Klassensitzung SGW

Bernd Markus Zunk (MLS)

Die Bedeutung des Lehrfaches „(Allgemeine) Betriebswirtschaftslehre“ an Technischen Universitäten und Hochschulen im gegenwärtigen Spannungsfeld von Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung: Evidenzbasierter Entwurf eines multidisziplinären Kompetenzprofils am Beispiel des Wirtschaftsingenieurwesens

Eine online-Teilnahme ist ebenfalls möglich:

https://uni-potsdam.zoom.us/j/95397029406
Meeting ID: 953 9702 9406
Passwort: 13714361

Abstract
Ganzheitlich – an der Schnittstelle „angewandte Naturwissenschaften“ und „angewandte Sozialwissenschaften“ – (aus-)gebildete Wirtschaftsingenieur*innen haben maßgeblich zur Entwicklung moderner Gesellschaftsformen wie der Industriegesellschaft beigetragen. Damit sich auch zukünftige Generationen von (Wirtschafts-)Ingenieur*innen erfolgreich vor dem hoch-dynamischen technologischen, ökologischen und sozialen Wandel dieser Herausforderung stellen werden können, sind Technische Universitäten und Hochschulen gefordert, ihre forschungsgeleiteten (Aus-)Bildungsprogramme an die Gegebenheiten der Zeit anzupassen. Dieser Vortrag widmet sich unter besonderer Beachtung der aktuell betriebswirtschaftlich relevanten Querschnittsthemen Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung sowie auf Grundlage von Zwischenergebnissen laufender Forschungsarbeiten im Bereich „Engineering Education“ dem evidenzbasierten Entwurf eines zeitgemäßen, multidisziplinären Kompetenzprofils von Wirtschaftsingenieur*innen.

Vita
Bernd M. Zunk studierte und promovierte 2008 an der Technischen Universität Graz (TU Graz). 2014 Habilitation im Fach „Betriebswirtschaftslehre“. Seit 2015 Associate Professor und stellvertretender Leiter des Instituts für Betriebswirtschaftslehre und Betriebssoziologie der TU Graz. 2019 erfolgt die Übernahme der Studiendekansfunktion für die Bachelor-, Master- und Doktoratsstudien im „Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau“ an der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften ebendort. In aktuellen Forschungsarbeiten widmet er sich v. a. dem Thema „Kompetenzen von Wirtschaftsingenieur*innen“ und darauf basierend der Ausformulierung eines zeitgemäßen „forschungsgeleiteten techno-sozio-ökonomischen Lehransatzes“. Derzeitige (von der EU kofinanzierte) Forschungsprojekte positionieren sich somit u. a. im Bereich „Purchasing Education and Research with an Innovative Sustainability Scope”, „Customer Management Skills in Digitalising B2B Markets”, „Intelligent, Sustainable and Human-Centered SMEs” sowie „Engineering Education in Mobility Value Chains”.