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SUMMARY:Sitzung des AK Gesellschaftsanalyse und Klassen
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis “Gesellschaftsanalyse und Klassen” lädt für den 27. 03. 2015 zur öffentlichen Sitzung ein. \nThema:\nGlobale Transformation \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\nZeit: 14:30 nbis 18:00 Uhr \nEinladung und Ablauf.
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SUMMARY:Arbeitskreis "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ veranstaltet eine Sitzung\, auf der der folgende Vortrag vorgestellt und diskutiert wird: \nProf. Dr. Dieter B. Herrmann (MLS):\nSind die Standardmodelle der Kosmologie und Elementarteilchenphysik falsch\, weil sie nicht einfach genug sind? \nam 26.03.2015\, 10.30-12.30 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Herrmann ist Physiker\, Astronom und Wissenschaftshistoriker sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1996. Nach dem Studium der Physik an der Humboldt-Universität (1957-1963) war er zunächst in der Staatlichen Zentrale für Strahlenschutz der DDR tätig. Ab 1970 leitete er die Abteilung Astronomiegeschichte an der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow. 1976 wurde er Direktor der Sternwarte und 1987 auch Gründungsdirektor des Zeiss-Großplanetariums sowie Honorarprofessor an der Humboldt-Universität. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigte er sich vor allem mit der Geschichte der Astrophysik sowie mit quantitativen Methoden der Wissenschaftsgeschichte. Er ist Mitglied der Internationalen Astronomischen Union\, der Astronomischen Gesellschaft\, der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft und anderer wissenschaftlicher Organisationen. Nach seiner Emeritierung (2004) war er von 2006-2012 Präsident der Leibniz-Sozietät. Seit 2012 ist er Mitglied des Vorstandes der Berliner Urania. \nAbstract:\nDie heutigen Standardmodelle der Kosmologie und Elementarteilchenphysik werden von der überwiegenden Mehrheit der wissenschaftlichen Community als erfolgreiche Annäherungen an die wissenschaftliche Wahrheit über die Makro- und Mikrowelt betrachtet. Ungeachtet zahlreicher offener Fragen haben neuere Forschungsergebnisse\, z.B. die Analyse des Mikrowellenbackgrounds durch die Planck-Mission (2013) oder die Entdeckung des Higgs-Bosons (2012)\, weitere Bestätigungen für die Richtigkeit der Standardmodelle erbracht. Dennoch mehren sich in letzter Zeit die Stimmen durchaus profilierter Wissenschaftler\, die grundsätzliche Kritik an den etablierten Modellen äußern und sogar von einem Irrweg sprechen\, auf dem sich die Forschung seit längerem befinde. Interessant sind in diesem Zusammenhang besonders die Argumente von Alexander Unzicker\, der den etablierten Modellen mangelnde Einfachheit vorwirft und daraus auf ihre fehlende Plausibilität schließt.\nDer Vortrag versucht an Hand historischer Fallbeispiele aus Kosmologie und Elementarteilchenphysik zu klären\, ob „Einfachheit“ tatsächlich ein tragfähiges Prinzip darstellt\, das zur Entscheidung über „Richtig“ und „Falsch“ bei der naturwissenschaftlichen Hypothesenbildung geeignet ist.\nDie Analyse der Entwicklung vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltsystem ebenso wie die Versuche\, Strukturen des Planetensystems durch „harmonische Grundannahmen“ zu erfassen\, aber auch der Weg vom „Teilchenzoo“ der Elementarteilchenphysik zum gegenwärtigen Bild der Elementarteilchenphysik führen den Autor zu der Überzeugung\, dass „Einfachheit“ kein Wahrheitskriterium sein kann. Die heuristische Bedeutung von „Einfachheit“ für die Forschung wird davon jedoch nicht berührt.
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SUMMARY:19th Leibniz Conference of Advanced Science
DESCRIPTION:Das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e. V. veranstaltet seine \n19th Leibniz Conference of Advanced Science\nzum Thema\nDigitale Revolution und Industrie 4.0 im historischen Kontext\nam 19. März 2015\, 10.00 bis 18.00 Uhr\nOrt: Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme \nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:Jahresversammlung der "Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät"
DESCRIPTION:Die “Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät” führt ihre Jahresversammlung 2015 am 12.03.2015 in Berlin durch. \nDie Jahresversammlung ist eine nicht öffentliche Veranstaltung.\nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:März-Sitzung der Klassen Naturwissenschaften und Technikwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die gemeinsame Sitzung der Klassen Naturwissencshaften und Technikwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften findet statt als \nKolloquium “Personalisierte Medizin”\nzu Ehren von Prof. Dr. Friedrich Jung anlässlich seines 100. Geburtstages\nMit Beiträgern von:  \nProf. Dr: Gerhard Banse\, Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin; Werner Scheler (MLS)\, Berlin;\nHorst Klinkmann (MLS)\, Rostock;\nPeter Oehme (MLS)\, Mühlenbeck;\nGisela Jacobasch (MLS)\, Wandlitz;\nRita Bernhardt (MLS)\, Saarbrücken;\nAndré Rosenthal (MLS)\, Potsdam;\nGötz Nowak (MLS)\, Erfurt\n\nVollständiges Programm Download (Stand: 05.02.2015) \n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal \n 
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SUMMARY:Plenum: Jahrestagung 2015
DESCRIPTION:Die Jahrestagung 2015 steht unter dem Thema: \nWirtschaft\, Arbeit\, Technik als Beitrag zur Allgemeinbildung im nationalen Kontext\nEinladung und Programm \nOrt: Universität Potsdam\, Standort Griebnitzsee\, August-Bebel-Str. 89\, Haus 06\, Hörsaal 01\n10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
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SUMMARY:Kolloquium aus Anlass des 75. Geburtstages von Erik W. Grafarend
DESCRIPTION:Ankündigung: Kolloquium der Leibniz-Sozietät zum Thema \n„Geodäsie – Mathematik – Physik – Geophysik”\naus Anlass des 75. Geburtstages von Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. mult. Erik W. Grafarend\, Mitglied der Leibniz-Sozietät\, Auswärtiges Mitglied der Finnischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften\, Emeritus der Universität Stuttgart \nDas Kolloquium findet am 13. Februar 2015 in Berlin statt. \nEs wird unterstützt durch die Universität Stuttgart. \nProgramm (Stand: 12.01.2015) \nAbstracts (Stand 21.11.2014) \nAls Prolog zum Kolloquium gelten die beiden Antrittsvorträge am Sitzungstag der Leibniz-Sozietät am 12. Februar 2015\, die ab 10.00 Uhr in der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften bzw. ab 13.30 Uhr im Plenum durch die im Jahre 2014 zugewählten Mitglieder der Leibniz-Sozietät \nHans Sünkel (Graz):\n„Das Geoid – theoria cum praxi et commune bonum” \nHarald Schuh (Potsdam):\n„Beiträge der Geodäsie zum besseren Verständnis von Naturgefahren und Klimaeinflüssen” \ngehalten werden. \n 
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SUMMARY:Februar-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ein zur öffentlichen Februar-Plenarsitzung am 12. Februar 2015. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nÄnderung! \nProf. Dr. Gerald Ulrich (Berlin):\nDie Philosophie als Vermittlerin zwischen den exakten und den biologischen Naturwissenschaften\n13.30 bis 15.30 Uhr \nder ursprünglich für diesen Zeitpunkjt vorgesehene\nProlog zum Kolloquium „Geodäsie – Mathematik – Physik – Geophysik“ \nHarald Schuh (MLS):\nBeiträge der Geodäsie zum besseren Verständnis von Naturgefahren und Klimaeinflüssen\nverschhiebt sich auf  15.30 bis 17.00 Uhr \nOrt beider Vorträge: Rathaus Wedding\, Raum 444/445\, Müllerstr. 146/147 (erreichbar mit S-Ringbahn Station Wedding und U6 bis Station Leopoldplatz oder mit S-Bahn Station Friedrichstraße und U6 bis Station Leopoldplatz) \nC.V. (G. Ulrich):\nProf. Ulrich ist Neurologe und Psychiater. Nach Promotion (1970)\, Facharzt-Weiterbildung und Habilitation (1981) übernahm er 1982 die Leitung der Abteilung für Klinische Psychophysiologie an der Klinik für Neurologie und Psychiatrie der FU Berlin. Hier wurde er 1989 zum Professor ernannt. 2007 wurde ihm der Preis der Margrit-Egnér Stiftung verliehen „…für seine langjährigen Bemühungen\, die Universitätspsychiatrie zu einem kritischen Überdenken ihrer methodologischen Grundlagen zu bewegen\, was er als Voraussetzung für ihr Weiterbestehen als eigenständiges medizinisches Fach betrachtet“. Seit dem Eintritt in den Ruhestand (2008) konzentriert er sich auf Publikations- und Vortragstätigkeit. \nAbstract (G.Ulrich):\nDer Physikalismus behauptet einen vom Erkenntnisgegenstand unabhängigen Datenmonismus. Bei psycho-physischen Einheiten wie dem Menschen ist zur Vermeidung von Aporien jedoch ein Datendualismus – im Sinne einer kategorialen Unterscheidung zwischen physischen und psychischen Daten sowie deren Vermittlung – zwingend.\nPhilosophen wie Ernst Cassirer und theoretische Physiker wie Heisenberg und Schrödinger stimmen darin überein\, dass der Welt der exakten Naturwissenschaften alles mangele\, was lebensweltlich bedeutsam ist. Nach Cassirer vermag die Sprache der Naturwissenschaften nicht so etwas wie Bedeutung\, kurzum Psychisches zu transportieren\, weswegen ein naturwissenschaftlicher Dialog über Weltanschauungen unmöglich sei. „Bedeutung“ ist eine durch Zuschreibung generierte soziale Leistung und nicht im Gehirn zu verorten. Somit ist die epistemische Entgegensetzung von Funktion und Leistung unabdingbare Voraussetzung jedes anthropologischen Erkenntnisfortschrittes. Eine umkehrbar-eindeutige Zuordnung von Funktion und Leistung gibt es nur bei künstlichen\, nicht aber bei natürlichen Systemen. Nach wie vor gilt die Feststellung Gustav Fechners aus dem Jahre 1860\, wonach die Frage der Wirk-Beziehungen zwischen dem Physischen und dem Psychischen nicht Gegenstand einer pragmatisch orientierten Naturforschung sein könne. Von den Philosophen machten sich Immanuel Kant und Max Weber diese Sicht zu eigen\, von den Physiologen Emil du Bois Reymond sowie die Begründer einer wissenschaftlichen Psychiatrie und Neurologie\, Wilhelm Griesinger\, John Hughlings Jackson\, Henry Head und Henri Ey\, ebenso der Logiker bzw. Metamathematiker Kurt Gödel. Herrmann v. Helmholtz\, David Hilbert sowie die zahlreichen Vertreter eines philosophischen Funktionalismus anglo-amerikanischer Provenienz hingegen stehen dem modernen Selbstverständnis einer prinzipiellen Omnipotenz der Wissenschaften näher.\nDie biologischen Naturwissenschaften müssen allen natürlichen Gegebenheiten\, den materiell-dinglichen wie auch den prozessual-geistigen gerecht werden. Diese Bedingung erfüllt nur der Aspektdualismus bzw. epistemische Dualismus\, der sich auf Baruch Spinoza zurückführen lässt. Er stellt die komplementäre Verschränkung der physischen und der psychischen Denkform dar. Als Paradigma der physischen Denkform kann die Newtonsche\, als Paradigma der psychischen Denkform die Goethesche Farbenlehre gelten. Heisenberg stellte die letztere als „Physik des erlebenden Erkennens“ der ersteren als der „Physik des abstrakten Erkennens“ gleichrangig gegenüber.\nNach Schrödinger konnte die Physik des abstrakten Erkennens – er spricht von der „Physik der materiellen Welt“ – bloß um den Preis konstruiert werden\, dass das Selbst und mit ihm alles Subjektive daraus entfernt wurde. \nAbstract (H.Schuh):\nDefinition und Realisierung von präzisen und stabilen Referenzrahmen spielen eine wichtige Rolle in der modernen Geodäsie\, da sie erforderlich sind\, wenn wir Veränderungen auf der Erde wie die Plattentektonik oder den globalen Meeresspiegelanstieg erfassen möchten. Es wird eine Übersicht über die verschiedenen Naturgefahren und die Phänomene globaler Veränderung gegeben\, die mittels geodätischer Verfahren beobachtet werden können.\nVerschiedene Messverfahren kommen abhängig vom räumlichen Maßstab zum Einsatz\, von geodätischen Weltraumverfahren wie GNSS (globale Navigationssatellitensysteme)\, SLR (Laserentfernungsmessungen zu Satelliten)\, VLBI (Radiointerferometrie auf langen Basislinien) und DORIS (Bahnbestimmung von Satellitenbahnen mit Hilfe des Dopplereffekts von Radiosignalen) bis zu lokalen Messungen mit geodätischen Vermessungsinstrumenten. All diese Verfahren werden in GGOS (Global Geodetic Observing System)\, dem globalen Beobachtungssystem der Internationalen Assoziation für Geodäsie (IAG) kombiniert. Das Konzept dieses integrativen Unterfangens wird vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen wird die essentielle Rolle präziser geodätischer Daten\, genauer Analysemethoden und realistischer mathematischer und physikalischer Modelle gezeigt. \n 
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SUMMARY:Februar-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt  zu Ihrer Februar-Sitzung am 12. Februar 2015 ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nHans Sünkel (MLS):\nDas Geoid – theoria cum praxi et commune bonum\nDie Veranstaltung ist Bestandteil des Kolloquiums aus Anlass des 75. Geburtstages von Erik W. Grafarend 13. Februar 2015  \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Rathaus Wedding\, Rathaussaal\, Müllerstr. 146/147 (erreichbar mit S-Ringbahn Station Wedding und U6 bis Station Leopoldplatz oder mit S-Bahn Station Friedrichstraße und U6 bis Station Leopoldplatz); \nC.V.:\nProf. Sünkel ist Geodät und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2014. Nach der Promotion (1976) wurde er Research Associate am Department of Geodetic Science der Ohio State University in Columbus. Habilitiert hat er sich 1981; 1983 wurde er als ordentlicher Professor für Mathematische und Numerische Geodäsie an die TU Graz berufen. Hier wirkte er auch 2000 – 2003 als Vizerektor für Forschung und 2003 – 2011 als Rektor\, ebenso 2010 – 2011 als Vorsitzender der Österreichischen Universitätenkonferenz. Außerdem war er 1990 – 2013 Vorstand für Satellitengeodäsie am Institut für Weltraumforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und 2001 – 2004 Direktor dieses Instituts.\nEr weilte zu Gastprofessuren in den USA\, in Kanada und der VR China\, ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Akademien und wirkt in mehreren nationalen und internationalen Gremien mit. \nAbstract:\nDas komplexe Objekt Erde hat mannigfache Gesichter: Form und Größe\, Dichte-\, Druck- und Temperaturverteilung\, Rotationsverhalten\, dynamische Prozesse\, Magnetfeld\, Schwerefeld und dergleichen mehr. Und jede individuelle Betrachtung liefert ein ebenso individuelles Bild des Objektes Erde\, und erst die Kombination dieser Einzelbilder lässt uns Zusammenhänge erkennen\, gedanklich und schließlich mathematisch-numerisch in ihr Innenleben vordringen und so sukzessive das System Erde besser verstehen. Unsere wissenschaftliche Neugier drängt uns danach und die wirtschaftlichen Notwendigkeiten sind es\, die unserem Anliegen Nachdruck verleihen. \nWenn das wissenschaftliche Hauptaugenmerk auf das Schwerefeld der Erde und seine Figur in mathematisch-physikalischer Ausprägung gelegt wird\, dann  steht das „Geoid“ im Fokus der Betrachtung. Die Geodäsie beschreibt das Geoid als eine „Äquipotentialfläche im mittleren Meeresniveau“. Sehr viel salopper könnte das Geoid als „Role Model“ gelten– eine statische Fläche\, die in guter Näherung durch die Oberfläche eines (fiktiven) ruhenden Ozeans beschrieben wird. Und besonders bodenständig könnte man sich der Wasserwage bedienen\,  diesen „Sensor“ an jedem beliebigen Punkt des Geoids in jeder beliebigen Richtung anlegen\, und er würde stets „horizontal“ melden. In diesem Sinne ist dieses „Role Model“ namens Geoid gleichsam eine globale Horizontale. \nWissenschaftliche Neugier oder vielleicht doch Notwendigkeit? Drei Antworten seien hier gegeben\, die eine Brücke spannen von der Theorie über den Weg der Praxis bis hin zur wirtschaftlichen Notwendigkeit – theoria cum praxi et commune bonum: \n\nGeoid und das Erdinnere: Wenn man von der Rotation der Erde absieht\, dann ist es die nicht ganz regelmäßige Massenverteilung des gesamten Erdkörpers\, die dem Geoid seine unregelmäßige Form verleiht\, da sich die Massenverteilung im Gravitationsfeld und folglich im Geoid abbildet. Der Umkehrschluss scheint daher naheliegend\, nämlich aus der Kenntnis des Geoids einen Blick in das Erdinnere zu wagen und zu versuchen\, aus der Wirkung „Gravitationsfeld“ auf seine Ursache „Massenverteilung“ zu schließen. Dieser erhoffte Blick ins Erdinnere ist jedoch mit einem schwierigen inversen Problem gleichzusetzen\, das nicht eindeutig ist und zur Vermeidung von Phantomlösungen zusätzliche Quelleninformation\, vor allem in Form der Laufzeit seismischer Wellen\, benötigt.\nGeoid und Meeresoberfläche: Die tatsächliche Meeresoberfläche ist von Strömungen und Oberflächenwellen gekennzeichnet\, die zahlreiche Ursachen haben: Erdrotation\, Gezeiten\, Wind\, Temperatur\, Luftdruck\, aber auch Salzgehalt\, etc. bewirken eine Dynamik der Ozeane und somit eine Abweichung der Meeresoberfläche vom ruhenden „Role model“. Und wenn die Geometrie der Ozeanoberfläche auf das (physikalisch definierte) Geoid bezogen wird\, so erhalten wir Kenntnis über die globalen Ozeanströmungen und somit auch über die Umverteilung von Wärmeenergie als bedeutende Information für die Klimaforschung.\nGeoid als Höhenbezugsfläche: Alle orthometrischen Höhen werden von diesem „Role Model“ aus gezählt. Das Geoid ist somit eine Bezugsfläche für Höhen. Und absolute Höhen hoher Genauigkeit erfordern auch eine absolute Bezugsfläche mit ebensolcher Genauigkeit. Also benötigen wir ein Geoid gleichsam als lokal horizontale Plattform\, als Bezugsfläche mit der größtmöglichen Genauigkeit.\n\nGlobale Strukturen erfordern naturgemäß globale Verfahren zu deren Bestimmung. Daher wurden seit dem Jahr 2000 gleich drei dedizierte Satellitenmissionen realisiert\, die allesamt – mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung – ein Ziel verfolgten\, nämlich die Bestimmung des Geoids: CHAMP\, GRACE und GOCE. Eine daraus abgeleitete Geoidlösung ist zwar global und hoch genau\, ihre räumliche Auflösung ist jedoch systembedingt begrenzt. Es bedarf daher regionaler Verfeinerungen auf der Basis terrestrischer Schwerefelddaten und einer konsistenten Verarbeitung durch Datenkombination. \nUnd eine Projektion in die ferne Zukunft lässt uns spekulieren\, die auf das Geoid bezogenen Höhen präzise mit Uhren (!) zu messen und nicht mehr durch Nivellement wie bisher. Raum wird also ersetzt durch Zeit\, und der allgemein-relativistische Effekt der – wenn auch extrem geringen – Frequenzabhängigkeit von Atomuhren vom jeweils lokalen Gravitationspotential wird uns dies ermöglichen. \nUnd schließlich wird das Global Geodetic Observing System der sich abzeichnenden Zukunft mit dem Geoid als integrierter global-horizontaler Plattform wird aber noch sehr viel mehr bieten: ein präzises Monitoring unseres gesamten Planeten als Grundvoraussetzung für das Verständnis seiner dynamischen Entwicklung und deren Vorhersage. Diese Weiterentwicklung beruht naturgemäß auf theoretischen Entwicklungen und deren Umsetzung in Hochtechnologie\, aber ebenso auf interdisziplinärem Handeln und intensiver internationaler Zusammenarbeit – ein Tun\, das keine Grenzen kennt – weder fachliche\, noch nationale – theoria cum praxi et commune bonum.
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SUMMARY:Februar-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt zu Ihrer Februar-Sitzung am 12. Februar 2015 ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nOttmar Ette (Potsdam):\nRoland Barthes und der Poststrukturalismus \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Ort: Rathaus Wedding\, Raum 444/445\, Müllerstr. 146/147 (erreichbar mit S-Ringbahn Station Wedding und U6 bis Station Leopoldplatz oder mit S-Bahn Station Friedrichstraße und U6 bis Station Leopoldplatz) \nC.V.:\nProf. Ette ist Professor für französisch- und spanischsprachige Literatur an der Universität Potsdam. Mehrfach hatte er Gastdozenturen in verschiedenen Ländern Lateinamerikas\, Europas sowie in den USA und versteht Romanistik als interkulturell vermittelnde und transdisziplinär agierende Wissenschaft.\n Nach Promotion (1990) und Habilitation (1995) war er 2004 bis 2005 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin sowie von April bis Juli 2010 am FRIAS (Freiburg Institute for Advanced Studies). Den ForLaBB (Forschungsverbund Lateinamerika Berlin-Brandenburg) hat er mitbegründet. Außerdem ist er Begründer und Mitherausgeber der elektronischen Zeitschrift HiN – Alexander von Humboldt im Netz und der Humboldt-Plattform avhumboldt.de – Humboldt Informationen online sowie Mitherausgeber der Zeitschrift Iberoamericana (Madrid – Frankfurt am Main). Seit 2009 ist er ebenfalls Mitherausgeber der elektronischen Zeitschrift Istmo (Revista virtual de estudios literarios y culturales centroamericanos).\n Im Zentrum seiner Forschung und Lehre stehen folgende Schwerpunkte: Alexander von Humboldt\, Literaturwissenschaft als Lebenswissenschaft\, Konvivenz\, TransArea Studies: Poetiken der Bewegung und Literaturen der Frankophonie und Hispanophonie (in und außerhalb Europas). Seit 2014 ist er Leiter des Forschungsprojektes “Alexander von Humboldts Amerikanische Reisetagebücher”.\n Seine Publikationsliste weist mehr als 15 Monographien sowie die Mitarbeit an mehr als 25 Sammelbänden und mehr als 9 Texteditionen auf. Er ist Chevalier des französischen Ordre des Palmes Académiques\, ordentliches Mitglied der Academia Europaea und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften\, ebenso Honorary Member der Modern Language Association of America. Ihm wurden der Heinz-Maier-Leibnitz-Preis\, der Nachwuchswissenschaftler-Preis für Romanische Literaturwissenschaft der Universität Freiburg\, der Hugo-Friedrich- und Erich Köhler-Forschungspreis sowie der mexikanische Wissenschaftspreis “Escuela Nacional de Altos Estudios” der Universidad Nacional Autónoma de México verliehen. \nAbstract:\n Der französische Zeichentheoretiker\, Schriftsteller\, Kulturtheoretiker und Philosoph Roland Barthes (1915 – 1980) siedelt sich in seinem Denken wie in seinem Schreiben in einer bis heute faszinierenden intellektuellen Choreographie zwischen Strukturalismus und Poststrukturalismus\, zwischen Moderne und Postmoderne\, zwischen Wissenschaft und Literatur\, zwischen Kultursemiotik und Philosophie an. Wie kaum ein anderer der großen französischsprachigen Denker verkörpert Barthes die bedeutenden Entwicklungen nicht allein in der französischen\, sondern auch in der internationalen Theoriebildung der fünfziger\, sechziger und siebziger Jahre.\n Doch Roland Barthes war nicht nur eine Zentralfigur bei der Schaffung und Zuspitzung strukturalistischer wie poststrukturalistischer Konzepte\, sondern stets auch deren enfant terrible\, versuchte er doch ebenso lässig wie unablässig\, die Horizontlinien des jeweiligen Paradigmas zu überschreiten: ebenso (um nur zwei Beispiele zu benennen) in seinen Mythen des Alltags durch die Übertragung strukturalistischer Denk- und Analysemuster auf potentiell alle gesellschaftlichen Phänomene wie in seinen experimentellen Reiseberichten durch die Erprobung poststrukturalistischer Theoreme jenseits abendländischer Gesellschaften. \n Der Vortrag unternimmt den Versuch\, vor dem Hintergrund poststrukturalistischer Theoriebildungen Roland Barthes’ Lebenswissenschaft in seinem Centenaire als eine Schule des Denkens weit über seine Zeit hinaus zu begreifen und in seiner Wirkkraft bis heute abzustecken.
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SUMMARY:Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die \nJahresgeschäftssitzung 2015\nder Leibniz-Sozietät findet am 29. Januar 2015 statt. Die Sitzung ist nicht öffentlich; die Einladungen gehen gesondert zu. \n13:30 bis 16.00 Uhr; Ort BVV-Saal
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SUMMARY:Januar 2015 - Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur öffentlichen Plenarsitzung für den 29. Januar 2015 ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nBernd Meier (MLS):\nPISA und die Folgen oder: Allgemeinbildung heute – Was wir von PISA lernen können? \n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Meier ist Technik-Didaktiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2010; hier fungiert er als Sprecher des Arbeitskreises Pädagogik. Er hat sich seit fast 30 Jahren mit Problemen der Lehrerbildung befasst und ist z.Z. Professor für Technologie und berufliche Orientierung an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. In Projekten der Weltbank (WB)\, der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat er als Bildungsberater in Vietnam\, China\, Tadschikistan\, der Mongolei und Kirgisien gearbeitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragen der Didaktik der materiellen Kultur sowie der Curriculumentwicklung.\nEr ist Herausgeber und Mitautor von mehr als 50 deutschen Schulbüchern und Lehrerhandbüchern sowie von Lehrbüchern für die Lehrerbildung in Vietnamesisch\, Russisch\, Polnisch und in Tadschikisch.\nAbstract:\nDer Vortrag behandelt folgende Schwerpunkte:\n– Allgemeine Bildung im Test – die Schulleistungsuntersuchungen im Rahmen von PISA (Programme for International Student Assessment)\n– Das Verständnis von (Allgemein-)Bildung im Wandel der Zeit\n– Allgemeine Bildung in der BRD und in der DDR\n– Klassifikationen: Materiale\, formale und kategoriale Bildung\n– Schlussfolgerungen
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SUMMARY:Dezember-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ein zur öffentlichen Dezember-Plenarsitzung am 11. Dezember 2014. Die Sitzung wird als Kolloquium veranstaltet zum Thema \nUnsere inneren Lebensuhren ticken nicht synchron! – Biologie des Alterns verschiedener Organsysteme\nVorläufiges Programm:\nNizze\, Horst (Rostock): Altern – Biologie und Pathologie. Müller\, Sabine (MLS): Alterung von Nukleinsäuren. Volk\, Hans-Dieter (MLS): Altern des Immunsystems – Kairos dominiert über Chronos. Krüger\, Detlef (MLS): Verlauf von Virusinfektionen in Abhängigkeit vom Lebensalter. Meisel\, Andreas (MLS): Myasthenia gravis: Wenn junge Frauen und alte Männer schwach werden. Lademann Jürgen (MLS): Wechselwirkung zwischen Antioxidantien und freien Radikalen und deren Einfluss auf die Hautalterung. Jörg Vienken (MLS): Was hat eine Polymeralterung mit der Demographie zu tun? \n13.30 bis 17.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \nAbstracts (Stand: 01.12.2014)
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften zu Ihrer Dezember-Sitzung am 11. Dezember 2014 ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nMarlies Knipper (Tübingen) \nÜber Hörstörungen\, Stress und Emotionen. Wie unser Ohr Gehirnfunktionen beeinflusst.\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nNach dem Studium der Biologie\, mehrjähriger Arbeit als Physiologin und entsprechendem Auslandsaufenthalt ging Marlies Knipper 1993 als Leiterin der AG “Molekulare Hörphysiologie” an die Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universität Tübingen. Hier habilitierte sie sich 1997 im Bereich “Molekulare Neurobiologie”\, besetzte 1999 eine C2-Position\, wurde 2000 Sprecherin des Vorstandes des Tübinger Hörforschungszentrums und 2004 außerplanmäßige Professorin ebendort. Nach einem Zwischenspiel ab 2005 – der Professur für Experimentelle Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde – am Klinikum der Universität Erlangen-Nürnberg erhielt sie 2008 die Professur für “Molekulare Hörphysiologie” an der Universität Tübingen.\nSie ist Vize-Sprecherin des Zentrums für Neurosensorik (ZfN) der Universität Tübingen sowie Mitglied des AcademiaNet\, der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen\, Neurootologen und Otologen (ADANO) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina. \nAbstract:\nWechselseitige Verbindungen zwischen dem schallverarbeitenden\, stress-aktivierenden und emotionalen/Aufmerksamkeitsnetzwerk beeinflussen unsere tägliche Wahrnehmung von Sprache bis Musik. Wir nehmen diese komplexen Verbindungen des emotionalen mit dem Hör-System oft erst wahr\, wenn sie gestört sind. Wir fragen\n1. nach dem derzeitigen Wissen um die Grundlagen des wechselseitigen Einflusses von Hören\, Emotionen und Stimmungen;\n2. nach den Folgen frühkindlicher oder neonataler Störungen (z.B. verzögerten Hörbeginns) für gesunde Hirnentwicklung;\n3. nach dem Einfluss auf das Risiko\, stimmungsabhängige (Tinnitus) oder altersbedingte Hörstörungen zu entwickeln.\nDie zukünftige Perspektive einer Aufklärung dieses faszinierenden neuronalen Schaltkreises für ein besseres Verständnis von gesunder und kranker Hirnfunktion wird beleuchtet.\n 
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SUMMARY:Februar-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt  zu Ihrer Februar-Sitzung am 12. Februar 2015 ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nHans Sünkel (MLS):\nDas Geoid – theoria cum praxi et commune bonum \nDer Vortrag ist Bestandteil des Kolloquiums aus Anlass des 75. Geburtstages von Erik W. Grafarend am 13. Februar 2015  \n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: wird noch bekannt gegeben \nAbstract:\nDas komplexe Objekt Erde hat mannigfache Gesichter: Form und Größe\, Dichte-\, Druck- und Temperaturverteilung\, Rotationsverhalten\, dynamische Prozesse\, Magnetfeld\, Schwerefeld und dergleichen mehr. Und jede individuelle Betrachtung liefert ein ebenso individuelles Bild des Objektes Erde\, und erst die Kombination dieser Einzelbilder lässt uns Zusammenhänge erkennen\, gedanklich und schließlich mathematisch-numerisch in ihr Innenleben vordringen und so sukzessive das System Erde besser verstehen. Unsere wissenschaftliche Neugier drängt uns danach und die wirtschaftlichen Notwendigkeiten sind es\, die unserem Anliegen Nachdruck verleihen. \nWenn das wissenschaftliche Hauptaugenmerk auf das Schwerefeld der Erde und seine Figur in mathematisch-physikalischer Ausprägung gelegt wird\, dann  steht das „Geoid“ im Fokus der Betrachtung. Die Geodäsie beschreibt das Geoid als eine „Äquipotentialfläche im mittleren Meeresniveau“. Sehr viel salopper könnte das Geoid als „Role Model“ gelten– eine statische Fläche\, die in guter Näherung durch die Oberfläche eines (fiktiven) ruhenden Ozeans beschrieben wird. Und besonders bodenständig könnte man sich der Wasserwage bedienen\,  diesen „Sensor“ an jedem beliebigen Punkt des Geoids in jeder beliebigen Richtung anlegen\, und er würde stets „horizontal“ melden. In diesem Sinne ist dieses „Role Model“ namens Geoid gleichsam eine globale Horizontale. \nWissenschaftliche Neugier oder vielleicht doch Notwendigkeit? Drei Antworten seien hier gegeben\, die eine Brücke spannen von der Theorie über den Weg der Praxis bis hin zur wirtschaftlichen Notwendigkeit – theoria cum praxi et commune bonum: \n\nGeoid und das Erdinnere: Wenn man von der Rotation der Erde absieht\, dann ist es die nicht ganz regelmäßige Massenverteilung des gesamten Erdkörpers\, die dem Geoid seine unregelmäßige Form verleiht\, da sich die Massenverteilung im Gravitationsfeld und folglich im Geoid abbildet. Der Umkehrschluss scheint daher naheliegend\, nämlich aus der Kenntnis des Geoids einen Blick in das Erdinnere zu wagen und zu versuchen\, aus der Wirkung „Gravitationsfeld“ auf seine Ursache „Massenverteilung“ zu schließen. Dieser erhoffte Blick ins Erdinnere ist jedoch mit einem schwierigen inversen Problem gleichzusetzen\, das nicht eindeutig ist und zur Vermeidung von Phantomlösungen zusätzliche Quelleninformation\, vor allem in Form der Laufzeit seismischer Wellen\, benötigt.\nGeoid und Meeresoberfläche: Die tatsächliche Meeresoberfläche ist von Strömungen und Oberflächenwellen gekennzeichnet\, die zahlreiche Ursachen haben: Erdrotation\, Gezeiten\, Wind\, Temperatur\, Luftdruck\, aber auch Salzgehalt\, etc. bewirken eine Dynamik der Ozeane und somit eine Abweichung der Meeresoberfläche vom ruhenden „Role model“. Und wenn die Geometrie der Ozeanoberfläche auf das (physikalisch definierte) Geoid bezogen wird\, so erhalten wir Kenntnis über die globalen Ozeanströmungen und somit auch über die Umverteilung von Wärmeenergie als bedeutende Information für die Klimaforschung.\nGeoid als Höhenbezugsfläche: Alle orthometrischen Höhen werden von diesem „Role Model“ aus gezählt. Das Geoid ist somit eine Bezugsfläche für Höhen. Und absolute Höhen hoher Genauigkeit erfordern auch eine absolute Bezugsfläche mit ebensolcher Genauigkeit. Also benötigen wir ein Geoid gleichsam als lokal horizontale Plattform\, als Bezugsfläche mit der größtmöglichen Genauigkeit.\n\nGlobale Strukturen erfordern naturgemäß globale Verfahren zu deren Bestimmung. Daher wurden seit dem Jahr 2000 gleich drei dedizierte Satellitenmissionen realisiert\, die allesamt – mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung – ein Ziel verfolgten\, nämlich die Bestimmung des Geoids: CHAMP\, GRACE und GOCE. Eine daraus abgeleitete Geoidlösung ist zwar global und hoch genau\, ihre räumliche Auflösung ist jedoch systembedingt begrenzt. Es bedarf daher regionaler Verfeinerungen auf der Basis terrestrischer Schwerefelddaten und einer konsistenten Verarbeitung durch Datenkombination. \nUnd eine Projektion in die ferne Zukunft lässt uns spekulieren\, die auf das Geoid bezogenen Höhen präzise mit Uhren (!) zu messen und nicht mehr durch Nivellement wie bisher. Raum wird also ersetzt durch Zeit\, und der allgemein-relativistische Effekt der – wenn auch extrem geringen – Frequenzabhängigkeit von Atomuhren vom jeweils lokalen Gravitationspotential wird uns dies ermöglichen. \nUnd schließlich wird das Global Geodetic Observing System der sich abzeichnenden Zukunft mit dem Geoid als integrierter global-horizontaler Plattform wird aber noch sehr viel mehr bieten: ein präzises Monitoring unseres gesamten Planeten als Grundvoraussetzung für das Verständnis seiner dynamischen Entwicklung und deren Vorhersage. Diese Weiterentwicklung beruht naturgemäß auf theoretischen Entwicklungen und deren Umsetzung in Hochtechnologie\, aber ebenso auf interdisziplinärem Handeln und intensiver internationaler Zusammenarbeit – ein Tun\, das keine Grenzen kennt – weder fachliche\, noch nationale – theoria cum praxi et commune bonum. \n 
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskrteises "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ lädt für den 20.November 2014 zu einer öffentlichen Sitzung ein\, bei der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nCharles Coutelle (MLS) \nDie verführerische Illusion “einfacher” Konzepte\n– Kritische Betrachtungen zum Prinzip Einfachheit an Hand von Beispielen aus Molekularbiologie und Medizin –\n10.30-12.30 Uhr; Ort: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Coutelle ist Humangenetiker und Gentherapieforscher. Er wurde 1989 als Korrespondierendes Mitglied der AdW der DDR gewählt und ist seit 1994 Mitglied der Leibniz-Sozietät.\nNach dem Medizinstudium in Jena und klinischer Tätigkeit an der Berliner Charité nahm er eine Facharztausbildung am Institut für Biochemie auf und habilitierte sich dort 1974 zum Dr. med. sc. Schon 1973 war er an das Zentralinstitut für Molekularbiologie der AdW der DDR in Berlin-Buch gewechselt\, wo er bis 1991 die Abteilung Molekulare Humangenetik leitete. Hier arbeitete er an Problemen der Genexpression\, der Kartierung des menschlichen Genoms und der DNA-Diagnostik. 1992 wurde er als Leiter der Cystic Fibrosis (CF) Gene Therapy Group an das St. Mary’s Hospital in London berufen und war mit zwei anderen britischen Gruppen an der ersten klinischen Gentherapie-Studie zur CF mit nicht-viralen Vektoren beteiligt. Danach wandte er sich mit seiner Gruppe mehr grundlegenden Fragen der Entwicklung der Gentherapie (Vektoren\, Tiermodelle) zu und leitete auch mehrere Projekte zur Untersuchung der pränatalen Gentherapie mit dem Ziel\, schweren früh-manifestierenden genetischen Erkrankungen vorzubeugen.\nSeit 2008 ist er Prof. Emeritus für Gentherapie am National Heart and Lung Institute des Imperial College London (ICL) und widmet sich weiterhin den eben genannten Problemen. \nAbstract:\nEinleitend erläutert der Autor sein Begriffsverständnis von „einfach“ und „Einfachheit“ als subjektive\, kognitive Beschreibungen der objektiven Realität\, und er schließt daraus\, dass Einfachheit kein objektives „universelles Prinzip in Natur und Gesellschaft“ sein kann. „Vereinfachung“ ist eine notwendige Methode des Menschen\, sich die objektive Realität zu erschließen und Wirkprinzipien zu erkennen. Durch Vereinfachung reduzieren wir die Ganzheit der objektiven Realität auf den Teil\, den wir für den untersuchten Gegenstand oder Vorgang\, entsprechend unserem subjektiven Vermögen\, als das Wesentliche zu erkennen meinen. Wir vernachlässigen dabei bewusst die objektiven komplexen Zusammenhänge in neben-\, über- und untergeordneten Ebenen. Diese Reduktion setzt der Gültigkeit des erkannten Wirkprinzips entsprechende Grenzen: Es ist nur in diesen Grenzen gültig und „einfach“.\nDie Missdeutung einer durch Vereinfachung gewonnenen und durch sie begrenzten Erkenntnis als objektiv existierende Einfachheit der Natur (Illusion) kann zu erheblichen Fehlern sowohl hinsichtlich des daraus abgeleiteten Wirkprinzips als auch seiner Nutzung als Gestaltungsprinzip (Konzept) führen.\nDiese Thesen werden nachfolgend an Hand der Entwicklung unserer Erkenntnisse über die Genexpression in Bakterien und Eukaryonten sowie an den Wegen und Irrwegen der Gentherapie beispielhaft vertieft.
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SUMMARY:Herbsttagung des Arbeitskreises Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) lädt ein für den 14. November 2104 zu seiner \nHerbsstagung 2014\nProgramm und Abstracts\n10:00 Uhr bis 17:00 Uhr; BVV-Saal
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SUMMARY:Wissenschaftliche Konferenz anlässlich des 200. Todestages des Philosophen J. G. Fichte
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät veranstaltet am 13. November 2014 eine \nWissenschaftliche Konferenz anlässlich des 200. Todestages des Philosophen J. G. Fichte\nzum Thema \nNatur und Nation\, Bewusstsein und Selbstbewusstsein bei Johann Gottlieb Fichte\n  \nEinladung und Programm  \nAbstracts \n10.00 bis 17.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \n 
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SUMMARY:Gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften und der Makedonischen Akademie der Wisenschaften und Künste
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V und die Makedonische Akademie der Wissenschaften und Künste\, Skopje\, Mazedonien\, laden für den 31. Oktober 2014 ein zur gemeinsame Konferenz  \nDer 1. Weltkrieg auf dem Balkan: Großmachtinteressen und Regionalkonflikte  (von Berlin 1878 bis Neuilly 1919/1920)\n13.30 bis 15.30 Uhr\, Ort: Deutschland\, BVV-Saal\, Rathaus Mitte\, Karl-Marx-Allee 31\, Berlin
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DESCRIPTION:Das Raumfehrthistorische Kolloquium 2014 findet als gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e.V (DGLR)\, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfart (DLR)\, des Deutschen Technikmuseums Berlin (Archenhold Sternwarte) und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. am 25. Oktober 2014 in Berlin statt.\nVerantwortliche Organisatoren: Prof. Dr. Dieter B. Herrmann (MLS\, Berlin)\, Dr. Christian Gritzner (DLR Bonn)\, Dr. Olaf Przybilski (TU Dresden). \nEinladung und Programm
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DESCRIPTION:Das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e. V. lädt ein zur \n18th Leibniz Conference of Advanced Science\nSensorsysteme 2014\n10:00 Uhr bis 17:00 Uhr;\nBest Western Hotel\, Am Schlosspark\, 09577 Lichtenwalde. \nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:Workshop: Transformationsforschung
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse und Klassen lädt ein zum \n\n Workshop und AutorINNen-Beratung zu „Transformation in aktueller und historischer Perspektive“\n\n10.00 bis 17.00 Uhr; Ort: BVV-Saal (s.a. Ankündigung) \nEinladung und Programm
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SUMMARY:Symposium Technologiewandel in der Wissensgesellschaft ...
DESCRIPTION:Gemeinsame Tagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und des KIT Karlsruher Institut für Technologie zum Thema \nTechnologiewandel in der Wissensgesellschaft – qualitative und quantitative Veränderungen –\nFreitag\, 10. Oktober 2014\, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr.\nOrt: Hans-Grade-Saal im Forum Adlershof\, Rudower Chaussee 24\, 12489 Berlin-Adlershof \nvorläufiges Programm\nvorbereitende Unterlagen
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SUMMARY:Oktober-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 09. Oktober 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, die den folgenden Inhalt hat: \nEhrenkolloquium anlässlich des 85. Geburtstages von Lothar Kolditz\nWolfgang Schiller (MLS):\nZum 85. Geburtstag von Lothar Kolditz: Von Keramovitronen zu LTCC-Multilayer-Modulen\n \nC.V.:\nProf. Schiller ist Festkörperchemiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2005. Er studierte Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1971 wurde er dort bei Lothar Kolditz auf dem Gebiet der anorganischen Chemie zum Dr. rer. nat. promoviert. Von 1971 bis 1992 war er im Zentralinstitut für anorganische Chemie (ZIAC) der AdW der DDR im Bereich „Glas und Keramik“ tätig und leitete dort seit 1981 eine Arbeitsgruppe\, die sich mit glaskeramischen Kompositen (von Keramovitronen bis zu LTCC-Werkstoffen) befasste.\nVon 1992 bis 2009 arbeitete er in der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Dort leitete er zunächst das Labor „Funktionskeramik“ und ab 1999 den Fachbereich „Hochleistungskeramik“. Neue LTCC-Werkstoffe sowie deren Anwendung in der Hybrid- Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik waren auch in der BAM ein Schwerpunkt seiner Forschung. Hierbei arbeitete er im Rahmen von Verbundprojekten mit den führenden Unternehmen auf diesem Gebiet (Bosch\, CeramTec\, Heraeus\, Siemens u.a.) zusammen.\n2010 gründete er die Fa. „ChemieFol“ und ist seitdem als wissenschaftlich-technischer Berater mehrerer Firmen für Chemie in der Keramik tätig.\nWolfgang Schiller ist Gründungsmitglied des Zentrums für Mikrosystemtechnik in Berlin-Adlershof (ZEMI) und war langjährig Vorstandsmitglied der DKG. \nAbstract:\nKeramovitrone sind dichte\, glasier- und metallisierbare keramische Werkstoffe mit Sintertemperaturen unter 1000 °C. Sie werden hergestellt aus kompaktierten Gemischen feingemahlener Glaspulver (40-80) und inerten\, kristallinen (keramischen) Pulvern (20-60 Vol.%) – und zwar in der Regel durch nichtreaktives Flüssigphasesintern. Keramovitrone sind glaskeramische Komposite (internat.: Glass Ceramic Composites GCC).\nLTCC steht für Low Temperature Co-fired Ceramics. Es sind dichte metallisierbare Komposite aus Glas- und Keramikpulver mit niedrigen Sintertemperaturen. Diese liegen im Bereich des Sinterns solcher Metallpulver\, die eine hohe elektrische Leitfähigkeit besitzen (Ag\, Au\, Cu\, Ag/Pd 10) und damit als Feinlinien-Leiterbahnen auf der Oberfläche oder im Innern der Werkstoffe fungieren können. Keramik und Metall-Leiterbahn werden in einem Prozessschritt gesintert (Co-fired). Aus LTCC können dünne keramische Folien hergestellt werden (Foliengießen). Diese sind die Basis für eine Vielzahl von Mehrlagenbauelementen (Multilayer-Technik).\nDie LTCC Multilayer Technik ist gegenwärtig eines der innovativsten Packungsverfahren für die Hybrid-Mikroelektronik\, weil sie gleichermaßen eine zuverlässige Mikrointegration passiver Bauelemente wie die Miniaturisierung des Bauteils ermöglicht. Sie erschließt damit ständig neue Applikationsfelder\, z.B.in der Mikrosystemtechnik\, Sensorik\, Aktorik\, Automobilelektronik\, Energietechnik\, Medizin und Biotechnologie. Im Vortrag werden dazu jeweils Beispiele gezeigt. \nGerta Stecher (Berlin) & Hans-Otto Dill (MLS):\nLiterarisch-musikalische Darbietung \n13.30 bis 15.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \n 
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SUMMARY:Oktober-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften (gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften zur planmäßig am 09. Oktober 2014 stattfindenden Oktober-Sitzung ein\, auf der folgende Vorträge gehalten und zur Diskussion gestellt werden: \nGerhard Banse (MLS) & L.-G. Fleischer (MLS) \nTheoria cum praxi et bonum commune: Technik und Technologie\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Banse ist Technikphilosoph und gehört der Leibniz-Sozietät seit 2000 an; seit 2012 ist er deren Präsident. Nach Pädagogik-Studium und Doktorat arbeitete er 1974 – 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW)\, am Lehrstuhl Technikphilosophie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und am Institut für Philosophie der Universität Potsdam. 1999 – 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am KIT – Karlsruher Institut für Technologie\, Campus Nord (ehemals Forschungszentrum Karlsruhe GmbH)\, am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse.\nNach der Habilitation (1981) wurde er 1988 zum Professor für Philosophie an der AdW ernannt. 2000 erfolgten die Bestellung zum Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie die Berufung zum Gastprofessor an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica (Slowakische Republik)\, 2011 die Ernennung zum Professor e.h. der Schlesischen Universität Katowice. Darüber hinaus lehrte er an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der TH Wismar und der Technischen Hochschule (Polytechnikum) Rzeszów.\nEr ist als Herausgeber\, Mitherausgeber\, Autor oder Mitautor an etwa 400 Buch- und Zeitschriftenpublikationen beteiligt. \nProf. Fleischer ist Verfahrenstechniker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2004\, deren Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften er als Sekretar vorsteht. Bis zur Emeritierung leitete er das Fachgebiet Lebensmittelverfahrenstechnik an der Technischen Universität Berlin sowie das traditionsreiche Berliner Zuckerinstitut und war Dekan der Fakultät für Prozesswissenschaften der Technischen Universität. \nAbstract:\nDie Referenten teilen die Interpretation\, dass die aus guten Gründen beharrlich betonte Leibniz’sche Devise „theoria cum praxi“ nicht bloß bedeutet\, „man müste gleich Anfangs das Werck samt der Wissenschaft auf den Nuzen richten“(1)\, sondern ein – zumindest hinsichtlich seiner Universalität bisher leider gescheitertes – umfassendes Konzept meint\, wie Hermann Klenner in einem Plenarvortag(2) in der Sozietät begründete. Nämlich\, die Wissenschaft zu vergesellschaften\, die Gesellschaft mit ihr zu imprägnieren\, dabei Theorie und Praxis zur Einheit zu verbinden und gerade so wahrzunehmen\, das gesamte gesellschaftliche Leben zu durchdringen und vor allem in diesem Sinn zu verändern(3)– mit alledem letztendlich dem Gemeinwohl zu dienen. In Einem: Theoria cum praxi et bonum commune zu verflechten und adäquat zu realisieren. Diese leitmotivische Verknüpfung verdanken wir unserem Mitglied Hans Sünkel\, der die Sentenz für ein geowissenschaftliches Themenfeld im Jahr 2015 explizieren will. Unter diesem Signum können sich in loser Folge weitere Beiträge anschließen. \nDie beiden Vorträge des Kolloquiums am 9. Oktober 2014 sowie die anschließende – hoffentlich rege und weiterführende interdisziplinäre – Diskussion beider Klassen der Leibniz-Sozietät\, wollen die exemplarisch herausragenden wissenschaftlichen und gesellschaftspraktischen Felder der Technik und Technologie erörtern\, die faktisch kaum trennbar\, allerdings in ihrer wechselseitigen Bedingtheit unter verschiedenen Aspekten sachdienlich und zielorientiert akzentuierbar sind. \nDer Träger der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Medaille Günter Spur resümiert seine diesbezüglich reichen Erfahrungen in dem Satz: „Technik\, Technologie und Technikwissenschaften bilden eine Begriffsgemenge unklarer Abgrenzung“ \nAndererseits verzeichnet und belegt die Literatur zahllose Bemühungen\, um Technik und Technologie eingehender zu erkennen. Wissen wir aber tatsächlich\, was Technik\, was Technologie ist\, wenn wir Hegels Bewertungen aus der Vorrede der Phänomenologie des Geistes folgen? \n„Das Bekannte überhaupt ist darum\, weil es bekannt ist\, nicht erkannt. Es ist die gewöhnlichste Selbsttäuschung wie Täuschung anderer\, beim Erkennen etwas als bekannt vorauszusetzen\, und es sich ebenso gefallen zu lassen.“(4) \nDie eigentliche Analyse der zitierten komplexen Begriffsmenge und der ihnen zugrundeliegenden  Gegebenheiten bedürfte systematischer wissenschaftshistorischer\, wissenschaftspragmatischer und wissenschaftssystematischen Gesichtspunkte und Strategien. Das kann mit dem Kolloquium insbesondere seinen einführenden Kurzbeiträgen\, natürlich nicht geleistet werden. Dennoch sollen sie unterstützende Anregungen vermitteln\, die der inter- und transdisziplinären Diskussion und praktischen Folgerungen für Arbeit der Sozietät dienen können. \nIm Teil 1 wird Gerhard Banse dem Thema:\nTechnikverständnis – eine unendliche Geschichte \nund im Teil 2 Lutz-Günther Fleischer dem Thema:\nTechnologie: techné und epistémé\nfolgen. \nTechnik ist so alt wie die Menschheit selbst\, sie ist alltäglich\, selbstverständlich\, allgegenwärtig! [„tacit presence“]\, eine wirkmächtige (geschichtsträchtige/-gesellschaftsverändernde) Kraft. Unsere Welt\, unsere Kultur\, unser Leben sind weitgehend technikbasiert! [„Technische Zivilisation\, Technische Kultur“].\nJeder hat eine bestimmte Vorstellung von Technik\, die (auch) auf den beruflichen und privaten Erfahrungen im Umgang mit ihr\, auf Hoffnungen und Wünschen\, auf Ängsten und Befürchtungen\, auf Prognosen und Visionen\, auf Akzeptanz bzw. Nichtakzeptanz usw. beruht.\nIm ersten Beitrag wird es um die Technik als Teil unserer Lebenswelt in einer mehr „statischen Weise gehen\, d.h. weniger  um die „Dynamik“ des Technischen im Sinne von „Werden und Vergehen“\, „technischer Entwicklung“\, „Technikgenese“\, „technischer Evolution“\, „technischer Fortschritt/technischer Revolution“\, „technischer Onto-/Phylogenese“. Berücksichtigt wird die aktuelle (wie historische!) Vielgestaltigkeit von Technik: Nanopartikel\, mikromechanische Objekte\, einfache Maschinenelemente\, Geräte\, Bauwerke\, technische Anlagen\, komplizierte chemische Synthesen\, weltumspannende Informations- und Kommunikationsnetze; Konsumtions- und Produktions-Technik. \nTechnologien sind multiskalige\, offene\, funktionsbestimmte\, ganzheitlich operierende\, hoch komplexe\, emergente dynamische Gesamtheiten/Ganzheiten mit typischen (schon gegebenen oder geschaffenen)  Kooperations- und Organisationsformen zwischen ihren konstituierenden\, integrierten Subsystemen und charakteristischen Relationen/Interaktionen.\nIm zweiten Beitrag wird die Technologie in ihrer dialektischen Einheit von techné und epistémé (Aristoteles: Nikomachische Ethik)\, von Ontischem und Kognitivem als Dualität praxisorientierter\, objektiv-realer Prozess-Systeme (Sachsysteme) und erkenntnisorientierter\, akkumulierender und systematisierender Wissens-Systeme (Theoriensysteme). diskutiert.\nTechnologien generieren und manifestieren generell Strukturen (Ordnungen) und schaffen Gebrauchswerte; sie bedürfen für ihre Entwicklung\, das Betreiben und Analysieren zwingend der Inter- und Transdisziplinarität  und prägen sie zudem praktisch sowie theoretisch aus. Ihre elementare Basis bilden MINT-Kompetenzen\, Wissen\, Fähigkeiten\, Fertigkeiten\, sowie Einstellungen und Wertvorstellungen. \nIn der Sachebene subsumiert der Oberbegriff Technologie das effiziente Gestalten\, Verrichten und Beherrschen zielgerichteter menschlicher Handlungen in kooperativen (Arbeits)Prozessen auf individuellem\, handwerklichem\, manufakturellem oder industriellem Niveau mit originären oder hinzugezogenen (eigens dafür geschaffenen) Assistiven.  Er umfasst  das organisierte und optimierte\, unmittelbare oder mittelbare\, finale\, Zusammenwirken des Menschen mit relativ souveränen Subsystemen: Artefakten und/oder operationellen Agentia (Stoffen\, Energien\, Informationen aller Art): der artefaktischen und ‚maschinenlosen’ Technik – Arbeitsmitteln zur effektiv gestalteten und effizient zu vollziehenden\, systematischen Veränderung von Stoffen\, Energien\, Informationen oder anderen komplexen Entitäten aus der Tatsachen- und/oder Vorstellungswelt (Arbeitsgegenständen) in ihren räumlichen Positionen\, in den Zeitkoordinaten\, ihrer (äußeren) Form und Gestalt und/oder ihrer (inneren) Qualität (Konversion/Transformationen) \nZur  hervorstechenden  Gruppe der emerging technologies\, die gegenwärtig und mindestens in diesem Dezennium anhaltend\, mit ihren außerordentlichen Entwicklungspotentialen in überragender Weise das gesellschaftliche Erkenntnis- Kreativitäts- und Produktivitätsniveau\, die materiell technische Basis sowie die soziale Umwelt stimulieren und verändern gehören neben den Biotechnologien\,  einigen Informationstechnologien\, wie der Mensch-Maschine-Kommunikation\, der drahtlosen Datenübertragung\, dem digitalen ‚Abrufdruck‘ (print-on-demand)\, der fortgeschrittenen Robotik sowie den Nanotechnologien\, die zu exponierenden Kognitionstechnologien. \nSeit Beginn dieses Jahrtausends ist darüber hinausgehend im Kontext mit den anwendungsoffenen und rasch evolvierenden converging sciences and technologies die Konvergenz von vier Schlüsseltechnologien zu beobachten: Die Nano-\, Bio-\, Informations- und Kognitions- bzw. Neurotechnologien gehören zu den herausragenden Versionen der converging technologies\,. die zugleich von der fortschreitenden Transdisziplinarität zeugen. Für sie hat sich die  – aus dem Englischen abgeleitete- Abkürzung NBIC etabliert. \nAnmerkungen:\n(1) Leibnizens Denkschrift in Bezug auf die Einrichtung einer Societas Scientiarum et Artium in Berlin vom 24./6. März 1700. In: Werner Hartkopf\, Gert Wangermann: Dokumente zur Geschichte der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1700 bis 1990. Berlin / Heidelberg / New York 1991. Dokument Nr. 19\, S. 216-218\, hier S. 217. \n(2) Hermann Klenner: Leibnizens Denkschriften vom 26. März 1700 „eine societatem scientiarum et artium zu fundiren“ und das Reglement der königlich-preußischen „Societät der Wissenschaften allhier“ vom 3. Juni 1710. In: Sitz. Ber. d. Leibniz-Sozietät 110 (2011)\, S. 41-106\, hier S. 89-91. \n(3) Leibnizens Denkschrift in Bezug auf die Einrichtung einer Societas Scientiarum et Artium in Berlin vom 24./6. März 1700. In: Werner Hartkopf\, Gert Wangermann: Dokumente zur Geschichte der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1700 bis 1990. Berlin / Heidelberg / New York 1991. Dokument Nr. 19\, S. 216-218\, hier S. 217. \n(4)  \, Gottfried Wilhelm Friedrich Hegel: Phänomenologie des Geistes. Vorrede. Leipzig 1949\, S. 28; (H.d.V. – G.B.) \n 
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SUMMARY:Besichtigung des KKW Rheinsberg am 24. September 2014
DESCRIPTION:Die Mitglieder der Sozietät werden eingeladen zur Besichtigung der Baustelle “Rückbau des  KKW Rheinsberg”. \nZur Besichtigung des KKW Rheinsberg werden benötigt: \n– Name\, Vorname; \n– geb. am;\n– Personalausweisnummer; \nTermin: 24. September 2014  13:00 – 16:00\nOrt: Energiewerke Nord GmbH Betriebsteil Kernkraftwerk Rheinsberg Am Nehmitzsee 1 16831 Rheinsberg \nMeldung der Daten bis zum 10. September an:\nDr. Norbert Mertzsch\nVerein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler e.V.\nMenzer Str. 39\n16831 Rheinsberg\nTel.: (033931) 37111\nFunktel.: 01711786892\nE-Mail: mertzsch@t-online.de \nVon Berlin erfolgt die Anreise über die B 96. In Gransee bitte in Richtung Neuglobsow abbiegen und bis Menz fahren. In Menz in Richtung Fürstenberg abbiegen (Lindenstraße). Dieser Straße bis zu einer Brücke folgen und danach links abbiegen in die Roofenstraße. Dort befindet sich auch ein Hinweisschild zum KKW.\nDieser Straße bis zum Parkplatz des KKW folgen (Siehe auch Anfahrtskizze bzw. google-Karte). \nDie Nutzung eines Navigationsgerätes führt nicht zum KKW.  \nTreffpunkt ist der Eingang zum KKW Rheinsberg.
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SUMMARY:September-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 11. September 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nJörg Rösler (MLS) \nKurzfristige und langandauernde Wirkungen der Kriegswirtschaft in der UdSSR und den USA während des Zweiten Weltkrieges.\n13.30 bis 17.00 Uhr \nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Roesler ist Wirtschaftshistoriker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1996. Er studierte ab 1959 Wirtschaftswissenschaften und Geschichte an der Humboldt-Universität\, arbeitete am dortigen Institut für Wirtschaftsgeschichte und ab 1974 am von Jürgen Kuczynski gegründeten Akademieinstitut in Berlin. Er hielt Vorlesungen zur Wirtschaftsgeschichte der DDR\, Deutschlands und Osteuropas. Nach 1991 untersuchte er Probleme der Transformation von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft in Ostdeutschland und den osteuropäischen Ländern. Seine Lehrtätigkeit setzte er bis 2006 fort\, u. a. an der Universität der Künste\, Berlin\, und als Gastprofessor in Liverpool\, Montreal\, Toronto und Portland/Oregon (USA). Sein jüngster Beitrag zum Thema Kriegswirtschaft war der Vortrag „War time economy – model of the planned economy? Considerations of an economic historian“ auf einer internationalen Konferenz anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des 1. Weltkrieges in Kaliningrad (Russische Föderation) Ende Juni 2014. \nAbstract:\nDas 20. Jahrhundert\, das „Jahrhundert der Extreme“\, brachte die Kriegsökonomie hervor\, die durch die Ausrichtung aller wirtschaftlichen Aktivitäten eines Landes auf die Verteidigung bzw. auf den Sieg in einem militärischen Konflikt gekennzeichnet ist\, und zwar unter den Bedingungen des voll ausgereiften Industriezeitalters mit seinem selbst dem 19. Jahrhundert gegenüber vervielfachten Produktions- und Zerstörungspotenzial.\n Im Vortrag geht es in erster Linie um die ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Kriegseintritt\, Kriegsverlauf und Kriegsbeendigung auf die Wirtschaften der USA und der UdSSR 1941-1945. Beantwortet wird anhand der Analyse des Geschehens im „Hinterland“ die Frage\, ob es sich bei der Kriegsökonomie um eine Wirtschaftsform sui generis handelt. Die beiden Länder wurden einerseits ausgewählt\, weil sie für einen Vergleich genügend Gemeinsamkeiten aufwiesen – zögerliche Kriegsvorbereitung\, erzwungener Kriegseintritt\, großes Bevölkerungs- und gewaltiges Wirtschaftspotenzial\, siegreicher Abschluss. Ihre Auswahl erfolgte andererseits\, weil sie die Kriegswirtschaft auf der Basis ordnungspolitisch grundsätzlich unterschiedlicher „Friedenswirtschaften“ aufzubauen hatten: Die USA galten als Prototyp einer Marktwirtschaft\, die UdSSR als Prototyp der Planwirtschaft. Wieweit erschwerte bzw. erleichterte diese Ausgangsbasis die Anpassung beider Volkswirtschaften an die Bedingungen der Kriegsökonomie? Drittens wird nachgewiesen\, dass die 1941-1945 gesammelten Erfahrungen mit der Kriegswirtschaft sich ordnungspolitisch langfristig auf die plan- bzw. marktwirtschaftlichen Strukturen beider Länder auswirkten. \n 
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SUMMARY:September-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften (gemeinsam mit der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften)
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt gemeinsam mit der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften zur planmäßig am 11. September 2014 stattfindenden September-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nLarisa Schippel (MLS) \nJenseits der Kulturen: Plädoyer für eine entgrenzte „Geschichte des Übersetzens“.\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nFrau Prof. Schippel hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Bukarest studiert und wurde 1983 promoviert. An der Humboldt-Universität arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Romanistik. Lehraufträge und Vertretungen nahm sie wahr an den Universitäten Leipzig\, Jena\, Graz und an der Hochschule Magdeburg/Stendal sowie in Moskau\, Voronež und Chişinău; ebenso eine Gastprofessur für Übersetzungswissenschaft bzw. Kultur- und Translationswissenschaft am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität. Gegenwärtig hat sie eine Professur für Transkulturelle Kommunikation an der Universität Wien\, am Zentrum für Translationswissenschaft\, inne.\nSie ist an der Herausgabe mehrerer Reihen zu Rumänien sowie zur Theorie und Praxis des Übersetzens und Dolmetschens beteiligt. \nAbstract:\nZu den Betrachtungsweisen des Übersetzens gehört als eine zentrale Dichotomie jene\, mit der nicht nur hier in Berlin gern auf Schleiermacher verwiesen wird\, nämlich den Leser zum Autor oder den Autor zum Leser zu bringen. Mit anderen Worten findet man sie wieder als „treues“ oder „freies“\, adaptierendes oder verfremdendes Übersetzen. Diese Gegenüberstellung findet ihren Rahmen in der Opposition vom Eigenen und dem Fremden\, sie folgt ihr\, und sie zementiert sie zugleich. Was aber ist das „Fremde“ im Zeitalter der Globalität? Und wie „eigen“ ist das „Eigene“ in diesem Zeitalter?\nGefangen in der nationalen Logik vom Eigenen und Fremden bewegte sich die Übersetzungsgeschichte lange Zeit im bilingualen Transfer und war eine Hilfsdisziplin von Sprach- und Literaturgeschichte. Folgt man Walter Benjamins Logik und versucht\, Übersetzungsprozesse sprachen- und kulturenübergreifend zu verfolgen\, lassen sich Funktionen des Übersetzens\, die Qualität von Übersetzungen und auch die Akteure dieser Prozesse – Übersetzerinnen und Übersetzer – angemessen(er) beschreiben.
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SUMMARY:Konferenz des “Helle Panke” e.V. der RLS
DESCRIPTION:Der “Helle Panke” e.V. der Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt  zum 02. September 2014 zu einer Konferenz zum Thema \n“Schicksalsjahr 1939”\nein.\nWeitere Einzelheiten werden später mitgeteilt.
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SUMMARY:Geothermieprojekt auf dem Sarnow
DESCRIPTION:Das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) und der Bürgerverein Groß Schönebeck/Schorfheide laden ein: \nWissenschaft in der Schorfheide. – \nTag der Offenen Tür am Geothermieforschungsstandort Groß Schönebeck\nAm Freitag\, 22. August 2014\, 14-19 Uhr\, öffnet das Forschungslabor Groß Schönebeck seine Türen und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Geophysikern\, Chemikern und Ingenieuren offenstehenden Veranstaltung ein. Projektleiter Prof. Ernst Huenges gewährt in Führungen\, Modellversuchen und Gesprächen Einblick in die wissen Wärme- und Stromversorgung. \nGeothermie ist die Nutzung heimischer Energie vor Ort. Sie bietet die Chance\, Regionen unabhängiger in ihrer Wärme- und Stromversorgung zu machen. Sie kann rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Bei ihrer Nutzung entsteht kein CO2 wie bei der Verbrennung von Öl und Gas. Die Untersuchungen des Deutschen GeoForschungszentrums  zeigen\, dass Lokationen des Norddeutschen Beckens für die Erdwärmenutzung grundsätzlich geeignet sind. Von der Erkundung des Reservoirs bis zur Wandlung der Energie im Kraftwerk werden alle Stationen wissenschaftlich beleuchtet und Technologien für eine verlässliche Nutzung entwickelt.\nHintergrundinformationen:http://www.gfz-potsdam.de/scientific-services/labore/gross-schoenebeck/ \nAblauf:\nab 14 Uhr Einlass\n14.15 Uhr Begrüßung Prof. Ernst Huenges\n14-19 Uhr Informationsstände\, Modellversuche\, Filmvorführung\nab 15 Uhr stündliche Führungen (15 / 16 / 17 / 18 Uhr)\n19 Uhr Ende \nFür die Besucher steht vor Ort ein Angebot des Gutes Sarnow mit Getränken und einem Imbiss zur Verfügung. \nHinweis\, dass\n– festes Schuhwerk Voraussetzung für den Zugang zum Platz ist\n– Rauchen auf dem Platz verboten ist\n– Parkmöglichkeiten für die Besucher vor dem Bohrplatz und auf dem Bohrplatz nicht vorhanden sind (Parken am Gut Sarnow oder Anfahrt mit dem Fahrrad)
URL:https://leibnizsozietaet.de/veranstaltungs/geothermieprojekt-auf-dem-sarnow/
LOCATION:Geothermieforschungslabor Groß Schönebeck\, Eichorster Chaussee 99  \, Groß Schönebeck/Sarnow\, 16244
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