Aktuelle Überarbeitung der “Reflektionen zur Substanz P-Forschung”

Als erste Publikation des Jahres 2022 erscheint eine im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen (COVID-19 u.a.) überarbeitete Fassung der “Reflektionen zur Substanz P-Forschung” unseres Mitglieds Prof. Dr. Peter Oehme in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Karl Hecht.

Die Veröffentlichung basiert auf einem Vortrag zu dem Neuropeptid Substanz P auf dem Kolloquium der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin am 12. Oktober 2017 im Schloss Biesdorf (Berlin). Die Arbeit gibt eine Übersicht über ausgewählte Arbeiten der Gruppen beider Autoren und ihrer wichtigsten Kooperationspartner. 

Die Übersichtsarbeit umfasst folgendes Spektrum: 1. Historischer Rückblick, 2. Wirkung von Substanz P (SP) auf die Schmerzschwelle und stressbedingte Störungen, 3. Wirkung von SP auf Mastzellen, 4. Interaktion von SP mit dem aminergen System und 5. dem Opioidpeptidsystem, 6. Weitere Wirkungen zu Substanz P und SP-Fragmenten, 7. Arbeiten zur Vorbereitung einer klinischen Nutzung von Substanz P, 8. Gedanken zum gegenwärtigen Stand der SP-Forschung und zu ihrer weiteren Entwicklung, 9. Brücke zwischen COVID-19 und Substanz P. 

Die Zusammenstellung gibt einen historischen Überblick zur Rolle von Substanz P im Stressgeschehen und ihre Bedeutung für adaptive Prozesse. 

Die Überarbeitung erfolgte zu einem Zeitpunkt, wo die Extremsituation der Corona-Pandemie in Verbindung mit den Wirkungen des Klimawandels die Notwendigkeit einer modernen Adaptationsforschung unterstreicht. Das Ziel dieser Zusammenstellung ist, diese Ergebnisse in prospektive Diskussionen einzubringen. 

Sie sei allen Interessierten zur Lektüre empfohlen und kann hier geladen werden.