INTERNETZEITSCHRIFT Leibniz Online, Nr. 27 (2017)

Alle in den vorangegangenen Nummern erschienenen Beiträge sind unter Leibniz Online aufrufbar, entweder unter den Kategorien (siehe linke Spalte) oder im Menü unter Publikationen (hier das entsprechende Portfolio mit dem Adobe Reader XI öffnen).

Neu in dieser Nummer:

Werner Ebeling: Diskussionsbemerkung
Lothar Kolditz: Ergänzender Kommentar zu seinem Beitrag
sowie 4 neue Rezensionen:
Herbert Hörz zu: Dan Bednarz: East German Intellectuals and the Unification of Germany
Anna Schwarz zu: Michael Brie u.a. (Hg.): Transformation. Suchprozesse in Zeiten des Umbruchs
Rose-Luise Winkler zu zwei Publikationen über die russische Wissenschaftsgeschichte

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2. Workshop und Beratung des AK Gesellschaftsanalyse und Klassen am 17.07.2014: Kurzbericht

Am 17. Juli  führte der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ den zweiten übergreifenden Workshop im Rahmen seines Publikationsprojektes zum Thema

„Transformation in aktueller und historischer Perspektive“

durch.

Trotz Hitze und beginnender Ferienzeit waren hinreichend viele aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter erschienen, um das anspruchsvolle Programm umzusetzen. Dieses Programm unterteilte sich in drei Schwerpunkte.

In einem ersten, den Ulrich Busch quasi mit einer kleinen Vorab-Veröffentlichung eingeleitet hatte, ging es auf der Grundlage seiner ergänzenden Präsentation vor allem noch einmal übergreifend um Konzept und Realität von Transformation heute. Hier stießen nicht nur disziplinäre Perspektiven aufeinander, sondern offenbarte sich eine nur schwer einzufangende Heterogenität der Transformationsdebatte, wie sie von Michael Thomas schon einen Monat zuvor in einem Vortrag in der Klasse „Sozial- und Geisteswissenschaften“ kritisch diskutiert worden war. Eine solche unproduktive Heterogenität zu bändigen, dafür sind Auseinandersetzungen mit den aktuellen ökonomischen und sozialen Prozessen ebenso hilfreich wie die um zeitgemäße Diskurse oder auch Projektionen. Für das gemeinsame Buchprojekt konnte jedenfalls ein Konsens über ein zeitgemäßes Verständnis von Transformation – als Gesellschaftstransformation – erreicht bzw. bestärkt werden. Zudem besteht Einigkeit, dass ein solches hinsichtlich seiner praktikablen Konzeptualisierung die aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Umbrüche einzubeziehen hat, dass aber zudem nicht dogmatisch auf einem einzigen Konzept von Transformation zu beharren ist. Nur sollten Konzepte dann entsprechend ausgewiesen und zueinander in Beziehung gesetzt werden.

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