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SUMMARY:Klassensitzung Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Dietmar Linke (MLS) \nIwan N. Stranski (1897-1979)\, der bulgarisch-deutsche “Großmeister des Kristallwachstums“\nZeit: 10.00 bis 11.30 Uhr\nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin\nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nZoom-Link: https://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/64939188761?pwd=e991NIPwRDfuUTLZxtTbdGpWDzYDKJ.1\nMeeting-ID: 649 3918 8761 \nAbstract:\nIwan Nikolov Stranski\, geboren in Sofia als 3. Kind des Hofapothekers Dr. Nikola Stranski und dessen deutschbaltischer Frau Maria\, geb. Krohn\, gilt in deutschen Publikationen gern als “deutscher Physikochemiker bulgarischer Herkunft”\, in bulgarischen dagegen als “bulgarischer Gelehrter und Begründer der bulgarischen Schule der Physikochemie”. Sein über 30-jähriges Wirken in Deutschland\, als Doktorand in Berlin\, als Rektor der TU Berlin\, als stellv. Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft\, macht die “deutsche” Position verständlich. Die dominierende Rolle von Stranski als Hochschullehrer – nach der Habilitation in Sofia 1925 – bei der Herausbildung einer noch heute etablierten wissenschaftlichen Schule spricht aber genauso für die “bulgarische” Auffassung.\nDie fundamentalen Arbeiten von Stranski und Mitarbeitern zur Theorie des Kristallwachstums entstanden 1925-1941\, in Berlin wie in Sofia. Nach der Annahme von Gastprofessuren in Deutschland (ab 1941) war Stranski aber die Rückkehr nach Bulgarien unmöglich; seine Sofioter Professur wurde 1944 wegen seiner Tätigkeit im “Dritten Reich” annulliert. Erst ab Ende der 60er Jahre\, nach der durch seine Schüler bewirkten Ernennung zum Auswärtigen Mitglied der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften\, konnte Stranski wieder die alte Heimat besuchen. Er starb 1979 in Sofia; die Beisetzung erfolgte auf dem Waldfriedhof Berlin-Dahlem.\nStranski erfuhr breite internationale Anerkennung durch Ehrendoktorwürden und Akademie-Mitgliedschaften. Zeitweise hieß das II. Physikalische Institut der TU Berlin „Iwan-N.-Stranski-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie”. Aktuelle Entwicklungen der Festkörperphysik und Materialforschung berufen sich noch heute auf Stranski und seine in Bulgarien vor allem durch Rostislav A. Kaischew (1908-2002) weitergeführte Schule. \nVita:\nDietmar Linke (*1940 / MLS) studierte Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; auch Promotion (1968) und Habilitation (1978) erfolgten dort. Von 1979 bis 1982 war er als Dozent für Anorganische Chemie an der Humboldt-Universität Berlin tätig. Er las zugleich über Geschichte der Chemie\, diese noch bis 1985 als Honorardozent. 1982 erfolgte der Wechsel als Abteilungsleiter für Keramische Werkstoffe an das Zentralinstitut für Anorganische Chemie der Akademie der Wissenschaften der DDR\, 1984 die Ernennung zum AdW-Professor für Anorganische Chemie. Nach der Ende 1991 erfolgten sogenannten „Abwicklung“ der Akademie-Institute ging er im „Wissenschaftler-Integrations-Programm“ des „Hochschul-Erneuerungs-Programms“ an die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU)\, zunächst auf Vertretungs-Professuren für Analytische bzw. Anorganische Chemie\, 1994 bis zur Berentung im Jahre 2005 auf die C3-Professur für Anorganische Chemie ebenda. Einige Lehraufträge schlossen sich an\, 2005 bis 2007 an der BTU\, 2012 bis 2014 an der Technischen Universität Berlin. Als Vorstandsmitglied der Fachgruppe „Geschichte der Chemie“ der „Gesellschaft Deutscher Chemiker“ wurde er viermal gewählt\, für die Jahre 2002 bis 2009 und 2014 bis 2021. Seit 1999 ist Dietmar Linke Mitglied der Leibniz-Sozietät. Für die Jahre 2006 bis 2009 wurde er zum Schatzmeister gewählt\, für die Zeit von 2012 bis 2014 zu einem der beiden Vizepräsidenten. 2015 erhielt er die Daniel-Ernst-Jablonski-Medaille der Sozietät. \n 
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SUMMARY:Kolloquium Literatur als Störfall.
DESCRIPTION:Wissenschaftliche Konferenz gemeinsam mit der Christa-Wolf-Gesellschaft\, organisiert durch Carsten Gansel und Dieter Segert (beide MLS)\, gefördert durch die „Bundesstiftung Aufarbeitung“ \nLiteratur als Störfall. Die Wirkungen von Literatur auf das Verhältnis von Macht und Gesellschaft in der DDR und deren Aufarbeitung nach 1989 \nzum Programm der Tagung \nAnmeldung bis zum 1. Oktober bei Dieter Segert <dieter.segert@univie.ac.at>
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe „Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ \nzu einer nächsten Diskussionsrunde ein: \nMoralischer Universalismus in diesen Zeiten? \nZeit: 19. September 2025 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 1.03.   \nDer gewählte Titel für diese Diskussionsrunde soll einmal darauf hinweisen\, dass das Werk von Hans Joas (Universalismus. Weltherrschaft und Menschheitsethos. Suhrkamp 2025) vorgestellt wird. Dann betrifft der Zeitbezug den thematischen Gegenstand\, den unser Arbeitskreis über Monate verfolgt hatte\, und zugleich einen Fokus des am 7. November anstehenden Kolloquiums. \nHans Joas wird auf diesem Kolloquium in einer Keynote einige der ihm zentralen und auch heute relevanten Aussagen seines Buches vorstellen. Im Arbeitskreis wird Michael Thomas einen Überblick geben und Ansätze des konzeptionellen Vorgehens von Joas sowie zentrale Thesen vorstellen. Dies scheint angesichts allein des Umfangs der Darstellung angemessen und weniger eine Doppelung als eine Vorverständigung mit bzw. zu den am 7. November folgenden Ausführungen des Autors. \nIm zweiten Teil dieser Diskussion sollen für unsere eigene Vorbereitung und die Profilierung des Kolloquiums einige Thesen aus den einzelnen Themenfeldern herausgegriffen und diskutiert werden. Der Ausgangspunkt könnten dafür die jüngsten Entwicklungen sein (also Aspekte der Zeitanalyse)\, die so oder so diese Thesen nochmals in ein besonderes Licht stellen. Damit sollten sich Impulse für die Diskussion auf dem Kolloquium verbinden. Da einige der aktiv Beteiligten in der Runde am 19. dabei sind und Themen wie Abstracts vorliegen\, ist auf einen anregenden Austausch zu setzen. \nEin Text von Hand Joas (ein separat veröffentlichter Auszug aus dem Buch) wird im Arbeitskreisverteiler verschickt und kann bei Bedarf bei mir angefordert werden. Die Konferenzmaterialien stehen ab nächste Woche auf der Webseite der Sozietät und werden von mir danach in den Verteiler gegeben. \nMichael Thomas (für Nachfragen: Thomas.Micha@t-online.de)
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SUMMARY:Klassensitzung Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 11. September 2025 \n15:30–17:15 Uhr\, Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. Der Zoom-Einladungslink ist folgender: \nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/64719506866?pwd=Ao1HuaaJ0ZSvE0gVG0Qrka9C3PPy2j.1\nMeeting-ID: 647 1950 6866 \nVortrag: \nDr. Norbert Mertzsch (MLS) \nEntwicklungstendenzen bei nichtmetallisch-anorganischen Baustoffen \nAbstract: \nFür die Errichtung\, die Nutzung und den Erhalt von Gebäuden sind erhebliche Mengen an Energie und Ressourcen erforderlich. Damit ist der Bau- und Gebäudesektor weltweit für einen hohen Anteil des Energieverbrauchs und der klimaschädlichen Emissionen verantwortlich. Um bis 2050 das Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen\, den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau zu halten\, sind im Bausektor deutliche Anstrengungen nötig die CO2-Emissionen zu senken. So ist das Potential von Bauten aus Holz und anderen biogenen Rohstoffen\, die als langfristige Kohlenstoffsenke dienen sollen\, voll auszunutzen. \nDarüber hinaus ist die Emission von Kohlendioxid bei der Produktion von anorganischen Baustoffen\, die nach wie vor eine zentrale Rolle spielen werden\, deutlich zu reduzieren. Das betrifft insbesondere die Herstellung des wichtigsten Bindemittels\, den Zement. Dazu kommen die verstärkte Nutzung von neuen\, innovativen Bindemitteln mit deutlich geringeren CO2-Emissionen bei der Herstellung\, die Nutzung von Verbundbaustoffen mit geringen CO2-Emissionen bei der Herstellung und die Verwendung von Recyclingmaterial. \nIm Vortrag soll auf einige Entwicklungstendenzen bei der Herstellung ausgewählter nichtmetallisch-anorganischer Baustoffe und Verbundbaustoffen eingegangen werden\, die aus der Vielzahl der derzeit laufenden Entwicklungen und Veröffentlichungen ausgewählt wurden. \nVita: \nNorbert Mertzsch absolvierte neben dem Abitur eine Lehre als Elektromontageschlosser im Reichsbahnausbesserungswerk Potsdam Von 1968 bis 1972 studierte er Chemie an der Technischen Hochschule für Chemie „Carl Schorlemmer“ (Abschluss Diplom-Chemiker). Von 1972 bis 1985 war er im VEB Stickstoffwerk Piesteritz tätig. 1976 erfolgte der Abschluss als Fachchemiker für Analytik und Spektroskopie an der Karl-Marx-Universität Leipzig). 1984 promovierte er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Dr. rer. nat.). Von 1985 bis 2013 übte er verantwortliche Tätigkeiten im Kernkraftwerk Rheinsberg aus. Seither ist er im Ruhestand. Bis 2019 war er aber auch freier Mitarbeiter der Firma tetra ingenieure GmbH in Neuruppin. \nSeit 2018 ist Norbert Mertzsch Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Lange Jahre war er auch Mitglied des Vereins Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (VBIW). Dabei übernahm Verantwortung als Vorsitzender des Vereins und Leiter des Regionalvereins Nordwestbrandenburg sowie Leiter des Arbeitskreises Umweltschutz / Erneuerbare Energien (bis zur Auflösung des Vereins Ende 2022). Er ist Mitglied der Brandenburgischen Ingenieurkammer und war von 2019 bis 2023 Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften.
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DESCRIPTION:Reinhold Zilch \nGottlieb von Jagow und die Kriegsschuldfrage zwischen Zeitgeschichte und Propaganda 1918 bis 1935 \nAbstract \nGottlieb v. Jagow (1863–1935)\, einer der ‚großen Unbekannten‘ in der Führungsriege der spätwilhelminischen Zeit\, gehörte zur Handvoll Persönlichkeiten\, die über den Kriegseintritt Deutschlands 1914 entschieden. Am Beispiel des Chefs des Auswärtigen Amts wird die Einbindung ehemals Verantwortlicher in die geschichtspolitischen Debatten der Weimarer Zeit um die Kriegsschuldfrage und die auch Fakten manipulierende Strategie der Regierung zur Revision des Versailler Vertrages herausgearbeitet. Jagow setzte sich in einem politisch-intellektuellen Netzwerk von Diplomaten\, Historikern und Publizisten mit der von der Entente behaupteten Alleinschuld Deutschlands – teilweise in enger\, auch geheimer Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt – auseinander. Dabei vertrat er die Auffassung\, dass nicht Deutschland sondern Russland den Krieg entfesselt habe und von seinen Verbündeten nicht zurückgehalten worden sei. Vor allem im erstmals edierten Briefwechsel mit Vertrauten räumte Jagow jedoch auch Fehler auf deutscher Seite ein\, übte Kritik und Selbstkritik\, blieb aber insgesamt auf ‚offizieller Linie‘. \nCV \nReinhold Zilch\, geb. 1952\, studierte Ökonomie. 1976 Promotion an der Humboldt-Universität als Finanzhistoriker und seit 1979 an der Akademie der Wissenschaften der DDR mit Arbeiten zum Ersten Weltkrieg. 1989/90 Initiierung der Edition „Protokolle des Preußischen Staatsministeriums…“ und Leitung ab 1994 für mehrere Jahre an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Danach Mitarbeit am Projekt „Preußen als Kulturstaat…“. Ende 2015 Ausscheiden aus der BBAW. 2018 bis 2021 DFG-Projekt (Edition) zu G. v. Jagow an der Historischen Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Zahlreiche Veröffentlichungen auch zur Numismatik. Seit 2017 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. \n  \n  \n 
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SUMMARY:Klassensitzung Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Andreas Arndt  \nBarbarei und Kultur. Hegel über die Abgründigkeit der Moderne\nModeration: Rolf Hecker (MLS) \nAbstract\nHegel gilt bis heute vielfach als Vertreter eines Fortschritts-Optimismus\, der angesichts der Katastrophen des 20. und 21. Jahrhunderts nicht mehr zu rechtfertigen sei. Diese Auffassung\, so soll gezeigt werden\, verkennt Hegels spezifischen Fortschrittsbegriff (geschichtlicher Fortschritt ist allein Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit) und sie verkennt\, dass Hegel in Bezug auf die Zukunft der Moderne weder Optimist noch Pessimist ist. Hegel diagnostiziert in den modernen Gesellschaften eine Abgründigkeit\, die zum Rückfall in Barbarei führen kann. Barbarei ist für Hegel die erste Stufe der Kultur; sie kann nicht vollständig getilgt\, sondern durch das vernünftige Recht nur gebändigt werden. Gleichzeitig sieht Hegel in der modernen kapitalistischen Gesellschaft Triebkräfte\, die den rechtlichen Konsens und damit das Projekt der Moderne zerstören können\, wenn es nicht gelingt\, sie einzuhegen. Dies wird im Blick auf Hegels Bemerkungen zur Rechtsgeschichte und seine Theorie der bürgerlichen Gesellschaft erörtert. \nCV\nAndreas Arndt\, Prof. (em.) Dr. Dr. h.c.\, Jg. 1949\, zuletzt bis zur Emeritierung 2018 Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie an der theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin; seit 2021 Forschungsprofessor für Philosophie an der Georgischen Technischen Universität Tbilisi. U.a. Ehrenvorsitzender der Internationalen Hegel-Gesellschaft und Mitglied im Beirat der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2025. Letzte Buchveröffentlichungen: Die Sache der Logik. Begriff und Realität bei Hegel (Hamburg 2023); Hegel in Marx. Studien zur dialektischen Kritik und zur Theorie der Befreiung (Berlin 2023).
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DESCRIPTION:Musikalische Darbietung des Chors des Leibniz-Gymnasiums\nBegrüßung \nNekrologe \nBericht der Präsidentin\nProf. Dr. phil. habil. Gerda Haßler \nUrkundenübergabe für 50jährige Mitgliedschaft\nVerleihung des Samuel-Mitja Rapoport-Kooperationspreises \nUrkundenübergabe und Vorstellung der neuen Mitglieder \nMittagspause\n12.30 Uhr – 14.00 Uhr \nVerleihung der Leibniz-Medaillen\nVerleihung der Jablonski-Medaillen \nFestvortrag\nKreislauffabrik für das ewig innovative Produkt\nProf. Dr.-Ing. Gisela Lanza\nKarlsruher Institut für Technologie \nFlyer zum Leibniz-Tag \naußerdem hybrid
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SUMMARY:Kolloquium zu Ehren von Karl-Friedrich Wessel
DESCRIPTION:Humanontogenetische Tagung anlässlich des 90. Geburtstages von Karl-Friedrich Wessel\nDas Individuum als Teil und Ganzes\nSamstag\, 21. Juni 2025\n13.00 – 18.00 Uhr\nSenatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin\nUnter den Linden 6\, 10117 Berlin \nTagungsprogramm (Flyer als pdf) \n13.00 – 14.00 \nKlaus-Peter Becker\n(Prof. i. R.\, Humboldt-Universität zu Berlin)\nBegrüßung \nDieter Segert\n(Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin)\nGrußwort der Leibniz-Sozietät der\nWissenschaften zu Berlin \nAlbrecht Hummel\n(Prof. i. R.\, TU Chemnitz)\nLaudatio \n14.00 – 15.30 \nHeinz-Elmar Tenorth\n(Prof. i. R.\, Humboldt-Universität zu Berlin)\nKarl-Friedrich Wessel – der ganze Mensch\nein Philosoph \nKlaus M. Beier\n(Inst. für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin\, Charité)\nHumanontogenese und Interindividualität \nJohn Erpenbeck\n(Steinbeis University\, Berlin)\nDas sich selbst bewertende Selbst. \nModeration: Olaf Scupin \nKaffeepause \n16.00 – 18.00 \nPersönliche Beiträge von Uwe Thiele\, Hans\nNehoda\, Bernd H. Mühlbauer\, Ursel Basener-\nRoszak\, Jörg Schulz\, Klaus-Detlef Haas\,\nNorbert Jung\, Michael Ketting\, Olaf Scupin \nKarl-Friedrich Wessel\nDanksagung \nMusik: Aurelia Streichquartett (Weimar)\nModeration: Thomas Diesner \nab 18.00 \nAbendempfang anlässlich des 90.\nGeburtstages von Karl-Friedrich Wessel\nim Café Wilhelm\nZum Abendempfang sind alle Freunde\,\nKollegInnen und SchülerInnen von Karl-\nFriedrich Wessel recht herzlich eingeladen. \nOrganisationskomitee:\nThomas Diesner\nAlbrecht Hummel\nOlaf Scupin \nVeranstalter:\nHumboldt-Universität zu Berlin\, Projekt Humanontogenetik\nGesellschaft für Humanontogenetik e. V.\nLeibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin\nErnst-Abbe-Hochschule Jena\, FB Gesundheit und Pflege \nInformation und Anmeldung:\nThomas Diesner\ninfo@humanontogenetik.de\nwww.humanontogenetik.de \nWir bitten um Anmeldung unter\ninfo@humanontogenetik.de\nbis 08. Juni 2025
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SUMMARY:Das Individuum als Teil und Ganzes.  Humanontogenetische Tagung anlässlich des 90. Geburtstages von Karl-Friedrich Wessel
DESCRIPTION:Programm \n13.00-14.00 \nOlaf Scupin (Ernst-Abbe-Hochschule Jena): Begrüßung \nDieter Segert (Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin): Grußwort der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \nAlbrecht Hummel (Gesellschaft für Humanontogenetik): Laudatio \n14.00-15.30 \nHeinz-Elmar Tenorth (Professor i. R.\, Historische Erziehungswissenschaft\, Humboldt-Universität zu Berlin): Karl-Friedrich Wessel – der ganze Mensch ein Philosoph \nKlaus M. Beier (Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité – Universitätsmedizin in Berlin): Humanontogenese und Interindividualität \nJohn Erpenbeck (Steinbeis University\, Berlin): Das sich selbst bewertende Selbst. \n16.00-18.00 \nPersönliche Beiträge u. a. von Klaus-Detlef Haas\, Norbert Jung\, Hans Nehoda\, Jörg Schulz\, Olaf Scupin\, Uwe Thiele \nab 18.00 \nEmpfang \nUm Anmeldung unter info@humanontogenetik.de wird gebeten.
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SUMMARY:Ehrenkolloquium Horst Klinkmann
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. begründet 1700 als Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften und die Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften \nladen ein zum Ehrenkolloquim anlässlich des 90. Geburtstags von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Klinkmann unter dem Motto: \nDER UNERMÜDLICHE:\nArzt\, Mediziner\, Wissenschaftler\, Gelehrter\, Visionär\, Präsident\, Kurator\,\nInitiator\, Kultivierender\, Menschenfreund\, Hoffnungsträger\, Netzwerker\, Moderator\, Weltbürger \nam Freitag\, 20. Juni 2025\,\nvon 10.00 bis ca. 15.00 Uhr\nim Langenbeck-Virchow-Haus\,\nLuisenstraße 58/59\,\n10117 Berlin-Mitte \nDie Veranstaltung wird auch per Zoom übertragen.\nZoom-Einladungslink:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/64847211474?pwd=PC7ykEz63uPF3PSCC3SWMN1ueYVF59.1\nMeeting-ID: 648 4721 1474\n\n\nProgramm\nModeration: Prof. Dr. Gerhard Pfaff\, Sekretar der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät \n1. Begrüßung\n– Prof. Dr. Gerda Haßler\, Präsidentin\, Leibniz-Sozietät\n– Dr. Dirk Laßner\, Vorsitzender\, Kuratorium der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät \n2. Beiträge\n– Prof. Dr. Gerhard Banse\n– Dr. Herbert Wöltge\n– Prof. Dr. Jörg Vienken\n– Prof. Dr. Peter Oehme\n– Prof. Dr. Günter von Sengbusch\n– Prof. Dr. Wolfgang Schütt\n– Prof. Dr. Viktoria Weber\n– Norbert Rethmann\n– Prof. Dr. Wolfgang Methling \n3. Schlusswort\nProf. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Klinkmann \n4. Imbiss\, Gespräche\, Gedankenaustausch \nAuf Grund des großen Interesses an der Veranstaltung ist es nicht möglich\, weitere Anmeldungen entgegenzunehmen. Es gibt aber die Möglichkeit der Zoom-Teilnahme (Einwahldaten siehe oben).
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe „Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ \nzu Vortrag und Diskussion ein: \nProf. Dr. Sighard Neckel (2016\, Foto: Ziko van Dijk – CC BY-SA 4.0\, via Wikipedia)\nProf. Dr. Sighard Neckel (Universität Hamburg) \n„Umstrittene Nachhaltigkeit“  \nZeit: 13. Juni 2025 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 1.03.  \nNachhaltigkeit als Leitbild eines ökologischen Umbruchs ist ins Gerede gekommen\, von mehreren Seiten. Wegen seiner Konturlosigkeit hat er sich zum Deckbegriff eines vermeintlich grünen Kapitalismus verwandelt\, der Greenwashing betreibt\, während die Zerstörung des Erdsystems ungebremst weiter voranschreitet. Aber auch seitens mancher Strömungen einer ökologischen Gesellschaftskritik gilt Nachhaltigkeit als verbraucht\, als anthropozentrisch und neokolonial\, weswegen das „Anthropozän“ die Orientierung vorgeben soll und die Perspektive einer „Post-Nachhaltigkeit“ eingenommen wird. Im Vortrag werden kritische Rückfragen an den überkommenen Nachhaltigkeitsbegriff gestellt\, der Rationalitätskern von Nachhaltigkeit aber verteidigt. Bei all der Wahllosigkeit in seinem Gebrauch und auch seiner Korrekturbedürftigkeit wohnen „Nachhaltigkeit“ doch grundlegende ökologische Prinzipien inne\, auf die eine Kritik am naturzerstörenden Kapitalismus nicht verzichten kann. Die Kritik an Nachhaltigkeit wiederum wird daraufhin befragt\, welche Aporien ihr innewohnen und welche ungelösten analytischen Probleme sie für das Verständnis einer sozial-ökologischen Transformation hinterlässt. \nDer Vortrag schließt an im Arbeitskreis diskutierte Themen an und geht zugleich systematisch in übergreifende Fragen unseres anstehenden Kolloquiums nach der zeitanalytischen Prüfung konzeptioneller Ansätze progressiver gesellschaftlicher Entwicklung: Wenn es offensichtlich so nicht weitergeht wie bisher\, wie könnte es dann weitergehen? \nSighard Neckel hat viel beachtete Publikationen zu soziologischen\, gesellschaftstheoretischen und sozialphilosophischen Themen vorgelegt. Seit Jahren gilt das vor allem auch für das Thema „Nachhaltigkeit“\, zu dem er ein DFG-Kolleg an der Universität Hamburg geleitet hat und wo er weiter als Senior Permanent Fellow tätig ist. Die Forschungen sind im Netz einsehbar und u.a. dokumentiert:  https://www.zukuenfte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/kolleg/team-zweite-phase/neckel.html \nMichael Thomas (für Nachfragen: Thomas.Micha@t-online.de)
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SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät \nDonnerstag\, den 12. Juni 2025 \n13:30–15:30 Uhr\, Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nZoom-Link: https://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/63529869060?pwd=aSTwAMD5KWm508dVb0wyAaCvotouFF.1 \nMeeting-ID: 635 2986 9060 \nVortrag: \nMichael Kaasch (MLS) \nSchwieriges Erbe? Der Arzt\, Naturforscher und Maler Carl Gustav Carus\, ein (umstrittener) Zeitgenosse von Caspar David Friedrich \nAbstract: \nDie Malerei der Romantik und ihr bedeutendster Vertreter Caspar David Friedrich (1774–1840) standen 2024 aus Anlass von dessen 250. Geburtstag im Mittelpunkt kulturgeschichtlicher Aufmerksamkeit. In umfangreichen repräsentativen Ausstellungen in Hamburg\, Berlin\, Greifswald (seiner Heimatstadt)\, Dresden (seinem langjährigen Wirkungsort) und Weimar wurde Friedrich gefeiert und gewürdigt. Hier soll mit Carl Gustav Carus (1789–1869)\, dem \,\,Naturforscher und Arzt – Philosoph und Künstler“ – so die auf den Biologiehistoriker Rudolph Zaunick (1893–1967) zurückgehende\, heute noch gültige Kennzeichnung seines Wirkens – ein Zeitgenosse in den Mittelpunkt gerückt werden\, der in Dresden in Verbindung zu Friedrich stand und der einerseits als Künstler in eigenständiger Weise dessen Anregungen aufnahm und der andererseits diesen ärztlich beriet. Carus war als Naturforscher in der vergleichenden Anatomie und in der Physiologie\, als Frauenarzt und Geburtshelfer\, als Leibarzt des sächsischen Herrscherhauses und gefragter Arzt mit großer Privatpraxis sowie als Mitbegründer (1822) und Förderer der Gesellschaft Deutscher Naturforscher Ärzte (GDNÄ) und XIII. Präsident der Naturforscherakademie Leopoldina (Amtszeit 1862–1869) ein wichtiger Repräsentant der Medizin seiner Zeit. Mit seinen Analysen der Psyche (vor allem zur Bedeutung des Unbewussten) gehört Carus zu den Vorläufern der modernen Psychologie. Als begeisterter Goetheverehrer versuchte er in Hinblick auf die eigenen Lebensziele und seine Lebensgestaltung\, diesem Vorbild weitgehend nachzufolgen. Darüber hinaus beschäftigte sich Carus mit philosophischen Fragen und hinterließ ein umfassendes schriftstellerisches Werk (u. a. eine umfangreiche Autobiographie). Seine Vielseitigkeit spiegelt sich auch in – heute durchaus als problematisch angesehenen – Vorstellungen und Herangehensweisen (z. B. in seiner Cranioskopie und in der Behandlung der Menschenrassen) wider. Noch zu Lebzeiten geriet Carus mit seinen (nach-) romantischen Auffassungen in Widerspruch zur tonangebenden wissenschaftlichen und künstlerischen Elite. Wie das künstlerische Œuvre von Caspar David Friedrich fiel auch das Werk und Wirken von Carus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer mehr dem Vergessen anheim. Nach 1900 wurde mit der Renaissance der romantischen Malerei Friedrichs zunächst auch das künstlerische Werk von Carus wiederentdeckt und schließlich auch sein wissenschaftliches und ärztliches Wirken erneut erschlossen. Dabei zeichnen sich verschiedene Perioden und problematische Aspekte der Aneignung zu unterschiedlichen Zeiten ab (1920er Jahre\, NS-Zeit\, DDR-Zeit\, bundesdeutsche „Gegenwart“). Ein sich wandelnder Umgang mit Tradition zeigt sich einerseits am nunmehr eher unkritischen Hype um Caspar David Friedrich und andererseits einer immer mehr nur auf die problematischen Aspekte verengten Auseinandersetzung mit dem Werk von Carus. Missverständnisse und ein unreflektierter Zugang zur Wissenschaftsgeschichte bzw. Instrumentalisierungen moralischer Werturteile spielen dabei eine entscheidende Rolle und müssen dringend hinterfragt werden. \nVita: \nMichael Kaasch ist Biologe (1989 Dr. rer. nat. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle/Saale)\, Biologiehistoriker und wissenschaftlicher Redakteur der Schriften der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften. Schwerpunkte seiner Forschungen sind die Biologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts\, die Entwicklung der naturwissenschaftlichen Publizistik\, die wissenschaftliche Biographik und die Historie Gelehrter Gesellschaften und wissenschaftlicher Akademien. 2024 erhielt er den Ilse-Jahn-Ehrenpreis der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie. Er ist seit 2020 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. und stellvertretender Sekretar der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften.
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nZeit: 10 bis 13 Uhr \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nZoom-Link: https://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/63529869060?pwd=aSTwAMD5KWm508dVb0wyAaCvotouFF.1\nMeeting-ID: 635 2986 9060 \nMit der Sitzung ehrt die Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät ihr Mitglied Heinz Kautzleben zum 90. Geburtstages mit Vorträgen zur Thematik \nAktuelle Missionen der Satellitengeodäsie und Satellitenmessmethoden  \nIn der Klassensitzung werden folgende vier Vorträge gehalten: \n\nReinhard Rummel: Begegnungen mit dem Geowissenschaftler Heinz Kautzleben\nRoland Pail: Die zukünftigen Schwerefeldmissionen von NASA\, ESA und dem DLR/GFZ\nJürgen Müller: Quantensensoren auf Satelliten\nHarald Schuh: ESA’s GENESIS Mission – wissenschaftliche Notwendigkeit und gesellschaftliche Relevanz\n\nMaterial zur Klassensitzung
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SUMMARY:Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt zu ihrer Klassensitzung am am 12. 06.2025\, 10-12 Uhr im Bürgerverein Mahlsdorf-Süd e. V. („Bürgerstübchen“)\, Hultschiner Damm 94\, 12623 Berlin (Eingang vom Erich-Baron-Weg) sowie online via Zoom: \nhttps://us06web.zoom.us/j/86825249867?pwd=rnnp1UcUUbt4VRY8TTHag95m5LOyej.1 \nMeeting-ID: 868 2524 9867\nKenncode: 069468 \n\n  \nVortrag von \nJürgen Hofmann (MLS)\nThema: \nMarie Pinder. Beobachtungen im Revolutionsjahr 1848/49\nAbstract: \nWeibliche Blicke auf die die Revolution von 1848/49 – einem Schlüsselereignis des 19. Jahrhunderts – sind in der Flut der überlieferten Erinnerungsliteratur rar gesät. Umso mehr Aufmerksamkeit gebührt den Aufzeichnungen von Marie Pinder\, einer Zeitzeugin dieser Ereignisse. Der Gattin des Breslauer Oberbürgermeisters und schlesischen Oberpräsidenten waren die Straßenaufzüge und Krawalle zwar suspekt\, den Hoffnungen auf Reformen und politische Veränderungen galt dennoch ihre Empathie. Ihre gesellschaftliche Stellung ermöglichte ihr Kontakte und Einblicke in die unterschiedlichsten politischen und intellektuellen Kreise. Der Bekannten- und Freundeskreis reichte bis in die Reihen der demokratischen Bewegung. Das nie veröffentlichte Manuskript zeichnet sich durch analytische Klarheit und Urteilsvermögen aus. Im folgenden Lebensabschnitt versuchte sich Marie Pinder erfolgreich als Schriftstellerin. Der Vortrag rekonstruiert ihre Biografie und gibt Einblicke in ihre Aufzeichnungen aus dem Revolutionsjahr 1848/49. Er gehört zu den Ergebnissen der Forschungen des Arbeitskreises Vormärz- und 1848er Revolutionsforschung in der Leibniz-Sozietät\, der kürzlich den Band 7 der Buchreihe „Akteure eines Umbruchs“ vorlegen konnte. \nCV: \nJürgen Hofmann\, Prof. Dr. sc. phil.\, Historiker\, Hochschulreife an der Arbeiter-und Bauern-Fakultät\, Studium der Geschichte und Gesellschaftswissenschaften an der Karl-Marx-Universität Leipzig\, von 1970 bis 1990 wissenschaftlicher Assistent sowie Dozent am Institut (der späteren Akademie) für Gesellschaftswissenschaften in Berlin\, 1976 Promotion A mit einer Arbeit über das preußische Ministerium Camphausen-Hansemann 1848\, 1983 Promotion B (= Habilitation) mit Studien zur nationalen Politik der SED\, 1989 Berufung zum Professor\, 1991-94 Untersuchungen zum Identitätswandel in Ostdeutschland für die Kommission zur Untersuchung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern (KSPW)\, danach Arbeit an Studienbriefen zur Geschichte Preußens für die Fernuniversität Hagen sowie verschiedene Projekte zur Landes- und Regionalgeschichte Berlins\, Mitarbeit im Arbeitskreis Vormärz- und 1848er Revolutionsforschung der Leibniz-Sozietät\, seit 2010 Mitglied der Leibniz-Sozietät\, Mitglied des Kuratoriums der ITH (International Conference of Labour and Social History) in Wien und des Kuratoriums für den Friedhof der Märzgefallenen in Berlin-Friedrichshain\, Herausgeber und Autor mehrerer Monografien und zahlreicher Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften.
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SUMMARY:Biesdorfer Medizinische Gespräche
DESCRIPTION:Biesdorfer Medizinische Gespräche \n(Leibniz-Sozietät gemeinsam mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft\, der Campus Berlin-Buch GmbH und Schloss Biesdorf) \nSabine Schleiermacher (Charité Berlin) \nDie Transformation des DDR-Gesundheitswesens: historische Voraussetzungen\, Akteure und Interessen \nZeit: 17.00 bis 19.00 Uhr \nOrt: Schloss Biesdorf \nEinladung und Programm-Flyer (pdf)
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SUMMARY:Jahrestagung 2025
DESCRIPTION:Jahrestagung\nLeibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\nEntstehung\, Wandel und Obsoleszenz von Konzepten und Methoden in Wissenschaft und Forschung\n21. Mai 2025 \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \naußerdem hybrid \n10-18 Uhr \nMaterial zur Jahrestagung \n  \n10.00 ‒ 10.15\nEinführung: Ziele der Jahrestagung\nGerda Haßler (MLS)\, Ekkehard Höxtermann (MLS) \n10.15 ‒ 10.45\nDie Geschichte des Blutes und der Blutgerinnung\nViktoria Weber (MLS) \n11.15 ‒ 11.45\nVon der Phlogiston-Lehre zur Sauerstofftheorie der Verbrennung\nDetlev Möller (MLS) \n10.45 ‒ 11.15\nDie stufenweise Entstehung wissenschaftlicher Disziplinen am Beispiel der Biochemie\nEkkehard Höxtermann (MLS) \n11.45 ‒ 12.15\nInterdisziplinäre Verwendung und Transfer ökonomischer Termini\nUlrich Busch (MLS) \n12.15 ‒ 12.45\nDie Ideologen im Frankreich des 19. Jh.: Vergessen\, Obsolenz oder stilles Überleben? Drei Lesarten zur Geschichte einer wissenschaftlichen Schule\nDorothée Röseberg (MLS) \n12.45 ‒ 14.00 Mittagspause \n14.00 ‒ 14.30\nGedanken zur Entstehung der Evolutionären Synthese (Synthetische Evolutionstheorie) in Bezug auf ihren „verlorenen Architekten“ William F. Reinig (1904–1980)\nAndreas Wessel \n14.30 ‒ 15.00\nDie Auswirkungen von Hevner et al.’s Design Science auf die Entwicklung von Informationssystemen\nChristian Stary (MLS) \n15.00 ‒ 15.30\nWhat can we know? Epistemological reflections on the circulation of knowledge and its historiography\nWim Coudenys (MLS) \n15.30 ‒ 16.00\nInnovation und Vergessen durch einen Referenztext. Die Rolle des Cours de linguistique générale (1916) von Saussure in der Geschichte der Sprachwissenschaft und im Linguistic Turn\nGerda Haßler (MLS) \n16.00 ‒ 16.30\nVon der „Social Epistemology“ zur „Cognition in the Wild“. Transdisziplinäre Wanderungen erkenntnistheoretischer Konzepte\nHans-Christoph Hobohm (MLS) \n16.30 ‒ 17.00\nVerlorenes Wissen aus historischer Perspektive: Über das Nachdenken zum Wissensverlust vor dem 20. Jahrhundert\nToon Van Hal (MLS) \n17.00\nAbschlussdiskussion \n 
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DESCRIPTION:Stephan Lehnstaedt (MLS) \nJüdischer Widerstand gegen den Holocaust – Herausforderungen der Historiographie\nAbstract: \n\nAngesichts von etwa sechs Millionen Menschen\, die in Europa zwischen 1939 und 1945 im Holocaust starben\, die von Deutschen und ihren Helfern erschossen\, vergast oder auf andere Weise umgebracht wurden\, entstehen nur allzu leicht Vorstellungen einer überwältigenden\, unausweichlichen Totalität des Genozids. Der Blick auf die Täter und ihre Gewaltpraktiken verstärkt zusätzlich den Eindruck paralysierter Opfer\, die lediglich Objekte in den Händen der Mörder darstellten.  Es ist der Mythos angeblicher jüdischer Passivität\, der bis in biblische Zeiten zurückreicht: Sie waren wie Lämmer auf dem Weg zur Schlachtbank. \nDabei belegen unzählige Berichte die Aktivitäten der Verfolgten\, und nicht zuletzt bezeugen die Überlebenden den unbedingten Willen und die Fähigkeit\, die eigene Existenz selbst unter den desaströsen Bedingungen der deutschen Vernichtungsmaschinerie zu behaupten. Die entscheidende Frage ist\, wie diese Geschichte zu schreiben ist: Nach 1945 war es die Orientierung am augenfälligen – männlichen – Heldentum\, die zum Leitmotiv der Geschichtsschreibung über und zur Erinnerung an jüdischen Widerstand wurde. Dazu kamen nationale bzw. geographisch beschränkte Perspektiven und die Verengung auf bewaffneten Kampf als „eigentlichem“ Widerstand. \nDer Vortrag untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen\, eine europäische und integrierende Perspektive des jüdischen Widerstands zu schreiben. \n\n\nCV \nStephan Lehnstaedt\, Dr. phil. habil.\, (2008 LMU München\, 2016 TU Chemnitz) ist seit 2016 Professor für Holocaust-Studien an der Touro University\, Campus Berlin. Zuvor er hat an der LMU München\, der HU Berlin und der London School of Economics gelehrt und war 2010 bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau. 2024 wurde er in die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin gewählt. Er ist außerdem Mitglied in den wissenschaftlichen Beiräten u.a. der Stiftung Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung (Vorsitzender)\, der Zeitschrift Przegłąd Zachodni sowie der Jury des Wissenschaftlichen Förderpreises des Botschafters der Republik Polen in Berlin. \nLehnstaedt beschäftigt sich mit Imperialismus\, der Geschichte der zwei Weltkriege\, dem Holocaust und dessen Wiedergutmachung. Aktuell erarbeitet er gemeinsam mit Paweł Machcewicz von der Polnischen Akademie der Wissenschaften ein „Handbuch Polen unter Besatzung“ und leitet ein Projekt\, das in fünf Ländern die Erfahrungsgeschichte der „Wiedergutmachung“ untersucht. \nZu mehr als hundert Aufsätzen und 15 Sammelbänden kommen bislang sieben Monographien\, zuletzt „Der Warschauer Aufstand 1944“ (Ditzingen: Philipp Reclam jun. 2024) sowie „Bełżec\, Sobibór\, Treblinka und die Aktion Reinhardt“ (München: C.H. Beck\, 2017 / 3. Auflage 2023 – Polnisch 2018\, Französisch und Niederländisch 2020). Anfang 2025 erscheint im Beck-Verlag seine neue Studie „Der vergessene Widerstand. Jüdinnen und Juden im Kampf gegen den Holocaust“. \nAn der Touro University unterrichtet Lehnstaedt im Masterstudiengang „Holocaust Studies / Jewish Studies“ und kuratiert mit seinen Studierenden regelmäßig Ausstellungen. Die mit der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz und der Wiener Library London erarbeitete Ausstellung „Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaustforschung“ wurde u.a. von den Vereinten Nationen in New York gezeigt. \nLehnstaedt war 2008 bis 2010 Gutachter in Sozialgerichtsprozessen zu den sogenannten Ghettorenten und wurde 2012 im Bundestag dazu gehört. Er engagiert sich öffentlich zu aktuellen Themen der deutschen Gedenkkultur sowie zur polnischen Geschichte\, u.a. bei zwei weiteren Anhörungen im Bundestag 2017 und 2022. In Polen wurde mehrfach für seinen Beitrag zur deutsch-polnischen Aussöhnung ausgezeichnet\, u.a. mit der Anielewicz-Medaille vom Verband der Holocaust-Überlebenden oder dem Orden „Za Wybitne Zasługi“ des Verbands der Kombattanten und früheren politischen Gefangenen. \n  \n 
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DESCRIPTION:Der 2. Teil der Geschäftssitzung findet nach der Plenarveranstaltung statt.
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DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. Bitte beachten\, dass der Vortrag nicht im Rathaus Friedrichshagen\, sondern ausnahmsweise an der Technischen Universität Berlin stattfindet! \nZeit: 10.00 bis 12.00 Uhr \nOrt: TU Berlin\, Campus Charlottenburg\, Straße des 17. Juni 135\, 10623 Berlin\, Raum H 3005 \nDer Zoom-Link ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/61564751459?pwd=3rbLhehsnbMS6GYqGvUzyWxbr4ZmDy.1 \nMeeting-ID: 615 6475 1459 \n  \nProf. Dr. Irina Engelhardt (TU Berlin) \nSpreeWasser:N: Dürrefrühwarnung und integriertes Wasserressourcen-Management für eine langfristige Wassersicherheit in der Region Berlin-Brandenburg \nGrafik: © I. Engelhardt\nAbstract: \nIm Rahmen der Forschungstätigkeiten im Bereich Hydrogeologie der TU Berlin zeigt sich immer deutlicher die große Diskrepanz zwischen einerseits der natürlichen Erneuerung unserer Grundwasserressourcen und andererseits einem ansteigenden Bedarf an der Bereitstellung von Trink- und Brauchwasser in ausreichender Qualität und Quantität. Diese Schere wird sich im Kontext Klimawandel – wirtschaftliche Entwicklung – Braunkohleaussteig in der Region Berlin-Brandenburg noch weiter öffnen. Neben relativ einfach und schnell umsetzbaren Maßnahmen\, wie Reduktion des Wasserverbrauchs\, Waldumbau oder verbesserte Grauwassernutzung\, wird es voraussichtlich noch deutliche stärkerer\, d.h. effizienterer\, Methoden bedürfen\, um eine langfristige Trinkwassersicherheit zu gewährleisten. Eine zukunftsfähige wasserwirtschaftliche Maßnahme ist die künstliche Grundwasseranreicherung\, die in Ländern mit Wasserknappheit schon lange etabliert ist: Überschusswasser (Hochwasserwellen\, Starkregen\, aber auch gereinigtes Abwasser) kann in den tiefen Untergrund eingespeist werden und zu einem späteren Zeitpunkt\, z.B. während Trockenzeiten\, und an einem anderen Ort\, d.h. einige Kilometer weiter im Abstrom\, dann zur Entnahme aus dem Grundwasser für u.a. Brauchwasser der Industrie und Landwirtschaft zur Verfügung stehen. Diese Maßnahme benötigt umfangreiches ingenieurtechnisches Wissen bei der Umsetzung\, ein hochaufgelöstes Monitoring zur Überwachung der Wasserqualität und der Wasserpfade sowie ein Umdenken bei der Genehmigung durch die zuständigen Behörden in der Anwendung des Wasserrechts und auch moderne Steuerungsinstrumente zur Akzeptanzsteigerung bei den Wassernutzern. \nVita: \nIrina Engelhardt studierte Geologie an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover und an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ihre Diplomarbeit wurde mit dem 1. Platz des Forschungspreises der Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt ausgezeichnet. Von 1999 bis 2003 war sie bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover tätig. 2004 promovierte sie am Zentrum für Angewandte Geowissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Nach fünf Jahren Consulting-Tätigkeit im Bereich Geothermie\, Endlagerung und Wasserwirtschaft war sie von 2007 bis 2012 Wissenschaftliche Assistentin an der Technischen Universität Darmstadt\, wo sie 2014 ihre Habilitation abschloss. Von 2012 bis 2015 war Irina Engelhardt als Wissenschaftlerin am Forschungszentrum Jülich tätig. 2015 folgte sie dem Ruf der Technischen Universität Freiberg auf eine W3 Professur für Hydrogeologie und Hydrochemie als erste Professorin der Geowissenschaften seit Bestehen der Universität. 2017 wechselte sie an die Technische Universität Berlin auf den Lehrstuhl für Hydrogeologie. Irina Engelhardt forschte im Lawrence Berkeley National Laboratory der University of California (USA) und in der Commonwealth Scientific Research Organization in Perth (Australien). Seit 2021 ist sie Leiterin der Programmgruppe Hydrological Sciences der General Assembly der European Geosciences Union. Sie war Koordinatorin des mit 2.6 Mio. € vom BMBF geförderten Verbundprojektes MedWater zum Wassermanagement und zur Erhöhung der Resilienz gegenüber Dürren in Karbontagrundwasserleitern im Mittelmeerraum. Sie ist seit 2022 Koordinatorin von SpreeWasser:N zum Wassermanagement in Berlin-Brandenburg\, ein Projekt\, welches mit 3 Mio. € vom BMBF gefördert wird.
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SUMMARY:Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Sitzung der Klasse Sozial und Geisteswissenschaften.\nDie Sitzung findet hybrid statt: im Rathaus Friedrichshagen und gleichzeitig übertragen via Zoom unter folgendem Link: \nhttps://us06web.zoom.us/j/89224478756?pwd=Qif1eeaasyK74z2iEJffvP92syAYO3.1\nKenncode: 981972 \n\n  \nVortrag: \nAndrea Komlosy (MLS) \nSteuert die Welt auf ein (eur)asiatisches Jahrhundert zu?\nEin historischer Rückblick soll klären\, in welchen Phase der Weltgeschichte Impulse und expansive Dynamiken aus dem transatlantischen Raum\, und in welchen Phasen sie aus dem eurasischen Raum kamen und die globalen Kompetenz-\, Konkurrenz- und Machtverhältnisse prägten. Dabei werden ökonomische\, soziale\, geopolitische\, militärische und kulturelle Entwicklungen beachtet. Ist die These einer asiatischen Überlegenheit berechtigt\, die im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts einer „Great Divergence“ Platz machte\, in deren Zuge sich westeuropäische\, dann auch nordamerikanische Staaten als Zentren und Gestaltungsmächte der Weltgesellschaft herauskristallisierten? In der zweiten Hälfte des 20. Jh. setzte ein Wiedererstarken asiatischer Staaten ein. Besteht die Möglichkeit\, dass die erfolgreiche nachholende Entwicklung asiatischer Schwellenländer vor dem Hintergrund struktureller Krisen der westlichen Welt in ein „asiatisches Jahrhundert“ mündet. Welche Chancen hat eine „multipolare Weltordnung“? \nVita: \na.o. Univ. Prof. Andrea Komlosy i. R. – Univ. Wien\, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte\, 1010 Wien\, Universitätsring 1. E-Mail: andrea.komlosy@univie.ac.at \nStudium der Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Wien und am Institut für Höhere Studien Wien\, Promotion 1984\, Habilitation 2002\, lehrt am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien\, seit 2023 im „Ruhestand“. Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2011. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Fragen zu ungleicher Entwicklung in lokalen\, regionalen\, nationalen und globalen Kontexten sowie globale Arbeitsgeschichte. Sie ist Vorsitzende des Vereins für Geschichte des Weltsystems und Mitherausgeberin der „Zeitschrift für Weltgeschichte“ (ZWG). Jüngst erschienen: „Zeitenwende. Corona\, Big Data und die kybernetische Zukunft“ (2022).\nDer Vortrag basiert auf Beiträgen in der Zeitschrift für Weltgeschichte 23 (1) mit dem Schwerpunkt „Eurasien zwischen neuem Westen und altem Osten“\, hg. Hans-Heinrich Nolte: https://www.ingentaconnect.com/content/plg/zfw/2022/00000023/00000001;jsessionid=1uglunml8uejv.x-ic-live-01 \n• Die \,\,langen Wellen“ der Konjunktur. Kondratieff-Zyklen gegen den eurozentrischen Strich gelesen\, in: ZWG 23.1.\, S. 49-78.\n• Eurasien in Herrschafts- und Entwicklungs-Konzepten\, in: ZWG 23.1. \, S. 137-150. \n 
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe \n„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ \nzu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein: \nIngolfur Blühdorn: Unhaltbarkeit. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Berlin: edition suhrkamp 2024 \nZeit: 25. 4. 2025 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 1.03.  \n„Wie eine Bombe“ könne das Buch in die Diskussion einschlagen\, so Peter Wagner in einer Rezension. Sieht man von der problematischen Metapher ab\, einen zentralen Punkt trifft der Rezensent. Blühdorn greift mit enormer Radikalität und argumentativer Wucht in die Debatten um Status und Entwicklung der Moderne ein. Kaum etwas wird verschont. Sein Memento gegen die „Wohlfühlliteratur“\, dass nämlich jedem Hoffen auf bzw. Appell an Transformation zunächst die Analyse der gesellschaftlichen Realität vorausgehen müsse (was selten geschehe)\, ist im Arbeitskreis zu teilen: Um die Transformationsfrage weiter zu verfolgen\, ist Zeitanalyse\, Zeitdiagnose erforderlich und hier thematisches Programm. \nBei Blühdorn aber steht die Absage an jegliche – nachhaltige\, ökoemanzipatorische – Transformation. Seine „dreifache Unhaltbarkeit“ gilt der krisenhaften neoliberalen Gesellschaft ebenso wie den gegen diese gerichteten kritischen Bewegungen und kritischer Wissenschaft. Sie alle gemeinsam werden zu Totengräbern; Transformationsfrage bzw. -perspektive verschwinden. Es geht auch nicht mehr um Reflexivwerden (Beck) bzw. Reparatur (Reckwitz) der Moderne\, sondern die nächste Gesellschaft ist eine andere Moderne – jenseits von Liberalismus\, Demokratie\, bürgerschaftlicher Mündigkeit\, universellen Menschenrechten\, befreit auch von diesbezüglichen Ansprüchen. So verliere diese Gesellschaft ihre Schrecken: wenn Demokratie kein Anspruch mehr ist\, dann gewöhnt man sich an Oligarchie und Autokratie. \nMit diesem gesellschaftheoretischen Zugriff werden viele der anregenden Analysen zu Umwelt\, Demokratie\, Digitalisierung\, globalen Trends etc. zugleich irritierend. Denn die Träume und Illusionen alternativer Bewegungen wie kritischer Wissenschaft sind zerstörerisch – weil die Analyse längst eine andere Gesellschaft zeigt: spätmoderne Gesellschaften haben sich von Nachhaltigkeit etc. verabschiedet! Insofern sind diesbezügliche (u.a.) Ansprüche bloße Ideologie. Sticht diese Logik? – Das ist sicher eine der Fragen für die Diskussion\, vielleicht sogar deren Achillesferse? \nDr. Frank Adler wird in diese Diskussion einführen. Eine einsteuernde Ausarbeitung von ihm wie ein Textauszug von Blühdorn können auf Anfrage verschickt werden. Weitere thematische Stellungnahmen des Autors finden sich im Netz bzw. auf youTube. \nFür Fragen bzw. die Anmeldung können sich Interessierte an Dr. Michael Thomas wenden: Thomas.Micha@t-online.de \n 
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SUMMARY:Führung durch die Ausstellung Emil J. Gumbel
DESCRIPTION:Führung durch die Ausstellung\n „Emil J. Gumbel – Statistiker\, Pazifist\, Publizist. Im Kampf gegen Extreme und für die Weimarer Republik“\nin der Humboldt-Universität zu Berlin mit Prof. Dr. Annette Vogt (MLS) \nTermin: 23.04.2025 \nTreffpunkt: 13.00 Uhr am Helmholtz-Denkmal vor dem Hauptgebäude der Humboldt-Universität\, Unter den Linden 6
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SUMMARY:Veranstaltung des Arbeitskreises Wissenschaftsgeschichte
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Wissenschaftsgeschichte lädt alle Interessierten zu einem Vortrag ein: \nEkkehard Höxtermann (MLS)\n„Entwicklung durch Verwicklung“ – Zur Profilierung der Biologie an den Universitäten der DDR\nDie Veranstaltung findet hybrid statt. In Präsenz: Historischer Ratssaal\, Rathaus Friedrichshagen\, außerdem online. \nLeibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin\, Arbeitskreis Wissenschaftsgeschichte \nTreffen am 10. April 2025\, Historischer Ratssaal\, Rathaus Friedrichshagen \nDie Vorträge des letzten Arbeitskreistreffens am 17. Februar zur Geschichte der Altorientalistik und der Historischen Englischen Linguistik in der DDR kennzeichneten ein spezifisches\, stadiales und regionales Muster wissenschaftlicher Richtungen und Institute. Das legte den Vergleich mit der Situation in den Naturwissenschaften nahe und veranlasste den Autor\, seine Ansichten zur Entwicklung der Biologie an den Universitäten der DDR vorzustellen. \nAbstract\nAuch in den Biowissenschaften gab es in der DDR ein bezeichnendes geografisches Muster wissenschaftlicher Zweige und Einrichtungen. Diese eigenartige\, differenzierte Verteilung der Ressourcen und Disziplinen galt nach dem Beitritt der DDR zur BRD als ideologie- und fremdbestimmt und verschwand in kurzer Zeit. Doch das Profil der ostdeutschen Biologie war weniger das Ergebnis zentraler Pläne und Weichenstellungen als vielmehr Ausdruck einer erstaunlich stabilen Interessenlage wissenschaftlicher Schulen\, die in den Nachkriegsjahren eher zufällig entstanden waren und sich im Wandel der politischen Verhältnisse und im Wechsel der Generationen behaupteten. \nDer Autor hat sich seit 1997 wiederholt dazu geäußert und umfassende Übersichtsarbeiten\, aber auch beispielhafte Fallstudien zu ausgewählten Instituten und Biologen verfasst. Der Vortrag basiert auf diesen ausführlichen Darstellungen\, auf die im Einzelnen verwiesen wird. \nCV\nEkkehard Höxtermann wurde 1953 in Sondershausen (Thüringen) geboren und studierte ab 1973 an der Humboldt-Universität zu Berlin Biologie. Hier wurde er 1985 im Bereich Allgemeine Botanik promoviert. Seit 1990 am Institut für Biochemie der Universität Köln tätig\, habilitierte er sich 1994 in Jena für das Fach Geschichte der Naturwissenschaften. Von 1994 bis 2013 lehrte er Geschichte der Biologie\, der Biochemie und der Pharmazie in Jena\, Berlin und Göttingen\, ab 2003 als außerplanmäßiger Professor für Geschichte der Naturwissenschaften der FU Berlin. 2007 eröffnete er im Verlag Natur+Text in Rangsdorf ein biologiehistorisches Programm. Nach experimentellen Arbeiten zur Photosynthese grüner Pflanzen verfolgt er – außerhalb der üblichen institutionalisierten Bahnen – ureigene\, biologiehistorische Forschungsziele\, insbesondere zur Geschichte der Botanik\, der Biologischen Chemie und der Biologie in Ostdeutschland. 2016 wurde er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.
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SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nZoom-Link:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/66246447598?pwd=L2J5aPEcaNXxWEDl2vpQE0MaZQA6hC.1\nMeeting-ID: 662 4644 7598 \nVortrag: \nThomas Naumann (DESY\, Zeuthen)\nUniversum – Multiversum: Hatte Gott eine Wahl?\nZur Feinabstimmung der Naturkonstanten\nAbstract: \nEinstein sagte einmal\, was ihn am meisten interessiere sei die Frage\, ob Gott die Welt hätte anders machen können. Unsere Existenz hängt von einer Vielzahl von Größen ab\, deren genaue Abstimmung das Leben in unserer Welt überhaupt erst ermöglicht. Dazu gehören die Zahl der Raumdimensionen\, die Dichte des Universums\, die Stärke der Kräfte und die Massen der Teilchen. Die Hypothese von einem Multiversum könnte Leibniz’ Frage\, ob wir in der „besten aller Welten” leben\, beantworten und das rätselhafte Feintuning so vieler Eigenschaften unserer Welt erklären. \nVita: \nProf. Thomas Naumann ist Teilchenphysiker. Er arbeitet am größten Forschungsprojekt der Menschheit\, dem 27 km langen Large Hadron Collider LHC des Europäischen Zentrums für Kernforschung CERN in Genf. Geboren 1953 in Dresden\, studierte er bis 1975 an der Technischen Universität seiner Heimatstadt Physik.\nDanach untersuchte er am Institut für Hochenergiephysik in Zeuthen bei Berlin und ab 1992 am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY die Eigenschaften der Kernkraft. Sein Experiment ATLAS war 2012 an der Entdeckung des Higgs-Teilchens beteiligt.\nThomas Naumann leitete bis 2019 die Gruppe Teilchenphysik des DESY in Zeuthen und lehrte als Honorarprofessor an der Universität Leipzig. \n 
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DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nEkkehard Hintzsche (Kühlungsborn) \nJ.W. v. Goethe (1749 – 1832): „Die Wahlverwandtschaften“ – eine Brücke zwischen Natur- und Geisteswissenschaft \nZeit: 10 bis 12 Uhr \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.  Zoom-Link: \nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/66867200979?pwd=8oquOVZTSLRMXf4Nyd4ov25jxNU2Xz.1\nMeeting-ID: 668 6720 0979 \nAbstract: \nAnalysen und Kommentare zu Johann Wolfgang von Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“ (1809) sind in der Literatur zahlreich vorhanden. Auch die Einzigartigkeit des im Roman vorkommenden „psychochemischen Gleichnisses“ wurde oft beschrieben und analysiert. Aber was waren die Begleitumstände (welche Art von „umgebender Atmosphäre“?)\, die ein solches Werk begünstigten\, einschließlich des Alleinstellungsmerkmals der enthaltenen Parabel in einem Liebesdrama? Warum war es Goethe möglich\, in einem literarischen Werk eine so eindrucksvolle Brücke zwischen Chemie und Philosophie zu schlagen? Und können wir einen Beitrag von Goethes Werk zur Geschichte der Chemie seiner Zeit erkennen? Goethe nutzte auf intelligente Weise die damals gebräuchliche Verwendung des Begriffs „Wahlverwandtschaften“ in Chemie und Philosophie. Die tiefgründige Suche nach Parallelen zwischen den Verhaltensweisen der Hauptfiguren des Romans und einer passenden\, symbolischen Reaktionsgleichung („Wahlverwandtschafts-Gleichung“) aus der Chemie war exklusiv und genial zugleich. Der Vortrag von Ekkehard Hintzsche setzt diese vermeintlich alleinstehenden Puzzleteile der Rahmenbedingungen zusammen und zeigt auf\, warum gerade zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Begleitumstände für die Entstehung dieses interessanten Romans günstig waren (siehe Abbildung). \nNur ein Universalgenie wie Goethe konnte so brillant zwischen verschiedenen Wissensdisziplinen interagieren und diese logisch verbinden. Nur er war zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Lage\, die Zusammenhänge zwischen Chemie und Philosophie in einem Roman herzustellen und umfassend zu beschreiben. Heute hingegen sind viele Menschen hyperspezialisiert\, die Zeiten der Universalgenies sind längst vorbei. Umso interessanter und wichtiger ist es\, sich weiterhin mit den von Goethe beschriebenen „Wahlverwandtschaften“ zu beschäftigen und diese mit dem Wissen von heute zu interpretieren. \nVita: \nDr. Ekkehard Hintzsche studierte von 1984 bis 1989 Chemie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Anschließend war er vier Jahre Assistent im Fachbereich Organische Chemie der MLU. Die Assistentenzeit beendete er mit der erfolgreichen Promotion im Jahr 1993. In der Zeit von 1993 bis 2020 war er auf verschiedenen Positionen in der Supply Chain Laundry & Home Care der Henkel AG & Co. KGaA tätig. Seit seinem 2020 beginnenden Ruhestand ist er Gastdozent in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen\, Instituten\, Archiven und Vereinen in Deutschland. Die von ihm dabei vertretenen Themen reichen von „1.2-Dithiinen“ über „Phänomene des Waschens“ und „Geschichte der Chemie“ (J. W. von Goethe) bis zur „Historie von Normaluhren/Die Persiluhr“.
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SUMMARY:Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Die Sitzung der Klasse Sozial- und Gesellschaftswissenschaften findet als hybride Veranstaltung statt: \nVor Ort: \nBürgerverein Mahlsdorf-Süd e. V. („Bürgerstübchen“)\, Hultschiner Damm 94\, 12623 Berlin\n(Eingang vom Erich-Baron-Weg) \nAnfahrt ÖPNV:\nTram 62 und 63 vom S-Bahnhof Köpenick oder S-Bahnhof Mahlsdorf\n(Haltestelle Erich-Baron-Weg) \nBus 108 vom Elsterwerdaer Platz\n(Haltestelle Wilhelm-Blos-Straße) \nParkplätze in den Nebenstraßen (NICHT! vor dem „Bürgerstübchen“) oder gegenüber bei EDEKA \nSowie per Zoom unter folgendem Link:\nhttps://us06web.zoom.us/j/86773170506?pwd=hADmOCQvDiG54Jy9adTF6Oaz639lOe.1 \nMeeting-ID 867 7317 0506\nKenncode 620169 \n\n  \nVortrag: \nMichael Rodi (MLS) \nKlimawandel als intergenerationelle und globale Herausforderung: Möglichkeiten und Grenzen des Rechts \nAbstract: \nDie Bekämpfung des fortschreitenden Klimawandels und seiner Folgen stellt eine der größten Herausforderungen für Politik und Recht auf regionaler\, nationaler\, supranationaler und internationaler Ebene dar. Die bestehenden Strukturen sind unzureichend die notwendigen Transformationen in den Bereichen Energieversorgung\, Mobilität\, Landwirtschaft\, Städtebau und vielen anderen effektiv zu bewirken. Wie in der Vergangenheit auch und vielleicht nicht anders möglich\, reagieren die Rechtsordnungen darauf mit inkrementellen Fortentwicklungen. In dem Vortrag werden der Stand des gegenwärtigen Klimarechts sowie zentrale Herausforderungen für seinen Umbau und seine Transformation dargestellt: Die inhärenten Schwächen des Völkerrechts\, eine komplexe Mehrebenenordnung von den Kommunen bis zu den Vereinten Nationen\, erhebliche Gerechtigkeitsfragen im Verhältnis von Gewinnern und Verlierern der Transformation (aber auch des Klimawandels)\, eine Vielzahl betroffener und beteiligter Personen\, deren Akzeptanz und Mitwirkung an der Transformation unerlässlich ist. Schließlich müssen die Rechtsordnungen – für sie ungewohnt dekadenübergreifend – rechtssicher und wirksam die Erreichung der Klimaziele ermöglichen\, gleichzeitig aber auch Flexibilitäten für die jeweils handelnde politische Generation belassen. Nur in Umrissen zeichnen sich Lösungen für diese epochale Herausforderung des Rechts ab. \nVita: \nProf. Dr. jur. Michael Rodi\, M.A.\n1977 bis 1987: Studium der Politikwissenschaft\, Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Konstanz und München.\n1988 bis 1998: Wissenschaftlicher Assistent an der Juristischen Fakultät der Universität München (Prof. Dr. Klaus Vogel)\n1992: Dr. iur. München (Thema: „Die Rechtfertigung von Steuern als Verfassungsproblem“)\n1995: M. A. Politikwissenschaft in München (Prof. Dr. Heinz Laufer) (Thema: „Umweltsteuern – das Steuerrecht als Instrument der Umweltpolitik“)\n1998: Habilitation in den Fächern Öffentliches Recht\, Steuerrecht und Europarecht in München (Thema: „Die Subventionsrechtsordnung“)\n1999 – 2021: Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht\, Finanzrecht\, Umwelt- und Energierecht an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Greifswald\nseit 2004: Mitglied des „Research Council of the International Institute for State Studies (IIEDE)”\, Porto Allegre\, Brasilien\nseit 2004: gewähltes Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin\nseit 2006: Ehrenmitglied des Brazilian Institute for Taxation (IBPT)“\nseit 2010: Wissenschaftlicher und geschäftsführender Direktor des Instituts für Klimaschutz\, Energie und Mobilität (IKEM) in Berlin\nSeit 2019: Sprecher des Clusters Energietransformation am Interdisziplinären Zentrum für Ostseerumforschung (IFZO) an der Universität Greifswald \n 
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SUMMARY:4. Rohstoffkolloquium
DESCRIPTION:Das neue europäische Gesetz zu kritischen Rohstoffen – The Critical Raw Materials Act: Herausforderungen und Maßnahmen \nZeit: 20. März 2025 \nOrt: TU Berlin\, Institut für Angewandte Geowissenschaften\, Ernst-Reuter Platz 1\, Berlin\, Gebäude. BH-N (Eingang Hardenbergstraße) \nDie Veranstaltung wird auch via Zoom übertragen. Der Zoom-Link ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/63004556816?pwd=0Z3tVjQkJPFwFJL3BEHxtunRa5X5cE.1\nMeeting-ID: 630 0455 6816 \nDer Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. organisiert am 20. März 2025 das 4. Rohstoffkolloquium mit dem aktuellen Thema “Das neue europäische Gesetz zu kritischen Rohstoffen – The Critical Raw Materials Act: Herausforderungen und Maßnahmen”. Am 23. Mai 2024 ist das europäische Gesetz zur Sicherung der Versorgung der EU Länder mit kritischen Rohstoffen für die Erreichung der Klimaziele und nachhaltiger Entwicklung – The Critical Raw Materials Act (CRMA) – in Kraft getreten. Das Gesetz hat die Zielstellung bis 2030 den strategischen Rohstoffbedarf zu mindestens zehn Prozent in der EU abzubauen\, zu mindestens 40 Prozent in der EU zu verarbeiten und zu mindestens 15 Prozent aus der europäischen Kreislaufwirtschaft zu gewinnen. Damit soll die Abhängigkeit von externen Lieferanten für kritische Rohstoffe verringert werden um die strategische Autonomie der EU zu stärken. Das Kolloquium ist eine erste Analyse inwieweit die Ziele verfolgt werden und erreichbar sind\, ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes. Eingeladen sind Rohstoffwissenschaftler und Vertreter der geologischen Dienste und der Industrie. Die Anmeldung von Vorträgen erfolgt über die Organisatoren Axel Müller (Email: a.b.muller@nhm.uio.no)\, Reinhard Greiling (Email: reinhard.greiling@kit.edu)\, Christoph Hilgers (christoph.hilgers@kit.edu) oder Gerhard Pfaff (pfaff.pigmente@gmx.de). \nProgramm-Flyer als PDF-Download
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SUMMARY:Kolloquium zu Ehren von Klaus Fuchs-Kittowski
DESCRIPTION:Einladung zu einer Tagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin (LS) \nWissenschaft zwischen Krieg und Frieden – Verantwortung für eine menschenwürdige Technik- und Gesellschaftsentwicklung\nanlässlich des 90. Geburtstag von Klaus Fuchs-Kittowski\nTermin: 14. März 2025 von 9.30 bis 18.00 Uhr \nOrt:  Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin\, Campus Wilhelminenhof\, Wilhelminenhofstraße 75A\, 12459 Berlin\, Raum G001/G008 \nOrganisation: LS-Arbeitskreis Emergente Systeme\, Information und Gesellschaft\, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)\, The Institute for a Global Sustainable Information Society (GSIS)\, Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) \nOrganisationsteam: Frank Fuchs-Kittowski\, Wolfgang Hofkirchner\, Hans-Jörg Kreowski\, Christian Stary \nZiele und Inhalt: Wissenschaft und Technik sind entscheidende Triebfedern des gesellschaftlichen Fortschritts. Aber ihr Einsatz dient nicht automatisch dem Wohle der Menschheit und einer friedlichen Entwicklung\, sondern hat eine bedrohliche Kehrseite\, die sich vor allem auch im Weitertreiben der Kriegsmaschinerie zeigt. Spätestens seit dem Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki vor bald 80 Jahren ist klar\, dass moderne Waffentechnik nicht nur immer perfidere Tötungsmethoden hervorbringt\, sondern sogar die Existenz der Menschheit auf dem Spiel steht. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist die gesellschaftliche Entwicklung durch Digitalisierungsprozesse geprägt\, die immer weitreichender alle Bereiche der Lebens- und Arbeitswelt durchdringen und eine digitale und öko-sozio-technische Transformation darstellen. Diese Transformation\, bei der mittlerweile verstärkt durch Anwendungen von Künstlicher Intelligenz zum bestimmenden Faktor werden\, macht auch vor Waffentechnik und Militärstrategie nicht Halt mit unabsehbaren Folgen für zukünftige Kriege. \nIn dem Kolloquium soll die Rolle von Wissenschaft und Technik zwischen Krieg und Frieden mit besonderer Berücksichtigung von Informations- und Kommunikationstechnik als technologischer Grundlage der Digitalisierung untersucht werden. Es geht darum\, Wege aufzuzeigen\, die zu einer friedlichen und menschenwürdigen Technik- und Gesellschaftsentwicklung führen. Der Schluss des Kolloquiums ist der Würdigung von Klaus Fuchs-Kittowski zu seinem 90. Geburtstag vorbehalten. Mögliche Themen sind: \n\nDie Digitalisierung des Kriegs\nDie Vereinten Nationen und die Geißel des Krieges\nIdeen einer friedlichen und menschenwürdigen Welt\nVerantwortung in Wissenschaft und Technik\nDas Wechselverhältnis von digitaler Transformation und Informations- und Wissensgenerierung\nDas Lebenswerk von Klaus Fuchs-Kittowski\n\n  \nProgramm (Stand 18.02.2025): \n09.30 Uhr Begrüßung u.a. mit dem Dekan des FB2 Prof. Dr. Wohlgemuth (HTW Berlin) \n09.45 Uhr Hans-Jörg Kreowski (Universität Bremen): Die Digitalisierung des Kriegs \n10.10 Uhr Rainer Rehak (Weizenbaum-Institut\, Berlin): Der Mythos der „gezielten Tötung” – Zur Verantwortung von KI-gestützten Zielsystemen am Beispiel „Lavender“ \n10.35 Uhr Elvin Cetin (DFG-VK\, Berlin): Ein Weg zur Regulierung Autonomer Waffensysteme \n11.00 Uhr Wolfgang Hofkirchner (GSIS\, Wien): Imperative einer Friedenslogik für die Schicksalsgemeinschaft der Menschheit \n11.25 Uhr Pause \n11.55 Uhr Klaus Fuchs-Kittowski (Berlin): Wider den Geist einer geistlosen Zeit\, die Macht der Computer und die Zerstörung der Vernunft – Verantwortung für eine menschenwürdige Technik- und Gesellschaftsentwicklung \n12.20 Uhr Christian Fuchs (Universität Paderborn): Warum wir heute einen Radikalen Digitalen Humanismus brauchen \n12.45 Uhr Christian Stary (Johannes Kepler Universität Linz): Das Wechselverhältnis von digitaler Transformation und Informations- und Wissensgenerierung \n13.10 Uhr Mittagspause \n14.30 Uhr Dieter Segert (Universität Wien\, Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin): Protest gegen Aufrüstung und Krieg – Fragen zu seiner politischen Wirkung \n14.55 Uhr Heinrich Niemann (Vorsitzender der Rapoport-Gesellschaft\, Mitglied der IPPNW\, Berlin): Nach der Pandemie – Lehren und Fragen aus ärztlicher Sicht15.20 Uhr Joachim Wernicke (Physiker\,Berlin): Staatsstreich gegen die DDR 1990 und 2+4-Vertrag \n15.45 Uhr Rainer Fischbach (Informatiker und Autor\, Berlin): Das Titanic-Syndrom:  Fehlsteuerung in Technik und Politik. \n16.10 Uhr <<<Einladung noch nicht bestätigt>>>16.35 Uhr Pause \n17.00 Uhr Gerhard Pfaff (Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin): Laudatio 1 zum 90. Geburtstag von Klaus Fuchs-Kittowski \n17.10 Uhr Christiane Floyd (Berlin\, Wien): Laudatio 2 zum 90. Geburtstag von Klaus Fuchs-Kittowski \n17.35 Uhr Replik des Gewürdigten \n18.00 Uhr Abschied \nAlle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um die Planung vor Ort zu erleichtern\, wird um (unverbindliche) Anmeldung per E-Mail an Hans-Jörg Kreowski kreo@uni-bremen.de gebeten.
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SUMMARY:Plenum
DESCRIPTION:Plenum der Leibniz-Sozietät\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. Der Zoom-Link ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/63570625303?pwd=7338rQK0CGOcnoJqyRLmWv7LZL7WOp.1\nMeeting-ID: 635 7062 5303 \nVortrag: \nWolf R. Eisentraut (Berlin) \nSchöpfertum gefangen im Zentralismus – zur wechselvollen Geschichte der Architektur in einer vergangenen Republik \nAbstract: \nDer Vortrag gibt einen Überblick auf die wechselvolle Geschichte der Architektur in der DDR\, über Zusammenhänge und Gegensätze von politischen Vorgaben und individuellem Wirken der Akteure. Es wird anhand von Beispielen der mehrfache inhaltliche Wechsel der offiziellen Vorgaben und deren Auswirkungen auf das architektonische Schaffen dargestellt. Im Vortrag wird auch darauf eingegangen\, welche Rolle die Architekten spielten und wie sie in das staatlich gelenkte Wirtschaftssystem eingebunden waren. Erstmals erfährt die Architektur- und Baugeschichte der nun abgeschlossenen Periode eine systematische Gliederung in vier Dezennien\, in eine synchronistische Übersicht mündend. Darüber hinaus erfolgen Betrachtungen zu bleibenden Werken und zur Vergänglichkeit der baulichen Artefakte sowie zum Umgang der gegenwärtigen Gesellschaft mit ihrem Erbe aus der vergangenen Zeit\, der auch grundsätzliche Fragen zur Nachhaltigkeit aufwirft. Die Thematik wird angereichert und illustriert mit der Darlegung eigener Beiträge des Referenten zu Städtebau und Architektur in den relevanten Zeitabschnitten\, nicht ohne einen Blick auf gegenwärtiges Bauen zu richten. Die Baugeschichte wird anhand von Bildern zu ikonischen Bauten des jeweiligen Zeitabschnittes erfassbar gemacht. \nDer Vortrag stützt sich in großen Teilen auf das vom Referenten 2023 vorgelegte Buch zu einer ähnlichen Thematik und mündet in die Frage\, ob es eine sozialistische Architektur gegeben hat. \nVita: \nWolf R. Eisentraut\, am 1. 12. 1943 in Chemnitz geboren\, absolvierte nach dem Abitur in Plauen eine Maurerlehre und studierte von 1963 bis 1968 Architektur sowie Ingenieurpädagogik an der Technischen Universität Dresden. Erste Berufserfahrungen als Architekt gewann er bei Hermann Henselmann als Mitarbeiter an Entwürfen für Stadtzentren und Hochhäuser sowie später als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Wohnungsbau der Bauakademie der DDR. 1972 war er unter Leitung von Heinz Graffunder am Entwurf zum Palast der Republik in Berlin beteiligt. Bei diesem Projekt verantwortete er die Planung des Mittelteils dieses repräsentativen Gebäudes\, insbesondere der großen Foyerhalle und des Theaters im Palast\, für das er später  Bühnenbilder und Ausstattungen entwarf. Im Hauptberuf ging er 1976 in das Baukombinat Ingenieurhochbau Berlin und leitete dort ein Entwurfskollektiv. Bei dieser Tätigkeit gelangen ihm in Abkehr von damals verordneten Typenprojekten individuelle Architekturschöpfungen wie eine Schule für Körperbehinderte in Berlin-Lichtenberg. Aus dieser Periode resultieren aber vor allem auch mehrere Zentren mit Handels- und Kulturbauten in Berliner Neubaugebieten\, so Kaufhäuser\, Bibliotheken\, ein Kino\, eine Galerie\, ein Kulturhaus und viele Gaststätten – alle eingebettet im städtebaulichen Entwurf und realisiert im Hochbau\, so u. a. am Helene-Weigel-Platz und im Zentrum von Berlin-Marzahn. \nDaneben war Wolf R. Eisentraut wissenschaftlich tätig\, promovierte 1984 zum Dr.-Ing. und wurde nach seiner Habilitation 1986 zum Professor an die Technischen Universität Dresden berufen\, wobei er die praktische Entwurfs- und Bautätigkeit parallel weiterführte. Das führte dann schließlich 1991 zur Gründung eines eigenen Entwurfs- und Planungsbüros in Dresden und Berlin. In diesem Rahmen entstanden städtebauliche Planungen und überwiegend Wohn- und Kulturbauten in Berlin\, und an anderen Orten\, vom  Sächsischen Vogtland über den Brocken bis an die Nord- und Ostsee. \nWie schon während der Planungstätigkeit berufsbegleitend\, widmete sich Wolf R. Eisentraut nach 2018 beratender und publizistischer Tätigkeit. In seinem 2023 beim Lukas-Verlag erschienen Buch „Zweifach war des Bauens Lust“ stellt er auf unterhaltsame Weise die wechselvolle Baugeschichte der DDR und seine eigenen Beiträge dazu dar.
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nZeit: 10.00 bis 12.00 Uhr \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. Der Zoom-Link ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/64304816339?pwd=hyRLZKjbjkmiVTsAzNDxCq3zN4cDHa.1\nMeeting-ID: 643 0481 6339 \nVortrag: \nAnnette Vogt (MLS) \nAusstellungen über Wissenschaftler – das Beispiel der Wanderausstellung über Emil J. Gumbel (1891-1966) – Statistiker\, Pazifist\, Publizist \n Abstract: \nIn der Wissenschaftsgeschichte\, der Kultur- und Literaturgeschichte sowie in Museen sind Ausstellungen ein willkommenes Mittel\, um neue Forschungsergebnisse vorzustellen oder an bestimmte Ereignisse und Personen – meist im Zusammenhang mit Jubiläen – zu erinnern. Ausstellungen sind eine Möglichkeit\, ein breiteres Publikum zu erreichen als durch Publikationen für die engere scientific community. Und Ausstellungen haben den Vorteil\, durch geeignete Objekte\, durch Fotos und anderes Material\, die Ereignisse und Personen auch optisch sichtbar werden zu lassen. Im Idealfall ergänzen sich die Begleittexte und die Objekte bzw. Fotos. \nIm Vortrag werden auf Grund eigener Erfahrungen der Referentin mit Ausstellungen einige der Möglichkeiten der Visualisierung und Propagierung skizziert sowie Schwierigkeiten\, die auftreten können\, benannt. Ausführlicher wird auf die Geschichte und den Aufbau der Wanderausstellung über Emil J. Gumbel (1891-1966) eingegangen. Diese Ausstellung – die English version – wird in Berlin\, im Hauptgebäude der Humboldt-Universität Unter den Linden\, Lichthof Ost\, vom 24.3. bis 14.5.2025 gezeigt werden. \nVita: \nAnnette Vogt studierte Mathematik und Physik an der Universität Leipzig\, ist Diplom-Mathematikerin und promovierte Mathematikhistorikerin. Bis 1991 war sie am Institut für Theorie\, Geschichte und Organisation der Wissenschaften der AdW der DDR in Berlin tätig\, von 1992 bis 1994 am Forschungsschwerpunkt Wissenschaftsgeschichte und von 1994 bis 2018 research scholar am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Seit 1997 hält sie Lehrveranstaltungen an der Humboldt-Universität zu Berlin\, seit 2014 ist sie Honorar-Professorin an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der HU Berlin. Sie ist Mitglied der International Academy for History of Science (2016 Full Member) und Mitglied der Leibniz-Sozietät (seit 2020). \nIhre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Mathematik\, die Geschichte jüdischer Wissenschaftler\, die Geschichte der Wissenschaftlerinnen in Europa im 19. und 20. Jh. sowie die Geschichte der Emigration und Remigration von Wissenschaftlern. Sie publizierte mehrere Bücher und über 200 Artikel. \nPublikationen mit Bezug zum Vortrag: \nScherer\, Matthias\, Vogt\, Annette (Hgg.): \nEmil Julius Gumbel (1871-1966): Statistiker\, Pazifist\, Publizist – Im Kampf gegen Extreme und für die Weimarer Republik. Hamburg: HSU\, 2024. Begleitband zur Ausstellung an der HSU Hamburg\, 21.11.2023-28.3.2024\, herausgegeben von der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität. \nVogt\, Annette: Emil J. Gumbel – Mathematiker\, Pazifist und politischer Autor. In: Sitzungsberichte\, Leibniz-Sozietät der Wissenschaften\, Band 145 (2021)\, S. 145-167. \nVogt\, Annette: Nicht nur Lise Meitner – Naturwissenschaftlerinnen an der Berliner Universität. In: Der lange Weg zur Chancengleichheit. Naturwissenschaftlerinnen an der Berliner Universität. Hrsg. Márta Gutsche. Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin: humboldt chancengleich. fokus frau. 2014\, S. 7-10; (und Autorin der 15 Poster der Ausstellung). \nVogt\, Annette: From Exclusion to Acceptance\, from Acceptance to Persecution (pp. 11-30); Berlin (pp. 44-54); Academic Anti-Semitism (pp. 197-212); Dismissal and Exile (pp. 213-240); all in: Transcending Tradition. Jewish Mathematicians in German-Speaking Academic Culture. Ed. by Birgit Bergmann\, Moritz Epple\, Ruti Ungar. Berlin\, Heidelberg: Springer Verlag\, 2012. (Dt. Springer Verlag 2009). \nVogt\, Annette: Jüdische Mathematiker im deutschsprachigen Raum – Von der Ausgrenzung zur Akzeptanz\, von der Akzeptanz zur Ausschließung (S. 11-32); Berlin (S. 46-56); Das Gift des Antisemitismus (S. 182-198); Vertreibung – Exil – Rückkehr? (S. 200-222). In: Birgit Bergmann\, Moritz Epple (Hgg.) Jüdische Mathematiker in der deutschsprachigen akademischen Kultur. Heidelberg et al\, Springer Verlag\, 2009. (in English 2012). \nHinweis: Nach dem Ende der Klassensitzung erfolgt durch den Klassensekretar die Vorstellung der für die Zuwahl 2025 eingereichten Zuwahlvorschläge aus der Klasse. Nur die anwesenden Mitglieder der Klasse nehmen an dieser Information teil. In geheimer Abstimmung wird über die Aufnahme der vorgeschlagenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Kandidatenliste für die Zuwahl in die Leibniz-Sozietät entschieden. \n 
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