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SUMMARY:Symposium: Von der Idee zur Technologie –  Kreativität im Blickpunkt
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Allgemeine Technik veranstaltet zusammen mit dem Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (vbiw) und dem LEIBNIZ-INSTITUT für interdisziplinäre Studien e.V. (LIFIS) ein öffentliches wissenschaftliches Symposium zum Thema \nVon der Idee zur Technologie – Kreativität im Blickpunkt\nZeit:         Freitag\, 09.November 2018; 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr\nOrt:          Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nEinladung und Programm \nMaterial zum Symposium
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (2)
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt den 2. Teil ihrer November-Plenarsitzung als \nöffentliches wissenschaftliches Kolloquium anlässlich des 90. Geburtsstages von Hans-Jürgen Treder\ndurch mit folgenden Beiträgen: \nHorst Kant (MLS): Biographischer Abriss & Hans-Jürgen Treder als Physikhistoriker\, Dierck-Ekkehard Liebscher (Potsdam); Eigenzeit und Weltalter\,\n Klaus Mauersberger (Dresden) & Monika Schulz-Fieguth (Potsdam): Gedanken zu einem Bildband über Hans-Jürgen Treder \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \nVeranstaltungsflyer \n 
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (1)
DESCRIPTION:Die November-Sitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin wird als \nöffentliches wissenschaftliches Kolloquium in memoriam Siegfried Wollgast (1933-2017)\ndurchgeführt mit Beiträgen von \nBerthold Heinicke (Dresden)\, Hartmut Hecht (MLS)\, Gerhard Banse (MLS)\, Armin Jähne (MLS). \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nVeranstaltungsflyer \nDr. Berthold Heinicke (Dresden): Dreißig Jahre „Philosophie in Deutschland zwischen Reformation und Aufklärung\, 1550-1650“\nC.V.:\nStudium TU Dresden 1977–1981\, Promotion 1990; Mitinhaber eines Architektur- und Ingenieurbüros in Haldensleben; seit 1991 Vorlesungstätigkeit an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Diverse Publikationen zu Themen der frühneuzeitlichen Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte\nAbstract:\nEs ist ein zufälliges Zusammentreffen\, dass nunmehr dreißig Jahre nach der Veröffentlichung der „Philosophie in Deutschland zwischen Reformation und Aufklärung\, 1550-1650“ im damaligen Akademie-Verlag Berlin das Gedenkkolloquium für Siegfried Wollgast stattfindet. Das Werk kann nicht nur was Anspruch und Umfang betrifft\, sondern auch nach eigenem Zeugnis des Verfassers mit Fug und Recht als ein Lebenswerk angesehen werden. Es stellte zu seiner Zeit eine Pioniertat dar\, und in diesem Beitrag zu Ehren des Verstorbenen werden dieses Werk\, seine Rezeption und zukünftige Aufgaben frühneuzeitlicher Philosophiegeschichte aus heutiger Perspektive in den Blick genommen. \nProf. Dr. Armin Jähne (Bernau): Der „Oberlausitzer“ Siegfried Wollgast. Es war nicht nur die deutsche und europäische Frühaufklärung…\nC.V.:\nStudium der Geschichte (1961 – 1966) und Promotion (1970); danach Tätigkeit als Oberassistent\, Dozent und ao. Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin\, 1980 Dr. sc. phil.\, 1996/97 abgewickelt; Projektarbeit; seit 2001 Mitglied und seit 2012 Vizepräsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften\nAbstract:\nEs waren nicht nur die deutsche und die europäische Frühaufklärung\, mit der sich Siegfried Wollgast die längste Zeit seines Wissenschaftlerlebens beschäftigte. Das Spektrum seiner Forschungen ging weit darüber hinaus. Erinnert sei an seine vorbildlichen Studien zu Karl Christian Friedrich Krause (1781 – 1832)\, die ihn – natürlich und nicht bloß in diesem Zusammenhang – auf Johann Gottlieb Fichte (1762 – 1814) zurückführten. Der große Rammenauer war ebenso wie der Kamenzer Gotthold Ephraim Lessing (1729 – 1781) nie zentraler Gegenstand einer Arbeit von Wollgast\, blieb aber in dessen philosphiegeschichtlichen Gedankenkreis immer präsent. Es ist die erstaunliche Vielzahl von Frühaufklärern in der Oberlausitz\, die bei Siegfried Wollgast eine besondere Affinität zu dieser eigenartigen politischen Region sui generis wachsen ließ. Es war vor allem Ehrenfried Walther von Tschirnhaus (1651 – 1708\, geb. in Kieslingswalde\, zwischen Görlitz und Lauban)\, zu dem er sich\, und damit auch zum Zittauer Gymnasialdirektor Christian Weise (1642 – 1708)\, wissenschaftlich hingezogen fühlte. Die Verbundenheit mit der Oberlausitz zeigte sich auch in seiner aktiven Teilnahme am gemeinsam von Leibniz-Sozietät und Deutscher Assoziation der Absolventen und Freunde der Moskauer Lomonossow-Universität (DAMU) in Bautzen 2012 veranstalteten Kolloquium „1812/1813 Russland im Krieg mit Napoleon. Von Borodino bis Bautzen“. Bewunderwert ist\, wie weit Siegfried Wollgast den Bogen der ihn bewegenden Themen spannte: Von der Frühaufklärung über die Utopie in Vergangenheit und Gegenwart\, einschließlich von „‚Realen Sozialismus’ und Utopie“\, bis hin zu aktuellen Problemen von Toleranz und Intoleranz\, Patriotismus und Vaterland. \nProf. Dr. Gerhard Banse (Präsident der Leibniz-Sozietät): Siegfried Wollgast und das „Phänomen“ Technik\nC.V.:\n1965 – 1969 Studium an der Pädagogischen Hochschule Potsdam; 1971 – 1974 Doktorand an der Sektion Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin; 1974 – 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR\, am Lehrstuhl Technikphilosophie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus\, am Institut für Philosophie der Universität Potsdam und an der heutigen EA – European Academy of Innovation and Technology Assessment Bad Neuenahr-Ahrweiler; 1999 – 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie\, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse. 1974 Promotion\, 1981 Habilitation\, 1988 Ernennung zum Professor für Philosophie an der Akademie der Wissenschaften der DDR\, 2000 Bestellung zum Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und Berufung zum Gastprofessor an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica (Slowakische Republik)\, 2011 Ernennung zum Professor e.h. (ehrenhalber) der Schlesischen Universität Katowice (Polen). Mitglied (seit 2000)\, Vizepräsident (2009 – 2012) und Präsident (seit 2012) der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V.\nAbstract:\nIm vielfältigen wissenschaftlichen Wirken von Siegfried Wollgast gibt es einen kurzen Zeitraum\, in dem die ebenso erfolg- wie ergebnisreiche philosophische Beschäftigung mit dem „Phänomen“ Technik ein zentraler Gegenstand war. Mit notwendigen Vorarbeiten und einigen „Nachwehen“ lässt sich dieser Zeitraum durch zwei Buchpublikationen eingrenzen: 1979 erschien die Monografie „Philosophie und Technik“ und 1984 wurde der Sammelband „Technikphilosophie in Vergangenheit und Gegenwart“ herausgegeben. Inhaltlich ging es Wollgast dabei weniger um die systematische Behandlung der vielfältigen aktuellen Interdependenzen zwischen Philosophie und Technik\, sondern sein Interesse galt vor allem (philosophie)historischen Zusammenhängen\, galt der Geschichte dieser Interdependenzen\, diese dabei nach „Mustern“ und Wiederholungen\, aber auch nach Neuansätzen durcharbeitend. – Im Vortrag wird auf dieses Wirken eingegangen. \nPD Dr. Hartmut Hecht (Berlin): Vernunft und Glaube. Denkanstöße von Siegfried Wollgast\nC.V.:\nStudium der Physik und der Philosophie; danach Lehre und Forschung an verschiedenen Universitäten\, darunter der Humboldt-Universität zu Berlin und der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald; seit 2014 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften.\nForschungsschwerpunkte: Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie. Seit 1984 vor allem Leibniz und Leibniz-Rezeption in der Philosophie und den Wissenschaften – zunächst an der Akademie der Wissenschaften der DDR\, später als Arbeitsstellenleiter bei der Leibniz-Edition Berlin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Herausgabe der naturwissenschaftlichen\, medizinischen und technischen Schriften von Gottfried Wilhelm Leibniz im Rahmen der Akademie-Ausgabe\nAbstract:\nDas Verhältnis von Vernunft und Glaube bezeichnet ein Thema\, das Siegfried Wollgast zeit seines Lebens beschäftigt hat. Es ist geeignet\, sowohl seine Forschungsmethodologie als auch die Kreativität seines Denkens exemplarisch darzustellen. Siegfried Wollgasts Auseinandersetzung mit diesem Thema war zunächst durch seinen bevorzugten Forschungsgegenstand\, die Frühaufklärung in Deutschland und Polen\, bestimmt. Sie erlangte dann zunehmend allgemeinere Bedeutung und führte in einem Aufsatz aus dem Jahr 2012 zu Überlegungen\, die den Glauben als philosophisches Problem thematisierten. Die Diskussion dieses Aufsatzes wird den Hauptinhalt des Vortrags ausmachen.
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreise (AK) “Gesellschaftsanalyse” lädt ein zu einem öffentlichen wissenschaftlichen Workshop zum Thema \nAlternative Transformationskonzepte \nOrt:          Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Raum 505\nZeit:         Freitag\, 26. Oktober\, 14.00 – 17.00 \nEinladung und Programm \nFür weitere Informationen: Michael Thomas (thomas@biss-online.de)
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Prinzip Einfachheit"; Terminverschiebung!
DESCRIPTION:Terminverschiebung auf den 28. 03.2019! \nDer Arbeitskreis “Prinzip Einfachheit” führt eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch zum Thema \n„Schaffung von Voraussetzungen für Einfachheit: Ein Grundprinzip nicht nur in der menschlichen Informationsverarbeitung?“\n  \nVortragende:       Frau Prof. Dr. Erdmute Sommerfeld (MLS)\nOrt:                       Rathaus Tiergarten Berlin\, Balkon-Saal\nTermin:                18.10.2018\nNeuer Termin: 28.03.2019 \nWeitere Einzelheiten werden später bekannt gegeben
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SUMMARY:Oktober-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Oktober-Sitzung ein zum Thema \nUnbestimmtheit\, Unsicherheit\, Fehlerhaftigkeit und Fehlertoleranz in Natur\, Technik und Gesellschaft\nDie Sitzung wird als wissenschaftliches Kolloqium anlässlich des 80. Geburtstages des Sektetars der Klasse Naturwissenchaften und Technikwissenschaften \, Lutz-Günther Fleischer\, veranstaltet \nmit Beiträgen von:\nGerhard Banse (MLS)\, Karl-Friedrich Wessel (MLS)\, Werner Eebeling (MLS) & Rainer Feistel (MLS)\, KLaus Fuchs-Kittowski (MLS). \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \n  \nAbstracts \nKarl-Friedrich Wessel:\nDer ganze\, unvollkommene Mensch und seine Technik \nW. Ebeling und R.Feistel:\nDie Rolle von Fehlern in der Evolution bei der Entstehung des Neuen\, des Lebens und der Informationsverarbeitung \nKlaus Fuchs-Kittowski\nZum Verständnis der Information und der digitalen Transformation in einer vernetzten und verwundbaren Gesellschaft – Die Paradoxien der Sicherheit sowie  zur Stellung und Verantwortung  des Menschen in riskanten informationstechnologische Systemen
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SUMMARY:Oktober-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften - Raumänderung!
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Oktober-Sitzung ein zum Thema \nSpengler\, Europa und die dritte Welt\nVortragender: Hans-Otto Dill (MLS) \nC.V.:\nProf. Dill ist Romanist – Spezialist für spanische\, lateinamerikanische\, karibische und französische Literatur – sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1995\, in der er von 2009 bis 2017 als Secretar der Sozial- und Geisteswissenschaftlichen Klasse gearbeitet hat.\nNach dem Studium der Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) und der Universidad de la Habana wurde er 1969 promoviert und habilitierte sich 1974. Ab 1981 wirkte er als Professor für lateinamerikanische Literatur an der HUB\, der Georg-August-Universität Göttingen 1989-90\, sowie als Gastprofessor an den Universitäten in Hamburg\, Sao Paulo und La Plata.\nSeit 1992 ist er Mitglied des Lateinamerikaforum Berlin und seit 2007 der Freunde des Iberoamerikanischen Instituts Preußischer Kulturbesitz.\nSeine wichtigsten Publikationen sind: „Aufklärung als Weltprojekt“ (2015)\, „Alexander von Humboldts Metaphysik der Erde“ (2013)\, „Ensayos sobre literatura cubana“ (2010)\, „Die lateinamerikanische Literatur in Deutschland“ (2009)\, „Dante criollo“ (2006)\,  „Lateinamerikanische Literatur im Überblick“ (1999). Mehrere Kongressmaterialien hat er als Sammelbände herausgegeben:\n“Denken und Handeln. Philosophie und Wissenschaft im Werk Johann Gottlieb Fichtes“ ( 2015)\, „Jean-Jacques Rousseau zwischen Aufklärung und Moderne“ (2013)\, „Sprache zwischen Kommunikation\, Ideologie und Literatur – die Aktualität von Victor Klemperers LTI (1947) damals und heute“ (2012).\nAbstract:\nDer Vortragende geht von der mythischen\, vom Apostel Johannes verbreiteten sog. Offenbarung des Johannes-Evangeliums aus. Dieses sagte für den „Jüngsten Tag“ viele schreckliche Gräuel für die Menschheit voraus\, die der Auferstehung Christi vorausgehen würden. Alle Kalamitäten der Christen wurden mit dieser apokalyptischen Endzeit in Verbindung gebracht.\nIn Europa wurden die beiden Weltkriege metaphorisch als Weltuntergänge bezeichnet. Spengler und viele Denker und Schriftsteller Europas meinten mit „Untergang des Abendlandes“ die Apokalypse der europäischen Hochkultur\, die sie mit der Vernichtung der indianischen Kulturen durch den Kolonialismus gleichsetzten. Denn bei den lateinamerikanischen Indios spielte die Erwartung der Ankunft des „Weißen Heilands“ eine große kulturelle Rolle. \nOrt:        Berlin\, Rathaus Tiergarten\, kleiner Saal\nZeit:       10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
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SUMMARY:Oktober-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften - Raumänderung!
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Oktober-Sitzung ein zum Thema \nGenuine und modifizierte Eigenschaften (insbes. Bioaktivitäten)\,\ntechnologische Funktionen\, physikalisch-mathematische Modellierungen hydrokolloidaler Zustände und strukturwandelnder Prozesse (insbesondere Phasenübergänge) in biotisch und technisch-technologisch bedeutsamen Biopolymeren\nVortragender: Lutz-Günther Fleischer (MLS) \nC.V.:\nProf. Fleischer ist Verfahrenstechniker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2004\, deren Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften er als Sekretar vorsteht. Bis zur Emeritierung leitete er das Fachgebiet Lebensmittelverfahrenstechnik an der Technischen Universität Berlin sowie das traditionsreiche Berliner Zuckerinstitut und war Dekan der Fakultät für Prozesswissenschaften der Technischen Universität.\nAbstract:\nDer Vortrag will resümierend einige relevante Einblicke in die mehrere Jahrzehnte währenden gemeinsamen interdisziplinären Untersuchungen des Referenten mit Kooperationspartnern aus wissenschaftlichen Institutionen sowie unterschiedlichen Technologiebereichen zu wichtigen Biopolymeren vermitteln: A- und B-Gelatine\, Zymogele aus dem stratum corneum des Pilotwals Globicephala melas\, immunmodulierende β-(1→3)\,(1→6)-β-D-Glucane aus saccharomyces cerevisiae\, bioaktive Hyaferm-Composite (β-Glucane/Hyaluronat).\nNach dem obwaltenden Verständnis gehören zu den Biopolymeren  eine kaum überschaubare Menge und Vielfalt funktionstragender komplexer Homo- und Co-Polymere biogenen Ursprungs bzw. Composite daraus. Eine überragende Bedeutung kommt der Gelatine als Modellsubstrat und wegen ihres Eigenwerts mit einer Vielfalt von Applikationen zu. Sie wird im Vortrag exponiert.\nDen theoretischen Kern der kommentierten Experimente und Überlegungen bilden die Begriffe Entropie und Information. Genutzt und erörtert werden (mit Bezugnahmen auf die Evolution der Basis-Begriffe Entropie und Information) modifizierte entropische und informationelle Konzepte als verallgemeinerungsfähige Denk- und Werkzeuge.\nAuf den statistischen Betrachtungsweisen basierend werden eine\, zur Thermodynamik kompatible\, dimensionslose Entropie in Beziehung mit adäquaten rheologischen Daten ‚smarter‘ Hydrogele und praktisch bedeutsamen Anwendungen von Gelatine vorgestellt. Exponiert sind quantifizierte Zeitreihen für die Kinetik der thermisch induzierten Strukturbildung – insbesondere die Sol-Gel-Transformation (Phasenwechsel 2. Ordnung) – unter unterschiedlichen Bedingungen – und deren vereinheitliche Bewertung. \nDownload des erweiterten Textes des Vortrages \nFlyer der Veranstaltung \n \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\nZeit:    10:00 Uhr bis 12: 00 Uhr
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SUMMARY:Absage: Wissenschaftliche Tagung\, organisiert vom AK Pädagogik
DESCRIPTION:Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden! \nDer Arbeitskreis Pädagogik (AK Pädagogik) lädt zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Tagung am 26. September 2018 ein zum Thema \nFrühkindliche Bildung und Erziehung\nmit Beiträgen von Stefanie Drese (Ministerin für Soziales\, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern\, Schwerin)\, Thomas Rauschenbach (Direktor des Deutschen Jugendinstituts\, München)\, Dietmar Sturzbecher (Direktor des Instituts für angewandte Familien-\, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam\, MLS)\, Marion Musiol (Prorektorin für Studium\, Lehre\, Weiterbildung und Evaluation der Hochschule Neubrandenburg)\, Katrin Bünger (Referentin des Internationalen Bundes in Berlin und Brandenburg für Kinderbildung und –föderung\, Berlin)\, Bettina Stobbe (Referatsleiterin im Ministerium für Bildung\, Jugend und Sport des Landes Brandenburg\, Potsdam) und Franz Prüß (MLS). \nOrt:       Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\nZeit:      09:30 Uhr bis 17:00 Uhr \nEinladung und Programm (Flyer zur Veranstaltung) \ns.a.: Änderunsgmitteilung
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SUMMARY:Wissenschaftliches Kolloquium aus Anlass des 100. Geburtstages von Rita Schober
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (LS) veranstaltet am 13. September 2018 im Rathaus Berlin-Tiergarten\, BVV-Saal\, zu Ehren Ihrer Mitbegründerin\, \nFrau Prof. Dr. phil. habil. Dr. h.c. Rita Schober\, \nanlässlich ihres 100. Geburtstages einen ihrem Credo folgenden Gedenktag:  \n„Que la vie en vaut la peine.“ \n(Louis Aragon) \nEinladung und Programm (Flyer)
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SUMMARY:Wissenschaftliches Symposium über Walter Kirsche und die Lebensvielfalt im Dahmeland
DESCRIPTION:Unter Mitveranstaltung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. veranstalten das Landesamt für Umwelt Brandenburg\, der Naturpark Dahme-Heideseen\, das Naturkundemuseum Potsdam\, der Förderverein Haus der Natur in Potsdam e.V. \, die Natur+Text GmbH sowie der Alumni-Club der Charité – Universitätsmedizin Berlin ein \nWissenschaftliches Symposium über Walter Kirsche und die Lebensvielfalt im Dahmeland\nOrt:           Haus der Natur in Potsdam \nTermin:    01. September 2018 \nEinladung und Programm (Flyer Stand 01.08.2018) \ns.a. Ankündigung
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SUMMARY:Arbeitstreffen des AK GeoMUWA
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) führt am 06.07.2018 von 10 bis 15 Uhr eine Arbeitsberatung am Standort des GFZ in Potsdam\, Telegraphenberg\, Raum C 209 mit Besichtigung und Rundgang im Wissenschaftspark „Albert Einstein“ durch. \nVorher trifft er sich am 05.07.2018 im Anschluss an den Leibniz-Tag zu einer ersten Abstimmung der Aktivitäten in der neuen Arbeitsperiode 2018/19 \nDie Mitwirkenden im AK sind zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen; Wissenschaftlich am AK Interessierte und künftig an einer Mitwirkung im AK interessierte Kollegen sind ebenfalls herzlich eingeladen. \nKontakt:\nmarco.bohnhoff@gfz-potsdam.de\nkautzleben@t-online.de
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LOCATION:Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ\, Telegrafenberg 14473 Potsdam\, Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ Telegrafenberg\, Potsdam\, 14473
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SUMMARY:Leibniz-Tag 2018
DESCRIPTION:Das Plenum der Leibniz-Sozietät lädt ein zum traditionellen Leibniz-Tag 2018 für den 5. Juli 2018 nach Berlin. \nOrt: Archenhold Sternwarte Berlin\, Einstein-Saal\, Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin\nZeit: 05.07.2018 \nProgrammflyer  (07.06.2018)\n 
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SUMMARY:4. Gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und der Makedonischen Akademie der Wissenschaften und Künste
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und die Makedonische Akademie der Wissenschaften und Künste\, Skopje\, führen ihre 4. Gemeinsame Konferenz am 04. Juli 2018 durch zum Thema \nWest-/Mitteleuropa und der Balkan im geistig-kulturellen Dialog 1900-1939\nOrt: Archenhold-Sternwarte \, Einstein-Saal\, Alt-Treptow 1\, Berlin\nZeit: 04.07.2018\, \nEinladung und Programm
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen
DESCRIPTION:Achtung: der neue Termin der Sitzung ist der 29. Juni (anstatt des 15. Juni)! \nDer Arbeitskreis “Gesellschaftsanalyse und Klassen” der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt am 29. Juni 2018 einen öffentlichen wissenschaftlichen Workshop durch zum Thema \nÖkologischer Umbau – Energiewende: Gestaltungsansätze und Blockaden\nOrt:     Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Saal der BVV (1. Etage)  \nZeit:     29.06.2018\, 14:00 bis 17:00 Uhr \nEinladung \n  \n 
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SUMMARY:Jahrestagung 2018 der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx veranstaltet die Leibniz-Sozietät ihre diesjährige Jahrestagung\nzum Thema \nMarxismus und Theologie\nOrt:      Archenhold Sternwarte\, Einstein-Saal\, Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin\nZeit:     14.06.2018\, 10:00 bis 18:00 Uhr \nFlyer mit Einladung und Programm  \nAbstracts und CVs \n  \n 
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SUMMARY:Wissenschaftliches Symposium über Walter Kirsche und die Lebensvielfalt im Dahmeland
DESCRIPTION:Unter Mitveranstaltung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. veanstalten der Naturpark Dahme-Heideseen\, das Naturkundemuseum Potsdam\, der Förderverein Haus der Natur in Potsdam e.V. \, die Natur+Text GmbH sowie der Alumni-Club der Charité – Universitätsmedizin Berlin ein \n  \nWissenschaftliches Symposium über Walter Kirsche und die Lebensvielfalt im Dahmeland\n\nOrt:        Haus der Natur in Potsdam \nZeit:       01. September 2018 \nEinladung und Programm (Stand 24.05.2018) \ns.a. Ankündigung
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SUMMARY:Wissenschaftliche Konferenz "Menschen im Weltraum"\, Teile 1 und 2
DESCRIPTION:Am 17. und 18. Mai findet eine gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und des Leibniz-Instituts für interdisziplinäre Studien (LIFIS)  zum Thema \n„Menschen im Weltraum – Teile I und II“\nstatt. Der Tagungsort ist am 17. 05. 2017 (Teil I) die Aula des Leibniz-Gymnasiums\, Schleiermacherstraße 23\, 10961 Berlin; am 18. 05. 2017 findet der II. Konferenz-Teil im bekannten Sitzungsraum der Leibnizsozietät dem BBV-Saal des Rathauses Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, 10551 Berlin statt. \nFlyer für beide Veranstaltungsteile (Stand 28.03.18)\ns.a. Ankündigung auf der Webseite des LIFIS
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LOCATION:Aula des Leibniz-Gymnasium Berlin\, Schleiermacherstraße 23\, Berlin\, 10961\, Deutschland
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SUMMARY:Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt am 12. April 2018 eine \nnichtöffentliche Geschäftssitzung\ndurch.\n\nDie Einladungen gehen gesondert zu. \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin\, BVV-Saal\nZeit: 12.04.2018\, 14:00 bis 16:30 Uhr
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SUMMARY:April-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die April-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften wird gemeinsam mit dem Verein Brandenburgischer Ingnieure und Wirtschaftler am 12. April 2018 als Kolloquium durchgeführt mit dem Thema \nDie Energiewende 2.0 im Disput: Essentielle wissenschaftlich-technische\, soziale und politische Herausforderungen im Widerstreit\nProgramm und weitere Informationen (Stand 17.03.18) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin\, BVV-Saal\nZeit: 12.04.2018\, 10:00 bis 13:00 Uhr
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“
DESCRIPTION:Am 23. März 2018 findet im Rahmen des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung statt. Gegenstand der Veranstaltung ist der Vortrag zum Thema \nPhilosophie der Dinge und Eigenschaften\nmit anschließender Diskussion. Alle Mitglieder der Leibniz-Sozietät\, Interessenten des Arbeitskreises sowie alle an der Thematik interessierten Kolleg(inn)en und Gäste sind sehr herzlich eingeladen. \nVortragender: Prof. Dr. Rainer Schimming  \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Raum 505 (5. Etage)\nZeit: 23.03.2018\, 10:00 – 12:00 Uhr \nC.V.: \nProf. Dr. Rainer Schimming studierte von 1964 bis 1971 Mathematik an der Universität Leipzig. An der gleichen Universität promovierte er im Jahre 1971 und habilitierte sich 1979. Von 1981 an war er Dozent für Analysis an der Universität Greifswald\, ab 1996 Professor dort. Sein Forschungsgebiet ist die Mathematische Physik\, einschließlich der Allgemeinen Relativitätstheorie. Er lehrte außerdem Geometrie und Mathematische Biologie. Post-Doc-Aufenthalte führten ihn 1975/76 an die Universität Kiew und 1986 an das Einstein-Laboratorium der Akademie der Wissenschaften in Potsdam-Babelsberg. Seit 2004 ist Rainer Schimming Mitglied der Leibniz Sozietät. Im Ruhestand wandte er sich verstärkt philosophischen Problemen der Mathematik und der Naturwissenschaften zu. Seine Publikationsliste umfasst mehr als 100 Veröffentlichungen. \nAbstract:\n \nOntologie oder Seinslehre ist eine Kerndisziplin der Philosophie. Sie beginnt mit Materie und Geist sowie deren gegenseitigem Verhältnis\, betrachtet des Weiteren auch allgemeine Strukturen des Seienden: Auffälligerweise gliedert sich die Welt in Dinge mit Eigenschaften\, diese existieren in Raum und Zeit und stehen in Relationen zueinander. Solche philosophischen Gegenstände sind für die Semiotik und die Linguistik bedeutsam\, denn die allgemeine Beschaffenheit der Welt schlägt sich in der Sprache nieder. Es ergeben sich Argumente für Universalität und Modularität von Sprache. \n\nPD Dr. Kerstin Störl \nLeiterin des Arbeitskreises
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SUMMARY:Arbeitskreis "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis “Prinzip Einfachheit” der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt für den 22. März 2018 ein zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Sitzung zum Thema \nTherapie neurologischer Erkrankungen nach dem Prinzip Einfachheit\nVortagender: Andreas Meisel (MLS) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin; BVV-Saal\nZeit: 22.03.2018\, 10:30 bis 12:30 Uhr \nC.V.:\nProf. Meisel ist Arzt und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2011. Er hat von 1987 bis 1994 an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und studienbegleitend am Institut für Medizinische Virologie der Charité und am Biozentrum der Universität Basel promoviert. Nach dem Studium wurde er Facharzt für Neurologie und Neurologische Intensivmedizin. Im Jahr 2009 wurde er Professor für Neurologie am NeuroCure Clinical Research Center. Seit 2017 ist er Direktor des Centrums für Schlaganfallforschung Berlin. Er leitet oberärztlich die Neurologische Intensivstation und das integrierte Myasthenie-Zentrum an der Klinik für Neurologie der Charité Universitätsmedizin Berlin. Seit 2008 ist er Vorsitzender der Berliner Schlaganfall-Allianz e.V.\, eines die Sektorengrenzen überspannenden Netzwerks von Schlaganfallversorgern. Wissenschaftlich beschäftigt sich seine Arbeitsgruppe mit immunologischen Mechanismen des Schlaganfalls und neuromuskulärer Erkrankungen. Neben der Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Ansätze beschäftigt er sich auch mit der Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte beim Schlaganfall.\nAbstract:\nDie moderne Therapie von Erkrankungen basiert auf dem möglichst genauen Verständnis der den Erkrankungen zugrundeliegenden pathophysiologischen Prozesse auf organismischer\, zellulärer und molekularer Ebene. Daraus sich ableitende Zielstrukturen werden zur Entwicklung von möglichst spezifischen Therapien genutzt\, um Krankheiten zu heilen oder Beschwerden zu lindern. Dieser Ansatz stellt eine nützliche Vereinfachung dar\, der nicht nur in der Neurologie eine Vielzahl teils hocheffektiver Therapien ermöglicht hat.\nDer Prozess der Entwicklung neuer Therapien ist dabei aber vor allem auch heuristischer Natur und folgt dem Ansatz “Versuch und Irrtum”. Die Erfolgschancen für eine Therapie sind teilweise selbst in späten Entwicklungsphasen nicht vorhersehbar und daher schlecht planbar und wenig effizient. Von den potentiell wirksamen Therapieansätzen bzw. Substanzen aus den frühen Entwicklungsphasen erreichen nur ein sehr kleiner Bruchteil die Zulassung als Medikament.\nZelluläre und tierexperimentelle Krankheitsmodelle haben sich zwar in der Untersuchung pathophysiologischer Mechanismen sehr bewährt\, versagen jedoch häufig in der Prädiktion der Wirksamkeit neuer Therapieverfahren beim Menschen. Zudem liegt diesem Ansatz potentiell auch die Gefahr der schädlichen Vereinfachung inne. Trotz umfangreicher vorklinischer und klinischer Testungen von neuen Therapien kommt es immer wieder zu unerwarteten teilweise schwersten Nebenwirkungen auch bei hochspezifischen Wirkmechanismen. So kann das einfache therapeutische Schlüssel-Schloss-Prinzip in hochkomplexen biologischen Systemen wie dem menschlichen Organismus mit partiell redundanten molekularen Signalkaskaden in unterschiedlichen Zelltypen neben den gewünschten Wirkungen gleichzeitig auch unerwünschte Nebenwirkungen haben.\nDer einfache Ansatz\, nach dem o.g. Prinzip entwickelte Therapien gezielt gegen Erkrankung bzw. Beschwerden einzusetzen\, gerät auch aus einem weiteren Grund konzeptionell an seine Grenzen. Die zunehmenden Möglichkeiten\, eine Vielzahl von Krankheiten und Beschwerden gezielt zu behandeln\, führen immer häufiger dazu\, dass eine Vielzahl von verschiedenen Therapien bei Menschen gleichzeitig eingesetzt werden. Multimorbidität in unserer älter werdenden Gesellschaft führt damit regelhaft zur Polypharmazie\, deren Auswirkungen auch im Zeitalter der Evidenz-basierten Medizin wenig verstanden sind. Zwar werden die Therapien jeweils im Rahmen randomisiert-kontrollierter Studien geprüft\, multimorbide Patienten werden im Sinne der Vereinfachung jedoch regelhaft ausgeschlossen. Für die klinische Praxis gilt dann die vereinfachende Annahme\, dass die Wirksamkeit jeder einzelnen Therapie unabhängig von den anderen Therapien und der Multimorbidität erhalten und ohne schädliche Folgen bleibt. Erfolge und Misserfolge sowie Chancen und Risiken dieses vereinfachenden Ansatzes werden Gegenstand des Vortrages sein.
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse und Klassen der Leibniz-Soizietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Sitzung zum Thema \nGlobale Transformation\nInhalt und Zielstellung: \nGrundlage der Diskussion des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ mit Dr. Bernd Sommer (Leiter des Forschungsbereichs Klima\, Kultur & Nachhaltigkeit am Norbert Elias Center der Universität Flensburg) ist dessen Veröffentlichung „Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne“ (mit Harald Welzer). Für die Vorbereitung hat Bernd Sommer einige Textauszüge ausgewählt\, die angefügt sind. \nDas Buch zielt sehr unmittelbar in einen Schwerpunkt des Arbeitskreises: Es geht in dem Sinn um eine zukunftsfähige Moderne\, als diese nicht hinter erreichte zivilisatorische Errungenschaften zurück fällt\, zugleich aber einen Ausweg findet aus den eklatanten (insbesondere) ökologischen und sozialen Fehlentwicklungen der bisherigen Moderne. Anders allerdings als eine „Große Transformation“ verbinden Sommer und Welzer diesen Ansatz mit dem Konzept einer „reduktiven Moderne“. Es geht also im Kern um die Organisation von Reduktion im Kontext moderner Gesellschaften\, womit gravierende ökonomische\, soziale Fragen\, aber auch solche von Gerechtigkeit oder Demokratie aufgeworfen sind. \nDer Autor wird ausgehend von der leitenden Problembeschreibung in das Konzept einführen und es mit anderen Transformationskonzepten konfrontieren bzw. gegenüber diesen spezifizieren. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Verschränkung der verschiedenen Dimensionen erforderlicher Gesellschaftsveränderung\, also etwa von ökologischen und sozialen Fragestellungen\, aus welcher sich dann die Anforderungen an ein spezifisches Transformationsdesign ergeben. Reden wir von Gestaltung\, oder von Zwang\, „Transformation ‚by design or by desaster‘ …“? Beispielsweise geht es um kulturelle Innovationen oder generell um eine Vielzahl von segmentären Transformationen\, die einen Pfadwechsel auslösen\, unterstützen könnten. Gegenüber einer „expansiven Kultur der konsumistischen Moderne“ wäre etwa zu fragen:  Was ist für uns „gutes Leben“\, was erfordert ein solches\, und welche gestalterischen Schlussfolgerungen ergeben sich aus diesen Bestimmungen? \nDie Fragestellungen betreffen ebenso theoretische Überlegungen\, Herausforderungen wie empirische Beispiele. Nicht nur die angeführte Veröffentlichung von Bernd Sommer und Harald Welzer bezieht eine ganze Anzahl solcher Beispiele ein; der Autor ist neben seiner sozialwissenschaftlichen Perspektive mehr oder minder stark in weitere praktische und politische Kontexte transformativer Arbeit einbezogen (WBGU; FUTRUZWEI)\, aus denen er evtl. weitere Impulse einbringen kann. \nDer Workshop ist so eine Chance\, um Möglichkeiten einer Gestaltung von Transformationsprozessen auszuloten\, Erfahrungen und sich ergebende offene Fragen zu diskutieren. \nFür weitere Informationen: Michael Thomas (thomas@biss-online.de) \nOrt: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Saal der BVV (1. Etage)   \nZeit: 14:00 bis 17:00 Uhr
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SUMMARY:März-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Plenarsitzung\, die als wissenschaftliches Kolloquium durchgefürt wird zum Thema \nDie Bedeutung des Pro-Hormons “Vitamin D” für die Gesundheit der Bevölkerung – unter besonderer Berücksichtigung altersbedingter Krankheiten\nProf. Dr. Gerhard Banse (Berlin)\, Präsident der Leibniz-Sozietät: Eröffnung \nProf. Dr. Horst Göring (Berlin): Die Synthese von Vitamin D in der Natur unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Europa\n CV:\nHorst Göring\, Rentner: Studium der Biologie und Promotion an der Biologischen Fakultät der Staatlichen Lomonossow-Universität\, Moskau.\nVon 1961 bis 1992 tätig an der Humboldt-Universität zu Berlin.\nWissenschaftliche Grade: Dr. habil. rer. nat.\, Dr. sci.; Professor h. c. der Staatlichen Lomonossow- Universität\, Moskau. Wichtigste Forschungsgebiete: Membrantransport\, pflanzliche Biotechnologie. In den letzten Jahren fast ausschließlich: Biologische Grundlagen der Bedeutung von Cholecalciferol für die Gesundheit des Menschen.\nAbstract:\nDie Sonne und das Leben hängen auf das Engste zusammen. Der Mensch braucht die UV-Strahlung der Sonne und das damit verbundene „Sonnenprodukt“ Vitamin D.\nNirgends in der Welt leben so viele Menschen so weit vom Äquator entfernt wie in Europa und haben damit eine ungünstige „Sonnenbilanz“. Trotzdem werden diese kritische Situation und daraus folgende Notwendigkeiten häufig in Frage gestellt. Können wir jedoch wirklich auf solche Notwendigkeiten verzichten; sei es zusätzliches UV-Licht oder die Zusatzversorgung mit Vitamin D? Das betrifft insbesondere kritische Personengruppen\, wie alte Menschen oder Flüchtlinge aus südlichen Regionen.\nProf. Dr. Pawel Płudowski (Warschau): Vitamin D supplementation guidelines – which to choose and why (Leitlinien zur Vitamin D Supplementation –  wie und warum Nahrungsergänzung)\n CV:\nPawel Pludowski\, Associate Professor at the Department of Biochemistry\, Radioimmunology and Experimental Medicine\, The Children’s Memorial Health Institute\, Warsaw\, Poland.\nAuthor and co-author of 194 scientific papers\, including 52 papers indexed in PubMed. His citation number according to Web of Science Core Database: more than 700; Hirsh Index: 12.\nPawel Pludowski has a scientific degree of Doctor of Science (habilitation) in medical science and he is a President of the European Vitamin D Association (EVIDAS).\nAbstract:\nDie Forschung während der letzten zwei Jahrzehnte erweiterte und vervollkommnete das Verständnis für die Funktionen und Wirkungen von Vitamin D. Sie reichen von der Regulation der Calcium- und Phosphatabsorption sowie dem Knochenstoffwechsel bis zu zahlreichen pleiotropen Prozessen in den Organen und Geweben des menschlichen Körpers. Die meisten wissenschaftlichen Beobachtungen sowie ökologischen Studien dokumentieren signifikante Zusammenhänge zwischen höheren Serum 25-Hydroxyvitamin D[25(OH)D]-Konzentrationen und positiven Wirkungen auf mehrere chronische\, übertragbare und nicht übertragbare Krankheiten. Zahlreiche wissenschaftliche Institutionen und Organisationen leiteten daraus Empfehlungen für die Vitamin-D-Supplementierung und optimale Werte der Serum-25(OH)D-Konzentrationen ab. Die knochenzentrierten Leitlinien schlagen als Zielkonzentration für 25(OH)D 20 ng/ml (50 nmol/L) und eine altersabhängige tägliche Vitamin D-Dosis von 400 bis 800 IE vor.\nLeitlinien\, die sich auf die pleiotropische Wirkung von Vitamin D konzentrieren\, empfehlen eine Zielkonzentration für 25(OH)D von 30 ng/ml (75 nmol/L)\, sowie alters-\, körpergewichts-\, krankheits- und ethnitätsabhängige Vitamin D-Dosen\, die zwischen 400 und 2000 IE/Tag liegen.\nDie vernünftig ausgewogene Dosierung hängt vom individuellen Gesundheitszustand\, dem Alter\, dem Körpergewicht\, dem dominierenden Aufenthaltsbereich\, den Ernährungs- und Kulturgewohnheiten ab und legt in der klinischen Praxis die Orientierung an regionalen oder landesweiten Leitlinien nahe. Obwohl natürliche Vitamin D-Quellen die Konzentration von 25(OH)D im Verhältnis zu den Ernährungsgewohnheiten und dem Aufenthaltsbereich erhöhen können\, werden diese Effekte für die  breite Bevölkerung als unzureichend angesehen\, um die ganzjährig zu sichernde Konzentrationen für  25(OH)D im Bereich von 30-50 ng/ml (75-125 nmol/L) zu  gewährleisten.\nProf. Dr. Peter Oehme (Berlin): Einige Gedanken zur Perspektive der Vitamin D-Forschung\nCV:\nPeter Oehme\, Prof. Dr. med. habil.\, Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie\,\n1955-61 Studium der Humanmedizin\, 1962-1967 Charité: Lehraufträge Arzneiverordnungslehre\, Klinische Pharmakologie\, Habilitation mit einem neuropharmakologischen Thema.\n1976-1991 Gründungsdirektor des Institutes für Wirkstoffforschung der AdW der DDR.\n1992-2002 Forschungsgruppenleiter und Projektleiter im Leibniz-Forschungsinstitut für molekulare Pharmakologie\,\n2010-2013 senior advisor im gleichen Institut. Forschungsschwerpunkte: Neuropeptidforschung insbesondere zur Substanz P\, zu Stress und Sucht.\nAuswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften\, Mitglied der Leibniz-Sozietät. \nAktualisierter Veranstaltungsflyer
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SUMMARY:März-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Sitzung zum Thema \nDer Schutz von Kulturgütern als ökonomische\, rechtliche und sicherheitspolitische Herausforderung\nVortragender: Steffen Groß (MLS) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin\, Balkonsaal\nZeit: 08.03.2017\, 10:00 bis 12:00 Uhr \nAbstract:\nDer Vortragende möchte verdeutlichen\, dass es sich beim Schutz von Kulturgütern vor Zerstörung\, Raub und illegalem Handel um eine außerordentlich komplexe Aufgabe handelt\, die nur mit einer mehrdimensionalen Strategie bewältigt werden kann.\nDiskutiert wird zunächst\, was Kulturgüter in besonderer Weise schutzwürdig macht. Ausgehend davon soll der Doppelcharakter von Kulturgütern – als Kulturobjekte und als Güter im wirtschaftlichen Sinne – betrachtet und die Besonderheiten der Märkte\, auf denen sie gehandelt werden\, beleuchtet werden. Hier wird zu fragen sein\, was den Handel mit Kunst- und Kulturgütern so anfällig und so attraktiv für Schwarzmarktgeschäfte werden ließ\, so dass diese heute nach dem illegalen Waffen- und Drogenhandel an dritter Stelle stehen und auf ein jährliches Umsatzvolumen von ca. 10 Milliarden US-Dollar weltweit geschätzt werden.\nEine sicherheitspolitische Herausforderung ergibt sich wiederum daraus\, dass in wachsendem Maß Terrororganisationen von ihnen geraubtes Kulturgut oder illegal ausgegrabene Antiken als Finanzierungsquelle für ihre Aktivitäten ansehen und nutzen.\nDabei genießen Kulturgüter durch nationale Gesetze sowie völkerrechtliche Verträge und Konventionen in inzwischen großer Zahl doch einen sehr hohen Schutzstatus. Welche Defizite und Widersprüche stecken in den rechtlichen Regelungen zum Kulturgüterschutz und welche ökonomischen Anreize zu illegalen Handelsaktivitäten gehen möglicherweise von ihnen aus?
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SUMMARY:März-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Sitzung zum Thema \nKardiale Bildgebung mit Schwerpunkt Kardio-MRT\nVortragender: Boris Bigalke (Berlin) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin; BVV-Saal\nZeit: 08.03.2018\, 10:00 bis 12:00 Uhr \nCV:\nProf. Dr. Boris Bigalke\, geboren 1976 in Berlin\, bestand sein Abitur am humanistischen Gymnasium Steglitz in Berlin mit Graecum et Latinum. Er studierte Humanmedizin an der FU Berlin mit Auslandsaufenthalten am Albert-Einstein-College of Medicine\, New York\, USA\, und am Institute of Acupuncture & Moxibustion\, WHO Collaborating Center of Traditional Medicine\, Peking\, China. Nach seiner Promotion zur Virusmyokarditis 2004 setzte er 2005 seine klinische und wissenschaftliche Karriere an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen fort. \nFür seine wissenschaftlichen Leistungen zur frühen Detektion von Herzinfarkten unter Verwendung eines Biomarkers erhielt er 2008 den Forßmann-Forschungspreis. Nach dem Facharzt für Innere Medizin 2009 und dem Erwerb der Schwerpunktbezeichnung Kardiologie 2010 habilitierte er im Bereich der kardialen Biomarker. 2010 erhielt er ein zweijähriges Forschungsstipendium der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zur Bildgebung von arteriosklerotischen Plaques\, ab 2011 war er als Honorary Lecturer/Assistant Professor am King’s College London tätig und spezialisierte sich auf den Bereich der kardialen Bildgebung mittels Kardio-MRT. 2011 wurde er Ernährungsmediziner DAEM/DGEM®. Er hat mehr als 100 peer-reviewed Publikationen in nationalen und internationalen Fachjournalen vorzuweisen. 2013 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen ernannt. 2014 kehrte er nach Berlin an die Charité Campus Benjamin Franklin zurück als Oberarzt und Leiter der DGK-Qualifizierungsstätte Kardio-MRT. Ferner absolvierte er ein Studium MBA Healthcare Management (Oxford\, UK) und belegt derzeit noch ein berufsbegleitendes Studium LL.M. Medizinrecht. Extrakurrikuläre Interessen: Fremdsprachen\, aktives Musizieren mit Violine und Klavier\, Schwimmen und Bogenschießen. \nAbstract:\nDie kardiale Bildgebung hat in den letzten Dekaden enorm an Bedeutung bei der Diagnose und Therapie sowohl von Kardiomyopathien wie koronare Herzerkrankung\, stattgehabter Herzinfarkt\, Herzmuskelentzündung\, kardiale Sarkoidose oder Hypertrophe Obstruktive Kardiomyopathie (HOCM) als auch von Herzklappenfehlern und von intrakardialen Raumforderungen zugenommen. \nInsbesondere die kardiale Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT) hat als nicht-invasives Verfahren ohne die Verwendung von ionisierenden Strahlen einen Stellenwert in der klinischen Routine eingenommen. \nIn naher Zukunft ist zu erwarten\, dass neben den etablierten Verfahren der Bildgebung das multimodale\, molekulare Imaging einen entscheidenden Beitrag leisten wird\, um die Prognose und Therapiemöglichkeiten von Herz- und Gefäßpatienten zu verbessern.
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SUMMARY:Februar- Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu Ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Februar-Plenarsitzung zum Thema \nÖffentliches Vertrauen und interpersonales Misstrauen: Merkmale einer irritierten Gesellschaft\nVortragender: Michael Haller (Leipzig) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin; BVV-Saal\nZeit: 08.02.2018\, 13:30 bis 15:30 Uhr \n  \nC.V.:\nProf. Haller ist wissenschaftlicher Direktor des Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) sowie Beirat in Einrichtungen der Journalistenweiterbildung des deutschen Sprachraums. Bis zu seiner Emeritierung im Herbst 2010 lehrte er an der Universität Leipzig\, wo er den 1993 reformierten Diplomstudiengang Journalistik mit aufgebaut hat. Bis Ende 2016 leitete er auch die Journalismusforschung an der Hamburg Media School (HMS).\nVor seinem Ruf an die Universität Leipzig war Haller 25 Jahre lang als Reporter und Redakteur in verschiedenen Pressemedien des deutschen Sprachraums tätig\, darunter mehrere Jahre bei Schweizer Zeitungen\, 13 Jahre beim Spiegel\, schließlich als Ressortleiter bei der Zeit.\nSeine Forschungsgebiete sind Redaktions- und Qualitätsforschung (Print und Online). Aus seiner Feder stammen zahlreiche Fachpublikationen zum Funktionswandel des Journalismus in Zeiten des Medienwandels. Seine Grundlagenbücher zur journalistischen Profession (Recherche\, Reportage\, Interview\, Zeitungsjournalismus) haben in der Branche Standards gesetzt.\nAbstract:\nUmfragen zeigen: Das Vertrauen in die Politik\, in die Medien und in die rechtsstaatlichen Institutionen schwindet. Was bedeutet das? Zeigt sich darin der Zerfall des gesellschaftlichen Zusammenhalts – oder eine gesunde Skepsis mündiger Staatsbürger? Andererseits überlassen immer mehr Menschen in blinder Vertrauensseligkeit immer mehr private Daten global agierenden Netzwerken und machen sich zu Objekten kommerzieller Ausbeutung: Zeichen tief sitzender Unmündigkeit?\nIn seinem Vortrag untersucht Prof. Haller die soziokulturellen Gründe für diese Widersprüche. Er geht dem Schlagwort „Öffentliches Vertrauen“ auf den Grund und diskutiert die in den Sozial- und Politikwissenschaften entwickelten Vorschläge\, die aus dieser  bedrohlich wirkenden Irritation herausführen sollen. \n 
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SUMMARY:Februar-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt für den 8. Februar 2018 ein zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Sitzung zum Thema \nEvidentialität und Sprache\nVortragende: Gerda Haßler (Potsdam) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\nZeit: 08.02.2018\, 10:00 bis 12:00 Uhr \nC.V.:\nProf. Dr. Gerda Haßler studierte Romanistik und Slawistik an der Martin-Luther-Universität Halle und wurde dort 1978 in Allgemeiner Sprachwissenschaft promoviert. Nach dreijähriger Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Zwickau und einem Habilitationsstipendium habilitierte sie sich 1984 an der Martin-Luther-Universität Halle und wurde danach zur Hochschuldozentin am dortigen Wissenschaftsbereich Romanistik ernannt\, den sie bis 1992 leitete.\n1992 erhielt sie einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft an der Technischen Universität Dresden und 1993 auf eine Universitätsprofessur für Linguistik und angewandte Sprachwissenschaft (Romanistik) der Universität Potsdam\, die sie bis heute innehat. Sie war Prodekanin der Philosophischen Fakultät und mehrfach geschäftsführende Direktorin des Instituts für Romanistik. Von 2001 bis 2006 war sie Prorektorin der Universität Potsdam.\nZu Gastvorträgen und Vorlesungen weilte sie in Frankreich\, Spanien\, Portugal\, Italien\, Belgien\, Rumänien\, den Niederlanden\, der Schweiz\, Österreich\, Großbritannien\, Finnland\, Russland\, Israel\, Tunesien\, den USA\, Kanada\, Argentinien\, Brasilien und Peru. Sie ist Kodirektorin des deutsch-französischen Doktorandenkollegs Kollokationen und Diskurstraditionen.\nDie Forschungsschwerpunkte von Gerda Haßler sind die Prädikation in romanischen Sprachen und die Markierung der Sprecherhaltung in der Äußerung\, die Geschichte der Sprachwissenschaft und ihre Relevanz für gegenwärtige Sprachtheorien sowie die Struktur und Funktion zur Fixierung tendierender Wortgruppen. Zu diesen Forschungsgebieten hat sie bisher 5 Monographien\, 21 Sammelbände sowie 300 Artikel veröffentlicht.\nAbstract:\nDer Sprecher kann bei der Formulierung seiner Äußerung angeben\, woher er das Wissen über die von ihm mitgeteilte Information hat. Solche Markierungen der Herkunft des Sprecherwissens bezeichnet man in der Sprachwissenschaft als Evidentialität. In etwa einem Viertel aller Sprachen stehen hierfür spezielle sprachliche Mittel\, meist eine Art Suffixe\, zur Verfügung\, die obligatorisch verwendet werden müssen. Angaben dazu\, ob der Sprecher selbst die Quelle der Mitteilung ist oder ob er den mitgeteilten Sachverhalt gesehen\, gehört\, geschlussfolgert hat\, können auch in Sprachen gegeben werden\, die keine obligatorischen und spezialisierten Mittel haben. So gibt man mit dem Satz „Er will ein Buch geschrieben haben“ an\, dass man die Mitteilung von der erwähnten Person selbst hat.\nDie germanischen und romanischen Sprachen bedienen sich vielfältiger Mittel von Evidentialität\, wie Modalverben\, Verben des Sagens und des Meinens\, Adverbien\, Partikeln und Verbformen. Häufig verschwinden dabei jedoch die Grenzen zwischen den verschiedenen Arten der Evidentialität\, zum Beispiel kann der französische Konditional sowohl für die Wiedergabe einer fremden Äußerung als auch einer eigenen Schlussfolgerung verwendet werden\, wodurch Vagheit entstehen kann.\nInsbesondere in der Pressesprache besteht die Tendenz\, die Regresspflicht durch die Verwendung bestimmter Verbformen auszuschließen. Das Markieren der Herkunft des Sprecherwissens scheint eine kognitive und pragmatische Notwendigkeit zu sein\, die zur Veränderung der Funktionen sprachlicher Mittel unter Anlagerung evidentieller Bedeutungen führt.
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SUMMARY:Februar-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt für den 08. Februar 2018 ein zur öffentlichen wissenschaftlichen Sitzung zum Thema \nÜber die Entwicklung von Erkenntnis und rational wissenschaftlicher Denkweise\nVortragender: Lothar Kolditz (MLS) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit: 08.02.2018\, 10:00 – 12:00 Uhr \nC.V.:\nProf. Kolditz ist Chemiker. Er wurde 1969 zum Korrespondierenden\, 1972 zum Ordentlichen Mitglied der 1700 von Leibniz begründeten Gelehrtengesellschaft gewählt\, der heutigen Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\nNach Promotion (1954) und Habilitation (1957) war er 1957 – 1959 Professor mit Lehrauftrag für Spezialgebiete der anorganischen Chemie und Radiochemie an der Technischen Hochschule für Chemie Leuna-Merseburg\, 1959 – 1962 Professor mit vollem Lehrauftrag für anorganische Chemie und Direktor des Anorganisch-Chemischen Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie 1962 – 1980 Professor mit Lehrstuhl für anorganische Chemie und Direktor des I. Chemischen Instituts der Humboldt-Universität. 1972 – 1980 leitete er die Sektion Chemie der Humboldt-Universität und 1980 – 1990 das Zentralinstitut für Anorganische Chemie der Akademie der Wissenschaften der DDR.\nAbstract:\nDie allmähliche Herausbildung von Bewusstsein bei der Gattung homo legte auch den Grund für weitere Fragestellungen\, das gesamte Dasein betreffend. Religionen und Mythen entstanden\, die auch Verhaltensregeln zum Zusammenleben enthalten. Die Erkenntnisentwicklung im religiösen Gebiet soll aber nur gestreift werden; ausführlichere Betrachtungen gelten der Entwicklung der rational wissenschaftlichen Denkweise.\nEs gibt eine Reihe von Kriterien\, an Hand derer die Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens verfolgt werden kann. In diesem Vortrag wird dazu die Auffassung von Raum und Zeit ausgewählt und als Beispiel für Europa und Vorderasien zunächst die Entwicklung der Geometrie in der Antike betrachtet.\nDas in der Beschäftigung von Geometrie und Mathematik sich entwickelnde Weltbild wird mit der griechischen Philosophie dargestellt\, die mit Aristoteles die wissenschaftliche Denkweise in Europa bis zum Mittelalter prägte und dominierte. Für neue Impulse sorgten in dieser Zeit Fortschritte in den Naturwissenschaften. Galilei\, Kopernikus\, Kepler und Descartes sind zu nennen. Eine wesentliche Weiterentwicklung wird in der Auseinandersetzung zwischen Leibniz und Newton deutlich\, wozu die naturwissenschaftliche Diskussion herangezogen wird\, die im Briefwechsel zwischen Leibniz und Clarke enthalten ist.\nDie Auffassung von Raum und Zeit wird  von Leibniz und Newton bis hin zu den Theorien der modernen Physik behandelt. Eine besondere Betrachtung wird der Gravitation gewidmet und die Frage der Verschränkung im Gravitationsfeld diskutiert.
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen
DESCRIPTION:Am 02. Februar 2018 führt der Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse und Klassen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch zum Thema \nGlobale Transformation\nEinzelheiten werden später bekannt gegeben.
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