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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2014
DESCRIPTION:Das Raumfehrthistorische Kolloquium 2014 findet als gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e.V (DGLR)\, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfart (DLR)\, des Deutschen Technikmuseums Berlin (Archenhold Sternwarte) und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. am 25. Oktober 2014 in Berlin statt.\nVerantwortliche Organisatoren: Prof. Dr. Dieter B. Herrmann (MLS\, Berlin)\, Dr. Christian Gritzner (DLR Bonn)\, Dr. Olaf Przybilski (TU Dresden). \nEinladung und Programm
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SUMMARY:18th Leibniz Conference of Advanced Science
DESCRIPTION:Das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e. V. lädt ein zur \n18th Leibniz Conference of Advanced Science\nSensorsysteme 2014\n10:00 Uhr bis 17:00 Uhr;\nBest Western Hotel\, Am Schlosspark\, 09577 Lichtenwalde. \nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:Workshop: Transformationsforschung
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse und Klassen lädt ein zum \n\n Workshop und AutorINNen-Beratung zu „Transformation in aktueller und historischer Perspektive“\n\n10.00 bis 17.00 Uhr; Ort: BVV-Saal (s.a. Ankündigung) \nEinladung und Programm
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SUMMARY:Symposium Technologiewandel in der Wissensgesellschaft ...
DESCRIPTION:Gemeinsame Tagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und des KIT Karlsruher Institut für Technologie zum Thema \nTechnologiewandel in der Wissensgesellschaft – qualitative und quantitative Veränderungen –\nFreitag\, 10. Oktober 2014\, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr.\nOrt: Hans-Grade-Saal im Forum Adlershof\, Rudower Chaussee 24\, 12489 Berlin-Adlershof \nvorläufiges Programm\nvorbereitende Unterlagen
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SUMMARY:Oktober-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 09. Oktober 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, die den folgenden Inhalt hat: \nEhrenkolloquium anlässlich des 85. Geburtstages von Lothar Kolditz\nWolfgang Schiller (MLS):\nZum 85. Geburtstag von Lothar Kolditz: Von Keramovitronen zu LTCC-Multilayer-Modulen\n \nC.V.:\nProf. Schiller ist Festkörperchemiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2005. Er studierte Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1971 wurde er dort bei Lothar Kolditz auf dem Gebiet der anorganischen Chemie zum Dr. rer. nat. promoviert. Von 1971 bis 1992 war er im Zentralinstitut für anorganische Chemie (ZIAC) der AdW der DDR im Bereich „Glas und Keramik“ tätig und leitete dort seit 1981 eine Arbeitsgruppe\, die sich mit glaskeramischen Kompositen (von Keramovitronen bis zu LTCC-Werkstoffen) befasste.\nVon 1992 bis 2009 arbeitete er in der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Dort leitete er zunächst das Labor „Funktionskeramik“ und ab 1999 den Fachbereich „Hochleistungskeramik“. Neue LTCC-Werkstoffe sowie deren Anwendung in der Hybrid- Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik waren auch in der BAM ein Schwerpunkt seiner Forschung. Hierbei arbeitete er im Rahmen von Verbundprojekten mit den führenden Unternehmen auf diesem Gebiet (Bosch\, CeramTec\, Heraeus\, Siemens u.a.) zusammen.\n2010 gründete er die Fa. „ChemieFol“ und ist seitdem als wissenschaftlich-technischer Berater mehrerer Firmen für Chemie in der Keramik tätig.\nWolfgang Schiller ist Gründungsmitglied des Zentrums für Mikrosystemtechnik in Berlin-Adlershof (ZEMI) und war langjährig Vorstandsmitglied der DKG. \nAbstract:\nKeramovitrone sind dichte\, glasier- und metallisierbare keramische Werkstoffe mit Sintertemperaturen unter 1000 °C. Sie werden hergestellt aus kompaktierten Gemischen feingemahlener Glaspulver (40-80) und inerten\, kristallinen (keramischen) Pulvern (20-60 Vol.%) – und zwar in der Regel durch nichtreaktives Flüssigphasesintern. Keramovitrone sind glaskeramische Komposite (internat.: Glass Ceramic Composites GCC).\nLTCC steht für Low Temperature Co-fired Ceramics. Es sind dichte metallisierbare Komposite aus Glas- und Keramikpulver mit niedrigen Sintertemperaturen. Diese liegen im Bereich des Sinterns solcher Metallpulver\, die eine hohe elektrische Leitfähigkeit besitzen (Ag\, Au\, Cu\, Ag/Pd 10) und damit als Feinlinien-Leiterbahnen auf der Oberfläche oder im Innern der Werkstoffe fungieren können. Keramik und Metall-Leiterbahn werden in einem Prozessschritt gesintert (Co-fired). Aus LTCC können dünne keramische Folien hergestellt werden (Foliengießen). Diese sind die Basis für eine Vielzahl von Mehrlagenbauelementen (Multilayer-Technik).\nDie LTCC Multilayer Technik ist gegenwärtig eines der innovativsten Packungsverfahren für die Hybrid-Mikroelektronik\, weil sie gleichermaßen eine zuverlässige Mikrointegration passiver Bauelemente wie die Miniaturisierung des Bauteils ermöglicht. Sie erschließt damit ständig neue Applikationsfelder\, z.B.in der Mikrosystemtechnik\, Sensorik\, Aktorik\, Automobilelektronik\, Energietechnik\, Medizin und Biotechnologie. Im Vortrag werden dazu jeweils Beispiele gezeigt. \nGerta Stecher (Berlin) & Hans-Otto Dill (MLS):\nLiterarisch-musikalische Darbietung \n13.30 bis 15.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \n 
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SUMMARY:Oktober-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften (gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften zur planmäßig am 09. Oktober 2014 stattfindenden Oktober-Sitzung ein\, auf der folgende Vorträge gehalten und zur Diskussion gestellt werden: \nGerhard Banse (MLS) & L.-G. Fleischer (MLS) \nTheoria cum praxi et bonum commune: Technik und Technologie\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Banse ist Technikphilosoph und gehört der Leibniz-Sozietät seit 2000 an; seit 2012 ist er deren Präsident. Nach Pädagogik-Studium und Doktorat arbeitete er 1974 – 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW)\, am Lehrstuhl Technikphilosophie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und am Institut für Philosophie der Universität Potsdam. 1999 – 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am KIT – Karlsruher Institut für Technologie\, Campus Nord (ehemals Forschungszentrum Karlsruhe GmbH)\, am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse.\nNach der Habilitation (1981) wurde er 1988 zum Professor für Philosophie an der AdW ernannt. 2000 erfolgten die Bestellung zum Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie die Berufung zum Gastprofessor an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica (Slowakische Republik)\, 2011 die Ernennung zum Professor e.h. der Schlesischen Universität Katowice. Darüber hinaus lehrte er an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der TH Wismar und der Technischen Hochschule (Polytechnikum) Rzeszów.\nEr ist als Herausgeber\, Mitherausgeber\, Autor oder Mitautor an etwa 400 Buch- und Zeitschriftenpublikationen beteiligt. \nProf. Fleischer ist Verfahrenstechniker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2004\, deren Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften er als Sekretar vorsteht. Bis zur Emeritierung leitete er das Fachgebiet Lebensmittelverfahrenstechnik an der Technischen Universität Berlin sowie das traditionsreiche Berliner Zuckerinstitut und war Dekan der Fakultät für Prozesswissenschaften der Technischen Universität. \nAbstract:\nDie Referenten teilen die Interpretation\, dass die aus guten Gründen beharrlich betonte Leibniz’sche Devise „theoria cum praxi“ nicht bloß bedeutet\, „man müste gleich Anfangs das Werck samt der Wissenschaft auf den Nuzen richten“(1)\, sondern ein – zumindest hinsichtlich seiner Universalität bisher leider gescheitertes – umfassendes Konzept meint\, wie Hermann Klenner in einem Plenarvortag(2) in der Sozietät begründete. Nämlich\, die Wissenschaft zu vergesellschaften\, die Gesellschaft mit ihr zu imprägnieren\, dabei Theorie und Praxis zur Einheit zu verbinden und gerade so wahrzunehmen\, das gesamte gesellschaftliche Leben zu durchdringen und vor allem in diesem Sinn zu verändern(3)– mit alledem letztendlich dem Gemeinwohl zu dienen. In Einem: Theoria cum praxi et bonum commune zu verflechten und adäquat zu realisieren. Diese leitmotivische Verknüpfung verdanken wir unserem Mitglied Hans Sünkel\, der die Sentenz für ein geowissenschaftliches Themenfeld im Jahr 2015 explizieren will. Unter diesem Signum können sich in loser Folge weitere Beiträge anschließen. \nDie beiden Vorträge des Kolloquiums am 9. Oktober 2014 sowie die anschließende – hoffentlich rege und weiterführende interdisziplinäre – Diskussion beider Klassen der Leibniz-Sozietät\, wollen die exemplarisch herausragenden wissenschaftlichen und gesellschaftspraktischen Felder der Technik und Technologie erörtern\, die faktisch kaum trennbar\, allerdings in ihrer wechselseitigen Bedingtheit unter verschiedenen Aspekten sachdienlich und zielorientiert akzentuierbar sind. \nDer Träger der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Medaille Günter Spur resümiert seine diesbezüglich reichen Erfahrungen in dem Satz: „Technik\, Technologie und Technikwissenschaften bilden eine Begriffsgemenge unklarer Abgrenzung“ \nAndererseits verzeichnet und belegt die Literatur zahllose Bemühungen\, um Technik und Technologie eingehender zu erkennen. Wissen wir aber tatsächlich\, was Technik\, was Technologie ist\, wenn wir Hegels Bewertungen aus der Vorrede der Phänomenologie des Geistes folgen? \n„Das Bekannte überhaupt ist darum\, weil es bekannt ist\, nicht erkannt. Es ist die gewöhnlichste Selbsttäuschung wie Täuschung anderer\, beim Erkennen etwas als bekannt vorauszusetzen\, und es sich ebenso gefallen zu lassen.“(4) \nDie eigentliche Analyse der zitierten komplexen Begriffsmenge und der ihnen zugrundeliegenden  Gegebenheiten bedürfte systematischer wissenschaftshistorischer\, wissenschaftspragmatischer und wissenschaftssystematischen Gesichtspunkte und Strategien. Das kann mit dem Kolloquium insbesondere seinen einführenden Kurzbeiträgen\, natürlich nicht geleistet werden. Dennoch sollen sie unterstützende Anregungen vermitteln\, die der inter- und transdisziplinären Diskussion und praktischen Folgerungen für Arbeit der Sozietät dienen können. \nIm Teil 1 wird Gerhard Banse dem Thema:\nTechnikverständnis – eine unendliche Geschichte \nund im Teil 2 Lutz-Günther Fleischer dem Thema:\nTechnologie: techné und epistémé\nfolgen. \nTechnik ist so alt wie die Menschheit selbst\, sie ist alltäglich\, selbstverständlich\, allgegenwärtig! [„tacit presence“]\, eine wirkmächtige (geschichtsträchtige/-gesellschaftsverändernde) Kraft. Unsere Welt\, unsere Kultur\, unser Leben sind weitgehend technikbasiert! [„Technische Zivilisation\, Technische Kultur“].\nJeder hat eine bestimmte Vorstellung von Technik\, die (auch) auf den beruflichen und privaten Erfahrungen im Umgang mit ihr\, auf Hoffnungen und Wünschen\, auf Ängsten und Befürchtungen\, auf Prognosen und Visionen\, auf Akzeptanz bzw. Nichtakzeptanz usw. beruht.\nIm ersten Beitrag wird es um die Technik als Teil unserer Lebenswelt in einer mehr „statischen Weise gehen\, d.h. weniger  um die „Dynamik“ des Technischen im Sinne von „Werden und Vergehen“\, „technischer Entwicklung“\, „Technikgenese“\, „technischer Evolution“\, „technischer Fortschritt/technischer Revolution“\, „technischer Onto-/Phylogenese“. Berücksichtigt wird die aktuelle (wie historische!) Vielgestaltigkeit von Technik: Nanopartikel\, mikromechanische Objekte\, einfache Maschinenelemente\, Geräte\, Bauwerke\, technische Anlagen\, komplizierte chemische Synthesen\, weltumspannende Informations- und Kommunikationsnetze; Konsumtions- und Produktions-Technik. \nTechnologien sind multiskalige\, offene\, funktionsbestimmte\, ganzheitlich operierende\, hoch komplexe\, emergente dynamische Gesamtheiten/Ganzheiten mit typischen (schon gegebenen oder geschaffenen)  Kooperations- und Organisationsformen zwischen ihren konstituierenden\, integrierten Subsystemen und charakteristischen Relationen/Interaktionen.\nIm zweiten Beitrag wird die Technologie in ihrer dialektischen Einheit von techné und epistémé (Aristoteles: Nikomachische Ethik)\, von Ontischem und Kognitivem als Dualität praxisorientierter\, objektiv-realer Prozess-Systeme (Sachsysteme) und erkenntnisorientierter\, akkumulierender und systematisierender Wissens-Systeme (Theoriensysteme). diskutiert.\nTechnologien generieren und manifestieren generell Strukturen (Ordnungen) und schaffen Gebrauchswerte; sie bedürfen für ihre Entwicklung\, das Betreiben und Analysieren zwingend der Inter- und Transdisziplinarität  und prägen sie zudem praktisch sowie theoretisch aus. Ihre elementare Basis bilden MINT-Kompetenzen\, Wissen\, Fähigkeiten\, Fertigkeiten\, sowie Einstellungen und Wertvorstellungen. \nIn der Sachebene subsumiert der Oberbegriff Technologie das effiziente Gestalten\, Verrichten und Beherrschen zielgerichteter menschlicher Handlungen in kooperativen (Arbeits)Prozessen auf individuellem\, handwerklichem\, manufakturellem oder industriellem Niveau mit originären oder hinzugezogenen (eigens dafür geschaffenen) Assistiven.  Er umfasst  das organisierte und optimierte\, unmittelbare oder mittelbare\, finale\, Zusammenwirken des Menschen mit relativ souveränen Subsystemen: Artefakten und/oder operationellen Agentia (Stoffen\, Energien\, Informationen aller Art): der artefaktischen und ‚maschinenlosen’ Technik – Arbeitsmitteln zur effektiv gestalteten und effizient zu vollziehenden\, systematischen Veränderung von Stoffen\, Energien\, Informationen oder anderen komplexen Entitäten aus der Tatsachen- und/oder Vorstellungswelt (Arbeitsgegenständen) in ihren räumlichen Positionen\, in den Zeitkoordinaten\, ihrer (äußeren) Form und Gestalt und/oder ihrer (inneren) Qualität (Konversion/Transformationen) \nZur  hervorstechenden  Gruppe der emerging technologies\, die gegenwärtig und mindestens in diesem Dezennium anhaltend\, mit ihren außerordentlichen Entwicklungspotentialen in überragender Weise das gesellschaftliche Erkenntnis- Kreativitäts- und Produktivitätsniveau\, die materiell technische Basis sowie die soziale Umwelt stimulieren und verändern gehören neben den Biotechnologien\,  einigen Informationstechnologien\, wie der Mensch-Maschine-Kommunikation\, der drahtlosen Datenübertragung\, dem digitalen ‚Abrufdruck‘ (print-on-demand)\, der fortgeschrittenen Robotik sowie den Nanotechnologien\, die zu exponierenden Kognitionstechnologien. \nSeit Beginn dieses Jahrtausends ist darüber hinausgehend im Kontext mit den anwendungsoffenen und rasch evolvierenden converging sciences and technologies die Konvergenz von vier Schlüsseltechnologien zu beobachten: Die Nano-\, Bio-\, Informations- und Kognitions- bzw. Neurotechnologien gehören zu den herausragenden Versionen der converging technologies\,. die zugleich von der fortschreitenden Transdisziplinarität zeugen. Für sie hat sich die  – aus dem Englischen abgeleitete- Abkürzung NBIC etabliert. \nAnmerkungen:\n(1) Leibnizens Denkschrift in Bezug auf die Einrichtung einer Societas Scientiarum et Artium in Berlin vom 24./6. März 1700. In: Werner Hartkopf\, Gert Wangermann: Dokumente zur Geschichte der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1700 bis 1990. Berlin / Heidelberg / New York 1991. Dokument Nr. 19\, S. 216-218\, hier S. 217. \n(2) Hermann Klenner: Leibnizens Denkschriften vom 26. März 1700 „eine societatem scientiarum et artium zu fundiren“ und das Reglement der königlich-preußischen „Societät der Wissenschaften allhier“ vom 3. Juni 1710. In: Sitz. Ber. d. Leibniz-Sozietät 110 (2011)\, S. 41-106\, hier S. 89-91. \n(3) Leibnizens Denkschrift in Bezug auf die Einrichtung einer Societas Scientiarum et Artium in Berlin vom 24./6. März 1700. In: Werner Hartkopf\, Gert Wangermann: Dokumente zur Geschichte der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1700 bis 1990. Berlin / Heidelberg / New York 1991. Dokument Nr. 19\, S. 216-218\, hier S. 217. \n(4)  \, Gottfried Wilhelm Friedrich Hegel: Phänomenologie des Geistes. Vorrede. Leipzig 1949\, S. 28; (H.d.V. – G.B.) \n 
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SUMMARY:Besichtigung des KKW Rheinsberg am 24. September 2014
DESCRIPTION:Die Mitglieder der Sozietät werden eingeladen zur Besichtigung der Baustelle “Rückbau des  KKW Rheinsberg”. \nZur Besichtigung des KKW Rheinsberg werden benötigt: \n– Name\, Vorname; \n– geb. am;\n– Personalausweisnummer; \nTermin: 24. September 2014  13:00 – 16:00\nOrt: Energiewerke Nord GmbH Betriebsteil Kernkraftwerk Rheinsberg Am Nehmitzsee 1 16831 Rheinsberg \nMeldung der Daten bis zum 10. September an:\nDr. Norbert Mertzsch\nVerein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler e.V.\nMenzer Str. 39\n16831 Rheinsberg\nTel.: (033931) 37111\nFunktel.: 01711786892\nE-Mail: mertzsch@t-online.de \nVon Berlin erfolgt die Anreise über die B 96. In Gransee bitte in Richtung Neuglobsow abbiegen und bis Menz fahren. In Menz in Richtung Fürstenberg abbiegen (Lindenstraße). Dieser Straße bis zu einer Brücke folgen und danach links abbiegen in die Roofenstraße. Dort befindet sich auch ein Hinweisschild zum KKW.\nDieser Straße bis zum Parkplatz des KKW folgen (Siehe auch Anfahrtskizze bzw. google-Karte). \nDie Nutzung eines Navigationsgerätes führt nicht zum KKW.  \nTreffpunkt ist der Eingang zum KKW Rheinsberg.
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SUMMARY:September-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 11. September 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nJörg Rösler (MLS) \nKurzfristige und langandauernde Wirkungen der Kriegswirtschaft in der UdSSR und den USA während des Zweiten Weltkrieges.\n13.30 bis 17.00 Uhr \nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Roesler ist Wirtschaftshistoriker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1996. Er studierte ab 1959 Wirtschaftswissenschaften und Geschichte an der Humboldt-Universität\, arbeitete am dortigen Institut für Wirtschaftsgeschichte und ab 1974 am von Jürgen Kuczynski gegründeten Akademieinstitut in Berlin. Er hielt Vorlesungen zur Wirtschaftsgeschichte der DDR\, Deutschlands und Osteuropas. Nach 1991 untersuchte er Probleme der Transformation von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft in Ostdeutschland und den osteuropäischen Ländern. Seine Lehrtätigkeit setzte er bis 2006 fort\, u. a. an der Universität der Künste\, Berlin\, und als Gastprofessor in Liverpool\, Montreal\, Toronto und Portland/Oregon (USA). Sein jüngster Beitrag zum Thema Kriegswirtschaft war der Vortrag „War time economy – model of the planned economy? Considerations of an economic historian“ auf einer internationalen Konferenz anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des 1. Weltkrieges in Kaliningrad (Russische Föderation) Ende Juni 2014. \nAbstract:\nDas 20. Jahrhundert\, das „Jahrhundert der Extreme“\, brachte die Kriegsökonomie hervor\, die durch die Ausrichtung aller wirtschaftlichen Aktivitäten eines Landes auf die Verteidigung bzw. auf den Sieg in einem militärischen Konflikt gekennzeichnet ist\, und zwar unter den Bedingungen des voll ausgereiften Industriezeitalters mit seinem selbst dem 19. Jahrhundert gegenüber vervielfachten Produktions- und Zerstörungspotenzial.\n Im Vortrag geht es in erster Linie um die ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Kriegseintritt\, Kriegsverlauf und Kriegsbeendigung auf die Wirtschaften der USA und der UdSSR 1941-1945. Beantwortet wird anhand der Analyse des Geschehens im „Hinterland“ die Frage\, ob es sich bei der Kriegsökonomie um eine Wirtschaftsform sui generis handelt. Die beiden Länder wurden einerseits ausgewählt\, weil sie für einen Vergleich genügend Gemeinsamkeiten aufwiesen – zögerliche Kriegsvorbereitung\, erzwungener Kriegseintritt\, großes Bevölkerungs- und gewaltiges Wirtschaftspotenzial\, siegreicher Abschluss. Ihre Auswahl erfolgte andererseits\, weil sie die Kriegswirtschaft auf der Basis ordnungspolitisch grundsätzlich unterschiedlicher „Friedenswirtschaften“ aufzubauen hatten: Die USA galten als Prototyp einer Marktwirtschaft\, die UdSSR als Prototyp der Planwirtschaft. Wieweit erschwerte bzw. erleichterte diese Ausgangsbasis die Anpassung beider Volkswirtschaften an die Bedingungen der Kriegsökonomie? Drittens wird nachgewiesen\, dass die 1941-1945 gesammelten Erfahrungen mit der Kriegswirtschaft sich ordnungspolitisch langfristig auf die plan- bzw. marktwirtschaftlichen Strukturen beider Länder auswirkten. \n 
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SUMMARY:September-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften (gemeinsam mit der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften)
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt gemeinsam mit der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften zur planmäßig am 11. September 2014 stattfindenden September-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nLarisa Schippel (MLS) \nJenseits der Kulturen: Plädoyer für eine entgrenzte „Geschichte des Übersetzens“.\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nFrau Prof. Schippel hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Bukarest studiert und wurde 1983 promoviert. An der Humboldt-Universität arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Romanistik. Lehraufträge und Vertretungen nahm sie wahr an den Universitäten Leipzig\, Jena\, Graz und an der Hochschule Magdeburg/Stendal sowie in Moskau\, Voronež und Chişinău; ebenso eine Gastprofessur für Übersetzungswissenschaft bzw. Kultur- und Translationswissenschaft am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität. Gegenwärtig hat sie eine Professur für Transkulturelle Kommunikation an der Universität Wien\, am Zentrum für Translationswissenschaft\, inne.\nSie ist an der Herausgabe mehrerer Reihen zu Rumänien sowie zur Theorie und Praxis des Übersetzens und Dolmetschens beteiligt. \nAbstract:\nZu den Betrachtungsweisen des Übersetzens gehört als eine zentrale Dichotomie jene\, mit der nicht nur hier in Berlin gern auf Schleiermacher verwiesen wird\, nämlich den Leser zum Autor oder den Autor zum Leser zu bringen. Mit anderen Worten findet man sie wieder als „treues“ oder „freies“\, adaptierendes oder verfremdendes Übersetzen. Diese Gegenüberstellung findet ihren Rahmen in der Opposition vom Eigenen und dem Fremden\, sie folgt ihr\, und sie zementiert sie zugleich. Was aber ist das „Fremde“ im Zeitalter der Globalität? Und wie „eigen“ ist das „Eigene“ in diesem Zeitalter?\nGefangen in der nationalen Logik vom Eigenen und Fremden bewegte sich die Übersetzungsgeschichte lange Zeit im bilingualen Transfer und war eine Hilfsdisziplin von Sprach- und Literaturgeschichte. Folgt man Walter Benjamins Logik und versucht\, Übersetzungsprozesse sprachen- und kulturenübergreifend zu verfolgen\, lassen sich Funktionen des Übersetzens\, die Qualität von Übersetzungen und auch die Akteure dieser Prozesse – Übersetzerinnen und Übersetzer – angemessen(er) beschreiben.
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SUMMARY:Konferenz des “Helle Panke” e.V. der RLS
DESCRIPTION:Der “Helle Panke” e.V. der Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt  zum 02. September 2014 zu einer Konferenz zum Thema \n“Schicksalsjahr 1939”\nein.\nWeitere Einzelheiten werden später mitgeteilt.
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SUMMARY:Geothermieprojekt auf dem Sarnow
DESCRIPTION:Das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) und der Bürgerverein Groß Schönebeck/Schorfheide laden ein: \nWissenschaft in der Schorfheide. – \nTag der Offenen Tür am Geothermieforschungsstandort Groß Schönebeck\nAm Freitag\, 22. August 2014\, 14-19 Uhr\, öffnet das Forschungslabor Groß Schönebeck seine Türen und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Geophysikern\, Chemikern und Ingenieuren offenstehenden Veranstaltung ein. Projektleiter Prof. Ernst Huenges gewährt in Führungen\, Modellversuchen und Gesprächen Einblick in die wissen Wärme- und Stromversorgung. \nGeothermie ist die Nutzung heimischer Energie vor Ort. Sie bietet die Chance\, Regionen unabhängiger in ihrer Wärme- und Stromversorgung zu machen. Sie kann rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Bei ihrer Nutzung entsteht kein CO2 wie bei der Verbrennung von Öl und Gas. Die Untersuchungen des Deutschen GeoForschungszentrums  zeigen\, dass Lokationen des Norddeutschen Beckens für die Erdwärmenutzung grundsätzlich geeignet sind. Von der Erkundung des Reservoirs bis zur Wandlung der Energie im Kraftwerk werden alle Stationen wissenschaftlich beleuchtet und Technologien für eine verlässliche Nutzung entwickelt.\nHintergrundinformationen:http://www.gfz-potsdam.de/scientific-services/labore/gross-schoenebeck/ \nAblauf:\nab 14 Uhr Einlass\n14.15 Uhr Begrüßung Prof. Ernst Huenges\n14-19 Uhr Informationsstände\, Modellversuche\, Filmvorführung\nab 15 Uhr stündliche Führungen (15 / 16 / 17 / 18 Uhr)\n19 Uhr Ende \nFür die Besucher steht vor Ort ein Angebot des Gutes Sarnow mit Getränken und einem Imbiss zur Verfügung. \nHinweis\, dass\n– festes Schuhwerk Voraussetzung für den Zugang zum Platz ist\n– Rauchen auf dem Platz verboten ist\n– Parkmöglichkeiten für die Besucher vor dem Bohrplatz und auf dem Bohrplatz nicht vorhanden sind (Parken am Gut Sarnow oder Anfahrt mit dem Fahrrad)
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse und Klassen führt einen öffentlichen wissenschaftlichen \nWorkshop zum Transformationsprojekt\nam 17. Juli 2014 von 10:00 bis 16:00 Uhr durch.\nOrt: Rathaus Tiergarten\, Balkon-Saal \nZielstellung und Inhalt \nAblauf und Programm
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SUMMARY:Plenum: Leibniz-Tag 2014
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zum traditionellen \nLeibniz-Tag 2014 am 03. Juli 2014\nein\, auf dem Bilanz über die Arbeit der zurückliegenden Berichtsperiode gezogen\, die zugewählten Mitglieder vorgestellt\, verdiente Wissenschaftler ausgezeichnet und die Vorhaben der nächsten Zeit umrissen werden: \n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: Einstein-Newton-Kabinett\, WISTA-Management GmbH\, Volmerstraße 2\, 12489 Berlin-Adlershof \nEinladung
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SUMMARY:Sitzung des Wissenschaftlichen Beirates; Sitzung wurde verschoben!
DESCRIPTION:Die Sitzung des Wissenschaftliche Beirates der Leibniz-Sozietät wurde verschoben; der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. \nDie Sitzung ist nicht öffentlich. \nDie Einladung mit Tagesordnung wird den Mitgliedern direkt zugestellt.
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SUMMARY:Workshop: Der lange Weg der akademischen Erwachsenenbildung zu neuen Lernkulturen
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Pädagogik in der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften e.V. lädt für den 17.06.2014 zu einem Workshop ein: \nDer lange Weg der akademischen Erwachsenenbildung zu neuen Lernkulturen\nam 17. Juni 2014 von 10.30 bis 14.00 Uhr \nin der \nBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale \nPädagogische Forschung\, 10243 Berlin\, Warschauer Str. 34-38 \nIm Mittelpunkt des Workshops stehen drei Beiträge\, in denen Entwicklungen\, Probleme und Perspektiven der akademischen Erwachsenenbildung unter jeweils verschiedenen Aspekten betrachtet werden. \nWerner Naumann\, langjährig Professor für Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Güstrow und Mitglied der Leibniz-Sozietät\, stellt Arbeitshypothesen einer geplanten Publikation zur akademischen Erwachsenenbildung im 20.Jahrhundert zur Diskussion\, die sich insbesondere mit der Herausbildung und Entwicklung der Erwachsenenbildung in Lehre und Forschung an Universitäten in der DDR befasst. \nJohannes Sauer\, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesministerium für Bildung\, Wissenschaft und Forschungund Leiter der Arbeitsstelle Qualifikations-Entwicklungsmanagement(QUEM)\,wendet sich gegenwärtigen Problemen des Weiterlernens in einer Wissensgesellschaft und der Bedeutung innovativer Lernkulturen zu. \nBernhard Muszynski\, Professor für Politische Bildung an der Universität Potsdam\, fragt nach der Bedeutung des (Weiter-)Bildungssystems für die Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft. \nSchwerpunkte der Diskussion:\n1.      Was ist das Allgemeine in der Erwachsenenbildung\, das grundsätzlich als Gegenstand der Allgemeinen Pädagogik untersucht und dargestellt werden kann/muss? \n2.      Muss bei der Bestimmung erzieherischer Verhältnisse in der Erwachsenenbildung das bisher zugrunde gelegte natürliche Generationsverhältnis durch das gesellschaftliche Verhältnis der Kompetenzüberlegenheit des Erziehers ersetzt werden? \n3.      Was bedeutet die Erkenntnis von der Transdisziplinarität bestimmter Wissenschaften für die Erwachsenenbildung und deren wissenschaftliche Begründung? \n4.      Welche Aufgaben und Probleme zeichnen sich in einer künftigenErwachsenenbildung auf dem Wege zu neuen Lernkulturen ab? \nApril 2014\nBernd Meier\, Sprecher des AK Pädagogik
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SUMMARY:Juni-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 12. Juni 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nWerner Kriesel (MLS) \nKybernetik\, Automation\, Kommunikation – eine unkonventionelle Betrachtung zu sozialen Auswirkungen in der Arbeitswelt. (Norbert Wiener zum 120. Geburtstag gewidmet)\n13.30 bis 15.30 Uhr Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Kriesel ist Automatisierungstechniker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Nach dem Studium der Regelungstechnik an der TH Magdeburg war er von 1965-1971 in der Automatisierungs-Großindustrie in Berlin mit Entwicklung und Projektierung von Automatisierungssystemen befasst; als Externer wurde er 1968 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. 1971-1979 war er Hochschuldozent für Regelungstechnik an der TH Magdeburg und dort von 1976–1979 Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Technische Kybernetik und Elektrotechnik. Die Habilitation erfolgte 1978 an der HUB; danach war er 1979-1995 ordentlicher Professor für Automatisierungstechnik an der TH Leipzig\, wo er 1981–1990 als Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Automatisierungsanlagen wirkte. Es folgte 1995–2006 eine Professur für Automatisierungstechnik in Merseburg. Seit 1994 leitet er das Steinbeis-Transferzentrum “Automatisierungs-\, Informations- und Elektrosysteme” Stuttgart/Leipzig (wo es u.a. um die Zertifizierung des Kommunikationssystems „AS-Interface“ geht).\nSeine mehr als 200 Publikationen konzentrieren sich auf Automatisierungsgeräte und -anlagen sowie auf industrielle Kommunikationstechnik. Aus seinem akademischen Umfeld sind 6 Professoren hervorgegangen. \nAbstract:\nIm Jahre 2014 jährt sich der Geburtstag von Norbert Wiener zum 120. Mal\, sein Todestag liegt 50 Jahre zurück. Die Kybernetik ist seit Norbert Wiener\, Hermann Schmidt und Georg Klaus noch deutlich in ihrer sozialen Bedeutung gewachsen und ist keineswegs eine vorübergegangene Mode.\n Die Technische Kybernetik hat in Gestalt der heutigen Automation und Kommunikation eine starke Massen- und Breitenwirkung mit anhaltendem Produktivitätszuwachs erlangt\, dessen mehrfache soziale Auswirkungen angesprochen werden.\n Die Produktivität in Deutschland steigt im langjährigen Mittel 1\,5 bis 2 % pro Jahr durch Automation und Rationalisierung sowie Technologiewandel\, und dies vollzieht sich unabhängig vom Wirtschaftswachstum. Diese Entwicklung wirkt der schrumpfenden Bevölkerung massiv entgegen. Um die heutige Menge an Waren und Dienstleistungen zu erzeugen\, benötigt man in 40 Jahren – im Jahr 2055 – nur noch etwa die halbe Arbeitszeit.\nEs ist unwahrscheinlich\, dass die Beschäftigtenzahl auch um die Hälfte schrumpft\, wenn die Gesamtbevölkerung in diesem Zeitraum lt. Demografie-Prognosen nur um 10 bis 15 % sinkt. Wahrscheinlicher ist ein Modell mit Beschäftigtenrückgang um 20 … 25 %. Dies bedeutet aber\, es verbleibt ein deutlicher Zuwachs auf das 1\,5-fache bei Waren und Dienstleistungen\, der insbesondere ausreicht\, um eine zunehmende Anzahl von Rentnern niveauvoll zu versorgen. Ein Renteneintritt mit 67 Jahren erscheint daher nicht zwingend. Dieses und ähnliche Zukunftsmodelle der Politik sind also fragwürdig\, weil sie sich einseitig an der Bevölkerungspyramide orientieren und die technologischen Einflüsse auf die soziale Entwicklung zu wenig beachten – vielleicht eine Folge allgemeiner Technikfeindlichkeit?\n Mehrfache soziale Auswirkungen von Automation und Kommunikation werden unter dem Aspekt zukünftiger Entwicklungen an Beispielen angesprochen: In der Technik löst der Mikroprozessor international eine Revolution aus\, in der Politik wird jedoch die Entwicklung von Kybernetik und Automation hierzu unterschiedlich bewertet. Zugleich ändern sich die Kybernetik-Auffassungen\, zentrale und dezentrale Steuerungen in Technik und Gesellschaft werden diskutiert. Massenweise schleichen sich eingebettete Computer ein\, intelligente Einrichtungen sind überall\, auch in Konsumgütern\, und sie werden zur Selbstverständlichkeit. Entscheidender Aspekt ist das bezahlbare Preisniveau als Resultat von Technik und Industrie. Für die Aus- und Weiterbildung werden gravierende Anpassungen gefordert\, weil Automation einerseits viele Fachkräfte ersetzt\, aber auch höhere Qualifikationen verlangt und gleichzeitig den Bedarf zu Angelernten verschiebt.\n Das Zukunftsmodell Industrie 4.0 verstärkt diese sozialen Veränderungen. Die 2045-Initiative richtet Vorlaufforschungen von 30 Jahren auf vier Generationen von Avataren (Mischwesen) mit dem Ziel\, Technologien zur Übertragung der Persönlichkeit in nicht-biologische Träger zu erschaffen und somit „Lebensverlängerung“ bis zur Unsterblichkeit zu erlangen. Dies wirft die Frage auf\, ob der Mensch unter dem Einfluss von Automation und Kommunikation künftig immer mehr zum Avatar wird.\n Vor diesem Hintergrund werden neuartige soziale Modelle zur Steuerung der künftigen Arbeitswelt diskutiert. Heute endet für viele Arbeitnehmer die Arbeitswoche bereits am Freitag gegen Mittag – ein beachtlicher sozialer Fortschritt. Aber die Ausnutzung vieler Investitionenwurdehierdurchimmer schlechter\, und sie liegt nur noch bei etwa 60% gegenüber einer 6-Tage-Woche. Durch diese Arbeitszeitreduzierung ist also eineriesige Verschwendung schleichend eingetreten.\n Zu diesem Widerspruch liefert eine intelligent gesteuerte Organisation breiter Arbeitsbereiche einen Lösungszugang: Eine 3-Tage-Woche der individuellen Arbeitszeit\, eingebettet in eine 6-Tage-Woche der sozialen Arbeitszeit. Damit wird die Woche in zwei Scheiben zerlegt\, und somit werden die Ausrüstungen für sehr viele Arbeitsplätze doppelt nutzbar. Die volle Erschließung brach liegender Reserven wirkt wie eine “Zauberformel”: Arbeitgeber und Arbeitnehmer gewinnen zusätzlich; keinWirtschaftswachstum hierfür erforderlich; Entlastung des Arbeitsmarktes; politisch steuerbar.\nBerechnungen zur heutigen Jahresarbeitszeit unter Beachtung bundesweiter Feiertage haben den Autor zu einer interessanten Entdeckung geführt: Die Einführung einersolchen3-Tage-Woche ist ab sofort bei gleichem Jahresarbeitsvolumen möglichbei einer Arbeitszeit von rd. 10 Stunden/Arbeitstag (d. h. 3 Tage arbeiten\, 4 Tage frei – also “verlängertes Wochenende” in jeder Woche). Vorteil:Arbeitsplatzausrüstungen werden innerhalb der sozialen Wochenarbeitszeit von 6 Tagen mindestensdoppelt genutzt\, dieserspart überflüssige Investitionen in Größenordnungen.\n Die Einführung einer solchen individuellen und sozialen Regelarbeitszeitist also nicht nur dringend nötig\, sondern auch historisch erstmalig möglich geworden. Sie stellt als intelligente Grundform eines flexiblen Arbeitszeitmodells einen qualitativen Sprung dar\, der viele Widersprüche auf neue Weise löst (Paradigmenwechsel).\nIn diesem Sinne werden interdisziplinäre wissenschaftliche Analysen und Forschungen zu diesem Gesamtkomplex angeregt. Der Öffentliche Dienst hat mehrere Millionen Beschäftigte\, bei denen hierzu Modellprojekte starten sollten\, um eine schrittweise Einführung dieses Weges zu erforschen\, zu testen und danach in der Breite zu realisieren.\n Automatik und Informatik markieren demnach historische Evolutionsstufen\, die wir nicht mit einem „Fluch“ belegen\, sondern deren Chancen wir als „Segen“ begreifen und gezielt auch sozial nutzen sollen.
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DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt zur planmäßig am 12. Juni 2014 stattfindenden Juni-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nAchtung Vortragsänderung! \nMichael Thomas (MLS):\nTransformation heute: neues Spiel oder alter Wein? \n10.00 bis 12.00 Uhr\, Balkon-Saal\nC.V.:\nDr. Thomas ist Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2009. Als promovierter Philosoph ist er seit Anfang der 1980er Jahre in der soziologischen Forschung tätig. Michael Thomas arbeitet am Berlin-Brandenburger Institut für Sozialwissenschaftliche Studien (BISS e.V.). Themenfelder in den vergangenen Jahren waren insbesondere Entwicklungs- und Transformationsprozesse in Ostdeutschland\, zum Teil in international vergleichender Perspektive: Das betraf Herausbildung neuer wirtschaftlicher Existenzformen\, regionale Entwicklungsprozesse\, Prozesse eines sozialökologischen Wandels. Zu diesen Themen war er verantwortlich an zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt\, als Gastwissenschaftler an Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland tätig und hat entsprechende Publikationen vorgelegt. In jüngster Zeit war er Projektleiter im Rahmen eines Verbundprojektes von Sozialwissenschaftlern und Künstlern zu den Umbrüchen in Wittenberge und anderen europäischen Städten. Neben theoretischen Untersuchungen koordiniert und begleitet Dr. Thomas eine Reihe von Gestaltungsprojekten im Süden Brandenburgs und in Sachsen-Anhalt. Er ist Mitglied der Humboldt-Stiftung und des wissenschaftlichen Beirates der Rosa-Luxemburg-Stiftung. \nAbstract:\nDie hohe Zeit der Transformationsdebatten schienen die Jahre nach 1989 und der zeithistorische Kontext der postsozialistischen Veränderungen zu sein. Nach dem eher raschen Abebben dieser Debatten zeigt sich nunmehr\, also ca. zwei Jahrzehnte später\, wiederum ein neuer Anwendungszusammenhang für den Transformationsbegriff. Werden also Fragen und Perspektiven wieder aufgegriffen\, oder wird unter dem begrifflichen Dach Neues verhandelt? Größere Klarheit ist zweifellos angebracht.\nIm Vortrag werden zunächst Zusammenhänge wie Unterschiede der genannten Debatten diskutiert und so die Frage beantwortet\, warum und in welcher Absicht von Transformation gesprochen wird. In einem zweiten Schritt wird dann eine eigenständige soziologische Perspektive skizziert\, mit der sich ein angemessenes Transformationskonzept als Einstieg in eine sozial-ökologische Transformation entwickeln lässt. Eine solche Transformation lässt sich begründen. Zugleich wird schließlich deutlich gemacht\, dass und inwieweit eine solche Perspektive auf Transformation notwendigerweise transdisziplinäres Herangehen verlangt. Dafür kann die Soziologie ihren spezifischen Beitrag leisten.
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DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt zur planmäßig am 12. Juni 2014 stattfindenden Juni-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nKarl-Heinz Bernhardt (MLS):\nNeues Thema:\nDas Klimasystem der Erde im Licht des fünften IPCC-Sachstandsberichtes  \n10:00 bis 12:00 Uhr\, BVV-Saal\n\nC.V.:\n\nProf. Bernhardt studierte von 1953 bis 1957 Meteorologie an der Karl-Marx-Universität Leipzig\, an der er auch mit Arbeiten auf dem Gebiet der theoretischen Meteorologie promoviert wurde und sich habilitierte\, bevor er 1970 zum Dozenten und 1971 zum ordentlichen Professor für Meteorologie an die Humboldt-Universität berufen wurde\, wo er bis 1990 den Bereich Meteorologie und Geophysik leitete.\nSchwerpunkte seiner Forschungsarbeit und Publikationstätigkeit sind die Physik der Atmosphäre\, insbesondere der planetarischen Grenzschicht einschließlich Turbulenztheorie\, die Physik des Klimasystems sowie Geschichte der Meteorologie und Philosophie der Naturwissenschaften.\nProf. Bernhardt war von 1982 bis 1990 Präsident der Meteorologischen Gesellschaft der DDR und 1972 bis 1991 Mitherausgeber der Zeitschrift für Meteorologie. Er wurde 1990 zum korrespondierenden Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR gewählt und ist Gründungsmitglied der Leibniz-Sozietät (1993)\, in der er von 1996 bis 2012 als Sekretar der Klasse Naturwissenschaften tätig war.\nProf. Bernhardt arbeitete in einer Arbeitsgruppe Boundary Layer Meteorology der Meteorologischen Weltorganisation mit und leitete im Rahmen der KAPG\, der Kommission der Akademien sozialistischer Länder für planetare geophysikalische Forschungen\, Arbeitsgruppen und Projekte zur Grenzschichtphysik. Zuletzt wirkte er als Expert Reviewer in mehreren Begutachtungsrunden für den fünften IPCC-Sachstandsbericht mit \nAbstract:\n Das Klimasystem der Erde\, bestehend aus Atmo-\, Hydro-\, Kryo- und Pedo- bzw. Lithosphäre sowie Techno/Noosphäre\, ist ein hochkomplexes nichtlineares System\, das sowohl infolge interner Wechselwirkungen als auch unter dem Einfluss externer Antriebe ständigen Schwankungen in den unterschiedlichsten Raum- und Zeitbereichen unterliegt und somit einen ständigen Klimawandel hervorbringt.\n Im Vortrag werden im Anschluss an eine kurze Übersicht über Struktur und Arbeitsweise des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaschwankungen („Weltklimarat“) an Hand seines fünften Sachstandsberichtes einige neue Erkenntnisse zum Klimasystem erörtert. Das betrifft u. a. den gegenwärtigen Stand des Klimawandels mit fortgesetztem\, wenn auch seit kurzem verlangsamtem Anstieg der globalen Mitteltemperatur an der Erdoberfläche und die derzeitige globale Strahlungsimbalance an der Atmosphärenobergrenze\, wobei der Energieüberschuss hauptsächlich die Erwärmung der Ozeane\, aber auch die fortschreitende Schmelze kontinentaler Eismassen bewirkt\, beides gemeinsame Ursache für den andauernden bzw. sogar beschleunigten weltweiten Anstieg des Meeresspiegels.\n Des weiteren werden neue Daten zum Anteil verschiedener Komponenten des Strahlungsantriebs – darunter der anthropogenen CO2-Emissionen sowie der Landnutzung – für den derzeitigen Klimawandel\, aber auch zur Rolle systeminterner Schwankungen diskutiert. Vorgestellt werden schließlich regional aufgeschlüsselte Szenarien künftigen Klimawandels unter natürlichem und anthropogenem Einfluss.
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DESCRIPTION:Der Wissenschaftliche Beirat der Leibniz-Sozietät führt seine planmäßige Sitzung am 23. Mai 2014 im Rathaus Tiergarten\, Kleiner Saal\, durch. \nTerminverschiebung: neu 27.06.2014.\nWeitere Angaben. \nDie Sitzung ist nicht öffentlich. \nDie Einladung mit Tagesordnung wird den Mitgliedern direkt zugestellt.
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DESCRIPTION:Der “Helle Panke” e.V. der Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt  zum 24. Mai 2014 zu einer Konferenz zum Thema \n“1. Weltkrieg – Urkatastrophe und Widerstand”\nein.\nWeitere Einzelheiten: hier
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SUMMARY:Mai-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 08. Mai 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nÄnderung der Thematik: \nReinhard O. Greiling (MLS) & Frank R. Schilling\nKIT – Karlsruher Institut für Technologie\, Institut für Angewandte Geowissenschaften \nAtmosphäre-Rohstoffe-Energie: Geologische Wechselwirkungen und Bedeutung für die aktuelle Diskussion zur Energiewende sowie zur Klima- und Umweltproblematik“ \n13.30 bis 15.30 Uhr Ort: BVV-Saal\nCV:\nReinhard O. Greiling\nLehrstuhl für Strukturgeologie und Tektonophysik\, Institut für Angewandte Geowissenschaften\, Karlsruhe Institute of Technology\,\nsince 2007 Lehrstuhl für Strukturgeologie und Tektonophysik Institut für Angewandte Geowissenschaften\, Karlsruhe Institute of Technology.\nHead of institute 2007-2011.\nEducation and earlier experience\n1972: Diplom in Geology. Geologisch-Paläontologisches Institut\, Philipps-Universität Marburg\, Germany. Diploma thesis on structural evolution in the Scandinavian Caledonides\, Sweden; supervised by Professor M. Lindström.\n1977: Dr. rer. nat.\, Applied Geology. Institut für Angewandte Geologie\, Freie Universität Berlin\, Germany. Ph.D. thesis on stratabound sulphide deposits in the Variscan of SE-Sardinia\, Italy; supervised by Professor H.-J. Schneider.\n1975 – 1978: Assistant\, Institut für Geologie\, Freie Universität Berlin\, Germany.\n1978 – 1987: Assistant\, Institut für Geowissenschaften\, Johannes-Gutenberg-Universität\, Mainz\, Germany\, with temporary position:\n1985 – 1986: Institut für Geologie\, Ruhr-Universität\, Bochum\, Germany; replacement for Professor of Structural Geology (chair of Professor emeritus R. Hoeppener).\n1987 – 1988: Heisenberg research fellow of Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)\, visiting scientist (6 months)\, Department of Geology\, University of Wales\, Cardiff\, U.K.\n1985: Dr. rer. nat. habil.\, Geology and Palaeontology\, Institut für Geowissenschaften\, Johannes-Gutenberg-Universität\, Mainz. Thesis on nappe tectonics and structural evolution in the Scandinavian Caledonides\, supervised by Professor A. Kröner. Award of „venia legendi“.\nProfessional experience\n1988 – 2007: Professor of Structural Geology and Tectonophysics\, Geologisch-Paläontologisches Institut der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg\, Head or Vice-Head of Institute\, alternating every two years\n2007/2008: visiting professor (2 months) Jagiellonian University\, Krakow\, Poland\n2006: visiting lecturer (one week)\, University of Uppsala\, Sweden (DAAD)\n2003: Lady Davis visiting professor (3 months)\, Department of Geology\, Hebrew University of Jerusalem\, Israel\n2002/03: Dozor visiting fellow (2 weeks)\, Department of Geology\, Ben Gurion University of the Negev\, Beer Sheva\, Israel\n2002: visiting scientist (1 month)\, Department of Geology\, Hebrew University of Jerusalem\, Israel\n1999: visiting professor (2 weeks)\, Departement de Géologie\, Université Catholique de Louvain\, Belgium\n1997: visiting professor (4 months)\, Department of Earth Sciences\, University of Cambridge\, England\, (Volkswagen Stiftung)\n1992: visiting fellow (4 months)\, Corpus Christi College and Department of Earth Sciences\, University of Cambridge\, England\, (Volkswagen Stiftung) \nFrank Schilling\nEducation\n1983-1989 Mineralogie (Diplom) & Geologie (Vordiplom)\, Eberhard-Karls-Universität Tübingen;\n1984-1985 Aufbaustudium „Hydrogeology and Engineering Geology of Tropical and Subtropical Regions“ ; Eberhard-Karls-Universität Tübingen 20. Februar 1991; Promotion Eberhard-Karls-Universität Tübingen\n1998\, Habilitation Freie Universität Berlin.\nProfessional Experience\n1989 – 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; 1991 – 1997 Wissenschaftlicher Assistent an der Freien Universität Berlin;\n1997 – 1998 Hochschuldozent an der Freien Universität Berlin;\n1998-1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GeoForschungsZentrum Potsdam (PB 4.4 (Geothermie));\n1999-.2003 Heisenberg-Stipendium (an der University of Illinois at UC und am GFZ Potsdam)\n2004-2009 S-Professor für Mineral und Petrophysik an der Freien Universität Berlin am GeoforschungsZentrum Postdam;\n2006-2009 Leiter der Sektion Umwelt-Geotechnik am GeoForschungsZentrum Potsdam;\nseit 2009 Professor für Technische Petrophysik am KIT – Universität Karlsruhe.\nSponsoring  DFG\, EU. BMBF\, BMWi\, BMU\, DAAD\, Studienstiftung des Deutschen Volkes\nStipendien / Preise: Studienstiftung des Deutschen Volkes Heisenberg-Stipendium \nKurzfassung\nDer Beitrag gibt eine Übersicht über die Entwicklung der Atmosphäre und des Klimas im Laufe der Erdgeschichte und diskutiert die Bedeutung der Wechselwirkungen Atmosphäre-Lithosphäre. Das „Große Oxidations-Ereignis“ vor ca. 2\,5 Ga und ein „neoproterozoisches Oxidations-Ereignis“ vor ca. 600 Ma\, sowie einige weitere Ereignisse in den letzten 540 Ma bilden dabei die wichtigsten Stationen. Diese Vorgänge sind kausal für die Bildung von Lagerstätten einiger Metalle und Energierohstoffe. \nDie im Laufe der Erdgeschichte gebildeten bzw. konzentrierten Rohstoffe werden immer intensiver ausgebeutet. Sie nehmen deshalb immer mehr ab und immer ärmere Vorkommen erscheinen als abbauwürdig. Je intensiver man aber z. B. die Erze aufbereiten muß\, desto mehr Energie benötigt die Gewinnung der Rohstoffe. Ist es deshalb sinnvoll bzw. überhaupt möglich\, immer ärmere Lagerstätten zu verwenden? Wie sieht dabei die Energiebilanz aus? Welche Rohstoffe und Energierohstoffe sind eventuell am effizientesten zu gewinnen und anzuwenden? \nDie genannten Wechselwirkungen beeinflussen ebenso die Evolution der Lebewesen. Die jetzigen Veränderungen der Umwelt erreichen für die Lebewesen Ausmaße ähnlich den großen „Aussterbe-Ereignissen“ in der Erdgeschichte. Welches sind diese „evolutionsrelevanten“ Veränderungen und werden sie ausreichend beachtet? Beeinträchtigt ein steigender CO2-Gehalt die lebende Umwelt oder gibt es andere Faktoren die eher relevant sind? \n  \n  \n 
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SUMMARY:2. Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät 2014
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ihre Mitglieder zur \n2. Geschäftssitzung 2014\nfür den 08. Mai 2014 von 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr in den BVV-Saal des Rathauses Tiergarten ein. Die Sitzung ist nicht öffentlich. \nDie Sitzung wird von 13:30 bis 15:30 Uhr für die öffentliche Plenumssitzung unterbrochen (s.d.). \n  \nDie Einladungen und die Tagesordnung gehen gesondert zu.
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SUMMARY:Mai-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt zur planmäßig am 08. Mai 2014 stattfindenden Mai-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nHans-Joachim Lunk (Towanda\, USA) & Joseph-Peter Guggenbichler (Kössen\, Österreich): \nAntimikrobielle Wirkung von Übergangs-Metalloxiden und ihr Einsatz in Medizin\, Industrie und Haushalt\n10:00 bis 12:00 Uhr\, BVV-Saal\nAbstract:\n Infektionen mit Mikroben (Bakterien\, Pilze\, Schimmel\, Algen) sind der Killer Nummer 1 in der Welt. Nahezu alle unbelebten Oberflächen sind von Keimen besiedelt. Dabei stellen Kunststoffe ein besonders günstiges Milieu für Keime dar\, weil sie sich von den Polymeren und/oder den darin enthaltenen Additiven ernähren können und so rasch zu einem voll ausgebildeten Biofilm führen.\nEs wird eine neue Technologie zur antimikrobiellen Ausrüstung von Polymeroberflächen vorgestellt\, die dem Modell des natürlichen Säureschutzmantels der menschlichen Haut nachempfunden ist. Durch Erniedrigung des pH-Wertes auf unterschiedlichen Oberflächen werden keimarme Bedingungen mit lang anhaltender Wirksamkeit erzeugt. Die schwer löslichen Übergangsmetalloxide Molybdäntrioxid und Wolframtrioxid sowie deren feste Lösungen MoxW1-xO3 werden mit bis zu 2 Masseprozent in Träger wie Kunststoffe\, Farben und Lacke eingebracht. Durch Reaktion der Oxide mit der Luftfeuchtigkeit bilden sich an der Oberfläche saure Gruppen\, die Keime rasch abtöten.\n Das Oxonium-Ion H3O+ wirkt als neuartiges Breitbandbiozid. Ein zusätzlicher Mechanismus mittels paramagnetischer Mo5+-Ionen wird diskutiert. Die neue Technologie hat ein großes Anwendungspotential im Gesundheitswesen (z.B. für Hygienemaßnahmen im Krankenhaus)\, der Industrie (z.B. zum Verhindern von Biofilmen oder Legionellenvermehrung in Kühltürmen\, Wärmeaustauschern und anderen Apparaten) sowie im öffentlichen Sektor (Halteschlaufen und Türgriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln\, Sitze in Sportstadien\, Kabinenteile von Flugzeugen\, Griffe an Einkaufswagen\, Handläufe von Rolltreppen u.v.a.m.).\n Im Haushalt hingegen sind Biozide normalerweise nicht erforderlich. Nur bei immungeschwächten oder ansteckenden Personen sind derartige Maßnahmen sinnvoll.
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SUMMARY:Mai-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt zur planmäßig am 08. Mai 2014 stattfindenden Mai-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nHorst Schützler (Berlin): \nJ. W. Stalin im Meinungsstreit in Rußland\n\n10.00 bis 12.00 Uhr\, Balkon-Saal \n C.V.:\nProf. Schützler studierte von 1954 bis 1958 Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er spezialisierte sich im Fachgebiet Geschichte der UdSSR.\nVon 1958 bis 1992 war er an der Fachrichtung bzw. Sektion Geschichte bzw. am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität in Lehre\, Forschung und Wissenschaftsorganisation als Assistent/Oberassistent\, ab 1971 als Dozent (1963 Promotion A\, 1978 Promotion B) und ab 1981 als ordentlicher Professor sowie 1979 bis 1990 als Leiter des Bereichs Geschichte der UdSSR und des sozialistischen Weltsystems tätig.\nEr lehrte\, forschte und publizierte zur Geschichte Russlands\, der Sowjetunion und der deutsch-russischen/sowjetischen Beziehungen. Studienaufenthalte in der Sowjetunion waren dazu hilfreich.\nThematische Schwerpunkte der letzten zwei Jahrzehnte waren die russische Historiographie zur Geschichte der Sowjetunion und speziell die Darstellung des Großen Vaterländischen Krieges in der Geschichtsschreibung und Publizistik Russlands.\nSchützler arbeitete in verschiedenen wissenschaftlichen Gremien sowie ehrenamtlich in gesellschaftlichen Funktionen\, so von 1980 bis 1990 als Vorsitzender der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft der Humboldt-Universität und zuletzt als Stellvertretender Vorsitzender der „Berliner Freunde der Völker Russlands e. V.“. Im April 2011 ehrte ihn der Präsident der Russischen Föderation\, Dmitri Medwedjew\, mit der Puschkin-Medaille. \nAbstract:\nDer Meinungsstreit um J. W. Stalin ist ein gesellschaftliches Phänomen in Russland.\nWechselnde Auf- und Abwertungen seiner Person und seiner Handlungen sind mit wechselnden Machtverhältnissen verbunden. Der Streit war und ist zugleich immer eine offene oder verdeckte Auseinandersetzung um die Sowjetunion\, ihre Gesellschaftsordnung und ihr Erbe und damit von großer Vehemenz.\nTausende von Publikationen\, darunter viel Trivialliteratur\, und Meinungsäußerungen an anderer Stelle sind – unübersehbar für den Einzelnen – erschienen.\nDer Streit um die Entschlüsselung seiner Persönlichkeit\, seine Stellung in der Gesellschaft\, seine Verdienste als auch seine Verbrechen wird unter den Bedingungen einer nationalen Identitätsfindung und marktwirtschaftlicher Meinungsbildung ausgetragen. Trotz aller Beteuerungen von Objektivität und Entpolitisierung schwingen dabei die jeweiligen politischen und ideologischen Positionen und manche Alterswünsche mit. Nicht zuletzt wirkt auch das existenzielle Interesse\, am „heißen“ Thema Geld zu verdienen. Auch das ehrliche Ringen um Wahrheitsfindung ist vorhanden.\nDer Diskurs um Stalin ist mit der Auseinandersetzung um den Stalinismus eng verbunden. Beides wird die Gesellschaft in Russland weiterhin beschäftigen. \n 
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SUMMARY:Wissenschaftliche Tagung der Leibniz-Sozietät am 11. April 2014 und  Frühjahrstagung des Arbeitskreises Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften
DESCRIPTION:Wissenschaftliche Tagung der Leibniz-Sozietät am 11. April 2014:\nEhrenkolloquium anlässlich des 80. Geburtstages von Heinz Kautzleben (MLS).\nDie Tagung wird vom Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) vorbereitet. \nThema der Tagung: \nIm Mittelpunkt steht der Mensch – Fortschritte in den Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften\n10:00 bis 18:00 Uhr \nDie Veranstaltung wird  \nunterstützt von der Stiftung der Freunde des Leibniz-Sozietät \nOrt: Berlin\, Rathaus Mitte\, BVV-Saal \nProgrammbroschüre mit Laudatio (Stand 06.04.2014) \nBegleitendes Material:\nLeben im Dienste der Wissenschaft\nGeschichte\, Vorgeschichte und wissenschaftliche Aktivitäten des AK 
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse und Klassen führt einen \nWorkshop zu Transformationsprojekt\nam 11. April 2014 10:00 Uhr bis 16.00 Uhr im Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal durch. \nWeitere Eizelheiten werden in Kürze bekannt gegeben
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SUMMARY:Workshop und AutorINNen-Beratung zu „Transformation in aktueller und historischer Perspektive“
DESCRIPTION:Der Workshop steht unter der thematischen Perspektive  \n„Transformation – state oft the art und neue Herausforderungen“ \nHinter einer gleichsam inflationären Transformationsdebatte steht zugleich unstrittig der Befund\, dass sich unter dem theoretischen Ansatz „Transformation“\, wie er in den letzten mehr als zwei Jahrzehnten in unterschiedlichen Disziplinen und häufig ebenso unterschiedlich entwickelt wurde\, ein enormer Fundus an Konzepten und Analysen nachweisen lässt. Versuche der Auswertung und Systematisierung sind überaus kompliziert\, sie sind aber ebenso gefragt und wichtig. Mit der für dieses Diskussionsverfahren leitenden Absicht\, Zugänge zur Transformationsdebatte aus dem Arbeitskreis und darüber hinaus zu versammeln\, sind solche Systematisierungen ein wichtiger und übergreifender Beitrag. Anschließend an einige schon erfolgte Diskussionen wird dieser Workshops deshalb hierzu vor allem aus komparativer Perspektive beitragen. \nMit Systematisierung und einer Verständigung über Ertrag wie state of the art der Transformationsdebatte ergibt sich zugleich die Frage\, was davon möglicherweise im aktuellen Kontext besondere Relevanz besitzt\, was aber evtl. neu (schärfer\, anders) zu justieren ist\, um Transformation zu einem starken und eigenständigen Erklärungsansatz sozialen Wandels zu machen. Auch hier lässt sich an schon geführte Diskussionen anschließen und soll der Workshop in einem zweiten Teil die Frage aufgreifen\, wie Einstieg und Veränderungsdynamik einer sozial-ökologischen Transformation sich konzeptualisieren lassen. Denn mit diesen Fragen sind\, als Beispiel\, einige der neuen oder zeitgemäßen Herausforderungen der Transformationsdebatte benannt. \nProgramm und Einladung:\n10.00 – 13.30: Offener Workshop (Ablauf) \n10.00-10.10: Kurze Begrüßung\, Einführung \nTeil I: \n10.10 – 10.50: Prof. Raj Kollmorgen (Hochschule Görlitz-Zittau): Überblick zu Debatte und Konzepten aus komparativer Perspektive \n10.50- 11.00: Prof. Michael Brie (Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin): Information zu einem aktuellen Buchprojekt (Perspektiven einer doppelten Transformation) \n11.00 – 11.45: Diskussion \nTeil II: \n12.00 – 12.35: Dr. Michael Thomas (BISS e.V.): Die Grenzen großer Theorien und die Perspektive kleiner Einstiege in die Transformation \n12.35 – 12.50: Dr. Rainer Land (Thünen-Institut): Die zu erklärende Frage der Selbstveränderung moderner Gesellschaften \n12.50 – 13.30: Diskussion \nIm Anschluss findet nach einer Mittagspause (ab 14.15 bis ca. 16.00) die Beratung zum Buchprojekt statt. \nWeitere Fragen bitte an Michael Thomas: thomas@biss-online.de; 030 4229108
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SUMMARY:April-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 10. April 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nMartin Hundt (MLS) \nWie und zu welchem Ende studierte Marx Geologie?\n13:30 bis 15:30 Uhr\,  Ort: BVV-Saal \n  \n  \nC.V.:\nProf. Hundt ist Historiker und Editor sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1995. Nach dem Studium der Journalistik an der Universität Leipzig war er von 1954 bis 1962 tätig als Redakteur in Karl-Marx-Stadt und Berlin (Studentenzeitung forum). Von 1963 bis 1989 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Marxismusmus-Leninismus (IML) Berlin\, wo er an der historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) mitarbeitete und zum Mitherausgeber von „Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materialien 1836-1852“ (3 Bde.\, Berlin 1970-1984) wurde. Außerdem gehörte er von 1979 bis 1991 dem Redaktionskollegium des Marx-Engels-Jahrbuchs an. Alle 3 Projekte bearbeitete er gemeinsam mit Mitarbeitern des IML Moskau. 1990 wurde er für vier Jahre Mitglied der Redaktionskommission der Internationalen Marx-Engels-Stiftung Amsterdam (IMES). Seit 1995 betreibt er Forschungen zum Junghegelianismus. \nAbstract:\nAusgehend vom kürzlich erschienenen Bd. IV/27 der Historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) mit der Erstveröffentlichung von Marx’ geologischen Exzerpten von 1878 wird sein lebenslanges Verhältnis zu den Naturwissenschaften und speziell zu geologischen Problemen skizziert und davon abgeleitet die Wahl des zentralen Begriffs “Gesellschaftsformationen” dargelegt sowie dessen verschiedentliche Verwendung erläutert. Auf die Befassung der Sozietät seit Leibniz mit geologischen Fragen sowie deren weltanschauliche Dimension wird kurz eingegangen.\nDem Hinweis von Prof. Anneliese Griese\, leitende Bearbeiterin des Bandes IV/27\, wird nachgegangen\, dass die Marxsche Beschäftigung mit den Naturwissenschaften Rückwirkungen auf dessen gesamte Forschungsmethode hatte. Damit sind Grundfragen der Auffassungen von Marx\, speziell seines Wissenschaftsverständnisses\, berührt\, die im 20. Jahrhundert unter dogmatischen Fragestellungen untergingen.
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SUMMARY:April-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt zur planmäßig am 10. April 2014 stattfindenden April-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nPD Dr. Hartmut Hecht: \n300 Jahre Monadologie – die Zeit\, Leibniz zu verstehen\, ist gekommen\n\n10.00 bis 12.00 Uhr\, Rathaus Tiergarten\, Balkon-Saal \nC.V.:\nDr. Hecht ist Philosoph und hat an der Humboldt-Universität zu Berlin auch Physik studiert. Er lehrte Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald\, der Viadrina Frankfurt/Oder und der Humboldt-Universität. In der Leibniz-Edition und -Forschung ist er seit 1984 tätig; institutionell verankert zunächst an der Akademie der Wissenschaften der DDR und später bei der Potsdamer Arbeitsstelle der Leibniz-Edition der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. An dieser Akademie wurde im Jahre 2001 eine neue Arbeitsstelle zur Edition der naturwissenschaftlichen\, medizinischen und technischen Schriften von Gottfried Wilhelm Leibniz im Rahmen der Akademie-Ausgabe geschaffen. Hartmut Hecht war von 2001 bis zu seinem Ausscheiden aus der Akademie 2013 der Leiter dieses internationalen und interdisziplinären Projektes. Er hat sich in dieser Zeit insbesondere für die Nutzung der elektronischen Medien in der editorischen Praxis eingesetzt und ein Editionskonzept auf den Weg gebracht\, bei dem sich Druck und Internetedition als komplementäre Seiten der Quellenerschließung und -präsentation wechselseitig ergänzen. Die Internetedition ist unter der Adresse http://leibnizviii.bbaw.de online erreichbar. \nAbstract:\n Das Thema des Vortrags wurde durch neu erschlossene Quellen aus dem Leibniz-Nachlass angeregt\, die es erstmals möglich machen\, den Stellenwert der naturwissenschaftlichen Schriften für das Leibnizsche System zu bestimmen. Leibniz präsentiert sich darin als eigenständiger Kopf im Feld der Wissenschaften\, der nicht nur ein zum Newton’schen alternatives Physikkonzept entwickelt hat\, sondern – und nicht zuletzt – den Auswirkungen der modernen Erfahrungswissenschaften in der Metaphysik und gesellschaftlichen Praxis entscheidende Bedeutung beimaß. Es wird gezeigt\, dass Leibniz als einer der Stammväter des modernen wissenschaftlichen und philosophischen Denkens seine Problemstellungen so formulierte\, dass sie nicht nur von historischer Bedeutung sind. Dies wird anhand von aktuellen Diskussionen in der Quantenphysik (Stichwort Quanten-Teleportation) und der Neurowissenschaften diskutiert. Darüber hinaus wird auf Konsequenzen für die praktische Philosophie eingegangen. Leibniz verstehen bedeutet im Sinne des Vortrags\, ihn angeregt durch die Bedürfnisse der aktuellen Forschungslage neu zu entdecken\, d.h. schöpferisch mit einem Erbe umzugehen\, das unsere durch Wissenschaft und Technik gestützten Kulturen entschieden mitgeprägt hat. \n 
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SUMMARY:April-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt zur planmäßig am 10. April 2014 stattfindenden April-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nWerner Kriesel (MLS): \nAutomation und Kommunikation – Rückblick und Vorschau\n10:00 bis 12:00 Uhr\, BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Kriesel ist Automatisierungstechniker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Nach dem Studium der Regelungstechnik an der TH Magdeburg war er von 1965-1971 in der Automatisierungs-Großindustrie in Berlin mit Entwicklung und Projektierung von Automatisierungssystemen befasst; als Externer wurde er 1968 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. 1971-1979 war er Hochschuldozent für Regelungstechnik an der TH Magdeburg und dort von 1976–1979 Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Technische Kybernetik und Elektrotechnik. Die Habilitation erfolgte 1978 an der HUB; danach war er 1979-1995 ordentlicher Professor für Automatisierungstechnik an der TH Leipzig\, wo er 1981–1990 als Stellvertretender Direktor für Forschung der Sektion Automatisierungsanlagen wirkte. Es folgte 1995–2006 eine Professur für Automatisierungstechnik in Merseburg. Seit 1994 leitet er das Steinbeis-Transferzentrum “Automatisierungs-\, Informations- und Elektrosysteme” Stuttgart/Leipzig (wo es u.a. um die Zertifizierung des Kommunikationssystems „AS-Interface“ geht).\nSeine mehr als 200 Publikationen konzentrieren sich auf Automatisierungsgeräte und -anlagen sowie auf industrielle Kommunikationstechnik. Aus seinem akademischen Umfeld sind 6 Professoren hervorgegangen. \nAbstract:\nDie Kybernetik ist seit den 1940er Jahren (Norbert Wiener\, MIT; Hermann Schmidt\, TH Berlin) und den 1960er Jahren (Georg Klaus\, Berlin) in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung deutlich gewachsen\, und sie ist keineswegs eine vorübergegangene Modeerscheinung. Die Technische Kybernetik hat als Automation und Kommunikation eine Breitenwirkung erlangt. Deren mehrfacher Generationswechsel sowie zukünftige Fortschritte werden als technikwissenschaftlicher Prozess gezeigt. Der Praxis liegt eine integrierende Wissenschafts­disziplin zugrunde (Leibniz\, Laplace\, Maxwell).\nDie Automation bis in die 1960er Jahre war durch Dominanz der Regelungstechnik gekennzeichnet. Die Unterscheidung von Regelung als geschlossener Kreis (feedback) und Steuerung als offene Kette ist über Jahrzehnte einem fundamentalen Irrtum unterlegen\, der zu korrigieren ist.\nDie Digitalisierung bewirkte ab 1975 eine neuartige Generation von Automatisierungssystemen mit dezentral verteilter Intelligenz\, deren Vernetzung durch digitale Bussysteme sowie eine Revolution der Mensch-Maschine-Kommunikation. Diese veränderten Systemstrukturen wurden vom Autor zusammen mit H. Töpfer (KM der AdW) und K. Fuchs-Kittowski (MLS) zu einem neuen Denkansatz für Automatisierungs-Strukturebenen verallgemeinert.\nDer Autor hat bereits 1979 ein Langzeit-Zukunftsmodell mit wiederum neuartigen Systemstrukturen vorgeschlagen: Einchip-Mikrorechner bewirken dezentrale Intelligenz innerhalb von direkt vernetzbaren Mess- und Stelleinrichtungen (embedded systems). Diese bis heute gültige Prognose zeigt allgemein\, dass nicht nur in den Naturwissenschaften\, sondern auch in den Technikwissenschaften Modelle mit hoher Extrapolationsfähigkeit möglich und nützlich sind. Weiterhin sind im Verhältnis zwischen Naturwissenschaften\, Technikwissenschaften und Philosophie Verschiebungen zu konstatieren.\nDas Lokale Netz (Local Area Network LAN) hat seit 1983 die Automation herausgefordert\, und im  Resultat wurde die „industrielle Kommunikation“ zu einem eigenständigen Feldbusnetz mit Mehrebenenstruktur entwickelt: Field Area Network FAN. Das bisherige LAN wurde zur  interdisziplinären Brücke zwischen Automatik und Informatik. Realisierungsschritte zum FAN werden am Beispiel des  Kommunikations­systems „AS-Interface“ gezeigt (Europa- und Weltnorm). Bisher wurden mehr als 100 Millionen Sensoren und Aktuatoren über dieses System vernetzt. Die weltweite Zertifizierung erfolgt in Leipzig unter Verantwortung des Autors.\nLeipzig als System-Erfahrungsträger verfolgt Vorlaufarbeiten\, die nur noch interdisziplinär und transdisziplinär zu erbringen sind (Uni Stuttgart\, Uni Rostock). Ein zu erwartender Innovationssprung dürfte zu einem erneuten Generations­wechsel in der industriellen Kommunikation führen (Paradigmenwechsel; Wechselwirkung zwischen Innovation und Nachhaltigkeit).\nDie weitere Zukunft der Automatisierung ist durch bereits bekannte Einflüsse getrieben: Vernetzung\, Internet der Dinge\, industrielle Echtzeit-Bildverarbeitung\, Cloud Computing\, Cyber-Physical Production Systems (CPPS) im Zukunftsmodell Industrie 4.0. Die Automation wird aber auch unkonventionelle Zukunftspotenziale aus der Biokybernetik nutzen\, z. B. für die Mensch-Maschine-Kommunikation auf Basis von Gedankensteuerung\, die zugleich eine industrielle Vorfeldforschung für Avatare der ersten Generation darstellt. Die 2045-Initiative als Zukunftsmodell umfasst vier Generationen von Avataren\, die als Orientierung für weitere Zukunftsschritte sehr interessant erscheinen (hierzu diskutieren H. E. und H. Hörz auch Aspekte des Transhumanismus).\nDie moderne Automation und Kommunikation führt auch zu zahlreichen sozialen Wirkungen\, worauf der Autor in seinem Vortrag im Juni-Plenum der Leibniz-Sozietät spezieller eingeht.
URL:https://leibnizsozietaet.de/veranstaltungs/april-sitzung-der-klasse-naturwissenschaften-und-technikwissenschaften/
LOCATION:Berlin Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, Berlin\, 10551
CATEGORIES:Naturwissenschaften und Technikwissenschaften,Veranstaltungen
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