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SUMMARY:Biesdorfer medizinische Gespräche
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt gemeinsam mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft\, der Campus Berlin-Buch GmbH und dem Schloss Biesdorf ein zum Vortrag von \nDr. Heinrich Niemann (Berlin)  \nDie Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 und die Ärztebewegung zur Verhütung eines Nuklearkrieges (IPPNW) \nam 6. November 2026\, \n17.00 Uhr – 19.00 Uhr\,\nim Schloss Biesdorf\, Heino-Schmieden-Saal\, \nAlt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin. \nIch beehre mich\, Sie und Ihre Begleitung zu dieser Veranstaltung herzlich einzuladen. \nProfessor Dr. Gerda Haßler \nPräsidentin der Leibniz-Sozietät \nVeranstaltungsflyer \nProgramm: \nEröffnung und Begrüßung \nGerda Haßler\, Präsidentin der Leibniz-Sozietät \nModeration \nGerhard Pfaff (Mitglied der Leibniz-Sozietät)  \nHeinrich Niemann \nHeinrich Niemann studierte Medizin an der Humboldt-Universität zu Berlin/Charité. Er erlangte 1970 die Approbation. 1978 promovierte er zum Dr. med. über Internationale Tendenzen der Ärzteausbildung und wurde Facharzt für Sozialhygiene/Sozialmedizin. Seit 1975 war er in der Ost-Berliner Gesundheitsverwaltung und -politik tätig. \nVon 1986 bis 1990 war Heinrich Niemann Geschäftsführer der DDR-Sektion der Internationalen Ärztebewegung gegen den Nuklearkrieg (IPPNW) mit etwa 8000 Mitgliedern (1989)\, die mit Vorträgen\, Erklärungen\, Konzerten und Protesten auch gegen sowjetische Atomtests auftrat und an den Weltkongressen der IPPNW mit Beiträgen teilnahm. \n1992 bis 2006 war er Bezirksstadtrat für Gesundheit\, Umweltschutz\, Ökologische Stadtentwicklung im Berliner Bezirk Hellersdorf bzw. Marzahn-Hellersdorf. Er war Gründungsmit-glied des Vereins „Interessengemeinschaft Medizin und Gesellschaft“ (1991 bis 2017) und ehren-amtlicher Vorsitzender mehrerer Vereine\, so der „Freunde Schloss Biesdorf e.V.“ bis 2024. Er ist Vorsitzender der 2020 gegründeten „Rapoport-Gesellschaft e.V“. In Vorträgen\, Buch- und Pressebeiträgen nahm und nimmt er zur aktuellen Gesundheitspolitik Stellung. \nZum Inhalt des Vortrags \nDas Wort gilt noch immer: \nWir Ärzte werden Euch nicht helfen können! \nDie Teilnahme am 24. Weltkongress der Internationalen Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) im Oktober 2025 in Nagasaki gab den Anstoß\, diesen Beitrag auszuarbeiten. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW wurde 1980 im Kalten Krieg von je drei amerikanischen und sowjetischen Ärzten gegründet. Sie erhielt bereits 1985 den Friedensnobelpreis. Ihr gehören Mitglieds-organisationen in etwa 60 Ländern an. Zu den ersten und sehr aktiven IPPNW-Sektionen gehörten die 1982 gegründeten beiden deutschen Sektionen. \nDie nach wie vor zu spürenden Folgen der Atombombenexplosionen von Hiroshima und Nagasaki\, die ansteigende Nuklearkriegsgefahr und das Ringen um den von der IPPNW mitinitiierten Atomwaffenverbotsvertrag der UNO\, dem die Bundesrepublik bisher nicht beigetreten ist\, werden im Vortrag vorgestellt. Damit verbunden erfolgt ein historischer Rückblick auf das Wirken und das Profil der DDR-Sektion bis zum Zusammenschluss mit der BRD-Sektion im Jahr 1991. Dabei wird auch auf den Beitrag von Mitgliedern der Akademie der Wissenschaften der DDR und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften in der IPPNW eingegangen.
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SUMMARY:Gedenkkolloquium für Hans-Otto Dill
DESCRIPTION:Entre  mundos\nGedenkveranstaltung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\nfür Hans-Otto-Dill (1935-2026)\n9. November 2026\, 9.30 – 17.00 Uhr \nCedio Konferenzsaal am Storkower Bogen Berlin \n\nStorkower Straße 207\n10369 Berlin\nLage: Direkt am S-Bahnhof Storkower Straße (Ringbahn: S41\, S42\, S8\, S85) über eine Fußgängerbrücke erreichbar.\nParken:  Tiefgarage (erreichbar über die Franz-Jacob-Straße) ist im Objekt vorhanden.\n\nProgramm\n9.30 – 9.45 Begrüßung (Präsidentin) \nModeration: Peter Jehle \n9.45 -10.15 Dieter lngenschay: Uchronien in der neueren lateinamerikanischen Literatur. \n10.15 – 10.45 Dorothee Röseberg: Vom „Marx-Zirkel“ zur Kulturwissenschaft. Stationen des kulturologischen Denkens von Hans-Otto Dill. \n10.45 – 11.00 Kaffeepause \n11.00 – 11.30 Larisa Schippel: Übersetzen als Ermöglichen: Hans-Otto Dill als Übersetzer-Herausgeber-Gutachter. \n11.30 – 12.00 Diskussion \nMittagspause \nNachmittag: Moderation Dorothee Röseberg \n14.00 – 14.30 Hartmut Hecht: Die philosophische Erzählung als Reflexionsmedium für das Entstehen eines neuen wissenschaftlichen Geistes. \n14.30 – 15.00 Gerda Haßler: Französische Spätaufklärung im europäischen Transferfeld: Die ideologische Semiotik und ihre \niberisch-russischen  Transformationen. \n15.00 – 15.30   Diskussion \n15.30 Ottmar Ette: Lesung aus dem noch unveröffentlichten Roman „Terrakotta“. \nDankesworte und Empfang
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SUMMARY:Klassensitzung Klasse Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften \nZeit: 10:00 bis 12:00 Uhr\nOrt: Rathaus Berlin-Friedrichshagen \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nZoom-Einladungslink: https://uni-ms.zoom-x.de/j/2989886622?pwd=aIGwBmousTePNWOFoHRjlTULcrEtwo.1 \nVortrag: \nLarisa Schippel (MLS): \n„Vertreibung und Rückkehr von Wissenschaftlern – und hat das alles mit Translation zu tun?\nEin translationshistorischer Blick auf Exil (1933–1945) und Post-Exil“ \n  \nAbstract \nZwischen 1933 und 1938 gingen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und Österreich ins Exil\, zunächst häufig in Nachbarländer\, später zunehmend weiter nach Großbritannien oder in die USA oder wohin man sie ließ. Unter übersetzungshistorischem Aspekt stellt sich die Frage\, wie Wissenschaften mehrsprachig werden. Beispielhaft soll anhand Wissenschaftlerexils in der Türkei\, in Großbritannien\, in Jugoslawien und in den USA gezeigt werden\, welche translatorischen Strategien eingesetzt wurden und wie sich akademische Milieus transkulturalisierten. Mit dem Ende des nationalsozialistischen Regimes endet die Notwendigkeit des Exils. Was bedeutete das für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – wer kehrte zurück (nicht unbedingt in die Herkunftsländer) und unter welchen Voraussetzungen? Was bedeutet das für die wissenschaftlichen Ergebnisse\, die in den Exilländern und den Exilsprachen entstanden? \nDie hier vorzustellenden Forschungsergebnisse entstanden im Forschungsprojekt „Übersetzerinnen und Übersetzer im Exil“ (Wien\, Mainz-Germersheim\, Lausanne)\, abgeschlossen 2022\, sowie im laufenden Forschungsprojekt „Übersetzen im Post-Exil“ (Graz\, Mainz-Germersheim\, Lausanne). \nCV \nProf. Dr. Larisa Schippell (MLS): 1973 Studienabschluss als Dipl.-Sprachmittlerin\, Romanistik\, Humboldt-Universität zu Berlin (HUB);1983 Promotion Dr. phil.\, Romanistik\, HU Berlin; 2000–2002 freiberufl. Übersetzerin/Dolmetscherin\, Dozentin; 2002–2008 Vertretung Übersetzungswissenschaft\, Slawistik\, HUB; 2010 Rufe nach Graz und Wien; 2010–2019 Professorin am Zentrum für Translationswissenschaft\, Wien; 2019-2022 Forschungsprojekt „Übersetzer im Exil“; seit 2024 Forschungsprojekt „Übersetzen im Post-Exil“.
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SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften \nZeit: 13:00 bis 15:00 Uhr\nOrt: Rathaus Berlin-Friedrichshagen \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nZoom-Einladungslink: https://uni-ms.zoom-x.de/j/2989886622?pwd=aIGwBmousTePNWOFoHRjlTULcrEtwo.1 \nVortrag: \nRaj Kollmorgen (Zittau/Görlitz\, MLS) \n(Ab-)Gründe der Demokratie. Eine kritische Reflexion der Selbstverständlichkeit\, Krise und Transformation unseres politischen Systems \n  \nAbstract \nDer Vortrag möchte aus historisch- und politisch-soziologischer Perspektive dreierlei thematisieren: Erstens findet eine Auseinandersetzung mit der weitverbreiteten Annahme statt\, es gebe historisch und kontemporär so etwas wie einen fixen oder vorbildlichen Gehalt demokratischer Normen\, Verfahren und politischer Systemarchitekturen. Zweitens wird im Vortrag die Unwahrscheinlichkeit liberal-demokratischer Ordnungen in modernen Gesellschaften behandelt\, wozu die komplexen Voraussetzungen und Bedingtheiten unserer parlamentarisch-repräsentativen Systeme herausgearbeitet werden. Dabei wird auch auf wichtige Veränderungsprozesse in den letzten 30 Jahren eingegangen\, die zur Wahrnehmung einer „Krise der Demokratie“ geführt haben. Aus dieser Diagnose und den aktuellen Transformationsherausforderungen werden abschließend alternative Zukünfte unserer demokratischen Ordnungen diskutiert. \nKommentar: Dieter Segert (MLS) \nCV \nProf. Dr. Raj Kollmorgen: Studium der Philosophie\, Gesellschaftswissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Berlin; Promotion (FSU Jena) und Habilitation (OvGU Magdeburg). Tätigkeiten als Mitarbeiter\, Dozent und (Gast-)Professor an wissenschaftlichen Institutionen in Berlin\, Halle/S.\, Jena\, Magdeburg\, Toronto (Kanada) und Cluj-Napoca (Rumänien). Seit 2013 Professor für Soziologie und Management sozialen Wandels an der Hochschule Zittau/Görlitz; dort von 2020–2025 Prorektor Forschung und gegenwärtig Direktor des Forschungsinstituts für Transformation\, Wohnen und soziale Raumentwicklung (TRAWOS). Forschungen und Publikationen zu den Themen: Gesellschaftstransformationen in Geschichte und Gegenwart (u.a. postsozialistische und sozial-ökologische Umwälzungen); Demokratie\, politische Populismen und Radikalismen; Eliten und Repräsentation; Ostdeutschland und deutsche Vereinigung sowie innovative Regionalentwicklung in ländlich-peripheren Sozialräumen. Mitglied zahlreicher Kommissionen\, Beiräte und Kuratorien im Bereich der Sozialwissenschaft\, Politikberatung und politischen Bildung. Näheres unter: https://trawos.hszg.de/team/mitglieder/prof-dr-raj-kollmorgen.
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SUMMARY:Klassensitzung Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nZoom-Einladungslink: https://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/64152753112?pwd=rbPaVbm1kHfq7fPj42mqgmbenkL2qd.1 \nMeeting-ID: 641 5275 3112 \n\nVortrag: \nDr. Hauke Hußmann (MLS) \nDie Vermessung von Planeten und Monden: Laseraltimetrie in der Planetenforschung \n\nAbstract: \nDie Laseraltimetrie ist eine leistungsstarke Methode zur Bestimmung der Topografie von Planeten\, Monden und Asteroiden. Sie ist für die Interpretation von Gravitationsfeldmessungen sowie für die Charakterisierung planetarer Oberflächen und der dort stattfindenden geologischen und geophysikalischen Prozesse von entscheidender Bedeutung. Anhand von Gezeitenmessungen und einer präzisen Bestimmung des Rotationszustands lassen sich zudem Rückschlüsse auf die innere Struktur planetarer Körper und deren Entwicklung ableiten. Die Laseraltimetrie wurde bereits auf Missionen zu Mond\, Mars\, Merkur und verschiedenen Asteroiden erfolgreich eingesetzt. Zurzeit befinden sich die ESA/JAXA Mission BepiColombo und die ESA Mission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) auf dem Weg zu ihren Zielen Merkur und den Eismonden des Jupiter. Beide Missionen verwenden die Laseraltimetrie\, um die Oberflächen des Merkur\, bzw. der Jupitermonde Ganymed\, Europa und Kallisto präzise zu vermessen. Im Vortrag wird ein Überblick über typische Anwendungen der Laseraltimetrie in der Planetenforschung\, insbesondere in Bezug auf Merkur und die Jupitermonde\, gegeben. Am Beispiel des BepiColombo Laser Altimeters (BELA) und des Ganymede Laser Altimeters (GALA) werden sowohl die Funktionsweise der Instrumente als auch ihre wissenschaftlichen Ziele näher erläutert. \nVita: \nHauke Hußmann studierte Physik an der Universität Osnabrück und promovierte an der Universität Münster am Institut für Planetologie zum Thema der gekoppelten thermisch-bahndynamischen Entwicklung der Jupitermonde Io und Europa. Nach Post-Doc Stationen in Münster und an der Universität São Paulo in Brasilien ist er seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Weltraumforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Berlin. Er ist dort Co-Leiter der Abteilung für Planetare Geodäsie und Geologie. Hauke Hußmann ist wissenschaftlicher Leiter des BepiColombo Laser Altimeters (BELA) der ESA Mission BepiColombo\, die 2026 ihr Ziel\, den Planeten Merkur\, erreichen wird. Seit 2013 ist er wissenschaftlicher Leiter des Ganymede Laser Altimeters (GALA)\, welches im April 2023 mit der ESA Raumsonde JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) zum Jupitersystem gestartet ist. Er ist außerdem Co-Investigator des Subsurface Radar Instruments und des Gravity and Radio Science Teams der NASA Mission Europa Clipper. Seit 2026 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.
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SUMMARY:Filmvorführung mit Einführung: Serengeti darf nicht sterben
DESCRIPTION:Die Serengeti kommt nach Berlin: Grzimek-Film und Buchvorstellung mit dem Tiermaler Reiner Zieger im Kino UNION \nRangsdorf\, 2026 – Vor genau 75 Jahren\, fast ein Menschenalter\, wurde der Serengeti-Nationalpark in Tanganjika (heute Tansania) gegründet. Seit 45 Jahren UNESCO Welterbe\, ist das Gebiet jetzt weltbekannt und mit der „Großen Tierwanderung“ Austragungsort eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele der Erde. Im Jubiläumsjahr des Naturparks rückt das Kino UNION Friedrichshagen die Serengeti und damit einen für den globalen Artenschutz elementaren Lebensraum mit gleich zwei Veranstaltungen in den Fokus. \nAm 17. November\, 18 Uhr\, wird im Kino UNION der mit einem Oscar prämierte Lehrfilm „Serengeti darf nicht sterben“ von Bernhard und Michael Grzimek aus dem Jahr 1959 gezeigt. Der aufsehenerregende Streifen gilt heute als Meilenstein für den Schutz der afrikanischen Tierwelt\, der – so die Filmemacher – für die Menschheit ebenso wichtig sei wie die Erhaltung europäischer Kulturbauten. Die Erforschung tierischen Verhaltens führte sie zudem zu dem vieldiskutierten Schluss: \n\n„Es wäre besser um die Welt bestellt\, wenn die Menschen sich wie Löwen benähmen.“  \n(Bernhard Grzimek\, 1959) \nDer Dokumentation des spektakulären Naturtheaters in bewegten Bildern folgt am 29. November\, 11 Uhr\, die wagemutige\, bewegende Schilderung der lebensprallen Szenen mit den Augen und Mitteln eines Tiermalers\, die Reiner Zieger in einem einzigartigen Bildbericht „Endlos ziehende Herden – Ein Tiermaler in Ostafrika“ (Rangsdorf 2025) zusammenfügte. \n\n November 2026\, 18 Uhr: Serengeti darf nicht sterben\n\nFilmvorführung mit Einführung \n\n November 2026\, 11 Uhr: Endlos ziehende Herden – Ein Tiermaler in Ostafrika\n\nMatinee mit Bilderschau\, Buchlesung und Autorengespräch \nFilmvorführung und Buchlesung im Kino UNION werden von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin\, der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark und Zoo Berlin und der Natur+Text GmbH Rangsdorf veranstaltet. \nTickets erhalten Sie im Kino UNION\, Bölschestr. 69\, 12587 Berlin unter https://www.kino-union.de/programm oder Tel. 030 / 6501 3141 \nÜber den Autor  \nReiner Zieger (Jg. 1939) stammt aus Wurzen bei Leipzig. Er studierte Wissenschaftliche Grafik und arbeitete als Tierzeichner für die beiden Hauptstadtzoos\, illustrierte zahlreiche Bücher\, entwarf Plakate und Briefmarken und schuf Kunstwerke im Stadtbild. 1981 reiste er erstmals nach Ostafrika und begleitete den grenzenlosen Zug der Herdentiere in der Serengeti mit Stift und Pinsel. Seine Skizzen und Notizen führten zu über 70 großen Bildtafeln\, die er in dem Erlebnisbericht „Endlos ziehenden Herden – Ein Tiermaler in Ostafrika“ vereinte. Es ist das Werk eines Meisters seiner Zunft\, der es vermag\, die Anmut und Eigenart wilder Tiere\, die Harmonie ihrer Gestalt und Bewegung\, aber auch das Glück und die Dramatik ihres Lebens abzubilden. \nDie Serengeti in bewegten und bewegenden Bildern
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SUMMARY:Wissenschaftliche Tagung "Ihre Zeit war noch nicht gekommen"
DESCRIPTION:Tagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\, der Deutschen Gesellschaft für Philosophie\, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und des Zentrums History of Women Philosophers and Scientists\nIhre Zeit war noch nicht gekommen\nOrganisation Hartut Hecht\, Klaus Prätor\, Ruth E. Hagengruber \nmit Vorträgen von \nUlrich Busch: Georg Simmels Geldverständnis und der digitale Euro \nMichael Schippan: Der „Telliamed“ (1748) des Benoït de Maillet – ein Vorläufer der neuzeitlichen Geowissenschaften \nChristian Henkel: Fundamentality\, Simplicity and Mass-Energy. Du Châtelet’s Theoretical Philosophy as an Anticipation of Contemporary Physics \nGisela Boeck: Über die Voraussage des Eka-Silciums und die Entdeckung des Germaniums \nGerda Haßler: Historische Genese und Verzögerungslogik der Theorie sprachlicher Relativität \nWilfried Baumgarten: Adelbert v. Chamisso und die hawaiianische Grammatik \nAndrea Reichenberger: Building Bridges between Philosophy and Modern Physics: Erased Women Thinkers. \nKlaus Prätor: Fritz Mauthners Wende zur Sprache. Zur Paläontologie der analytischen Philosophie \nRuth E. Hagengruber: Du Châtelets (1706-1749) Kopernikanische Wende \nProgrammankündigung (Flyer) – Tagungswebsite \nZUHÖREN per Zoom ist möglich\, dafür richten Sie bitte eine E-Mail an g.hassler@leibnizsozietaet.de 
URL:https://leibnizsozietaet.de/veranstaltungs/wissenschaftliche-tagung-ihre-zeit-war-noch-nicht-gekommen/
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2026
DESCRIPTION:Gemeinsame Veranstaltung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin\, der Stiftung Planetarium Berlin und der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt Lilienthal-Oberth (DGLR) \nRaumfahrthistorisches Kolloquium 2026 \n am 28. November 2026\, 10.00 Uhr – 17.00 Uhr \n begleitet von der Poster Ausstellung \n„Fit für Apollo“ \nim Einstein-Saal der Archenhold-Sternwarte Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin \nFlyer zum Kolloquium \nAbstracts \nCVs der Referenten
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SUMMARY:Matinee zum Buch "Endlos ziehende Herden"
DESCRIPTION:Die Serengeti kommt nach Berlin: Grzimek-Film und Buchvorstellung mit dem Tiermaler Reiner Zieger im Kino UNION \nRangsdorf\, 2026 – Vor genau 75 Jahren\, fast ein Menschenalter\, wurde der Serengeti-Nationalpark in Tanganjika (heute Tansania) gegründet. Seit 45 Jahren UNESCO Welterbe\, ist das Gebiet jetzt weltbekannt und mit der „Großen Tierwanderung“ Austragungsort eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele der Erde. Im Jubiläumsjahr des Naturparks rückt das Kino UNION Friedrichshagen die Serengeti und damit einen für den globalen Artenschutz elementaren Lebensraum mit gleich zwei Veranstaltungen in den Fokus. \nAm 17. November\, 18 Uhr\, wird im Kino UNION der mit einem Oscar prämierte Lehrfilm „Serengeti darf nicht sterben“ von Bernhard und Michael Grzimek aus dem Jahr 1959 gezeigt. Der aufsehenerregende Streifen gilt heute als Meilenstein für den Schutz der afrikanischen Tierwelt\, der – so die Filmemacher – für die Menschheit ebenso wichtig sei wie die Erhaltung europäischer Kulturbauten. Die Erforschung tierischen Verhaltens führte sie zudem zu dem vieldiskutierten Schluss: \n„Es wäre besser um die Welt bestellt\, wenn die Menschen sich wie Löwen benähmen.“  \n(Bernhard Grzimek\, 1959) \nDer Dokumentation des spektakulären Naturtheaters in bewegten Bildern folgt am 29. November\, 11 Uhr\, die wagemutige\, bewegende Schilderung der lebensprallen Szenen mit den Augen und Mitteln eines Tiermalers\, die Reiner Zieger in einem einzigartigen Bildbericht „Endlos ziehende Herden – Ein Tiermaler in Ostafrika“ (Rangsdorf 2025) zusammenfügte. \n\n November 2026\, 18 Uhr: Serengeti darf nicht sterben\n\nFilmvorführung mit Einführung \n\n November 2026\, 11 Uhr: Endlos ziehende Herden – Ein Tiermaler in Ostafrika\n\nMatinee mit Bilderschau\, Buchlesung und Autorengespräch \nFilmvorführung und Buchlesung im Kino UNION werden von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin\, der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark und Zoo Berlin und der Natur+Text GmbH Rangsdorf veranstaltet. \nTickets erhalten Sie im Kino UNION\, Bölschestr. 69\, 12587 Berlin unter https://www.kino-union.de/programm oder Tel. 030 / 6501 3141 \nÜber den Autor  \nReiner Zieger (Jg. 1939) stammt aus Wurzen bei Leipzig. Er studierte Wissenschaftliche Grafik und arbeitete als Tierzeichner für die beiden Hauptstadtzoos\, illustrierte zahlreiche Bücher\, entwarf Plakate und Briefmarken und schuf Kunstwerke im Stadtbild. 1981 reiste er erstmals nach Ostafrika und begleitete den grenzenlosen Zug der Herdentiere in der Serengeti mit Stift und Pinsel. Seine Skizzen und Notizen führten zu über 70 großen Bildtafeln\, die er in dem Erlebnisbericht „Endlos ziehenden Herden – Ein Tiermaler in Ostafrika“ vereinte. Es ist das Werk eines Meisters seiner Zunft\, der es vermag\, die Anmut und Eigenart wilder Tiere\, die Harmonie ihrer Gestalt und Bewegung\, aber auch das Glück und die Dramatik ihres Lebens abzubilden. \nDie Serengeti in bewegten und bewegenden Bildern
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SUMMARY:Arbeitskreis Wissenschaftsgeschichte
DESCRIPTION:Vortrag von Dietmar Linke (MLS)
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SUMMARY:Klassensitzung Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Sylvie Paycha (MLS) \nVom Unendlichen zum Endlichen: Wie man dem Unendlichen Endliches entlockt \nZeit: 10.00 bis 12.00 Uhr \nOrt: Rathaus Berlin-Friedrichshagen
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DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung bereitgestellt. \n  \nVortrag: \nGeorg Bretthauer (MLS) \nEin Beitrag zur Geschichte der Regelungstechnik in Deutschland \nAbstract: \nDer Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der Regelungstechnik in Deutschland seit Ende der 1930er Jahre bis heute mit den in den einzelnen Epochen wichtigsten Ereignissen und Persönlichkeiten auf diesem Fachgebiet. Ausgehend von Hermann Schmidt und der „Denkschrift zur Gründung eines Institutes für Regelungstechnik in Deutschland“ im Jahre 1941 werden mit Karl Küpfmüller\, Adolf Leonhard und Rudolf Quack drei weitere Wissenschaftler vorgestellt\, die bereits vor und während des zweiten Weltkrieges wesentliche Beiträge geleistet haben. Neben diesen gehören auch Rudolf Carl Oldenbourg und Hans Sartorius zu den wichtigen Persönlichkeiten in diesem Fachgebiet. Anschließend werden mit Heinrich Kindler\, Winfried Oppelt und Otto Schäfer die Gründungsväter der ersten drei Institute für Regelungstechnik in Deutschland vorgestellt. Nachfolgend wird die Bedeutung der DFG Schwerpunktprogramme für die Entwicklung neuer Fachdisziplinen in Deutschland gezeigt und das 1960 aufgelegte DFG-Schwerpunktprogramm „Regelungstechnik“ detaillierter beschrieben. Dieses Schwerpunktprogramm gab der Regelungstechnik in der Bundesrepublik Deutschland einen gewaltigen Aufschwung und führte dazu\, dass die deutsche regelungstechnische Community weltweit wieder mit an der Spitze der Entwicklung dieses Fachgebietes rückte. Ein weiteres wichtiges Ergebnis davon war und ist die Durchführung der Regelungstechnischen Kolloquien von 1967 bis heute\, deren Organisation und Inhalte kurz skizziert werden. Abschließend werden mit Irmgard Flügge-Lotz und Eveline Gottzein zwei Pionierinnen der Regelungstechnik gewürdigt. \nVita: \nGeorg Bretthauer studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Dresden (TU Dresden). 1977 wurde er dort im Fach Steuerungs- und Regelungstechnik promoviert. Seine Habilitation erfolgte 1983 im Fach Automatisierungstechnik\, ebenfalls an der TU Dresden. Von 1970 bis 1991 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Regelungssysteme im Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1992 wurde er Gruppenleiter in der Einrichtung für Prozesssteuerung Dresden des FhG-Instituts für Information- und Datenverarbeitung Karlsruhe (IITB). Von 1992 bis 1997 war Georg BretthauerC4-Professor für Steuerungs- und Regelungstechnik an der TU Bergakademie Freiberg und Direktor des Institutes für Automatisierungstechnik. Von 1997 bis 2015 war er Ordinarius für Angewandte Informatik/Automatisierungstechnik an der Universität Karlsruhe und Leiter des Instituts für Angewandte Informatik/Automatisierungstechnik an der Universität Karlsruhe (heute: KIT Campus Süd) und Leiter des Instituts für Angewandte Informatik im Forschungszentrum Karlsruhe (heute: KIT Campus Nord). Er ist Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Organisationen und Einrichtungen sowie Ehrendoktor der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (2012) und der Medizinischen Universität Graz (2013). Zu seinen Ehrungen gehören die Otto-Winkler-Ehrenmedaille der Gesellschaft für Mess.und Automatisierungstechnik (GMA) 2007\, der Ehrenring des Verbandes der Elektrotechnik\, Elektronik\, Informationstechnik e.V. (VDE) 2014 sowie die Grashof-Denkmünze 2023(VDI). Seit 2003 ist Georg Bretthauer Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. (MLS). \n 
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DESCRIPTION:Rainer Karlsch (MLS) \nBlühende Landschaften? Die Treuhand und die Privatisierung der ostdeutschen Chemie- und Mineralölindustrie
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DESCRIPTION:Thomas L. Gertzen (FU Berlin) \nVom ‘Großbetrieb der Wissenschaft’. Das Ägyptische Wörterbuchvorhaben und ‘Wissenschaft und Politik als Ressourcen füreinander’
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SUMMARY:Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften\, Symposium Arbeitskreis „GeoMUWA“
DESCRIPTION:Jürgen Müller\,  Georg Guggenberger\, Detlev Möller (alle MLS\, Organisation und Moderation) \nKlimaforschung – eine interdisziplinäre Herausforderung \nZeit: 10.00 bis 17.00 Uhr \nOrt: offen
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SUMMARY:6. Rohstoffkolloqium
DESCRIPTION:Rohstoffkolloquium der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \nAm Mittwoch\, dem 17. März 2027\, 10:00 Uhr in Berlin \nCEDIO Konferenzzentrum\, Storkower Bogen\, Storkower Str. 207 \nVorexkursion am 16. März 15:30 Uhr zum RETERRA Service GmbH Kompostwerk Trappenfelde bei Berlin \n  \nThema: Kritische Rohstoffe im Kreislauf – Recycling\, Verwertung und Abfallminimierung \nDie Reihe der Rohstoffkolloquien des Arbeitskreises GeoMUWA der Leibniz-Sozietät (https://leibnizsozietaet.de/category/arbeitskreise-2/ak-geomuwa/) behandelte bisher verschiedene Aspekte natürlicher Rohstoff- und Energieressourcen\, z.B. \n\nKritische Rohstoffe\, Gewinnung bis Entsorgung: Die Geowissenschaften als Problemlöser\nAuswirkungen wachsender geo- und klimapolitischer Herausforderungen auf die Rohstoffversorgung Deutschlands und Europas\nKritische Rohstoffe – große Bedeutung und geringes öffentliches Bewusstsein\nDas neue europäische Gesetz zu kritischen Rohstoffen – The Critical Raw Materials Act: Herausforderungen und Maßnahmen\nRohstoffe und Energiebereitstellung: Innovative Ansätze und Strategien für eine gesicherte und zukunftsfähige Energieversorgung\n\nDas 6. Rohstoffkolloquium thematisiert die wachsende Bedeutung des Rohstoffrecyclings für die Rohstoffversorgung. Im Mittelpunkt stehen die Analyse aktueller Strategien sowie die Entwicklung von Technologien für ein wirtschaftliches und umfassendes Recycling – insbesondere kritischer Rohstoffe. Ziel ist es\, Abfälle zu minimieren\, die bergbaulichen gewonnenen Rohstoffe zu ergänzen und damit die mit deren Transport verbundenen CO₂-Emissionen zu reduzieren. Das Recycling komplexer technischer Produkte wie Smartphones\, Solarmodule und Batterien von Elektrofahrzeugen erfordert innovative Lösungen für die Sammlung und Trennung von Materialien sowie eine hohe Flexibilität der Recyclingindustrie. Dies ist insbesondere aufgrund der sich rasch verändernden Materialien und Komponenten notwendig\, die in diesen Produkten verbaut werden. Nur durch eine Steigerung der Recyclingquoten kann eine nachhaltige und zukunftsfähige Rohstoff- und Energieversorgung gewährleistet werden. Ziel des Kolloquiums ist es\, eine interdisziplinäre Plattform für Expertinnen und Experten aus Wissenschaft\, Industrie und Politik zu schaffen\, die den Ideenaustausch\, die Entwicklung neuer Lösungsansätze und die Förderung gemeinsamer Projekte ermöglicht\, um den aktuellen Herausforderungen der Rohstoffversorgung und Abfallminimierung gerecht zu werden. \nSpezifische Themen sind: \n\nBedeutung des Recyclings für die Rohstoffversorgung\nMaterialanalytische Charakterisierungsmethoden für elektronischen Abfall\nRecyclingmetallurgie von elektronischem Abfall\nRückgewinnung von Rohstoffen aus Haushaltsabfällen\nMaßnahmen zur Motivation der Gesellschaft\, ausgediente oder defekte Geräte effektiver für das Recycling zu sammeln\nOptimierung von Sammelsystemen und Logistiknetzwerken für ausgediente und defekte Geräte\n\nAm Vortag der Tagung\, dem 16. März 2027 um 15:30 Uhr\, sind die Tagungsteilnehmer zu einer Vorexkursion zum Kompostwerk Trappenfelde der RETERRA Service GmbH bei Berlin eingeladen. RETERRA verwertet deutschlandweit organische Abfälle und erzeugt daraus Produkte wie Komposte\, Substrate\, Bodendecker und Holzbrennstoffe zum Schutz natürlicher Ressourcen. \nAnmeldungen von Beiträgen bitte an Axel Müller (a.b.muller@nhm.uio.no)\, Gerhard Pfaff (pfaff.pigmente@gmx.de)\, Christoph Hilgers (christoph.hilgers@kit.edu)\, Reinhard Greiling (r.o.greiling@kit.edu) oder Jochen Kolb (jochen.kolb@kit.edu) senden. \nWeitere Informationen zum Programm erfolgen auf der Homepage der Leibniz-Sozietät: \nhttps://leibnizsozietaet.de/veranstaltungen/
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SUMMARY:Jahrestagung der Leibniz-Sozietät 2027
DESCRIPTION:Künstliche Intelligenz zwischen Erkenntnisfortschritt und gesellschaftlicher Verantwortung: Chancen nutzen\, Risiken verstehen \nKünstliche Intelligenz verändert die Bedingungen wissenschaftlicher Erkenntnis und gesellschaftlicher Wertschöpfung in einer Tiefe\, die an frühere technologische Zäsuren erinnert – vom Mikroskop bis zur Digitalisierung. Doch im Unterschied zu diesen Innovationen übernimmt KI selbst epistemische Funktionen: Sie erzeugt Texte\, Prognosen und Bewertungen\, die wie wissenschaftliche Aussagen erscheinen\, aber anderen Bedingungen folgen. Damit verschiebt sich das Verhältnis von Wissen\, Wahrheit und Autorität und eröffnet zugleich neue Möglichkeiten wissenschaftlicher Analyse. \nIm Zentrum der Jahrestagung 2027 stehen die epistemischen Chancen und Risiken dieser Entwicklung. KI erweitert die Reichweite wissenschaftlicher Beobachtung\, indem sie eine bislang unerreichte Geschwindigkeit und Präzision bei der Auswertung großer Datenmengen ermöglicht. Sie unterstützt die Modellierung komplexer Systeme\, schafft neue Räume für Simulation und erlaubt es\, historische Quellen\, Daten und theoretische Modelle miteinander ins Gespräch zu bringen. Diese Potenziale eröffnen neue Formen interdisziplinärer Forschung und stärken evidenzbasierte Deliberation. \nGleichzeitig entstehen epistemische Gefahren: Unsicherheiten probabilistischer Verfahren\, die fehlende Semantik statistischer Modelle und die Tendenz\, algorithmische Muster als objektive Wahrheit zu missverstehen. Die Epistemisierung des Politischen – die Verschiebung politischer Konflikte in den Bereich vermeintlich technischer Entscheidungen – erhält durch KI eine neue Qualität\, weil algorithmische Modelle selbst zu epistemischen Akteuren werden. Historisch informierte Wissenschaftsreflexion kann sichtbar machen\, dass diese Entwicklung nicht nur technisch\, sondern zutiefst politisch\, ethisch und normativ ist. Besonders deutlich werden diese ethischen Herausforderungen beim Einsatz von KI in bewaffneten Konflikten\, etwa im Krieg in der Ukraine\, wo Fragen menschlicher Kontrolle\, eindeutiger Verantwortungszurechnung und der Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen über Leben und Tod besondere Dringlichkeit gewinnen. \nDarüber hinaus greift KI tief in die Struktur gesellschaftlicher Produktivkräfte ein. Sie steigert Effizienz und eröffnet neue Formen der Wertschöpfung\, führt aber zugleich zu neuen Formen der Abhängigkeit\, Entwertung und Verschiebung von Kompetenzen sowie zur Erosion menschlicher Qualifikationen. Diese Ambivalenz verlangt nach einer präzisen Analyse der Bedingungen\, unter denen KI zur Stärkung – und nicht zur Schwächung – menschlicher Fähigkeiten und gesellschaftlicher Stabilität beiträgt. \nDie Tagung richtet sich an KI‑Fachleute\, Naturwissenschaftler\, Ingenieure\, Mediziner\, Geistes und Sozialwissenschaftler sowie Philosophen\, Ethiker und Rechtswissenschaftler. Gemeinsam sollen die Funktionsprinzipien moderner KI – statistisches Lernen\, neuronale Netze\, generative Modelle – ebenso diskutiert werden wie ihre epistemischen und ethischen Grenzen\, ihre Auswirkungen auf demokratische Wissenskulturen und ihre Rolle in der Transformation der Produktivkräfte. Ziel ist es\, Kriterien zu entwickeln\, die Chancen der KI verantwortungsvoll zu nutzen\, ihre Risiken präzise zu bestimmen und Wege zu einer wissenschaftlich wie gesellschaftlich tragfähigen Zukunft zu eröffnen.
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SUMMARY:Rundgang auf dem Campus-Dahlem
DESCRIPTION:Zur Geschichte der Wissenschaft in Berlin\n\nRundgang auf dem Campus-Dahlem mit unserer Kollegin Annette Vogt (Organisation: Gisela Boeck\, Annette Vogt\, Gerhard Pfaff) \n\nTermin: 11.05.2027\, 15.30 Uhr\n\nDer Rundgang in Dahlem führt zu ehemaligen Forschungsbauten des Campus\, wo in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen gemacht wurden. Ab 1912 entstand in Dahlem der erste deutsche Forschungscampus auf der grünen Wiese\, errichtet von der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft\, deren Nachfolgerin die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ist. Bis heute wird ein Teil der historischen Gebäude von der MPG und der Freien Universität Berlin genutzt. Während des Rundgangs gibt es auch ausführliche Informationen zu den Schicksalen von Dahlemer Forscherinnen und Forschern.
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