine siebzehnte öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch. Es sprach Frau Prof. Dr. Erdmute Sommerfeld (MLS), Sprecherin des Arbeitskreises, zum Thema
„Schaffung von Voraussetzungen für Einfachheit:
ein Grundprinzip nicht nur in der menschlichen Informationsverarbeitung?“
Der Ehrenpräsident der Leibniz-Sozietät und Mitglied der Leitung des Arbeitskreises Prof. Dr. Herbert Hörz (MLS) leitete die Sitzung. Der Vortrag war Prof. Dr. Werner Krause (MLS) zu seinem 80. Geburtstag gewidmet.
Herbert Hörz ging in seiner Begrüßung und Eröffnung auf den wissenschaftlichen Werdegang des Jubilars ein und ordnete den Vortrag von Erdmute Sommerfeld entsprechend ein.
Der ausführliche Text findet sich: Hier
Kurzbericht zu einem Workshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät und des „Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung“
Gerda Hassler Gesellschaftsanalyse und Klassen Banse.G, Busch.U, Dellheim.J, Krause.G, Küttler.W, Thomas.M, Vester.M, Zierke.I
„Transformation im aktuellen Kontext – Chancen, Ambivalenzen und Blockaden“ – zu diesem Thema führte der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät zu Berlin in Kooperation mit dem „Institut für Gesellschaftsanalyse“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 22. März des Jahres einen ganztägigen Workshop durch. Knapp dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an den Diskussionen im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung teil.
Die inhaltliche Bilanz, so auch der Tenor erfolgter Rückmeldungen, ist als sehr positiv einzuschätzen. Unglücklicherweise sind zwar aus Krankheitsgründen zwei der vorgesehenen Beiträge kurzfristig ausgefallen. Die anderen erwiesen sich als sehr anregend und konnten so in dem kleinen, kompetenten Kreis ausführlicher diskutiert werden. Da mittlerweile auch der Rahmen für die vorgesehene Publikation von Workshop und weiteren Beiträgen gut abgesteckt ist, die Publikation also in wenigen Monaten vorliegen wird, ist hier nur ein kurzer Überblick zum Workshop und zugleich ein Ausblick auf Weiteres angebracht.
Gründung neuer Arbeitskreise der Leibniz-Sozietät – Aufruf zur Mitwirkung
Gerda Hassler Arbeitskreise, Mitteilungen Dobler.R-M, Zimmermann.R
In der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften gibt es eine Initiative zur Gründung neuer Arbeitskreise:
- Arbeitskreis „Strukturwandel & Diskurs“
Leitung: Ralph-Miklas Dobler (München)
Stellvertretung: Rainer E. Zimmermann, MLS (Berlin)
Download Gründungskonzept - Arbeitskreis „Die Spätphilosophie Schellings“Leitung: Rainer E. Zimmermann, MLS (Berlin)
Stellvertretung: Ralph-Miklas Dobler (München)
Download Gründungskonzept
Mitglieder und Interessenten sind aufgerufen und herzlich eingeladen, an der Konstituierung und der weiteren Arbeit teilzunehmen und sich dazu an die in den Gründungskonzepten genannten Kontaktadressen zu wenden.
Workshop-Ankündigung „The Geology of Eurasia““ im Juni 2019
Gerda Hassler Aus der Sozietaet, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften, Konferenzen, Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
Mitteilung aus dem Arbeitskreis Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (GeoMUWA)
Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. und das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ laden zu einem Internationalen Workshop über die „Geologie von Eurasien“ am 27. und 28. Juni 2019 ein. Veranstaltungsort ist der große Vortragssaal im Haus H im Wissenschaftspark „Albert Einstein“, Potsdam, Telegraphenberg. Arbeitssprache ist Englisch. Jeder sachkundige Interessent ist herzlich willkommen. Eintritt wird nicht erhoben. Am Abend wird es ein Konferenzdinner in der Potsdamer Innenstadt geben (Selbstzahler).
Dieser internationale Workshop kann von der Leibniz-Sozietät gemeinsam mit dem GFZ dank mehrerer Entwicklungen durchgeführt werden. Erstens, weil die LS seit Beginn der 2010er Jahre mehrere Mitglieder hat, die zur Thematik des Workshops intensiv fachlich tätig sind: Reimar Seltmann (MLS 2011), Rainer Kind (MLS 2012), Axel Müller (MLS 2014), Celal Sengör (MLS 2016), Marco Bohnhoff (MLS 2018) und Wenjiao Xiao (MLS 2018). Alle werden im Workshop sprechen. Zweitens, weil die genannten Mitglieder in ihren Institutionen und international an Themen arbeiten, die wissenschaftlich außerordentlich aktuell sind. Zu nennen ist vor allem das Projekt 662 des International Geoscience Program (IGCP), das von der UNESCO und der International Union of Geological Sciences gemeinsam getragen wird. Das Projekt läuft seit 2018. Es hat den Titel „Orogenic architecture and crustal growth from accretion to collision“. Im Workshop werden der Projektleiter Tao Wang (China) und die Co-Leader Inna Safonova (Russland), Reimar Seltmann (UK) und Wenjiao Xiao (China) vortragen. Drittens ist zu erwähnen, dass der Workshop vom Centre for Russian and CentralAsian Minerals Studies (CERCAMS) unterstützt wird, welches im Natural History Museum (NHM) in London unter Leitung unseres Mitgliedes Seltmann beheimatet ist.
Invitation to an international workshop on ‚The Geology of Eurasia‘: Extensive research has been performed over the recent decades on the origin, evolution and current setting of the crustal and lithospheric structure as well as on the seismotectonics of the Eurasian plate. This workshop aims at discussing the current state-of-the- art based on presentations from key researchers in this field from different geoscientific disciplines including but not limited to Geology, Geophysics, and Mineralogy. A total of four key-note lectures will be framed by 13 conference talks covering the entire bandwidth from regional orogeny evolution to current microseismic monitoring studies and from plate-boundary scale to local site studies.
Bericht über die Veranstaltungen am 14. und 15. Februar 2019 in Berlin und Potsdam
Gerda Hassler Arbeitskreise, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften, Klassen, Plenum
Bericht über die Veranstaltungen am 14. und 15. Februar 2019 in Berlin und Potsdam – Ein Festival von GeoMUWA
GeoMUWA steht für die Gesamtheit der Wissenschaftsgebiete Geodäsie, Geophysik und Geologie, Montanwissenschaften, Umweltwissenschaften, Weltraum- und Astrowissenschaften.
Der Verein mit dem geschichtsträchtigen und zugleich verpflichtenden Namen „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin“ ist die heutige rechtlich-organisatorische Form der Leibniz’schen Gelehrtengesellschaft, die 1700 zusammen mit dem Berliner Observatorium vom brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. gegründet wurde. In der langen Tradition der Gelehrtengesellschaft hält die Leibniz-Sozietät im Plenum und in den beiden Klassen an jedem zweiten Donnerstag im Monat je eine wissenschaftliche Sitzung ab, in der die Teilnehmer einen Vortrag hören und darüber diskutieren. Die Sitzungen finden gewöhnlich im Rathaus Tiergarten im Bezirk Mitte von Berlin statt. Darüber hinaus organisieren die Leibniz-Sozietät und ihre Arbeitsgremien aus besonderen Anlässen und zu besonderen Themen wissenschaftliche Veranstaltungen, zumeist in Form von Vortragsveranstaltungen, Tagungen, Kolloquien, Workshops. Von Zeit zu Zeit zeigt sich, dass die Mitstreiter die Gelehrtengesellschaft als Gemeinschaft von Freunden empfinden.
In der Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät am 14.02.2019 nachmittags stand auf der Tagesordnung der Vortrag eines Gastes, von Dr.-Ing. habil. Jürgen Müller, Professor für Physikalische Geodäsie an der Leibniz Universität Hannover. Sein Thema: „Erdbeobachtung mit Quanten und Relativität“. Eine hervorragende Einstimmung auf das am 15.02.2019 folgende Kolloquium. Der Referent hat der Leibniz-Sozietät die Datei der Präsentation für den internen Gebrauch zur Verfügung gestellt. Sachkundige Interessenten können sie zur persönlichen Einsicht vom Referenten anfordern. mailto: mueller@mbox.ife.uni-hannover.de Am Vormittag hatte die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften den Vortrag des Mitgliedes der Leibniz-Sozietät, Dr. Horst Märten, zugewählt 2018, gehört und diskutiert. Sein Thema: „Von Kernreaktionsmechanismen zur innovativen geophysikalischen Erkundung von Technologiemetalllagerstätten“. Dr. Märten ist CEO der Umwelt- und Ingenieurtechnik GmbH in Dresden und Managing Director/Vice President bei Heathgate Resources in Südaustralien. Nach der Plenarsitzung fanden sich die Freunde und Verehrer des Seniormitgliedes der Leibniz-Sozietät, Mitglied der Leibniz’schen Gelehrtengesellschaft seit 1984, Prof. Dr. Dr. Helmut Moritz (Emeritus der TU Graz), zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen. Anlass war der 85. Geburtstag von Helmut Moritz, der von 1991 bis 1995 Präsident der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik (IUGG) war, zuvor schon Präsident der Internationalen Assoziation für Geodäsie in der IUGG und seitdem deren Ehrenpräsident ist.
Am folgenden Freitag, dem 15.02.2019, ganztags fand dann auf gemeinsame Einladung der Leibniz-Sozietät und des Helmholtz-Zentrums Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ ein wissenschaftliches Kolloquium zum Thema „Ein und ein halbes Jahrhundert internationale Zusammenarbeit der Geodäten und Geophysiker“ statt. Mitveranstalter waren das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin und der Landesverein Berlin-Brandenburg des DVW. Veranstaltungsort war ein Hörsaal im Wissenschaftspark „Albert Einstein“, Potsdam, Telegraphenberg. Die gemeinsame Veranstaltung ist eine akademische Wortmeldung zum 100. Jahrestag der Gründung der International Union of Geodesy and Geophysics am 28.07.1919 in Brüssel. Dabei war die International Association of Geodesy neu organisiert worden, die 1862 in Berlin auf Initiative des preußischen Generals Johann Jakob Baeyer als „Mitteleuropäische Gradmessung“ gegründet worden war. Baeyer war der Gründer des Königlich Preußischen Geodätischen Institutes im Jahre 1870. Die Gründung der IUGG hatte schwerwiegende Auswirkungen auf die Entwicklung von Geodäsie und Geophysik in Preußen-Deutschland. Sie brachte insbesondere den Ausschluss der deutschen Geodäten und Geophysiker aus der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Er konnte erst zu Beginn der 1970er Jahre vollständig überwunden werden, zuerst durch die Fachorganisationen in der Bundesrepublik Deutschland, danach auch durch die in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik, wobei die Leibniz’sche Gelehrtengesellschaft und die von ihr nacheinander getragenen Akademien, die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DAW) und die Akademie der Wissenschaften der DDR, eine wichtige Rolle spielten.
Dank des Entgegenkommens der Referenten verfügen die Organisatoren des Kolloquiums über die Dateien von sämtlichen Beiträgen. Sachkundige Interessenten können sie von den Referenten für den internen Gebrauch zur Einsicht abfordern.
Information über das 8. Symposium des AK Allgemeine Technologie auf der Webseite www.kreativität-techniken.de
Gerda Hassler Allgemeine Technologie, Außerhalb der Sozietaet
Auf der Seite www.kreativität-techniken.de ist ein Bericht über das 8. Symposium des Arbeitskreises Allgemeine Technologie der Leibniz-Sozietät erschienen: Download hier.
Mitteilung aus dem Arbeitskreis Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum- und Astrowissenschaften (GeoMUWA)
Gerda Hassler Aus der Sozietaet, Geo-, Montan-, Umwelt-, Weltraum-, Astrowissenschaften Jähn.S, Kautzleben.H
Der Generaldirektor der ESA Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner würdigt erneut die Weltraummission „UdSSR-DDR“ als Pionierleistung mit nachhaltiger Bedeutung für die Entwicklung der Weltraumfahrt
Die Mitstreiter des Arbeitskreises GeoMUWA mit Kompetenz für das Gebiet Weltraumwissenschaften verfolgten im Jahre 2018 besonders aufmerksam zwei herausragende Ereignisse: zum einen die vielfältigen Wortmeldungen zum 40. Jahrestag der Weltraummission „UdSSR-DDR“ mit dem Forschungskosmonauten Sigmund Jähn, dem ersten Deutschen im Weltraum, in der sowjetischen Orbitalstation „Saljut-6“, Start und Landung mit sowjetischen Zubringerraumschiffen am 26.08.1978 bzw. 03.09.1978, und zum andern den zweiten Weltraumeinsatz des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst, in der Internationalen Weltraumstation ISS, mit Start und Landung in russischen Zubringerraumschiffen am 06.06.2018 bzw. 20.12.2018. Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. hat sich als Gelehrtengesellschaft zum Jahrestag der Weltraummission „UdSSR-DDR“ mit einer wissenschaftlichen Konferenz zum Thema „Menschen im Weltraum“ am 17. Mai 2018 zu Wort gemeldet. Bezüglich des Weltraumeinsatzes von Alexander Gerst wird es einen Bericht über erste wissenschaftliche Ergebnisse in einer Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät am 9. Mai 2019 geben, deren primärer Anlass der 50. Jahrestag der Mondlandung von „Apollo 11“ ist.
Symposium „Von der Idee zur Technologie – Kreativität im Blickpunkt“ – Bericht
Gerda Hassler Allgemeine Technologie, Konferenzen Banse.G, Lange.R, Meier.B, Mertzsch.N, Schollmeyer.J, Seeliger.D, Sieber.F, Stanke.K, Thomas.B
Der Arbeitskreis „Allgemeine Technologie“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften widmet sich seit 2001 verschiedenen Facetten und Fragestellungen einer Allgemeinen Technologie, vor allem in Form von Symposien. Die bisherigen Symposien waren folgenden Schwerpunkten gewidmet:
- Allgemeine Technologie – Vergangenheit und Gegenwart (2001);
- Fortschritte bei der Herausbildung der Allgemeinen Technologie (2004);
- Allgemeine Technologie – verallgemeinertes Fachwissen und konkretisiertes Orientierungswissen zur Technologie (2007);
- Ambivalenzen von Technologien – Chancen, Gefahren, Missbrauch (2010);
- Technik – Sicherheit – Techniksicherheit (2012);
- Technologiewandel in der Wissensgesellschaft – qualitative und quantitative Veränderungen – (2014);
- Technologie und nachhaltige Entwicklung (2016).
Das 8. Symposium am 09. November 2018 wurde vom Arbeitskreis „Allgemeine Technologie“ erstmals gemeinsam mit dem Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler e.V. (VBIW) und dem Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e.V. (LIFIS) durchgeführt. Es knüpfte an die von Johann Beckmann im Jahre 1806 veröffentlichte „Algemeine Technologie“ an, denn Beckmann will – so wird aus seinen Überlegungen deutlich – erstens das bis dato angesammelte technisch-technologische Wissen systematisieren, dieses zweitens auf eine sichere theoretische Grundlage stellen und auf dieser Basis drittens das methodische Programm einer Erfindungsheuristik begründen. „Systematisches Erfinden“, was dem unter „drittens“ Genannten entspricht, wurde u.a. bei der KDT in Erfinderschulen vermittelt. Dabei wurde auch der Gesamtkomplex des Umgangs mit Schutzrechten (Patentrecherche, Rechtmängelfreiheit, Erwerb von Schutzrechten usw.) behandelt. Im Rahmen des Symposiums wurde nun betrachtet, wie sich die Kreativitätstechniken in Richtung „Systematisches Erfinden“ bzw. einer „Allgemeinen Technologie des Erfindens“ und deren Umsetzung entwickelt haben und wie sie an Schulen bzw. Hochschulen vermittelt werden.
In seiner Eröffnungsrede würdigte der Präsident der Leibniz-Sozietät, Herr Gerhard Banse, die Leistung des verstorbenen Co-Vorsitzenden des Arbeitskreises, Herrn Ernst-Otto Reher, für den Arbeitskreis. Im Weiteren wurde zur Fortführung der Arbeit des Arbeitskreises Herr Dr. Norbert Mertzsch, Mitglied der Leibniz-Sozietät und Vorsitzender des VBIW, einstimmig als neuer Co-Vorsitzender bestimmt. Er begrüßte sodann die fast dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Namen des VBIW.
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Lutz-Günther Fleischer (MLS)
Annähernd 60 Teilnehmer trafen sich am 09. Mai 2019 im Einstein-Saal der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow zur ganztägigen Plenarveranstaltung „Mondforschung: Resultate, Erwartungen, Perspektiven“, die anlässlich der Landung der ersten Menschen auf dem Mond, der Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin, vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969, stattfand. Im inhaltlichen Verbund war ein zweites Ereignis mit historischem Gewicht zu würdigen, was sich in den Schlussbemerkungen widerspiegelt. Vor 410 Jahren, im Herbst des Jahres 1609, richtete Galileo Galilei erstmals ein Teleskop gen Himmel. Fortan spielten Mond und Jupiter nicht nur in seinem Leben eine überragende Rolle, sondern bewegten – weit über die Astronomie hinausreichend – die Welt.
Das anspruchsvolle und überaus anregende multidisziplinäre Programm vereinte Referenten, die sich gegenwärtig unter verschiedensten Perspektiven und Aspekten mit der Mondexploration befassen. Dazu gehören zwei leitende Protagonisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler deren – mit weit bescheideneren Instrumentarien erzielten, dennoch nicht minder bedeutenden – Forschungsergebnisse die Geschichte der Mondforschung mit gestalteten. Das Programm spricht für sich. WEITER