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SUMMARY:März-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (Zoom-Konferenz)
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre März-Plenarsitzung am 11.03. 2021 in der Zeit von 13.30 bis 16.00 Uhr durch als ZOOM-Konferenz zum Thema \nProbleme und Potentiale im interaktiven Verhältnis von Wissenschaft\, Technologie und Innovationen\nVortragender: Lutz-Günther Fleischer (MLS) \nZu Beginn der Sitzung erfolgt die \nLaudatio zum 90 Geburtstag von Hermann Grimmeiss (Gerhard Banse) und Überreichung der Daniel-Ernst-Jablonski-Medaille \n  \nZugangsdaten zur Zoom-Konferenz: \nhttps://us02web.zoom.us/j/86321206237?pwd=K0c4cGNmdWxHS1lCRnZDL0hUbDB3UT09   \nMeeting-ID: 863 2120 6237\nKenncode: 260004 \nKurzanleitung für die Teilnahme \nAbstract: \nL-G. Fleischer: Probleme und Potentiale im interaktiven Verhältnis von Wissenschaft\, Technologie und Innovationen. (Thesen) \n1.These\nIn dem bezeichneten hochkomplexen Wechselwirkungssystem sind die Phänomene und Effekte von Innovationen nicht nur mit den anderen Gesamtheiten der Triade multipel vernetzt bis verschachtelt\, sondern wirken auch auf das induzierende System selbst zurück (Rückkopplung). Die Holons („Ganze/Teile“) unterliegen neben der Selbstorganisation (Genese) zudem der Fremdorganisation und der Kontingenz (Dynamik). Das erschwert die Analysen außerordentlich. Diese generelle theoretische und praktische Herausforderung wird bis in die Gegenwart unzulänglich bewältig\, bestimmt aber die funktionale Qualität derartiger ‚Wirkgefüge‘ \n2.These\nDer rezente Terminus technicus Technologie kennzeichnet m. E. in guter Näherung die Art und Weise\, den Charakter\, die maßgeblichen Umstände eines Geschehens und Tuns (Praxis) sowie die diesbezüglichen Methoden\, Konzepte und Strategien (Theorie) in allen Tätigkeits- und Lebensbereichen des Menschen. Nach diesem Begriffsverständnis apostrophiert der vieldeutige\, problematische und umstrittene Ausdruck Technologie eine Dualität praxisorientierter\, funktional gestalteter (ideographischer) Sachsysteme und erkenntnisorientierter\, akkumulierender und systematisierender (nomothetischer) Wissenssysteme. Mit techné und epistémé repräsentiert die Technologie eine bereichsübergreifende hochpotente dialektische Einheit von Realdialektik und Widerspiegelungsdialektik. Die beiden konstitutiven Elemente umgreifen und prägen den gesamten Produktionsprozess sowie zunehmend den gesellschaftlichen Reproduktionsprozess mit beschleunigten Erneuerungen und nachhaltigen Transformationen. \nSeit Francis Bacons ‚Neuorganisation der Wissenschaften‘ sind die konsequent empirisch gestützten\, überdies logisch-induktiv fundierten modernen Wissenschaften genuin und programmatisch mit der Technik verflochten. Das induzierte und trug eine tiefgreifende co-evolvierende Entwicklung von Wissenschaft\, Technik und Technologie und konsolidierte ein adäquates wissenschaftlich-technisches Weltbild. \n3.These:\nIndustrial exploitation ist nur eine\, wenn auch eine gesellschaftlich besonders wichtige Form der Innovation. Im 1995 publizierten GREEN PAPER ON INNOVATION der Europäischen Kommission wird Innovation als Synonym für die erfolgreiche Produktion/Kreation\, Assimilation und Nutzung von Neuheiten im wirtschaftlichen und sozialen und – es sei ausdrücklich hinzugefügt – im geistig-kulturellen Bereich verstanden. Innovationen bieten neue Problemlösungen und ermöglichen so\, den Bedürfnissen des Einzelnen und der Gesellschaft gerecht zu werden. Ziel dieses Grünbuchs war es\, die – positiven oder negativen – Faktoren zu ermitteln\, von denen die Innovationen in Europa abhängen\, und Vorschläge für Maßnahmen zu formulieren\, mit denen die Innovationsfähigkeit der Europäischen Union verbessert werden kann. Das wahrgenommene Versagen der europäischen Länder\, wissenschaftliche Fortschritte in marktfähige Innovationen umzusetzen\, wurde als ‚European Paradox‘ bezeichnet. Sowohl die theoretischen Interpretation\, als auch die empirischen Untermauerungen zu dieser Paradoxie-Vermutung werden heute intensiv verfochten und ebenso in Frage gestellt. Dennoch existieren derartige Tatbestände und zumindest anhaltende\, wenn nicht sogar wachsende\, fundamentale Probleme vor allem im Kontext mit den zukunftsbestimmenden Schlüsseltechnologien. Sie drängen auf rasche und zielsichere multidisziplinäre Lösungen. \nHermann Grimmeiss setzt sich seit langem in Analysen kritisch-konstruktiv mit den skizzierten Problemen auseinander\, propagiert aus reichen Forschungserfahrungen hergeleitete sowie wohlerwogene Vorschläge und sucht institutionelle Verbündete. \n\nCV Lutz-Günther Fleischer:\n \nLutz-Günther Fleischer (*1938 / MLS) diplomierte 1964 auf dem Gebiet der Elektrochemie an der TH Leuna-Merseburg\, 1968 Promotion zum Dr. -Ing. (Verfahrenstechnik) ebenda\, 1970 Hochschuldozent für Thermodynamik irreversibler Prozesse\, 1979 Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB). Er wirkte an der HUB bis 1994 und 1994–2006 an der Technischen Universität Berlin als Professor für Verfahrenstechnik und Thermodynamik. Die Forschungsarbeiten galten vor allem der Analyse\, Bewertung und der physikalisch-mathematischen Modellierung komplexer Transport- und Strukturierungsprozesse sowie physikalisch-chemischen und biotischen Stoffumwandlungen in multikomponentigen Stoffsystemen\, wie Informationsaufzeichnungsmaterialien und Biopolymeren sowie  Anwendungen in verschiedenen Technologien und der Technologiefolgenabschätzung\, ab 1996 zudem der medizinischen  Biotechnologie im Forschungsverbund Biotechnologiezentrum der TUB. 2005–2011 Vorstandsvorsitzender Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e.V. (LIFIS). Seit 2004 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Hier wirkte er u.a. 2012–2019 als Sekretar der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften. Seit 2019 ist er Vizepräsident der Leibniz-Sozietät.
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SUMMARY:Symposium des AK-GeoMUWA der Leibnizsozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften\, Arbeitskreis „GeoMUWA“ führt am 12. Februar 2021 gemeinsam mit dem AWI Potsdam ein Symposium mit dem Thema \n„Zur Kopplung von Erd- und Weltraumwetter“ anlässlich des 1. Todestages von Sigmund Jähn und des 100. Geburtstages von Ernst August Lauter\nFachliche Leitung der Veranstaltung und Referenten: \nKlaus Dethloff (MLS)\, Dietrich Spänkuch (MLS) u.a. \nZeit: 10.00 bis 14.30 Uhr\nOrt: Telegraphenberg Potsdam\, Seminarraum N306 des Alfred-Wegener-Institutes\, Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung \nWir müssen alle Teilnehmer bitten\, sich über den nachfolgend angegebenen Weblink mit Vor- und Zunahmen sowie E-mail Adresse für die Veranstaltung am 12.02.2021 zu registrieren. Nach Registrierung wird Ihnen der Webexlink zugesandt. \n\n12. Februar\, 10.00-14.30 Uhr; Online\, Link folgt nach Anmeldung\nAnmeldung bis zum 10. Februar\, 12.00 Uhr über den Link\nhttps://www.awi.de/forschung/klimawissenschaften/physik-der-atmosphaere/leibniz-kolloquium-am-12-februar-2021.html\n\ns.a. Veranstaltungsankündigung \n  \nProgramm (Stand 27.001.2021): \n„Zur Kopplung von Erd- und Weltraumwetter“\nKolloquium der Leibniz-Sozietät zum Gedenken an Ernst-August Lauter (1920-1984)\nOrganisation: Klaus Dethloff (klaus.dethloff@awi.de); Dietrich Spänkuch (dietrichspaenkuch@web.de) \n\nVortrag 25 Minuten\, 5 Minuten Diskussion \n10.00-11.00 \nHeinz Kautzleben\, MLS:\n Laudatio für E. A. Lauter \nKarl-Heinz Bernhardt\, MLS:\nDer Klimawandel – Wesen und Erscheinung \nHeinz Kautzleben\, MLS:\nGrußworte der Leibniz-Sozietät \n11.00-11.15\nKaffeepause \n11.15-12.15  \nKlaus Dethloff\, MLS / AWI:\nArktisches Klimapuzzle: Rolle von Beobachtungen\, Wetter- und Klimamodellen \nUlrike Langematz\, FU Berlin:\nMechanismus der Sonne-Klima Wechselwirkungen \n12.15-13.00\nMittagspause \n13.00-14.30 \nHarald Schuh\, MLS / GFZ:\nGeodätische Satellitenmessungen von Naturgefahren und des Globalen Wandels; \nClaudia Stolle\, GFZ:\nIonosphärische Untersuchungen und Anwendung auf Klima- Wetterextreme \nTimo Reinhold\, MPS :\nDie Aktivität der Sonne und sonnenähnlicher Sterne\, \nAbstracts und CVs der Referenten: Download hier
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SUMMARY:Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften veranstaltet ihre Februar-Klassensitzung 2021 als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung (Plenum) mit Diskussion am 11. Februar als Zoom-Konferenz zum Thema \nInterkulturelle Philosophie als globaler Diskurs über die Moderne\nVortragender: Univ.-Prof. Dr. Johann Schelkshorn (Wien) \n  \nOrt: Zoom-Konferenz\nZeit: 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr \nZugangsdaten:\n \nhttps://us02web.zoom.us/j/82645330779?pwd=QkZGK3B3eVVJdWxNenYrY2xyTW5xZz09  \nMeeting-ID: 826 4533 0779 \nKenncode: 511617 \n  \nC.V.:\nJohann Schelkshorn ist Professor für Christliche Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Nach dem Studium der Katholischen Theologie\, der Klassischen Philologie und Philosophie in Wien und Tübingen wurde er 1989 im Fach Christliche Philosophie promoviert; 1994 folgten Promotion und 2007 Habilitation am Institut für Philosophie der Universität Wien. Seit 1989 nimmt er am philosophischen Nord-Süd-Dialog teil\, insbesondere am Dialog zwischen Karl-Otto Apel und Enrique Dussel. 1998 war er Mitbegründer von „Polylog- Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren“. Seit 2014 steht er der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie als Präsident vor. Zu diversen Forschungsaufenthalten und Vortragsreihen war er in Mexiko\, Brasilien\, Argentinien\, Chile\, Bolivien\, Peru\, Tunesien\, Indien und Korea. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Theorien der Moderne\, interkulturelle Philosophie mit dem Schwerpunkt lateinamerikanische Philosophie Religionsphilosophie und praktische Philosophie. \n  \nAbstract:\nSeit dem 19. Jahrhundert sind in verschiedenen Regionen der Welt unterschiedliche Denkbewegungen entstanden\, in denen die Herausforderungen der westlichen Zivilisation jeweils mit den eigenen kulturellen Traditionen vermittelt werden. In diesem Sinn können die neohinduistischen Philosophien von Raman Mohan Roy bis Mahatma Gandhi\, die Kyoto-Schule in Japan\, die von Juan Bautista Alberdi begründete Tradition einer „filosofía americana“ oder die Ansätze einer Erneuerung des arabisch-islamischen Denkens\, die vor allem von Saiyid Ahmad Kahn und Al-Afgani angestoßen worden sind\, als außereuropäische Beiträge zum „Diskurs über die Moderne“ verstanden werden.\nDie Moderne-Diskurse in Asien\, der arabischen Welt\, Lateinamerika und in jüngerer Zeit auch in Afrika sind jedoch von der europäischen Philosophie bis vor kurzem weitgehend ignoriert worden. Erst in jüngerer Zeit erwacht vor allem im Kontext der „interkulturellen Philosophie“ das Interesse an außereuropäischen Denkformen\, ein Interesse\, das nicht von der Neugier nach dem Exotischen\, sondern von einem sachlichen Motiv getragen ist: Da die Moderne ein globales Phänomen ist\, das bis heute zahlreiche Kulturen zu einem ökonomischen und kulturellen Überlebenskampf verdammt\, ist ein globaler Diskurs über Moderne\, in dem sich die Denkformen aller Kulturen einbringen können\, ein Gebot der Stunde.
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SUMMARY:Nichtöffentliche Geschäftssitzung der Mitglieder der Leibnitz-Sozietät zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre nichtöffentliche \nJahresgeschäftssitzung 2020\nim Januar 2021 durch \nDie Veranstaltung wird als Videokonferenz durchgeführt\n \nDie Unterlagen werden per Post bzw. Email an die Mitglieder vesandt
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SUMMARY:Januar-Plenartagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften - Video-Konferenz (Zoom) Zugangsdaten
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt ihre Januar- Plenarsitzung durch als Video-Konferenz (Zoom). \nThema: \nHat der historische Osteuropa-Begriff heute noch Bestand?\nVortragender: Michael Schippan (MLS) \n  \nZeit: 13:30 bis 15:30 \nDie Zugangsdaten: \nhttps://us02web.zoom.us/j/88088166494?pwd=MjNicXRQdXlqUVVpeEpkcm5VRFdodz09#success \nID: 880 8816 6494\,  Kenncode: 123456 \n  \nMichael Schippan ist seit 2020 Mitglied der Leibniz-Sozietät e.V. – Russische und Osteuropäische Geschichte. \nGeboren 1955 in Erfurt\, 1978 Abschluss des Studiums der Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Univ. zu Berlin\, 1979-1980 Teilaspirantur an der Moskauer Staatlichen Lomonossov-Univ.\, 1986 Promotion an der Humboldt-Univ. mit einer Arbeit über die Staatsreformen Zar Peters I.\, 1981-1987 Redakteur der „Zeitschrift für Geschichtswissenschaft“ Berlin\, 1987-1991 Institut für Allgemeine Geschichte der Akademie der Wissenschaften in Berlin\, 1991-1993 Historische Kommission zu Berlin\, 1993-1998 Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin\, 1998-2001 Forschungszentrum für Europäische Aufklärung e.V. Potsdam\, 2006-2018 Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. \nForschungen zur Geschichte Russlands und der deutsch-russischen Beziehungen vor allem im 18. Jh.\, Aufklärungsforschung\, Geschichte der Frühen Neuzeit. Publikationen: „Die Aufklärung in Russland im 18. Jahrhundert“ (2012)\, „Zar Peter I. in Deutschland 1697-1717“ (St. Petersburg 2020)\, „Das Rußlandtagebuch des Engelbert Kämpfer 1683“ (2003)\, „Wolgadeutsche“ (mit S. Striegnitz\, 1992) sowie zahlreiche Aufsätze und Rezensionen. \n  \nAbstract \nHat der historische Osteuropa-Begriff heute noch Bestand? \nEs soll gefragt werden\, ob es heute noch gerechtfertigt ist \, einen historischen „Osteuropa“-Begriff\, abgesehen von seiner geographischen Bedeutung\, zu verwenden. Wenn hier von einem „historischen Osteuropa-Konzept“ in der Einzahl die Rede sein soll\, so ist vor allem die im deutschen Sprachraum bis heute maßgebliche Konzeption des Berliner Historikers Klaus Zernack (1931-2017) gemeint\, der in seinem Überblickswerk „Osteuropa. Ein Einführung in seine Geschichte“ (München 1977) mehr als 1000 Jahre der Geschichte des euro-asiatischen Subkontinents in den Blick nahm. Damals wurden\, unabhängig von den politischen Konjunkturen jener Zeit des Kalten Krieges und der einsetzenden Entspannungspolitik (KSZE-Prozess)\, nicht nur die Staaten des damaligen „Ostblocks“ sowie die sozialistischen Balkanländer erfasst\, sondern auch angrenzende\, politisch neutrale skandinavische Länder des „Mare baltici“-Raumes. Für die historische Großregion „Osteuropa“ waren gemeinsame Faktoren prägend\, die hier kurz skizziert werden sollen. \nDer 2014/15 einsetzende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine\, die Auseinandersetzungen und das Misstrauen zwischen Russland einerseits\, Polen und den baltischen Republiken andererseits\, die Integration von Staaten in die Europäische Union\, die sich selbst auf keinen Fall als „osteuropäische“ Länder verstehen\, sowie der Zerfall des föderativen Jugoslawiens während der Balkankriege 1991-1999 lassen den Begriff „Osteuropa“ unserer Ansicht nach nur noch als eine für die Zeit vor dem 21. Jahrhundert fruchtbar anzuwendende Kategorie erscheinen. \nWeitere inhaltliche Informationen zum Vortrag \n 
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SUMMARY:Dezember-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche Dezember-Plenarsitzung durch zum Thema \nDie Ziele der Vereinten Nationen zur nachhaltigen Entwicklung bis 2030 und der Rohstoffabbau – ein Gegensatz?\nVortragender: Carsten Drebenstedt (Freiberg) \nDie Veranstaltung wird als Zoom-Video-Konferenz durchgeführt; Bitte beachten Sie die demnächst erscheinenden Erläuterungen und Präzisierungen. \nZugangsdaten zur Zoom-Konferenz:\nhttps://us02web.zoom.us/j/88092429737?pwd=U1FRdjR0TnNFSytvWFBVMVN4b2lEdz09\nMeeting-ID: 880 9242 9737\nKenncode: 741619 \nOrt: entfällt\nZeit: 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \nCV:\nCarsten Drebenstedt ist seit 1999 Professor für Bergbau-Tagebau und war von 2000 to 2006 Prorektor Forschung sowie von 2013 to 2016 Dekan der Fakultät für Geowissenschaften\, Geotechnik und Bergbau der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Seit 2019 ist er wieder Direktor des Instituts für Bergbau und Spezialitiefbau der Universität und Mitglied des Senates und Erweiterten Senates. Zuvor hatte er 17 Jahre verschiedene Aufgaben in der deustchen Braunkohleindustrie inne\, u.a. als Abteilungsleiter Rekultivierung und Landschaftsplanung sowie als Leiter (Prokurist) eines Ingenieurbüros. \nSeine Arbeitsfelder in Lehre und Forschung sind: Bergbauplanung\, Prozesse im Tagebau (ressourcenschondender Abbau von Festgestein\, kontnuierliche Fördersysteme\, selektiver Abbau und selektive Verkippung…)\, Bergbau und Umwelt (bergbauliche Wasserwirtschaft\, Umweltbilanzierung …)\, Rekultivierung\, Bergbau und Gesellschaft (Rohstoffbewußtsein …).\nCarsten Drebenstedt ist Gastprofessor u.a. in Kasachstan\, Kenia\, Laos\, Namibia\, Mongolei und Rußland\, und war Mitglied von Akkreditierungskommissionen in Rußland und Kasachstan. Er hat bisher 44 abgeschlossene Promotionen und 2 Habilitationen beetreut und weitere 23 Promotionen und 2 Habilitationen begutachtet.\nUnter Leitung von Professor Drebenstedt wurde ca. 100 wissenschaftlich-praktische Projekte bearbeitet\, deren Ergebnisse u.a. in 19 Büchern\, 70 berausgegebenen Bänden und über 400 Publikationen Eingang fanden.\nBis heute hat er ca. 70 Tagungen organisiert\, darunter 10 wichtige internationale Konferenzen mit Teilnehmern aus je mehr als 20 Ländern. \nCarsten Drebenstedt ist Mitglied der Sozietät der Bergbaukunde und war 2005 deren Präsident. Er ist Generalsekretär des von ihm mit-initiierten Weltforums der Ressourcen-Universitäten für Nachhaltigkeit und Mit-Initiator des Deutsch-Russischen Rohstoffforums (Leiter der Arbeitsgruppe Rekultivierung\, Umweltschutz und Kreislaufwirtschaft). \nSeit 2014 ist er Mitglied der Sächsischen Akademie der Wisenschaften\, des Weiteren ist der Mitglied der Rumänischen Akademie der Technikwissenschaften\, der Russichen Akademien für Naturwisseschaften (Sektion Montanwesen) und für Bergbauwissenschaften sowie der Eurasischen Akademie für Bergbauwissenschaften. \nCarsten Drebenstedt ist Inhaber von 6 Doktorgraden und 2 Professuren ehrenhalber. Staatliche Auszeichnungen erhielt er in der Mongolei\, Rußland und Vietnam. (Freiberg\, 01.12.2020) \nAbstract:\nDie Vereinten Nationen haben 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft bis zum Jahr 2030 (Agende 2030) definiert. Dabei geht es zum einen um die Sicherstellung der Grundbedürfnisse der Menschen\, wie Zugang zu Nahrung\, Wasser/Sanitär\, Energie\, Bildung und Gesundheit oder Werte\, wie Gleichstellung und zum anderen um die Mittel\, dies zu erreichen\, etwas durch wertvolle Arbeit\, Innovation\, Industrie und Infrastruktur unter Beachtung der Umwelt\, insbesondere der Biodiversität und des Klimawandels. \nWeithin besteht die Auffassung\, dass der Abbau von mineralischen und energetischen Rohstoffen aus der Erdkruste eines der Übel ist\, die sich negativ auf die Umwelt und die Gesellschaft auswirken. Und tatsächlich wird immer wieder über katastrophale Folgen von Unfällen im Bergbau berichtet\, zeichnen Kinder- und Frauenarbeit sowie Armut und Krankheiten dieses Bild. \nWir in Deutschland sind der drittgrößte Bedarfsträger dieser mineralischen und energetischen Rohstoffe weltweit und den größten Teil importieren wir aus allen Teilen der Welt. Ohne diese Rohstoffe wären der Fortschritt und der Wohlstand in Deutschland gar nicht möglich. \nWelche Rolle spielen nun die Geo-Rohstoffe – sind sie Fluch oder Segen? Der Vortrag gibt einen Überblick über die Sichtweise des Autors\, das eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft ohne Rohstoffabbau auf absehbare Zeit nicht möglich ist. Am Beispiel des Konzeptes eines verantwortungsvollen Rohstoffabbaus wird das Potenzial aufgezeigt\, wie sich durch wissenschaftlich-praktische Erkenntnisse der Bergbau ständig technologisch weiter entwickelt und umweltfreundlicher\, sicherer und sozialverträglicher werden kann. Das ist aber nicht ausreichend\, um den Rohstoffhunger in der Zukunft zu decken. Verantwortungsvoller Konsum und Recycling sind weitere Schlüsselfragen im Rohstoffkreislauf.
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse für Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin - fällt aus
DESCRIPTION:Diese Veranstaltung muss wegen der bestehenden Pandemie-Situation entfallen \nDie Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche Dezember-Sitzung durch zum Thema \nWolfgang Steinitz und die Finnougristik\nVortragende: Rose Luise Winkler (MLS) \nOrt: Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal \nZeit: 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
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SUMMARY:Leibniz-Tag 2020
DESCRIPTION:  \nDie Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zum traditionellen öffentlichen \n\n\nLeibniz-Tag 2020\nam 26.11. 2020. \nOrt: CEDIO-Konferenzzentrum „Storkower Bogen“\, Storkower Straße 207\, 10369 Berlin \nZeit: 10:00 Uhr bis 17:00 \nFlyer_LT_2020-10.11.2020 \nDie Veranstaltung wird als Präsenzveranstaltung mit begrenzet Teilnehmerzahl  (s. Hygienekonzept) und zusätzlich als Videokonfernez (Zoom) durchgeführt. \nInfo zur Zoom-Session des Leibniz-Tages:  \nhttps://us02web.zoom.us/j/82675273992?pwd=cUpiQzlBZlN1OVY4K21nbFJnS3F1Zz09 \n  \n         Meeting-ID: 826 7527 3992 \n         Kenncode: 26112020 \nDie einzelnen Beiträge werden aufgezeichnet und nach der Veranstaltung auf der Webseite der Sozietät zugänglich gemacht. \n  \nDas Hygienekonzept (Stand 21. 11. 2020) ist unbedingt zhu beachten \n  \nZum Festvortrag: \n\nCV Hans Dieter Knapp:\nGeboren 1950 in Putbus auf Rügen\, Studium der Biologie in Greifswald und Halle/Saale. 1978 Promotion zu geobotanischem Thema. Tätigkeit als Kustos am Müritz-Museum und als freiberuflicher Botaniker in Waren/Müritz. 1989 Bürgerinitiative Müritz-Nationalpark\, 1990 Bearbeitung des Nationalparkprogramms am DDR-Umweltministerium. Seit Oktober 1990 im Bundesdienst\, Aufbau der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm\, 1992-2015 Leiter der Außenstelle Insel Vilm des Bundesamtes für Naturschutz\, seit 2006 Honorarprofessor am Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald\, seit 2016 im Ruhestand. Stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates der Michael Succow Stiftung und Präsidiumsmitglied der Stiftung EuroNatur. Zahlreiche Publikationen über Pflanzengeographie\, Vegetationskunde\, Landschaftsökologie\, Naturschutz\, Buchenwälder\, Welterbe. \nAbstract:\nUNESCO-Weltnaturerbe Buchenwälder – einzigartig\, vielfältig\, verletzlich\, wunderschön!\n \nBuchenwälder würden Europa von der Atlantikküste im Westen bis zum östlichen Vorland der Karpaten im Osten\, von Dänemark und Süd-Schweden im Norden bis zu mediterranen Gebirgen im Süden als natürliche Vegetation bedecken. Die Ausbreitung der Buche aus eiszeitlichen Refugien in Süd-Europa erfolgte im Verlauf der nacheiszeitlichen Waldentwicklung relativ spät seit der Jungsteinzeit. Dass weite Teile eines Kontinentes von einer einzigen Baumart beherrscht werden\, ist ein einzigartiges Phänomen. Die Buche wächst auf extrem unterschiedlichen Standorten\, auf armem Dünensand und saurem Schiefergestein ebenso wie auf reichem Lehm und reinem Kalk\, sie gedeiht von der Meeresküste bis an die Waldgrenze im Gebirge und bildet in Gemeinschaft mit nahezu allen europäischen Gehölzen und sehr unterschiedlichen pflanzengeographischen Elementen außerordentlich vielfältige Waldtypen. Im Verlauf mehrtausendjähriger Geschichte der Landnutzung wurden Wälder auf heute ca. 1/3 ihrer Fläche zurückgedrängt\, degradiert und in Kunstforsten verwandelt. Buchenwälder sind trotz ihrer Regenerationskraft sehr verletzlich. Buchen-Urwälder gibt es heute fast keine mehr\, alte Buchenwälder mit mehrhundertjährigem Regenrationszyklus nur wenige. Sie gehören zum gemeinsamen Naturerbe Europas. Die „Alten Buchenwälder und Buchen-Urwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“ wurden in drei Schritten (2007\, 2011\, 2017) als transnationale serielle Weltnaturerbestätte in die Welterbeliste der UNSECO eingeschrieben. Sie besteht aus derzeit 78 Teilflächen in 12 Ländern. Alte Buchenwälder sind zu jeder Jahreszeit wunderschön\, doch besonders im Frühling und Herbst zur Zeit des Laubaustriebs und der Laubfärbung. \n 
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SUMMARY:Sitzung des AK "Allgemeine Technologie"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis (AK) “Allgemeine Technologie” führt ein öffentliches wissenschaftliches Symposium durch als \n 9. Symposium zum Thema „Lebenzyklusanalysen. Stationen im Lebenszyklus von Technologien und Aspekte ihrer Bewertung.“\nWeitere Einzelheiten und Programm werden in Kürze bekannt gegeben. \nOrt: Universität Potsdam\, Campus Griebnitzsee\, Haus 6\, Seminarraum 28\, August-Bebel-Str. 89\, 14482 Potsdam \nZeit: 13.November 2020; 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr \nDas Symposium wird gemeinsam von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin\, Arbeitskreis Allgemeine Technologie\, vom Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler VBIW und von der Universität Potsdam veranstealtet. \nDas Symposium wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Berlin\, finanziell gefördert. \nAktuelles Programm \nSymposiumsmaterial \nZur Veranstaltungsankündigung
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SUMMARY:November- Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihr öffentliche wissenschaftliche November-Plenarsitzung durch zum Thema \nDer Imperativ des Informationszeitalters\nVortragender: Wolfgang Hofkirchner (MLS) \nModeration:    Hans-Jörg Kreowski (MLS) \nDie Veranstaltung wird am 12.11. um 13:30 Uhr als Video-Konferenz durchgeführt. \nZugangsdaten:  \nhttps://us02web.zoom.us/j/85709677042?pwd=a2hjaFVnc29yTVhxMzN1cnhHSGhLdz09 \nMeeting ID:  857 0967 7042      Kenncode: 12345 \n  \nAbstract:\nMit diesem Vortrag möchte ich eine Interpretation des Informationszeitalters vorlegen\, die vor dem Hintergrund einer multiplen Krise in den Beziehungen Mensch–Gesellschaft\, Mensch–Natur und Mensch–Technik getroffen wird. Diese Krise wird als Risiko wie Chance für die Weiterentwicklung der Menschheit begriffen. Was als Informationszeitalter – ein Zeitalter der Informationsgesellschaft – bezeichnet werden kann\, ist selbst Teil des Problems\, potenziell aber auch Teil der Lösung. Es ist Teil des Problems\, solange die Digitalisierung die Herbeiführung eines angeblichen posthumanen Zeitalters betreibt. Es ist Teil der Lösung\, sobald die Digitalisierung soziale Prozesse technisch unterstützt\, die den Informationsgewinn so vieler Akteur*innen wie möglich zur Einhegung\, wenn nicht zur Beseitigung\, aller menschgemachten globalen Probleme\, die die Krise ausmachen\, befördert. Dies ist der Imperativ des Informationszeitalters. Er zeigt sich dreifach: einmal bei der Hervorbringung kooperativer Information – jenes Informationsgeschehen ist gesollt\, welches allgemein-menschliche Werte anerkennt\, das Zusammenleben weltweit regelt und Menschheitsziele für gemeinsames Handeln festlegt (Weisheit als universell geteilte Intentionalität); zum zweiten bei der Hervorbringung kommunikativer Information – jenes Informationsgeschehen ist gesollt\, welches Daten\, Zahlen\, Fakten verbreitet und sich mit möglichen Wegen aus der Krise auseinandersetzt\, um eine Abstimmung über die Werte\, Regeln\, Ziele vorzubereiten (transformationsorientierte Dialoge); und zu guter Letzt bei der Hervorbringung kognitiver Information – jenes Informationsgeschehen ist gesollt\, welches zur Teilnahme an der Bewegung zur Transformation der Krise motiviert und befähigt (Metareflexivität). Die Überwindung der Krise durch eine in Eigenverantwortung erfolgende Erfüllung dieses Imperativs würde einen dritten Sprung in der Anthroposoziogenese bedeuten. \nZum Lesen empfohlen: A paradigm shift for the Great Bifurcation\, Biosystems\, Vol. 197\, Nov. 2020\, https://doi.org/10.1016/j.biosystems.2020.104193 \nVita:\nWolfgang Hofkirchner ist an der TU Wien Außerordentlicher Universitätsprofessor für Technology Assessment im Ruhestand. Er ist seit 2006 MLS und seit 2015 Leiter des AK Emergente Systeme\, Information und Gesellschaft. Er ist engagiert im außeruniversitären Institute for the Global Sustainable Information Society (GSIS) in Wien und in der International Society for the Study of Information (IS4SI) mit Sitz in Wien. Seine Forschungsgebiete sind Complexity Thinking\, Science of Information und ICTs and Society. Er hat über 240 Publikationen. \nhttps://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Hofkirchner
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2020 - fällt aus!
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wiessenschaften zu Berlin lädt ein zu einer \nGemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e. V. (DGLR)\, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)\, der Stiftung Planetarium Berlin (Archenhold Sternwarte) und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.  \nam Samstag\, 07. November 2020\, 10 – 16 Uhr in der Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow (Einstein-Saal)\, Alt-Treptow 1 – 12435 Berlin \nVerantwortliche Organisatoren: Prof. Dr. Dieter B. Herrmann (Berlin)\, Dr. Christian Gritzner (DLR Bonn/DGLR)\, Dr. Olaf Przybilski (Dresden) \naktualisiertes Programm  (Stand: 16.06.2020) \nUnter den gegenwärtigen Umständen muss das diesjährige Raumfahrthistorische Kolloquium leider ausfallen.
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SUMMARY:Wissenschaftliche Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Am 22. Oktober 2020 um 13:30 Uhr führt die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin eine öffentliche wissenschaftliche Zoom-Konferenz durch zum Thema \nEngland und der Brexit – Cultural Studies\nVortragende: Silke Järvenpää (MLS) \nZugangsdaten:\n \nProf. Dr. Silke Järvenpää\nUhrzeit: 22.Okt.2020 01:30 PM Amsterdam\, Berlin\, Rom\, Stockholm\, Wien \nZoom-Meeting beitreten\nhttps://hm-edu.zoom.us/j/94996426933?pwd=THI4UFprKy9DWmJxbjZMSys0UC8zUT09 \nMeeting-ID: 949 9642 6933\nPasswort: 639517\nSchnelleinwahl mobil\n+496971049922\,\,94996426933#\,\,#\,639517# Deutschland\n+493056795800\,\,94996426933#\,\,#\,639517# Deutschland \nEinwahl nach aktuellem Standort\n+49 69 7104 9922 Deutschland\n+49 30 5679 5800 Deutschland\n+49 69 3807 9883 Deutschland\n+49 695 050 2596 Deutschland\nMeeting-ID: 949 9642 6933\nPasswort: 639517\nOrtseinwahl suchen: https://hm-edu.zoom.us/u/abWveeUImR \nInformationen zum Datenschutz finden Sie unter https://www.hm.edu/sekundaer_navigation/impressum/datenschutz/index.de.html \nAbstract / Teaser:\nAls die Bürger Europas\, besonders aber die Bürger Großbritanniens am Morgen des 24. Juni 2016 erwachten\, rieben sich die meisten verwundert die Augen. In einem Referendum am Vortag hatten die Briten mit 51\,89% der Stimmen der Wahlbeteiligten beschlossen\, die Europäische Union zu verlassen. Dabei hatte das Lager der Remainers\, also derjenigen\, die für einen Verbleib des Vereinigten Königreiches plädierten\, stichhaltige Argumente für ihre Position. Die Kampagne Britain stronger in Europe wendete sich zum einen an ein eher linksliberales Publikum: so sei die EU u.a. ein Garant für Frieden\, Arbeitnehmerrechte\, Umwelt- und Verbraucherschutz und Studierendenmobilität. Zum anderen wurden Konservative angesprochen. Die EU ermögliche grenzüberschreitende Polizeiarbeit\, stärke Großbritanniens Position in einer Welt der Großmächte und Wirtschaftsblöcke und sorge für Exporte und Investitionen. Das Motto der Kampagne: “Get the facts”. Und genau das ist ein Grund ihres Scheiterns. \nIn ihrem Vortrag erklärt Silke Järvenpää\, dass es sich lohnt\, den Brexit kulturwissenschaftlich zu betrachten. Die Cultural Studies gehen davon aus\, dass Kultur konstruiert ist und befassen sich mit den Mythen\, die für Kulturen sinnstiftend sind. Mit anderen Worten: Cultural Studies nehmen das Irrationale von Kulturen ernst. Auch im Kontext des Brexit spielen Mythen eine zentrale Rolle – die zwei wichtigsten sollen hier erläutert werden. \nKurz-Biographie:\nDr. Silke Järvenpää ist Professorin für Cultural Studies und Wirtschaftsenglisch an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften\, München. Nach ihrem Studium der Anglistik\, Amerikanistik und Germanistik wurde sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen von Prof. Dr. Raimund Borgmeier und Prof. Dr. Ansgar Nünning promoviert. Ihre Dissertation Myths of Speculation befasste sich mit einem historischen Börsenkrach (und Börsenschwindel)\, dem South Sea Bubble.  \nNach Tätigkeiten u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Borgmeier\, Lektoraten an Universitäten in Shanghai und Milwaukee\, sowie an der DAAD-Außenstelle Jakarta wurde Silke Järvenpää 2005 an die Hochschule München berufen. Zu den Bereichen\, in denen sie forscht und lehrt\, gehören das Englischsprachige Asien\, Surveillance Studies und nicht zuletzt das Thema Rationaler und Irrationaler Diskurs im Zeitalter der Digitalisierung. \n 
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SUMMARY:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu einem Kolloquium zu Ehren der Sozietäts-Mitglieder H.-O. Dill\, P. Knoll\, H. Laitko und D. Linke
DESCRIPTION:Die September-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin wird durchgeführt als \nKolloquium zu Ehren der Sozietäts-Mitglieder H.-O. Dill\, P. Knoll\, H. Laitko und D. Linke\nmit Beiträgen von H. Hecht (MLS)\, H.-J. Kaltwang (Saarbrücken)\, A. Vogt (MLS)\, E. Blokhina (Berlin). \nOrt: Der Veranstaltungsort musste verlegt werden\, jetzt: CEDIO-Konferenzzentrum\, 10369 Berlin\, Storkower Straße 207. (Lage: s.u. Stadtplan auf Kartenlink und hier)\n \nZeit: 10. September 2020\, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr \nUm Anmeldung wird gebeten (hj.rothe@leibnizsozietaet.de) \n  \nProgramm (Stand 19.08.2020) \nEröffnung\nLutz-Günther Fleischer (Vizepräsident LS)  \nSolo-Interpretation für Cello: 1. Satz des Cellokonzertes von Édouard Victor Antoine Lalo (1823-1892)\nLewin Krella (Berlin) \n\nLaudatio zum 80. Geburtstag von Peter Knoll\nHeinz Kautzleben (MLS) \nGrubengasproduktion und -verwertung im Saarland vor dem Hintergrund der Energiewende\nHans-Jürgen Kaltwang (Saarbrücken) \n\nLaudatio zum 80. Geburtstag von Dietmar Linke\nGerhard Pfaff (MLS) \n150-jähriges Jubiläum des Periodensystems der Elemente\nElena Blokhina (Berlin) \n\nMittagspause \nBegrüßung\nDorothee Röseberg (Vizepräsidentin LS) \n\nLaudatio zum 85. Geburtstag von Hans-Otto Dill\nKerstin Störl (MLS) \nAufklärung am Polarkreis: Die Lappland-Expedition des Piere Louis Moreau de Maupertuis\nHartmut Hecht (MLS) \n\nLaudatio zum 85. Geburtstag von Hubert Laitko\nHorst Kant (MLS) \nEmil J. Gumbel (1891-1966) – Mathematiker\, Pazifist und politischer Autor\nAnnette Vogt (MLS) \n  \nAusklang des Kolloquiums mit einem Imbiss \n\nAbstracts und Curriculum vitae der Vortragenden \nGrubengasproduktion und -verwertung im Saarland vor dem Hintergrund der Energiewende\nHans-Jürgen Kaltwang (Saarbrücken) \nZusammenfassung:\nIm Saarland ist die Steinkohlegewinnung seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Grundlage der Energieerzeugung gewesen. Da die Nutzung des Grubengases naturgemäß eng mit der Steinkohlegewinnung verbunden ist\, war dessen Schicksal eng mit dem Schicksal des Steinkohlebergbaus verknüpft\, das wiederum eng von der Energiepolitik der jeweiligen Regierung abhing. \nGrubengas entstand während der Genese der Steinkohle. In großen Mengen wird es deshalb beim Abbau und der damit verbundenen Zerkleinerung der Steinkohle freigesetzt\, und nach Möglichkeit gefasst\, über besondere Leitungssysteme nach übertage transportiert und dort entweder unbehandelt in die Atmosphäre entlassen oder – wenn eine entsprechende Infrastruktur vorhanden ist\, genutzt. Die Grubengasproduktion ist aber nur solange möglich und notwendig\, solange die stillgelegten Bergwerke nicht geflutet sind. Flutungsverfahren sind allerdings genehmigungsrechtlich sehr aufwendig und können Jahre dauern. Deshalb kann es sinnvoll sein\, zunächst nur Teile der Lagerstätte in Stufen zu fluten. Dies ist allerdings nur unter besonderen Rahmenbedingungen möglich\, wie z.B. durch den Bau eines 110bar-Hochdruckdammes bei der Stilllegung des Bergwerks Warndt/Luisenthal. \nEine Besonderheit im Saarland ist\, dass (fast) alle Gewinnungs- und Verwertungsanlagen über ein Gasleitungsnetz miteinander verbunden sind. Zu den Abnehmern des Gases gehören Gasmotoren zur Strom- und Wärmeerzeugung\, eine Gasturbine\, Heizkessel und zeitweise sogar die Stahlindustrie. \nMit der Schließung von Bergwerken und der Überführung in den Stillstandsbereich endet nicht die untertägige Freisetzung von Grubengas. In den nicht abgebauten Teilen der Steinkohle-Lagerstätte stehen noch große Mengen von Grubengas an\, das auch noch nach Stilllegung des Steinkohleabbaus über viele Jahre das Gas freigesetzt wird. Die Nutzung des Grubengases ist also ein wesentlicher Bestandteil zum Schutz der Umwelt und wird beispielsweise im EEG berücksichtigt. \nDie Stromerzeugung im Saarland ist immer noch sehr Kohle-lastig; dies ändert sich in den vergangenen Jahren allerdings sehr schnell. Die bestehenden Kraftwerke sind entweder bereits stillgelegt oder dienen nur noch als Reserve. Auch die Gewinnung und Nutzung des Grubengases ist nur eine vorübergehende Episode\, deren Dauer abhängt von den Planungen zur Flutung der Lagerstätte und den gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Nutzung der konventionellen Energie „Grubengas“. \nKurz-CV:\nMarkscheider\, Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Kaltwang\, geboren 1956\, studierte von 1977 bis 1983 das Fach Markscheidewesen an den Universitäten Clausthal und Aachen. Anschließend erfolgte die Referendarausbildung am Landessoberbergamt Nordrhein-Westfalen\, die er mit der Ernennung zum Assessor und der Zulassung als Markscheider im Jahr 1985 abschloss. Seit 1986 war er bei der Saarbergwerke AG und anschließend – nach der Vereinigung des deutschen Steinkohlenbergbaus unter dem Dach der RAG – bei der Deutschen Steinkohle AG tätig\, zunächst als Markscheider auf einem Bergwerk\, später als Leiter der Exploration\, des Fachbereiches Markscheidewesens und als Projektleiter verschiedener Forschungsvorhaben. Zuletzt leitete er dort die Abteilung technisches Innovationsmanagement Saar. In dieser Funktion war er Mitglied in verschiedenen Arbeitsgruppen im Forschungsbereich der EU. 2004 wechselte er als Teamleiter Lagerstättenmanagement zur SAAR ENERGIE AG\, aus der später die STEAG New Energies GmbH ausgegründet wurde. Dort war er später verantwortlich insbesondere für den Betrieb der Grubengasgewinnungsanlagen\, aber zeitweise auch für den Betrieb von Windparks und tiefen Geothermie-Anlagen. Seit 2019 ist er im Ruhestand. \n  \n150-jähriges Jubiläum des Periodensystems der Elemente\nElena Blokhina (Berlin) \nZusammenfassung:\nAm 6. Mai 2019 feierte das Periodensystem der Elemente sein 150-jähriges Jubiläum. Seine lange Geschichte – von der Korpuskulartheorie von Robert Boyle (1661)\, basierend auf den Ideen von Aristoteles\, Empedokles und Platon\, über zahlreiche Entdeckungen und Systematisierungsversuche europäischer Wissenschaftler bis zur Formulierung des Periodengesetzes durch Dmitri Iwanowitsch Mendelejew 1869 – sowie sein Einfluss auf die erfolgreiche wissenschaftliche\, technologische und wirtschaftliche Entwicklung der modernen Gesellschaft werden im Vortrag thematisiert. \nKurz-CV:\nElena Blokhina\, geboren 1961\, ist seit mehreren Jahren als Senior Scientist XRF bei der Bruker Nano GmbH in Berlin beschäftigt. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Entwicklung von physikalischen Modellen und mathematischen Algorithmen für die Auswertung von Röntgenfluoreszenzspektren\, sowie in der Optimierung von RFA-Analysenmethoden\, besonders in Bezug auf die Messung und Quantifizierung von Beschichtungen und beschichteten Materialien. Ihr Studium und ihre Promotion auf dem Gebiet der Röntgenfluoreszenzspektroskopie hat sie an der Universität Rostow-am-Don in Russland absolviert. \n  \nAufklärung am Polarkreis: Die Lappland-Expedition des Piere Louis Moreau de Maupertuis\nHartmut Hecht (MLS) \nZusammenfassung:\nPierre Louis Moreau de Maupertuis (1698 – 1759) war eine der berühmtesten Persönlichkeiten der République des Lettres des 18. Jahrhunderts. In mehreren Wissenschaften erfolgreich\, verstand er sich selbst als philosophe. Maupertuis gilt heute als derjenige\, der sich als erster auf dem europäischen Kontinent öffentlich zu Newton bekannt hat und in der Lappland-Expedition von 1736 bis 1737 durch die Vermessung eines Meridians eine Art experimentum crucis ausführte\, dessen Resultat ein Votum für die Newton‘schen Theorie der Gravitation beinhaltete. Diese Expedition war weit mehr als ein experimenteller Beweis für Newton. Sie war zugleich die Entdeckung einer im wissenschaftlichen Diskurs weitgehend unbekannten Region im Norden Europas. \nIn dem Vortrag werden einige der Facetten der Forschungsreise der jungen französischen Akademiker vorgestellt. Neben den eigentlichen Messungen wird dies naturkundliche Beobachtungen\, die Kultur und Lebensweise der Bevölkerung und historische Artefakte betreffen. \nEs wird gezeigt\, dass die verschiedenen Dimensionen der Expedition sich zu einer Gesamtschau verbinden lassen\, in der die Messungen zur Bestimmung der Gestalt der Erde zum Kristallisationspunkt eines Weltbildes werden. In einem abschließenden Blick auf die Wirkungsgeschichte der Lappland-Expedition wird sich dann erweisen\, dass der übergreifende Zusammenhang zum vorrangigen Interesse für spätere Anknüpfungspunkte wurde. \nKurz-CV:\nStudium der Physik und der Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Diplomphysiker 1972\, Dr. phil. 1975\, Dr. sc. phil. 1984. Lehrtätigkeit an der Universität Greifswald\, der Viadrina Frankfurt / Oder und der Humboldt-Universität in den Lehrgebieten Philosophische Probleme der Physik\, Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte. Forschungsarbeiten u.a. zur Entstehung der Wissenschaftstheorie im 20. Jahrhundert\, zu Leibniz und der Leibniz-Rezeption – insbesondere in der französischen Aufklärung. Dazu Publikationen über Maupertuis\, La Mettrie und Emilie Du Châtelet\, vor allem aber zu Leibniz: Übersetzung und Kommentar von Leibniz‘ Monadologie\, eine Leibniz-Biografie mit Schwerpunkt Mathematik und Naturwissenschaften sowie die Edition Gottfried Wilhelm Leibniz im philosophischen Diskurs über Geometrie und Erfahrung. Von 2001 bis 2013 Arbeitsstellenleiter der Leibniz-Edition Berlin an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. In dieser Zeit sind die ersten beiden Bände der Reihe VIII (Naturwissenschaftliche\, medizinische und technische Schriften) der Akademie-Ausgabe G.W. Leibniz\, Sämtliche Schriften und Briefe entstanden\, die editorisch einen bislang weitgehend unbekannten Leibniz präsentieren. \n\nEmil J. Gumbel (1891-1966) – Mathematiker\, Pazifist und politischer Autor\nAnnette Vogt \nZusammenfassung:\nDer Mathematiker und Statistiker E. J. Gumbel arbeitete seit seiner Vertreibung 1932/33 im Exil besonders zur Extremwertstatistik\, sein Hauptwerk “Statistics of Extremes” erschien 1958 in New York (eine Reprint-Ausgabe 2013). Aber er war auch ein politischer Aktivist und Pazifist\, Redner und Autor politischer Bücher und Artikel\, darunter in der berühmten Wochenschrift „Die Weltbühne“. Er führte quasi eine Doppelexistenz – als Mathematiker und Statistiker ab 1923 an der Universität Heidelberg und als politischer Autor. Auch im Exil in Frankreich behielt er diese Doppeltätigkeit bei\, verfasste mathematische Arbeiten und publizierte Artikel gegen das NS-Regime in Exil-Zeitschriften. \nDie Rezeptionsgeschichte war bis 2019 zweigeteilt – es erschienen Artikel und Bücher zu Gumbel als Mathematiker oder zu Gumbel als Publizist und Autor politischer Bücher. Die „Wiederentdeckung“ des „politischen Gumbel“ begann im Jahr 2012 und fast zeitgleich auch die „Wiederentdeckung“ des „mathematischen Gumbel“. Die Anwendungen der „Gumbel Distribution“ und der Gumbel-Copula zur Modellierung stochastischer Abhängigkeiten weckten das Interesse an der Person Gumbel und seinen Leistungen. Im Vortrag werden die Rezeptionsgeschichte und neue Forschungsergebnisse zu E. J. Gumbel vorgestellt. \nKurz-CV:\nAnnette Vogt studierte Mathematik und Physik an der Universität Leipzig\, ist Diplom-Mathematikerin und promovierte in Mathematikgeschichte. Von 1975 bis 1991 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am ITW der AdW der DDR in Berlin\, von 1992 bis 1994 am Forschungsschwerpunkt Wissenschaftsgeschichte und -theorie in Berlin und von 1994 bis 2018 research scholar am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin\, seit September 2018 ist sie mit dem MPI als Gast (research scholar emeriti) verbunden. \nSeit 1997 bietet sie Lehrveranstaltungen zur Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität an\, seit 2008 zur Geschichte der Statistik und zur Geschichte ökonomischen Denkens an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der HU Berlin\, an der sie seit 2014 Honorar-Professorin ist. \nSie hatte seit 1997 Ämter in der internationalen scientific community und ist Mitglied der International Academy for History of Science (2016 Full Member). \nIhre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Mathematik\, die Geschichte jüdischer Wissenschaftler und die Geschichte der Wissenschaftlerinnen in Europa im 19. und 20. Jh. in vergleichender Perspektive. \nIhr aktuelles Forschungsprojekt untersucht die Entwicklung der Statistik zwischen Mathematik und Ökonomie von 1860 bis 1960 mit einem speziellen Fokus auf Berlin. \nSie verfasste mehrere Bücher und über 200 Artikel. \nZeit: 10.00 bis 16.00 Uhr \nOrt: BVV-Saal \n 
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SUMMARY:Sitzung des AK "Spätphilosophie Schellings"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis (AK) “Spätphilosophie Schellings” lädt ein zu einer \nInternationalen Tagung\n\nin der Lutherstatdt Wittenberg\, am 05. und 06. September 2020.\nOrt der Tagung: Leucorea\, Collegenstraße 61\, 06886 Lutherstadt Wittenberg \nEinzelheiten zum Programm werden später bekannt gegeben. \n 
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SUMMARY:Juni-Sitzung 2020 des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin - findet als Videokonferenz statt
DESCRIPTION:Die öffentliche wissenschaftliche Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät mit dem Titel \nCoronakrise: Schützenhilfe für einen organisierten Kapitalismus\n  \nfindet als Videokonferenz statt. \n  \nVortragende: Andrea Komlosy (Universität Wien) \nDie Kurzanleitung zur Teilnahme am Probe-Zoom-Meeting am Mittwoch\, 17.6.\, 14:30 – 15.30 Uhr sowie zur Plenarsitzung (Videokonferenz) am Donnerstag\, 18.06.2020\, 13.30 – 15.30 Uhr hier. \nTermine: \nTechn. Generalprobe\, Mittwoch 17.06.2020 von 14.30 – 15.30 Uhr \nPlenum\, Donnerstag 18.06.2020 von 13.30 Uhr – 15.30 Uhr \nC.V.:\nAndrea Komlosy\, a.o. Professorin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien\, arbeitet zu Fragen ungleicher regionaler Entwicklung im kleinräumigen und weltregionalen Maßstab. Sie ist Vorsitzende des Vereins für Geschichte des Weltsystems und Mitherausgeberin der „Zeitschrift für Weltgeschichte“. \nAbstract:\nDas kapitalistische Weltsystem steht in vieler Hinsicht vor einem Wendepunkt. Der von Informations- und Kommunikationstechnologien getragene Konjunkturzyklus der 1990/2000er Jahre befindet sich im Abschwung\, die von der US-Hegemonie getragene Weltordnung bröckelt und mit der „just in time“-Produktion der globalen Güterketten sind die wirtschaftlichen Zentren nach Ostasien gerückt. Die von der Globalisierung der Kapital-\, Waren- und Migrationsströme bewirkte Verunsicherung hat den Ruf nach dem Staat bestärkt und soziale Bewegungen entstehen lassen\, die kleinräumiges Wirtschaften\, ökologische Kreisläufe und soziale Gerechtigkeit einmahnen. \nDas Corona-Krisenmanagement bietet die Gelegenheit\, dem globalen Kapitalismus einen Weg aus einer zyklischen Krise zu weisen: Medizin-\, Pharma- und Biotechnik-Sektor werden zum Träger einer kybernetischen Wende und der menschliche Körper wird zum Geschäftsfeld. \nDer Vortrag diskutiert vor dem Hintergrund von Kondratieff-\, Hegemonial- und Evolutionszyklen\, wie das Corona-Krisenmanagement die Weichen in Richtung autoritären Kapitalismus stellt. \nPublikationen mit Bezug zum Thema:\n \n\nKrisen\, lange Wellen und die Weltsystemtheorie\, in: Zeitschrift für Weltgeschichte 19.2 (2018)\, 207-242.\n(Hg.) Global Inequalities in World-Systems Perspective. Theoretical Debates and Methodological Innovations. London – New York 2018: Routledge (mit Manuela Boatcă und Hans-Heinrich Nolte).\nArbeit 13.-21. Jahrhundert. Eine globalhistorische Perspektive. Wien 2015: Promedia\nGrenzen. Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf. Wien 2018: Promedia
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SUMMARY:Juni-Sitzung 2020 der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften - abgesagt
DESCRIPTION:Die Sitzung ist abgesagt! \nDie Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften veranstaltet ihre Juni-Sitzung 2020 als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nWas ist neu an der neuen Textausgabe von Marx´ „Kapital“ Bd. 1?\nVortragender: Thomas Kuczynski (Berlin) \nZeit:       18. Juni 2020\, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nOrt:        10551 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; Balkonsaal
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SUMMARY:Juni-Sitzung 2020 der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften - abgesagt
DESCRIPTION:Die Sitzung ist abgesagt! \nDie Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften veranstaltet ihre Juni-Sitzung 2020 als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nDie Pflege des Menschen: Zur gesellschaftlichen Funktion der professionellen Pflege\nVortragender: Olaf Scupin (MLS) \nZeit:       18. Juni 2020\, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nOrt:        10551 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal \nC.V:\nAusbildung zum Krankenpfleger und Fachweiterbildung zum Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege (Westfälische-Wilhelms-Universität Münster/Westf. – Prof. Dr. Dr. P. Lawin). Qualifizierung zur Leitung des Pflegedienstes. Zwischen 1995 – 2005 Direktor in 3 Kliniken. \nStudium der Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Fachhochschule Neubrandenburg (Prof. Dr. H.-J. Götze). 2003 Promotion am Institut für Wissenschaftsphilosophie und Humanontogenetik der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. K.-F. Wessel). Seit 2004 Professor am Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) mit dem Berufungsgebiet „Pflegemanagement“. Seit 2009 Direktor am Institut für Coaching und Organisationsberatung der EAH Jena. Lehre in den Fachbereichen Betriebswirtschaft\, Sozialwesen und SciTec. Vorstandsmitglied im Landespflegerat Thüringen und der Gesellschaft für Humanontogenetik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2017 Direktor für Pflegeentwicklung am Deutschen Zentrum für Orthopädie der Waldkliniken Eisenberg. \nAbstract:\nJede Gesellschaft bekommt die Krankenpflege\, die sie verdient! Die Pflege des Menschen ist ein Phänomen über den jede und jeder (mit)reden kann. Wer hat nicht schon einen anderen Menschen gepflegt? Auch über die professionelle Pflege haben die meisten Menschen schon einen Eindruck bekommen. Kaum ein anderer Berufszweig in der Bundesrepublik Deutschland ist in den letzten Jahren so starkem Wandel unterzogen worden\, wie der der Pflegeberufe. Welche Funktionen und Aufgaben die professionellen Pflegeberufe für eine Gesellschaft erfüllen sollen\, ist hingegen kaum bekannt. Zum einen\, weil die Berufsgruppe selbst diese zum Teil nicht ausführt und somit sicht- und spürbar wäre. Zum Zweiten\, weil die politisch gewollten Rahmenbedingungen und Strukturen im Gesundheits- und Sozialwesen noch nicht geschaffen wurden. So wird die ab 2020 gesetzlich verankerte hochschulische Pflegeausbildung das Gesundheitswesen nachhaltig verändern. So schreibst Gerste (2014): „In Kliniken\, in denen 60% der Krankenschwestern einen Bachelor haben und sich im Durchschnitt um 6 Patienten kümmern\, liegt die Sterblichkeit um 30% unter jener von Kliniken\, in denen die Schwestern nur in 30% einen Bachelor-Abschluss vorweisen können und im Durchschnitt eine jede von ihnen 8 Patienten versorgt.“[1] Über einen historischen Exkurs zur Entwicklung der professionellen Pflegefunktionen und –berufe\, sollen im Vortrag die aktuellen Entwicklungen in der Pflegelandschaft erläutert und diskutiert werden. \n[1] Gerste\, Ronald D. (2014): Patientensicherheit: Stationäre Mortalität und Personalschlüssel korrelieren. In: Deutsches Ärzteblatt\, Jg. 111\, Heft 26\, S. 1211-1212\, Berlin: Deutscher Ärzteverlag GmbH. 
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SUMMARY:Mai-Sitzung 2020 des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin - findet als Videokonferenz statt
DESCRIPTION:Die öffentliche wissenschaftliche Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät mit dem Titel \nCybersicherheit in Zeiten von „internet of things“ und „smart home“\n  \nfindet als Videokonferenz statt. \n  \nVortragender: Reiner Creutzburg (MLS) \nDetails: \nKurzanleitung zur Teilnahme am Probe-Zoom-Meeting am Mittwoch\, 13.05.2020\, 13.30 – 14.30 Uhr sowie zur Plenarsitzung (Videokonferenz) am 14.05.2020\, 13.30 – 15.30 Uhr hier. \nTermine:\nTechn. Generalprobe\, Mittwoch 13.05.2020 von 13.30 – 14.30 Uhr\nPlenum\, Donnerstag 14.05.2020 von 13.30 Uhr – 15.30 Uhr \nC.V.:\nReiner Creutzburg hat 1976 sein Studium der Mathematik und Physik an der Universität Rostock abgeschlossen und 1985 promoviert. Arbeitsschwerpunkte waren zunächst die Bildverarbeitung und der Entwurf kognitiver Algorithmen am Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse (ZKI) der AdW der DDR.\nVon 1990 bis 1992 war er am Institut für Algorithmen und Kognitive Systeme der Universität Karlsruhe tätig. Seit 1992 ist er Professor für Angewandte Informatik an der TH Brandenburg und seit 2019 im Ruhestand.\nSeine Arbeitsgebiete sind vor allem Datensicherheitstechnik\, Algorithmen und Datenstrukturen\, digitale Signal- und Bildverarbeitung\, Multimedia-Technologie und Parallelrechnerarchitekturen.\nReiner Creutzburg hat auf seinem Fachgebiet umfangreich publiziert. Seit 2019 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät. \nAbstract:\nIn diesem Vortrag wird auf den aktuellen Stand der modernen IoT- und Smart-Home-Technologien eingegangen\, die in den letzten Jahren eine rasche Verbreitung und Nutzung in der ganzen Welt fanden. Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten in allen Lebensbereichen und die Vor- und Nachteile werden dargestellt. Am Beispiel der smarten Lampen wird detailliert aufgezeigt\, wie schwere Sicherheitsmängel von Cyberkriminellen leicht ausgenutzt und die Privatsphäre von Nutzern ausgespäht werden können. \nFür ein repräsentatives Ergebnis wurde ein universelles Prüfverfahren entwickelt\, welches auf jedes Smart Home Gerät angewendet werden kann. Dazu wurden verschiedene bestehende Ansätze\, wie die des National Institute of Standards and Technology (NIST) und des Open Web Application Security Project (OWASP) mit eigenen Konzepten eines Smart Home Device Life Cycle kombiniert.\nAuf Basis dieser neuen\, innovativen Sicherheitscheckliste wurde die Kommunikation zwischen Gerät\, App und den Servern des Herstellers sowie die Firmware im Hinblick auf Sicherheitslücken untersucht. \nAbschließend werden im Ausblick die neuen Entwicklungen der intelligenten IoT-Technik erläutert. \n  \n  \n  \n  \n  \n 
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SUMMARY:Nichtöffentliche Geschäftssitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften - abgesagt !
DESCRIPTION:Diese Veranstaltung ist abgesagt ! \nAm 14. Mai 2020 findet in Berlin eine \nNichtöffentliche Geschäfzssitzung\nin 2 Teilen statt. \n1. Teil:              13:00 bis 13:30 Uhr\n2. Teil:             15:30 bis 16:30 Uhr \nOrt: Berlin Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal
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SUMMARY:Mai-Sitzung 2020 der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften - abgesagt!
DESCRIPTION:Diese Veranstaltung ist abgesagt ! \nDie Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften veranstaltet ihre Mai-Sitzung 2020 als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nEin Selbstreferenz-Problem bei Schelling\nVortragender: Rainer E. Zimmermann (MLS) \nZeit:       14. Mai 2020\, 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr \nOrt:        10551 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; Kleiner Saal
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SUMMARY:Mai-Sitzung 2020 der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften - abgesagt!
DESCRIPTION:Diese Veranstaltung ist abgesagt ! \nDie Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften veranstaltet ihre Mai-Klassensitzung 2020 als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nCybersicherheit in Zeiten von „internet of things“ und „smart home“\nVortragender: Rainer Creutzburg (MLS) \nZeit:       14. Mai 2020\, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nOrt:        10551 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; Balkonsaal
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SUMMARY:Gemeinsames Veranstaltung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften und des Vereins Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler - abgesagt -
DESCRIPTION:Die Sitzung ist abgesagt !  \nAm 17. April 2020 findet ein öffentliches wissenschjaftliches Kolloquium als \nGemeinsame Veranstaltung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften und des Vereins Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler \nin Berlin statt. \nThema: \nDie Energiewende 2.0: Im Fokus die Mobilität\nMit Beiträgen von\nNorbert Mertzsch (MLS)\, Christian Hochfeld (Berlin)\, Sophia Becker (Potsdam)\, Klaus-Martin Melzer (Wildau) \nZeit: 10:00 bis 16.00 Uhr\nOrt: Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal
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SUMMARY:April-Sitzung 2020 des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften - abgesagt -
DESCRIPTION:Die Sitzung ist abgesagt ! \nDie Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Plenartagung am 16.04.2020 in Berlin ein \nThema: \nMitteleuropäische Waldgeschichte im Wandel des Klimas sowie Jasmund – Weltnaturerbe auf Rügen\nVortragender: Hans Dieter Knapp (Greifswald) \nZeit: 13.30 bis 15.30 Uhr \nOrt: Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal
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DESCRIPTION:Die Sitzung ist abgesagt ! \nDie Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften veranstaltet ihre April-Sitzung als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nGegen die große Unordnung. Die politischen Positionen Bertold Brechts\nVortragender: Jürgen Pelzer (Berlin) \nZeit:       16. April 2020\, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nOrt:        10551 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; Balkonsaal
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SUMMARY:April-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät - abgesagt -
DESCRIPTION:Die Sitzung ist abgesagt! \nDie Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften veranstaltet ihre April-Sitzung 2020 als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zu Ehren von Prof. Dr. Dietmar Linke anlässlich seines 80. Geburtstages zum Thema \n150 Jahre Periodensystem der Elemente\nVortragende: Dr. Elena Blokhina (Berlin) \nZeit: 10:00 bis 12:00 Uhr\nOrt: Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \n  \nC.V: \nElena Blokhina\, geboren 1961\, ist seit mehreren Jahren als Senior Scientist XRF bei der Bruker Nano GmbH in Berlin beschäftigt. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Entwicklung von physikalischen Modellen und mathematischen Algorithmen für die Auswertung von Röntgenfluoreszenzspektren\, sowie in der Optimierung von RFA-Analysenmethoden\, besonders in Bezug auf die Messung und Quantifizierung von Beschichtungen und beschichteten Materialien. Ihr Studium und ihre Promotion auf dem Gebiet der Röntgenfluoreszspektroskopie hat sie an der Universität Rostow-am-Don in Russland absolviert. \nAbstract: \nAm 6. Mai 2019 feierte das Periodensystem der Elemente sein 150-jähriges Jubiläum. Seine lange Geschichte – von der Korpuskulartheorie von Robert Boyle (1661)\, basierend auf den Ideen von Aristoteles\, Empedokles und Platon\, über zahlreiche Entdeckungen und Systematisierungsversuche europäischer Wissenschaftler bis zur Formulierung des Periodengesetzes durch Dmitri Iwanowitsch Mendelejew 1869 – sowie sein Einfluss auf die erfolgreiche wissenschaftliche\, technologische und wirtschaftliche Entwicklung der modernen Gesellschaft werden im Vortrag thematisiert.
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises GeoMUWA gemeinsam mit dem NKGG und dem GFZ - abgesagt!
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) veranstaltet gemeinsam mit dem Nationalen Komitee für Geodäsie und Geophsik (NKGG) der Bundesrepublik Deutschland und dem Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) Potsdam einen \nWorkshop zur Einstimmung auf die Generalversammlung der Internationbalen Union für Geodäsie und Geophysik (IUGG) 2023 in Berlin\nin Potsdam. \nOrt: Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ)\, Potsdam\, Telegrafenberg\nZeit: 31.03.2020\, 10:30 bis 16:00 Uhr
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SUMMARY:März-Sitzung 2020 des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die öffentliche wissenschaftliche Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin findet am 12. März 2020 in Berlin statt zum Thema \nDas Neue (und Aktuelle) in Giambattista Vicos „neuer Wissenschaft”\nVortragender: Jürgen Trabant (Berlin) \nC.V.:\nProf. Trabant ist Sprachwissenschaftler. 1980-2008 lehrte er Romanische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin\, 2008-2013 Europäische Mehrsprachigkeit an der Jacobs University Bremen. 2010-2014 arbeitete er in der Kollegforschergruppe “Bildakt und Verkörperung” mit\, ebenso 2014-2017 in der Forschergruppe “Symbolische Artikulation” an der Humboldt-Universität. Zu Gastprofessuren weilte er in Stanford\, Leipzig\, UC Davis\, EHESS Paris\, Limoges\, Bologna\, Brasília\, Mailand\, Shanghai und Neapel.\nEr ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften\, der Accademia di Scienze Morali e Politiche di Napoli und der Accademia delle Scienze di Torino.\nSeine Forschungsinteressen liegen auf den Gebiieten Sprachphilosophie\, Geschichte des europäischen Sprachdenkens\, Semiotik\, historische Anthropologie der Sprache\, europäische Sprachpolitik sowie Bild und Sprache. Er hat u.a. folgende Bücher veröffentlicht:\n– Neue Wissenschaft von alten Zeichen: Vicos Sematologie. 1994\,\n– Cenni e voci. Saggi di sematologia vichiana. 2007\,\n– Giambattista Vico. Poetische Charaktere. 2019.\nAbstract:\nDie Scienza nuova (in der dritten Auflage 1744) ist das Werk\, das Giambattista Vicos Ruhm begründet. Vicos Philosophie vollzieht eine doppelte Wende des abendländischen Denkens: Sie wendet den Blick der theoretischen Philosophie von der natürlichen auf die von den Menschen geschaffene Welt (mondo civile)\, und sie setzt der traditionell sprachlosen Theorie des Denkens eine Theorie der Verkörperung des Denkens in Bildern und Sprache (caratteri poetici) entgegen. Gerade Letzteres betrachtet Vico als seine wichtigste “Entdeckung”. So wie sich die zivile Welt insgesamt in drei Zeitaltern entwickelt\, so entfalten sich diese visuellen und vokalen Zeichen des Menschen in der göttlichen\, heroischen und menschlichen Sprache. \nZeit: 13:30 bis 15:30 Uhr\nOrt: Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal
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SUMMARY:März-Sitzung 2020 der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin veranstaltet ihre öffentliche Klassensitzung am 12.03.2020 in Berlin \nzu Ehren von Prof. Dr. Gisela Jacobasch anlässlich ihres 85. Geburtstages \nmit einem Vortrag zum Thema \nMolekulare Diagnostik macht neue Krankheitserreger auffindbar \n Vortragender: Prof. Dr. Detlev H. Krüger (MLS) \nZeit:       12. März 2020\, 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr\nOrt:        10551 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV Saal \nC.V:\nStudium der Humanmedizin und Forschungsstudium auf dem Gebiet der Molekularbiologie an der Humboldt-Universität zu Berlin\, dort Promotion (Dr. med.) und Habilitation für das Fach Virologie und Molekulargenetik. Assistent bzw. Oberarzt an der Charité Berlin\, längere Forschungsaufenthalte am Institut für Allgemeine Genetik in Moskau\, am Biozentrum der Universität Basel und an der Johns Hopkins University Medical School\, Baltimore\, Maryland. 1989-2016 ord. Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Medizinische Virologie der Charité\, 1999-2016 außerdem Leiter des Nationalen Konsiliarlaboratoriums für Hantaviren\, seit 2017 Seniorprofessor für Virologie an der Charité. \nCa. 300 referierte Publikationen in internationalen Fachzeitschriften sowie ca. 100 Buchbeiträge auf dem Gebiet der medizinischen und molekularen Virologie. Seit 1999 Sprecher von internationalen Forschungsverbünden (durch die Europäische Union bzw. die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert) sowie Mitglied der Vorstände und Beiräte verschiedener nationaler und internationaler Fachgesellschaften und der wissenschaftlichen Beiräte verschiedener Forschungsinstitutionen\, seit 2012 Editor-in-Chief der Zeitschrift „Virus Genes“ (Springer-NATURE Publishers\, New York). \nAbstract:\nNeue Ausbrüche allgemeingefährlicher Krankheitserreger (wie Ebola- oder SARS-Viren)\, aber auch die mit bekannten Erregern (wie HIV und Masernvirus) verbundenen Probleme\, verlangen nach der Möglichkeit einer präzisen Bestimmung und Feindifferenzierung der Viren. Während lange Zeit der Nachweis von Virusantigenen und vor allem der vom Organismus gebildeten Antikörper die dominierenden Methoden der Diagnostik waren\, sind Nachweis und Charakterisierung des Erbmaterials der Viren in den letzten Jahren immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Die Molekulargenetik mit ihrer oft zu Unrecht gescholtenen Gentechnik hat die Voraussetzungen für diese segensreiche Entwicklung in der Medizin geschaffen\, die übrigens nicht nur die molekulare Virusdiagnostik\, sondern auch die Herstellung neuer Impfstoffe\, wie gegen Hepatitis B oder Ebola\, ermöglicht. Jüngste Entwicklungen zur Analyse der Nukleotidsequenz des Erbmaterials aus Körperproben (Hochdurchsatz-Sequenzierung) gestatten nicht nur einen „personalisierten“ Einblick in das Erbmaterial eines Individuums\, sondern auch in die Vielfalt seines „Mikrobioms“ und „Viroms“\, also in das gesamte Spektrum der erregerspezifischen und erregerähnlichen Nukleotidsequenzen im menschlichen Organismus. \n 
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SUMMARY:März-Sitzung 2020 der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften; Sitzung fällt aus!
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften veranstaltet ihre März-Klassensitzung 2020 als öffentliche wissenschaftliche Vortragsveranstaltung mit Diskussion zum Thema \nInterkulturelle Philosophie als globaler Diskurs über die Moderne\nVortragende: Johann Schelkshorn (Wien) \nC.V.:\nJohann Schelkshorn ist Professor für Christliche Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Nach dem Studium der Katholischen Theologie\, der Klassischen Philologie und Philosophie in Wien und Tübingen wurde er 1989 im Fach Christliche Philosophie promoviert; 1994 folgten Promotion und 2007 Habilitation am Institut für Philosophie der Universität Wien. Seit 1989 nimmt er am philosophischen Nord-Süd-Dialog teil\, insbesondere am Dialog zwischen Karl-Otto Apel und Enrique Dussel. 1998 war er Mitbegründer von „Polylog- Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren“. Seit 2014 steht er der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie als Präsident vor. Zu diversen Forschungsaufenthalten und Vortragsreihen war er in Mexiko\, Brasilien\, Argentinien\, Chile\, Bolivien\, Peru\, Tunesien\, Indien und Korea. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Theorien der Moderne\, interkulturelle Philosophie mit dem Schwerpunkt lateinamerikanische Philosophie Religionsphilosophie und praktische Philosophie.\nAbstract:\nSeit dem 19. Jahrhundert sind in verschiedenen Regionen der Welt unterschiedliche Denkbewegungen entstanden\, in denen die Herausforderungen der westlichen Zivilisation jeweils mit den eigenen kulturellen Traditionen vermittelt werden. In diesem Sinn können die neohinduistischen Philosophien von Raman Mohan Roy bis Mahatma Gandhi\, die Kyoto-Schule in Japan\, die von Juan Bautista Alberdi begründete Tradition einer „filosofía americana“ oder die Ansätze einer Erneuerung des arabisch-islamischen Denkens\, die vor allem von Saiyid Ahmad Kahn und Al-Afgani angestoßen worden sind\, als außereuropäische Beiträge zum „Diskurs über die Moderne“ verstanden werden.\nDie Moderne-Diskurse in Asien\, der arabischen Welt\, Lateinamerika und in jüngerer Zeit auch in Afrika sind jedoch von der europäischen Philosophie bis vor kurzem weitgehend ignoriert worden. Erst in jüngerer Zeit erwacht vor allem im Kontext der „interkulturellen Philosophie“ das Interesse an außereuropäischen Denkformen\, ein Interesse\, das nicht von der Neugier nach dem Exotischen\, sondern von einem sachlichen Motiv getragen ist: Da die Moderne ein globales Phänomen ist\, das bis heute zahlreiche Kulturen zu einem ökonomischen und kulturellen Überlebenskampf verdammt\, ist ein globaler Diskurs über Moderne\, in dem sich die Denkformen aller Kulturen einbringen können\, ein Gebot der Stunde. \n10.00 – 12.00 Uhr\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde–Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin (Nähe U-Bahnhof Turmstraße); Balkonsaal
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SUMMARY:Gemeinsame Veranstaltung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften\, der Berliner Medizinischen Gesellschaft und des Schlosses Biesdorf
DESCRIPTION:Am 06.März 2020 findet im Schloss Biesdorf eine wissenschaftliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung statt als \nGemeinsamen Veranstaltung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften\, der Berliner Medizinischen Gesellschaft und des Schlosses Biesdorf \nThema:\nEine holistische Sicht auf die Gesundheit. Von der molekularen Analyse zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen.\nVortragender:\nDetlev Ganten (Berlin) \nZeit: 18:00 bis 20:00 Uhr \nOrt: Schloss Biesdorf\, Vortragssaal\, Alt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin
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