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SUMMARY:Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die nichtöffentliche Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät findet statt am 26.01.2017 \n13.00 bis 14.00 Uhr: Geschäftssitzung der Klassen (NWTW: Einstein-Saal; GSW: Kleiner Saal)\n14:00 bis 17:00 Jahresgeschäftssitzung der Sozietät: Einstein-Saal \nDie Einladung geht gesondert zu
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SUMMARY:Januar-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Januar-Plenarsitzung wird als öffentliche wissenschaftliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 26.01.2017 veranstaltet zum Thema\n \nWer nur Informatik versteht …\nVortragender: Werner Zorn (MLS) \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Archenhold Sternwarte\, Berlin-Treptow\, Alt-Treptow 1; Einstein-Saal \nC.V.:\nProf. Zorn ist Informatiker und seit 2016 Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät. Nach dem Studium der  Elektrotechnik an der Universität (TH) Karlsruhe arbeitete er seit 1968 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei dem Kybernetiker  und  Informationstheoretiker Karl Steinbuch am Institut für Nachrichtenverarbeitung und Nachrichtenübertragung\, und zwar in der Forschungsgruppe „Bildverarbeitung und Zeichenerkennung“ unter der Leitung von Helmut  Kazmierczak. Nach der Promotion (1971) übernahm er 1972 die Leitung der neu geschaffenen Informatik-Rechnerabteilung (IRA) als Rechenzentrum an der Universität Karlsruhe. Er widmete sich dem Aufbau Zentralrechner-orientierter Datenverarbeitungs-Dienste an der Fakultät für Informatik und erarbeitete die  ersten systematischen Leistungsanalysen für Rechenanlagen. Mit der ersten transatlantischen Internet-E-Mail wurde er am 03. August 1984 weit über seine Fachkreise hinaus bekannt. \nAbstract:\n… versteht auch diese nicht“ – frei nach Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799)\, welcher diesen Aphorismus auf die Chemie bezog. Für die Informatik gilt dies umso mehr\, als ihre Produkte zumeist Bestandteil von IT- gestützten Anwendungssystemen sind\, so dass die gründliche Kenntnis der jeweiligen Anwendungsumgebung zwingende Voraussetzung für das korrekte Funktionieren im späteren Einsatz ist. Soweit der naheliegende vordergründige Bezug.\nGedanklich sind hierbei erhebliche Distanzen zu überbrücken\, z.B. auf der technisch-naturwissenschaftlichen Ebene im Industriebereich mit der informationellen Sicht der Informatik und der materiell-energetischen Sicht im Maschinenbau\, der E-Technik oder anderen klassischen Ingenieursdisziplinen. Methodisch geht es hierbei um das Problem der Erzeugung übergreifender Gesamtmodelle sowie von „Modellen von sich Selbst“ für diverse Subsysteme.\nDie potentiell größten Distanzen bestehen jedoch auf der obersten Abstraktionsebene\, auf welcher dem Informatik-Programmierparadigma Abstrakter Datentyp und Objektorientierung die philosophisch-ontologische Vorstellung von  „Seiendem“ und „Sein“ gegenüberstehen\, über welche seit Aristoteles (384  – 322 v.Chr.) gestritten wird. In der Informatik geht es dabei konkret um das Problem der Grenzziehung zwischen „Künstlicher Intelligenz“ und „Natürlicher Intelligenz“. Zur Klärung des Unterschieds wird den Begriffspaaren Erkennen vs. Verstehen und Korrektheit vs. Wahrheit nachgegangen\, welcher für den IT-Einsatz in vielen Bereichen des heutigen und künftigen täglichen Lebens von Bedeutung ist.\nDer Vortrag versucht die genannten Probleme so darzustellen\, dass ausreichend Stoff für die anschließend vorgesehene Diskussion vorliegen sollte.
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SUMMARY:Februar-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften führt ihre Februar-Sitzung am 09.02.2017 als öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema: \n„Geschichte und Religion am Beispiel Lichtenberg”\n\nVortragender: Jürgen Hofmann (MLS) \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Archenhold-Sternwarte\, Kleiner Saal\, Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin
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SUMMARY:Mitgliederversammlung der Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät führt ihre Mitgliederversammlung 2016 am 13.12.2016 als nichtöffentliche Veranstaltung durch. \nOrt und Zeit:      13.12.2016;   13:00 – 15:30 Uhr\n Senatsverwaltung für Bildung\, Jugend und Wissenschaft\,10178 Berlin\nBernhard-Weiß-Str. 6; Raum 2 C 40 \nEs erfolgen gesonderte Einladungen.
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SUMMARY:Dezember-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Dezember-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät wird am 08.12.2016 als öffentliche wissenschaftliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung durchgeführt zum Thema\n \nEntropiereduktion im Denken\nReferent: Werner Krause (MLS) \n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Krause ist Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1999. Nach dem Studium der Medizinischen Elektronik\, Radiologischen Technik und Theoretischen Physik an der Technischen Universität Ilmenau arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Hirnforschungsinstitut der Universität Leipzig und am Psychologischen Institut der Humboldt-Universität Berlin\, wo er 1969 promoviert wurde. Es folgten die Leitung der Abteilung Problemlösen am Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse der Deutschen Akademie der Wissenschaften (später Akademie der Wissenschaften der DDR) sowie die Habilitation (1978) an der Humboldt-Universität. 1987 wurde er auf den Lehrstuhl Allgemeine Psychologie II der Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen; 1990 bis 1992 war er dort Dekan; in der Zeit zwischen 1988 und 1992 hielt er zusätzlich Gastvorlesungen an den Universitäten Fribourg/Schweiz und Würzburg; 2003 wurde er emeritiert.\nNeben dem Buch „Denken und Gedächtnis aus naturwissenschaftlicher Sicht“ (Göttingen 2000) publizierte er zahlreiche Originalbeiträge zur menschlichen Informationsverarbeitung. \nAbstract:\nOrdnungsbildung im Denken ist eine Möglichkeit\, die menschliche Informationsverarbeitung zu beschreiben. Um die Ordnungsbildung im Denken zu quantifizieren\, sind uns die traditionellen Wege auf der Verhaltensebene und auf der internen Repräsentationsebene verschlossen.\nIm Vortrag wird ein Weg auf der neurowissenschaftlichen Ebene vorgeschlagen: Jeder kognitive Prozess ist als Mikrozustandssequenz abbildbar. Mikrozustände sind zeitlich konstante Aktivationsverteilungen im Gehirn\, zu messen mittels EEG. Aus den bedingten Wahrscheinlichkeiten der Mikrozustände wird die Entropie respektive Entropiereduktion berechnet. Es wird gezeigt\, dass sich die Verfügbarkeit von Strategien beim Denken in einer höheren Entropiereduktion äußert. Damit eröffnen sich neue Wege zum Verständnis von Denkprozessen und zu deren Messung. (Literatur: Krause\, W: Leibniz-Online\, Nr. 21\, (2016)\, https://leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2015/12/WKrause.pdf).
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DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaft führt ihre Dezember-Sitzung am 08.12.2016 als öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema: \n„Künstler\, Kunstwerk und Gesellschaft“\nzum Gedenken an Peter H. Feist\n \n10.00 bis 12.00 Uhr\nBalkonsaal \nProgramm
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften führt ihre Dezember-Sitzung am 08.12.2016 als öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema: \n„Karl Schwarzschild – Ein deutscher Pionier der Astrophysik“\nanlässlich seines 100. Todestages\n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nWissenschaftliches Programm
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse und Klassen"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ veranstaltet seine öffentliche wissenschaftliche Sitzung am 02. Dezember 2016 als Workshop zum Thema\n \nWorkshop Transformationsforschung\n14.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nInformationen zum Programm
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2016
DESCRIPTION:Das Raumfahrthistorische Kolloquium 2016 findet am\nSamstag\, 26. November 2016\, 10 – 14 Uhr \nin der Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow\, Alt-Treptow 1 – 12435 Berlin statt. \nProgramm
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse und Klassen"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ führt am 11. November 2016 einen öffentlichen wissenschaftlichen Workshop durch zum Projekt\n \n„Transformation und Industrie 4.0“\n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nEinladung und vorläufiges Programm (Stand: 12.09.2016)
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DESCRIPTION:Die November-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät wird am 10.11.2016 als öffentliche wissenschaftliche Sitzung durchgeführt zum Thema: \nMedizin und Revolution\nReferent: Wolfgang Eckhart (MLS) \n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Eckart studierte seit 1971 Medizin\, Geschichte und Philosophie in Münster. 1978 verteidigte er seine Dissertation über den Wittenberger Arzt Daniel Sennert (1572–1637)\, 1986 die Habilitationsschrift über „Deutsche Ärzte in Japan und China“. Von 1988 bis 1992 war er Professor für Geschichte der Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Jahr 1992 wurde er auf den Lehrstuhl für Geschichte der Medizin an der Universität Heidelberg berufen. Von 1996 bis 1998 war er Präsident der Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte. 2002 wurde er der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. zugewählt; seit 2009 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften. 2016 wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.\nZu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Entstehung der neuzeitlichen Medizin im 16. und 17. Jahrhundert\, Medizin in der schönen Literatur\, Medizin im europäischen Kolonialimperialismus\, ärztliche Missionen\, Medizin und Krieg sowie Medizin und auswärtige Kulturpolitik in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus. \nAbstract:\nRevolution und Medizin\, sicherlich kein alltägliches Vortragsthema. Der nähere Blick aber zeigt\, dass es immer wieder gerade die politisch revolutionären Bruchzonen in der europäischen Geschichte waren\, die auch der Medizin entscheidende Schübe zu einer kritischeren Positionierung in wissenschaftlicher als auch in gesellschaftspolitischer Hinsicht verliehen haben. Blicke auf die immense Bedeutung der Französischen Revolution 1789 für die Entwicklung einer kritischen\, naturwissenschaftlich orientierten Medizin\, auf die gesellschaftliche Bewusstseinsbildung junger Ärzte im Umfeld des bürgerlichen Revolutionsversuchs 1848\, aber auch auf den Kampf des Rates der Volksbeauftragten um gesundheitspolitische Krisenbewältigung und Neuordnung der öffentlichen Gesundheitspflege 1918/19 zeigen dies schnell.\nIm Vortrag soll zunächst auf diese Phänomene der europäischen Medizingeschichte zwischen 1789 und 1933 eingegangen werden. Dass sich im Anschluss daran Fragen insbesondere im deutschen Kontext auch hinsichtlich politischer Brüche und ihrer Bedeutung für die Medizin 1933\, 1945/49 und 1989/90 ergeben – ganz unabhängig davon\, ob auch sie im Kontext der Zeit schon als Revolutionen zu deuten sind -\, liegt auf der Hand.
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften führt ihre November-Sitzung als öffentliche wissenschaftliche Sitzung am 10.11.2016 durch zum Thema \nDeutsche Vernunft und angelsächsischer Verstand\nReferent: Dr. Edelbert Richter (Weimar) \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nDr. Edelbert Richter war vor der Wende Dozent an der Predigerschule in Erfurt. 1977 bis 1989 engagierte er sich in regimekritischen Gruppen sowie in der Friedens- und Ökologiebewegung; im August 1989 wurde er zum Mitbegründer des ”Demokratischen Aufbruch“. Im Januar 1990 trat er in die SPD über und gehörte der letzten Volkskammer der DDR an. 1991 bis 1994 war er Abgeordneter im Europäischen Parlament\, 1994 bis 2002 im Deutschen Bundestag. In der Grundwertekommission beim Parteivorstand der SPD arbeitete er von 1991 bis 2005 mit. Er ist Mitglied der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler und seit 2004 Lehrbeauftragter für Philosophie. Zahlreiche Veröﬀentlichungen hat er vorgelegt; die jüngste trägt den gleichen Titel wie dieser Vortrag. \nAbstract:\nNach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit ist es an der Zeit\, einmal zu diskutieren\, was uns Deutsche eigentlich ideell verbindet\, was wir gemeinsam anstreben\, mit anderen Worten: worin unsere Identität besteht. Dabei geht es nicht um Abgrenzung gegenüber anderen Nationen\, sondern um den besonderen Beitrag\, den wir für die Zukunft der gefährdeten Menschheit leisten können.\nNun brauchen wir\, wenn uns diese Frage gestellt wird\, nicht zu spekulieren\, sondern können an gegebene Tatsachen anknüpfen. Denn wie sich beim G-7-Treﬀen in Elmau wieder gezeigt hat\, ist die Bundesrepublik faktisch in der Umweltpolitik der Vorreiter unter den großen Industrienationen. Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossene Sache und das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist bisher so erfolgreich gewesen\, dass über 65 Länder in und außerhalb Europas es nachgeahmt haben.\nAllerdings ist die Frage bisher unbeantwortet\, welche historischen Gründe es denn für diese deutsche Sonderrolle gibt. Zwar ist bekannt\, dass der Schlüsselbegriﬀ ”Nachhaltigkeit“ aus der deutschen Forstwirtschaft des 17. Jahrhunderts stammt und dass die Deutschen stark durch die Romantik geprägt sind. Der Vortragende möchte jedoch eine umfassendere und tiefere Antwort geben\, indem er zeigt\, dass sich die deutsche konfessionelle und philosophische Tradition im Naturverständnis deutlich von der angelsächsischen unterscheidet. Von der Reformation bis hin zur Relativitäts- und zur Quantentheorie hat sie überwiegend einen ökologischen Sinn.
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften führt ihre November-Sitzung am 10. November 2016 als öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch zum Thema \nSalzgehalt des Meeres und relative Feuchte der Luft: Rolle im Klimasystem und Probleme ihrer Definition\nReferent: Rainer Feistel (MLS) \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nDr. Feistel ist Physiker und Ozeanograph sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2015. Er studierte von 1969 bis 1973 Physik an der Universität Rostock. Seine Diplomarbeit zur Leitfähigkeitstheorie von Elektrolyten wurde von Prof. Dr. Werner Ebeling betreut\, ebenso seine Dissertation 1976. Nach einem Zusatzstudium an der Lomonossow-Universität Moskau folgten 1979 die Dissertation B an der Universität Rostock über Physik der Selbstorganisation und Evolution und der Gustav-Hertz-Preis der Physikalischen Gesellschaft der DDR. 1981 wurde er an die Humboldt-Universität Berlin zum Dozenten für Theoretische Physik berufen; 1986-88 unterrichtete er als Assistant Professor an der Universität Asmara\, Eritrea. Bis zu seiner Altersrente 2014 war er dann als physikalischer Ozeanograph am Institut für Meereskunde\, später Leibniz-Institut für Ostseeforschung\, in Warnemünde tätig\, wo er unter anderem an mehreren Expeditionen in den Atlantik teilnahm. Für seine Beiträge zur Entwicklung des neuen internationalen Meerwasserstandards TEOS-10 wurde er 2013 als Honorary Fellow der International Association for the Properties of Water and Steam (IAPWS) ausgezeichnet. Seine Publikationen findet man im Internet unter https://www.researchgate.net/profile/Rainer_Feistel/contributions. \nAbstract:\nWasser spielt die zentrale Rolle in der “Dampfmaschine Klima” unserer Erde. Wasserdampf dominiert den Treibhauseffekt der Atmosphäre\, gefolgt von Wolken und Kohlendioxid. Verdunstung von der Meeresoberfläche ist der Hauptprozess des Energie-Exports aus dem Ozean\, jedoch ist deren Transportrate nur mit einer Unsicherheit von 20 % bekannt. Regionale Trends von Verdunstung und Niederschlag zeigen sich in kleinen Änderungen des Oberflächensalzgehalts der Ozeane.\nBeobachtungsdaten des Salzgehalts und der relativen Luftfeuchte sollten – innerhalb geforderter Unsicherheiten – über Jahrzehnte und Jahrhunderte weltweit vergleichbar sein\, jedoch mangelt es den vorhandenen\, jahrhundert-alten provisorischen Standards an klarer Stabilität und/oder eindeutigen Definitionen. Diese Probleme bestehen schon lange; ihre immer dringender werdende Lösung kann nur durch strikte metrologische Rückführbarkeit auf das Internationale System der Einheiten (SI) gelöst werden. Im Einklang mit solchen SI-basierten Definitionen sollten moderne empirische Gleichungen für die thermophysikalischen Eigenschaften von Wasser\, Meerwasser\, Eis und feuchter Luft\, zur Datenanalyse und zur numerischen Modellierung entwickelt werden\, und als internationale Standards empfohlen für alle Bereiche der Klimaforschung\, für die Meereskunde\, die Meteorologie und Glaziologie\, vergleichbar dem jüngsten ozeanographischen Standard\, TEOS-10.\nDas „IAPSO/SCOR/IAPWS Joint Committee on Seawater\, JCS“ hat sich diese Ziele zur Aufgabe gestellt in Zusammenarbeit mit dem BIPM\, der WMO und anderen internationalen Organisationen. Der Vortrag beschreibt die Klima-Relevanz der existierenden Probleme und Ansätze zu deren Lösung. \n 
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ führt am 27. Oktober 2016 seine öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch zum Thema:\n \n\nEinfachheit in der Pädagogik\, insbesondere in der Didaktik\nVortragender: Franz Prüß (MLS)\nZeit: 10.30 bis 12.30 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Prüß ist Diplomlehrer und Erziehungswissenschaftler sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2012. Von 1992 bis 1994 war er Professor für Sozialpädagogik und Sprecher des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Rostock\, seit 1994 bis zur Emeritierung 2011 Lehrstuhlinhaber für Schulpädagogik und schulbezogene Bereiche der Sozialpädagogik im Institut für Erziehungswissenschaft der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.\n1998 gründete er das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Greifswald und wurde dessen Geschäftsführender Sprecher. Er leitete mehrere Forschungsgruppen und Projekte\, so zur Schulentwicklung\, zur Suchtprävention\, zur Kooperation von Schule und Jugendhilfe und zu Jugendproblemen in der Russischen Föderation. Sein Hauptforschungsgebiet ist der Zusammenhang von optimaler Förderung des Einzelnen und Gruppenentwicklungen. Er organisierte mehrere internationale Fachtagungen zur Entwicklung der Sozialpädagogik/Sozialarbeit in Mittel- und Osteuropa\, zur Entwicklung der Schulsozialarbeit sowie zur Entwicklung von Ganztagsschulen. Zu Lehraufenthalten weilte er in  Polen und in der Russischen Föderation; an der Staatlichen Pädagogischen Universität Omsk hatte er eine Gastprofessur inne. Im Internationalen Bund (IB) ist er Mitglied des Präsidiums. \nAbstract:\nBei der Bildung und Erziehung handelt es sich um ein komplexes und kompliziertes Prozessgeschehen. Viele Wirkfaktoren und Operationen der Prozessbeteiligten spielen dabei eine Rolle\, die nur über vereinfachende Modellvorstellungen kommunizierbar gemacht werden können.\nDementsprechend hat es in der Vergangenheit in der Entwicklung der Pädagogik und ihren Teildisziplinen viele Versuche gegeben\, diese Komplexität zu erfassen und begründete Komplexitätsreduktionen vorzunehmen. So sind für die Planung\, Gestaltung und Reflexion von Unterricht diverse Konzepte entwickelt und didaktische Modelle entworfen worden. Das geschah aus bildungstheoretischer\, lehr-lern-theoretischer und auch aus kommunikationstheoretischer Sicht. Im Unterschied zu den Fachdidaktiken\, zur pädagogisch-psychologisch orientierten Professions- und Professionalisierungsforschung und zur pädagogisch-psychologischen Lehr-Lernforschung muss die Allgemeine Didaktik bezüglich des Unterrichts die zentrale Disziplin sein\, die die Gesamtheit der didaktischen Fragestellungen in ihrer Komplexität in den Blick nimmt und diese als transdisziplinäre Wissenschaft in Kooperation mit ihren Bezugswissenschaften und zugleich auch eigenständig untersucht. In der Vergangenheit wurden auf der Grundlage verschiedener wissenschaftstheoretischer Positionen Modelle entwickelt\, die aber zumeist die Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit von Unterrichtsprozessen nicht adäquat erfassen konnten. Die Allgemeine Didaktik muss auf der Grundlage einer entwickelten Allgemeinen Pädagogik diesen – auch methodologisch bedeutsamen –Referenzrahmen zur Verfügung stellen bzw. lehrbar machen.\nDer Vortragende ist nach Auswertung vielfältiger wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Analyse existierender didaktischer Modelle der Auffassung\, dass eine strukturelle und funktionale Betrachtung pädagogischer Prozesse eine adäquate Abbildung ihrer Komplexität ermöglicht\, die Vorschläge zur Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen begründet. Dazu ist erforderlich:\n• Wesen und Inhalt\, Struktur und Funktionen der Erziehung in gesellschaftlichen Reproduktions- und individuellen Entwicklungsprozessen zu bestimmen\, um zu klaren Vorstellungen von Pädagogik zu gelangen;\n• die Struktur- und Funktionselemente von Erziehung bzw. Unterricht zu definieren sowie durch transdisziplinäre Forschungen die einzelnen Struktur und Funktionselemente theoretisch zu bestimmen und konkret-historisch zu beschreiben;\n• die gesetzmäßigen Relationen zwischen den Struktur- und Funktionselementen aufzudecken\, um unter Nutzung der statistischen Gesetzeskonzeption und gültiger Zielvorstellungen pädagogische Prinzipien und Regeln formulieren zu können. Sie sind das Fundament für Handlungsorientierungen\, die pädagogischen Prozessen Zielstrebigkeit und Systematik verleihen\, indem sie helfen\, ein optimales Bedingungsgefüge und Aktivitätsniveau für Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen.\nDas Kategoriensystem\, das die Struktur- und Funktionselemente der Erziehung bzw. des Unterrichts widerspiegelt\, sowie die Prinzipien zur Gestaltung effektiver Strukturen und zur optimalen Realisierung der Funktionen bilden das Grundgerüst der Pädagogik und ihrer Disziplinen in wissenschaftlich begründeter Einfachheit.\nDie Nutzung des Prinzips der Einfachheit für die Entwicklung der erziehungswissenschaftlichen Disziplinen ist zu unterscheiden von didaktischen Vereinfachungen wissenschaftlicher Erkenntnissysteme im Interesse des Prinzips der Fasslichkeit des Unterrichtsinhalts\, das die Überwindung von Schwierigkeiten durch die Schüler mit einschließt. Die Erarbeitung didaktischer Vereinfachungen gehört zu den wesentlichen Aufgaben der Fach­didaktiken. \n 
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SUMMARY:Kolloquium des AK Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften“ (AK GeoMUWA) veranstaltet am 14.10.2016 das \nKolloquium:\n„Hans Stille (1876-1966) – deutscher Geologe mit Weltruf\, akademischer Lehrer an den Universitäten Göttingen und Berlin\, Funktionsträger der Akademie der Wissenschaften in Berlin in schwierigen Zeiten.“\nProgramm (Stand 22.09.2016) \n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal
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SUMMARY:Oktober-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Oktober-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften wird veranstaltet als \nTagung „Bildung und Gesellschaft“\nanlässlich der vor 70 Jahren erlassenen ´Gesetze zur Demokratisierung der deutschen Schule´ in der SBZ. \nIm Kolloquium werden die folgenden Schwerpunkte behandelt: \nDemokratie\, Antifaschismus\, Humanität – Erziehung\, Bildung und Schule als gesellschaftliche Aufgabe; Ziele\, Inhalte und Strukturen von Bildung – Grundentscheidungen von historischer und aktueller Bedeutung; Menschenbildung und Gesellschaft – ein Gesetz zwischen Vision und Realität. \nEinladung und Programm \n10.00 – 17.30 Uhr Rathaus Berlin-Tiergarten\, BVV-Saal\, \n 
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SUMMARY:Workshop des Ak "Gesellschaftsanalyse"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt zu einem Workshop \n„Transformation disziplinär: Zum Platz wirtschaftstheoretischer Perspektiven im kritischen Transformationsdiskurs“\nZeit: Freitag\, 16. September 2016\, 14.00 – 17.00\nOrt: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Raum 505 \nZielstellung:\nDie Bestimmung einer tragfähigen Transformationsperspektive ist zweifellos ein komplexes und notwendigerweise interdisziplinäres Unterfangen. Isolierte Zugänge wie abgeschottete Problemstellungen aus der einen oder anderen Wissenschaft oder Disziplin haben sich längst als unfruchtbar erwiesen. Dies gilt für klassische Ansätze und Vorläufer von Transformation ebenso wie für die aktuelle Auseinandersetzung in einem sehr weiten Feld von Transformationsansätzen.\nErstaunlicherweise (oder auch nicht?) erweisen sich produktive Diskussionen zwischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften immer wieder als schwierig. Dies widerspricht einer eher trivialen Einsicht\, dass gerade diese beiden Wissenschaftsbereiche unverzichtbar sind für die Untersuchung gesellschaftlicher Umbrüche bzw. Transformationen. Und zwar betrifft das ebenso die Analyse wie die mögliche Perspektive gesellschaftlicher Steuerung und Entwicklung.\nEs gibt sowohl wissenschaftsgeschichtlich auszumachende historische Konstellationen wie aktuell überzeugende Annäherungen und Brückenschläge. In diesem Zusammenhang soll insbesondere der Frage nachgegangen werden\, ob und inwieweit die Wirtschaftstheorie relevante Beiträge zur Konzeptionsbildung\, Erkenntnisgewinnung\, Forschungsorientierung und zu Politikdesign zu liefern vermag. Günter Krause wird entsprechend in die Diskussion einführen.\nIm Anschluss werden wir uns wiederum kurz über die nächsten Vorhaben des Arbeitskreises verständigen. Dazu gehören der Workshop am 11. November und die Arbeitskreissitzung am 2. Dezember. \nFür weitere Informationen: Michael Thomas (thomas@biss-online.de)
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SUMMARY:September-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die September-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät wird durchgeführt als \nKolloquium:\n„Technologie – techne et episteme commune bonum“ zu Ehren von Gerhard Banse anlässlich des 70. Geburtstages \nMit Beiträgen von Herbert Hörz (MLS)\, Lutz-Günther Fleischer (MLS)\, Bernd Meier (MLS) \nEinladung und Programm (Flyer) \n 
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SUMMARY:September-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt ein zu ihrer öffentlichen September-Sitzung zum 08. September 2016. Vorgetragen und diskutiert wird der Beitrag: \nHans-Otto Dill (MLS):\nDer Diskurs über den Europa-Begriff von den Anfängen bis zur Französischen Revolution \nC.V.:\nProf. Dill ist Romanist – Spezialist für spanische\, lateinamerikanische\, karibische und französische Literatur – sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1995\, in der er seit Januar 2009 als Secretar der Sozial- und Geisteswissenschaftlichen Klasse wirkt.\nNach dem Studium der Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) und der Universidad de la Habana wurde er 1969 promoviert und habilitierte sich 1974. Ab 1981 wirkte er als Professor für lateinamerikanische Literatur an der HUB\, der Georg-August-Universität Göttingen 1989-90\, sowie als Gastprofessor an den Universitäten in Hamburg\, Sao Paulo und La Plata.\nSeit 1992 ist er Mitglied des Lateinamerikaforum Berlin und seit 2007 der Freunde des Iberoamerikanischen Instituts Preußischer Kulturbesitz.\nSeine wichtigsten Publikationen sind: „Aufklärung als Weltprojekt“ (2015)\, „Alexander von Humboldts Metaphyik der Erde“ (2013)\, „Ensayos sobre literatura cubana“ (2010)\, „Die lateinamerikanische Literatur in Deutschland“ (2009)\, „Dante criollo“ (2006)\,  „Lateinamerikanische Literatur im Überblick“ (1999). Mehrere Kongressmaterialien hat er als Sammelbände herausgegeben:\n“Denken und Handeln. Philosophie und Wissenschaft im Werk Johann Gottlieb Fichtes“ ( 2015)\, „Jean-Jacques Rousseau zwischen Aufklärung und Moderne“ (2013)\, „Sprache zwischen Kommunikation\, Ideologie und Literatur – die Aktualität von Victor Klemperers LTI (1947) damals und heute“ (2012). \nAbstract:\n“Europa” ist ein Begriff\, der heute in aller Munde ist. Es vollzieht sich ein Prozess der Verwandlung des geographischen und teilweise kulturellen Begriffs “Europa” in einen politischen als Bündel europäischer Staaten. Wie schwer dies ist\, demonstrierte jüngst der Volksentscheid über den Austritt Grossbritanniens.\nDer Vortragende erzählt nicht die komplizierte Geschichte Europas\, sondern stellt einige wichtige Diskurse zu Begriff und Realität dieses Kontinents von der Nacheiszeit über die griechische Antike\, die Respublica christiana des Mittelalters und die Identität von Christenheit und “Europa” bis zu den Kreuzzügen\, den Religionskriegen und der Aufklärung vor. Dabei geht es vor allem um die Ansichten von Alexander von Humboldt\, Bartolomé de las Casas\, Michel de Montaigne\, Voltaire\, Johann Gottfried Herder und Immanuel Kant.
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SUMMARY:September-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt ein zu ihrer öffentlichen September-Sitzung zum 08. September 2016. Vorgetragen und diskutiert wir der Beitrag: \nEkkehard Höxtermann (MLS): \nBerliner Pflanzenforscher als Urheber grundlegender biologischer Konzepte\n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Raum 505 \nC.V.:\nProf. Höxtermann wurde nach dem Biologiestudium an der Humboldt-Universität zu Berlin ebendort 1985 mit einer Dissertation über die Primärprozesse der Photosynthese promoviert und wandte sich unter dem Einfluss von Ilse Jahn der Biologiegeschichte zu. Von 1990 bis 1993 am Institut für Biochemie der Universität Köln tätig\, habilitierte er sich 1994 in Jena mit einer Schrift über die Anfänge der Pflanzenbiochemie für das Fach Geschichte der Naturwissenschaften und lehrte anschließend Geschichte der Biologie\, der Biochemie und der Pharmazie in Jena\, Berlin und Göttingen\, ab 2003 als außerplanmäßiger Professor der Freien Universität Berlin. Seit 2008 betreut er das biologiehistorische Verlagsprogramm der Basilisken-Presse in Rangsdorf.\nProf. Höxtermann plädiert für eine untrennbare Einheit von Geschichte und Gegenwart der Biologie und betrachtet es als eine vordringliche Aufgabe\, die Theorien und Methoden der modernen Biologie aus der Geschichte begreiflich machen. Ausgehend von seinen biologischen Arbeitsgebieten erschloss er den historischen Kontext bis dahin vernachlässigter Disziplinen und Konzepte der Physiologie\, Biochemie und Symbiogenetik der Pflanzen. Als Gründungs- und zeitweiliges Vorstandsmitglied der „Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie“ sowie Autor\, Herausgeber und Verleger biologiehistorischer Monographien und Reihen trägt er maßgeblich zur Entwicklung und öffentlichen Wahrnehmung der Biologiehistoriographie in Deutschland bei. \nAbstract:\nBerliner Pflanzenwissenschaftler rühmen sich zu Recht ihrer herausragenden Stellung in der Geschichte der Morphologie\, Systematik und Geographie der Pflanzen\, wie sie im Botanischen Garten und Museum in Berlin-Dahlem eindrucksvoll zum Ausdruck kommt. Doch Berlin ist auch die Wiege grundlegender Theorien der Organisation\, Entwicklung\, Organregulation und Vererbung sowie des Stoffwechsels der Pflanzen. Der Vortrag ruft diese weniger bekannten und zum Teil vergessenen Wurzeln einer Allgemeinen Botanik\, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreichen\, in Erinnerung – ebenso wie die Schicksale der beteiligten Pflanzenforscher\, die das Wissensgebäude mit errichteten\, in dem wir uns heute eingerichtet haben.\nDie Pionierarbeiten werden schlaglichtartig erhellt und veranschaulichen die Aktualität historischer Forschungen\, die bis heute fortwirken\, denn „als Wissenschaft der Zeit ist Geschichte eine unabdingbare Komponente jeglichen Tuns in der Zeit.“ (Jacques Le Goff\, Geschichte und Gedächtnis\, Berlin 1999\, S. 267)
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DESCRIPTION:Das Plenum der Leibniz-Sozietät lädt ein zum traditionellen Leibniz-Tag 2016 für den 07. Juli 2016 nach Berlin. \nProgramm und Einladung \nGeänderter Ort: Archenhold-Sternwarte\, Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin-Treptow
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SUMMARY:Workshop des AK Transformationsforschung
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis (AK) Gesellschaftsanalyse und Klassen lädt für den 10. Juni 2016 nach Berlin ein zum \nWorkshop: Transformationsforschung\n\n14.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: Raum 505 \nEinladung
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SUMMARY:Juni-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zu ihrer öffentlichen Plenarsitzung für den 09. Juni 2016 nach Berlin ein. Im Rahmen der \n\nVorlesung im Rahmen der Leibniz-Ehrung der Sozietät anlässlich des 300. Todestages des Gelehrten\n\nträgt\nHerr Prof. Dr. Dieter Hoffmann (Berlin)\nvor zum Thema \nDas Leibniz-Bild der Preußischen Akademie der Wissenschaften\n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Hoffmann ist seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin\, seit 2014 im Ruhestand; als apl. Professor lehrte er auch an der Humboldt-Universität. Dort hat er auch von 1967 bis 1972 Physik studiert und auf dem Gebiet der Wissenschaftsgeschichte promoviert (1976) und sich habilitiert (1989).\nVon 1976 bis 1990 forschte er als Wissenschaftshistoriker an der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin und war danach u.a. Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und Mitarbeiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Er ist Mitglied der International Academy of the History of Science (2001)\, der Leopoldina\, Nationale Akademie der Wissenschaften (2010) und wurde mit der Ehrennadel der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (2010) ausgezeichnet.\nSein Forschungsschwerpunkt ist die Wissenschafts- und Physikgeschichte des 19. und 20. Jh.\, insbesondere die wissenschaftshistorische Biographik und die Genese wissenschaftlicher Institutionen. Berlin als herausragendes Zentrum von Wissenschaft und Technik spielt dabei eine zentrale Rolle. Ein anderer Forschungsfokus betrifft die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Forschung in totalitären Regimen\, namentlich während des Dritten Reiches und in der DDR. \nAbstract:\nDie Preußische Akademie der Wissenschaften sah sich in der Tradition ihres Gründers Gottfried Wilhelm Leibniz\, und nicht zufällig ist seit 1812 eine der beiden öffentlichen Festsitzungen der Akademie nach diesem benannt.\nDer Vortrag wird anhand der auf dem Leibniz-Tag gehaltenen Festreden das dort vermittelte Bild des Akademiegründers analysieren und diskutieren\, in welchem Maße dieses Bild von den (politischen) Zeitläufen beeinflußt wurde und sich gewandelt hat. Der Schwerpunkt der Analyse wird dabei auf den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts liegen und insbesondere die Reden von Max Planck als beständiger Sekretar in den Mittelpunkt rücken.
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SUMMARY:Juni-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt ein zu ihrer öffentlichen Juni-Sitzung zum 09. Juni 2016. Vorgetragen und diskutiert wird der Beitrag: \nHans-Christoph Hobohm (Potsdam) \nDie Bibliothek – eine gesellschaftliche Institution im digitalen Wandel\n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Hobohm ist seit 1995 Professor für Bibliothekswissenschaft an der Fachhochschule Potsdam. Er war lange Zeit im Internationalen Bibliotheksverband (IFLA) ehrenamtlich in leitenden Gremien tätig und ist derzeit vernetzt im „Network on Libraries in Urban Space“\, das erforscht\, wie Bibliotheken zur ökonomischen Entwicklung von Städten eingesetzt werden. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist die Erprobung von Methoden zur Demonstration des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wertes von Bibliotheken und Informationseinrichtungen.\nAls Leiter des Masterstudiengangs Informationswissenschaften ist sein Schwerpunkt Wissensmoderation und Informationsverhaltensforschung. Vor seinem Ruf nach Potsdam war er in sozialwissenschaftlichen Infrastruktureinrichtungen in Bonn und Köln bzw. an der Universität Stuttgart im Bereich Literaturtheorie tätig. Studium und wissenschaftliche Ausbildung erfuhr er an der Universität Köln und an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS) in Paris. \nAbstract:\nAm Ende der Gutenberg-Galaxis erscheint manchem die Bibliothek obsolet. Spektakuläre Neubauten und steigende Nutzerzahlen zeugen jedoch eher von einer Renaissance dieser uralten Institution. Die digitale Transformation hat ihre wesentlichen Funktionen klarer denn je hervortreten lassen: Sie ist immer schon Abbild und Katalysator des aktuellen Zustands der Gesellschaft und ihrer Herrschaftsverhältnisse.\nNur wenige große Denker haben sich mit dem Warum und dem Wie der Institution Bibliothek und ihrer Arbeitsweisen beschäftigt. Die meisten unter ihnen haben sie lediglich intensiv genutzt. Einer der bekanntesten unter ihnen\, Umberto Eco\, hat sich als Benutzer eher über sie beschwert\, ihr aber mit „Im Namen der Rose“ ein literarisches Denkmal gesetzt\, das sich auf Jorge Luis Borges beruft. Michel Foucault nennt sie eher „Archiv“ und empfindet sie als „Heterotopie“\, und für Bruno Latour ist sie ein unterschätztes Netzwerk ähnlich dem Labor.\nDer Vortrag stellt einige Thesen dieser Denker vor den Hintergrund der dramatischen Metamorphose\, die diese Institution allenthalben erlebt\, und versucht Erklärungsansätze für beides: die Bibliothek und ihren Wandel.
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SUMMARY:Juni-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt ein zu ihrer öffentlichen Juni-Sitzung zum 09. Juni 2016. Vorgetragen und diskutiert wir der Beitrag: \nLothar Kolditz (MLS) \nEntropie\, Selbstorganisation und Evolution\, der Energieaustausch\n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Kolditz ist Chemiker. Er wurde 1969 zum Korrespondierenden\, 1972 zum Ordentlichen Mitglied der 1700 von Leibniz begründeten Gelehrtengesellschaft gewählt\, der heutigen Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\nNach Promotion (1954) und Habilitation (1957) war er 1957 – 1959 Professor mit Lehrauftrag für Spezialgebiete der anorganischen Chemie und Radiochemie an der Technischen Hochschule für Chemie Leuna-Merseburg\, 1959 – 1962 Professor mit vollem Lehrauftrag für anorganische Chemie und Direktor des Anorganisch-Chemischen Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie 1962 – 1980 Professor mit Lehrstuhl für anorganische Chemie und Direktor des I. Chemischen Instituts der Humboldt-Universität. 1972 – 1980 leitete er die Sektion Chemie der Humboldt-Universität und 1980 – 1990 das Zentralinstitut für Anorganische Chemie der Akademie der Wissenschaften der DDR. \n \nAbstract:\nEntropie und Selbstorganisation gehören zu den Begriffen\, die oft allgemein verwendet werden\, ohne dass in jedem Fall ein tieferes Verständnis für ihre Funktion vorhanden ist. Es gibt tiefgründige wissenschaftliche Behandlungen dieser Problematik\, und auch die Leibniz-Sozietät hat sich damit beschäftigt. Trotz der zahlreichen ausgezeichneten Darstellungen ist es angesichts der Komplexität dieser Thematik jedoch immer noch nützlich\, Betrachtungen aus verschiedenen Blickwinkeln anzustellen\, in diesem Fall aus dem Blickwinkel der Chemie.\nAusgangspunkt ist eine These\, deren Allgemeingültigkeit abgeleitet wird. Sie lautet: Alle in der Natur ablaufenden Vorgänge sind mit einem Energieaustausch verbunden.\nIn dem früheren Vortrag „Evolution der chemischen Verbindungen“ wurde die Bildung der Atome nach dem Urknall erläutert\, der das Entstehen von Verbindungen zu immer komplexeren Einheiten folgte. Diese Betrachtung aus Sicht der gebildeten Substanzen soll nun ergänzt werden durch den Blick auf die Entwicklung der Reaktionsmöglichkeiten\, die sich mit der Entstehung immer komplizierterer Verbindungen und dem Fortschreiten der Selbstorganisation  ergeben.\nFür die Entropie wird nach Hinweis auf die klassischen Ableitungen eine Betrachtung unter der Wirkung der These vom grundlegenden Energieaustausch angestellt und am Beispiel von Edelgasmischungen erläutert.\nDie Behandlung von Entropievorgängen wird ausgedehnt auf die chemische Reaktion einschließlich der Reaktionskinetik. Der Einfluss von Katalyse und Autokatalyse auf die Evolution wird erweitert durch Einbeziehung von oszillierenden Reaktionen\, was schließlich zur Erläuterung der Selbstorganisation führt.\nDie Entwicklung der Reaktionstypen im Lauf der Evolution wird zusammenfassend im Licht der These des Energieaustausches im gesamten Kosmos betrachtet. Die Frage nach dem Ursprung der Materie wird als nicht zu beantworten hingestellt.\nDie Gravitation\, die sich nach heutigen Erkenntnissen im Gegensatz zu den anderen Grundkräften nicht abschirmen lässt und deren Vereinigung mit der Quantenphysik zur Quantengravitation trotz intensiver Bemühungen von Albert Einstein und zahlreichen namhaften Physikern und Mathematikern bisher nicht gelungen ist\, erzeugt wohl ein Feld\, das als Motor der laufenden Evolution dient und so die entscheidende Rolle bei allen Vorgängen und dem damit verbundenen Energieaustausch spielt.
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SUMMARY:20. Leibniz-Konferenz des Leibniz-Instituts
DESCRIPTION:Das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e. V. lädt für die Zeit 19./20. Mai 2016 ein zur \n20th Leibniz Conference of Advanced Science\nzum Thema: \nRecycling – Ressourcenmanagement als Beitrag zur gesicherten Rohstoffversorgung\nWeitere Details und Programm \nOrt: Best Western Hotel am Schlosspark \, August-Bebel-Str. 1\, 09577 Lichtenwalde
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SUMMARY:Symposium des AK Allgemeine Technologie
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis (AK) Allgemeine Technologie lädt für den 13. Mai 2016 ein zu einem \nSymposium\nzum Thema: \nTechnologie und nachhaltige Entwicklung\nzu Ehren von Ernst-Otto Reher (MLS) anlässlich seines 80. Geburtstages\nDas Programm geht gesondert zu. \n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: Hans-Grade-Saal im Forum Adlershof\, Rudower Chaussee 24\, 12489 Berlin
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SUMMARY:Mai-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Am 12. Mai 2016 wird die öffentliche Sitzung des Plenums der Leibniz-Soztietät durchgeführt. Vorgetragen und zur Diskussion gestellt wird der Beitrag \nMalcolm Sylvers (MLS) \nTheodor Herzls politisches und soziales Denken: Zionismus und der unendliche Nahostkonflikt\n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Sylvers ist Historiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2005. Nach dem Studium im Brooklyn College\, der University of Wisconsin\, der Sorbonne und der Universita’ degli Studi di Firenze lehrte er ab 1971 in Italien und seit 1982 an der Universita’ Ca’ Foscari Venedig\, wo er Ordentlicher Professor für Geschichte der USA bis zu seiner Emeritierung 2006 war.\nNach seinen ersten Publikationen über italienische Immigration in die USA und über die Rezeption von Antonio Gramsci arbeitete er über die Geschichte der Arbeiterbewegung der USA und über Thomas Jefferson. 2002 erschien Die USA- Anatomie einer Weltmacht. Zwischen Hegemonie und Krise (2002).\n1999 – 2005 arbeitete er mit an der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2006 lehrte er an der Freien Universität Berlin\, anschließend an der Universität Greifswald.\n2009 hielt er im Haus der Demokratie und Menschenrechte (Berlin) einen Vortrag über „Die Israel-Lobby in den USA“. 2014 veröffentlichte er zusammen mit Brigitte Domurath-Sylvers „Mythen und Kritik in der Ideengeschichte der USA. 25 Porträts“. \nAbstract:\nDie Briefe und Tagebücher Theodor Herzls zeigen ihn als Ideengeber und Gründer der zionistischen Bewegung und erklären gleichzeitig Grundlegendes über die Geschichte Palästinas.\nHerzl war einerseits\, mit seinem Bestreben nach einem ethnisch homogenen Nationalstaat\, der zunächst von Fremdherrschaft befreit werden müsse\, typischer Nationalist des 19. Jh. Andererseits lebten die Juden fast auf der ganzen Welt verstreut\, und war das Land\, das er schließlich für den Nationalstaat bestimmte\, schon seit mehr als einem Jahrtausend von einem anderen Volk mit anderer Geschichte und Religion bewohnt. Bis zu seinem Tod 1904 lehnte die überwiegende Mehrheit der Juden sein Projekt ab.\nDie Briefe und Tagebücher entdecken\, was Herzl über sein Volk\, über Antisemitismus und Judenverfolgung dachte\, wie er sich zwischen den rivalisierenden imperialistischen Mächten der Vorkriegszeit bewegt und auch\, welchen Blick er auf die Ansässigen in Palästina warf. Aus dieser Quelle erschließt sich\, dass und in welcher Weise Zionismus eine Variante dessen ist\, was man in den USA\, Kanada\, Australien und Südafrika als „white settler colonialism“ bezeichnet.
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SUMMARY:Nichtöffentliche Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Nichtöffentliche Veranstaltung \nGeschäftssitzung\nam 12. Mai 2016; 12.30 bis 13.30 Uhr und 15.30 bis 16.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:Mai-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften widmet ihre öffentliche  Mai-Sitzung dem Thema \nKünstlergemeinschaften der Romantik aus heutiger Sicht\n\nVortragender:\nPeter Betthausen (MLS) \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Dr. Peter Betthausen\, geboren 1941\, studierte Kunstgeschichte\, Geschichte und Ästhetik an der Humboldt-Universität. Er lehrte unter anderem an den Universitäten Berlin und Leipzig und wirkte auch an der Akademie der Wissenschaften und an den Staatlichen Museen zu Berlin. Er war 1986–1990 Direktor der Nationalgalerie Berlin.\nZahlreiche Veröffentlichungen zu Künstlern wie Adolph Menzel\, Friedrich Schinkel\, Philipp Otto Runge und zu Kunstgelehrten wie Georg Dehio. \nPublikationen u.a.  \n\nEuropäische Kunstgeschichte in Daten\,\nPhilipp Otto Runge: Briefwechsel\,\nGeorg Dehio – ein deutscher Kunsthistoriker\,\nSchule des Sehens\, Ludwig Justi und die Nationalgalerie. Eine Biografie\nDeutsche Kunst. Ein Nachruf (jüngste Buch-Publikation)\n\nAbstract:\nDer Vortrag beschreibt die Haupttypen romantischer Künstlergemeinschaften in Deutschland. Er skizziert die in der Renaissance beginnende Vorgeschichte dieser Vereinigungen\, zeigt deren engen Zusammenhang mit der bürgerlichen Umwälzung der Kunstverhältnisse auf und definiert sie als den Versuch\, die Isolationen des aus der feudalen Ständegesellschaft entlassenen bürgerlichen Künstlers zu überwinden und das Kunstschaffen wieder auf eine kooperative Basis zu stellen. Als ein wesentliches Ergebnis der Analyse der inneren Entwicklung der romantischen Gemeinschaftsidee und deren Realisierungen ist die Erkenntnis anzusehen\, dass im Unterschied zu den auf egalitären Prinzipien beruhenden früh- und hochromantischen Gruppierungen diejenigen der Spätromantik eine hierarchische Struktur aufweisen. Ausführlich werden der Lukasbund und die von führenden Lukasbrüdern nach 1820 gegründeten Werkstattgemeinschaften behandelt.
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