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DESCRIPTION:Donnerstag\, den 13. Juni 2024 \n13:30–15:30 Uhr\, Plenum der Leibniz-Sozietät\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nVortrag: \nMichael Succow (Greifswald) \nNasse Moore braucht das Land!\nAbstract: \nMoore gehören zu den bedeutendsten CO2-Senken unserer Biosphäre. Das gilt aber nur\, solange die Pflanzendecke des Moores Wasserüberschuss aufweist und der sich aufbauende Torfkörper sauerstofffrei bleibt. Jede Form der Entwässerung kehrt dieses Prinzip um! Trockengelegte Moore verursachen in Deutschland 37 Prozent aller landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen\, bei einem Anteil von sieben Prozent an der landwirtschaftlich genutzten Fläche.  \nIm Laufe der nacheiszeitlichen Vegetationsentwicklung wurde Mitteleuropa mit Ausnahme der Hochlagen der Gebirge von einer geschlossenen Waldlandschaft eingenommen\, nur unterbrochen von offenen Wasserflächen und Mooren. Dichte Wälder schufen mit ihrer Verdunstung zusammen mit Gewässern und Mooren ein humides\, kühlendes Klima. Aufgrund des Klimas zeigten Moore insbesondere im Mittelalter („Kleine Eiszeit“) ein gutes Wachstum\, also hohe Torfakkumulation. Die ursprüngliche Moorfläche in Deutschland dürfte mehr als fünf Prozent der Landfläche betragen haben. In allen vier nördlichen Bundesländern (Schleswig-Holstein\, Niedersachsen\, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg) waren mehr als zehn Prozent der Landfläche mit Mooren bedeckt. \nAktueller Zustand der Moore in Deutschland – Eine Verlustbilanz \nTorfabbau und agrarische Moornutzung nach Entwässerung führten zu großen Moorbodenverlusten insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.  Von der Gesamtfläche organischer Böden in Deutschland werden derzeit über 90 Prozent weiterhin entwässert und sind mehr oder weniger in Nutzung\, nur ca. vier Prozent bilden noch oder wieder Torf! Dabei handelt es sich vor allem um Moore im Voralpenraum\, in den Mittelgebirgen und einige große\, wiedervernässte Moore in Norddeutschland. Die entwässerten Moore Deutschlands verursachen derzeit jährlich 53 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente\, das sind sieben Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland (UBA 2021). Damit erzeugen Moore als relativ kleine Landflächen sehr hohe Emissionen. Besonders augenfällig ist das bei den landwirtschaftlich genutzten Mooren: die Klimafolgekosten der derzeitigen entwässerungsbasierten landwirtschaftlichen Moorbodennutzung in Deutschland belaufen sich auf jährlich 7\,2 Milliarden Euro – das entspricht der Netto-­Wertschöpfung der gesamten deutschen Land­wirtschaft im Jahr 2018 (BfN-Skripten 616\, 2021). \nLösungen: Wiedervernässung und Paludikultur \nDie Wiedervernässung von Mooren\, also die Anhebung der Wasserstände bis zur Geländeoberkante\, reduziert die Treibhausgasemissionen erheblich. In einem moorreichen und industriearmen Bundesland wie Mecklenburg-Vorpommern bietet die Moorwiedervernässung das Potenzial\, bis zu 30 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Der Erhalt der Moorböden als Kohlenstoffspeicher und perspektivisch das Wiederherstellen als Kohlenstoffsenken in unserer Kulturlandschaft ist eines der wichtigsten und effizientesten Handlungsfelder im Rahmen eines naturbasierten Klimaschutzes. \nDabei muss uns bewusst sein\, dass diese „neuen Moore“ aufgrund der degradierten Oberböden\, hoher Nährstofflasten und des gestörten Landschaftswasserhaushalts nicht denen gleichen\, die sie vorher waren.  Alternative Nutzungsformen für revitalisierte Moore und winterlicher Überstau sind notwendig\, um den „Selbst-Oligotrophierungseffekt“ eines wachsenden Moores in einer aktuell überernährten Landschaft zu beschleunigen. Für viele der wiedererstellten semiaquatischen Ökosysteme ist mit dem Ansatz der „Paludikultur“ eine ganze Palette von alternativen Nutzungsformen bei gleichzeitigem Torferhalt bzw.  allmählicher erneuter Torfbildung gegeben\, verbunden mit der Hoffnung auf Wiederkehr der einst hier herrschenden Biodiversität. \nHerausforderungen \nGroße Aufgaben stehen vor uns\, um zu einer „klimaneutralen Landnutzung“ als einzig zukunftsfähiger Form umzusteuern. Wachsende\, funktionstüchtige Moore spielen dabei eine maßgebliche Rolle. Dafür müssen die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden: Die EU­-Agrarförderungen stehen derzeit noch immer ohne Einschränkungen für entwässerte landwirtschaftlich genutzte Moore zur Verfügung. Damit werden öffentliche Gelder für eine Landnutzung bereitgestellt\, die hohe gesellschaftliche Kosten verursacht und den europäischen und nationalen Zielen zum Klimaschutz\, Gewässerschutz und Biodiversitätserhalt konträr entgegensteht.  In vielen Fällen ist die Wertschöpfung auf Moorböden zudem so gering\, dass die Bewirtschaftung erst durch die hohen gesellschaftlichen Transferzahlungen wirtschaftlich tragfähig wird.  Im Gegensatz dazu werden Paludikulturen durch die aktuellen agrarpolitischen Rahmenbedingungen stark benachteiligt\, da sie zumeist nicht als beihilfefähig angesehen werden.  In der nächsten Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2023 wird sich dies zum Glück ändern. \nUm die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen\, müssen umgehend so viele Moore wie möglich wiedervernässt werden\, soweit dafür noch genügend Wasser verfügbar ist. Neben den verringerten Emissionen\, einer hohen Verdunstung und damit Kühlung ist die rasche Besiedelung derartiger Feuchtgebiete durch gefährdete\, selten gewordene Tier- und Pflanzenarten zu erwarten. Wiedervernässte Moore haben auch eine wachsende Bedeutung für den naturorientierten Tourismus. In diesem Sinne: neue\, nasse Moore braucht das Land – um die Natur und unserer selbst willen! \nVita: \nAls Sohn eines Landwirts wurde Michael Succow am 21. April 1941 in Lüdersdorf im Osten Brandenburgs geboren. Auf dem Hof seiner Eltern hatte er die Schafe zu hüten. Er begann mit 13 Jahren\, seine Naturbeobachtungen aufzuschreiben. Inzwischen sind es zwölf Tagebücher\, die von der einstigen biologischen Vielfalt in der bäuerlichen Kulturlandschaft zeugen. Während der Jugendzeit entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zu den Pionieren des ostdeutschen Naturschutzes\, dem Ehepaar Kretschmann in Bad Freienwalde. \nSeinen Neigungen folgend studierte Michael Succow von 1960-65 Biologie an der Universität Greifswald. Im Zuge des “Prager Frühlings” musste er allerdings seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent aufgeben und sich “in der Produktion bewähren”. \nVon 1969-73 arbeitete er als Standorterkunder im VE Meliorationskombinat Bad Freienwalde daran mit\, neue Flächen für die landwirtschaftliche Intensivierung zu erschließen. Dennoch konnte er 1970 “nebenher” seine Dissertation mit dem Thema „Die Vegetation der nordmecklenburgischen Flusstalmoore und ihre anthropogene Umwandlung“ abschließen und an der Universität Greifswald promovieren. \nAb 1974 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR tätig. Eine Rückkehr an eine Universität wurde Michael Succow mehrfach verwehrt\, obwohl er 1981 seine Habilitationsschrift “Landschaftsökologische Kennzeichnung und Typisierung der Moore der DDR“ an der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften verteidigte. \nSein Engagement vor allem im ehrenamtlichen Natur- und Umweltschutz im Rahmen des Kulturbundes der DDR war in dieser Zeit wesentlicher Teil seines Lebens. Als Folge wurde er im Januar 1990 im neu strukturierten Ministerium zum Stellvertretenden Minister für Natur-\, Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR\, nachdem die Bürgerbewegungen schon im Herbst 1989 die Schaffung eines eigenen Ministeriums für Naturschutz gefordert hatten. Michael Succow war zuständig für den Naturressourcenschutz und die Landnutzungsplanung – Felder\, die es bislang so nicht gab. In diesem Amt gelang ihm gemeinsam mit dem von ihm ins Ministerium geholten Freund*innen und Weggefährt*innen der Coup\, das sogenannte “Nationalparkprogramm” zu initiieren. Bereits im März 1990 konnten knapp 12% des DDR-Territoriums einstweilig durch den Ministerrat als Großschutzgebiete ausgewiesen werden. Es waren insbesondere bisherige Staatsjagdgebiete\, Grenzsicherungsräume und Truppenübungsplätze. Bis zur Wiedervereinigung gelang es\, davon fast die Hälfte als Biosphärenreservate\, Nationalparke und Naturparke neuer Prägung mit eigenen Verwaltungen in den Einigungsvertrag einzubringen und damit endgültig zu sichern. In den neu entstandenen Bundesländern schafften es die Regierungen in den folgenden Jahren\, auch die restlichen einstweilig gesicherten Flächen in Großschutzgebiete zu überführen. \nIm Jahr 1992 erfolgte Michael Succows Berufung zum Universitätsprofessor an die Universität Greifswald. Als Direktor des Botanischen Institutes und des Botanischen Gartens\, das er durch die Einwerbung von vier Stiftungsprofessuren zu einem interdisziplinären Lehr- und Forschungsinstitut ausbaute\, entwickelte er den für Deutschland neuen Studiengang Landschaftsökologie und Naturschutz. Es begann eine erfolgreiche moorkundliche sowie landschaftsökologisch-naturschutzorientierte Forschungstätigkeit im In- und Ausland. Das bedeutete die Intensivierung der bereits 1990 begonnenen Arbeit zum Schutz bzw. zur nachhaltigen Nutzung von Ökosystemen in Transformationsländern des Ostens\, der Mongolei und China. Es konnten zahlreiche Naturschutzgroßprojekte initiiert werden. UNESCO-Weltnaturerbe-Gebiete in Kamtschatka\, im Lena-Delta\, in Kasachstan und der Kaukasus-Region\, Biosphärenreservate der UNESCO in Kirgisistan\, Kasachstan und Usbekistan sowie Nationalparke in der Mongolei\, in Georgien\, in Russland und Belarus sind das Ergebnis. \n1997 wurde Michael Succow der Alternative Nobelpreis der Right Livelihood Award Foundation verliehen. Mit dem Preisgeld gründete er 1999 die Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur. Bis heute ist er international sowie national im Naturschutz aktiv\, vor allem beim Moor- und Klimaschutz\, der Etablierung von Biosphärenreservaten und Welterbegebieten und in Deutschland insbesondere für eine zukunftsfähige\, das heißt ökologisch orientierte Landnutzung. \nMehr Informationen: www.succow-stiftung.de
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 13. Juni 2024 \n10:00–12:00 Uhr\, Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://us02web.zoom.us/j/84315682119?pwd=tsLMFwmv9aL0amlMjCaY8SAj0pQbVa.1\nMeeting-ID: 843 1568 2119\nKenncode: 946146 \nVortrag: \nNick Schmid (BScN.)\, Prof. Dr. Olaf Scupin (MLS) \nKrankenpflege während der deutschen Kolonialherrschaft. Ausgewählte Biografien und die Arbeits- und Lebensverhältnisse von Krankenschwestern in Namibia (ehem. Deutsch-Südwestafrika) zwischen 1893 und 1915 \nAbstract: \nIm ersten Teil des Projektes „Krankenpflege in der Kolonialgeschichte Deutschlands“ befasste sich eine Forschungsgruppe mit der pflegerischen Ausbildung von deutschen Krankenschwestern und Laienpflegerinnen vor ihrem Aufenthalt in Deutsch-Südwestafrika um 1900\, der christlichen Mission und Pflege im Kontext der deutschen Kolonialherrschaft\, als einem moralischen Konfliktfeld\, der Analyse von Tagebuchaufzeichnungen deutscher Schutztruppensoldaten in der Zeit zwischen 1904-1908 und der Organisation der Konzentrationslager\, Lazarette und Krankenhäuser in Deutsch-Südwestafrika. Diese Ergebnisse werden im ersten Band zum Thema Ende 2024 publiziert. \nIm zweiten Teil des Projektes (April ´22 – Dezember ´23) wurden Krankenschwestern identifiziert\, die zwischen 1893 bis 1915 in der ehemaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika tätig gewesen sind. Die ersten Teilergebnisse sollen in diesem Vortrag vorgestellt werden. \nDie Geschichte der Pflege ist so alt wie die der Menschen selbst. Trotz dieser Tatsache ist selbst Angehörigen der Pflegefachberufe die pflegehistorische Forschung häufig kein Begriff und das Wissen über die Geschichte ihrer eigenen Profession bleibt fragmentiert. Die Geschichte der eigenen Berufsgruppe zu kennen ist jedoch ein notwendiger Teil\, um heutige sowie zukünftige Entwicklungen zu verstehen und die eigene Praxis kritisch reflektieren zu können. Dies schließt dunkle Kapitel wie die Beteiligung an Verbrechen ebenso ein wie positive Aspekte\, Leistungen und Errungenschaften der eigenen Profession. Um die bislang wenig erforschte Geschichte der Pflege weiter aufzuarbeiten\, haben sich vier Studierende des Masterstudiengangs Pflegewissenschaft/Pflegemanagement der Ernst-Abbe-Hochschule Jena in den letzten zwei Jahren mit einem Thema beschäftigt\, zu dem es bis heute praktisch keine wissenschaftlichen Untersuchungen gab – der Krankenpflege in der deutschen Kolonialgeschichte. Beginnend mit dem Beispiel Namibias (ehemals Deutsch-Südwestafrika) erforschten die Studierenden die Gesundheitsstrukturen der ehemaligen Kolonie aus pflegerischer Perspektive und identifizierten besondere Persönlichkeiten\, sowie Arbeits- und Lebensverhältnisse von Krankenschwestern. Im Rahmen des Vortrags werden Teile der Forschungsergebnisse präsentiert und Einblicke in die Lebens- und Gedankenwelten von Krankenschwestern aus der ehemaligen Kolonie gegeben. \nVita Nick Schmid: \nAusbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger an der Akademie für Medizinische Berufe Freiburg und Studium der Pflegewissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (BSc). Aktuell Student der Pflegewissenschaft\, Schwerpunkt Advanced Nursing Practice (MSc) an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena\, Fachbereich Gesundheit und Pflege. Seit 2021 beschäftigt an der Charité-Universitätsmedizin Berlin (Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin). Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpfleger und dezentraler Praxisentwickler auf einer Intensivstation am Campus Benjamin Franklin. \nVita Olaf Scupin: \nAusbildung zum Krankenpfleger und Fachweiterbildung zum Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege (Westfälische-Wilhelms-Universität Münster/Westf. – Prof. Dr. Dr. P. Lawin). Qualifizierung zur Leitung des Pflegedienstes. Zwischen 1995 – 2005 Direktor in 3 Kliniken. \nStudium der Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Fachhochschule Neubrandenburg (Prof. Dr. H.-J. Götze). 2003 Promotion am Institut für Wissenschaftsphilosophie und Humanontogenetik der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. K.-F. Wessel). Seit 2004 Professor am Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) mit dem Berufungsgebiet „Pflegemanagement“. Seit 2009 Direktor am Institut für Coaching und Organisationsberatung der EAH Jena. Lehre in den Fachbereichen Betriebswirtschaft\, Sozialwesen und SciTec. Vorstandsmitglied im Landespflegerat Thüringen und der Gesellschaft für Humanontogenetik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2017 Direktor für Pflegeentwicklung am Deutschen Zentrum für Orthopädie der Waldkliniken Eisenberg. Seit 2019 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.
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SUMMARY:Klassensitzung SGW fällt aus!
DESCRIPTION: Diese Veranstaltung fällt wegen einer Absage des Referenten aus.\nBernd Markus Zunk (MLS) \nDie Bedeutung des Lehrfaches „(Allgemeine) Betriebswirtschaftslehre“ an Technischen Universitäten und Hochschulen im gegenwärtigen Spannungsfeld von Nachhaltigkeit\, Innovation und Digitalisierung: Evidenzbasierter Entwurf eines multidisziplinären Kompetenzprofils am Beispiel des Wirtschaftsingenieurwesens\n 
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SUMMARY:Ehrenkolloquium zu Ehren von E.Sommerfeld und W.Krause
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät veranstaltet zu Ehren ihrer Mitglieder \nProf. Dr. Erdmute Sommerfeld\, anlässlich ihres 80. Geburtstages \nund \nProf. Dr. Werner Krause\, anlässlich seines 85. Geburtstages \ndas \nKolloquium: Historisches und Aktuelles über Forschungen zur menschlichen Informationsverarbeitung\nam 30. Mai 2024\, 13.30 Uhr – 17.30 Uhr \nim Rathaus Friedrichshagen (Historischer Ratssaal)\, Bölschestraße 86\, 12587 Berlin. \nIch beehre mich\, Sie und Ihre Begleitung zu dieser Veranstaltung herzlich einzuladen. \nProf. Dr. Gerda Haßler\nPräsidentin\n \nEine online-Teilnahme ist ebenfalls möglich. \n  \nProgramm (Flyer zum Download) \n 13.30 Uhr  \nEröffnung und Begrüßung \nGerda Haßler\, Präsidentin der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin (LS) \n 13.35 Uhr \nHeinz-Jürgen Rothe (MLS)\, Berlin:  \nLaudatio für Prof. Dr. Erdmute Sommerfeld \nElke van der Meer\, Berlin: \n„Überdurchschnittliche geistige Leistungsfähigkeit – die neuronale Effizienzhypothese im Spiegel empirischer Befunde“ \n14.35 Uhr \nGundula Seidel\, Jena: \nLaudatio für Prof. Dr. Werner Krause \nFrank Heinrich\, Jena: \n„Mathematikdidaktische Betrachtungen zu ausgewählten Arbeiten von Werner Krause zum Thema Problemlösen” \n15.35 Uhr \nDiskussion \n 16.00 Uhr \nErdmute Sommerfeld (MLS)\, Senzig:  \nErinnerung und Dank \nWerner Krause (MLS)\, Jena: \nErinnerung und Dank \n16.30 Uhr \nEmpfang der Jubilare
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SUMMARY:AK Wissenschaftsgeschichte
DESCRIPTION:Liebe Kolleginnen und Kollegen\, \nam 11. April 2024 wurde nach der Jahrestagung 2024 der Arbeitskreis Wissenschaftsgeschichte gegründet. \nAnliegen dieses Arbeitskreises ist es\, wissenschaftshistorische Aktivitäten\, von denen es in der Leibniz-Sozietät nicht wenige gibt\, zusammenbringen und gemeinsame Vorhaben zu entwickeln. Alle Kollegen\, die sich für diesen Arbeitskreis interessieren\, laden wir zu einem \nZoom-Meeting am Montag\, 27. Mai 2024\, 10 Uhr \nIn Zukunft wird es auch Treffen in Präsenz und im hybriden Format geben. Bitte teilen Sie uns Ausschlusszeiten und Ihre E-Mail-Adresse mit\, wenn Sie dazu eingeladen werden wollen. \nDiese Einladung richtet sich an alle Kollegen aus Natur-\, Technik-\, Sprach-\, Kultur-\, und Sozialwissenschaften mit wissenschaftshistorischen Interessen\, von biographischen Studien bis zu disziplinenübergreifenden theoriengeschichtlichen Forschungen und unterschiedlichen Möglichkeiten der Beteiligung. \nBeim ersten Treffen am 27. Mai werden wir uns über unsere Interessen\, laufende Arbeiten\, Erwartungen und Ideen austauschen. \nWir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen. \nHerzliche Grüße \nGerda Haßler Ekkehard Höxtermann
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SUMMARY:Geschäftssitzung und Plenum
DESCRIPTION:13.00 Uhr\nGeschäftssitzung (nicht öffentlich)\n\n13.30 Uhr\nTilman Bezzenberger (MLS)\nVon „corpus habere“ zur Business Corporation\nonline Teilnahme am Vortrag ist möglich. \nAbstract\nBei der Business Corporation oder Kapitalgesellschaft als Rechtsform für Unternehmen und vor allem für Großunternehmen bahnt sich ein Epochenwandel an\, und niemand weiß\, was dann kommt. Da lohnt ein kurzer weltgeschichtlicher Rückblick; vielleicht zeichnet sich so eine Perspektive ab. Vorformen der Wirtschaftskorporation gab es schon im römischen Recht und im Mittelalter. Aber das waren Gestaltungen\, die man heute eher dem öffentlichen Sektor zuordnen würde. Erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Business Corporation privat geworden. Sie war anfangs von ihren Aktionären oder Shareholders geprägt. Doch in den wirklich großen und oft multidivisionalen Unternehmen\, wie sie im frühen 20. Jahrhundert aufkamen\, herrschten lange die Manager. Das galt übrigens auch im deutschen Finanzkapitalismus\, nur höher aggregiert und mehr staatlich beeinflusst. Seit den 1980er Jahren hat sich das – wie so vieles – radikal geändert. Der Anteilsbesitz\, der unter der Managerherrschaft meist fragmentiert und weitgehend passiv war\, ist jetzt weniger fragmentiert\, und der Finanzmarkt hat sich zu einem Markt für Unternehmenskontrolle entwickelt\, über den die Anteilsbesitzer ihre Interessen mit Macht durchsetzen. Nach der großen Finanzkrise von 2008/2009 kommt jetzt aber mit einiger Verspätung die Legitimität des Finanzmarktkapitalismus ins Wanken. \nLebenslauf Tilman Bezzenberger – Kurzfassung\nTilman Bezzenberger\, geboren 1957 in Berlin\, hat an der Universität Freiburg im Breisgau\, der Freien Universität Berlin und der Ludwig-Maximilians-Universität München Geschichte\, Philosophie und Rechtswissenschaft studiert\, war dann lange Zeit Rechtsanwalt in Berlin mit Tätigkeitsschwerpunkt im Unternehmensrecht und von 2004 bis 2023 Professor an der Universität Potsdam für Bürgerliches Recht\, Gesellschaftsrecht und Europäisches Zivilrecht. Jetzt ist er wieder Rechtsanwalt in Berlin. Sein wissenschaftliches Hauptinteresse gilt dem Gesellschaftsrecht und  speziell dem Recht der Aktiengesellschaften (Corporate Finance und Corporate Governance). Außerdem hat er auf Potsdamer Seite den Deutsch-Französischen Studiengang Rechtswissenschaft betreut\, den die Universität Potsdam gemeinsam mit der Université Paris Nanterre betreibt und oft und gerne als Gastprofessor in Nanterre unterrichtet. Seit 2022 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät.
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 16. Mai 2024 \n10:00–12:00 Uhr\, öffentliche Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \nDie Sitzung findet als Zoom-Videokonferenz statt: \nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/65667231796?pwd=ajc5cUxMUDNCbjlIOHNOQzA5VXdSUT09\nMeeting-ID: 656 6723 1796\n  \nVortrag: \nTao Wang (Beijing) \nContinental assembly/growth and orogenic types: Big data of magmatic rocks \n  \nAbstract: \nThe continental crust distinguishes Earth from other planets and records its unique evolutionary history characterized by its assembly and growth during orogenesis. Many issues are still not known well\, including what are the ways of assembly of complex continents\, whether voluminous Phanerozoic growth occurs or not\, what are the relationships of the assembly and crustal growth to orogeny\, and how to quantitatively evaluate them. \nThe talk presents the results of recent research on these issues based on big data of igneous rocks. Five stages of the assembly of the complex Asian continent\, including a roll-back\, scissor-like closure of the Mongolian Okhotsk Ocean\, were constructed through the spatial-temporal evolution of magmatic belts mainly based on geochronology datasets. \nNd-isotopic mapping of 8 typical Phanerozoic orogens characterizes their architecture and crustal growth. The results demonstrate that the proportions of juvenile crust decrease from typical accretionary (> 59%) to general accretionary (50% – 30%)\, to accretionary–collisional\, and to collisional orogens and confirm voluminous (> 50%) Phanerozoic crustal growth. A new approach is proposed to quantitatively characterize orogen types and their evolution as well as their relationships with crustal growth through isotope mapping. \nVita: \nProfessor Tao Wang is Senior Researcher of the Institute of Geology\, CAGS (Chinese Academy of Geological Science)\, Director of the National Committee of Experts of Regional Geological Mapping\, Deputy Director of Regional Geology and Mineralization Specialized Committee\, China Geological Society and Director of the Beijing SHRIMP center (2018-2023). His major research interests are geological mapping\, granitic origin\, structural geology\, tectonics\, orogenic evolution\, continental crust\, deep Earth probes\, and metallogeny. He published several sheets of 1:50000-scale Geological Maps. Tao Wang is the leader of IGCP-662 and co-leader of OnePetrology of DDE (Deep-time Digital Earth\, the first IUGS-recognized Big Science Programme). He published about 290 papers in national and international journals and is listed in the top 2%-rank global scientists and top 1%-rank of global scientists in 2022.
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SUMMARY:Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Ulrich Busch (MLS) und Dorothee Röseberg (MLS) \n „Die Leibniz-Sozietät als zweite Wissenschaftskultur?“   Streitgespräch mit Diskussion\nLink zum Diskussionsbeitrag von Ulrich Busch \nLink zum Diskussionsbeitrag von Dorothee Röseberg \nVita von Ulrich Busch \nUlrich Busch legte 1969 in Magdeburg das Abitur ab und erlernte in der Deutschen Notenbank den Beruf eines Bankkaufmanns. Anschließend studierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin Finanzökonomie. 1976 wurde er zum Dr. oec. promoviert. Danach war er in leitender Funktion in der Staatsbank der DDR tätig. 1981 wechselte er an die Humboldt-Universität\, erwarb die Facultas Docendi und habilitierte sich 1984 auf dem Gebiet der Finanzwissenschaft. 1987 wurde er zum ord. Dozenten für Politische Ökonomie berufen. Nach 1990 wirkte er aktiv an der Umstrukturierung und dem Neuaufbaus der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät mit. Nach der Abwicklung der Fakultät arbeitete er bis 2009 als Dozent und Leiter wissenschaftlicher Projekte an der Humboldt-Universität und an anderen Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie im privaten Bankwesen. Zuletzt war er an der Technischen Universität Berlin beschäftigt. Zudem wirkte er als Gastprofessor an der Wirtschaftsuniversität Budapest\, als Dozent an der Frankfurt School of Finance & Management in Frankfurt a. M. und an einer Reihe in- und ausländischer Universitäten. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Geldtheorie und -politik\, Transformation und ökonomische Aspekte der deutschen Vereinigung. Herr Busch ist seit 2009 Mitglied der Leibniz-Sozietät. Von 2010 bis 2021 war er Schatzmeister der Sozietät. \nVita von Dorothee Röseberg \nDorothee Röseberg wurde 1951 in Caputh bei Potsdam geboren und schloss ihre Schulzeit in Berlin 1969 mit dem Abitur und einer Berufsausbildung als Handelskauffrau ab. Ihr Diplomlehrer-Studium für Französch und Russisch (1969 bis 1973) an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) führte sie zunächst in den schulpraktischen Dienst. 1977 kehrte sie als Aspirantin an das Institut für Romanisitk der HUB zurück\, wo sie 1982 mit einer Arbeit über die “Französische Jugendbewegung und Jugendpolitik der FKP seit 1968” promovierte (Dr. phil.). Von 1982 bis 1991 war sie wissenschaftliche Assistentin im Bereich Literaturwissenschaft. Ihre facultas docendi erhielt sie 1990 für das Gebiet „Literatur- und Kulturgeschichte Frankreich“. Sie habilitierte sich 1991 mit einer Arbeit zur “Funktionsgeschichte französischer Literatur in der Bildungsgeschichte der französischen Eliten (18.-20. Jh.)” (Promotion B). 1994 erfolgte der Aufhebungsvertrag an der HUB. Sie erhielt ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit Lehrverpflichtungen an der Universität Potsdam und wurde noch im gleichen Jahr auf die Professur „Kultur romanischer Länder“ an die TU Chemnitz berufen. 1997 erfolgte der Ruf auf die C4-Professur für Romanistik und Kulturwissenschaft (mit Schwerpunkt Frankreich) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. \nHier entwickelte und leitete sie seit 2002 den internationalen  Studiengang „Interkulturelle Europa- und Amerika-Studien“ und war Programmbeauftragte für die Universität Paris Nanterre. Über viele Jahre wirkte sie als Mitglied im wissenschaftlichen Beirat und als Gutachterin der Deutsch-Französischen Hochschule und in Auswahlgremien des DAAD. 2007 erfolgte die Berufung zur assoziierten Wissenschaftlerin im Landesforschungsschwerpunkt „Aufklärung – Religion – Wissen. Transformationen des Religiösen und des Rationalen in der Moderne“\, wo sie seit 2010 als wissenschaftliche Betreuerin im gleichnamigen Graduiertenkolleg des Exzellenznetzwerkes tätig war. Gastprofessuren führten sie nach Frankreich\, Togo\, Kamerun und in die Schweiz. Dorothee Röseberg ist bis heute  als Gutachterin für internatioanle Akademien und Stiftungen.und in den landesweiten Akkreditierungsverfahren von Studiengängen tätig. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Geschichte\, Theorie und Methoden fremdsprachlicher Kulturwissenschaft\, Fremderfahrungsforschung\, Erinnerungskulturen\, Transkulturelle Kulturmusterforschung: ‚formation de la raison‘\,  sowie Kulturgeschichte Frankreich/DDR. \nFür ihre Forschungen im Bereich der deutsch-französischen Kulturgeschichte wurde sie 2015 vom französischen Staat zum Officier dans l‘Ordre des Palmes Académiques ernannt. 2019 erhielt sie für ihr Engagement in den deutsch-französischen Beziehungen den Prix franco-allemand de Champagne. Sie ist seit 2012 Mitglied der Leibniz-Sozietät\, seit 2016 Vizepräsidentin. \n 
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe \n„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ \nzu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein: 10. Mai 2024 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 5.16. \nDiskutiert werden soll zum Thema: \nKultur und moralisierende Weltsichten als Kriegstreiber in Russland und bei uns\nThematische Einführung: Prof. i.R. Dieter Segert (MLS) \nDer Krieg zwischen Russland und der Ukraine war nicht nur Anlass zur Ausrufung einer spezifischen „Zeitenwende“\, er ist zunehmend deren wesentliches Charakteristikum und bestimmt aktuelle Zeitdiagnosen: Auch für Europa scheint die (zu) lange friedliche Ordnung vorbei. Politiker benennen die noch verbleibenden Jahre bis zum großen Kriegsausbruch\, erheben Kriegstüchtigkeit zum Leitmotiv politischen Agierens. In den Medien ist Krieg längst die neue Normalität beim lockeren Morgentalk: Eine schleichende Neuformatierung des Zeitgeistes. \nWelche kulturellen oder ideologischen Narrative werden warum herangezogen? Was sind deren Konsequenzen\, was wäre ihnen entgegenzusetzen? Dieter Segert wird dafür vor allem Russland in den Blick nehmen\, das geläufig nur als „Putin-Land“ erscheint und so verklärt wird. Wie hängt das mit den Debatten bei uns zusammen – auch das ist zu diskutieren. Vorgeschlagene Schwerpunkte für den Einstieg: \nWelche Art von Konservatismus treibt die russische Elite und wie ist er entstanden? \nFaschismusvorwurf und moralisierende Perspektiven auf den Gegner als Argument der Beteiligung am Krieg \nGeistige Abrüstung als Voraussetzung von Friedenspolitik \nLiteratur:  \nKatharina Bluhm: Russland und der Westen Matthes & Seitz 2024 (2. Auflage) – (Einleitung\, 7-26; Schlussbetrachtung\, 383-388) \nSergej Karaganow – Interview mit Gabor Stier (aus Nachdenkseiten\, 2. Februar 2024) \nDieter Segert: In der Sprache abrüsten! EASTBLOG 15.5.22 \nDers.: Wir müssen auch im Denken abrüsten. Berliner Zeitung 16./17.3.24 \nMichael Thomas (Nachfragen/Anmeldungen unter thomas.micha@t-online.de)
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SUMMARY:Jahrestagung der Leibniz-Sozietät  "Kant und die Rezeption der Aufklärung"
DESCRIPTION:Die Veranstaltung findet im hybriden Format statt. \nProgramm\n13.00 Uhr\nGerda Haßler\, Präsidentin der LS\nBegrüßung und Eröffnung  \n13.15 Uhr\nHeiner F. Klemme (Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg)\nHumanität und Selbsterhaltung. Kant oder Heidegger?\nDiskussion \n14.30 Uhr\nHermann Klenner (MLS)\nImmanuel Kant im Widerstreit um Frankreichs Revolution\nDiskussion \n15.15 Uhr:  Pause \n15.45 Uhr\nHans-Christoph Rauh (Berlin)\nWie wirkte Kant aufklärerisch-kritisch in der DDR-Philosophie?\nDiskussion \n16.30 Uhr\nGerda Haßler (MLS)\nKants Herausforderung an die Sprachtheorie\nDiskussion \n17.15 Uhr\nAnnette Vogt (MLS)\nMathematiker als Kantianer?\nDiskussion \n18.00 Uhr\nUlrich Busch (MLS):\nKant\, Fichte\, Goethe – unterschiedliche Antworten auf die Frage nach der Funktionalität des Geldes\nDiskussion \n18.30 Uhr\nGründung des Arbeitskreises Wissenschaftsgeschichte  \nMaterial zur Jahrestagung
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SUMMARY:Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kybernetik
DESCRIPTION:Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kybernetik \nLaudatio sowie Fachvortrag aus dem Bereich Kybernetik \nVerleihung des Heinz-von-Förster-Preises an P. K. Fleissner (MLS) und J. W. Dietrich \nOrt: Historisches Rathaus Friedrichshagen\, Zeit: 10:00 bis 12:30 Uhr \nZoom Link für die Veranstaltung:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/68191683557?pwd=V0Z6UDU5NjdwejMvalFrZjdBZ1JWQT09 \nMeeting-ID: 681 9168 3557
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SUMMARY:Keine Sitzung der Klasse SGW
DESCRIPTION:Wegen des Kolloquiums “Kant und die Rezeption der Aufklärung” entfällt am 11. April die Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften.
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SUMMARY:3. Rohstoffkolloquium
DESCRIPTION:Die Arbeitsgruppe Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum-\, Astrowissenschaften (GeoMUWA) der Gelehrtengesellschaft Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. organisiert in Zusammenarbeit mit GREENPEG.eu am 20. März 2024 an der Universität Potsdam das \n3. Rohstoffkolloquium \nKritische Rohstoffe – große Bedeutung und geringes öffentliches Bewusstsein – was ist zu tun?\nVon der EU als kritisch definierte Rohstoffe sind unverzichtbar für moderne Technologien unter anderem zur Realisierung der Energiewende. Die Verfügbarkeit kritischer Rohstoffe kann jedoch durch politische\, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Ereignisse beeinträchtigt werden. Deshalb hat die EU bis 2030 das Ziel gesetzt\, 10% des EU-Verbrauchs dieser Rohstoffe innerhalb der EU abzubauen. Gleichzeitig sinkt in der Bevölkerung die Akzeptanz für den lokalen Rohstoffabbau. Ziel des 4. Rohstoffkolloquiums ist\, die Gründe des geringen öffentlichen Bewusstseins für dieses Thema zu analysieren und mögliche Wege für eine größere Akzeptanz für den Bergbau aufzeigen. \nProgramm (10:00-16:00) (als PDF Datei zum Download) \n10:00-10:15: Prof. Dr. Gerda Haßler (MLS\, Universität Potsdam): Eröffnung \n10:15-10:45: Prof. Dr. Christoph Hilgers (Karlsruher Institut für Technologie): Rohstoffbewusstsein und geostrategische Rohstoffsicherung \n10:45-11:15: Knut Ansgar Hirsch (DMT GmbH and Co. KG\, stellv. Vorsitzender des Vereins Rohstoffwissen): Der Bürgerdialog Rohstoffe – wissenschaftsbasierte Aufklärung der Bevölkerung \n11:15-11:45: Fiarra Pudritzki und Prof. Dr. Steffen Kolb (HTW Berlin): Geothermie und Lithium: Mediale Darstellung von Geothermie in Südwestdeutschland mit einem Ausblick auf Lithiumförderung \n11:45-12:15: Dr. Bastian Mrosko (Universität Innsbruck): Sehen – Staunen – Anfassen – Experimentieren – Verstehen: Möglichkeiten der Schaffung von öffentlichem Bewusstsein in der jungen Generation \n12:15-13:30: Mittagspause \n13:30-14:00: Dr. Kate Smith und Prof. Frances Wall (University of Exeter): Umwelt- und soziale Auswirkungen der Anwendung von konventionellen und neuen Explorationstechniken – Fallstudien aus dem GREENPEG EU-Projekt \n14:00-14:30: Prof. Dr. Thomas Seifert (TU Bergakademie Freiberg): Lagerstätten kritischer Metalle im Erzgebirge-Krušné Hory-Vogtland – Status und Ausblick \n14:30-15:00: Dr. Hennes Obermeyer (MLS\, Inspekt eG): Kritische Baustoffe \n15:00-16:00: Zusammenfassende Diskussion und Ausblick \n17:00: Gemeinsames Essen in der Piazza Toscana \n  \nDer Veranstaltungsort ist die Universität Potsdam\, Standort Griebnitzsee\, Komplex 3\, Haus 7\, Raum 0.39\, August-Bebel-Str. 89\, 14482 Potsdam\, in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Griebnitzsee (S-Bahn S 7 sowie RB) \nDie Teilnahme ist kostenlos. Es besteht die Möglichkeit\, per Zoom an der Veranstaltung teilzunehmen (Hybrid-Veranstaltung)\, die Zoom-Einwahldaten sind die folgenden:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/67502165885?pwd=bkN2SHdWRUtkTTJiQ25OUmNhbHUvQT09\nMeeting-ID: 675 0216 5885 \nDie Texte zu den Vorträgen werden nach dem Kolloquium in den Sitzungsberichten der Leibniz-Sozietät publiziert.\nDie Veranstalter der GeoMUWA sind Axel Müller (a.b.muller@nhm.uio.no)\, Gerhard Pfaff (pfaff.pigmente@gmx.de)\, Reinhard Greiling (reinhard.greiling@kit.edu) und Björn Egbert. \n 
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LOCATION:Universtität Potsdam\, Campus Griebnizsee\, August-Bebel-Straße 1\, Potsdam\, 14482
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SUMMARY:Biesdorfer Medizinische Gespräche
DESCRIPTION:Prof. Dr. Matthias F. Melzig \n(Berlin) \nNaturstoffe mit antimikrobieller Wirkung in Kombination mit Antibiotika – eine Möglichkeit im Kampf gegen antibiotikaresistente Infektionen? \nAbstract \nUnter dem Motto „No action today\, no cure tomorrow” startete die WHO am 7. April 2011 die weltweite Kampagne zum Kampf gegen Antibiotikaresistenz\, ein globales Problem das die Medizin seit der Einführung der modernen Antibiotikatherapie beschäftigt. Neben der Neuentwicklung von Antibiotika gehört die Forschung zu neuen Wirkstoffen mit Antivirulenzeigenschaften sowie mit Resistenz- überwindender Aktivität zu den Herausforderungen der Arzneimittelentwicklung für Antiinfektiva. Dafür ist es notwendig\, unter Berücksichtigung evolutionärer Zusammenhänge\, die gegenwärtigen Paradigmen zur antiinfektiven Therapie zu überprüfen. Naturstoffe aus Pflanzen bieten ein breites Spektrum an biologischen Wirkungen\, die eine Vielzahl von Zielstrukturen in Mikroorganismen adressieren und daher seit dem Altertum therapeutisch erfolgreich eingesetzt werden. Die Kombination von Antibiotika mit pflanzlichen Wirkstoffen\, die antimikrobielle Eigenschaften aufweisen\, ist eine neue Therapieoption zur Resistenzüberwindung unter Verwendung der gegenwärtig noch zur Verfügung stehenden Antibiotika. \nInformation zum Referenten \nMatthias F. Melzig ist Professor für Pharmazeutische Biologie. Er studierte Pharmazie und experimentelle Pharmakologie/Toxikologie an der Universität Greifswald. Nach Promotion und Habilitation wechselte er 1989 an das Institut für Wirkstoffforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR und ab 1990 als Gruppenleiter an das Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin. Dort und während eines Forschungsaufenthaltes am Karolinska-Institut in Stockholm beschäftigte er sich mit molekular-pharmakologischen Fragestellungen u.a. zu Sucht und Abhängigkeit. 1996 wurde er von der Humboldt-Universität zu Berlin zum Professor für Pharmazeutische Biologie an das dortige Institut für Pharmazie berufen. Nach dessen Schließung 2002 wechselte er in gleicher Position an das Pharmazeutische Institut der Freien Universität Berlin. Im Mittelpunkt seiner Forschung standen v.a. die Naturstoffforschung und Nutzung von Arzneipflanzen in der Phytotherapie bei Mensch und Tier. Von 2014 bis 2017 nahm Matthias F. Melzig eine Gastprofessur für Naturstoffforschung an der School of Bioscience and Engineering an der Shaanxi University of Technology wahr. 2018 verlieh ihm das Pharmazeutische Institut der Medizinischen Universität Warschau die Ehrendoktorwürde. In der Zeit seiner aktiven beruflichen Tätigkeit war er Geschäftsführender Direktor des Pharmazeutischen Instituts\, Vorsitzender der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft und Dekan des Fachbereichs Biologie-Chemie-Pharmazie an der FU Berlin. \nMatthias F. Melzig ist Autor von mehr als 350 wissenschaftlichen Publikationen\, darunter Bücher und Buchkapitel. Er ist Herausgeber\, Ko-Herausgeber sowie Mitglied des Editorial Boards in internationalen und nationalen wissenschaftlichen Zeitschriften. \n  \nFlyer zur Veranstaltung
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DESCRIPTION:Raiko Krauß (MLS) \nDer Beginn der sesshaften Lebensweise in Europa und deren Folgen\nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/68752161205?pwd=N0VBMzBpWStwd05DL09WSTBOU2JGQT09\nMeeting ID: 687 5216 1205 \nAbstract: \nNachdem der Mensch die längste Zeit der Kulturgeschichte seine Subsistenz als umherschweifender Jäger\, Sammler und Fischer bestritten hatte\, bedingte die Einführung der Landwirtschaft während des Neolithikums seine permanente Ansiedlung an einem Ort. Nahezu alle Innovationen\, die unser heutiges Leben ausmachen\, haben ihre Wurzeln in diesem fundamentalen Wandel\, darunter die Metallurgie\, der Rad-und-Wagen-Komplex sowie die Bewässerungs- und Pflugwirtschaft. Auch Keramikproduktion und Hausbautechniken wurden durch die Sesshaftigkeit befördert. Während man in den älteren Epochen der Steinzeit weit überwiegend Ressourcen nutzte\, die in der Umwelt auf natürliche Weise vorkommen\, ging man im Neolithikum dazu über\, die Mehrzahl der Lebensmittel zu produzieren\, indem man ausgewählte Pflanzen kultivierte und Tiere\, die sich dazu eigneten\, domestizierte. Letzteres bot dann auch die Grundlage für die Nutzung der tierischen Arbeitskraft. Im Vortrag sollen einige Aspekte dieses kulturhistorisch bedeutsamen Überganges von der umherschweifenden zur sesshaften Lebensweise anhand ausgewählter Forschungsergebnisse des Referenten Raiko Krauß für Mittel- und Südosteuropa nachgezeichnet werden. \nVita: \nRaiko Krauß (*1973) studierte von 1994 bis 2000 Ur- und Frühgeschichte sowie Klassische Archäologie. Außerdem belegte er Kurse in Philosophie\, Klassischer Philologie und Vergleichender und Indogermanischer Sprachwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin und an der Freien Universität Berlin. 2004 schloss er seine Promotion in Prähistorischer Archäologie an der Freien Universität Berlin ab. Nach einer Redaktionstätigkeit für das Sächsische Landesamt für Archäologie in Dresden und einem Reisestipendiat des Deutschen Archäologischen Instituts forschte er von 2005 bis 2008 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts sowie als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin. Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Eberhardt Karls Universität Tübingen. 2015 erfolgte die Habilitation an dieser Universität sowie die Zuerkennung der Venia Legendi für das Fach „Ur- und Frühgeschichte“. Seit 2018 ist Raiko Krauß außerplanmäßiger Professor für Mittel- und Südosteuropäische Ur- und Frühgeschichte in Tübingen. In den folgenden Jahren erfuhr seine Forschungstätigkeit eine Förderung im Rahmen des Heisenberg-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft. \nRaiko Krauß ist Vorsitzender der Berliner Gesellschaft für Anthropologie\, Ethnologie und Urgeschichte\, Vize-Präsident der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft\, Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und seit dem Frühjahr 2023 gewähltes Mitglied der Leibniz Sozietät zu Berlin.
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DESCRIPTION:Bernardina Rago \nDer Leopard in der DDR. Die Assimilation eines aristokratischen Romans in der sozialistischen Gesellschaft \nEine Teilnahme per Zoom ist möglich. \n Abstract \nAusgehend von authentischem\, unveröffentlichtem Archivmaterial wird auf die spannende Geschichte der ersten Ausgabe von Il Gattopardo in der DDR (1961) zurückgeblickt. Sie liest sich wie ein literarischer Kriminalroman mit einer verschachtelten Handlung und einem überraschenden Finale. Das Werk eines sizilianischen verstorbenen Prinzen überwindet die Mauer\, dank Alfred Kurella\, dem mächtigen Leiter der Kulturkommission des Politbüros des Zentralkomitees der SED\, einem strengen Stalinisten und langjährigen Mitstreiter von Walter Ulbricht. In seinem Nachwort wird Der Leopard nicht als der Roman der Dekadenz präsentiert\, sondern als derjenige\, der den Beginn einer neuen Ära einläutet. Eine völlige Assimilierung sowohl der Figuren als auch des Autors verwandelt den Roman in einen Spiegel der sozialistischen Republik. Die stark ideologisch geprägte Interpretation bewirkt eindeutig den Erfolg der Ausgabe in der DDR und die darauf folgende Isolierung im Westen. \nCV \nBernardina Rago\, 1957 in Mola di Bari geboren\, studierte Germanistik (1976-1980) und Literaturwissenschaft (1981-1986) an der Universität Aldo Moro Bari. Danach war sie Deutschlehrerin am Gymnasium in Italien\, Leiterin mehrerer transnationaler Projekte in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Rom und der BDP Florenz\, von 2017 bis 2021 Ministeriallektorin an der Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn und an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf im Auftrag des italienischen Auslandsministeriums. Sie promovierte 2022 in Romanistik an der Universität Potsdam mit einer Arbeit über die erste Ausgabe des Romans Il Gattopardo (Der Leopard) in der Deutschen Demokratischen Republik. Schwerpunkt ihrer Forschung war und ist die Rezeption der italienischen Literatur in der DDR\, speziell bezogen auf sizilianische Autoren\, u. a. Giuseppe Tomasi di Lampedusa\, Giovanni Verga und Leonardo Sciascia. Im August 2023 erhielt sie in Santa Margherita Belice den Sonderpreis der Jury „Premio Internazionale Giuseppe Tomasi di Lampedusa“.
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DESCRIPTION:Donnerstag\, den 14. März 2024 \n10:00–12:00 Uhr\, öffentliche Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \nDie Sitzung findet als Zoom-Videokonferenz statt.\nDer Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/68803031789?pwd=dlZ4NGZCRzdTZ2YyUDVnL2kzK2hSZz09\nMeeting ID: 688 0303 1789 \nVortrag: \nUlrich Wulf (BTU Cottbus) \nQuantenmechanischer Ladungstransport in Nanotransistoren und daraus abgeleitete energiesparende Nanotransistorlösungen\nAbstract: \nNach dem wohlbekanntem Mooreschen Gesetz verdoppelt sich die Anzahl der Transistoren in Hochleistungs-Mikrochips etwa alle zwei Jahre. Dieses Gesetz bleibt bis heute gültig\, die Entwicklung intensiviert sich sogar. Der Vortrag demonstriert die erheblichen Umgestaltungen der Transistorarchitektur – MOSFET\, FinFET\, SOI-Transistor und Nanosheet-FET – die notwendig waren\, um das Mooresche Gesetz aufrechtzuerhalten. Diese Umgestaltungen sind verbunden mit wechselnden physikalischen Regimen des Ladungstransports – semiklassischer\, mesoskopischer und atomistischer Transport. Die Ausführungen konzentrieren sich auf den mesoskopischen Transport\, welcher für die modernen industriellen Transistoren geeignet ist. Wegen der komplexen Architektur und Materialzusammensetzung der Bauelemente ist zur Berechnung der Strom-Spannungs-Kennlinien eine möglichst einfache Formulierung der Transporttheorie erforderlich. Hierzu wird der R-Matrix-Formalismus vorgestellt\, seine Anwendung auf einen SOI-Transistor gezeigt und der Vergleich mit experimentellen Ergebnissen vorgenommen. Außerdem wird demonstriert\, wie die Standard-SOI-Architektur modifiziert werden konnte\, um einen Transistor zu erhalten\, der mit zwei parallelen Leitungskanälen arbeitet\, die durch transversales resonantes Tunneln gekoppelt sind. Wegen der sensitiven Gate-Steuerbarkeit dieser Kopplung hat dieser Zweikanaltransistor das Potenzial\, Anwendungen mit einem sehr niedrigen Energieverbrauch zu ermöglichen \nVita: \nUlrich Wulf studierte von 1980 bis 1987 Physik an der Universität Hamburg und war von 1987 bis 1991 Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart in der Gruppe des Nobelpreisträgers Klaus von Klitzing. Von 1991 bis 1993 war er Postdoktorand an der Indiana University in Bloomington\, Indiana (USA). Seit 1993 ist er Privatdozent an der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus/Senftenberg (BTU)\, 2007 erfolgte die Habilitation. Ulrich Wulf ist heute am Lehrstuhl für Computational Physics an der BTU tätig. Seit mehr als 25 Jahren ist er in der Welt der Quantenelektronik bzw. der Nanoelektronik zu Hause. Die Grundlagenarbeit\, die er dabei geleistet hat\, vergleicht er selbst mit der Kartographie. Die Welt der Quanten muss gezeichnet\, die Zeichnungen müssen immer wieder verbessert werden\, nur dann kann der Mensch sich in dieser Welt zurechtfinden und radikale technische Fortschritte erreichen. Bei seiner Forschung rechnet er mit Millionstel Millimetern. Nanoelektronik wird die Halbleitertechnologie revolutionieren\, davon ist Ulrich Wulf überzeugt.
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SUMMARY:Ehrenkolloquium für MLS Hartung
DESCRIPTION:Einladung  \nAm 15. Februar 2024\, 13.30 Uhr findet im Historischen Ratssaal im Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87/88\, 12587 Berlin\, ein Kolloquium zu Ehren unseres Mitglieds Wolfdietrich Hartung\, der am 25. Februar 2023 seinen 90. Geburtstag beging\, statt. Sie sind dazu herzlich eingeladen. \nEine Teilnahme über Zoom ist möglich. \nProgramm des Ehrenkolloquiums für MLS Wolfdietrich Hartung \n13.30\nEröffnung\nGerda Haßler\, Präsidentin der Leibnizsozietät \n13.45\nLaudatio\nNorbert Dittmar (Freie Universität Berlin) \n14.15\nZur Begriffsgeschichte von „Kommunikation“\nClemens Knobloch (Universität Siegen)\nHandout zum Vortrag \n15.15\nDiskussion \n15.30\nDankesworte von Wolfdietrich Hartung \n15.45 Ausklang des Kolloquiums mit einem Imbiss \n  \nLink zum Programm und zu Materialien zum Kolloquium
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe \n„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ \nzu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein: 9. Februar 2024 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 5.16. \nDiskutiert wird Wolfgang Streeck: Zwischen Globalismus und Demokratie. Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus. Berlin: Suhrkamp 2021. \nDas Buch versteht sich als Zeitdiagnose in direkter Tradition zu Karl Polanyi. Hatte Streeck vor einigen Jahren („Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“) den brechenden Zusammenhang von Demokratie und Kapitalismus thematisiert\, so sieht er dort noch geäußerte Alternativen als gescheitert an: Die EU eben ist ein „scheiterndes Imperium“\, sie stellt sich dar „als weltregionale Erscheinungsform einer allgemeinen Transformationskrise“ (145). \nFür Streeck läuft die kapitalistische Ökonomie „unter geldschöpferischer Notbeatmung keuchend“ (11) weiter\, während sich ein neoliberales Projekt zur Ablösung der Nationalstaaten ausbreite. Ein solcher Übergang in global governance ohne Demokratie soll aufgehalten werden. Statt „kosmopolitischen Illusionen“ weiterer Globalisierung (14) zu glauben\, setzt er auf den „Wiederaufbau dezentralisierter Souveränität“ (15)\, insbesondere eine „Rehabilitierung des Nationalstaats“ (14). \nKonzept und Buch werden kritisch diskutiert\, vor allem die einseitigen Attacken auf die EU. Was ist aber zu den dargestellten Grundtrends neoliberaler Globalisierung zu sagen? Wenn man Streeck bei seinem „Ausweg nach unten“ nicht folgt: Welche Alternativen gibt es? Was wären progressive Sichten auf Dezentralisierung\, Regionalisierung? Das sind herausfordernde Fragen kritischer Zeitdiagnose. \nStreeck selbst hat eine diesbezüglich anregende Publikation eingeleitet: Die Ökonomie des Alltagslebens. Für eine neue Infrastrukturpolitik (dt. 2019). Begründet werden eine mögliche Stärkung von Demokratie und wirtschaftlicher Entwicklung in regionalen Kontexten\, zugleich als eine andere Globalisierung. Deren Basis ist die Orientierung auf eine vom Neoliberalismus „aufgefressene“(!) Fundamentalökonomie. Mit ihr macht sich der Horizont eines „Infrastruktursozialismus“ auf. \nAuf diese Perspektivenöffnung wird von Michael Thomas nach Vorstellung durch Ulrich Busch und Diskussion zum Streeck-Buch ergänzend hingewiesen. Zu beiden Publikationen werden noch einführende Referierungen und Diskussionspunkte verschickt. Für das umfangreiche Buch von Streeck empfiehlt sich zumindest die Lektüre von Einleitung (21 – 60) sowie Quintessenz (507 – 511). \nFür Fragen bzw. die Anmeldung können sich Interessierte an Dr. Michael Thomas wenden: Thomas.Micha@t-online.de
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SUMMARY:Fällt aus: Plenarsitzung Februar
DESCRIPTION:Der Plenarvortrag von Dr. Rainer Land am 8. Februar 13.30 fällt wegen Krankheit aus.\nDr.sc. Rainer Land \n„Der wirtschaftliche Aufschwung Chinas und die KPCh. Was ist eine gelenkte Marktwirtschaft?“ \neine online-Teilnahme ist möglich:  https://meet.jit.si/StiftungLS \nChinas gelenkte Marktwirtschaft und die Seidenstraßen-Initiative (Artikel des Referenten) \nCV \nJahrgang 1952. Berufe: Rinderzüchter\, Philosoph (Dipl. phil)\, Wirtschaftswissenschaftler (Dr.sc.oec). Studium der Philosophie und der Wirtschaftswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin von 1975 bis 1983. 1984 promoviert bei Hans Wagner über philosophische Probleme der politischen Ökonomie (Promotion A und B). In den 1980er Jahren Forschungen insbesondere zur Entwicklung der Produktivkräfte im modernen Kapitalismus und den Gründen für die Stagnation der staatssozialistischen Wirtschaftssysteme. Wissenschaftliche Grundlage dafür wurden neben der Marxschen Kapitalismustheorie in der Deutung von Hans Wagner\, Schumpeters „Theorie der wirt-schaftlichen Entwicklung“ und die Systemtheorie Luhmanns. Von 1988 bis 1990 Mitarbeit in der reformorientierten „Projektgruppe Moderner Sozialismus“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1980 bis 1991: Lehre und Forschung an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der Universität Kabul (1988)\, Lehraufträge und Vorträge an verschiedenen deutschen und ausländischen Universitäten\, wissenschaftlichen Akademien und Instituten. In den 1990er Jahren empirische industriesoziologische Untersuchungen der „Transformation“ ostdeutscher Kombinate und Betriebe in marktwirtschaftliche Unternehmen (bzw. Abwicklung\, Aufteilung und Verkauf der Reste)\, z.B. „Büromaschinenwerk Sömmerda\, Robotron\, Textima Karl-Marx-Stadt\, Planeta Druckmaschinen Radedeul. In Kooperation mit dem SOFI Göttingen. 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an SOFI Göttingen. Von 1992 Mitgründer und bis 1995 Verantwortlicher Redakteur der sozialwissenschaftlichen Zeitschrift Berliner Debatte Initial\, danach bis 2008 Redaktionsmitglied\, danach bis 2022 verantwortlich für Satz und Gestaltung und Redakteur einzelner Hefte.  \n2001 mit Andreas Willisch Wiedererrichtung des Thünen-Instituts für Regionalentwick-lung eV. Ab 2005 Mitarbeit an der sozioökonomischen Berichterstattung (SOEB) unter Feder-führung des SOFI Göttingen. Von 2012 Mitgründer und bis 2017 Vorstand der BED – (Bio)EnergieDörfer eG. Seit 2016: Theoretische Arbeiten zur Dynamik der kapitalistischen Produktionsweise\, der Unterscheidung von Entwicklung und Wachstum und zum Ökokapitalismus. Seit 2009 sporadisch (erneuerbare Energien) und seit 2019 systematisch Arbeiten zur wirtschaftlichen Entwicklung in China. \n Weitere Informationen zum Referenten
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 8. Februar 2024 \n10:00–12:00 Uhr\, Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nDer Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://us02web.zoom.us/j/88030466234?pwd=MVRtOC9OWGw0UUZFL1Rla3ArVmFWdz09\nMeeting-ID: 880 3046 6234\nKenncode: 548086 \nVortrag: \nUlrich Jumar (MLS) \nForschung zur Funk-Datenkommunikation im Spannungsfeld industrieller Anforderungen und 5G-Mobilfunkmarkt\nAbstract: \nFrühzeitig hat sich bei der Forschung zum Thema der Funk-Datenkommunikation in der industriellen Automation gezeigt\, dass beim Nachweis der Leistungsfähigkeit der Kommunikation der Applikationsaspekt Berücksichtigung finden muss. So interessiert den Nutzer in der Industrie\, in welchem Maße die Anforderungen erfüllt werden und ob noch Reserven für einen späteren Ausbau vorhanden sind. Folgerichtig befasst sich eine Arbeitsgruppe beim Autor des Beitrags mit der methodischen Anforderungsspezifikation sowie mit Methoden zur Bewertung des Zeit- und Fehlerverhaltens von Funklösungen. Ein ausgewählter Forschungsgegenstand ist das Koexistenzmanagement\, das dann relevant wird\, wenn mehrere Funksysteme zur gleichen Zeit am selben Ort dasselbe Frequenzspektrum nutzen. Ein Vorteil des beschrittenen Weges ist die Unabhängigkeit von der Funk-Technologie und von herstellerspezifischen Produkten. Die Arbeiten fließen in die 5G-ACIA „5G Alliance for connected industries and automation“ ein\, zu deren Gründungsmitgliedern das Institut des Autors zählt. Mit Blick auf die Forschung wird das „Industrial Radio Lab Germany“ vorgestellt\, das sich zum Ziel gesetzt hat\, die flexible Vernetzung von Maschinen und Anlagen in Produktionssystemen durch drahtlose Kommunikationssysteme zu unterstützen. Ein Spannungsfeld entsteht nicht zuletzt dadurch\, dass die durch den 5G-Mobilfunkmarkt geschürten Erwartungen mit den automatisierungstechnischen Anforderungen an Echtzeitverhalten\, Zuverlässigkeit und Sicherheit kontrastieren. \nVita: \nUlrich Jumar hat von 1978 bis 1983 Elektrotechnik in der Fachrichtung Technische Kybernetik und Automatisierungstechnik an der damaligen TH Magdeburg studiert. 1986 wurde er mit einer regelungstechnischen Arbeit zum Dr.-Ing. promoviert. Nach einer Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Magdeburger Universität und einem Forschungsaufenthalt am King’s College in London war Ulrich Jumar als Gründungsmitglied des An-Instituts ifak e.V. seit 1992 maßgeblich am Aufbau des Instituts für Automation und Kommunikation (ifak) in Magdeburg beteiligt. Seit 2005 ist er Vorstandsvorsitzender und Leiter des ifak und Professor an der Otto-von-Guericke-Universität in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Er arbeitet an der Schnittstelle wissenschaftlicher Methoden und Verfahren der Automatisierung und deren Anwendung. In der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik ist Ulrich Jumar langjährig im Vorstand und Beirat tätig. Er ist zudem in leitender Funktion beim jährlichen AUTOMATION-Kongress aktiv. Auf internationaler Ebene wirkt er in der IFAC International Federation of Automatic Control. Er ist Editor-in-Chief der wissenschaftlichen Zeitschrift at – Automatisierungstechnik\, Mitglied in verschiedenen Fachbeiräten und Gutachtergremien und seit 2023 Mitglied der Leibniz-Sozietät.
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DESCRIPTION:Reneta Kileva-Stamenova \nThema des Vortrags:  100 Jahre Germanistik an der Universität Sofia – Traditionen und Perspektiven \nAngaben zum Zoom-Meeting: \nhttps://us02web.zoom.us/j/89481928076?pwd=STQrRHE5ZDhxWEVDeS9ETDhFMVFxZz09 \nMeeting ID: 894 8192 8076 \nPasscode: 475266 \nAbstract \nDer Vortrag nimmt das jüngst begangene 100-jährige Jubiläum der Germanistik an der Universität Sofia (und damit in Bulgarien) zum Anlass\, um einen Überblick über die Geschichte der Fachrichtung von ihren Anfängen im Jahr 1923 bis in die Gegenwart zu bieten. Vorgestellt wird auch das Projekt „Prof. Dr. Konstantin Galabov und die bulgarische Germanistik“\, das am Lehrstuhl für deutsche Philologie an der Universität Sofia durchgeführt wurde und aus dem ein gleichnamiger Sammelband hervorgegangen ist\, der im Herbst 2023 erschienen ist und den herausragenden Beitrag des Begründers der bulgarischen Germanistik zur germanistischen Forschung und Lehre würdigt. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der internationalen Jubiläumskonferenz zum 100-jährigen Bestehen der Sofioter Germanistik (Oktober 2023) präsentiert\, die die Forschungsschwerpunkte der Fachrichtung und ihre Entwicklungsperspektiven als Teil der europäischen (Auslands-)Germanistik aufzeigen. \nAssoc. Prof. Dr. Reneta Kileva-Stamenova  \nInstitut für Germanistik und Skandinavistik \nSt. Kliment-Ochridski-Universität Sofia \n Akademischer Lebenslauf \nIch studierte Germanistik und Anglistik an der St.-Kliment-Ochridski-Universität Sofia und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Meine akademische Laufbahn begann ich 1985 als Assistentin für deutsche Sprache am Institut für Germanistik der Universität Sofia. 1994 promovierte ich zum Thema Textlinguistische und stilistische Aspekte der Übersetzungsäquivalenz (am Beispiel der Übersetzung bulgarischer Zeitungsnachrichten ins Deutsche). 2011 habilitierte ich mich mit einer Arbeit über Die Übersetzung öffentlicher Urkunden im Sprachenpaar Bulgarisch und Deutsch. Seit 2012 bin ich assoziierte Professorin für Übersetzungstheorie und -praxis am inzwischen umbenannten Institut für Germanistik und Skandinavistik an der Universität Sofia\, dessen Leiterin ich von 2015 bis 2023 war.  Meine Forschungsinteressen und Publikationen (ORCID 0000-0002-0383-9544) liegen in folgenden Bereichen: übersetzungsbezogener Textsortenvergleich\, Übersetzungsrezeption deutschsprachiger Literatur in Bulgarien und bulgarischer Literatur im deutschsprachigen Raum\, Übersetzungsdidaktik\, Lexikografie. Ich hatte längere Forschungsaufenthalte an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an den Universitäten in Leipzig\, Saarbrücken\, Göttingen\, Wien. Meine Lehrtätigkeit umfasst Lehrveranstaltungen zur Translationstheorie\, zu theoretischen Grundlagen des Fachübersetzens\, zur Übersetzung politischer\, wirtschaftlicher\, juristischer Texte sowie literarischer Prosatexte im Sprachenpaar Deutsch und Bulgarisch. \nIch habe an mehreren Projekten mit Bezug zur translatorischen Forschung und Lehre teilgenommen\, darunter: 1. Synchronisierung der Übersetzungsausbildung an der Fakultät für klassische und neue Philologien der Universität Sofia mit den aktuellen Anforderungen des Übersetzungsmarktes (2013-2015); 2. Aufbau einer Terminologiedatenbank mit Textkorpora der Fakultät für klassische und neue Philologien der Universität Sofia (2016); 3. Deutschsprachige Literatur im bulgarischen Kulturkontext (2017); 4. International Translation Passport: Developing effective functional practices for translation of different text types (2018-2020 – mit Partnern aus den Universitäten in Heidelberg\, Prag und Venedig). \nMeine wissenschaftliche Arbeit und meine Lehrtätigkeit im Bereich der Translation verbinde ich auch mit praktischer Übersetzungstätigkeit. Ich habe u.a. Werke von Thomas Mann (Essays)\, Max Scheler (Die Stellung des Menschen im Kosmos)\, Friedrich Nietzsche (Jenseits von Gut und Böse; Zur Genealogie der Moral)\, Jürgen Habermas (Der philosophische Diskurs der Moderne) und Hans Robert Jauß (Ästhetische Erfahrung und literarische Hermeneutik) ins Bulgarische übersetzt. \n 
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SUMMARY:Jahresgeschäftssitzung
DESCRIPTION:Nichtöffentliche Veranstaltung \nJahresgeschäftssitzung \n13.30 bis 16.00 Uhr \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 86 \nEinladung und Tagesordnung (pdf) hier zum Download \n 
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SUMMARY:Plenum Januar
DESCRIPTION:Rolf Hecker (MLS) \nMarx’ Studienmaterialien: thematische Vielfalt und inhaltliche Konstanten. Ein Überblick \nDie Veranstaltung findet im hybriden Format statt. \nAbstract: \nMarx’ Studienmaterialien zeichnen ein breitgefächertes\, wahrhaft universelles Bild. Es gibt kaum einen wissenschaftlichen Bereich\, der nicht\, mehr oder weniger grundsätzlich und umfangreich\, in Erscheinung tritt. Die Gesamtheit der Exzerpte und Marginalien stellt eine beeindruckende Dokumentation des zeitgenössischen Wissensstandes und seiner historischen Herausbildung dar. Es werden die philosophischen Ausgangspositionen von Marx in den 1840er Jahren zusammengefasst\, seine Analysen der Finanzpolitik\, von Krisen und die europäische Außenpolitik in den 1850er Jahren vorgestellt\, gefolgt von den 1860ern\, die von einer weiteren Systematisierung der politischen Ökonomie geprägt waren\, abschließend zeigen die 1870er die Einheit von Gesellschaft\, Ökonomie und Natur. \nAutor: Prof. Dr. Rolf Hecker\, Ewaldstr. 13\, 12524 Berlin. \nE-Mail: r.hecker@leibnizsozietaet.de ; rolffritzhecker@online.de \nGeboren 1953 in Leipzig\, Studium (1972-77) und Promotion A (1981) an der Ökonomischen Fakultät der Lomonossow-Universität Moskau; Mitarbeit an der II. Abteilung der MEGA\, 1988 Promotion B am Institut für Marxismus-Leninismus\, 1989 Professor für Geschichte der Arbeiterbewegung; seit 1991 Mitherausgeber der „Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge“; seit 1994 Mitarbeit an der MEGA mit einer Arbeitsgruppe an der Tohoku-Universität Sendai; seit 2006 Neubearbeitung von Bänden der MEW; seit 2010 ausländischer Experte am Institut für Parteigeschichte und Literatur in Peking; zuletzt veröffentlicht „Springpunkte. Beiträge zur Marx-Forschung und ‚Kapital‘-Diskussion“ (Karl Dietz\, 2018). \nWeitere biografische Angaben: https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Hecker
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SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 14. Dezember 2023 \n13:30–15:30 Uhr\, Plenum der Leibniz-Sozietät\, Historischer Rathaussaal im Rathaus Friedrichshagen \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nEine online-Teilnahme ist  möglich. \nVortrag: \nBernhard Weßling (Jersbek) \nZufall\, Komplexität und das Wesen der Zeit: miteinander verbundene Phänomene\nAbstract: \n“Wie kommt der Zufall in unsere Welt?” ist eine Frage\, die viele Menschen\, darunter auch Naturwissenschaftler und Philosophen\, immer wieder bewegt und die bis heute als nicht befriedigend beantwortet anzusehen ist. Der Zufall wird häufig auf die Eigenschaften der Quanten (der Elementarteilchen) zurückgeführt\, was im Verlauf des Vortrags kritisch beleuchtet wird.  Die Frage nach dem Wesen der Zeit wird sicher allgemein als “ungelöst” bezeichnet. Hierzu gibt es extrem divergierende Ansichten\, von “die Zeit ist eine Illusion” bis hin zu “die Richtung des Zeitpfeils in unserem Universum verlangt aus Symmetriegründen zumindest ein anderes Universum mit entgegengesetztem Zeitpfeil” – auch diese werden kritisch hinterfragt. Es wird deutlich\, dass Zufall\, Komplexität und das Wesen der Zeit miteinander verbundene Phänomene sind\, und zwar deshalb\, weil unsere Welt thermodynamisch betrachtet ein Nicht-Gleichgewichts-System ist bzw. aus unendlich vielen kleinen\, großen und gigantischen Nicht-Gleichgewichts-Systemen besteht. Die häufig geäußerte Sicht\, wonach alles Mögliche “im Gleichgewicht” sein solle bzw. wieder dorthin zurückgeführt werden müsse\, ist eine Illusion. Weder die Ökosysteme\, noch die Wirtschaft\, die Finanzsysteme oder das Klima sind jemals im Gleichgewicht gewesen. Und das ist gut so\, denn sonst gäbe es uns nicht. Die wissenschaftliche Grundlage ist die Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik von Ilya Prigogine (Nobelpreis 1977)\, die im Vortrag nur angerissen werden kann – das aber für alle Zuhörerinnen und Zuhörer mit unterschiedlicher Vorbildung vollkommen allgemeinverständlich. Der Vortrag spricht deshalb auch die philosophischen Implikationen dieser Gedanken an. Grundlage des Vortrags ist sein Buch “Was für ein Zufall! Über Unvorhersehbarkeit\, Komplexität und das Wesen der Zeit” (SpringerNature 2022). \nVita: \nBernhard Weßling (*1951) studierte Chemie (Abschluss als Diplomchemiker\, zusätzlich studierte er mehrere Semester Biologie) und promovierte 1977 in Naturstoffchemie zum Dr. rer. nat. Im Anschluss an die Universität hat er hauptberuflich als forschender\, neue Technologien entwickelnder Chemiker und Unternehmer gearbeitet. Dabei entdeckte und vermarktete er weltweit erstmalig eine vollständig neue Stoffklasse\, ein „Organisches Metall“ (ein Nanometall\, eine Spezialform elektrisch leitfähiger Polymere). Er erforschte die dazu notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen dieser Stoffe sowie die kolloidchemischen und physikalischen Besonderheiten von Dispersionen\, die für die Herstellung der neuen leitfähigen Polymere von großer Bedeutung sind. Die damit verbundene Grundlagenforschung führte auch zu zwei umfassenden neuen Theorien\, eine auf dem Gebiet der Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik von Dispersionen und Emulsionen und eine auf dem Gebiet der Turbulenz nicht-newtonscher Flüssigkeiten. Bernhard Weßling hat über 150 wissenschaftliche und technische Fachartikel veröffentlicht und mehr als 30 Patente angemeldet. \nAls Sachbuchautor veröffentlichte Bernhard Weßling ein Buch über seine ehrenamtliche Kranich-Verhaltensforschung und damit im Zusammenhang stehende Artenschutzprojekte sowie eine populärwissenschaftliche Einführung in die Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik. Ein weiteres von ihm veröffentlichtes Buch befasst sich mit interkulturellen Erfahrungen in China\, wo Bernhard Weßling von 2005 an für 13 Jahre lebte und arbeitete. In dieser Zeit erlernte er auch die chinesische Sprache und führte das „Organische Metall“ in die Elektronik-Industrie ein – die bislang wichtigste industrielle Anwendung dieses Materials. Sein neuestes Buch trägt den Titel “Was für ein Zufall! Über Unvorhersehbarkeit\, Komplexität und das Wesen der Zeit”.
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DESCRIPTION:Donnerstag\, den 14. Dezember 2023 \n10:00–12:00 Uhr\, Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nLink zum Zoom Meeting\nhttps://us02web.zoom.us/j/83793710647?pwd=d3hJV0ZRSVJRSk9zMVArZjUwQlcydz09\nMeeting-ID: 837 9371 0647\nKenncode: 491688 \nVortrag: \nThomas Naumann (DESY\, Zeuthen) \nEx nihilo nihil fit – Die Geburt der Welt aus dem Nichts \nAbstract: \nEx nihilo nihil fit\, Von Nichts wird Nichts\, stellte schon Aristoteles beim Nachdenken über den Ursprung der Welt fest. Wie aber kann Etwas aus dem Nichts entstehen? Warum ist da Etwas – und nicht etwa Nichts? Eine creatio ex nihilo\, eine Schöpfung aus dem Nichts\, erschien niemals logisch. Heute wissen wir: Die Leere\, das Vakuum ist nicht das bloße Nichts. Sie lebt und kann Materie gebären. In diesem Sinne beschreiben wir den Urknall und die darauffolgende Inflation des Universums und diskutieren die philosophischen und physikalischen Konzepte von Vakuum und Äther. Seit 500 Jahren ist die Physik die Lehre von den Kräften\, also Vektoren. Heute\, im 21. Jahrhundert\, dominieren skalare Felder die Vergangenheit und Zukunft des Universums: das Feld der Inflation und der Dunklen Energie im Makrokosmos sowie das Feld des 2012 am CERN entdeckten Higgs-Teilchens im Mikrokosmos. Eine neue Ära der Physik bricht an – die Ära skalarer Felder. \nVita: \nThomas Naumann ist Teilchenphysiker. Er arbeitet am größten Forschungsprojekt der Menschheit\, dem 27 km langen Large Hadron Collider LHC des Europäischen Zentrums für Kernforschung CERN in Genf\, im ATLAS- Experiment. Geboren 1953 in Dresden\, studierte er bis 1975 Physik an der Technischen Universität seiner Heimatstadt. Danach untersuchte er am Institut für Hochenergiephysik in Zeuthen bei Berlin und ab 1992 am Deutschen Elektronen Synchrotron DESY die Eigenschaften der Kernkraft. Thomas Naumann leitete bis 2019 die Gruppe Teilchenphysik des DESY in Zeuthen und lehrte als Honorarprofessor an der Universität Leipzig.
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SUMMARY:Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Der Vortrag von Frau Rago muss wegen Krankheit leider verschoben werden und wird durch den folgenden Vortrag ersetzt: \nKorruption durch Verbreitung? Die Einschätzung Prémontvals und seine Vorschläge zur Bewahrung der französischen Sprache \nGerda Haßler \n09.00 bis 11.00 Uhr \nAbstract \nDer Abenteurer\, Mathematiker und Philosoph André-Pierre Le Guay de Prémontval (1716-1764) veröffentlichte seinen Préservatif contre la corruption de la Langue Françoise\, en France\, & dans les Pays où elle est le plus en usage in Berlin\, fünfundzwanzig Jahre bevor die dortige Akademie 1784 die Preisfrage nach den Gründen für die Universalität der französischen Sprache in Europa gestellt hatte. Nachdem er zum Protestantismus konvertiert war\, kam Prémontval 1752 über die Schweiz nach Berlin\, wo er dank der Förderung durch Maupertuis Mitglied der Akademie wurde. Die Rolle der Hugenotten und das große Ansehen des Französischen am Hofe Friedrichs II. hatten zu einem hohen Prestige des Französischen\, jedoch auch zu Veränderungen dieser Sprache geführt. \nPrémontval steht einerseits in der Tradition der Remarqueurs (Sprachkritiker) in Frankreich (z.B. Vaugelas\, Corneille\, Bouhours)\, möchte seine Remarques aber modernisieren\, sie auf das Notwendige beschränken und in der Form eines Periodikums erscheinen lassen. Ihm geht es in dieser Schrift um geeignete Mittel des Aufhaltens des nach seiner Auffassung naturnotwendigen Verfalls der Sprache. Im Vordergrund der Texte Prémontvals steht die Polemik gegen Grammatiker und andere Remarqueurs\, insbesondere aber auch sein Streit mit Jean Henri Samuel Formey (1711-1797)\, der die Unterbrechung der Publikation des schließlich bis 1764 fortgesetzten Préservatif veranlasst hatte und ihn in seinem Nachruf als schwierigen Charakter kennzeichnete. Prémontval gab durch seinen eigenen Sprachgebrauch und heftige Polemik Anlass zur Kritik. Widerspruch rief vor allem seine Ablehnung des Prinzips der prästabilierten Harmonie hervor\, das Leibniz zur Klärung des Zusammenhangs von Leib und Seele eingeführt hatte und das zum allgemeinen Ausdruck der allen Dingen innewohnenden Ordnung geworden war. Prémontval wäre heute vergessen\, wenn er nicht Diderot zu einer Szene im Jacques le Fataliste inspiriert hätte. \nDie sprachtheoretischen Auffassungen Prémontvals und seine normativen Bestrebungen sollen in dem Beitrag in ihren Kontext eingeordnet werden. Er gehörte zu den Initiatoren der Preisfrage zum reziproken Einfluss der Meinungen auf die Sprache und der Sprache auf die Meinungen des Volkes. Hinter der Fassade einer Einführung in das „reine“ Französisch zog Prémontval im Préservatif eine Trennlinie zwischen den in Frankreich geborenen echten Muttersprachlern\, und Ausländern oder im Ausland geborenen Sprechern des Französischen\, die ihre Sprachkompetenz auf der Basis korrupter Dialekte aufbauten. \nCV: Prof. Dr. Gerda Haßler – Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. (leibnizsozietaet.de)
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SUMMARY:Arbeitskreis Mentale Repräsentationen
DESCRIPTION:Kerstin Störl \nÜbereinstimmung und Widerspruch – Funktionen und Interaktionen von Laut- und Körpersprache\nOrt: Fa. GEFEG\, Storkower Bogen\, Storkower Straße 207\, 10369 Berlin \nAbstract \nFunktionen und Interaktionen von Laut- und Körpersprache werden in natürlicher und künstlerischer Kommunikation analysiert. Die Untersuchung basiert auf Methoden der kognitiven Linguistik\, der Embodiment- und Polyvagaltheorie sowie der Kinesik und schließt Fragen zu lateinamerikanischen interkulturellen Kontakten ein. Alte Überlebensstrategien sind noch heute in unserer Wort- und Körpersprache präsent. An zwei Beispielen wird die Verflechtung verschiedener verbaler und nonverbaler Ausdrucksmittel herausgearbeitet\, die diese Gehirn­funktionen symbolisieren. Das erste ist ein natürlich-sprachliches Beispiel: ein Interview mit einem bilingualen\, quechua-spanischsprachigen Peruaner\, der unter einem interkulturellen Konflikt leidet. Die Worte symbolisieren die vorherrschende spanische Kultur\, während die Körpersprache (die oft den Worten widerspricht) Inhalte der unterdrückten\, aber von ihm hochgeschätzten Quechua-Kultur ausdrückt. Das zweite Beispiel ist ein künstlerisches Pro­dukt: das Lied „No Tengo Problema“ („Ich habe kein Problem“) der Musikgruppe Culcha Candela\, zu dem ein Video mit Tanzperformance gehört. Hier wird das Offizielle\, Erlaubte und Bewusste auf Deutsch gesungen\, während das Inoffizielle\, Verbotene\, Verborgene und Unerlaubte auf Spanisch gerappt wird. Die Sprache und der Stil machen hier den Unterschied. Als Ergebnis wird eine Vielzahl von Übereinstimmungen und Widersprüchen zwischen den beiden Ausdrucksformen aufgezeigt werden\, die Interaktionen zwischen bestimmten Be­reichen des Gehirns entsprechen. \nCV \nStudium der Hispanistik und Anglistik in Berlin und Havanna (Kuba). 1984 Promotion zur hispanistischen Sprachwissenschaft. 1996 Habilitation auf dem Gebiet der Romanischen Philologie. Gastprofessuren in Berlin\, Greifswald\, Rostock und Paderborn. Leitung des Fachgebietes „Romanistische Linguistik“ an der Technischen Universität Berlin (2004-2011). Universitätsprofessorin für Romanische Sprach- und Landeswissenschaften und Vorstand des Instituts für Romanistik der Universität Wien (2018-2020). Lehre\, Forschung und Publikationstätigkeit zur Romanistik\, Kognitiven Linguistik\, Ethnolinguistik\, Lateinamerikanistik\, Altamerikanistik und zur Kulturwissenschaft. Feldforschungen zum Quechua in Peru\, Region Cuzco (2010-2021). Gastvorträge in Peru\, Bolivien\, Kolumbien\, Kuba und Kamerun. Mitherausgabe der Buchreihen „Interactio: Language\, Culture and Embodied Cognition“\, „Lenguas\, sociedades y culturas en Latinoamérica“ und „Stil: Kreativität – Variation – Komparation“ bei Peter Lang International Academic Publishers. Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin seit 2012\, Klassensekretarin für Geistes- und Sozialwissenschaften seit 2017\, Leiterin des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“ seit 2018.
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SUMMARY:Arbeitskreis Vormärz- und 1848er Revolution
DESCRIPTION:Arbeitskreis Vormärz- und 1848er Revolution \nArbeitsberatung \n13.00 bis 15.00 Uhr \nOrt: Fa. GEFEG Storkower Straße 207\, 10369 Berlin
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SUMMARY:Biesdorfer Medizinische Gespräche
DESCRIPTION:Biesdorfer Medizinische Gespräche: Leibniz-Sozietät gemeinsam mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft\, der Campus Berlin-Buch GmbH und Schloss Biesdorf \nProf. Dr. Horst Klinkmann (MLS) \nVom hölzernen Zeh zum künstlichen Herzen: Eine Geschichte des künstlichen Organersatzes \n18.00 bis 20.00 Uhr \nOrt: Schloss Biesdorf\, Heino-Schmieden-Saal\, Alt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin \nEröffnung und Begrüßung\nGerda Haßler\, Präsidentin der Leibniz-Sozietät\nModeration\nGerhard Pfaff (Mitglied der Leibniz-Sozietät) \nHorst Klinkmann ist Professor für Innere Medizin\, Nephrologie und Organersatz. Seine medizinische und physiologische Ausbildung erhielt er an den Universitäten in Rostock\, Budapest (Semmelweiß Universität) und Lund. Von 1964 bis 1966 arbeitete er als Forschungsprofessor an der Universität von Utah am Institut für künstliche Organe gemeinsam mit Prof. W. J. Kolff\, dem Erfinder der künstlichen Niere und „Vater der künstlichen Organe“. 1971 wurde er auf den Lehrstuhl für Innere Medizin an der Rostocker Universität berufen\, wo er in der Folgezeit eines der ersten interdisziplinären Forschungszentren für künstliche Organe weltweit aufbaute\, welches dann in der Folge der deutschen Wiedervereinigung aufgelöst wurde. 1990 wurde er zum Präsidenten der von G. W. Leibniz gegründeten Akademie der Wissenschaften in Berlin gewählt.\nVon 1992 bis 1994 nahm Horst Klinkmann eine Professur für Nephrologie an der Universität Bologna wahr\, wo er ab 1994 die Stelle des Dekans der Fakultät für künstliche Organe innehatte. 1997 kehrte er auf Bitten der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern nach Rostock zurück\, um auf der Grundlage seiner Arbeiten über Organersatz den Aufbau der Gesundheitswirtschaft zu fördern. Diese Initiative führte zur Gründung der BioCon Valley GmbH\, eines Netzwerks von medizintechnischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern\, deren Präsident Horst Klinkmann von 2004 bis 2015 war.\n14 Universitäten in 10 Ländern verliehen Horst Klinkmann die Ehrendoktorwürde bzw. Ehrenprofessur und 18 nationale und internationale Gesellschaften die Ehrenmitgliedschaft. In der Zeit seiner aktiven beruflichen Tätigkeit war er Präsident verschiedener medizinischer Gesellschaften.\nHorst Klinkmann verfasste mehr als 500 wissenschaftliche Publikationen\, darunter Bücher und Buchkapitel. 19 internationale und nationale wissenschaftliche Zeitschriften beriefen ihn als Herausgeber\, Ko-Herausgeber oder Mitglied des Editorial Boards. \nZum Inhalt des Vortrags \nDas Bestreben der Menschen\, kranke oder funktionslose Organe zu ersetzen\, ist so alt wie die Geschichte der Menschheit und gleichzeitig ein Spiegel des Fortschritts von therapeutischen Möglichkeiten der Medizin in Abhängigkeit von der allgemeinen Entwicklung von Naturwissenschaften und Technikwissenschaften. Diese Entwicklung erreichte in der 2. Hälfte des zurückliegenden Jahrhunderts einen vorläufigen Höhepunkt mit medizintechnischen Systemen\, die neben der Optimierung von externen künstlichen Organen\, z.B. von Prothesen\, Zahnimplantaten und Hörgeräten\, die Funktion lebensnotwendiger innerer Organe übernahmen. Beispiele hierfür sind die künstliche Niere\, das künstliche Herz und die künstliche Leber. Dieser Revolution in der therapeutischen Medizin verdanken heute Millio-nen von Patientinnen und Patienten ihr Überleben. Der Vortragende war sowohl Zeitzeuge\, als auch Beteiligter an diesem medizinischen Fortschritt\, der ein Ergebnis globaler Zusammenarbeit von Naturwissenschaften und Technikwissenschaften mit der Medizin war und der trotz Kriegen und politischer Grenzen stattfand. \nFlyer der Veranstaltung zum Ausdruck.
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