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SUMMARY:Humanontogenetisches Kolloquium Nr. 127
DESCRIPTION:Am Mittwoch\, 06. Dezember 2017\, 15.00 Uhr findet das Humanontogenetische Kolloquium Nr. 127\, eine Veranstaltungsreihe des Projekts Humanontogenetik der Humboldt-Universität zu Berlin und der\nGesellschaft für Humanontogenetik e.V. in Zusammenarbeit mit der Leibniz-Sozietät in Berlin als \nEhrenkolloquium für Dieter Kirchhöfer\n(1936 – 2017)\nstatt. \nOrt: HU Berlin\, Projekt Humanontogenetik; Mohrenstr. 40/41\, 10117 Berlin; Raum 0007;\n(U2-Bahnhof Hausvogteiplatz; U6-Bahnhof Stadtmitte) \nZeit: Mittwoch\, 06. Dezember 2017\, 15.00 Uhr \nProgramm
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SUMMARY:Wissenschaftliche Sitzung des Arbeitskreises "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Am 23. November 2017 führt der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch zum Thema \nEinfachheit\, Wahrheit und Schönheit\nVortragender: Thomas Naumann (Zeuthen) \nZeit: 10.30 bis 12.30 Uhr \nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Naumann ist Teilchenphysiker und arbeitet am größten Forschungsprojekt der Menschheit\, dem 27 km langen Large Hadron Collider (LHC) des Europäischen Zentrums für Kernforschung CERN in Genf. Er studierte bis 1975 Physik an der Technischen Universität seiner Heimatstadt. Ab 1975 untersuchte er am Institut für Hochenergiephysik der Akademie der Wissenschaften der DDR in Zeuthen bei Berlin die starken Wechselwirkungen von Elementarteilchen. 1980 wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert\, und seit 1992 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY. Am Elektron-Proton-Speicherring HERA des DESY arbeitete ab 1987 daran\, die Struktur des Protons präzise zu messen.\nProf. Naumann ist stellvertretender Leiter des DESY-Standorts in Zeuthen und lehrt seit 2005 als Honorarprofessor an der Universität Leipzig. Seit 2006 ist er Mitglied des ATLAS-Experiments am Large Hadron Collider LHC des CERN. Außerdem betreut er die deutsche Öffentlichkeitsarbeit für CERN und den LHC.\nAbstract:\nSimplex sigillum veri – Das Einfache ist das Siegel des Wahren\, lautet eine Inschrift im Physikhörsaal der Universität Göttingen. Aber sind Einfachheit und Schönheit ein zuverlässiges Kriterium der Wahrheit? Können Vereinfachung\, Reduktion und Abstraktion\, das Streben nach Eleganz\, Effizienz und Minimalität nicht auch den Erkenntnisprozess behindern? Was verbindet Einfachheit mit Symmetrie und Schönheit? Ist Einfachheit der Weg oder das Ziel der Erkenntnis?\nSymmetrien sind Ausdruck von Ordnung und Harmonie des Kosmos. Sie liegen vielen Gesetzen der Physik zugrunde. Dennoch beruht unsere Welt auf fundamentalen Asymmetrien: So laufen die Evolution des Universums und des Lebens vorwärts und nicht rückwärts. Unsere Welt besteht aus Materie und nicht aus Antimaterie. Es gibt freie elektrische\, aber keine freien magnetischen Ladungen\, und eine Symmetriebrechung des Higgs-Feldes erzeugt die Massen der Elementarteilchen.\nEinfache Prinzipien können komplizierte Strukturen generieren. So sind die abstrakten Symmetrien der Teilchenphysik Grundlage der über tausend Elementarteilchen\, hochkomplexe und wunderschöne fraktale Strukturen beruhen auf einfachsten Formeln. Deshalb werden wir die Dialektik von Symmetrie und Asymmetrie\, von Einfachheit und Kompliziertheit\, von Elementarem und Komplexem detailliert untersuchen.\nSchließlich gehen wir der hochaktuellen Frage nach\, ob elementare Begriffe wie Raum und Zeit nicht etwa emergente Phänomene komplexerer Strukturen sind.
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SUMMARY:Wissenschaftliche Sitzung des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse und Klassen"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ lädt ein zu einem Workshop \n„Reallabore und Transformation“ \nZeit: Freitag\, 17. November 2017\, 14.00 – 17.00  \nOrt: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Kleiner Saal (Erdgeschoss)   \n  \nEinladung und Programm \n 
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2017
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät und ihr Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\,Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) informieren und laden ein zu einer \nGemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e.V (DGLR)\,  des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)\, der Stiftung Berliner Planetarien (Archenhold Sternwarte) und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\nam Samstag\, 11. November 2017\, 10 – 14 Uhr in die Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow\, Alt-Treptow 1 – 12435 Berlin. \nEinladung und Programm
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt ihre öffentliche wissenschaftliche Plenar-Sitzung am 09. November 2017 durch zum Thema \nDie Russische Revolution 1917 in der Geschichtsschreibung\, besonders der russischen\, der letzten Jahrzehnte\nVortragender: Horst Schützler (Berlin) \nZeit: 13.30 bis 15.30 Uhr \nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Schützler studierte von 1954 bis 1958 Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er spezialisierte sich im Fachgebiet Geschichte der UdSSR.\nVon 1958 bis 1992 war er an der Fachrichtung bzw. Sektion Geschichte bzw. am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität in Lehre\, Forschung und Wissenschaftsorganisation als Assistent/Oberassistent\, ab 1971 als Dozent (1963 Promotion A\, 1978 Promotion B) und ab 1981 als ordentlicher Professor sowie 1979 bis 1990 als Leiter des Bereichs Geschichte der UdSSR und des sozialistischen Weltsystems tätig.\nEr lehrte\, forschte und publizierte zur Geschichte Russlands\, der Sowjetunion und der deutsch-russischen/sowjetischen Beziehungen. Studienaufenthalte in der Sowjetunion waren dazu hilfreich.\nThematische Schwerpunkte der letzten zwei Jahrzehnte waren die russische Historiographie zur Geschichte der Sowjetunion\, speziell zur Russischen Revolution 1917 und zur Darstellung des Großen Vaterländischen Krieges in der Geschichtsschreibung und Publizistik Russlands.\nProf. Schützler arbeitete in verschiedenen wissenschaftlichen Gremien sowie ehrenamtlich in gesellschaftlichen Funktionen\, so von 1980 bis 1990 als Vorsitzender der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft der Humboldt-Universität und zuletzt (bis März 2017) als Stellvertretender Vorsitzender der „Berliner Freunde der Völker Russlands e. V.“. Im April 2011 ehrte ihn der Präsident der Russischen Föderation\, Dmitri Medwedjew\, mit der Puschkin- Medaille.\nAbstract:\nDas Jubiläum der Russischen Revolution vor 100 Jahren steht derzeit mit vielen Veranstaltungen\, Publikationen und Medienbeiträgen im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Dabei fällt auf\, dass zumeist der Blick auf Russland\, das Geburtsland dieser Revolution\, unterbleibt. Was aber denkt\, diskutiert und schreibt man im heutigen Russland über diese Revolution und ihre weltgeschichtlichen Wirkungen?\nIm Rahmen genereller Betrachtungen zur Geschichtsschreibung wird dieser Frage schwerpunktmäßig nachgegangen. Dabei wird deutlich: Eine temporäre Rückbesinnung  auf die „Große Russische Revolution“\, in der Februar- und Oktoberrevolution sowie der Bürgerkrieg eingebunden sind\, steht in russischer Geschichtsschreibung und -betrachtung im Zeichen politisch gewollter „nationaler Aussöhnung“ zur Konsolidierung der Gesellschaft\, in der man eine Revolution nicht zulassen darf.
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften führt ihre öffentliche wissenschaftliche November- Sitzung am 09. November 2017 durch zum Thema \n  \nBig Data und das Management von Forschungsdaten in einer digital geprägten Informationsinfrastruktur\nVortragender: Peter Schirmbacher (MLS) \nZeit: 10.00 bis 12.00 Uhr \nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Schirmbacher ist Informatiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2017. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin hat er seit September 1974 mit unterschiedlichen Aufgaben in deren Rechenzentrum gearbeitet – seit 1990 als dessen Direktor\, später\, nach der Umwandlung in den Computer- und Medienservice (CMS)\, als Wissenschaftlicher Direktor. 1989 wurde er auf dem Gebiet der angewandten Informatik promoviert; 2006 erhielt er die Professur für Informationsmanagement am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität. Die Lehrtätigkeit hier setzt er auch nach der Emeritierung fort.\n25 Jahre lang hat er sich für den Aufbau und Betrieb der Computerinfrastruktur im akademischen und administrativen Bereich der Universität eingesetzt und die hierbei gewonnenen Erkenntnisse dem akademischen Nachwuchs vermittelt\, insbesondere:\nInformationsmanagement in wissenschaftlichen Einrichtungen\,\nelektronisches Publizieren und Aufbau von Repositorien sowie\nUmgang mit digitalen Forschungsdaten und Gestaltung von virtuellen Forschungsumgebungen.\nIn dem Zusammenhang hat er zahlreiche DFG- und BMBF-Projekte geleitet. Seit 1990 vertritt er die Humboldt-Universität im Verein zur Unterstützung des Deutschen Forschungsnetzes (DFN-Verein)\, seit 2011 gehört er dessen Verwaltungsrat an. In mehreren Organisationen und Arbeitsgruppen hat er mitgewirkt\, so bis heute in der HRK-Arbeitsgruppe „Zukunft der Digitalen Information in Lehre und Forschung“. Dass dabei zahlreiche Publikationen entstanden sind\, versteht sich am Rande.\nAbstract:\nDer Vortrag verfolgt das Ziel\, zunächst den Wandel der Gestaltung von Informationsinfrastrukturen in einer Wissenschaftswelt darzustellen\, die immer mehr durch die Digitalisierung und die Vernetzung geprägt ist.\nEin Teil dieser Veränderungen lässt sich am Umgang mit Forschungsdaten sehr gut dokumentieren. Es geht darum\, das allgemeine Verständnis zum Umgang mit Forschungsdaten zu wecken\, Beispiele zu bringen und auf die vielen bisher nicht gelösten Probleme hinzuweisen. Diese wären z. B. die Wahrung der Qualität von Forschungsdaten und der sie beschreibenden Metadaten\, das Forschungsdatenmanagement\, der Aufbau von Forschungsdaten-Repositories\, die Gestaltung von Informationsinfrastrukturen.\nDer Umgang mit Forschungsdaten hat drei Dimensionen: Eine wissenschaftspolitische\, eine organisatorische und eine technische Dimension. Natürlich können diese Themen teilweise nur angerissen werden\, wobei jedoch der Versuch unternommen wird\, den gegenwärtigen Stand zu beschreiben und sich andeutende Entwicklungslinien aufzuzeigen. Die einzelnen Themenkomplexe werden auf der Grundlage der Ergebnisse einer umfangreichen Befragung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Humboldt-Universität dargestellt.
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften führt ihre öffentliche wissenschaftliche November-Sitzung am 09. November 2017 durch zum Thema \n  \nErdbebengefährdung und seismische Überwachung der Istanbul-Marmara-Region in der Türkei: Historische Seismizität und neueste Messverfahren\nVortragender: Marco Bohnhoff (Potsdam) \nZeit: 10.00 bis 12.00 Uhr \nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Bohnhoff ist Leiter der Sektion 4.2 ‚Geomechanik und Rheologie‘ am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam und Professor für Experimentelle und Bohrloch-Seismologie an der Freien Universität Berlin. In seiner Forschungsarbeit beschäftigt er sich vor allem mit der skalenübergreifenden Analyse von Bruchprozessen. Schwerpunkte liegen dabei auf der induzierten Seismizität – dem Auftreten von Erdbeben durch menschliche Eingriffe in den Untergrund – und auf der Entstehung von Erdbeben entlang von tektonischen Plattengrenzen\, wie der Nordanatolischen Verwerfung.\nNach einer Ausbildung zum Energie-Elektroniker und einem Studium der Geophysik wurde er 2000 an der Universität Hamburg promoviert; 2006 folgte die Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum. 2003 kam er als Wissenschaftlicher Angestellter ans GFZ. Von 2007 bis 2009 war er im Rahmen eines Heisenberg-Stipendiums Visiting Scholar am Institut für Geophysik der Universität Stanford\, Kalifornien/USA. Prof. Bohnhoff ist zertifizierter Manager\, war von 2010 bis 2016 Leiter einer Helmholtz-Hochschulnachwuchsgruppe am GFZ und Sprecher der GFZ-Zukunftskommission von 2013 bis 2015.\nAbstract:\nDie Istanbul-Marmara-Region im Nordwesten der Türkei mit mehr als 15 Mill. Einwohnern sieht sich einer hohen Wahrscheinlichkeit für ein Erdbeben der Magnitude 7 oder stärker ausgesetzt. Um die vor einem Starkbeben ablaufenden Prozesse an einer kritisch geladenen Verwerfungszone besser zu verstehen und somit die seismische Gefährdung und das daraus abzuleitende Risiko quantifizieren zu können\, wurde in den vergangenen Jahren unter der Federführung des Potsdamer Helmholtz-Zentrums GFZ gemeinsam mit dem Türkischen Katastrophenschutz AFAD das bohrlochgestützte Erdbebenobservatorium GONAF errichtet. GONAF-Messdaten liefern nun wichtige Information und erlauben\, potenzielle Erdbebenszenarien abzuleiten.\nDer Vortrag gibt eine Übersicht über die laufenden Forschungsaktivitäten und den aktuellen Kenntnisstand zum Thema und setzt die aktuellen Forschungsarbeiten in den Kontext zu historischer Seismizität in der Region.
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SUMMARY:Kolloquium: „Technische Bildung und berufliche Orientierung im Wandel ...
DESCRIPTION:Am 13. Oktober 2017 führt die Leibniz-Sozietät ein öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema \n „Technische Bildung und berufliche Orientierung im Wandel – Rückblicke\, Einblicke\, Ausblicke“\nanlässlich der Verabschiedung von Vizepräsident Bernd Meier aus dem aktiven Hochschuldienst\n \nZeit: 14.00 bis 17.00 Uhr \nOrt: Hörsaal 2\, Haus 6\, Campus Griebnitzsee\, Universität Potsdam\, August-Bebel-Str. 89\,\n14482 Potsdam \nEinladung und Programm im Flyer
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SUMMARY:Abendveranstaltung der Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf
DESCRIPTION:Am gleichen Tag wie die Veranstaltungen der Leibniz-Sozietät in Zusammenarbeit mit der Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf findet \nam 12.10.2017  um 17:30 Uhr eine Abendveranstaltung statt. \nMLS Dr. Reinhold Zilch spricht zum Thema \n“Der Kaulsdorf-Biesdorfer Rübenzuckeranbau und seine Folgen für einen geordneten Umweltschutz”\nVeranstaltungsort: Stadtteilzentrum  Biesdorf\, Alt-Biesdorf 15\, 12683 Berlin (Anmeldung: s. www.stiftung-schloss-biesdorf.de/aktuell/) \nKurzes Exposé des Vortrages
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SUMMARY:Plenarveranstaltung in Kooperation mit der Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V.
DESCRIPTION:Am 12. Oktober 2017 findet ein Kolloquium in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie und dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie in der Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V.statt \nzum Thema \n“Historisches und Aktuelles zur Arzneimittelforschung“ zu Ehren von Peter Oehme anlässlich seines 80. Geburtstages\n13.30 bis 18.00 Uhr \nEinzelheiten und Programm finden Sie im Flyer \nOrt: Schloss Biesdorf\, Vortragssaal\, Alt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin; \nStiftung Ost-West-Begegnugsstätte Schloss Biesdorf e.V.
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DESCRIPTION:Am 12. Oktober 2017 findet eine Plenarveranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf statt zum Thema \nMartin Luther. Historische Leistung\, Wirkung und Wertung – 500 Jahre nach Beginn der Reformation.\nVortragender: Adolf Laube (MLS) \nEinzelheite finden Sie im aktuellen Flyer\, \nOrt: Schloss Biesdorf\, Vortragssaal\, Alt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin; \nStiftung Ost-West-Begegnugsstätte Schloss Biesdorf e.V. \nZeit: 10.00 bis 12.00 Uhr \nC.V.:\nProf. Laube ist Historiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1994. Nach dem Studium arbeitete er neun Jahre lang als Redakteur der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft in Berlin und wurde 1963 nach außerplanmäßiger Aspirantur zum Dr. phil. promoviert. Ab 1967 war er an der Akademie der Wissenschaften der DDR tätig: ab 1967 als Forschungsgruppenleiter\, nach der Promotion zum Dr. sc. (1971) als Bereichsleiter am Zentralinstitut für Geschichte. 1975 wurde er zum Professor ernannt.  1987-1989 fungierte er als Stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs Gesellschaftswissenschaften\, 1990 als gewählter Sekretär für Sozial- und Geisteswissenschaften der AdW.\nNach der Abwicklung der AdW war er zunächst zwei Jahre lang Projektleiter bei KAI e.V. Ab 1993 bis zum Ruhestand (1998) arbeitete er am Institut für Historische Theologie der Universität Halle-Wittenberg. Aus seiner Feder stammen zahlreiche Publikationen im In- und Ausland zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit\, zur Geschichte der Reformation und des Bauernkrieges\, darunter eine achtbändige Edition von Flugschriften für und gegen die Reformation.\nAbstract:\nBei historischen Jubiläen wird in der Regel aus dem zu gedenkenden Ereignis das herausgefiltert bzw. hineininterpretiert\, was zeitgenössischen Belangen dient. Der Vortrag wendet sich hingegen dem historischen Ereignis selbst zu\, fragt\, worum es vor 500 Jahren ging und warum dabei vorrangig Luthers zu gedenken ist. Gefragt werden wird nach den gesellschaftlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen für die historischen Wirkungen Luthers\, nach den bis heute wirkenden umstürzenden und für die katholische Kirche nach wie vor inakzeptablen Elementen in Luthers Theologie\, nach seinen unmittelbar gesellschaftlich-politischen Reformvorstellungen\, nach der unterschiedlichen Rezeption seiner Auffassungen in der Reformationsbewegung\, nach den Gründen für sein eigenes Verhalten in der Bewegung\, seine Parteinahme gegen die kämpfenden Bauern und für die Fürsten\, im Unterschied zu anderen reformatorischen Theologen wie etwa Thomas Müntzer. Gewürdigt wird Martin Luther – bei aller persönlichen und zeitgebundenen Widersprüchlichkeit – als Auslöser eines historischen Umbruchs\, dessen wir auch nach 500 Jahren noch zu Recht gedenken.
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SUMMARY:Gemeinsame Tagung der Leibniz-Sozietät\, des Alfred Wegener Instituts-Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und des Deutschen Arktisbüros
DESCRIPTION:Die  Leibniz-Sozietät\, das Alfred Wegener Instituts-Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung – und das Deutsche Arktisbüro führen am 05. Oktober 2017 eine gemeinsame Tagung zum Thema durch \nDie Arktis in der globalisierten Welt\nDas wissenschaftliche Programm wird in Kürze bekannt gegeben; die Einladung geht gesondert zu. \nZeit: 10.00 bis 18.30 Uhr \nOrt: Hörsaal Haus H\, Wissenschaftspark Albert Einstein\, Telegrafenberg\, 14473 Potsdam \nAnmeldungen nimmt entgegen Frau Sabine Helbig (e-mail. Sabine.Helbig@awi.de). \nProgramm \ns.a. Ankündigung des German Arctic Office
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SUMMARY:Jahrestagung der Leibniz-Sozietät 2017
DESCRIPTION:Die Jahrestagunjg der Leibniz-Sozietät 2017 findet statt zum Thema \nMigration und Interkulturalität\nam 05. Oktober 2017 von 10.00 Uhe bis 18:30 Uhr im Medizincampus Berlin-Buch\, Max Dellbrück-Centrum für Molekulare Medizin (Axon 2) in Robert-Rössle-Straße 10\, 13125 Berlin-Buch \nProgramm und Veranstaltungsdetails sind im aktuellen Flyer (Stand 01.10.2017) enthalten. \nAbstract zur Veranstaltung
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SUMMARY:Diskussionsveranstaltung „Transformation – Digitalisierung – Arbeit“
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis “Gesellschaftsanalyse” lädt ein zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema \n„Transformation – Digitalisierung – Arbeit“ \nam Freitag\, 22. September 2017\, 09.45 – 13.30\, \nOrt: HTW\, Wilhelminenhofstr. 75 A\, 12459 Berlin\, Hörsaal G 002 \nZu Inhalt und Ziel schreibt der Arbeitskreis: \nIm thematischen Anschluss an die kürzlich erschienen Buchpublikation „Digitalisierung und Transformation” (Abhandlungen Band 49) wird ein Schwerpunkt vertiefend und weiterführend aufgegriffen: War es Anspruch der Publikation\, sich vollziehende Digitalisierungsprozesse hinsichtlich ihrer Konsequenzen für Transformation zu untersuchen\, so werden nun auf Basis neuer Forschungsergebnisse insbesondere die komplexen Veränderungen in der Arbeitswelt (Arbeit 4.0) aufgegriffen. Sie betreffen Dimensionen der Strukturierung der Arbeitskraft\, der Arbeitsorganisation wie Inhalte und Wahrnehmungen\, Interpretationen der Arbeit. Was voll-zieht sich in der Arbeitswelt\, wie wird die Gesellschaft insgesamt beeinflusst\, welche Gestal-tungsmöglichkeiten und Gestaltungsherausforderungen ergeben sich? \nEinladung und Programm
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SUMMARY:Tagung der Arbeitskreise „Emergente Systeme“ und „Gesellschaftsanalyse und Klassen“
DESCRIPTION:Die Arbeitskreise „Emergente Systeme“ und „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ führen eine gemeinsame öffentliche wissenschaftliche Tagung am 21. /22. September 2017 durch. \nEinzelheiten und wissenschaftlichers Programm werden in Kürze bekannt gegeben. \nOrt: Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin
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SUMMARY:Tagung des Instituts für Design Science  München in Kooperation mit der HTW Berlin\, dem Bertalanffy-Zentrum Wien und der Leibniz- Sozietät
DESCRIPTION:September 2017\n\nEine gemeinsame Tagung des Instituts für Design Science  München in Kooperation mit der HTW Berlin\, dem Bertalanffy-Zentrum Wien und der Leibniz- Sozietät fondet zum Thema\n \n„Rationale und irrationale Diskurse im Zeitalter der Digitalisierung“\nfindet am 21. September 2017 von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Hochschulr für Technik und Wirtschaft in 12459 Berlin\, Wilheminenhofstr. 75A\, Hörsaal G002 statt. \nEinladung und Programm \n 
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SUMMARY:September-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die September-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät wird am 14. September 2017 als öffentliche wissenschaftliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung durchgeführt zum Thema\n \n\n\nDie Genese sedimentären Edelopals.\nVortragender: Hennes Obermeyer (MLS) \n13.30 bis 17.00 Uhr \nOrt: BVV-Saal\, Berlin\, Rathaus Tiergarten \nC.V.:\nDr. Obermeyer ist Geologe und seit 2017 Mitglied der Leibniz Sozietät. Er studierte von 1981 bis 1987 an der Universität (T.H.) Karlsruhe. Anschließend arbeitete er zunächst als Hydrogeologe und Umweltgeologe. Die Promotion erfolgte auf der Basis einer Industriedissertation an der Universität Heidelberg 1995. Seine Tätigkeit als Freelancer führte ihn quer durch alle geowissenschaftlichen Fachgebiete und um die ganze Welt. Seiner Ansicht nach ist „die Beschäftigung mit dem Planeten Erde zu schön\, um sich nur auf Teilaspekte zu kaprizieren“ So pflegt er in seinen geowissenschaftlichen Projekten ganzheitliche Ansätze\, die stets auch Individuum und Gesellschaft einbeziehen.\nHeute ist Dr. Obermeyer wissenschaftlicher Leiter und Vorstand eines genossenschaftlichen Instituts für Geo- und Materialwissenschaften.\nAbstract:\nWeit verbreitet ist die Vorstellung\, Opal würde aus stagnierenden Grundwässern ausfallen\, die infolge Verdampfung an Silikat übersättigt sind. Das erfordert sehr lange Bildungszeiträume. Dieser Vorstellung widersprechen nicht nur fundamentale chemische und mineralogische Gesetze\, sondern auch Opalfunde in rezenten Böden sowie erfolgreiche Versuche\, Edelopal im Labor zu züchten.\nMikroskopische und elektronenmikroskopische Untersuchungen an opalführenden Goethit-Konkretionen (boulder opal) zeigen\, daß die Konkretionen und der Opal gleichzeitig entstanden sind. Ein derartiger Entstehungsprozess setzt die Oxidation von Pyrit voraus. Geländebefund und Modellrechnungen unterstützen folgendes Genesemodell:\nOpal ist das Nebenprodukt eines Redox-Prozesses\, bei dem das Mineral Pyrit/Markasit durch artesisch aufsteigendes Grundwasser (Temperatur 60 bis 90°C\, pH 9\,5-11\, Silicium-Gehalt > 120 mg/l) zu Goethit oxidiert wird. Durch die pH-Verschiebung wird das Löslichkeitsprodukt des Opal schlagartig überschritten\, und Opal fällt kolloidal aus. Eisenhydroxid in kolloidaler Form\, später als Goethit mineralisiert\, umgibt den Opal und schützt ihn.\nDie Bedingungen für einen solchen Prozess sind im Großen Artesischen Becken (GAB) Australiens gegeben: Pyrit und Markasit sind in euxinischen Sedimenten entstanden. Das alkalische temperierte Grundwasser entstammt den im GAB versenkten Tonen\, die auf tektonische Kompression empfindlich mit der Abgabe von Wasser reagieren.\nDie Opallagerstätten sind an fossilen mount springs und tiefreichenden Verwerfungen orientiert.  Damit geben sich Ansätze zur regionalen Exploration. Kleinräumig können die opalführenden Horizonte durch Lokalisierung der Goethit-Boulder mit dem Georadar erkannt werden.\nDas Genesemodell impliziert nicht nur kurze Bildungszeiträume\, es lässt auch erkennen\, daß die Opalisierung geeigneter Sedimente zu unterschiedlichen Zeiten erfolgt ist und rezent nicht abgeschlossen sein muss.
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SUMMARY:September-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften führt ihre öffentliche wissenschaftliche September-Sitzung am 14. September 2017  durch zum Thema: \n  \nDas Bildungssystem der Fahranfängervorbereitung – von der intuitiven zur evidenzbasierten Systemsteuerung.\nVortragender: Dietmar Sturzbecher (MLS) \n10.00 bis 12.00 Uhr \nOrt: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Sturzbecher ist Psychologe und Soziologe sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2017. Nach dem Lehramtsstudium (Mathematik\, Physik) an der Humboldt-Universität zu Berlin arbeitete er bis 1985 als Diplomlehrer und als Dozent für Mathematikdidaktik in der Lehrerfortbildung. Dem folgte ein Promotionsstudium an der Akademie für Pädagogische Wissenschaften zu Berlin. Zwischen 1988 und 1991 war er tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehung (Berlin) und als Abteilungsleiter am Institut für Familie und Sozialpädagogik (Berlin).\n1991 erhielt er ein Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und einen Lehrauftrag an der Freien Universität Berlin. Gleichzeitig wirkte er an der Gründung des Instituts für angewandte Familien-\, Kindheits- und Jugendforschung e. V. – heute ein An-Institut der Universität Potsdam – mit\, das er seitdem nebenamtlich leitet. Seit 1993 ist er in unterschiedlichen Funktionen hauptamtlich an der Universität Potsdam tätig\, wo er sich 1996 habilitierte. 2005 wurde er zum außerplanmäßigen Professor für Familien-\, Jugend- und Bildungssoziologie an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam ernannt.\nAbstract:\nDas System der Fahranfängervorbereitung beinhaltet „alle Bedingungen und Maßnahmen\, die vom Gesetzgeber rechtlich vorgegeben oder darüber hinaus im kulturellen Kontext gezielt bereitgestellt und genutzt werden\, um das selbstständige\, sichere und eigenverantwortliche Fahren eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr zu erlernen und das dafür erforderliche Wissen und Können nachzuweisen.“ Wichtige Elemente dieses Systems sind die Fahrschulausbildung\, die Fahrerlaubnisprüfung und die protektiven Sonderregelungen für Fahranfänger. Theoretisch gesehen\, stellt das System der Fahranfängervorbereitung ein Bildungssystem dar\, für das wissenschaftlich begründete Steuerungsprinzipien und pädagogisch-psychologische Steuerungsinstrumente des allgemeinbildenden Schulsystems adaptiert werden sollten (z. B. eine evidenzinformierte Steuerung und eine curriculumbasierte Ausbildung).\nEin Blick in die Geschichte der Fahranfängervorbereitung zeigt jedoch\, dass diese bis in die 2000er Jahre eher intuitiv und sporadisch unter dem Druck des Unfallgeschehens gesteuert wurde; ein verkehrspolitischer Diskurs zur evidenzbasierten Optimierung der Fahranfängervorbereitung kommt nur langsam in Gang. Gleichzeitig sind Indizien dafür erkennbar\, dass die an ihre Grenzen gelangte neokorporatistische Systemsteuerung mit den aus einer evidenzbasierten Steuerung resultierenden Entwicklungserfordernissen kollidiert. Als Zwischenbilanz ist zu konstatieren\, dass durch den Wechsel von der Input- zur Outputsteuerung und die Wirkungsorientierung der „Empirischen Wende“ mittlerweile einzelne Elemente der Fahranfängervorbereitung evidenzinformiert weiterentwickelt werden. Bisher ist es allerdings noch nicht ausreichend gelungen\, die Systemelemente in diesem Prozess zu verschränken.
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SUMMARY:September-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen September-Sitzung am 14. September zum Thema: \nAerosol-Wolken-Wechselwirkungen im Klimasystem der Erde –\nVersuch einer kritischen Bestandsaufnahme\n\n\nVortragender: Olaf Hellmuth (MLS)\n \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal\, Berlin\, Rathaus Tiergarten \nC.V.:\nDr. Hellmuth ist Meteorologe und seit 2017 Mitglied der Leibniz-Sozietät. Er studierte von 1980 bis 1987 Physik und Meteorologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Danach arbeitete er bis 1990 als Satellitenmeteorologe und Flugwetterberater im meteorologischen Dienst der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung der NVA\, anschließend an der Satellitenbodenstation des Instituts für Kosmosforschung der AdW der DDR sowie in einem neu gegründeten Technologieunternehmen für Geoinformatik. Seit 1996 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig. Von 1985-2010 war er mit Lehraufgaben auf dem Gebiet der angewandten und theoretischen Meteorologie beauftragt.\nEr ist Mitglied des Deutschen Nationalen Komitees der International Association for the Properties of Water and Steam (IAPWS) sowie des Joint Committee on the Properties of Seawater (JCS). Neben Publikationen zur Turbulenzmodellierung\, Aerosolphysik und Feuchtemetrik arbeitet er an einer Review-Serie zur atmosphärischen Aerosolbildung\, von der die ersten vier Bände erschienen sind. \nAbstract:\nDas Wettergeschehen auf der Erde ist Teil einer atmosphärischen Energiekaskade\, die durch den Netto-Export von Entropie von der Atmosphäre in das Weltall angetrieben wird. Obwohl die Gesamtmasse des atmosphärischen Wassers nur etwa 2\,5 Milliardstel der Masse der Erdatmosphäre ausmacht\, spielt Wasser durch seine speziellen Eigenschaften eine Schlüsselrolle als Energietransformationsmedium.\nWasser kommt in der Atmosphäre in allen drei Aggregatzuständen – sowohl in stabiler als auch in metastabiler Form – vor. Wolken als kondensierte Wasserphase stellen ein sensibles Kettenglied in der Homöostase des Erdklimas dar und können sowohl Teil klimastabilisierender als auch\n-destabilisierender Rückkopplungen sein. Aerosole fungieren als Katalysatoren für die Wolkenbildung und sind damit ein Teil der Prozesskette der Phasenumwandlungen des Wassers in der Atmosphäre.\nIm ersten Teil des Vortrages werden die grundlegenden Elemente der atmosphärischen Energiekaskade\, physikalische Aspekte der Wolkenphänomenologie sowie die daraus resultierenden Rückkopplungswirkungen von Wolken im Klimasystem diskutiert. Der zweite Teil ist den katalytischen Wirkungen von Aerosolen für die Hydrometeorbildung\, Aerosol-Wolken-Wechselwirkungen sowie der Prozessbeschreibung in Atmosphärenmodellen gewidmet. Im dritten Teil des Vortrages wird das Problem der “Imponderablen” bei der Modellierung von Aerosol-Wolken-Wechselwirkungen auf klimatologischen Raum- und Zeitskalen behandelt. Anhand von ausgewählten Beispielen wird demonstriert\, dass es aufgrund des nach wie vor unzureichenden Signal-Rauschverhältnisses globaler Monitoring-Systeme für Aerosole und atmosphärisches Wasser derzeit unmöglich ist\, Aerosol-Wolken-Wechselwirkungen hinreichend genau zu quantifizieren. Der Vortrag endet mit spezifischen Schlussfolgerungen für die Beobachtung und Modellierung von aerosoldynamischen und wolkenmikrophysikalischen Prozessen.
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DESCRIPTION:Das Plenum der Leibniz-Sozietät lädt ein zum traditionellen Leibniz-Tag 2017 für den 29. Juni 2017 nach Berlin. \nOrt: Archenhold Sternwarte Berlin \nProgramm (Stand 23.02.2017):\n \n10.00-10.10 Uhr       Begrüßung\n10.10-10.40              Nekrologe\n10.40-11.25              Bericht des Präsidenten\n11.25-12.30              Vorstellung der zugewählten Mitglieder\n12.30-14.00              Pause\n14.00-14.30              Musikalische Darbietung\n14.30-15.00              Auszeichungen und Übergabe der Urkunden\n15.00-15.45              Festvortrag:\nAli Mehmet Selâe Şengör (MLS): „Erdbeben-Risiko und Geologie in Europa“\n16.00                        Cocktail
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse und Klassen“
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse und Klassen“ veranstaltet seine öffentliche wissenschaftliche Sitzung am 23. Juni 2017 als Workshop zum Thema\n \nWorkshop Transformationsforschung\n14.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal
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SUMMARY:Juni-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Juni-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät wird am 08.06.2017 als öffentliche wissenschaftliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung durchgeführt zum Thema\n \n\n\nDr. Sigmund Jähn\,  Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät:\n \n„Deutsche Beiträge zur Raketenentwicklung und Raumfahrt“\n\n             \n \n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal\, Berlin\, Rathaus Tiergarten \nC.V.:\nDr. Sigmund Jähn ist Ehrenmitglied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Er war (vom 26. August bis 3. September 1976) der erste Deutsche im Weltraum auf den sowjetischen Raumfahrzeugen SOJUS 31\, SALUT 6 und SOJUS 29.\nNach der Ausbildung zum Jagdflieger der Nationalen Volksarmee der DDR (NVA) und dem Besuch der Militärakademie der sowjetischen Luftstreitkräfte bei Moskau arbeitete er von 1970 bis 1976 als Inspekteur für Flugsicherheit im Kommando Luftstreitkräfte/Luftverteidigung der NVA\, bis er im Kosmonauten-Ausbildungszentrum bei Moskau zum Raumfahrer ausgebildet wurde.\n1985 wurde er am Zentralinstitut für Physik der Erde der Akademie der Wissenschaften der DDR in Potsdam zum Dr. rer. nat. promoviert\, 1986 zum Generalmajor ernannt.\nSeine Kenntnisse und Kontakte stellt er seit 1990 für die Zusammenarbeit des russischen Kosmonauten-Ausbildungszentrums bei Moskau mit europäischen Partnern zur Verfügung: bis 1993 für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Köln) und seitdem für die Europäische Weltraum-Agentur (ESA).\nAbstract:\nDie unter dem Thema zusammenfassbaren Aktivitäten deutscher Staaten vereinigen – präzise betrachtet – theoretische Grundlagen\, die Konstruktion und den Bau von Raketen sowie von Raumschiffen\, die sich  über viele\, politisch auch wechselvolle Jahrzehnte erstrecken.\nDer Leitgedanke umfasst mehrere Zeitepochen und Gebiete: eigentlich mit der Waffentechnik des Mittelalters beginnend\, über die Beiträge des Deutschen Reichs bis 1933 – 1945 reichend\, bis 1990 in der Bundesrepublik Deutschland sowie der Deutschen Demokratischen Republik und  ab 1990 in Deutschland fortgeführt.\nSetzen wir in der Periodisierung als markantes Entwicklungskriterium das Rückstoßprinzip für das Grundkonzept der Weltraumfahrzeuge\, sind  das Jahr 1880 und Hermann Ganswindt anzuführen. Wählen wir als  wesentliches Element des Baues und Antriebs einer  Rakete den flüssigen Treibstoff\, ragen Hermann Oberth und sein Entwurf einer mit Ethanol und Sauerstoff betriebenen Rakete aus dem Jahr 1917 heraus. Das sind lediglich zwei signifikante Beispiele aus einer Entwicklungsreihe. Wie auch immer: die deutschen Beiträge zur Raketenentwicklung und Raumfahrt sind vielfältig\, außerordentlich umfangreich und – auf die Gesamtentwicklung   bezogen – höchst bemerkenswert.\nÜber die Motive und die – über das Wissenschaftlich-Technische hinausreichenden – Ziele in den einzelnen Epochen und deren politische Konstellationen (bis zur favorisierten militärischen Nutzung) wäre gesondert zu befinden. Mit diesen Aspekten befasst sich mehr oder minder systematisch eine Fülle lesenswerter bis vorzüglicher Publikationen auf unterschiedlichen Anspruchsniveaus.\nDer Vortrag wählt\, diese Gegebenheiten einrechnend\, einen anderen Ansatz. Er betont\, auf der Basis teils aus privaten Sammlungen stammenden\, dem Referenten persönlich übereigneten Materials\, die bildliche Darstellung der historischen Entwicklung\, verbindet sie mit dem unmittelbaren Erleben und dem subjektiven Empfinden in der Etappe der bemannten Raumflüge. Wissenschaftler der DDR entwickelten in dieser Phase die Multispektralkamera MKF 6\, die in hervorragender Weise zur kosmischen Fernerkundung der Erde beitrug. Die DDR nahm erfolgreich am Interkosmosprogramm der Sowjetunion teil und war – neben der ESA – als internationaler Partner am Projekt Mars-Sonde Fobos beteiligt.\nDie Interpretationen mit gewinnenden und anregenden Bildbelegen reichen von den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts über den ambivalenten Abschnitt von 1930 – 1945\,  die Nachkriegszeit\, die Phasen der Internationalisierung in den 60er Jahren\, das INTERKOSMOS-Programm\, die ESA bis in die Gegenwart.
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SUMMARY:Juni-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften führt ihre Juni-Sitzung am 08.06.2017 als öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema: \nDer Mensch zwischen Individualität und Kulturalität\n\n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal\, Berlin\, Rathaus Tiergarten \nAblaufplan der Veranstaltung\nEinführung\nDrei wissenschaftliche Vorträge à 20 Minuten:\nIm Mittelpunkt stehen kulturtheoretische Aspekte des Themas „Mensch“.\nModeration: Vizepräsidentin Prof. Dr. Dorothee Röseberg \nProf. Dr. Hubert Laitko\nCultural Turn. Kulturwissenschaften – Phänomen und Begriff \nProf. Dr. Rainer Schimming\nWas ist der Mensch? Perspektive der philosophischen Anthropologie \nPD Dr. Kerstin Störl\nAnthropologische Konstanz und kulturspezifische Variabilität \nSchlußwort:\nProf. Dr. Hans-Otto Dill\nSchlußwort und Rückblick auf Tätigkeit als Klassensekretar \nVerabschiedung des Klassensekretars Prof. Dr. Hans-Otto Dill\nNeuwahl des Klassensekretars\nWahlleiter: Prof. Dr. Jürgen Hofmann \n Abstracts und Kurzvitae der Referenten\n \nProf. Dr. Hubert Laitko: Cultural Turn. Kulturwissenschaften – Phänomen und Begriff\nDie Wissenschaftsgebiete\, die in der DDR einheitlich als „Gesellschaftswissenschaften“ galten\, wurden mit der Übernahme der in der Bundesrepublik üblichen Nomenklatur in die beiden Rubriken „Geistes­wissenschaften“ und „Sozialwissenschaften“ aufgeteilt\, ohne dass dieser Übergang von einer monoli­thischen zu einer dualen Einordnung\, der die durchgehende Elimination marxistischer Begrifflichkeiten begleitete\, wissenschaftstheoretisch problematisiert worden wäre. So wurde dieser Vorgang nicht sel­ten als bloße Umetikettierung aufgefasst. In dieser Zeit war in der westlichen Wissenschaftsszenerie jedoch bereits ein umfassender konzeptualer und methodologischer Wandel im Gange\, der als cultural turn oder „kulturalistische Wende“ bezeichnet wurde und nicht nur eine Fülle neuartiger Forschungs- und Lehrgebiete entstehen ließ\, sondern auch das Selbstverständnis und die Arbeitsweise zahlreicher traditionell etablierter Disziplinen tangierte. Zunächst forderte dieser turn vor allem die Geisteswis­senschaften heraus und erschütterte ihre Identität\, dehnte sich aber auch auf die Sozialwissenschaften aus\, erodierte die Grenzlinien zwischen Geistes- und Sozialwissenschaften und ließ schließlich auch die Natur- und Technikwissenschaften nicht unberührt.\nZwei miteinander verflochtene Megatrends kennzeichnen dieses Geschehen: Erstens nimmt die Zahl der Gebiete zu\, die sich selbst als Kulturwissenschaften betrachten oder als solche betrachtet werden; zweitens werden die Wissenschaften – einerlei\, ob sie sich als Kulturwissenschaften sehen oder nicht – selbst als Kulturen sui generis aufgefasst\, eine Tendenz\, die in der Konjunktur von Termini wie „Wis­senschaftskultur“ bzw. „Wissenskultur“ zum Ausdruck kommt. Der cultural turn in der Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung der Wissenschaft geht mit zahlreichen weiteren turns (communicative\, dis­cursive\, linguistic\, performative\, pictorial/iconic\, practical etc.) einher\, deren Beziehungen zum cultural turn weitgehend ungeklärt sind. Die hochgradige Unübersichtlichkeit der Situation wird institutionell durch die vom Bologna-Prozess stimulierte Vervielfachung der Studiengänge / Fachrichtungen an den Universitäten und Hochschulen noch weiter gesteigert. Das alles fordert zu einer vertieften Selbstref­lexion der Wissenschaft heraus; dieses Desiderat kollidiert indes mit dem institutionellen Niedergang der Potenziale\, deren Aufgabe in dieser kritischen Selbstreflexion bestehen könnte (Wissenschaftsphi­losophie\, Wissenschaftsforschung usw.).\nDer Vortrag bezieht sich auf einen Aufsatz des Referenten: Kultur – Wissenschaft – Kulturwissenschaft – Wissenschaftskultur. Ein Begriffspuzzle. In: Brücken bauen. Kulturwissenschaft aus interkultureller und multidisziplinärer Perspektive. Festschrift für Dorothee Röseberg zum 65. Geburtstag. Hrsg. von M.-Th. Mäder\, Ch. Metzger\, S. Neubert\, A. P. Oloukpona-Yinnon & L. Schellenberg. Transcript Verlag: Bielefeld 2016\, S. 19-41. \nKurzvita:\nHubert Laitko ist Wissenschaftshistoriker und gehört der Leibniz-Sozietät seit 1994 an. Nach dem Stu­dium der Journalistik und der Philosophie in Leipzig und einer planmäßigen Aspirantur für philosophi­sche Fragen der Naturwissenschaft an der HU Berlin (Promotion 1964) war er von 1964 bis 1969 als Assistent und Oberassistent am Institut für Philosophie der HU und von 1969 bis 1991 als wissenschaft­licher Mitarbeiter\, Forschungsgruppenleiter und Bereichsleiter am Institut für Theorie\, Geschichte und Organisation der Wissenschaft (ITW) der AdW der DDR zu Berlin tätig. Von 2007 bis 2014 war er Lehr­beauftragter für Geschichte der Naturwissenschaft im Studiengang „Kultur und Technik“ an der Bran­denburgischen Technischen Universität Cottbus. Er ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Ge­sellschaft für Wissenschaftsforschung e.V. (Berlin).\nAls Herausgeber\, Mitherausgeber\, Autor oder Mitautor war er an über 300 Buch- und Zeitschriften­publikationen beteiligt. \nProf. Dr. Rainer Schimming: Was ist der Mensch? Perspektiven der Philosophischen Anthropologie\nDie Aufforderung „Mensch\, erkenne dich selbst!“ kann sich an ein Individuum\, ein Kollektiv oder aber die ganze Menschheit richten. Letzteres\, d.h. das Selbstverständnis des Menschen als Gattung\, ist die Perspektive der Philosophischen Anthropologie. Im engeren Sinne fragt sie nach dem Wesen des Men­schen. Darüber ist man bis heute uneins. Wir stellen einige Wesensbestimmungen vor und favorisieren die Exzentrizität des Menschen im Sinne von Helmuth Plessner. \nKurzvita:\nAb 1964 Studium der Mathematik an der Universität Leipzig\, 1971 Promotion und 1979 Habilitation dort. Von 1981 an Dozent für Analysis an der Universität Greifswald\, ab 1996 Professor dort. For­schungsgebiet Mathematische Physik\, einschließlich Allgemeiner Relativitätstheorie. Etwa 100 Veröf­fentlichungen. Lehre außerdem in Geometrie und Mathematischer Biologie. Post-Doc-Aufenthalte 1975/76 in Kiew und 1986 am Einstein-Laboratorium in Potsdam. Seit 2004 Mitglied der Leibniz-Sozi­etät. Im Ruhestand verstärkte Hinwendung zu philosophischen Problemen der Mathematik und Na­turwissenschaften. \nPD Dr. Kerstin Störl: Anthropologische Konstanz und kulturspezifische Variabilität\nDas Thema „Mensch“ kann von den unterschiedlichsten Fachdisziplinen aus betrachtet werden. Hier wird eine linguistisch-kulturwissenschaftliche Perspektive unter Bezugnahme auf die mentalen Reprä­sentationen versucht. Menschliche Individuen besitzen gemäß ihrer biologischen Konstitution gemein­same Merkmale\, haben aber auch übereinstimmende psychische und soziale Eigenschaften. Anderer­seits gibt es so viele Differenzen zwischen den Individuen\, dass man jeden Menschen als einmalig und unverwechselbar charakterisieren kann. Zwischen den beiden Extremen „allgemein-menschlich“ und „individuell“ versucht der einzelne Mensch sich an bestimmten Gruppen zu orientieren\, die kulturspe­zifisch variabel sind. Dabei ist zu beobachten\, dass eigenes kulturspezifisches Verhalten häufig als all­gemein-menschlich interpretiert wird\, was in der Regel mit der Ignoranz fremder Kulturen einhergeht. Beispiele und Hintergründe verschiedener Kulturen sollen die Problematik erhellen und zur Beantwor­tung der Frage führen: Warum wird häufig als anthropologische Konstante interpretiert\, was eher in­dividuell oder kulturspezifisch variabel ist? \nKurzvita:\nStudium der Hispanistik und Anglistik in Berlin und Havanna. 1984 Promotion zur hispanistischen Sprachwissenschaft. 1996 Habilitation auf dem Gebiet der Romanischen Philologie. Gastprofessuren an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald\, der Technischen Universität Berlin\, der Universität Rostock und an der Universität Paderborn. Zurzeit Lehrauftrag zur Kulturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle.\nLehre\, Forschung und Publikationstätigkeit zur Romanistik\, Linguistik\, Übersetzungswissenschaft\, Eth­nolinguistik\, Lateinamerikanistik\, Altamerikanistik sowie zur Kultur- und Kommunikationswissenschaft. Interdisziplinäre Anknüpfungspunkte an Philosophie und Psychologie. Vorträge und Feldforschungen in Peru\, Bolivien\, Kolumbien\, Kuba\, Kamerun u. a. Herausgabe der Buchreihen „Sprachen\, Gesellschaf­ten und Kulturen in Lateinamerika“ und „Stil: Kreativität – Variation – Komparation“.\nStellvertretende Klassensekretarin für Geistes- und Sozialwissenschaften in der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. Amtierende Leiterin der Arbeitsstelle „Diversität und Hybridität im Kon­text von Kultur\, Sprache und Kommunikation“ an der Technischen Universität Berlin. Mitglied der Quechua-Forschungsgruppe „Rimasqa Rimana“ der Freien Universität Berlin sowie der „Grupo de E­studos e Pesquisas em Metalexicografia e Lexicografia“ der Universidade Federal do Rio Grande do Sul\, Brasilien.
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SUMMARY:Juni-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften führt ihre Juni-Sitzung am 08.06.2017 als öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema: \nDarwins „Mysterium der Mysterien“ und die Höhlenzikaden Hawai’is\n\nVortragender: Andreas Wessel (Berlin)\n \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal\, Berlin\, Rathaus Tiergarten \nC.V.:\nAndreas Wessel studierte Biologie an der Humboldt-Universität zu Berlin\, wobei ihm Günter Tembrock (1918-2011) zum wichtigsten Lehrer wurde. Nach einem Stipendium im Rahmen eines DFG-Graduiertenkollegs war er 2002-2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Naturkunde (damals noch Teil der Humboldt-Universität). Es folgten kurzfristige Anstellungen\, Lehraufträge und Professurvertretungen an den Universitäten Münster\, Siegen\, Jena und Hamburg. Seit 2013 ist er freiberuflich als wissenschaftlicher Autor und Publizist in Berlin tätig.\nNeben Fragen der Geschichtlichkeit von Organismen beschäftigt ihn auch die Geschichte der Biologie\, hierbei angeregt und angeleitet durch Ilse Jahn\, Ernst Mayr und Rolf Löther. Seine fachwissenschaftliche Forschung beschäftigt sich mit der Evolution von Insekten.\nAbstract:\nIm zweiten Satz seines epochalen Werkes On the Origin of Species (1859) bezeichnet Charles Darwin die Entstehung von Arten als das „Mysterium der Mysterien“\, auf das er einiges Licht zu werfen gedenke. Obzwar nun Origin ohne Zweifel zahlreiche Antworten auf Fragen der damaligen Naturforschung bot (und gleichzeitig unzählige Fragen aufwarf\, die uns bis heute beschäftigen)\, hat sich Darwin um das titelgebende Problem herumgedrückt: wie denn nun neue Arten entstünden – und was denn Arten überhaupt seien. Das „Artproblem“ steht seitdem als Grundfrage der Evolutionsbiologie in ständigem an- und abschwellenden Disput.\nPraktische Probleme des Studiums der Entstehung neuer Arten in der Natur sind die für den Vorgang benötigte Zeit und die Einmaligkeit jeder Artaufspaltung. Im Vortrag wird erläutert\, inwieweit Insekten\, die in den Lavahöhlen Hawai’is leben\, ein Fallbeispiel für schnelle Anpassungswechsel und schnelle Artaufspaltung durch sogenannte Gründereffekte liefern könnten. Das Beispiel wird auch genutzt\, um das Verhältnis von Beobachtung\, Experiment und Theorie zu beleuchten.
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SUMMARY:Kolloquium Energiewende 2.0
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt in Kooperation mit dem Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (VBIW) ein öffentliches Kolloquium durch zum Thema \nEnergiewende 2.0\nKonzeption \nProgramm \nOrt: BVV-Saal\, Rathaus Tiergarten\, Berlin
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SUMMARY:Mai-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Mai-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät wird am 11.05.2017 als öffentliche wissenschaftliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung durchgeführt zum Thema\n \nKonzept einer Postwachstumsgesellschaft\nReferent: Frank Adler (Berlin)\n \n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: BVV-Saal\, Berlin\, Rathaus Tiergarten \nC.V:\nStudium der Philosophie an der HUB\,\nSoziologe an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften\,\nPromotion und Habilitation zu industriesoziologischen Themen\,\nMitarbeit an internationaler Vergleichsforschung\,\n1990 Mitgründer des BISS e.V.\,\nZunächst Forschung zu sozialstrukturellen Themen\, u. a.: DFG-Projekt zum Wandel der Ungleichheitsstruktur in Ostdeutschland\,\nPostgraduales Studium Umweltwissenschaften an der HUB\,\nNachhaltigkeitsforschung im Rahmen eines BMBFT-Projektes\,\nDanach: Analyse des sozialökologischen Diskurses\, jetziger Schwerpunkt: Wachstumskritik\, Postwachstum \nNeuere Publikationen (Auswahl):\nFrank Adler/Ulrich Schachtschneider (2010): Green New Deal\, Suffizienz oder Ökosozialis- mus? Konzepte für gesellschaftliche Wege aus der Ökokrise\, oekom\, München;\nDies. (Hrsg.) (2017): Wege zur wachstumsunabhängigen Gesellschaft\, oekom\, München;\nFrank Adler (2015): „Postwachstum“ als radikal kritische und konkret-utopische Transformationsperspektive\, in. M.Brie (Hrsg.): Lasst und über Alternativen reden\, S. 77-129\, VSA\, Hamburg. \nAbstract:\n0. Was habe ich vor?\nÜberblick über ein dynamisches gesellschaftskritisches Forschungs-\, Diskurs- und Bewegungsfeld.\n1. Vorab-Klärung:\n–   Was bedeutet hier „Wachstum“?\n–   Worauf zielen Wachstumskritik und Postwachstum?\n2. Drei Phasen der Wachstumskritik seit den 1960er Jahren\n3. Hauptgründe für eine Richtungsänderung zu PW\n4. Konturen einer Postwachstumsökonomie und –gesellschaft\n5. Übergänge und Akteure\n6. Ein zeitdiagnostischer Deutungsversuch der Debatte \n 
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SUMMARY:Nichtöffentliche Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Nichtöffentliche Veranstaltung \nGeschäftssitzung\nam 11. Mai 2017; 12.30 bis 13.30 Uhr und 15.30 bis 16.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal \nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:Mai-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften führt ihre Mai-Sitzung am 11.05.2017 als öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema: \n„Auf den Trümmern der organisierten Arbeiterbewegung: Der Mai 1933 und die Gründung der Deutschen Arbeitsfront“\n\nVortragender: Rüdiger Hachtmann (MLS)\n \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Balkonsaal\, Berlin\, Rathaus Tiergarten \nC.V.:\nProf. Hachtmann ist Historiker\, Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam\, apl. Professor an der TU Berlin und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2015.\nAus seiner Feder erschienen bisher u.a. folgende Monographien: Industriearbeit im „Dritten Reich“ (1989); Berlin 1848. Eine Politik- und Gesellschaftsgeschichte der Revolution (1997); Epochenschwelle zur Moderne. Einführung in 1848/49 (2002); Wissenschaftsmanagement im Dritten Reich (2007); Tourismus-Geschichte (2007); Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront (2012). Zur Zeit arbeitet er an folgenden (Monographie-)Projekten: „Gesamtdarstellung der Deutschen Arbeitsfront“ sowie „Das fordistische Jahrhundert“ \nAbstract:\nDrei zentrale Aspekte der NS-Geschichte werden in dem Vortrag thematisiert:\nErstens der innere Zustand der gespaltenen Arbeiterbewegung\, insbesondere die „autoritäre Zurichtung“ der Organisationen beider Hauptströmungen der linken Arbeiterbewegung\, die breite Schichten der „Volksmassen“ (Kurt Pätzold) daran hinderte\, ihre Ablehnung der Hitler-Bewegung offensiv zu artikulieren.\nZweitens der Ablauf der Inszenierung des 1. Mai 1933 und die Verankerung des Nazismus unter Arbeitern wie Angestellten in der ersten Phase der NS-Machtetablierung.\nDrittens der analytisch schwer fassbare Koloss Deutsche Arbeitsfront\, der auf den Trümmern der zerschlagenen Arbeiterbewegung entstand – und eine Art volkspädagogische Behörde der Hitler-Bewegung für die reichsdeutsche Arbeitnehmerschaft gewesen ist.
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SUMMARY:Themenänderung! - Mai-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Achtung: Themenänderung !! \nDie Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften führt ihre Mai-Sitzung am 11.05.2017 als öffentliches wissenschaftliches Kolloquium durch zum Thema: \n„Über den Umgang mit Unbestimmtheit“\n\nVortragender: Gerhard Banse (MLS)\n \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal\, Berlin\, Rathaus Tiergarten \nC.V.:\nProfessor Gerhard Banse ist Technikphilosoph und gehört der Leibniz-Sozietät seit 2000 an; seit 2012 ist er deren Präsident.\nNach Pädagogik-Studium und Doktorat arbeitete er von 1974 bis 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW)\, am Lehrstuhl Technikphilosophie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und am Institut für Philosophie der Universität Potsdam sowie Gastwissenschaftler an der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen GmbH Bad Neuenahr-Ahrweiler. Von 1999 bis 2011 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT – Karlsruher Institut für Technologie\, Campus Nord (ehemals Forschungszentrum Karlsruhe GmbH). Derzeit ist er Senior-Wissenschaftler an der EA European Academy of Innovation and Technology Assessment Bad Neuenahr-Ahrweiler.\nNach der Promotion (1974) und der Habilitation (1981) wurde er 1988 zum Professor für Philosophie an der AdW ernannt. 2000 erfolgten die Bestellung zum Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie die Berufung zum Gastprofessor an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica (Slowakische Republik)\, 2011 die Ernennung zum Professor e.h. der Schlesischen Universität Katowice (Polen). Darüber hinaus lehrte er an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der TH Wismar und der Technischen Hochschule (Polytechnikum) Rzeszów (Polen).\nEr ist als Herausgeber\, Mitherausgeber\, Autor oder Mitautor an über 400 Buch- und Zeitschriftenpublikationen beteiligt. \nAbstract:\nDer Vortrag basiert auf dem Beitrag des Vortragenden „Über den Umgang mit Unbestimmtheit“ in „Leibniz Online. Zeitschrift der Leibniz-Sozietät e.V.“\, Nr. 22 (2016) (https://leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2016/03/Banse.pdf).\n„Unbestimmtheit“ war und ist in unterschiedlichster Weise ein zentraler Topos der Reflexion über die Lebenswelt. Entsprechend vielfältig sind die (wissenschaftlichen) Denkansätze\, die auf ihr Verständnis und den Umgang mit ihr\, ihre „Reduzierung“ oder gar „Überwindung“ gerichtet sind. Einer dieser Denkansätze ist die (interdisziplinäre) Risikoforschung\, auf die im Vortrag näher eingegangen wird. \nZentral sind dabei folgende Einsichten/Überlegungen:\nUnbestimmtheit bedeutet eine nicht-vorhandene strenge Determiniertheit zwischen (Handlungs-)Absicht und (Handlungs-)Ergebnis oder keine direkten Ursache-Wirkungs-Beziehungen bzw. eines entsprechenden Wissens (unvollständige Information) darüber.\nRisiko kann gefasst werden als Chance zum Gelingen eines Vorhabens (positiver Verlauf: das angestrebte Ergebnis tritt ein\, das Handlungsziel wird erreicht) oder seines Misslingens (negativer Verlauf: das angestrebte Ziel tritt nicht\, nur bedingt teilweise oder verspätet ein\, das Handlungsziel wird verfehlt). Risikohandeln schließt ein\, dass eine Handlung in Übereinstimmung mit den gehegten Absichten abgeschlossen wird oder nicht; die Unbestimmtheit der Zielerreichung wird bewusst in Kauf genommen. Risikowissen ist Wissen für den (auch methodischen) Umgang mit dieser Unbestimmtheit zukünftiger Zustände\, es bezieht sich auf die (Ab-)Schätzung von Eintrittshäufigkeiten\, die Abschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten\, die Ereignisvoraussage\, die Handlungsauswahl und die (möglichen) Handlungsfolgen. \nRisiko ist immer Chance und Gefahr zugleich\, Chance\, ein angestrebtes Ziel zu erreichen\, bei dem etwas zu gewinnen versprochen oder in Aussicht gestellt wurde\, Gefahr\, dass man etwas Existierendes zur Disposition stellt\, durch sein Handeln beschädigt oder verliert. Beides sind Möglichkeiten\, die sich (erst) zukünftig als Handlungsfolgen einstellen oder als Wirkungen ergeben können: Während in der Gegenwart zu entscheiden und zu handeln ist\, stellen sich die (möglichen) Wirkungen der Handlung erst zukünftig ein.\nReduzierung\, Limitierung oder Eingrenzung der Unbestimmtheit sowohl hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit (ursachenorientiert) als auch des zu erwartenden Schadensausmaßes (wirkungsorientiert)\, d.h. eine zielgerichtete Einflussnahme und produktive Handhabung („Beherrschung“) von Unbestimmtheit ist präventiv durch verschiedene Vorgehensweisen möglich. Dabei wird „Mehrdeutigkeit“ nicht in erster Linie in „Eindeutigkeit“ überführt\, „Zufälligkeit“ nicht auf „Notwendigkeit“ zurückgeführt – obwohl das nicht ausgeschlossen ist –\, sondern als „eindeutig“ und „wohlbestimmt“ gefasst und behandelt. Auf diese Weise wird vor allem ein methodischer Gewinn erzielt\, erlaubt doch diese „Idealisierung“ und „Reduktion“ (die allerdings immer auch eine „Ausblendung“ – möglicherweise relevanter Zusammenhänge o.ä. – ist!) die Anwendung spezifischer Methoden und ermöglicht (erst) einen rationalen Zugriff auf Situationen unvollständiger Information.\nDies kann jedoch nicht verhindern\, dass ein Leben unter Unbestimmtheit (in einem unbestimmten Ausmaß!) als Normalität verbleibt.
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SUMMARY:Frühjahrstreffen 2017 des Arbeitskreises GeoMUWA ; 2. Tag
DESCRIPTION:Wissenschaftliches Kolloquium \n„Die Förderung der wissenschaftlichen Geodäsie seit Friedrich Robert Helmert (1843-1917)“\nDer AK GeoMUWA vertritt die Leibniz-Sozietät als Hauptveranstalter des Kolloquiums. Mitveranstalter sind das GFZ Potsdam\, der DVW Landesverein Berlin-Brandenburg und das Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der TU Berlin. \nEinladung und Programm \nZeitplan 2. Tag \ns.a.: Frühjahrstreffen 2017 des Arbeitskreises GeoMUWA ; 1. Tag\nKontakt: Prof. Dr. Heinz Kautzleben\, MLS\, kautzleben@t-online.de
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