Die Leibniz-Sozietät lädt gemeinsam mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft, der Campus Berlin-Buch GmbH und dem Schloss Biesdorf ein zum Vortrag von
Dr. Heinrich Niemann (Berlin)
Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 und die Ärztebewegung zur Verhütung eines Nuklearkrieges (IPPNW)
am 6. November 2026,
17.00 Uhr – 19.00 Uhr,
im Schloss Biesdorf, Heino-Schmieden-Saal,
Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin.
Ich beehre mich, Sie und Ihre Begleitung zu dieser Veranstaltung herzlich einzuladen.
Heinrich Niemann studierte Medizin an der Humboldt-Universität zu Berlin/Charité. Er erlangte 1970 die Approbation. 1978 promovierte er zum Dr. med. über Internationale Tendenzen der Ärzteausbildung und wurde Facharzt für Sozialhygiene/Sozialmedizin. Seit 1975 war er in der Ost-Berliner Gesundheitsverwaltung und -politik tätig.
Von 1986 bis 1990 war Heinrich Niemann Geschäftsführer der DDR-Sektion der Internationalen Ärztebewegung gegen den Nuklearkrieg (IPPNW) mit etwa 8000 Mitgliedern (1989), die mit Vorträgen, Erklärungen, Konzerten und Protesten auch gegen sowjetische Atomtests auftrat und an den Weltkongressen der IPPNW mit Beiträgen teilnahm.
1992 bis 2006 war er Bezirksstadtrat für Gesundheit, Umweltschutz, Ökologische Stadtentwicklung im Berliner Bezirk Hellersdorf bzw. Marzahn-Hellersdorf. Er war Gründungsmit-glied des Vereins „Interessengemeinschaft Medizin und Gesellschaft“ (1991 bis 2017) und ehren-amtlicher Vorsitzender mehrerer Vereine, so der „Freunde Schloss Biesdorf e.V.“ bis 2024. Er ist Vorsitzender der 2020 gegründeten „Rapoport-Gesellschaft e.V“. In Vorträgen, Buch- und Pressebeiträgen nahm und nimmt er zur aktuellen Gesundheitspolitik Stellung.
Zum Inhalt des Vortrags
Das Wort gilt noch immer:
Wir Ärzte werden Euch nicht helfen können!
Die Teilnahme am 24. Weltkongress der Internationalen Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) im Oktober 2025 in Nagasaki gab den Anstoß, diesen Beitrag auszuarbeiten. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW wurde 1980 im Kalten Krieg von je drei amerikanischen und sowjetischen Ärzten gegründet. Sie erhielt bereits 1985 den Friedensnobelpreis. Ihr gehören Mitglieds-organisationen in etwa 60 Ländern an. Zu den ersten und sehr aktiven IPPNW-Sektionen gehörten die 1982 gegründeten beiden deutschen Sektionen.
Die nach wie vor zu spürenden Folgen der Atombombenexplosionen von Hiroshima und Nagasaki, die ansteigende Nuklearkriegsgefahr und das Ringen um den von der IPPNW mitinitiierten Atomwaffenverbotsvertrag der UNO, dem die Bundesrepublik bisher nicht beigetreten ist, werden im Vortrag vorgestellt. Damit verbunden erfolgt ein historischer Rückblick auf das Wirken und das Profil der DDR-Sektion bis zum Zusammenschluss mit der BRD-Sektion im Jahr 1991. Dabei wird auch auf den Beitrag von Mitgliedern der Akademie der Wissenschaften der DDR und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften in der IPPNW eingegangen.
Die Leibniz-Sozietät lädt gemeinsam mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft, der Campus Berlin-Buch GmbH und dem Schloss Biesdorf ein zum Vortrag von
Dr. Heinrich Niemann (Berlin)
Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 und die Ärztebewegung zur Verhütung eines Nuklearkrieges (IPPNW)
am 6. November 2026,
17.00 Uhr – 19.00 Uhr,
im Schloss Biesdorf, Heino-Schmieden-Saal,
Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin.
Ich beehre mich, Sie und Ihre Begleitung zu dieser Veranstaltung herzlich einzuladen.
Professor Dr. Gerda Haßler
Präsidentin der Leibniz-Sozietät
Veranstaltungsflyer
Programm:
Eröffnung und Begrüßung
Gerda Haßler, Präsidentin der Leibniz-Sozietät
Moderation
Gerhard Pfaff (Mitglied der Leibniz-Sozietät)
Heinrich Niemann
Heinrich Niemann studierte Medizin an der Humboldt-Universität zu Berlin/Charité. Er erlangte 1970 die Approbation. 1978 promovierte er zum Dr. med. über Internationale Tendenzen der Ärzteausbildung und wurde Facharzt für Sozialhygiene/Sozialmedizin. Seit 1975 war er in der Ost-Berliner Gesundheitsverwaltung und -politik tätig.
Von 1986 bis 1990 war Heinrich Niemann Geschäftsführer der DDR-Sektion der Internationalen Ärztebewegung gegen den Nuklearkrieg (IPPNW) mit etwa 8000 Mitgliedern (1989), die mit Vorträgen, Erklärungen, Konzerten und Protesten auch gegen sowjetische Atomtests auftrat und an den Weltkongressen der IPPNW mit Beiträgen teilnahm.
1992 bis 2006 war er Bezirksstadtrat für Gesundheit, Umweltschutz, Ökologische Stadtentwicklung im Berliner Bezirk Hellersdorf bzw. Marzahn-Hellersdorf. Er war Gründungsmit-glied des Vereins „Interessengemeinschaft Medizin und Gesellschaft“ (1991 bis 2017) und ehren-amtlicher Vorsitzender mehrerer Vereine, so der „Freunde Schloss Biesdorf e.V.“ bis 2024. Er ist Vorsitzender der 2020 gegründeten „Rapoport-Gesellschaft e.V“. In Vorträgen, Buch- und Pressebeiträgen nahm und nimmt er zur aktuellen Gesundheitspolitik Stellung.
Zum Inhalt des Vortrags
Das Wort gilt noch immer:
Wir Ärzte werden Euch nicht helfen können!
Die Teilnahme am 24. Weltkongress der Internationalen Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) im Oktober 2025 in Nagasaki gab den Anstoß, diesen Beitrag auszuarbeiten. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW wurde 1980 im Kalten Krieg von je drei amerikanischen und sowjetischen Ärzten gegründet. Sie erhielt bereits 1985 den Friedensnobelpreis. Ihr gehören Mitglieds-organisationen in etwa 60 Ländern an. Zu den ersten und sehr aktiven IPPNW-Sektionen gehörten die 1982 gegründeten beiden deutschen Sektionen.
Die nach wie vor zu spürenden Folgen der Atombombenexplosionen von Hiroshima und Nagasaki, die ansteigende Nuklearkriegsgefahr und das Ringen um den von der IPPNW mitinitiierten Atomwaffenverbotsvertrag der UNO, dem die Bundesrepublik bisher nicht beigetreten ist, werden im Vortrag vorgestellt. Damit verbunden erfolgt ein historischer Rückblick auf das Wirken und das Profil der DDR-Sektion bis zum Zusammenschluss mit der BRD-Sektion im Jahr 1991. Dabei wird auch auf den Beitrag von Mitgliedern der Akademie der Wissenschaften der DDR und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften in der IPPNW eingegangen.
Details
Veranstaltungsort
Berlin, 12683 Google Karte anzeigen
Veranstalter