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SUMMARY:Nichtöffentliche Geschäftssitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu einer \nnicht-öffentlichen Geschäftssitzung  \nam 11. 04.2019. \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal\nZeit: 12:00 Uhr bis 13:0  und 15:30 bis 16:30 \nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:April-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften veranstaltet ihre April-Klassensitzung als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nAnorganische Pigmente – aktueller Stand und neue Erkenntnisse\nVortragender: Gerhard Pfaff (MLS) \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal \nZeit: 10:00 Uhr bis 12:00 \nC.V.:\nProf. Pfaff ist Chemiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2018. Nach Studium und Promotion (1983) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena war er als wissenschaftlicher Assistent und Oberassistent am Fachbereich Chemie seiner Universität mit vielfältigen Lehrverpflichtungen auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie tätig.\n1991 begann er seine Tätigkeit in der Pigmentforschung bei Merck in Darmstadt. Seit 1994 war er Leiter der Abteilung Produktentwicklung innerhalb der Forschung für Effektpigmente. 2006 übernahm er bis zu seinem Ausscheiden aus dem  aktiven Berufsleben (2014) die Leitung der Pigmentforschung bei Merck mit den Standorten in Deutschland\, Japan und den USA. Unter seiner Leitung wurden in den Jahren bei Merck vielfältige neue Effektpigmente und funktionelle Materialien entwickelt und zur Marktreife gebracht.\nSeit 1994 hält Gerhard Pfaff Vorlesungen an der TH/TU Darmstadt\, wo er sich 1997 am Fachbereich Chemie mit einer Arbeit zu neuartigen Synthesemethoden für anorganische oxidische Pulver und deren Charakterisierung habilitierte und Privatdozent wurde. 2008 wurde er zum apl. Prof. an der TU Darmstadt ernannt. Gerhard Pfaff ist Autor von etwa 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und mehr als 70 Patenten. Er hält aktuell Vorlesungen an der TU Darmstadt und der Universität Frankfurt/Main.\nAbstract:\nPigmente und Farbstoffe\, die unter dem Begriff “Farbmittel“ zusammengefasst werden\, sind für die Menschheit schon seit Jahrtausenden von großer Bedeutung. Sie trugen in der Vergangenheit und tragen auch in Gegenwart und Zukunft zu einer Verschönerung des täglichen Lebens und des uns umgebenden Raumes sowie zur Akzentuierung und Differenzierung von Objekten bei. Pigmente und Farbstoffe nehmen zudem über ihre Anwendungen in unterschiedlichsten Systemen Einfluss auf unsere Gedanken\, Gefühle und Stimmungen.\nAnorganische Pigmente gehören zu den wichtigsten Farbmitteln. Sie zeichnen sich durch farbliche Vielfalt\, hohe Stabilität und vergleichsweise kostengünstige Herstellprozesse aus. Der Vortrag behandelt die Entwicklungsgeschichte der anorganischen Pigmente vom Altertum bis in die Gegenwart. Während die in früherer Zeit verwendeten Pigmente entweder auf natürlichen Materialien basierten oder über empirische Prozesse erzeugt wurden\, werden die meisten der heute technisch relevanten anorganischen Pigmente im industriellen Maßstab hergestellt. Dazu zählen Titandioxid-\, Eisenoxid-\, Ultramarin- und Ruß-Pigmente ebenso wie Effektpigmente oder funktionelle Pigmente mit speziellen magnetischen und korrosionshemmenden Eigenschaften.\nIn den letzten Jahren machen vor allem Effektpigmente durch innovative Neuentwicklungen auf sich aufmerksam. Das betrifft sowohl Metalleffektpigmente als auch transparente Effektpigmente\, die sich durch spezielle optische Eigenschaften wie Metallglanz\, Perlglanz\, Interferenzfarbe und Abhängigkeit der Farbe vom Betrachtungswinkel (Farbflop) oder aber durch funktionelle Charakteristika wie elektrische Leitfähigkeit\, Reflexion von Infrarotstrahlung und Absorption von Laserstrahlen auszeichnen.
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SUMMARY:April-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät veranstaltet ihre April-Klassensitzung als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \n„Bildnerisches Denken“ als Wissensform der Ökonomie?\nVortragender: Steffen Groß (MLS) \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; Raum 505 \nZeit: 10:00 Uhr bis 12:00 \nC.V.:\nProf. Groß ist Volkswirtschaftler und Philosoph sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2017. Er lehrt Volkswirtschaftslehre an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und ist dort insbesondere für das Modul „Kulturökonomik und Kulturbetrieb“ verantwortlich.\nAbstract:\nDer wohl größere Teil der Volkswirte sieht in der Ökonomie eine positive Wissenschaft und folgt darin – ausdrücklich oder unreflektiert – der Methodologie Milton Friedmans\, die sich immer wieder neu als überaus wirkmächtig erweist. Danach studieren Ökonomen wirtschaftliche Tatbestände und produzieren positives Wissen über die Funktionsweisen der Volkswirtschaft.\nDoch sind damit die Tätigkeit der Ökonomen wie auch die epistemische Situation der Volkswirtschaftslehre adäquat erfasst? Zweifel daran sind allemal angebracht. So hat u.a. David Colander 1992 in einem Aufsatz für das Journal of Economic Perspectives den Verlust des SelbstVerständnisses von Ökonomie als Kunstfertigkeit beklagt.\nDer Vortragende nimmt Colanders Anregung auf und stellt die Fragen nach der Art des ökonomischen Wissens\, danach\, wie es zustande kommt und in welchen Formen seiner Produktion und Reflexion es sich vollzieht\, aus dem Blickwinkel einer „art of economics“. Dazu wird eine Brücke zur Kunst- und Künstlertheorie Paul Klees und Wassily Kandinskys geschlagen und danach gefragt\, ob die Wissensform der Ökonomie dem „Bildnerischen Denken“ nicht recht nahe kommt. Schließlich erschöpft sich der Anspruch ökonomischen Wissens nicht in der positiven\, abbildenden Beschreibung von offen zutage liegenden Gegebenheiten. Vielmehr möchte es verborgene Strukturen und Wirkungszusammenhänge im Feld des wirtschaftlichen Handelns überhaupt erst sichtbar machen und damit im Sinne eines Orientierungswissens nichts weniger als praktisch handlungsrelevant werden lassen. Mithin wird gerade hier „etwas sichtbar gemacht\, was ohne das Bemühen des Sichtbarmachens nicht zu ersehen wäre.“ (Paul Klee)\nInsgesamt möchte er aufzeigen\, dass es\, wenn wir Ökonomie als Wissenschaft und unser Tun als Wirtschaftswissenschaftler besser verstehen wollen\, gute Gründe dafür gibt\, der Idee eines komplementären Pluralismus von Wissenschaft\, Kunst und Philosophie zu folgen und sie fruchtbar werden zu lassen
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis (AK) “Prinzip Einfachheit” der Leibniz-Sozietät veranstaltet am 28. März einen Workshop als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nSchaffung von Voraussetzungen für Einfachheit – ein Grundprinzip nicht nur in der menschlichen Informationsverarbeitung ?\n \ngewidmet Werner Krause (MLS) zu seinem 80. Geburtstag \nVortragende: Erdmute Sommerfeld (MLS) \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; Balkonsaal \nZeit: 10:30 Uhr bis 12:30 \nC.V.:\nFrau Prof. Sommerfeld ist Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2004. Nach dem Studium der Physik an der Technischen Hochschule Magdeburg arbeitete sie von 1969 bis 1991 an der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin\, später Akademie der Wissenschaften der DDR\, am Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse – mit dem Forschungsschwerpunkt „Mathematisch-psychologische Elementaranalyse der menschlichen Informationsverarbeitung“ (Promotion 1979 zum Dr. rer. nat.). Von 1985 bis zur Abwicklung der Akademie der Wissenschaften leitete sie die Abteilung “Mathematische Modellierung und Simulation kognitiver Prozesse”\, danach die Projektgruppe “Mathematische Psychologie” im Rahmen des Wissenschaftler-Integrations-Programms (WIP). Sie hielt Gastvorlesungen  an den Universitäten Jena\, Bochum\, Braunschweig und Leuven (Belgien). Nach der Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin 1993 war sie wissenschaftliche Oberassistentin am Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 1994 erhielt sie den Ruf auf die Dozentur “Methoden der Psychologie” der Universität Leipzig und wurde 2003 zur Außerplanmäßigen Professorin ernannt.\nIn der International Society for Psychophysics war sie die Vorsitzende des Programm- und Organisationskomitees für den “Fechner Day 2001” in Leipzig – das Internationale Symposium zu Ehren des 200. Geburtstages von G. Th. Fechner\, dem Begründer der Psychophysik und Wegbereiter für die experimentelle Psychologie.\nSie publizierte das Buch „Kognitive Strukturen“ (Münster\, New York\, 1994) sowie zahlreiche Fachartikel zur Modellierung und Analyse kognitiver Strukturen und Prozesse.\nAbstract:\n„Mir kommen die Wege\, auf denen die Menschen zur Erkenntnis der himmlischen Dinge gelangen\, fast ebenso bewunderungswürdig vor\, wie die Natur der Dinge selber.“ (Kepler: Astronomia Nova).\nIn der menschlichen Informationsverarbeitung ist  die Ordnungsbildung im Denken ein Stück Weg zu mehr Einfachheit. Denn durch Ordnungsbildung im Denken können – als eine Art Vorverarbeitung –  Voraussetzungen dafür geschaffen werden\, dass der eigentliche Lösungsprozess möglichst einfach wird.\nAusgangspunkt des Vortrags ist der Untersuchungsansatz „Ordnungsbildung im Denken“ von Werner Krause mit Bezug zur Schaffung von Voraussetzungen für Einfachheit.\nIm Vortrag werden experimentelle Untersuchungen zu einigen ausgewählten kognitiven Anforderungen in der menschlichen Informationsverarbeitung charakterisiert und Ergebnisse dazu vorgestellt\, die im Rahmen der Kognitiven Psychologie erzielt wurden.\nBei allen untersuchten Anforderungen konnte anhand der Ausbildung ausgezeichneter interner Repräsentationen bereichsübergreifend aufgezeigt werden\, dass Voraussetzungen für relativ einfache Prozesse bzw. sogar für einfachste Prozesse geschaffen werden. Das ist quantifizierbar durch die zum Bewältigen der Anforderung erforderliche (bewichtete) Anzahl von Operationen bzw. durch die erforderliche Zeit zum Lösen der Aufgabe. Bei der Schaffung solcher Voraussetzungen ist eine auf spezifischen Lernprozessen basierende Bildung von Makroelementen mit emergenten Eigenschaften von Bedeutung. Als Steuerkriterium spielt die  kognitive Ökonomie eine entscheidende Rolle.\nAnknüpfend an die im Rahmen der Kognitiven Psychologie erzielten Ergebnisse wird die Frage gestellt\, ob auch in anderen wissenschaftlichen Disziplinen die Schaffung von Voraussetzungen für einfache Prozesse eine so grundsätzliche Rolle spielt. Wenn ja\, geht es darum\, welche Bedeutung dabei die anforderungsabhängige Bildung entsprechender Makroelemente hat und ob fachspezifische Aussagen und empirische Belege dafür sprechen\, dass ein Steuerkriterium „Ökonomie“ zugrunde liegt.\nEs werden Beispiele dafür gebracht\, dass sich entsprechende Voraussetzungen für einfach(st)e Prozesse in der objektiven Realität (ohne und mit Einbeziehung des Menschen) entwickelt haben sowie anforderungsabhängig durch den Menschen geschaffen wurden und werden.
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis (AK) “Gesellschaftsanalyse und Klassen” der Leibniz-Sozietät veranstaltet im März einen Wokshop als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nTransformation im aktuellen Kontext – Chancen\, Ambivalenzen und Blockaden\nOrt:  Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Salon\, Franz-Mehring-Platz 1\, 10243 Berlin \nZeit: 10:00 Uhr bis 17:00 \n\nAnkündigung und Programm
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SUMMARY:März-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Plenarsitzung zum Thema \nWem gehört die “annektierte” Krim? Eine historische Betrachtung\nVortragender: Armin Jähne (MLS) \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal \nZeit: 13:30 Uhr bis 15:30 \nC.V.:\nProf. Jähne ist Spezialist für Alte und Osteuropäische Geschichte sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2001\, der er z.Z. als Vizepräsident vorsteht. Nach Promotion (1970 in Moskau) und Habilitation (1980 in Berlin) wurde er 1988 zum Professor an der Humboldt-Universität Berlin berufen\, wo er bis 1996 wirkte. Danach leistete er Projektarbeit; heute ist er Pensionär. Seine Forschungsgebiete sind die Geschichte Griechenlands und des Hellenismus\, die Geschichte Ost- und Südosteuropas sowie die Wissenschaftsgeschichte.\nAbstract:\nKlemens Lothar Wenzel Fürst von Metternich (1773 – 1859) äußerte einst gedankenschwer\, dass Politiker\, wenn sie über andere Länder urteilen\, oft genug zwei Faktoren vergessen: ihre Geographie und Geschichte. Sie zu beachten\, ist geradezu unumgängliche Pflicht\, wenn man heute nach einer Antwort auf die Frage sucht\, wer die Krim beanspruchen darf bzw. wem sie gehört.\nRussland hatte sich am Beginn des 18. Jh.\, was seine Beziehungen zu Europa betraf\, auf drei außenpolitisch strategische Hauptrichtungen festgelegt\, die bis heute nachwirken und nur zum Teil etwas von ihrer Bedeutung eingebüßt haben: nach dem Nordwesten mit Skandinavien und namentlich Schweden\, nach dem Westen\, nach Zentraleuropa mit insbesondere Polen und nach dem Südwesten mit dem Balkan. Eine vierte Richtung\, die hier nicht von Belang ist\, zielte nach Mittelasien. Diese geopolitisch bedingten Strategielinien trugen ideologischen Vorstellungen Rechnung und waren damit eindeutig machtpolitisch fixiert.\nMit dem Frieden von Nystad 1721\, der den „Nordischen Krieg“ gegen Schweden (seit 1700) beendete\, hatte Peter I. (1672 – 1725\, Zar seit 1682) Russland den Zugang zur Ostsee und damit den Weg über See nach dem Westen geöffnet. Was im Norden geglückt war\, sollte auch im Süden gelingen. Zwar hatte Peter I. 1696 die türkische Festung Azow an der Mündung des Don eingenommen\, aber die wirkliche Wende trat erst 1783 ein\, als die Krim endgültig an Russland fiel und die Stadt Sewastopol auf- und ausgebaut und dort ein Kriegshafen eingerichtet wurde.\nDie Krim ragt wie ein Keil in das Schwarze Meer hinein\, das wie ein Fächer vor der entstehenden russischen Flotte lag und aufgehört hatte\, ein türkisches Mare nostrum zu sein. Sie war von nun an Ausgangspunkt und Rückhalt für die russische Seemacht geworden\, die nicht allein auf das Schwarze Meer beschränkt bleiben wollte und deshalb dessen Ausgang ins Visier nahm: die Meerengen Bosporus und Dardanellen. Mit der Angliederung der Krim an Russland war ein Knäuel ineinandergreifender politischer Sachverhalte und widerstreitender Machtinteressen entstanden\, das zwei Jahrhunderte die europäische Politik beschäftigte\, sich allmählich entwirrte und punktuell an Brisanz verlor\, aber noch heute für politisches Kopfzerbrechen sorgen.\nRusslands machtpolitisches Ausgreifen im Süden rief die Seemächte England und Frankreich und das habsburgische Österreich als europäische Kontinentalmacht auf den Plan. Die Vereinnahmung der Krim durch Russland schloß zwingend drei international bedeutsame Probleme ein: die „Orientalische Frage“\, d.h. Aufteilung des territorialen Erbes des „kranken Mannes am Bosporus“ (Türkei bzw. Naher Osten)\, die Meerengenfrage (Bosporus und Dardanellen) und das Schicksal der christlich-orthodoxen Bevölkerung auf dem Balkan\, für die Russland als Schutzmacht auftrat. Diese Probleme bildeten die Südwestkomponente der russisch-sowjetisch-russischen Außenpolitik im 18. – 20. Jh.\, eigentlich bis in unsere Tage hinein.\n1954 hatte Nikita S. Chruschtschow (1894 – 1971) in einem willkürlichen administrativen Akt\, offenbar ökonomisch bedingt\, die Krim aus der Russischen Föderation aus- und in die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik eingegliedert. Das war kein weltbewegender und international kaum beachteter Vorgang\, denn die Krim blieb im Bestand der UdSSR. Die Situation änderte sich grundlegend\, als das Sowjetimperium 1991 zerfiel und die Ukraine ihre staatliche Unabhängigkeit erlangte. Noch im Dezember 1991 stimmten 54% der Krimbevölkerung für die Unabhängigkeit der Ukraine und damit für die Beibehaltung des status quo. Zwei Verträge\, unterzeichnet von Frankreich\, der BRD und Russland\, bestätigten die Integrität der ukrainischen Grenzen.\nWurde anfangs noch geglaubt\, dass sich am Verhältnis der Ukraine und Russlands wenig ändern würde\, so sollte sich das bald als ein Trugschluß erweisen. Die Ukraine schwenkte auf einen prowestlichen und zugleich russlandphoben Kurs ein und suchte die Nähe zu den USA (1992). Die russisch-ukrainischen Beziehungen erlebten dann im Zuge der Vorgänge 2014 auf dem Kiewer Maidan ihren Tiefpunkt. Russland reagierte rigoros und holte die Krim zurück in die Russische Föderation. Flankiert wurde die mit militärischen Mitteln abgesicherte Rückführungsaktion durch eine Volksabstimmung\, in der sich die Mehrheit der Bevölkerung klar für den neuerlichen Anschluß der Krim an Russland\, d. h. die Wiederherstellung der ursprünglichen\, historisch bedingten Zugehörigkeit der Halbinsel zu Russland entschied.\nSeither wird international auf das Heftigste über den Status der Krim gestritten.\nBlanker Zynismus und pure Heuchelei sind es\, wenn von westlicher Seite immer wieder die Krim als Grund für antirussische Sanktionen genannt und ihre Rückgabe an die Ukraine verlangt wird. Die politische Ratio gebietet eigentlich\, die Krimfrage von der „ukrainischen Krise“ zu trennen und sich verstärkt um die Lösung der letzteren zu bemühen. \n 
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DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät veranstaltet ihre März-Klassensitzung als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nÜberleben bedrohter Sprachen – Die hawaiianische Strategie\nVortragender: Wilfried Baumgarten MLS) \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; raum 505\nZeit: 10:00 Uhr bis 12:00 \nC.V.:\nDr. Baumgarten ist Sprachwissenschaftler und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2016. Er erwarb 1975 in Leipzig das Sprachmittler-Diplom für Englisch und Arabisch und arbeitete danach 15 Jahre lang als Sprachmittler. Daneben studierte er dort von 1981 bis zur Promotion 1986 Wirtschaftswissenschaften mit Spezialisierung auf Wirtschaftsgeschichte Palästinas/Israels.\nEr hat als Europäischer Projektmanager beim TÜV Rheinland in Berlin sowie als Projektgutachter Europa-Projekte für das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn gearbeitet. Seit 2006 ist er Lehrbeauftragter bzw. Dozent für Arabisch in München\, u.a. an der Ludwig-Maximilians-Universität\, der Munich Business School und der Universität der Bundeswehr. Daneben leitete er 2008 – 2015  Kurse für Biblisches Hebräisch.\nSeit 2008 studiert er außerdem bedrohte Sprachen Amerikas\, Australiens und Ozeaniens mit Spezialisierung auf polynesische Sprachen. Seit Sommer 2015 ist er freischaffender Linguist in Grafenau\, Niederbayern. Hier hat er den Polynesien-Verlag gegründet und kooperiert mit der University of Hawai’i Press\, Honolulu\, bei der Übersetzung und Herausgabe eines Samoanisch-Lehrbuchs für den deutschsprachigen Raum.\nVon seinen Veröffentlichungen sind besonders zu nennen: „Aloha kākou! – Lehrbuch der hawaiianischen Sprache“ (Gilching 2013); „Arabisch im Geschäftskontakt“ (Hamburg 2015); „Fa’aitoito! – Lehrbuch der Sprache von Tahiti“ (Grafenau 2016\, zusammen mit Hereiti Arapari\, Mo’orea\, Französisch-Polynesien); „Illustriertes Wörterbuch Hawaiianisch-Deutsch“ (Grafenau 2017).\nSeine aktuelle Forschung gilt dem Wortschatz des modernen Hawaiianisch und den grammatischen Strukturen polynesischer Sprachen\, wozu er die Kooperation mit dem Hawaiian Lexicon Committee (Kōmike Hua’ōlelo Hawai’i) anstrebt. \nAbstract:\nDas Hawaiianische\, das in den 1970er Jahren endgültig auszusterben drohte\, dient inzwischen vielfach als Beispiel für die erfolgreiche Revitalisierung einer Sprache. Im Vortrag werden die Ziele und Maßnahmen der hawaiianischen Renaissance-Bewegung bezüglich der Wiederbelebung des Hawaiianischen\, sowie die vorhandenen Ressourcen und Voraussetzungen vorgestellt. Die auf diesem Weg erreichten Ergebnisse werden kritisch betrachtet\, und es wird die Frage aufgeworfen\, welche Perspektive das Hawaiianische angesichts der Einschätzung der UNESCO hat\, dass seine “langfristige Zukunft unsicher” bleibe. Schließlich wird der Frage nachgegangen\, inwieweit der Fall des Hawaiianischen im Kontext mit Revitalisierungsbemühungen als Beispiel und/oder als Vorbild für andere Sprachen geeignet ist.
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SUMMARY:März-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften veranstaltet ihre März-Klassensitzung als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \n„Consortien“ (1872) und „Symbiosen“ (1878) – Über die Entdeckung eines neuen „biologischen Problems“ und seine Verallgemeinerung \nVortragender: Ekkehard Höxtermann\, MLS \nZeit:       14. März 2019\, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nOrt:        10551 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal \n  \nCV.:\nProf. Höxtermann wurde nach dem Biologie-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin 1985 promoviert und wandte sich unter dem Einfluss von Frau Prof. Ilse Jahn der Biologiegeschichte zu. Von 1990 bis 1993 am Institut für Biochemie der Universität Köln tätig\, habilitierte er sich 1994 in Jena für das Fach Geschichte der Naturwissenschaften und lehrte anschließend Geschichte der Biologie\, der Biochemie und der Pharmazie in Jena\, Berlin und Göttingen\, ab 2003 als außerplanmäßiger Professor der Freien Universität Berlin. Seit 2008 betreut er das biologiehistorische Verlagsprogramm der Basilisken-Presse in Rangsdorf.\nHöxtermann plädiert für eine untrennbare Einheit von Geschichte und Gegenwart der Biologie und betrachtet es als eine vordringliche Aufgabe\, die Theorien und Methoden der modernen Biologie aus der Geschichte begreiflich machen. Ausgehend von seinen biologischen Arbeitsgebieten erschloss er den historischen Kontext bis dahin vernachlässigter Disziplinen und Konzepte der Physiologie\, Biochemie und Symbiogenetik der Pflanzen. Als Gründungs- und zeitweiliges Vorstandsmitglied der „Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie“ sowie Autor\, Herausgeber und Verleger biologiehistorischer Monographien und Reihen trug er maßgeblich zur Entwicklung und öffentlichen Wahrnehmung der Biologiehistoriographie in Deutschland bei. \nAbstract:\nAls populäres Sinnbild der Evolution von Lebewesen galt lange Zeit der Stammbaum\, der sich gabelt und in immer feinere Zweige verästelt. Höherentwicklung wurde gleichsam als Auseinanderstreben fortlaufender\, sich stetig wandelnder Abstammungslinien verstanden\, wie sie sich im Kampf ums Dasein durchsetzten. Motor des Fortschritts war demnach die Konkurrenz.\nDoch unsere heutigen Bilder von der Stammesgeschichte der Organismen entsprechen allenfalls einem Stammbusch mit auffallenden Anastomosen. Die Querverbindungen bezeigen\, dass es neben der Konkurrenz der Arten noch einen zweiten Modus der Höherentwicklung gibt\, die Kooperation der Arten. Auch sie ist ein Konzept des 19. Jahrhunderts\, und ich möchte in meinem Vortrag aufzeigen\, wie man diesem „biologischen Problem“ auf die Schliche kam. Der Kieler Botaniker Johannes Reinke meinte 1904\, eingedenk der vielen\, sich über Jahrzehnte erstreckenden Arbeiten\, die notwendig waren\, um das enge\, ja essentielle Zusammenleben mancher Arten zu entdecken: „Bevor ein Problem nicht erkannt ist\, kann es auch nicht bearbeitet werden.”\nEine Schlüsselrolle bei der Entdeckung dieses neuen „biologischen Problems“\, das zuerst ein ökologisches war und dann zu einem evolutionsbiologischen wurde\, spielten die Flechten. Seit dem 17. Jahrhundert im Blick der Forscher\, wurden sie als ganze\, untrennbare Individuen betrachtet und in einer eigenen taxonomischen Gruppe zusammengefasst. Ihre Ähnlichkeiten mit Pilzen und Algen ließen sie allenfalls als Bindeglied zwischen beiden in der „Stufenleiter der Natur“ erscheinen. Es erregte von daher Unglauben und Widerspruch\, als der in München und Basel lehrende Botaniker und herausragende Mikroskopiker Simon Schwendener im Ergebnis entwicklungsgeschichtlicher „Untersuchungen über den Flechtenthallus“ (1867) erstmals in aller Deutlichkeit behauptete\, dass Flechten nichts anderes als Zwitterwesen aus Algen und Pilzen seien\, bei denen sich parasitische Pilze von Algen ernährten und diese\, wie er 1869 meinte\, zu einem unfreien „Helotenthum“ (Sklavendienst) zwangen.\nDie Gegner dieser Ansicht verstummten\, als Reinke 1872 auch in den Wurzeln höherer Pflanzen einen Lebensverbund mit „Blaualgen“ entdeckte und „diese Form des organischen Lebens“ als „Consortium“ bezeichnete. Es blieb unklar\, welchen Vor- oder Nachteil die Partner aus ihrer wechselseitigen Beziehung zogen. Auf der Suche nach einem weiten\, wertungsfreien Begriff für das „Auf- oder Ineinanderwohnen zweier verschiedener Species […]\, welcher die Rolle\, die beide Wesen dabei spielen\, noch nicht berücksichtigt\, also auf das blosse Zusammenleben begründet ist\,“ empfahl der Leipziger Botaniker Albert Bernhard Frank 1877 den Ausdruck „Symbiotismus“.\nUnter Einbeziehung der Tiere führte schließlich der Straßburger Botaniker Anton de Bary 1878 eine allgemeine „Collectivbezeichnung“ für die zahlreichen\, in den zurückliegenden Jahren gefundenen „Associationen ungleichnamiger Organismen-Species zu gemeinsamer Existenz“ ein und nannte solche „Genossenschaftsbeziehungen“\, ganz gleich wie es um die Nützlichkeitsbalance stand\, „Symbiosen“. Der Symbiosebegriff fand regen Zuspruch und rasche Verbreitung. Dazu trug bei\, dass de Bary die Symbiosen als einen besonderen Fall der Anpassung an bestimmte Lebensverhältnisse betrachtete\, wie sie Charles Darwin in seiner Evolutionstheorie vertrat. Das Symbioseprinzip erhielt eine weitere Bestätigung\, als Albert Bernhard Frank\, seit 1881 in Berlin\, 1885 die Natur der „Pilzwurzeln” verschiedener Waldbäume entdeckte und „Mycorrhiza” [sic!] nannte.\nSchwendeners „Algenpilze“\, Reinkes „Algenwurzeln“ und Franks „Pilzwurzeln“ hatten mithin zur Aufdeckung und Anerkennung einer neuen\, allgemeinen Lebenserscheinung geführt. „Nachdem das Ei des Columbus einmal aufrecht dastand“\, so de Bary 1878\, war es eine Frage der Zeit\, dass das Konzept der Lebensgemeinschaften von den Vielzellern und Einzellern dann sogar auf Organellen übertragen wurde. Die entscheidende Frage war die nach dem kleinsten „Elementarorganismus“. Es bestand Konsens\, dass es sich dabei um die Zellen als nicht weiter zerlegbare Individuen des Lebens handelt. Hauptmerkmal ihrer Elementarität war die Vermehrung durch Teilung. Doch mit den Fortschritten der Mikroskopie wurden die Zellforscher auf noch kleinere\, permanent vorhandene\, subzelluläre Gebilde aufmerksam\, die sich durch Teilung vermehrten: die Zellkerne und die Chloroplasten. Sie schienen die wahren „Elementarorganismen“ zu sein.\nDer Bonner Botaniker Andreas Franz Wilhelm Schimper äußerte 1883 zuerst den Gedanken\, dass die Beziehungen der Plastiden „zu dem sie enthaltenden Organismus einigermassen an eine Symbiose erinnern. Möglicherweise verdanken die grünen Pflanzen wirklich einer Vereinigung eines farblosen Organismus mit einem von Chlorophyll gleichmässig tingirten ihren Ursprung.“ Vermehrung durch Teilung war\, wie gesagt\, auch ein Merkmal der Zellkerne\, und so sprach der japanische Zoologe Shosaburo Watasé 1893 auch hier von einer Symbiose der Kerne mit dem Plasma der Zellen. Auch andere Zytologen gebrauchten das Bild einer innerzellulären Symbiose\, meist aber nur einmalig oder beiläufig. Wenn ihre Äußerungen auch einen phylogenetischen Aspekt enthielten\, so machten sie die Symbiogenese doch nicht zum Gegenstand einer Evolutionstheorie.\nDas verdanken wir dem St. Petersburger Botaniker Andrej Sergeevič Famincyn\, der 1890 die Entstehung der Pflanzenzellen wie überhaupt höherentwickelter Lebewesen auf „die Vereinigung einfacher Organismen zu Kolonien“ zurückführte. Die Idee wurde dann vor allem durch den Kazaner Biologen Konstantin Sergeevič Merežkovskij zu einer in sich geschlossenen Evolutionstheorie ausgebaut\, so spekulativ sie zunächst auch war. Er vertrat 1905 die Ansicht\, dass die kernhaltigen Zellen symbiogenetische Chimären sind und letztlich zwei Plasmaarten vereinigten\, die in unterschiedlichen Erdzeitaltern entstanden seien. Famincyn und Merežkovskij sahen in der Symbiogenese das fehlende Glied einer schlüssigen Evolutionstheorie; eine natürliche Auslese bestangepasster Varietäten als Hauptmodus der Evolution im Sinne Darwins lehnten sie ab.\nEs war das Ziel eines dritten russischen Biologen\, Symbiogenese- und Selektionstheorie zu integrieren. Boris Michajlovič Kozo-Poljanskij\, der in Voronež Botanik und Evolutionsbiologie lehrte\, entwickelte ab 1924 die Symbiogenesetheorie zu einer darwinistischen Evolutionstheorie weiter\, in der die Symbiose einen Faktor\, die Selektion aber den Mechanismus der Evolution darstellte. Aber er sollte mit seinen Überlegungen ein Außenseiter bleiben. Das Allgemeingültigkeit beanspruchende Symbiosekonzept wurde in den 1920er und 1930er Jahren wieder ein Gegenstand von Spezialisten und aus der Evolutionsbiologie in die Ökologie zurückverwiesen. Die Gründe sind vielfältig. Nur so viel: Zwei Hauptstützen\, das Verständnis der Flechten als eine für beide Seiten vorteilhafte Lebenseinheit und die relative Autonomie der Plastiden\, waren ins Wanken geraten. Erst in den 1960er Jahren kam es zu einer „Wiederentdeckung” der Endosymbiontennatur der Chloroplasten und zu einer Neuformulierung der Symbiogenesetheorie\, die das moderne Bild von der Entstehung der kernhaltigen Zellen aus symbiotischen Bakteriengesellschaften bestimmt und heute als experimentell abgesichert gilt.
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SUMMARY:Gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften und des GFZ Potsdam
DESCRIPTION:Eine Gemeinsame Veranstaltung von Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. und Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ zum Thema \n„Ein und ein halbes Jahrhundert internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit der Geodäten und Geophysiker“\nwird als öffentliche wissenschaftliche Veranstaltung \nanlässlich des 100. Jahrestages der Gründung der International Union of Geodesy and Geophysics (IUGG) \nsowie\ndes 85. Geburtstages von Prof. Dr. Dr. Helmut Moritz\, MLS\, Ehrenpräsident der IAG \nam 15.02.2019 in Potsdam\, Telegrafenberg\, Haus H\, Vortragsraum 2+3 \nvon 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr durchgeführt. \n\nEinladung und Programm \n 
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SUMMARY:Februar-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften veranstaltet ihre Februar-Klassensitzung als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nVon Kernreaktionsmechanismen zur innovativen geophysikalischen Erkundung von Technologiemetalllagerstätten\nVortragender: Horst Märten (MLS) \nOrt:      Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:     14. Februar 2019; 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nC.V.:\nDr. Horst Märten führt zwei interdisziplinäre Gruppen von Wissenschaftlern und Ingenieuren auf entgegengesetzten Seiten unseres Globus: in Australien und in Deutschland. Er kombiniert fundamentale Forschung und Entwicklung – stets in Einheit von Theorie und Praxis – auf den Gebieten geophysikalische Erkundungstechnologien\, Bergbautechnologien (Schwerpunkt In-Situ-Gewinnung) sowie metallurgische Aufbereitungstechnologien auf Seiten der Umwelt- und Ingenieurtechnik GmbH (UIT\, Deutschland) mit der direkten Anwendung in der Bergbauindustrie bei Heathgate Resources in Südaustralien. Beide Firmen sind innerhalb der US-amerikanischen General-Atomics-Gruppe miteinander verbunden. Als CEO der UIT seit 2002 und Managing Director/Vice President bei Heathgate seit 2004 hat Dr. Märten verschiedenartige Projekte auf den genannten Gebieten initiiert und erfolgreich geleitet. \nNach Promotion und Habilitation auf dem Gebiet der Kernphysik arbeitete Dr. Märten zunächst für mehrere Jahre an der TU Dresden sowie in zahlreichen Europäischen Forschungsinstituten\, zuletzt am EC JRC Institute for Reference Materials and Measurements (IRMM) in Geel\, Belgien. Seit 1994 ist er im Hochtechnologiekonzern General Atomics tätig und spielte seitdem eine Pionierrolle in zahlreichen Umweltprojekten (radiologische Überwachungsnetzwerke\, Sanierung von Uranstandorten\, Behandlung radioaktiver Reststoffe\, Dekontaminationstechnologien) und bergbaulichen Anwendungen. \nSeine jüngsten Arbeiten in Forschung und Entwicklung zielen neben dem Einsatz fortgeschrittener geophysikalischer Methoden auf effiziente Technologien zur Gewinnung kritischer Technologiemetalle einschließlich Seltener Erden. \nAbstract:\nKernreaktionen\, die für praktische Anwendungen ausschlaggebend sind\, überdecken zahlreiche Größenordnungen auf der Energieskala und unterliegen verschiedenartigen Mechanismen. Die über Jahrzehnte auf Grundlage von Experimenten und (meist modellgestützter) Evaluation der Kerndaten entwickelten Datenbanken ermöglichen mit moderner Software die Simulation und Optimierung von Anwendungen. Nach einem kurzen Überblick über gängige radiologische Verfahren in der geophysikalischen Erkundung wird ein jüngst unter Führung des Autors entwickeltes Logging-Tool für den Einsatz in Erkundungsbohrungen vorgestellt. Es beruht auf dem Einsatz eines gepulsten Neutronengenerators in Verbindung mit zeitaufgelöster g-Spektrometrie plus mehreren zeitaufgelösten Neutronendetektionskanälen in verschiedenen Energiegruppen. Neben der akkuraten Messung des Erzgehalts wird die gleichzeitige Bestimmung mehrere geophysikalischer Parameter (Dichte\, Porosität\, makroskopische Neutronenquerschnitt u.a.) sowie der Element- und Mineralzusammensetzung und der lithologischen Kategorie ermöglicht. Verschiedene tomographische Methoden kommen für geophysikalische Untersuchungen im Labor (µCT – Computertomographie mit Röntgenstrahlen\, 4D GeoPET – Positronen-Emissions-Tomographie) und im Feld (4D ERT – Elektro-Resistivitäts-Tomographie) zur Charakterisierung der Gestein-Wasser-Interaktion in Raum und Zeit zum Einsatz. Der Autor demonstriert\, dass diese akademisch anmutenden Methoden für neuartige In-situ-Gewinnungsverfahren sowie Umweltstudien von größter praktischer Bedeutung sind.
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SUMMARY:Februar-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Februar-Plenarsitzung zum Thema \nErdbeobachtung mit Quanten und Relativität\nVortragender: Jürgen Müller (Hannover) \nOrt:                    1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal\nZeit:                  14. Februar 2019; 13:30 Uhr bis 15:30 \n  \nCV\nProf. Müller ist Geodät. Nach dem Studium\, der Promotion und der Habilitation an der TU München wurde er 2001 an die Universität Hannover berufen und leitet dort das Institut für Erdmessung. Seit 2017 ist er Sprecher des DFG-SFB für relativistische Geodäsie und Gravimetrie mit Quantensensoren an seiner Universität. Der Klasse für Ingenierwissenschaften der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft gehört er als Ordentliches Mitglied an. \nAbstract\nAktuelle technologische Entwicklungen in der Quantenphysik ermöglichen neuartige Anwendungen und Messkonzepte in der Geodäsie und der Erdbeobachtung.\nIn diesem Beitrag werden wir uns auf zwei neue Konzepte konzentrieren: Eines wendet die Atominterferometrie für die Schwerefeldbeobachtung an\, das zweite nutzt Uhrennetzwerke\, um Höhenunterschiede zwischen den Uhren-Standorten zu bestimmen. Im ersten Fall\, werden Schwereanomalien mittels frei-fallender Atome („Quanten-Gravimetrie“) beobachtet; diese Technik kann auch für künftige gradiometrische Messungen im Weltraum benutzt werden. Im zweiten Fall – gemäß der Einsteinschen Relativitätstheorie – kann man aus Frequenzvergleichen zweier hochgenauer optischer Uhren\, die über Glasfaserkabel verbunden sind\, die zugehörige Differenz des Schwerepotentials und damit der Höhe bestimmen. Auch die laser-interferometrische Abstandsmessung zwischen zwei Satelliten mit Nanometer-Genauigkeit\, wie sie in der 2018 gestarteten Satellitenmission GRACE Follow-on erstmalig demonstriert wird\, gehört zu diesen neuen Konzepten. Hier kommt Technologie für geodätische Messungen zum Einsatz\, die im Rahmen der Gravitationswellen-Detektion entwickelt und auf der LISA/Pathfinder-Mission getestet wurde.\nDiese Konzepte werden in enger Zusammenarbeit zwischen Physikern und Geodäten im SFB 1128 “Relativistische Geodäsie und Gravimetrie mit Quantensensoren (geo-Q)” an der Leibniz Universität Hannover erarbeitet. \nNeben den Messprinzipien werden wir präsentieren\, in welchen Bereichen die Geodäsie von diesen neuartigen Entwicklungen profitiert und zeigen künftige Perspektiven auf. Beispiele sind etwa die direkte Bestimmung von physikalischen Höhen und die Vereinheitlichung von Höhensystemen. Wir werden auch die Stärken der neuen Methoden für die Erdbeobachtung illustrieren: Lokale und globale Massenvariationen können mit ungeahnter Genauigkeit und Auflösung beobachtet werden – für eine Vielzahl von geowissenschaftlichen Anwendungen\, z.B. zur Erfassung der Grundwasserabnahme aufgrund des Klimawandels. \n 
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SUMMARY:Februar-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät veranstaltet ihre Februar-Klassensitzung als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nErledigtes und Unerledigtes in der SMAD-Forschung – zum sowjetischen Agieren im Nachkriegsdeutschland\nVortragende: Elke Scherstjanoi (MLS) \nOrt:      1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; Balkonsaal\nZeit:     10:00 Uhr bis 12:00 \nC.V.:\nDr. Scherstjanoi ist Zeithistorikerin und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2015. Sie arbeitete an der AdW der DDR\, Zentralinstitut für Geschichte/Institut für Deutsche Geschichte\, und wurde auch dort promoviert. Seit 1994 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin\, ihr Forschungsfeld ist die Geschichte der DDR. Sie betreibt Studien zu den deutsch-sowjetischen Nachkriegsbeziehungen und zur gesellschaftspolitischen Beeinflussung des ostdeutschen Entwicklungswegs durch die Siegermacht/den Blockhegemon UdSSR. Neben politischer Geschichte interessieren sie Spuren persönlicher Begegnung\, die sich zu vergleichenden kulturanthropologischen Betrachtungen zum europäischen Staatssozialismus verdichten lassen. Gelegentlich an deutschen und russischen Hochschulen lehrend\, ist sie seit der Habilitation 2010 Privatdozentin an der TU Chemnitz. Veröffentlichungen (Auswahl): Rotarmisten schreiben aus Deutschland. Briefe von der Front (1945) und historische Analysen (München 2004); Wladimir Gelfand\, Deutschland-Tagebuch 1945-1946. Aufzeichnungen eines Rotarmisten ( Berlin 2005); SED-Agrarpolitik unter sowjetischer Kontrolle 1949-1953 (München 2007); [als Hrsg.:] Russlandheimkehrer. Die sowjetische Kriegsgefangenschaft im Gedächtnis der Deutschen (München 2012); [gemeinsam mit Detlev Brunner als Hrsg.:] Moskaus Spuren in Ostdeutschland\, 1945 bis 1949. Aktenerschließung und Forschungspläne (München 2015). Die aktuelle Forschung gilt dem Alltag in sowjetischen Kommandanturen.\nAbstract:\nDie Historiografie zur Besatzungszeit 1945-1949 hat von der Öffnung russischer Archive nach 1990 enorm profitiert\, insbesondere durch Übernahme eines gewaltigen Dokumentenkorpus aus der Hinterlassenschaft der sowjetischen Besatzungsbehörde. Er lagert nun in Kopie im Bundesarchiv und ist vergleichsweise gut erschließbar. Parallel zum deutsch-russischen Kooperationsprojekt der Aktenerschließung liefen Studien zur Institutionsgeschichte der Sowjetischen Militäradministration. Doch die Vorleistungen bleiben ungenutzt. Warum? Der Vortrag beschreibt die neue Quellensituation und die neuen Chancen. Als mögliche Erklärung für verhaltenes Interesse wird eine in den 1990er Jahren einsetzende Verdrängung alternativer Lesarten solcher Quellen vorgestellt\, die in der Vorstellung mündete\, das Thema sei nun  „ausgeforscht“. Dass dem nicht so ist\, wird an Beispielen vorgestellt.
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SUMMARY:Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften lädt ein zu ihrer \nnicht öffentlichen Jahresgeschäftssitzung \nDie Einladung geht gesondert zu. \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr
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SUMMARY:Januar-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Gesisteswissenschaften kommt im Januar 2019 zu einer \nnicht öffentlichen Klassensitzung (Geschäftssitzung) \nzusammen. \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; Raum 505 \nZeit: 12:00 Uhr bis 12:30
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DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften kommt im Januar 2019 zu einer \nnicht öffentlichen Klassensitzung (Geschäftssitzung) \nzusammen. \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal \nZeit: 12:00 Uhr bis 12:30
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DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Januar-Plenarsitzung zum Thema \nMax Webers “Wissenschaft als Beruf” –\nzur Aktualität eines Vortrages hundert Jahre danach\nVortragender: Wolfgang Küttler (MLS) \nOrt:      Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:     10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nC.V.:\nProf. Küttler ist Historiker. Er wurde 1990 zum Korrespondierenden Mitglied der 1700 von Leibniz in Berlin begründeten Gelehrtengesellschaft gewählt\, der heutigen Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\nVon 1974 bis 1991 leitete er den Wissenschaftsbereich „Theorie und Methodologie der Geschichtswissenschaft“ am Zentralinstitut für Geschichte der AdW der DDR; bis zur Emeritierung 2001 war er Mitarbeiter am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Mehrere Bücher und zahlreiche andere Publikationen repräsentieren seine Arbeitsergebnisse auf den Gebieten Geschichtsmethodologie\, Historiographiegeschichte und Wissenschaftsgeschichte.\nAbstract:\nMax Webers am 7. November 1917 in München  und im Oktober 1919 veröffentlichter Vortrag „Wissenschaft als Beruf“ ist einer der klassischen wissenschaftstheoretischen Texte. Seine nachhaltige Aktualität besteht in den Antworten\, die er auf die hier zentral gestellte Doppelfrage gibt: „Was bedeutet die Wissenschaft für den\, der sich ihr hingibt“\, und: „Welches ist der Beruf der Wissenschaft innerhalb des Gesamtlebens der Menschheit? und welches ihr Wert?“ [Gesamtausgabe I\,17\,88]. Weber fragt zunächst danach\, was zu tun ist\, wenn Wissenschaft als materiell einträgliche Tätigkeit in der modernen kapitalistischen Gesellschaft betrieben werden soll (die USA geben ihm dafür schon damals das realistische Zukunftsbild).\nEr fragt weiter\, worin die kognitiven und ethischen Grundlagen wirklichen Erkenntnisfortschritts bestehen und grenzt die Wissenschaft als empirisch begründete und überprüfbare Erfassung der Welt strikt von religiösem\, künstlerischem und  auch alltäglichem Verhalten der Menschen zur Welt ab. Darin sieht er  sowohl die Gemeinsamkeit aller Wissenschaften als auch die Grundlage ihrer Differenzierung nach Gegenständen und Problemen.\nIn ihrer konstitutiven Funktion für das moderne Leben im Kapitalismus besteht zugleich der Wert\, den die darin existierenden  Menschen der Wissenschaft beimessen. Weber verneint\, dass es ihr Beruf sein könne\, einem über äußere technische Lebensbedingungen hinausgehenden qualitativen Fortschritt zu dienen und politische oder alltägliche  Entscheidungen in diesem Sinne zu begründen. Er bejaht aber\, dass verantwortungsvoll verstandene Philosophie und Wissenschaft diese Entscheidungen  durch  Analyse der Folgen  des Handelns im Verhältnis zu den Zielen kritisch begleiten können und sollen.\nWeber reflektierte diese Probleme im ideologischen Kontext eines Liberalen in der Grenzsituation der imperialistischen Epoche (W.J. Mommsen). Im Kern sind es aber nach den Erfahrungen des 20. und beginnenden 21. Jh. weit über diesen Rahmen hinaus Probleme von allgemeiner Bedeutung. Im Zeitalter der Digitalisierung und der scheinbar unbegrenzten Wirkungsmacht von Wissenschaft und Technik sind sie in vieler Hinsicht heute noch schärfer gestellt\, als sie damals\, im und kurz nach dem Ersten Weltkrieg\, akut geworden waren.
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SUMMARY:Sitzung des AK "Gesellschaftsanalyse und Klassen" - Terminänderung!
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis (AK) “Gesellschaftsanalyse und Klassen” lädt ein zu einem öffentlichen wissenschaftlichen Worshop zum Themenkreis \nTransformationsforschung\nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    10:00 Uhr bis 17:00 Uhr \nNeuer Termin: 22.03.2019
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SUMMARY:Dezember-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Dezember-Plenarsitzung zum Thema \nDisputatio zur Energeiwende 2.0 – im Fokus die kardinale Effektivität und Effizienz\nmit Beiträgen von Ulrich Busch (MLS)\, Lutz-Günther Fleischer (MLS)\, Ernst-Peter-Jeremias (Neuruppin)\, Norbert Mertzsch (MLS) \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \nThesen zm Kolloquium \n 
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenenschaftlichen Dezember-Sitzung zum Thema: \nSchliemanns Familie in Russland\nVortragender: Armin Jähne (MLS) \nC.V.:\nProf. Jähne ist Spezialist für Alte und Osteuropäische Geschichte sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2001. Nach Promotion (1970 in Moskau) und Habilitation (1980 in Berlin) wurde er 1988 zum Professor an der Humboldt-Universität Berlin berufen\, wo er bis 1996 wirkte. Danach leistete er Projektarbeit; heute ist er Pensionär. Seine Forschungsgebiete sind die Geschichte Griechenlands und des Hellenismus\, die Geschichte Ost- und Südosteuropas sowie die Wissenschaftsgeschichte\, hier vor allem Arbeiten zu Person und Werk Heinrich Schliemanns.\nAbstract:\n„Bei den gebildeten Völkern steht die Frau seit langem schon gleichwertig neben dem Mann\, nicht aber als Sklavin“ (Katharina Schliemann\, 1859).\nIn Schliemanns Petersburger Familie steckte von Beginn an der Wurm gegenseitiger Unverträglichkeit\, trotz der wechselnden Gefühlsschwankungen bei beiden Ehepartnern. Zu den Gründen zählen auch – von der Forschung bisher kaum beachtet – ein in der Familie bestehendes sozio-kulturelles Gefälle und ein von außen wirkender Faktor. Gemeint ist die für die russische Gesellschaft charakteristische Auseinandersetzung zwischen Slawophilen und den so genannten Westlern. Als Schliemann 1866 seinen Lebensmittelpunkt von St. Petersburg nach Mittel- bzw. Westeuropa\, nach Dresden oder Paris\, verlegen wollte und die innerfamiliären Auseinandersetzungen bis zur Unüberbrückbarkeit eskalierten\, trat dieser Ost-West-Konflikt offen zutage. \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät lädt ein zu ihrer Dezember-Sitzung zum Thema \nRegulation der Blut-Hirn-Schranke.\nVortragender: Ingolf Blasig (MLS) \nOrt:      Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:     10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen November-Plenarsitzung zum Thema \nPhilosophie und Naturwissenschaften.\nDie Sitzung wird als \nKolloquium anlässlich des 85. Geburtstages von Ehrenpräsident Herbert Hörz \n  \nmit Beiträgen von Gerhard Banse (MLS)\, Horst Klinkmann (MLS)\, Dieter B. Herrmann (MLS) Nina Hager (MLS)\, Rainer Schimming (MLS)\, Lothar Kolditz (MLS) \ndurchgeführt. \nOrt:    Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\nZeit:   13:30 Uhr bis 16:30 Uhr \nEinladung des Präsidenten
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2018
DESCRIPTION:Das raumfahrthistorische Kolloquium 2018 wird als gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e. V. (DGLR)\, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)\, der Stiftung Planetarium Berlin (Archenhold Sternwarte) und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.durchgeführt. \nOrt:      Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow\, Alt-Treptow 1 – 12435 Berlin \nZeit:    Samstag\, 24. November 2018\, 10 – 15 Uhr \nEinladung und Programm (Stand 25.06.2018)
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“
DESCRIPTION:Am 23. November 2018 findet im Rahmen des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung statt. Gegenstand der Veranstaltung ist der Vortrag zum Thema \nZur Repräsentation des koreanischen Sozialraums\nmit anschließender Diskussion. Alle Mitglieder der Leibniz-Sozietät\, Interessenten des Arbeitskreises sowie alle an der Thematik interessierten Kolleg(inn)en und Gäste sind sehr herzlich eingeladen. \nVortragender: Prof. Dr. Rainer E. Zimmermann  \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Raum 505 (5. Etage)\nZeit: 23.11.2018\, 14:00 – 16:00 Uhr \nC.V.: \nStudium der Physik und Mathematik in Berlin und London\, Promotion in Mathematik (FU Berlin)\, Promotion in Philosophie (TU Berlin)\, Professor für Philosophie an der Fakultät 13 der Hochschule München\, nunmehr im Ruhestand. Vom Wintersemester 2017/18 an Lehrbeauftragter am Fachbereich 2 (Informatik) der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Habilitation in Naturphilosophie an der Universität Kassel\, bis 2009 Privatdozent dort\, Visiting Scholar am History and Philosophy of Science Department und Visiting Fellow of Clare Hall\, Universität Cambridge (UK)\, seitdem Life Member of Clare Hall\, Senior Visiting Fellow am Institute of Advanced Studies\, University of Bologna\, International Visiting Professor am ict&s\, Universität Salzburg\, Visiting Professor am Centre of Metropolitan Studies\, TU Berlin\, Visiting Professor an der Fakultät für Informatik\, TU Wien\, zudem Erasmus Exchange Professor an der Fakultät Erziehungswissenschaften der Universität León. Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Design Science e.V.\, München\, Mit-Herausgeber der Monographie-Reihe und des Jahrbuchs des Instituts\, Mitglied der International Academy for Systems and Cybernetic Sciences (iascys)\, Wien\, Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Rund 350 Publikationen\, darunter etwa 30 Bücher\, zuletzt: Nothingness as Ground and Nothing but Ground. Schelling’s Philosophy of Nature Revisited. xenomoi\, Berlin\, 2014\, und: Metaphysics of Emergence. Part 1: On the Foundations of Systems. xenomoi\, Berlin\, 2015. Speziell zu Korea sehe man (gemeinsam mit Hee Seok Park): Die gestörte Morgenstille. Eine kleine Geschichtsphilosophie Koreas. Mentis\, Paderborn\, 2005. \nAbstract:\n \nDieser Vortrag im Rahmen der Arbeitskreis-Sitzungen soll im wesentlichen der Ankündigung eines Forschungsprojektes dienen\, das thematisch um den koreanischen Sozialraum kreist. Im Unterschied zu einer Vielzahl gängiger Methoden\, ist das Vorgehen in erster Linie auf einen theoretischen Ansatz gestützt\, welcher den Sozialraum-Begriff in der Hauptsache systematisch auf die Theorie emergenter komplexer Systeme modernen Zuschnitts gründet\, methodisch deshalb die mathematische Formalisierung mit der literarischen Hermeneutik zusammenführt und auf diese Weise den Weg eröffnet\, Modelle zu entwickeln\, die sich als solche erweisen\, welche an die neuere Konzeption vom „Embodiment“ zwanglos anzuschließen in der Lage sind. Im Grunde handelt es sich um ein methodisch erweitertes Verfahren in der Tradition der klassischen ethno-soziologischen Ansätze von Lévi-Strauss bis Bourdieu. Der Anspruch ist zwar ein durchaus universeller\, der Ansatz wird aber an einem lokalen Beispiel erörtert\, nämlich an den Hauptbegriffen der koreanischen Mentalität (im Sinne von Marc Bloch)\, wie sie in einem der zentralen Werke epischer Prosa (dem Romanzyklus „Land“ (Toji)\, 1969-1994 in 16 Bänden\, von Park Kyong-ni) zum Ausdruck kommt. \nPD Dr. Kerstin Störl \nLeiterin des Arbeitskreises
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SUMMARY:23. Leibniz Conference of Advanced Science
DESCRIPTION:Das Leibniz-Institut für Interdisziplinäre Studien (LIFIS) e.V. lädt ein zu seiner \n23. Leibniz-Konferenz 2018 – Lokalisierungstechniken für IoT\, Telematik und Industrie 4.0 \nDas Programm geht gesondert zu. \nOrt:     Best Western Hotel am Schlosspark\, 09577 Lichtenwalde\nZeit:    22./23. November 2018
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SUMMARY:Symposium: Von der Idee zur Technologie –  Kreativität im Blickpunkt
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Allgemeine Technik veranstaltet zusammen mit dem Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (vbiw) und dem LEIBNIZ-INSTITUT für interdisziplinäre Studien e.V. (LIFIS) ein öffentliches wissenschaftliches Symposium zum Thema \nVon der Idee zur Technologie – Kreativität im Blickpunkt\nZeit:         Freitag\, 09.November 2018; 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr\nOrt:          Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nEinladung und Programm \nMaterial zum Symposium
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (2)
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt den 2. Teil ihrer November-Plenarsitzung als \nöffentliches wissenschaftliches Kolloquium anlässlich des 90. Geburtsstages von Hans-Jürgen Treder\ndurch mit folgenden Beiträgen: \nHorst Kant (MLS): Biographischer Abriss & Hans-Jürgen Treder als Physikhistoriker\, Dierck-Ekkehard Liebscher (Potsdam); Eigenzeit und Weltalter\,\n Klaus Mauersberger (Dresden) & Monika Schulz-Fieguth (Potsdam): Gedanken zu einem Bildband über Hans-Jürgen Treder \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \nVeranstaltungsflyer \n 
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (1)
DESCRIPTION:Die November-Sitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin wird als \nöffentliches wissenschaftliches Kolloquium in memoriam Siegfried Wollgast (1933-2017)\ndurchgeführt mit Beiträgen von \nBerthold Heinicke (Dresden)\, Hartmut Hecht (MLS)\, Gerhard Banse (MLS)\, Armin Jähne (MLS). \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nVeranstaltungsflyer \nDr. Berthold Heinicke (Dresden): Dreißig Jahre „Philosophie in Deutschland zwischen Reformation und Aufklärung\, 1550-1650“\nC.V.:\nStudium TU Dresden 1977–1981\, Promotion 1990; Mitinhaber eines Architektur- und Ingenieurbüros in Haldensleben; seit 1991 Vorlesungstätigkeit an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Diverse Publikationen zu Themen der frühneuzeitlichen Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte\nAbstract:\nEs ist ein zufälliges Zusammentreffen\, dass nunmehr dreißig Jahre nach der Veröffentlichung der „Philosophie in Deutschland zwischen Reformation und Aufklärung\, 1550-1650“ im damaligen Akademie-Verlag Berlin das Gedenkkolloquium für Siegfried Wollgast stattfindet. Das Werk kann nicht nur was Anspruch und Umfang betrifft\, sondern auch nach eigenem Zeugnis des Verfassers mit Fug und Recht als ein Lebenswerk angesehen werden. Es stellte zu seiner Zeit eine Pioniertat dar\, und in diesem Beitrag zu Ehren des Verstorbenen werden dieses Werk\, seine Rezeption und zukünftige Aufgaben frühneuzeitlicher Philosophiegeschichte aus heutiger Perspektive in den Blick genommen. \nProf. Dr. Armin Jähne (Bernau): Der „Oberlausitzer“ Siegfried Wollgast. Es war nicht nur die deutsche und europäische Frühaufklärung…\nC.V.:\nStudium der Geschichte (1961 – 1966) und Promotion (1970); danach Tätigkeit als Oberassistent\, Dozent und ao. Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin\, 1980 Dr. sc. phil.\, 1996/97 abgewickelt; Projektarbeit; seit 2001 Mitglied und seit 2012 Vizepräsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften\nAbstract:\nEs waren nicht nur die deutsche und die europäische Frühaufklärung\, mit der sich Siegfried Wollgast die längste Zeit seines Wissenschaftlerlebens beschäftigte. Das Spektrum seiner Forschungen ging weit darüber hinaus. Erinnert sei an seine vorbildlichen Studien zu Karl Christian Friedrich Krause (1781 – 1832)\, die ihn – natürlich und nicht bloß in diesem Zusammenhang – auf Johann Gottlieb Fichte (1762 – 1814) zurückführten. Der große Rammenauer war ebenso wie der Kamenzer Gotthold Ephraim Lessing (1729 – 1781) nie zentraler Gegenstand einer Arbeit von Wollgast\, blieb aber in dessen philosphiegeschichtlichen Gedankenkreis immer präsent. Es ist die erstaunliche Vielzahl von Frühaufklärern in der Oberlausitz\, die bei Siegfried Wollgast eine besondere Affinität zu dieser eigenartigen politischen Region sui generis wachsen ließ. Es war vor allem Ehrenfried Walther von Tschirnhaus (1651 – 1708\, geb. in Kieslingswalde\, zwischen Görlitz und Lauban)\, zu dem er sich\, und damit auch zum Zittauer Gymnasialdirektor Christian Weise (1642 – 1708)\, wissenschaftlich hingezogen fühlte. Die Verbundenheit mit der Oberlausitz zeigte sich auch in seiner aktiven Teilnahme am gemeinsam von Leibniz-Sozietät und Deutscher Assoziation der Absolventen und Freunde der Moskauer Lomonossow-Universität (DAMU) in Bautzen 2012 veranstalteten Kolloquium „1812/1813 Russland im Krieg mit Napoleon. Von Borodino bis Bautzen“. Bewunderwert ist\, wie weit Siegfried Wollgast den Bogen der ihn bewegenden Themen spannte: Von der Frühaufklärung über die Utopie in Vergangenheit und Gegenwart\, einschließlich von „‚Realen Sozialismus’ und Utopie“\, bis hin zu aktuellen Problemen von Toleranz und Intoleranz\, Patriotismus und Vaterland. \nProf. Dr. Gerhard Banse (Präsident der Leibniz-Sozietät): Siegfried Wollgast und das „Phänomen“ Technik\nC.V.:\n1965 – 1969 Studium an der Pädagogischen Hochschule Potsdam; 1971 – 1974 Doktorand an der Sektion Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin; 1974 – 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR\, am Lehrstuhl Technikphilosophie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus\, am Institut für Philosophie der Universität Potsdam und an der heutigen EA – European Academy of Innovation and Technology Assessment Bad Neuenahr-Ahrweiler; 1999 – 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institut für Technologie\, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse. 1974 Promotion\, 1981 Habilitation\, 1988 Ernennung zum Professor für Philosophie an der Akademie der Wissenschaften der DDR\, 2000 Bestellung zum Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und Berufung zum Gastprofessor an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica (Slowakische Republik)\, 2011 Ernennung zum Professor e.h. (ehrenhalber) der Schlesischen Universität Katowice (Polen). Mitglied (seit 2000)\, Vizepräsident (2009 – 2012) und Präsident (seit 2012) der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V.\nAbstract:\nIm vielfältigen wissenschaftlichen Wirken von Siegfried Wollgast gibt es einen kurzen Zeitraum\, in dem die ebenso erfolg- wie ergebnisreiche philosophische Beschäftigung mit dem „Phänomen“ Technik ein zentraler Gegenstand war. Mit notwendigen Vorarbeiten und einigen „Nachwehen“ lässt sich dieser Zeitraum durch zwei Buchpublikationen eingrenzen: 1979 erschien die Monografie „Philosophie und Technik“ und 1984 wurde der Sammelband „Technikphilosophie in Vergangenheit und Gegenwart“ herausgegeben. Inhaltlich ging es Wollgast dabei weniger um die systematische Behandlung der vielfältigen aktuellen Interdependenzen zwischen Philosophie und Technik\, sondern sein Interesse galt vor allem (philosophie)historischen Zusammenhängen\, galt der Geschichte dieser Interdependenzen\, diese dabei nach „Mustern“ und Wiederholungen\, aber auch nach Neuansätzen durcharbeitend. – Im Vortrag wird auf dieses Wirken eingegangen. \nPD Dr. Hartmut Hecht (Berlin): Vernunft und Glaube. Denkanstöße von Siegfried Wollgast\nC.V.:\nStudium der Physik und der Philosophie; danach Lehre und Forschung an verschiedenen Universitäten\, darunter der Humboldt-Universität zu Berlin und der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald; seit 2014 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften.\nForschungsschwerpunkte: Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie. Seit 1984 vor allem Leibniz und Leibniz-Rezeption in der Philosophie und den Wissenschaften – zunächst an der Akademie der Wissenschaften der DDR\, später als Arbeitsstellenleiter bei der Leibniz-Edition Berlin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Herausgabe der naturwissenschaftlichen\, medizinischen und technischen Schriften von Gottfried Wilhelm Leibniz im Rahmen der Akademie-Ausgabe\nAbstract:\nDas Verhältnis von Vernunft und Glaube bezeichnet ein Thema\, das Siegfried Wollgast zeit seines Lebens beschäftigt hat. Es ist geeignet\, sowohl seine Forschungsmethodologie als auch die Kreativität seines Denkens exemplarisch darzustellen. Siegfried Wollgasts Auseinandersetzung mit diesem Thema war zunächst durch seinen bevorzugten Forschungsgegenstand\, die Frühaufklärung in Deutschland und Polen\, bestimmt. Sie erlangte dann zunehmend allgemeinere Bedeutung und führte in einem Aufsatz aus dem Jahr 2012 zu Überlegungen\, die den Glauben als philosophisches Problem thematisierten. Die Diskussion dieses Aufsatzes wird den Hauptinhalt des Vortrags ausmachen.
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreise (AK) “Gesellschaftsanalyse” lädt ein zu einem öffentlichen wissenschaftlichen Workshop zum Thema \nAlternative Transformationskonzepte \nOrt:          Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Raum 505\nZeit:         Freitag\, 26. Oktober\, 14.00 – 17.00 \nEinladung und Programm \nFür weitere Informationen: Michael Thomas (thomas@biss-online.de)
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises "Prinzip Einfachheit"; Terminverschiebung!
DESCRIPTION:Terminverschiebung auf den 28. 03.2019! \nDer Arbeitskreis “Prinzip Einfachheit” führt eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung durch zum Thema \n„Schaffung von Voraussetzungen für Einfachheit: Ein Grundprinzip nicht nur in der menschlichen Informationsverarbeitung?“\n  \nVortragende:       Frau Prof. Dr. Erdmute Sommerfeld (MLS)\nOrt:                       Rathaus Tiergarten Berlin\, Balkon-Saal\nTermin:                18.10.2018\nNeuer Termin: 28.03.2019 \nWeitere Einzelheiten werden später bekannt gegeben
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SUMMARY:Oktober-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Oktober-Sitzung ein zum Thema \nUnbestimmtheit\, Unsicherheit\, Fehlerhaftigkeit und Fehlertoleranz in Natur\, Technik und Gesellschaft\nDie Sitzung wird als wissenschaftliches Kolloqium anlässlich des 80. Geburtstages des Sektetars der Klasse Naturwissenchaften und Technikwissenschaften \, Lutz-Günther Fleischer\, veranstaltet \nmit Beiträgen von:\nGerhard Banse (MLS)\, Karl-Friedrich Wessel (MLS)\, Werner Eebeling (MLS) & Rainer Feistel (MLS)\, KLaus Fuchs-Kittowski (MLS). \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \n  \nAbstracts \nKarl-Friedrich Wessel:\nDer ganze\, unvollkommene Mensch und seine Technik \nW. Ebeling und R.Feistel:\nDie Rolle von Fehlern in der Evolution bei der Entstehung des Neuen\, des Lebens und der Informationsverarbeitung \nKlaus Fuchs-Kittowski\nZum Verständnis der Information und der digitalen Transformation in einer vernetzten und verwundbaren Gesellschaft – Die Paradoxien der Sicherheit sowie  zur Stellung und Verantwortung  des Menschen in riskanten informationstechnologische Systemen
URL:https://leibnizsozietaet.de/veranstaltungs/november-sitzung-des-plenums-der-leibniz-sozietaet-der-wissenschaften/
LOCATION:Berlin Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, Berlin\, 10551
CATEGORIES:Plenum
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