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SUMMARY:Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Bernardina Rago \nDer Leopard in der DDR. Die Assimilation eines aristokratischen Romans in der sozialistischen Gesellschaft \nEine Teilnahme per Zoom ist möglich. \n Abstract \nAusgehend von authentischem\, unveröffentlichtem Archivmaterial wird auf die spannende Geschichte der ersten Ausgabe von Il Gattopardo in der DDR (1961) zurückgeblickt. Sie liest sich wie ein literarischer Kriminalroman mit einer verschachtelten Handlung und einem überraschenden Finale. Das Werk eines sizilianischen verstorbenen Prinzen überwindet die Mauer\, dank Alfred Kurella\, dem mächtigen Leiter der Kulturkommission des Politbüros des Zentralkomitees der SED\, einem strengen Stalinisten und langjährigen Mitstreiter von Walter Ulbricht. In seinem Nachwort wird Der Leopard nicht als der Roman der Dekadenz präsentiert\, sondern als derjenige\, der den Beginn einer neuen Ära einläutet. Eine völlige Assimilierung sowohl der Figuren als auch des Autors verwandelt den Roman in einen Spiegel der sozialistischen Republik. Die stark ideologisch geprägte Interpretation bewirkt eindeutig den Erfolg der Ausgabe in der DDR und die darauf folgende Isolierung im Westen. \nCV \nBernardina Rago\, 1957 in Mola di Bari geboren\, studierte Germanistik (1976-1980) und Literaturwissenschaft (1981-1986) an der Universität Aldo Moro Bari. Danach war sie Deutschlehrerin am Gymnasium in Italien\, Leiterin mehrerer transnationaler Projekte in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Rom und der BDP Florenz\, von 2017 bis 2021 Ministeriallektorin an der Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn und an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf im Auftrag des italienischen Auslandsministeriums. Sie promovierte 2022 in Romanistik an der Universität Potsdam mit einer Arbeit über die erste Ausgabe des Romans Il Gattopardo (Der Leopard) in der Deutschen Demokratischen Republik. Schwerpunkt ihrer Forschung war und ist die Rezeption der italienischen Literatur in der DDR\, speziell bezogen auf sizilianische Autoren\, u. a. Giuseppe Tomasi di Lampedusa\, Giovanni Verga und Leonardo Sciascia. Im August 2023 erhielt sie in Santa Margherita Belice den Sonderpreis der Jury „Premio Internazionale Giuseppe Tomasi di Lampedusa“.
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 14. März 2024 \n10:00–12:00 Uhr\, öffentliche Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \nDie Sitzung findet als Zoom-Videokonferenz statt.\nDer Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/68803031789?pwd=dlZ4NGZCRzdTZ2YyUDVnL2kzK2hSZz09\nMeeting ID: 688 0303 1789 \nVortrag: \nUlrich Wulf (BTU Cottbus) \nQuantenmechanischer Ladungstransport in Nanotransistoren und daraus abgeleitete energiesparende Nanotransistorlösungen\nAbstract: \nNach dem wohlbekanntem Mooreschen Gesetz verdoppelt sich die Anzahl der Transistoren in Hochleistungs-Mikrochips etwa alle zwei Jahre. Dieses Gesetz bleibt bis heute gültig\, die Entwicklung intensiviert sich sogar. Der Vortrag demonstriert die erheblichen Umgestaltungen der Transistorarchitektur – MOSFET\, FinFET\, SOI-Transistor und Nanosheet-FET – die notwendig waren\, um das Mooresche Gesetz aufrechtzuerhalten. Diese Umgestaltungen sind verbunden mit wechselnden physikalischen Regimen des Ladungstransports – semiklassischer\, mesoskopischer und atomistischer Transport. Die Ausführungen konzentrieren sich auf den mesoskopischen Transport\, welcher für die modernen industriellen Transistoren geeignet ist. Wegen der komplexen Architektur und Materialzusammensetzung der Bauelemente ist zur Berechnung der Strom-Spannungs-Kennlinien eine möglichst einfache Formulierung der Transporttheorie erforderlich. Hierzu wird der R-Matrix-Formalismus vorgestellt\, seine Anwendung auf einen SOI-Transistor gezeigt und der Vergleich mit experimentellen Ergebnissen vorgenommen. Außerdem wird demonstriert\, wie die Standard-SOI-Architektur modifiziert werden konnte\, um einen Transistor zu erhalten\, der mit zwei parallelen Leitungskanälen arbeitet\, die durch transversales resonantes Tunneln gekoppelt sind. Wegen der sensitiven Gate-Steuerbarkeit dieser Kopplung hat dieser Zweikanaltransistor das Potenzial\, Anwendungen mit einem sehr niedrigen Energieverbrauch zu ermöglichen \nVita: \nUlrich Wulf studierte von 1980 bis 1987 Physik an der Universität Hamburg und war von 1987 bis 1991 Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart in der Gruppe des Nobelpreisträgers Klaus von Klitzing. Von 1991 bis 1993 war er Postdoktorand an der Indiana University in Bloomington\, Indiana (USA). Seit 1993 ist er Privatdozent an der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus/Senftenberg (BTU)\, 2007 erfolgte die Habilitation. Ulrich Wulf ist heute am Lehrstuhl für Computational Physics an der BTU tätig. Seit mehr als 25 Jahren ist er in der Welt der Quantenelektronik bzw. der Nanoelektronik zu Hause. Die Grundlagenarbeit\, die er dabei geleistet hat\, vergleicht er selbst mit der Kartographie. Die Welt der Quanten muss gezeichnet\, die Zeichnungen müssen immer wieder verbessert werden\, nur dann kann der Mensch sich in dieser Welt zurechtfinden und radikale technische Fortschritte erreichen. Bei seiner Forschung rechnet er mit Millionstel Millimetern. Nanoelektronik wird die Halbleitertechnologie revolutionieren\, davon ist Ulrich Wulf überzeugt.
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SUMMARY:Ehrenkolloquium für MLS Hartung
DESCRIPTION:Einladung  \nAm 15. Februar 2024\, 13.30 Uhr findet im Historischen Ratssaal im Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 87/88\, 12587 Berlin\, ein Kolloquium zu Ehren unseres Mitglieds Wolfdietrich Hartung\, der am 25. Februar 2023 seinen 90. Geburtstag beging\, statt. Sie sind dazu herzlich eingeladen. \nEine Teilnahme über Zoom ist möglich. \nProgramm des Ehrenkolloquiums für MLS Wolfdietrich Hartung \n13.30\nEröffnung\nGerda Haßler\, Präsidentin der Leibnizsozietät \n13.45\nLaudatio\nNorbert Dittmar (Freie Universität Berlin) \n14.15\nZur Begriffsgeschichte von „Kommunikation“\nClemens Knobloch (Universität Siegen)\nHandout zum Vortrag \n15.15\nDiskussion \n15.30\nDankesworte von Wolfdietrich Hartung \n15.45 Ausklang des Kolloquiums mit einem Imbiss \n  \nLink zum Programm und zu Materialien zum Kolloquium
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe \n„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ \nzu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein: 9. Februar 2024 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 5.16. \nDiskutiert wird Wolfgang Streeck: Zwischen Globalismus und Demokratie. Politische Ökonomie im ausgehenden Neoliberalismus. Berlin: Suhrkamp 2021. \nDas Buch versteht sich als Zeitdiagnose in direkter Tradition zu Karl Polanyi. Hatte Streeck vor einigen Jahren („Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“) den brechenden Zusammenhang von Demokratie und Kapitalismus thematisiert\, so sieht er dort noch geäußerte Alternativen als gescheitert an: Die EU eben ist ein „scheiterndes Imperium“\, sie stellt sich dar „als weltregionale Erscheinungsform einer allgemeinen Transformationskrise“ (145). \nFür Streeck läuft die kapitalistische Ökonomie „unter geldschöpferischer Notbeatmung keuchend“ (11) weiter\, während sich ein neoliberales Projekt zur Ablösung der Nationalstaaten ausbreite. Ein solcher Übergang in global governance ohne Demokratie soll aufgehalten werden. Statt „kosmopolitischen Illusionen“ weiterer Globalisierung (14) zu glauben\, setzt er auf den „Wiederaufbau dezentralisierter Souveränität“ (15)\, insbesondere eine „Rehabilitierung des Nationalstaats“ (14). \nKonzept und Buch werden kritisch diskutiert\, vor allem die einseitigen Attacken auf die EU. Was ist aber zu den dargestellten Grundtrends neoliberaler Globalisierung zu sagen? Wenn man Streeck bei seinem „Ausweg nach unten“ nicht folgt: Welche Alternativen gibt es? Was wären progressive Sichten auf Dezentralisierung\, Regionalisierung? Das sind herausfordernde Fragen kritischer Zeitdiagnose. \nStreeck selbst hat eine diesbezüglich anregende Publikation eingeleitet: Die Ökonomie des Alltagslebens. Für eine neue Infrastrukturpolitik (dt. 2019). Begründet werden eine mögliche Stärkung von Demokratie und wirtschaftlicher Entwicklung in regionalen Kontexten\, zugleich als eine andere Globalisierung. Deren Basis ist die Orientierung auf eine vom Neoliberalismus „aufgefressene“(!) Fundamentalökonomie. Mit ihr macht sich der Horizont eines „Infrastruktursozialismus“ auf. \nAuf diese Perspektivenöffnung wird von Michael Thomas nach Vorstellung durch Ulrich Busch und Diskussion zum Streeck-Buch ergänzend hingewiesen. Zu beiden Publikationen werden noch einführende Referierungen und Diskussionspunkte verschickt. Für das umfangreiche Buch von Streeck empfiehlt sich zumindest die Lektüre von Einleitung (21 – 60) sowie Quintessenz (507 – 511). \nFür Fragen bzw. die Anmeldung können sich Interessierte an Dr. Michael Thomas wenden: Thomas.Micha@t-online.de
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SUMMARY:Fällt aus: Plenarsitzung Februar
DESCRIPTION:Der Plenarvortrag von Dr. Rainer Land am 8. Februar 13.30 fällt wegen Krankheit aus.\nDr.sc. Rainer Land \n„Der wirtschaftliche Aufschwung Chinas und die KPCh. Was ist eine gelenkte Marktwirtschaft?“ \neine online-Teilnahme ist möglich:  https://meet.jit.si/StiftungLS \nChinas gelenkte Marktwirtschaft und die Seidenstraßen-Initiative (Artikel des Referenten) \nCV \nJahrgang 1952. Berufe: Rinderzüchter\, Philosoph (Dipl. phil)\, Wirtschaftswissenschaftler (Dr.sc.oec). Studium der Philosophie und der Wirtschaftswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin von 1975 bis 1983. 1984 promoviert bei Hans Wagner über philosophische Probleme der politischen Ökonomie (Promotion A und B). In den 1980er Jahren Forschungen insbesondere zur Entwicklung der Produktivkräfte im modernen Kapitalismus und den Gründen für die Stagnation der staatssozialistischen Wirtschaftssysteme. Wissenschaftliche Grundlage dafür wurden neben der Marxschen Kapitalismustheorie in der Deutung von Hans Wagner\, Schumpeters „Theorie der wirt-schaftlichen Entwicklung“ und die Systemtheorie Luhmanns. Von 1988 bis 1990 Mitarbeit in der reformorientierten „Projektgruppe Moderner Sozialismus“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1980 bis 1991: Lehre und Forschung an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der Universität Kabul (1988)\, Lehraufträge und Vorträge an verschiedenen deutschen und ausländischen Universitäten\, wissenschaftlichen Akademien und Instituten. In den 1990er Jahren empirische industriesoziologische Untersuchungen der „Transformation“ ostdeutscher Kombinate und Betriebe in marktwirtschaftliche Unternehmen (bzw. Abwicklung\, Aufteilung und Verkauf der Reste)\, z.B. „Büromaschinenwerk Sömmerda\, Robotron\, Textima Karl-Marx-Stadt\, Planeta Druckmaschinen Radedeul. In Kooperation mit dem SOFI Göttingen. 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an SOFI Göttingen. Von 1992 Mitgründer und bis 1995 Verantwortlicher Redakteur der sozialwissenschaftlichen Zeitschrift Berliner Debatte Initial\, danach bis 2008 Redaktionsmitglied\, danach bis 2022 verantwortlich für Satz und Gestaltung und Redakteur einzelner Hefte.  \n2001 mit Andreas Willisch Wiedererrichtung des Thünen-Instituts für Regionalentwick-lung eV. Ab 2005 Mitarbeit an der sozioökonomischen Berichterstattung (SOEB) unter Feder-führung des SOFI Göttingen. Von 2012 Mitgründer und bis 2017 Vorstand der BED – (Bio)EnergieDörfer eG. Seit 2016: Theoretische Arbeiten zur Dynamik der kapitalistischen Produktionsweise\, der Unterscheidung von Entwicklung und Wachstum und zum Ökokapitalismus. Seit 2009 sporadisch (erneuerbare Energien) und seit 2019 systematisch Arbeiten zur wirtschaftlichen Entwicklung in China. \n Weitere Informationen zum Referenten
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 8. Februar 2024 \n10:00–12:00 Uhr\, Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nDer Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://us02web.zoom.us/j/88030466234?pwd=MVRtOC9OWGw0UUZFL1Rla3ArVmFWdz09\nMeeting-ID: 880 3046 6234\nKenncode: 548086 \nVortrag: \nUlrich Jumar (MLS) \nForschung zur Funk-Datenkommunikation im Spannungsfeld industrieller Anforderungen und 5G-Mobilfunkmarkt\nAbstract: \nFrühzeitig hat sich bei der Forschung zum Thema der Funk-Datenkommunikation in der industriellen Automation gezeigt\, dass beim Nachweis der Leistungsfähigkeit der Kommunikation der Applikationsaspekt Berücksichtigung finden muss. So interessiert den Nutzer in der Industrie\, in welchem Maße die Anforderungen erfüllt werden und ob noch Reserven für einen späteren Ausbau vorhanden sind. Folgerichtig befasst sich eine Arbeitsgruppe beim Autor des Beitrags mit der methodischen Anforderungsspezifikation sowie mit Methoden zur Bewertung des Zeit- und Fehlerverhaltens von Funklösungen. Ein ausgewählter Forschungsgegenstand ist das Koexistenzmanagement\, das dann relevant wird\, wenn mehrere Funksysteme zur gleichen Zeit am selben Ort dasselbe Frequenzspektrum nutzen. Ein Vorteil des beschrittenen Weges ist die Unabhängigkeit von der Funk-Technologie und von herstellerspezifischen Produkten. Die Arbeiten fließen in die 5G-ACIA „5G Alliance for connected industries and automation“ ein\, zu deren Gründungsmitgliedern das Institut des Autors zählt. Mit Blick auf die Forschung wird das „Industrial Radio Lab Germany“ vorgestellt\, das sich zum Ziel gesetzt hat\, die flexible Vernetzung von Maschinen und Anlagen in Produktionssystemen durch drahtlose Kommunikationssysteme zu unterstützen. Ein Spannungsfeld entsteht nicht zuletzt dadurch\, dass die durch den 5G-Mobilfunkmarkt geschürten Erwartungen mit den automatisierungstechnischen Anforderungen an Echtzeitverhalten\, Zuverlässigkeit und Sicherheit kontrastieren. \nVita: \nUlrich Jumar hat von 1978 bis 1983 Elektrotechnik in der Fachrichtung Technische Kybernetik und Automatisierungstechnik an der damaligen TH Magdeburg studiert. 1986 wurde er mit einer regelungstechnischen Arbeit zum Dr.-Ing. promoviert. Nach einer Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Magdeburger Universität und einem Forschungsaufenthalt am King’s College in London war Ulrich Jumar als Gründungsmitglied des An-Instituts ifak e.V. seit 1992 maßgeblich am Aufbau des Instituts für Automation und Kommunikation (ifak) in Magdeburg beteiligt. Seit 2005 ist er Vorstandsvorsitzender und Leiter des ifak und Professor an der Otto-von-Guericke-Universität in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Er arbeitet an der Schnittstelle wissenschaftlicher Methoden und Verfahren der Automatisierung und deren Anwendung. In der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik ist Ulrich Jumar langjährig im Vorstand und Beirat tätig. Er ist zudem in leitender Funktion beim jährlichen AUTOMATION-Kongress aktiv. Auf internationaler Ebene wirkt er in der IFAC International Federation of Automatic Control. Er ist Editor-in-Chief der wissenschaftlichen Zeitschrift at – Automatisierungstechnik\, Mitglied in verschiedenen Fachbeiräten und Gutachtergremien und seit 2023 Mitglied der Leibniz-Sozietät.
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DESCRIPTION:Reneta Kileva-Stamenova \nThema des Vortrags:  100 Jahre Germanistik an der Universität Sofia – Traditionen und Perspektiven \nAngaben zum Zoom-Meeting: \nhttps://us02web.zoom.us/j/89481928076?pwd=STQrRHE5ZDhxWEVDeS9ETDhFMVFxZz09 \nMeeting ID: 894 8192 8076 \nPasscode: 475266 \nAbstract \nDer Vortrag nimmt das jüngst begangene 100-jährige Jubiläum der Germanistik an der Universität Sofia (und damit in Bulgarien) zum Anlass\, um einen Überblick über die Geschichte der Fachrichtung von ihren Anfängen im Jahr 1923 bis in die Gegenwart zu bieten. Vorgestellt wird auch das Projekt „Prof. Dr. Konstantin Galabov und die bulgarische Germanistik“\, das am Lehrstuhl für deutsche Philologie an der Universität Sofia durchgeführt wurde und aus dem ein gleichnamiger Sammelband hervorgegangen ist\, der im Herbst 2023 erschienen ist und den herausragenden Beitrag des Begründers der bulgarischen Germanistik zur germanistischen Forschung und Lehre würdigt. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der internationalen Jubiläumskonferenz zum 100-jährigen Bestehen der Sofioter Germanistik (Oktober 2023) präsentiert\, die die Forschungsschwerpunkte der Fachrichtung und ihre Entwicklungsperspektiven als Teil der europäischen (Auslands-)Germanistik aufzeigen. \nAssoc. Prof. Dr. Reneta Kileva-Stamenova  \nInstitut für Germanistik und Skandinavistik \nSt. Kliment-Ochridski-Universität Sofia \n Akademischer Lebenslauf \nIch studierte Germanistik und Anglistik an der St.-Kliment-Ochridski-Universität Sofia und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Meine akademische Laufbahn begann ich 1985 als Assistentin für deutsche Sprache am Institut für Germanistik der Universität Sofia. 1994 promovierte ich zum Thema Textlinguistische und stilistische Aspekte der Übersetzungsäquivalenz (am Beispiel der Übersetzung bulgarischer Zeitungsnachrichten ins Deutsche). 2011 habilitierte ich mich mit einer Arbeit über Die Übersetzung öffentlicher Urkunden im Sprachenpaar Bulgarisch und Deutsch. Seit 2012 bin ich assoziierte Professorin für Übersetzungstheorie und -praxis am inzwischen umbenannten Institut für Germanistik und Skandinavistik an der Universität Sofia\, dessen Leiterin ich von 2015 bis 2023 war.  Meine Forschungsinteressen und Publikationen (ORCID 0000-0002-0383-9544) liegen in folgenden Bereichen: übersetzungsbezogener Textsortenvergleich\, Übersetzungsrezeption deutschsprachiger Literatur in Bulgarien und bulgarischer Literatur im deutschsprachigen Raum\, Übersetzungsdidaktik\, Lexikografie. Ich hatte längere Forschungsaufenthalte an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an den Universitäten in Leipzig\, Saarbrücken\, Göttingen\, Wien. Meine Lehrtätigkeit umfasst Lehrveranstaltungen zur Translationstheorie\, zu theoretischen Grundlagen des Fachübersetzens\, zur Übersetzung politischer\, wirtschaftlicher\, juristischer Texte sowie literarischer Prosatexte im Sprachenpaar Deutsch und Bulgarisch. \nIch habe an mehreren Projekten mit Bezug zur translatorischen Forschung und Lehre teilgenommen\, darunter: 1. Synchronisierung der Übersetzungsausbildung an der Fakultät für klassische und neue Philologien der Universität Sofia mit den aktuellen Anforderungen des Übersetzungsmarktes (2013-2015); 2. Aufbau einer Terminologiedatenbank mit Textkorpora der Fakultät für klassische und neue Philologien der Universität Sofia (2016); 3. Deutschsprachige Literatur im bulgarischen Kulturkontext (2017); 4. International Translation Passport: Developing effective functional practices for translation of different text types (2018-2020 – mit Partnern aus den Universitäten in Heidelberg\, Prag und Venedig). \nMeine wissenschaftliche Arbeit und meine Lehrtätigkeit im Bereich der Translation verbinde ich auch mit praktischer Übersetzungstätigkeit. Ich habe u.a. Werke von Thomas Mann (Essays)\, Max Scheler (Die Stellung des Menschen im Kosmos)\, Friedrich Nietzsche (Jenseits von Gut und Böse; Zur Genealogie der Moral)\, Jürgen Habermas (Der philosophische Diskurs der Moderne) und Hans Robert Jauß (Ästhetische Erfahrung und literarische Hermeneutik) ins Bulgarische übersetzt. \n 
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DESCRIPTION:Nichtöffentliche Veranstaltung \nJahresgeschäftssitzung \n13.30 bis 16.00 Uhr \nOrt: Rathaus Friedrichshagen\, Bölschestraße 86 \nEinladung und Tagesordnung (pdf) hier zum Download \n 
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DESCRIPTION:Rolf Hecker (MLS) \nMarx’ Studienmaterialien: thematische Vielfalt und inhaltliche Konstanten. Ein Überblick \nDie Veranstaltung findet im hybriden Format statt. \nAbstract: \nMarx’ Studienmaterialien zeichnen ein breitgefächertes\, wahrhaft universelles Bild. Es gibt kaum einen wissenschaftlichen Bereich\, der nicht\, mehr oder weniger grundsätzlich und umfangreich\, in Erscheinung tritt. Die Gesamtheit der Exzerpte und Marginalien stellt eine beeindruckende Dokumentation des zeitgenössischen Wissensstandes und seiner historischen Herausbildung dar. Es werden die philosophischen Ausgangspositionen von Marx in den 1840er Jahren zusammengefasst\, seine Analysen der Finanzpolitik\, von Krisen und die europäische Außenpolitik in den 1850er Jahren vorgestellt\, gefolgt von den 1860ern\, die von einer weiteren Systematisierung der politischen Ökonomie geprägt waren\, abschließend zeigen die 1870er die Einheit von Gesellschaft\, Ökonomie und Natur. \nAutor: Prof. Dr. Rolf Hecker\, Ewaldstr. 13\, 12524 Berlin. \nE-Mail: r.hecker@leibnizsozietaet.de ; rolffritzhecker@online.de \nGeboren 1953 in Leipzig\, Studium (1972-77) und Promotion A (1981) an der Ökonomischen Fakultät der Lomonossow-Universität Moskau; Mitarbeit an der II. Abteilung der MEGA\, 1988 Promotion B am Institut für Marxismus-Leninismus\, 1989 Professor für Geschichte der Arbeiterbewegung; seit 1991 Mitherausgeber der „Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge“; seit 1994 Mitarbeit an der MEGA mit einer Arbeitsgruppe an der Tohoku-Universität Sendai; seit 2006 Neubearbeitung von Bänden der MEW; seit 2010 ausländischer Experte am Institut für Parteigeschichte und Literatur in Peking; zuletzt veröffentlicht „Springpunkte. Beiträge zur Marx-Forschung und ‚Kapital‘-Diskussion“ (Karl Dietz\, 2018). \nWeitere biografische Angaben: https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Hecker
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DESCRIPTION:Donnerstag\, den 14. Dezember 2023 \n13:30–15:30 Uhr\, Plenum der Leibniz-Sozietät\, Historischer Rathaussaal im Rathaus Friedrichshagen \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nEine online-Teilnahme ist  möglich. \nVortrag: \nBernhard Weßling (Jersbek) \nZufall\, Komplexität und das Wesen der Zeit: miteinander verbundene Phänomene\nAbstract: \n“Wie kommt der Zufall in unsere Welt?” ist eine Frage\, die viele Menschen\, darunter auch Naturwissenschaftler und Philosophen\, immer wieder bewegt und die bis heute als nicht befriedigend beantwortet anzusehen ist. Der Zufall wird häufig auf die Eigenschaften der Quanten (der Elementarteilchen) zurückgeführt\, was im Verlauf des Vortrags kritisch beleuchtet wird.  Die Frage nach dem Wesen der Zeit wird sicher allgemein als “ungelöst” bezeichnet. Hierzu gibt es extrem divergierende Ansichten\, von “die Zeit ist eine Illusion” bis hin zu “die Richtung des Zeitpfeils in unserem Universum verlangt aus Symmetriegründen zumindest ein anderes Universum mit entgegengesetztem Zeitpfeil” – auch diese werden kritisch hinterfragt. Es wird deutlich\, dass Zufall\, Komplexität und das Wesen der Zeit miteinander verbundene Phänomene sind\, und zwar deshalb\, weil unsere Welt thermodynamisch betrachtet ein Nicht-Gleichgewichts-System ist bzw. aus unendlich vielen kleinen\, großen und gigantischen Nicht-Gleichgewichts-Systemen besteht. Die häufig geäußerte Sicht\, wonach alles Mögliche “im Gleichgewicht” sein solle bzw. wieder dorthin zurückgeführt werden müsse\, ist eine Illusion. Weder die Ökosysteme\, noch die Wirtschaft\, die Finanzsysteme oder das Klima sind jemals im Gleichgewicht gewesen. Und das ist gut so\, denn sonst gäbe es uns nicht. Die wissenschaftliche Grundlage ist die Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik von Ilya Prigogine (Nobelpreis 1977)\, die im Vortrag nur angerissen werden kann – das aber für alle Zuhörerinnen und Zuhörer mit unterschiedlicher Vorbildung vollkommen allgemeinverständlich. Der Vortrag spricht deshalb auch die philosophischen Implikationen dieser Gedanken an. Grundlage des Vortrags ist sein Buch “Was für ein Zufall! Über Unvorhersehbarkeit\, Komplexität und das Wesen der Zeit” (SpringerNature 2022). \nVita: \nBernhard Weßling (*1951) studierte Chemie (Abschluss als Diplomchemiker\, zusätzlich studierte er mehrere Semester Biologie) und promovierte 1977 in Naturstoffchemie zum Dr. rer. nat. Im Anschluss an die Universität hat er hauptberuflich als forschender\, neue Technologien entwickelnder Chemiker und Unternehmer gearbeitet. Dabei entdeckte und vermarktete er weltweit erstmalig eine vollständig neue Stoffklasse\, ein „Organisches Metall“ (ein Nanometall\, eine Spezialform elektrisch leitfähiger Polymere). Er erforschte die dazu notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen dieser Stoffe sowie die kolloidchemischen und physikalischen Besonderheiten von Dispersionen\, die für die Herstellung der neuen leitfähigen Polymere von großer Bedeutung sind. Die damit verbundene Grundlagenforschung führte auch zu zwei umfassenden neuen Theorien\, eine auf dem Gebiet der Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik von Dispersionen und Emulsionen und eine auf dem Gebiet der Turbulenz nicht-newtonscher Flüssigkeiten. Bernhard Weßling hat über 150 wissenschaftliche und technische Fachartikel veröffentlicht und mehr als 30 Patente angemeldet. \nAls Sachbuchautor veröffentlichte Bernhard Weßling ein Buch über seine ehrenamtliche Kranich-Verhaltensforschung und damit im Zusammenhang stehende Artenschutzprojekte sowie eine populärwissenschaftliche Einführung in die Nicht-Gleichgewichts-Thermodynamik. Ein weiteres von ihm veröffentlichtes Buch befasst sich mit interkulturellen Erfahrungen in China\, wo Bernhard Weßling von 2005 an für 13 Jahre lebte und arbeitete. In dieser Zeit erlernte er auch die chinesische Sprache und führte das „Organische Metall“ in die Elektronik-Industrie ein – die bislang wichtigste industrielle Anwendung dieses Materials. Sein neuestes Buch trägt den Titel “Was für ein Zufall! Über Unvorhersehbarkeit\, Komplexität und das Wesen der Zeit”.
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 14. Dezember 2023 \n10:00–12:00 Uhr\, Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. \nLink zum Zoom Meeting\nhttps://us02web.zoom.us/j/83793710647?pwd=d3hJV0ZRSVJRSk9zMVArZjUwQlcydz09\nMeeting-ID: 837 9371 0647\nKenncode: 491688 \nVortrag: \nThomas Naumann (DESY\, Zeuthen) \nEx nihilo nihil fit – Die Geburt der Welt aus dem Nichts \nAbstract: \nEx nihilo nihil fit\, Von Nichts wird Nichts\, stellte schon Aristoteles beim Nachdenken über den Ursprung der Welt fest. Wie aber kann Etwas aus dem Nichts entstehen? Warum ist da Etwas – und nicht etwa Nichts? Eine creatio ex nihilo\, eine Schöpfung aus dem Nichts\, erschien niemals logisch. Heute wissen wir: Die Leere\, das Vakuum ist nicht das bloße Nichts. Sie lebt und kann Materie gebären. In diesem Sinne beschreiben wir den Urknall und die darauffolgende Inflation des Universums und diskutieren die philosophischen und physikalischen Konzepte von Vakuum und Äther. Seit 500 Jahren ist die Physik die Lehre von den Kräften\, also Vektoren. Heute\, im 21. Jahrhundert\, dominieren skalare Felder die Vergangenheit und Zukunft des Universums: das Feld der Inflation und der Dunklen Energie im Makrokosmos sowie das Feld des 2012 am CERN entdeckten Higgs-Teilchens im Mikrokosmos. Eine neue Ära der Physik bricht an – die Ära skalarer Felder. \nVita: \nThomas Naumann ist Teilchenphysiker. Er arbeitet am größten Forschungsprojekt der Menschheit\, dem 27 km langen Large Hadron Collider LHC des Europäischen Zentrums für Kernforschung CERN in Genf\, im ATLAS- Experiment. Geboren 1953 in Dresden\, studierte er bis 1975 Physik an der Technischen Universität seiner Heimatstadt. Danach untersuchte er am Institut für Hochenergiephysik in Zeuthen bei Berlin und ab 1992 am Deutschen Elektronen Synchrotron DESY die Eigenschaften der Kernkraft. Thomas Naumann leitete bis 2019 die Gruppe Teilchenphysik des DESY in Zeuthen und lehrte als Honorarprofessor an der Universität Leipzig.
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SUMMARY:Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Der Vortrag von Frau Rago muss wegen Krankheit leider verschoben werden und wird durch den folgenden Vortrag ersetzt: \nKorruption durch Verbreitung? Die Einschätzung Prémontvals und seine Vorschläge zur Bewahrung der französischen Sprache \nGerda Haßler \n09.00 bis 11.00 Uhr \nAbstract \nDer Abenteurer\, Mathematiker und Philosoph André-Pierre Le Guay de Prémontval (1716-1764) veröffentlichte seinen Préservatif contre la corruption de la Langue Françoise\, en France\, & dans les Pays où elle est le plus en usage in Berlin\, fünfundzwanzig Jahre bevor die dortige Akademie 1784 die Preisfrage nach den Gründen für die Universalität der französischen Sprache in Europa gestellt hatte. Nachdem er zum Protestantismus konvertiert war\, kam Prémontval 1752 über die Schweiz nach Berlin\, wo er dank der Förderung durch Maupertuis Mitglied der Akademie wurde. Die Rolle der Hugenotten und das große Ansehen des Französischen am Hofe Friedrichs II. hatten zu einem hohen Prestige des Französischen\, jedoch auch zu Veränderungen dieser Sprache geführt. \nPrémontval steht einerseits in der Tradition der Remarqueurs (Sprachkritiker) in Frankreich (z.B. Vaugelas\, Corneille\, Bouhours)\, möchte seine Remarques aber modernisieren\, sie auf das Notwendige beschränken und in der Form eines Periodikums erscheinen lassen. Ihm geht es in dieser Schrift um geeignete Mittel des Aufhaltens des nach seiner Auffassung naturnotwendigen Verfalls der Sprache. Im Vordergrund der Texte Prémontvals steht die Polemik gegen Grammatiker und andere Remarqueurs\, insbesondere aber auch sein Streit mit Jean Henri Samuel Formey (1711-1797)\, der die Unterbrechung der Publikation des schließlich bis 1764 fortgesetzten Préservatif veranlasst hatte und ihn in seinem Nachruf als schwierigen Charakter kennzeichnete. Prémontval gab durch seinen eigenen Sprachgebrauch und heftige Polemik Anlass zur Kritik. Widerspruch rief vor allem seine Ablehnung des Prinzips der prästabilierten Harmonie hervor\, das Leibniz zur Klärung des Zusammenhangs von Leib und Seele eingeführt hatte und das zum allgemeinen Ausdruck der allen Dingen innewohnenden Ordnung geworden war. Prémontval wäre heute vergessen\, wenn er nicht Diderot zu einer Szene im Jacques le Fataliste inspiriert hätte. \nDie sprachtheoretischen Auffassungen Prémontvals und seine normativen Bestrebungen sollen in dem Beitrag in ihren Kontext eingeordnet werden. Er gehörte zu den Initiatoren der Preisfrage zum reziproken Einfluss der Meinungen auf die Sprache und der Sprache auf die Meinungen des Volkes. Hinter der Fassade einer Einführung in das „reine“ Französisch zog Prémontval im Préservatif eine Trennlinie zwischen den in Frankreich geborenen echten Muttersprachlern\, und Ausländern oder im Ausland geborenen Sprechern des Französischen\, die ihre Sprachkompetenz auf der Basis korrupter Dialekte aufbauten. \nCV: Prof. Dr. Gerda Haßler – Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. (leibnizsozietaet.de)
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SUMMARY:Arbeitskreis Mentale Repräsentationen
DESCRIPTION:Kerstin Störl \nÜbereinstimmung und Widerspruch – Funktionen und Interaktionen von Laut- und Körpersprache\nOrt: Fa. GEFEG\, Storkower Bogen\, Storkower Straße 207\, 10369 Berlin \nAbstract \nFunktionen und Interaktionen von Laut- und Körpersprache werden in natürlicher und künstlerischer Kommunikation analysiert. Die Untersuchung basiert auf Methoden der kognitiven Linguistik\, der Embodiment- und Polyvagaltheorie sowie der Kinesik und schließt Fragen zu lateinamerikanischen interkulturellen Kontakten ein. Alte Überlebensstrategien sind noch heute in unserer Wort- und Körpersprache präsent. An zwei Beispielen wird die Verflechtung verschiedener verbaler und nonverbaler Ausdrucksmittel herausgearbeitet\, die diese Gehirn­funktionen symbolisieren. Das erste ist ein natürlich-sprachliches Beispiel: ein Interview mit einem bilingualen\, quechua-spanischsprachigen Peruaner\, der unter einem interkulturellen Konflikt leidet. Die Worte symbolisieren die vorherrschende spanische Kultur\, während die Körpersprache (die oft den Worten widerspricht) Inhalte der unterdrückten\, aber von ihm hochgeschätzten Quechua-Kultur ausdrückt. Das zweite Beispiel ist ein künstlerisches Pro­dukt: das Lied „No Tengo Problema“ („Ich habe kein Problem“) der Musikgruppe Culcha Candela\, zu dem ein Video mit Tanzperformance gehört. Hier wird das Offizielle\, Erlaubte und Bewusste auf Deutsch gesungen\, während das Inoffizielle\, Verbotene\, Verborgene und Unerlaubte auf Spanisch gerappt wird. Die Sprache und der Stil machen hier den Unterschied. Als Ergebnis wird eine Vielzahl von Übereinstimmungen und Widersprüchen zwischen den beiden Ausdrucksformen aufgezeigt werden\, die Interaktionen zwischen bestimmten Be­reichen des Gehirns entsprechen. \nCV \nStudium der Hispanistik und Anglistik in Berlin und Havanna (Kuba). 1984 Promotion zur hispanistischen Sprachwissenschaft. 1996 Habilitation auf dem Gebiet der Romanischen Philologie. Gastprofessuren in Berlin\, Greifswald\, Rostock und Paderborn. Leitung des Fachgebietes „Romanistische Linguistik“ an der Technischen Universität Berlin (2004-2011). Universitätsprofessorin für Romanische Sprach- und Landeswissenschaften und Vorstand des Instituts für Romanistik der Universität Wien (2018-2020). Lehre\, Forschung und Publikationstätigkeit zur Romanistik\, Kognitiven Linguistik\, Ethnolinguistik\, Lateinamerikanistik\, Altamerikanistik und zur Kulturwissenschaft. Feldforschungen zum Quechua in Peru\, Region Cuzco (2010-2021). Gastvorträge in Peru\, Bolivien\, Kolumbien\, Kuba und Kamerun. Mitherausgabe der Buchreihen „Interactio: Language\, Culture and Embodied Cognition“\, „Lenguas\, sociedades y culturas en Latinoamérica“ und „Stil: Kreativität – Variation – Komparation“ bei Peter Lang International Academic Publishers. Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin seit 2012\, Klassensekretarin für Geistes- und Sozialwissenschaften seit 2017\, Leiterin des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“ seit 2018.
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SUMMARY:Arbeitskreis Vormärz- und 1848er Revolution
DESCRIPTION:Arbeitskreis Vormärz- und 1848er Revolution \nArbeitsberatung \n13.00 bis 15.00 Uhr \nOrt: Fa. GEFEG Storkower Straße 207\, 10369 Berlin
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SUMMARY:Biesdorfer Medizinische Gespräche
DESCRIPTION:Biesdorfer Medizinische Gespräche: Leibniz-Sozietät gemeinsam mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft\, der Campus Berlin-Buch GmbH und Schloss Biesdorf \nProf. Dr. Horst Klinkmann (MLS) \nVom hölzernen Zeh zum künstlichen Herzen: Eine Geschichte des künstlichen Organersatzes \n18.00 bis 20.00 Uhr \nOrt: Schloss Biesdorf\, Heino-Schmieden-Saal\, Alt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin \nEröffnung und Begrüßung\nGerda Haßler\, Präsidentin der Leibniz-Sozietät\nModeration\nGerhard Pfaff (Mitglied der Leibniz-Sozietät) \nHorst Klinkmann ist Professor für Innere Medizin\, Nephrologie und Organersatz. Seine medizinische und physiologische Ausbildung erhielt er an den Universitäten in Rostock\, Budapest (Semmelweiß Universität) und Lund. Von 1964 bis 1966 arbeitete er als Forschungsprofessor an der Universität von Utah am Institut für künstliche Organe gemeinsam mit Prof. W. J. Kolff\, dem Erfinder der künstlichen Niere und „Vater der künstlichen Organe“. 1971 wurde er auf den Lehrstuhl für Innere Medizin an der Rostocker Universität berufen\, wo er in der Folgezeit eines der ersten interdisziplinären Forschungszentren für künstliche Organe weltweit aufbaute\, welches dann in der Folge der deutschen Wiedervereinigung aufgelöst wurde. 1990 wurde er zum Präsidenten der von G. W. Leibniz gegründeten Akademie der Wissenschaften in Berlin gewählt.\nVon 1992 bis 1994 nahm Horst Klinkmann eine Professur für Nephrologie an der Universität Bologna wahr\, wo er ab 1994 die Stelle des Dekans der Fakultät für künstliche Organe innehatte. 1997 kehrte er auf Bitten der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern nach Rostock zurück\, um auf der Grundlage seiner Arbeiten über Organersatz den Aufbau der Gesundheitswirtschaft zu fördern. Diese Initiative führte zur Gründung der BioCon Valley GmbH\, eines Netzwerks von medizintechnischen Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern\, deren Präsident Horst Klinkmann von 2004 bis 2015 war.\n14 Universitäten in 10 Ländern verliehen Horst Klinkmann die Ehrendoktorwürde bzw. Ehrenprofessur und 18 nationale und internationale Gesellschaften die Ehrenmitgliedschaft. In der Zeit seiner aktiven beruflichen Tätigkeit war er Präsident verschiedener medizinischer Gesellschaften.\nHorst Klinkmann verfasste mehr als 500 wissenschaftliche Publikationen\, darunter Bücher und Buchkapitel. 19 internationale und nationale wissenschaftliche Zeitschriften beriefen ihn als Herausgeber\, Ko-Herausgeber oder Mitglied des Editorial Boards. \nZum Inhalt des Vortrags \nDas Bestreben der Menschen\, kranke oder funktionslose Organe zu ersetzen\, ist so alt wie die Geschichte der Menschheit und gleichzeitig ein Spiegel des Fortschritts von therapeutischen Möglichkeiten der Medizin in Abhängigkeit von der allgemeinen Entwicklung von Naturwissenschaften und Technikwissenschaften. Diese Entwicklung erreichte in der 2. Hälfte des zurückliegenden Jahrhunderts einen vorläufigen Höhepunkt mit medizintechnischen Systemen\, die neben der Optimierung von externen künstlichen Organen\, z.B. von Prothesen\, Zahnimplantaten und Hörgeräten\, die Funktion lebensnotwendiger innerer Organe übernahmen. Beispiele hierfür sind die künstliche Niere\, das künstliche Herz und die künstliche Leber. Dieser Revolution in der therapeutischen Medizin verdanken heute Millio-nen von Patientinnen und Patienten ihr Überleben. Der Vortragende war sowohl Zeitzeuge\, als auch Beteiligter an diesem medizinischen Fortschritt\, der ein Ergebnis globaler Zusammenarbeit von Naturwissenschaften und Technikwissenschaften mit der Medizin war und der trotz Kriegen und politischer Grenzen stattfand. \nFlyer der Veranstaltung zum Ausdruck.
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DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe \n„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“\n zu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein: 24. 11. 2023 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 5.16. \nNach den Diskussionen thematischer Ausarbeitungen von Nancy Fraser und Andrea Komlosy steht nunmehr die folgende Publikation im Mittelpunkt: \nJeremy Rifkin: Das Zeitalter der Resilienz. Leben neu denken auf einer wilden Erde. Frankfurt a.M. 2022  \nIn verschiedener Hinsicht ist Rifkin eine direkte Fortsetzung der bisherigen Diskussionen und sollten sich wiederum sein Text hinreichend vorstellen und würdigen wie systematische Schlussfolgerungen im Puzzle der angestrebten und in absehbarer Zeit zu systematisierenden Zeitdiagnose gewinnen lassen. Rifkins umfassendes Werk (sein „Opus Magnum“) modifiziert und erweitert die vielfach diskutierte Sicht auf das „Internet der Dinge“ (Rifkin 2014) und begründet aufschlussreich sein Plädoyer für die Ablösung des Kapitalismus: Diese Ablösung soll mit einem „Zeitalter der Resilienz“ bzw. einer Resilienzrevolution erfolgen\, deren Kern die Anpassung der Menschheit an die Natur ist. Resilienz bzw. das Leitprinzip der Anpassung sind nicht statisch oder als Schritt zurück zu verstehen; sie sind Charakteristika der dritten industriellen Revolution und so „Übergangsparadigma“ einer „Revolution des leitenden Wirtschaftsverständnisses“. \nUm dessen grundsätzliche Ablösung geht es\, Trennung vom Leitprinzip Effizienz. Geschlagen wird ein breiter historischer und disziplinärer Bogen: Vom Verhältnis von Fortschritt und Resilienz (oder auch Transformation) über die umfassende Begründung des anstehenden Paradigmenwechsels bis zu den konkreten Elementen des Übergangs\, den erforderlichen Infrastrukturen einer solchen Resilienzrevolution\, dem Charakter einer neuen Demokratie (Bürgerbeteiligung/„Peerocracy“) oder eines neuen sozialen Bewusstseins (einer „mitfühlenden Revolution“). \nDer beeindruckende\, umfassender Entwurf greift tief in den Zeitgeist (auf Diskussion und Rezeption lässt sich verweisen\, mehrere Besprechungen sind verfügbar). Manche Überlegungen erscheinen widersprüchlich\, gelegentlich zu deterministisch oder zu optimistisch. Fragen für eine lohnende Debatte. \nDr. Frank Adler wird in Buch und Diskussion einführen. Eine Ausarbeitung von ihm sowie die Einleitung zum Buch sind angefügt/können zugeschickt werden.. \nFür Fragen bzw. die Anmeldung können sich Interessierte an Dr. Michael Thomas wenden: Thomas.Micha@t-online.de
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2023
DESCRIPTION:Programm für das Raumfahrthistorische Kolloquium 2023 am 18.11.2023 in der Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow\nDetailinformationen s.u. \nModeration: Dr. Olaf Przybilski \nBegrüßung\n10.00 Uhr – 10.15 Uhr\nDip.-Ing. Stefan Gotthold (Stiftung Planetarium Berlin) \nBegrüßung und Einleitung \nVorträge \n10.15 – 10.40\nMichael Tilgner\nDie dunkle Seite des Mondes \n10.45 – 11.00\nDr. Wolfgang Both\nDie Raketen zu den Planetenräumen \n11.05 – 11.50\nDr. Yelena Stein und Dr. Christian Gritzner\nDie Geschichte der Weltraumteleskope \n12.00 – 13.00\nMittagspause \nModeration: Dr. Christian Gritzner \n13.00 – 13.45\nThomas Breit\nMoritz Pöhlmann (1881-1964): Ein Erfinder und seine Rolle bei der Entwicklung der A-4 (V-2) Rakete des Deutschen Heereswaffenamtes \n13.50 – 14.35\nDr. Reinhard Sagner\nÜber die Forschungsergebnisse von Johannes Winkler in der Luftfahrtforschungsanstalt Braunschweig von 1939 bis 1947 \n14.40 – 15.15 \nKaffeepause \n15.15 – 15.45\nDr. Olaf Przybilski\nBMW SEPR ERNO – Einige Betrachtungen zur Verwandtschaft der Raketentriebwerke dieser Firmen \n15.40 – 15.50\nStefan Gotthold\nSchlusswort \n15.50 – 17.00\nGet together \nDiskussion im ganzen Haus \nFlyer der Veranstaltung \nAbstracts der Vorträge:\nMichael Tilgner: Die dunkle Seite des Mondes. Die Erforschung der Rückseite des Mondes bis in die 1960er Jahre \nSeit der Entdeckung\, dass der Mond der Erde – und damit seinen Beobachtern – stets die gleiche Seite zeigt\, wurde über das Aussehen der uns verborgenen („dunklen“) Seite spekuliert. Der Beitrag zeichnet einige dieser Überlegungen nach. Erst nachdem am Anfang des 20. Jahrhunderts die physikalischen und technischen Grundlagen der Raumfahrt erarbeitet worden waren\, begann man über eine Erkundung der Rückseite mittels Raketen nachzudenken. Bekanntlich flog die sowjetische Raumsonde Luna-3 im Jahre 1959 um den Mond herum\, fotografierte einen Teil der Mondrückseite und übermittelte diese Aufnahmen zur Erde. Weniger bekannt sind jedoch die Umstände und Voraussetzungen\, die zu dieser Pionierleistung führten. Es war eine nicht unbedeutende Herausforderung\, anhand der verwaschenen Fotografien eine erste Karte der Mondrückseite zu erstellen. Die inzwischen erschienenen Dokumente und Memoiren von Beteiligten haben viele Details dieser Ruhmestat öffentlich werden lassen\, über die berichtet werden soll. \nDr. Wolfgang Both: 100 Jahre “Die Rakete zu den Planetenräumen” \nIn diesem Jahr feiert die Raumfahrtgemeinde ein wichtiges Jubiläum: Vor 100 Jahren erschien \nHermann Oberths Werk “Die Rakete zu den Planetenräumen” im Münchner Oldenbour-Verlag. \nZwar hatten schon vor ihm Theoretiker den Raumfahrtgedanken mathematisch-physikalisch für möglich erklärt. Aber zum einen waren die Arbeiten von Konstantin Ziolkowski (1903) und Robert Goddard (1919) in Europa unbekannt beblieben. Zum anderen ist Oberths kurze Schrift – nur 92Seiten – wesentlich breiter und tiefgehender angelegt. Zu Recht wird sie heute als bahnbrechende theoretische und visionäre Arbeit für die heutige Raumfahrt gewürdigt. Das war nach der Veröffentlichung noch nicht so. Da hielt man dies in wissenschaftlichen Kreisen für Fehlannahmen und Phantasterei. Erst zehn Jahre später sollten erste Experimente den Weg in den Weltraum öffnen. \nDr. Yelena Stein und Dr. Christian Gritzner: Die Geschichte der Weltraumteleskope \nDie faszinierenden Aufnahmen der Weltraumteleskope Hubble und WEBB sind uns allen gut bekannt\, doch es gibt noch deutlich mehr solche Observatorien im Weltraum\, die aber auch in anderen Wellenlängenbereichen beobachten. Dieser Vortrag soll eine Übersicht über die Entwicklungsgeschichte und die Vielfalt der bislang eingesetzten Weltraumteleskope geben. Auch soll gezeigt werden\, warum der Weltraum als Standort für astronomische Beobachtungen große Vorteile bietet. Abschließend soll auf die neuesten Forschungsergebnisse von Hubble und WEBB eingegangen werden\, um die enormen Fähigkeiten heutiger Weltraumteleskope zu zeigen. \nThomas Breit: Moritz Pöhlmann (1881-1964): Ein Erfinder und seine Rolle bei der Entwicklung der A-4 (V-2) Rakete des Deutschen Heereswaffenamtes \nDie Entwicklung der A-4 (V2-) Rakete\, die unter der Regie des deutschen Heereswaffenamtes (HWA) 1932 in Kummersdorf bei Berlin begann und später in Peenemünde fortgesetzt wurde\, erfuhr einen Höhepunkt vor 82 Jahren mit dem ersten erfolgreichen Start des Versuchsmusters „V-4“ am 03. Oktober 1942. Sie flog an diesem Tag 190 km weit und erreichte mit einer Höhe von 85 km als erster von Menschenhand gebauter Flugkörper den Rand des Weltraums. Eine Vielzahl hochbegabter Ingenieure und Techniker hatte am Erfolg dieses historischen Fluges gearbeitet\, unter ihnen auch der Dipl. Ing. Moritz Pöhlmann im Referat der Triebwerksentwicklung unter Dr. Walter Thiel. \nBis Sommer 1939\, dem Eintritt Pöhlmanns in das HWA\, war die Entwicklung der Raketen-„Öfen“ bereits sehr weit fortgeschritten. Die Kühlschwierigkeiten und das Durchbrennen der Öfen konnten jedoch nicht abgestellt werden. In den Memoiren Dornbergers wird Pöhlmann diesbezüglich als Erfinder der Film- bzw. Schleierkühlung herausgestellt – dem Durchbruch bei der Standfestigkeit des Triebwerks. Archivfunde belegen\, dass Pöhlmann jedoch an vielen weiteren\, wegweisenden Entwicklungen beteiligt war. So arbeitete er im Jahre 1940 in Kummersdorf eigenständig an der Entwicklung von Hochdruck-„Öfen“. Einige Patentanmeldungen stammen aus dieser Zeit. Nach seinem Umzug nach Peenemünde arbeitete er ab 1941 an Pumpen und Dampferzeugern mit raketeneigenen Brennstoffen\, die jedoch nicht mehr zum Einsatz kamen\, aber wegweisend für spätere Raumfahrt-Entwicklungen waren. Mitte 1943 wurde Pöhlmann aus Peenemünde „entfernt“ und mit Aufträgen des HWA nach Bayern „versetzt“. Hier wurde er verhaftet und 1944 von einem Wehrmachtsgericht verurteilt. Danach lebte er bis Ende des Krieges in Bayern. \nNach dem Krieg avancierte er zu einem der glühendsten Gegner Wernher von Brauns\, und sah vielmehr Hermann Oberth als den Erfinder der A-4 (V2) Rakete an. Seine eigenen Errungenschaften an deren Entwicklung sah er als nicht gewürdigt an\, nicht wissend\, dass diese in der Serienfertigung nicht zum Einsatz gekommen waren. \nPöhlmann arbeitete zunächst wieder an Projekten zu Kältemaschinen\, seinem Spezialgebiet\, worauf er einige Patente erworben hatte und woran er zeitweise in der Stellung als Technischer Direktor bereits vor dem Ersten sowie zwischen den Weltkriegen tätig gewesen war. Später arbeitete er als Erfinder und versuchte seine Ideen industriell zu vermarkten. Sein größtes Projekt\, das er bis kurz vor seinem Tod bearbeitete\, waren die „Strahler-Antriebe“ für Schiffe. \nImmer wieder holten ihn die Wirren der letzten Kriegsmonate ein. Einerseits kämpfte er um Entschädigung für seine Verurteilung\, andererseits gab es jahrelang gegenseitige Zivilverfahren gegen ihn und sein Umfeld. \nDr. Reinhard Sagner: Über die Forschungstätigkeit von Johannes Winkler in der Luftfahrtforschungsanstalt Braunschweig 1939 – 1947 \nTrotz herausragender Ergebnisse in der Junkers-Flugzeug und Motoren werken AG Dessau\, \nbrach das Reichsluftfahrtministerium 1938 die Finanzierung der Entwicklung von Raketentriebwerken dort ab. Johannes Winkler wurde berechtigt\, sich ein neues Arbeitsgebiet zu suchen und entschloss sich für das Institut für Gasdynamik in der LFA unter Leitung von Prof. A. Dr. Ing. Busemann. Das Forschungsprogramm von Winkler aus dem Dezember 1938 stellt die weitere Forschung an effektiven Triebwerken und deren Bündelung in den Mittelpunkt. Damit wären auch Hochbomber und künstliche Erdmonde zu entwickeln. \nJohannes Winkler arbeitete aber zunächst als freier Mitarbeiter und wurde von der Luftwaffe bezahlt. Aus dieser Zeit liegt eine handschriftliche Studie vom 5.2.1940 von ihm vor\, die eindeutig eine Fernrakete mit einem Startgewicht von 100 t und eine Reichweite von 500 km zum Gegenstand hat. In einer zweistufigen Rakete wollte er 4.000 Einzeltriebwerke mit einem Schub von 100 kg zum Einsatz bringen. Seit dem 1.4.1941 ist Johannes Winkler Abteilungsleiter in Institut für Gasdynamik der LFA. Nachvollziehbar sind folgende Arbeitsgebiete bis 1945\, darunter eine Studie über Raketenkennziffern in Braunschweig\, die Entwicklung effektiver Raketentriebwerke mit GM 1 mit einer Laufzeit bis zu 5 Minuten für Lufttorpedos\, Jagdflugzeuge und Hochbomber sowie die Berechnung der Dissoziation von Feuergasen. Die Leistungsfähigkeit seiner Triebwerke steigerte er ab 1944 auf 900 kg Schub \nNach der Besetzung der LFA am 12.4.1945 erhielt Johannes Winkler die Möglichkeit\, \nseine Erkenntnisse in zwei Berichten an die britischen Behörden niederzulegen. Dabei ging es um die Darstellung neuerer Verfahren zur Berechnung der Dissoziation von Verbrennungsgasen in Raketen und der Bericht „Zusammengesetzte Raketen“. \nEine Übersiedlung nach England wurde nicht mehr möglich\, da er am 27.12.1947 an einem Schlaganfall in Braunschweig verstarb. Er und seine Frau sind auf dem Friedhof in Braunschweig-Querum bestattet. \nDr.-Ing. Olaf H. Przybilski: Hans Schneider und seine Konstruktionen von Raketenbrennkammern \nAn den Bayerische Motoren Werke in Berlin-Spandau am Standort Zühlsdorf\, bei der Société d’Etudes de la Propulsion par Reaction (SEPR) in Villaroche und im Entwicklungsring Nord (ERNO) Raumfahrttechnik GmbH in Bremen wurden Raketentriebwerke in einer Schubklasse um 20 kN entwickelt. Die herausragende personelle Klammer an diesen drei Standorten über 30 Jahre spiegelt sich im Raketenpionier Dipl.-Ing. Hans Schneider wider. \nDer Autor wird anhand der konstruktiven Lösungen in den einzelnen Brennkammern zeigen\, was sie eint\, was sie unterscheidet. Ergänzt wird der Vortrag durch Abbildungen der Prüfstände an den jeweiligen Standorten. Hardware aus allen Zeitepochen wird dem interessierten Auditorium vor Ort präsentiert. \nZu den Vortragenden:\nWolfgang Both (*1950) war nach dem Studium der Informationstechnik an der Technischen Hochschule Ilmenau (Diplom 1973) und Assistenzzeit (PromotionDr.-Ing. 1979) am Zentralinstitut für Optik und Spektroskopie in Berlin-Adlershof beschäftigt. Im Rahmen der Industrieforschung wurden optoelektronische Bauelemente entwickelt. 1990 wechselte er zum Projektträger für Informationstechnik des Bundesministeriums für Forschung und Technologie und 1994 in die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft. In beiden Institutionen war er für Technologieförderprogramme in seinem Fachgebiet zuständig. Seit 2015 ist er im Ruhestand und widmet sich seinen Interessen Science-Fiction und Raumfahrtgeschichte. Er ist Autor mehrerer Bücher zu diesen Themen. \nThomas Breit (*1971)\, Nach Schul-und Berufsausbildung als Technischer Zeichner und einjährigem Wehrdienst bei der Bundeswehr Studium an der Hochschule Aachen im Fach Luft-& Raumfahrttechnik\, Schwerpunkt Triebwerkbau; Thema der Diplomarbeit: Entwicklung und Konstruktion einer Wasserstoffbrennkammer zur Umrüstung eines Triebwerks von Kerosin auf Wasserstoffbetrieb. Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Aachen zur Implementierung und Betrieb des umgerüsteten Triebwerks mit Wasserstoffbetrieb.\nSeit Januar 2000: Mitarbeiter bei der Lufthansa Technik AERO Alzey\, Triebwerksüberholung.\nSeit 2013 Mitglied im Förderverein Museum Kummersdorf e.V. mit Forschungsschwerpunkt Aufarbeitung der Raketenentwicklung an der Versuchsstelle West des deutschen Heereswaffenamtes in Kummersdorf. \nChristian Gritzner ist Raumfahrtingenieur und in der Abteilung Erforschung des Weltraums in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn tätig. Dort ist er Gruppenleiter für das Teilprogramm Sonnensystem-Missionen. Er ist seit 1990 DGLR-Mitglied und aktiv als Leiter der Fachgruppe R3 „Raumfahrt und Gesellschaft“\, als Mitglied des Senats der DGLR und als Mitglied des Redaktionsbeirates. Studiert und promoviert hat er an der TU Berlin. \nOlaf Przybilski wurde 1960 in Altdöbern bei Cottbus (Brandenburg) geboren. Nach Abitur zwischen 1978 und 1981 Soldat auf Zeit bei der Volksmarine in Peenemünde. Danach 5 Jahre Maschinenbaustudium in Dresden an der Hochschule für Verkehrswesen „Friedrich List“ (HfV). In den anschließenden Jahren bis 1990 Promotion zum Dr.-Ing. und Anstellung als „Persönlicher Referent des Prorektors für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs“ an der HfV bis zu ihrer Schließung im Jahre 1992. Nachfolgend bis Februar 2016 angestellt als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Luft- und Raumfahrttechnik\, Professur für Raumfahrtsysteme an der TU Dresden mit einem breiten Fächerspektrum in der Lehre\, mit selbstständiger forschungsleitender Tätigkeit und als Projektleiter.\nVon August 2012 bis Februar 2016 leitet Przybilski das Projekt „SMART Rockets“ im DLR-Ausbildungsprogramm STERN für Studenten an der TU Dresden\, um eine kleine Flüssigkeitsrakete mit zugehöriger Brennkammer zu entwickeln. Aktuell arbeitend als Projektingenieur Raumfahrt in einer „Air and Missile“-GmbH in München.\nSeit dem Flug des Menschen zum Mond Interesse an der Raumfahrt. 1986 war er Gründungsmitglied des „Arbeitskreises Raumfahrt“ beim Kulturbund der DDR und darin Leiter der Arbeitsgruppe Dokumentation. Insgesamt erschienen von ihm über 100 Veröffentlichungen zwischen 1987 und 1990 im Rahmen der internen Mitteilungsblätter. Ab 1993 erneut rund 100 Veröffentlichungen\, vorrangig über russische bemannte Raumfahrtmissionen und der deutschen Raketentechnik.\nSeine Forschungen in der Raketentechnikgeschichte untersuchen die Raketen-Antriebstechnik des deutschen Heereswaffenamtes als technische Vorbilder für die Anwendung in der sowjet-russischen\, französischen und amerikanischen Raketentechnik. Der erste Band dazu aus einer Buchreihe über die „Raketentriebwerke aus dem deutschen Heereswaffenamt“ ist nun in einer aktualisierten und erweiterten vierten Fassung erschienen. Dr. Przybilski ist Mitglied in verschiedenen Raumfahrtvereinen\, Leiter des „Sächsischen Vereins für historisches Fluggerät e.V.“\, Herausgeber der „Raketen*Post“\, einem Infoblatt der „Raketenspezialisten in der Sowjetunion“\, ehemaliger\, langjähriger Leiter der DGLR-Bezirksgruppe Dresden (ehemaliges Senatsmitglied) und von 2013 bis 2021 Leiter des DGLR Fachbereiches R3.3 „Geschichte der Raumfahrt“.\nPrzybilski ist verheiratet\, hat zwei erwachsene Töchter und vier Enkelkinder. \nReinhard Sagner studierte Volks- und Außenwirtschaft mit der Promotion als Dr. oec. an der Hochschule für Ökonomie in Berlin-Karlshorst. Seine Recherchen über Johannes Winkler trug er erstmals 2014 vor. Es folgten weitere Vorträge im Hermann-Oberth-Museum in Feucht\, in der Archenhold-Sternwarte in Berlin\, in Neubrandenburg und in Dessau. Bisherige Veröffentlichungen in Tagungsbänden des Hermann-Oberth-Raumfahrtmuseum Feucht\, im Dessauer Kalender (Heimatliches Jahrbuch für Dessau-Roßlau und Umgebung)\, im International Astronautical Congress Bremen 2018 zusammen mit Karlheinz Rohrwild und Dr. Wolfgang Both und in den Zeitschriften „FliegerRevue“\, „Luft- und Raumfahrt“ und „Raumfahrt concret“. Im Machtwortverlag Dessau erschien 1922 sein Buch „Johannes Winkler in den Junkers-Werken und die Dessauer Raketen“. \nYelena Stein ist Astronomin und in der Abteilung Erforschung des Weltraums in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn tätig. Vorher war sie Wissenschaftlerin am Astronomischen Observatorium in Strasbourg. Dort forschte sie im Bereich der Radioastronomie zu Magnetfeldern in Galaxien. Studiert und promoviert hat sie an der Ruhr-Universität Bochum. \nMichael Tilgner (*1949 Hamburg) arbeitete nach dem Studium der Mathematik und Astronomie in Hamburg in verschiedenen Unternehmen im Bereich der kommerziellen Datenverarbeitung. Neben dieser Berufstätigkeit hielt er bis zum Anfang der 1990er Jahre regelmäßig Vorträge am Planetarium Hamburg\, vorwiegend zu kosmologischen Themen\, und führte astronomische Kurse an der VHS Hamburg durch. Nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben 2011 widmet er sich u.a. der frühen Geschichte der Raumfahrt. Über die Ergebnisse seiner Studien berichtete er in Vorträgen auf den Raumfahrthistorischen Kolloquien in der Archenholdsternwarte (Berlin)\, auf den Tagen zur Raumfahrtgeschichte\, die im Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museum (Feucht) abgehalten werden\, auf dem History Symposium des International Astronautical Congress 2018 (Bremen) und bei anderen Gelegenheiten.
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DESCRIPTION:Wolfgang Kleinwächter (Universität Aarhus) \nCybersicherheit und Geopolitik \nVor 20 Jahren\, als die UN einen Weltgipfel zur Informationsgesellschaft veranstaltete\, war das Internet ein mehr technisches Problem mit einigen politischen Implikationen. Heute ist das Internet ein geo-politisches Problem mit einer technischen Komponente. Es gibt kein Thema mehr\, das nicht in dieser oder jene Weise mit dem Funktionieren des globalen Internet verbunden ist. Das fängt bei der internationalen Sicherheit an – im Krieg in der Ukraine spielen Internet basierte Drohnen eine zentrale Rolle – \, betrifft die Entwicklung der Weltwirtschaft – unter den zehn größten Unternehmen der Welt sind heute sieben Internet Unternehmen – \, und endet beim Thema Menschenrechte. Mehr als fünf Milliarden Menschen nutzen heute das Internet. Wenn Menschenrechte Online verletzt werden\, hat ihr Schutz Offline wenig Sinn. Zunehmend ist der Cyberspace zu einem geo-strategischen Konfliktfeld geworden\, insbesondere zwischen den USA und China. Die UN bemüht sich\, mit einem „Global Digital Compact“ im Rahmen des für September 2024 geplanten UN-Zukunftsgipfels eine globalpolitische Brücke zu bauen. \nProf. em. Dr. Wolfgang Kleinwächter \nEmeritierter Professor für Internet-Politik und -Regulierung an der Universität Aarhus\, Commissioner in der Global Commission on Stability in Cyberspace (GCSC)\, ehemaliger ICANN-Direktor und Sonderbotschafter der NetMundial Initiative (NMI). Langjährig an internationalen Verhandlungen zu Internet Governance\, insbesondere im Rahmen von ICANN\, WSIS\, IGF\, UN sowie der EU\, beteiligt. Mitglied der UN Working Group on Internet Governance (2003 – 2005)\, persönlicher Berater des Vorsitzenden des UN Internet Governance Forum (2005 – 2010)\, Gründer und Vorsitzender der Summer School on Internet Governance (SSIG)\, Vorsitzender der Expertengruppe des Europarates zu Internet Governance (2009 – 2011)\, Mitglied der Regierungsdelegationen Dänemarks beim UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (Tunis 2005) und Deutschlands bei der ITU World Conference on International Telecommunication (Dubai 2012) sowie der ITU Vollversammlung (Bukarest 2022). Autor zahlreicher Publikationen und Experte bei Hearings im Europäischen Parlament und im Deutschen Bundestag. 2012 ausgezeichnet mit dem eco Internet Award und 2022 mit ICANN´s Tarek Kamel Award. \nTeilnahme über Zoom möglich.\n 
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SUMMARY:Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Achtung Programmänderung \nDer Vortrag von Jochen Fleischhacker wird verschoben. Anstelle dessen wird Kollege Reinhold Zilch zu folgendem Thema sprechen: \n  \nReinhold Zilch \nAlliierte oder Konkurrenten? \nDeutschland und seine Verbündeten im Ersten Weltkrieg und die Ausbeutung okkupierter Territorien 1914-1918 \n  \nAbstract \nDeutschland hatte im Krieg Alliierte. Das schuf 1. militärische\, 2. außenpolitisch-geostrategische und 3. Probleme in der Okkupationspolitik. \nIn Belgien wurde versucht\, auch mittels einer unter deutscher Kontrolle stehenden neuen Währung an die Ressourcen des Landes zu gelangen. Österreichische sog. Verbindungsoffiziere bemühten sich zugleich\, österreichischen Händlern Geschäfte zu ermöglichen. In dem Maße\, wie in Deutschland die Kriegszwangswirtschaft als ein komplexes Regelungssystem entstand\, wurde in Belgien die Arbeit fremder Einkäufer eingeschränkt. Das waren also Reaktionen auf Einzelfälle. \nIm Osten hatten die deutschen Besatzungsgebiete OberOst und das Generalgouvernement Warschau sowie das österreichische Militärgeneralgouvernement Lublin den Zarenrubel\, waren aber durch Zoll- und Handelsgrenzen auseinandergerissen. Deshalb wurden neue Währungen sowie Wirtschaftsvereinbarungen untereinander und zu den Stammländern geschaffen. Das waren also Lösungen für Problemfelder. \nFür Rumänien wurden Verträge zwischen Berlin und Wien zur Aufteilung der Beute geschlossen. Bulgarien hingegen inkorporierte rumänische Territorien in sein Staatsgebiet\, erwartete weitere Lieferungen aus dem okkupierten Gebiet und behandelte Forderungen der Verbündeten dilatorisch. \nIn der Ukraine schloss die Rada mit den Mittelmächten einen dreiseitigen Staatsvertrag\, der für militärische Unterstützung und eine neue\, von Deutschland und Österreich-Ungarn getragene Währung Lebensmittel versprach. Auch unter Skoropadski versuchten die deutschen und österreichischen Truppen zusammen mit Ukrainern und mit dem neuen Geld\, an Vorräte heranzukommen. \nEs gab also eine Entwicklung in der Okkupationspolitik von Lösungen für den Einzelfall über Absprachen zu Problemfeldern\, Verträge der Alliierten miteinander und dann zu Staatsverträgen mit Vasallenstaaten. \nTeilnahme über Zoom. \nDetails  \nDatum:            9. November \nZeit:                10:00 – 12:00 \nVeranstaltungsort  \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestraße 87\, 12587 Berlin
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 9. November 2023 \n10:00–12:00 Uhr\, öffentliche Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \nDie Sitzung findet als Zoom-Videokonferenz statt. Der Zoom-Einladungslink ist folgender:\nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/61889124872?pwd=V2hTWHcwaTB1QkovMnlDY3l6dThqUT09\nMeeting ID: 618 8912 4872 \nVortrag: \nGötz Bokelmann (MLS) \nBeobachtung des Erdinneren: Was gibt es Neues unter Europa?  \nAbstract: \nNach einem kurzen Überblick über die grundlegende Struktur unseres Planeten und die wichtigsten Vorstellungen seiner Funktionsweise werden wir uns der Seismologie widmen\, d.h. der Untersuchung von mechanischen Wellen\, die alle (festen\, flüssigen und gasförmigen) Teile der Erde durchlaufen. Dies erlaubt es\, Aussagen sowohl über den Ursprung der Wellen (Erdbeben oder andere menschliche oder natürliche Aktivitäten)\, als auch über das Hintergrundmedium zu liefern. Wir werden uns vor allem letzterem Aspekt widmen\, im Zusammenhang mit aktuellen Projekten wie AlpArray\, die uns helfen\, den Untergrund unter unserem Kontinent besser zu verstehen\, wie auch seine geologische Geschichte. Wir sprechen kurz über die methodischen Entwicklungen in der Strukturabbildung der letzten Jahre\, u. a. die Rekonstruktion von konkreten Wellenwegen aus seismischem Hintergrundrauschen. Dies erlaubt es uns\, die Struktur des Untergrunds genauer zu bestimmen\, und wir können damit noch weitere\, zum Teil überraschende Beobachtungsfenster öffnen\, u. a. auf die mechanische Spannung\, die auf dem Untergrund lastet. Ebenso erhalten wir Einblicke auf Veränderungen im Wasserhaushalt im flachen Untergrund\, die u. a. von Bedeutung für die aktuelle Klimadebatte sein können. \nVita: \nGötz Bokelmann ist Professor für Geophysik an der Universität Wien. Nach einem Studium an der Universität Bochum promovierte er an der Princeton Universität\, und habilitierte sich im Jahr 1998\, wiederum an der Universität Bochum. Er besuchte mehrfach das Department of Terrestrial Magnetism der Carnegie Institution of Washington\, und kam an die Stanford Universität als Visiting Associate Professor. Dort war er bis 2003 als Heisenberg-Stipendiat tätig. Nach einer Gastprofessur am Institut du Physique du Globe in Paris hatte er ab 2003 eine Geophysik-Professur an der Universität Montpellier inne\, von wo aus er im Jahr 2010 auf den Lehrstuhl für Geophysik an der Universität Wien wechselte. Seine Forschungsinteressen liegen in der Seismologie\, der Beobachtung der Erde mit geophysikalischen Methoden. Dies umfasst u.a. Erdbeben\, seismische Gefährdung und nukleare Verifikation. Im Zentrum seines Interesses steht dabei die Entwicklung neuartiger Anwendungen von geophysikalischen Daten. Daneben fungiert er in den letzten Jahren auch verstärkt als Ansprechpartner für öffentliche Einrichtungen und Medien\, vor allem zu Fragen der Naturgefahren.
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SUMMARY:Kolloquium des Arbeitskreises GeoMUWA
DESCRIPTION:Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. \nArbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften \nWir laden herzlich ein \nKolloquium\nzum Gedenken der Leibniz-Sozietät an ihr Mitglied Helmut Moritz\, der am 21.10.2022 verstarb\, am 01.11.2023 seinen 90. Geburtstag hätte feiern können\, verbunden mit der ersten Auswertung der 28. Generalversammlung der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik\, die im Juli 2023 in Berlin stattfand \nProgramm: \n13:00 Dietrich Spänkuch (Leibniz-Sozietät)\nBegrüßung \n13:05 Heinz Kautzleben (Leibniz-Sozietät)\nHelmut Moritz – der Wissenschaftsdiplomat (Erinnerungen eines Zeitzeugen) \n13:50 Harald Schuh (Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ)\n(Die 28. Generalversammlung der IUGG im Juli 2023 in Berlin) \n14:20 Dietrich Spänkuch (Leibniz-Sozietät)\nDie Präsentation der Leibniz-Sozietät auf der IUGG 2023 \n14:30 Pause \n14:45 Thomas Plenefisch (BGR Hannover und Jürgen Müller (Leibniz-Universität Hannover)\nWissenschaftliche Forschungen und Highlights der Assoziationen im NKGG mit Bericht über die IUGG 2023 in Berlin \n15:10 Jürgen Müller (Leibniz-Universität Hannover)\nNutzen neuartiger Sensoren und Quanten-Technolgie für die Geodäsie \nDie Veranstaltung wird als Video-Konferenz via Zoom durchgeführt.\nDie Zugangsdaten sind folgende:\nhttps://gfz-potsdam-de.zoom-x.de/j/61490322944?pwd=Sm5aTzY2alJXMmxCSHBjMmM1cERVQT09\nMeeting-ID: 614 9032 2944 / Kenncode: 080127 \nDietrich Spänkuch \nSprecher des Arbeitskreises GeoMUWA \nKontakt: dspaenkuch@gmx.de \nAbstracts \nHeinz Kautzleben (MLS) \nHelmut Moritz – der Wissenschaftsdiplomat (Erinnerungen eines Zeitzeugen) \nWenn wir heute in einem wissenschaftlichen Kolloquium auf dem Telegraphenberg in Potsdam die erste Auswertung der 28. Generalversammlung der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik\, die im Juli 2023 in Berlin stattfand\, mit dem Gedenken der Leibniz-Sozietät an ihr Mitglied Helmut Moritz\, der an am 21.10.2022 verstarb\, am 01.11.2023 seinen 90. Geburtstag hätte feiern können\, verbinden\, so ist das nicht willkürlich\, sondern fachwissenschaftlich und wissenschaftssoziologisch zwingend. Wir würdigen den großen Wissenschaftler und mehr noch den hervorragenden Förderer der grenzüberschreitenden wissenschaftlichen Zusammenarbeit. \nDietrich Spänkuch (MLS) \nDie Präsentation der Leibniz-Sozietät auf der IUGG 2023 \nDie Leibniz-Sozietät war auf der 28. IUGG-Generalversammlung mit einem Tabletop mit Rollup vertreten. Es werden Inhalt und Motive der Präsentation erläutert und ein Fazit gezogen. \n  \nT. Plenefisch (BGR Hannover) und J. Müller (Leibniz Universität Hannover) \nWissenschaftliche Forschung und Highlights der Assoziationen im NKGG mit Bericht über die IUGG 2023 in Berlin  \nDie Internationale Union für Geodäsie und Geophysik (IUGG) ist eine der großen wissenschaftlichen Dachverbände der Welt und gliedert sich in acht fachliche Assoziationen. Auf nationaler Ebene sind die 8 Assoziationen in Fachgruppen entsprechend aufgestellt und organisiert. Sie sind auch Mitglied im Nationalen Komitee für Geodäsie und Geophysik (NKGG)\, das die nationalen Interessen und Belange auf dem Gebiet der Geodäsie und Geophysik gegenüber der IUGG vertritt. \nDie 8 Assoziationen im NKGG leisten jeweils auf ihrem Gebiet Forschung auf höchstem Niveau gefördert unter anderem z.B. durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und andere Institutionen; sie sind auch in diversen internationalen Kooperationsprojekten verankert. Als Beispiele seien hier erwähnt im Bereich IACS die MOZAiC Expedition\, eine einjährige\, internationale Expedition in die zentrale Arktis zur Erforschung z.B. des Eisschildes und des Wasserspiegelanstieges oder im Bereich IASPEI und IAVCEI großangelegte Seismometer-Arrays (AlpArray\, Eifel Large-N) z.B. zur Untersuchung des Untergrundes im Vulkangebiet der Eifel. \nIm Vortrag wird schlaglichtartig auf die wissenschaftlichen Höhepunkte der einzelnen deutschen Assoziationen eingegangen und ein kurzer summarischer Rückblick auf die von deutscher Seite bei der 28. IUGG-Generalversammlung 2023 in Berlin gehaltenen Beiträge gegeben. \n  \nJürgen Müller (Institute of Geodesy\, Leibniz University Hannover\, Germany) \nNutzen neuartiger Sensoren und Quanten-Technologie für die Geodäsie \nUsing novel methods based on quantum technology and general relativity will provide a major benefit for satellite geodesy\, gravimetric Earth observation and reference systems and thus supports the GGOS goals in a unique way. These novel concepts include the application of atom interferometry for realizing quantum gravimetry/gradiometry\, the enhanced use of laser interferometry for inter-satellite tracking and accelerometry at future gravity field missions\, and relativistic geodesy with clocks for the determination of gravity potential differences via gravitational redshift measurements. \nIn close collaboration between physics and geodesy\, the IAG project “Novel Sensors and Quantum Technology for Geodesy (QuGe)” exploits the high potential of quantum technology and novel measurement concepts for various innovative applications in geodesy and geosciences\, see https://quge.iag-aig.org/. We briefly illustrate those novel techniques and the beneficial application of the new methods for gravimetric Earth observation in space and on ground such as the direct determination of physical heights and the monitoring of mass variations using clock networks or gravimeters. Realizing these innovative methods is key to quantify climate change processes (groundwater changes\, ice mass loss\, seal level rise\, etc.) with largely increased precision and resolution. We will also give an outlook on potential research in the context of QuGe in the next years. \nVan Camp\, M.\, Pereira dos Santos\, F.\, Murböck\, M.\, Petit\, G.\, Müller\, J. (2021): Lasers and Ultracold Atoms for a Changing Earth. EOS\, 102\, https://doi.org/10.1029/2021EO210673
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SUMMARY:Arbeitskreis Mentale Repräsentationen
DESCRIPTION:Hanns-Werner Heister \nStimme und Hände. Die Entstehung der Künste im Kontext der „Mimetischen Zeremonie“ \n10.00 bis 12.00 Uhr \nOrt: Fa. GEFEG Storkower Straße 207\, 10369 Berlin \nAbstract \nDen Terminus ‚Mimetische Zeremonie‘ hat Georg Knepler 1977 eher beiläufig eingeführt. Sie ist die elementare\, gesamtkunstwerkhafte Betätigung Aller einer Gemeinschaft. Sie bestätigt als Mimesis diese Gemeinschaft und sorgt für eine mindestens zeitweilige Harmonie. Sie ist als Zeremonie eine spezifische Versammlung\, säkular\, kein sakrales Ritual. Sie ist funktional\, zeitlich und räumlich abgehoben vom Alltag. Sie transponiert die Mimetische Handlung in den Anderen Zustand des Spiels\, der Ekstase usw. Die Mimetische Handlung als phylo- und ontogenetischer Ausgangspunkt und Kern der menschlichen Sprache verwendet ebenfalls tendenziell alle Sinne. Aber Akustisches und Optisches sind zentral\, produziert mit der Stimme dann als Wortsprache und mit den Händen als Gestensprache. In und aus der Mimetischen Zeremonie differenzieren und entfalten sich die zwei Grundkünste\, Wortkunst und Gestenkunst (mit zwei Ausprägungen als Schauspiel- und Tanzkunst)\, insgesamt zehn Hauptkünste\, auch im Zusammenhang mit Medienrevolutionen. \n  \nCV \nHanns-Werner Heister\, *1946 in Plochingen am Neckar\, Dr. phil.\, Musikwissenschaft\, Germanistik und Indogermanistik/Linguistik in Tübingen\, Frankfurt a. M. und Berlin (TU). Arbeiten zu: Methodologie der Musikwissenschaft; Ästhetik\, Soziologie\, Anthropologie und Geschichte der Musik; politische\, populäre und Neue Musik\, Musik im Faschismus\, im Widerstand und im Exil; Musiktheaterästhetik und -geschichte; Medien und Institutionen der Musikkultur; Musik und: Mathematik\, Kybernetik\, Fuzzy Logic\, Psychoanalyse\, Literatur\, Bildende Kunst; Stadt- und Gartenkultur. Das Konzert. Theorie einer Kulturform; Jazz (1983); Vom allgemeingültigen Neuen. Analysen engagierter Musik (2006); Hintergrund Klangkunst. Ein Beitrag zur akustischen Ökologie (2010); (Hg. und Hauptautor) Die Ehrenmitglieder der Staatstheater Stuttgart 1912–2018 (2018). Musik und Fuzzy Logic. Die Dialektik von Idee und Realisierungen im Werkprozess\, 2021. Weiteres unter www.Hanns-Werner-Heister.de.
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SUMMARY:Jahrestagung der Leibniz-Sozietät zum Thema "30 Jahre Leibniz-Sozietät – 30 Jahre Wissenschaftsentwicklung"
DESCRIPTION:Material zur Jahrestagung\nFlyer zur Jahrestagung\nDie Jahrestagung findet im Rathaus Friedrichshagen (Historischer Ratssaal) Bölschestraße 86\, 12587 Berlin statt. \nEine online-Teilnahme ist  möglich. \nProgramm\n10.00 Uhr Begrüßung \n10.15 Uhr\nWerner Krause (Jena\, MLS) und Erdmute Sommerfeld (Berlin\, MLS):\nOrdnungsbildung und Einfachheit – 60 Jahre interdisziplinäre Forschung am Beispiel der Ele­mentaranalyse menschlicher Informationsverarbeitung \nDiskussion \n11.00 Uhr\nJonas Schmidt-Chanasit (Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg\, MLS):\nEntwicklung der DNA-Sequenzierung und Entdeckung neuer Viren \nDiskussion \n11.45 Uhr\nGerda Haßler (Potsdam\, MLS):\nWege und Umwege zu einer pluralistischen Linguistik \nDiskussion \n12.30 Uhr\nHubert Laitko (Berlin\, MLS)\, verlesen durch Horst Kant (Berlin\, MLS):\nDie Leibniz-Sozietät – ein Ort wissenschaftshistorischer Besinnung \n 13.00 Uhr Mittagspause \n 14.30 Uhr\nAxel Müller (Oslo\, MLS) und Reinhard Greiling (Heidelberg\, MLS):\nGeologie: Erfahrungen der letzten Jahrzehnte und mögliche zukünftige Themen \n15.00 Uhr\nDietrich Spänkuch (Caputh\, MLS) und Heinz Kautzleben (Berlin\, MLS):\nDer Arbeitskreis GeoMUWA – Rückblick\, Erfahrungen\, Ausblick \n15.30 Uhr: Diskussion zu den Vorträgen von Axel Müller/Reinhard Greiling und Dietrich Spänkuch/Heinz Kautzleben \n15.45 Uhr\nUlrich Busch (Berlin\, MLS):\nÜber den schwierigen Platz der Wirtschaftswissenschaften im Allgemeinen und der Finanzwis­senschaft im Besonderen in der Leibniz-Sozietät \nDiskussion \n16.30 Uhr\nDieter Segert (Berlin\, Wien\, MLS):\nEinsichten aus der post-sozialistischen Transformation in Osteuropa für die Demokratietheorie \nDiskussion \n17.15 Uhr Abschluss der Veranstaltung \n17.30 Uhr Umtrunk
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SUMMARY:Veranstaltung des Arbeitskreises Europa
DESCRIPTION:EINLADUNG\nzum Vortrag von Prof. em. Casasus (Universität Fribourg/Schweiz) zum Thema\n„Die Europäische Union – Das Spannungsfeld Erweiterung – Vertiefung“\nDer Vortrag findet auf Einladung des Arbeitskreises „Europa“ der Leibniz Sozietät am 16. Oktober 2023\, 14 Uhr s.t. im Sitzungsraum der GEFEG mbH\, Storkower Straße 207\, 10369 Berlin statt. \nTeilnahme über Zoom ist ebenfalls möglich. \nInteressierte sind herzlich eingeladen! \nWir ersuchen darum\, dass sich Interessierte bei dem amtierenden Sprecher des Arbeitskreises\, Univ.-Prof. i.R. Dieter Segert per E-Mail anmelden: dieter.segert@univie.ac.at \nAbstract\nSowohl in historischer als auch in politischer Perspektive stand das Spannungsfeld zwischen der Erweiterung und Vertiefung der EG bzw. der EU seit Beginn im Mittelpunkt des europäischen Integrationsprozesses. Selbst vor der Unterzeichnung des EGKS-Vertrages am 18. April 1951 waren sich die Akteure über die Auslegung des Kompetenzfeldes und die Zahl der Mitgliedsländer uneinig. Was zuerst zu sechst begann\, und nun siebenundzwanzig Länder umfasst\, ist als steiniger Weg zu betrachten\, wo sich stets Verfechter einer zügigen Erweiterung gegenüber Befürwortern von neuen institutionellen Rahmenbedingungen gegenüberstanden. Während die Ersten sich meistens durchgesetzt haben\, beklagen die Zweitgenannten einen größer gewordenen Reformstau\, der sich letztendlich für das politische Handeln der Europäischen Union negativ bemerkbar macht. Eine Vielzahl von Staaten mit widersprüchlichen\, meist nationalen Interessen erschwert zunehmend die Entscheidungsfindung einer Union\, die jetzt vor jeder zusätzlichen Erweiterung ein neues Regelwerk verdient\, um sich rechtzeitig vor misslungenen und daher kontraproduktiven Lösungsansätzen zu schützen.  Deswegen sollte man möglicherweise auf alte\, dennoch noch nicht in die Tat umgesetzte Vorschläge am Beispiel des im Jahre 1994 von Karl Lamers und Wolfgang Schäuble ausgearbeiteten „harten Kerns Europas“ zurückgreifen\, die Kopenhagener Kriterien von 1993 besser respektieren oder neue Verfassungsmodelle entwickeln\, die im Vorfeld jeder neuen (Südost)Erweiterung eine Verabschiedung von konsensfähigen Grund- und Spielregeln voraussetzen. Damit wird klar\, dass der Dauerbrenner der Dialektik zwischen Erweiterung und Vertiefung der Europäischen Union noch lange nicht erloschen ist. \n Lebenslauf des Vortragenden\nGilbert Casasus\, schweizerisch-französischer Doppelbürger\, geboren in Lyon am 09. Oktober 1956 ist emeritierter Professor der zweisprachigen Universität Freiburg/Fribourg in der Schweiz. Zwischen 2008 und 2022 leitete er den dortigen Fachbereich „Europastudien“ und war zuständig für diesen nicht nur in der Schweiz einzigartigen bilingualen Masterstudiengang. \nDiplompolitologe des Institut d‘Études Politiques de Lyon im Jahre 1978 setzte er sein Studium am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München fort\, wo er 1985 unter der Aufsicht des Professors Kurt Sontheimer (†) seinen Doktortitel erlangte. Thema seiner Dissertation war ein deutsch-französischer kommunalpolitischer Vergleich. \nEr setzte sich sowohl gesellschaftspolitisch als auch beruflich für die Pflege der deutsch-französischen Beziehungen ein und arbeitete von 1986 bis 1989 als stellv. Presse- und Informationsreferent des Deutsch- französischen Jugendwerkes in Paris. Er erlebte die bewegende Zeit der deutschen Einheit als Kulturreferent am Institut Français in Hannover\, welches er im Jahre 1992 verließ. \nIm Jahre 1993 begann er eine neue Karriere als Universitätsdozent und gehörte zu den wenigen Europäern bzw. Franzosen\, die in den neuen Ländern eine Lehrtätigkeit aufnahmen. Demzufolge arbeitete er zwischen 1993 und 1996 als Lektor bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Danach wurde er zwischenzeitlich zum Lehrbeauftragten des Europainstitutes der Universität Genf nominiert und erhielt während zwei Semestern (1998-99) eine Stelle als Gastdozent an der Bauhaus-Universität in Weimar. \nSeit den frühen 90er-Jahren galt sein wissenschaftliches und politisches Interesse dem deutschen Einheitsprozess\, der ihn u.a. in Zusammenarbeit mit seinen beiden Kolleginnen Sylvie Lemasson und Sophie Lorrain zur Veröffentlichung des ersten den fünf neuen Ländern gewidmeten Buches in französischer Sprache ermunterte\, welches im Jahre 1995 vom „autrement Verlag“ publiziert wurde. Im Jahre 2004 folgte ein weiteres Werk\, welches gleichzeitig mit seiner deutschen Kollegin\, Prof. Dr. Dorothee Röseberg\, unter dem Titel „Frankreich und die Neuen Länder“ vom Stauffenburg Verlag herausgegeben wurde. Zwischenzeitlich erhielt Gilbert Casasus ein Forschungsstipendium des schweizerischen Nationalfonds\, das ihm bei der Veröffentlichung seines Buches zur „Nouvelle Droite allemande“ (Neuen deutschen Rechten) verhalf. \nVon 2002 bis 2008 arbeitete Gilbert Casasus als Dozent beim damals neu gegründeten „Deutsch-französischen Studiengang von Sciences PO Paris“ in Nancy. Alle seine Kurse fanden in deutscher Sprache statt und befassten sich meistens mit den Themen der Tagespolitik in der Bundesrepublik Deutschland\, in Österreich und in der Schweiz. Gleichzeitig bekam er einige Lehraufträge an den Instituten für Politikwissenschaft in Grenoble\, in Lyon sowie an den Universitäten Straßburg\, Halle oder auch Minsk. \nAls Professor der Philosophischen Fakultät der Schweizer Universität Freiburg legte er seine Schwerpunkte auf die Geschichte der europäischen Integration\, die ohnehin schwierige und konfliktreiche schweizerische Europapolitik sowie auf die Relevanz und Grenzen der deutsch-französischen Zusammenarbeit in Hinblick auf die Nachbarstaaten und übrigen EU-Mitglieder oder Nicht-Mitglieder der Europäischen Union. \nGilbert Casasus war/ist Gast zahlreicher Kolloquien\, tritt regelmäßig aufgrund seiner Zweisprachigkeit in den schweizerischen bzw. auch ausländischen Medien auf\, arbeitet oft eng mit der in Lausanne ansässigen Stiftung Jean Monnet zusammen und ist Vorstandsmitglied der „Schweizerischen Gesellschaft für Aussenpolitik“ (SGA/ASPE). Träger des Verdienstordens Frankreichs (Ordre du Mérite) und des Ordens des „italienischen Sterns“ (Ordina della Stella d’Italia) gilt er zugleich als ausgewiesener Kenner Europas und als kritischer Geist sowie bezeichnet sich selbst als „skeptischer Realist“. \n\n 
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SUMMARY:Plenum Oktober
DESCRIPTION:Michael Köhler (MLS) \nEntropiewende – Nachhaltigkeit durch Veränderung\n13:30–15:30 Uhr\, Plenum der Leibniz-Sozietät\nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt.\nDer Zoom-Einladungslink ist folgender: \nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/66306454513?pwd=MDFUNWc5MVpWOG1ONmpJUURLOXI3QT09\nMeeting ID: 663 0645 4513 \n  \nAbstract:\nWährend die Energiewende in vollem Gange ist und der sparsame und nachhaltige Umgang mit Ressourcen immer nachdrücklicher gefordert wird\, lohnt es sich\, die Notwendigkeit von Veränderungen vor dem Hintergrund des Begriffs der „Entropie“ zu beleuchten. Die Betrachtung der Entropie knüpft dabei an die thermodynamische Blickweise – u.a. von Werner Ebeling und Rainer Feistel – an\, die Maschinen genauso wie Lebewesen\, Ökosysteme und Gesellschaften als Entropie-exportierende Systeme beschreibt. Die globalen Herausforderungen können nicht durch Verzicht auf Entropieproduktion gelöst werden\, sondern verlangen nach einem nachhaltigen Entropie-Management. Die notwendige Umstellung der Energiewirtschaft auf nachhaltige Energieträger und die Reorganisation der Stoffwirtschaft mit vollständiger Ankopplung an natürliche Stoffkreisläufe erweisen sich als die zwei Seiten derselben Medaille. Der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik zwingt uns Energie und Material zu verbrauchen und lehrt\, dass es kein Zurück zu einem Idealzustand gibt und permanente Veränderung fundamentales Merkmal allen Lebens ist. Angesichts dieser Tatsache muss die Menschheit nicht nur lernen\, die Erde zu schonen\, sondern auch Toleranz gegenüber einer sich verändernden Umwelt zu entwickeln und Mut zur aktiven Veränderung zu schöpfen. \nVita:\nProf. Dr. Michael Köhler (geb. 1956) studierte Chemie in Halle/S. und Jena\, promovierte 1986 und wurde 1992 an der Universität Jena für Allgemeine und Physikalische Chemie habilitiert. Nach einem Forschungsaufenthalt am MPI für Ernährungsphysiologie in Dortmund und Lehrtätigkeit in Wuppertal übernahm er die Abteilung Mikrolithografie\, später die Abteilung Biotechnische Mikrosysteme am IPHT Jena und leitete u.a. Projekte zur Entwicklung von Mikrothermocyclern\, Mikrotiterplatten und Mikrokalorimetern. 2001 wechselte er auf den Lehrstuhl für Physikalische Chemie und Mikroreaktionstechnik an der TU Ilmenau. Zum Forschungsgebiet gehören die Entwicklung von Mikroreaktoren und von mikroreaktionstechnischen Anordnungen\, vor allem für mikrobiologische Screenings und für die Synthese und Anwendung von Mikro- und Nanopartikeln. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Originalarbeiten und Patenten erschienen Bücher\, u.a. zur Mikrosystemtechnik\, zur Nanotechnologie und zur Sensorik. Seit 2003 ist Michael Köhler Mitglied der Leibniz-Sozietät. \n  \n 
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Donnerstag\, den 12. Oktober 2023 \n10:00–12:00 Uhr\, Sitzung der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften \nRathaus Friedrichshagen\, Historischer Ratssaal\, Bölschestr. 87\, 12587 Berlin \nDie Sitzung findet als Hybrid-Veranstaltung (Präsenz und Zoom) statt. Der Zoom-Einladungslink ist folgender: \nhttps://tu-darmstadt.zoom-x.de/j/61025984530?pwd=MHZXU2dGeERGN3ljcTd5NlYybDI4Zz09\nMeeting ID: 610 2598 4530 \nVortrag: \nRainer Schimming (MLS) \nRaum und Zeit – alltäglich und doch rätselhaft \nAbstract: \nAusnahmslos alle realen Gegenstände\, auch wir Menschen\, befinden sich im Raum und unterliegen dem Fluss der Zeit. Die beiden Entitäten sind alltäglich\, und doch hat man sich seit jeher gedanklich an ihnen abgearbeitet. Eine gewisse Klarstellung bringen die Begriffe natürlicher Raum & natürliche Zeit. Zuvörderst zuständig ist die Physik. Mathematik ist ein Dienstleister\, stellt Modelle von Raum & Zeit zur Verfügung. Humanwissenschaften befassen sich damit\, wie der natürliche Raum und die natürliche Zeit beim Menschen individuell oder kollektiv ankommen. Der Seinsstatus von Raum & Zeit ist Sache der Philosophie; dort gehen die Meinungen stark auseinander. Der Vortrag präsentiert eine Begriffsgeschichte von Raum & Zeit im Schnelldurchlauf. Bei allen Fortschritten sind doch Rätsel übriggeblieben\, auf die ebenfalls eingegangen wird. Das Nachdenken über Raum & Zeit ist durchaus nicht abgeschlossen. \nVita: \nRainer Schimming studierte ab 1964 Mathematik an der Universität Leipzig und schloss 1971 mit der Promotion ab. Die Dissertation behandelt ein Thema der Allgemeinen Relativitätstheorie. Das trifft auch auf die 1979 fertiggestellte Habilitationsschrift zu. Im Jahr 1981 wurde Rainer Schimming als Dozent mit Lehrauftrag für Analysis an die Universität Greifswald berufen. Post-Doc-Aufenthalte führten ihn 1975/76 an die Universität Kiew und 1986 an das Einstein-Laboratorium der Akademie der Wissenschaften in Potsdam-Babelsberg. Seit 1996 ist er Professor in Greifswald. Etwa 100 Artikel mit mathematischen Forschungsergebnissen liegen vor. Im Ruhestand\, seit 2009\, hat sich Rainer Schimmingzunehmend seinen philosophischen Interessen zugewandt. Unter anderem hat er mehrere Semester lang Philosophie-Vorlesungen an der Universität Potsdam gehalten.
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SUMMARY:Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Ruth Edith Hagengruber (MLS) \nDu Châtelet und Kant: Die Kopernikanische Wende  \n9.00 bis 11.00 Uhr \nOrt: ZOOM-Meeting \nAbstract \nHeute ist die Philosophie Emilie Du Châtelets (1706-1749) praktisch unbekannt. Allerdings war sie zu Lebzeiten eine Berühmtheit\, ihr Hauptwerk\, die Naturlehre (Institutions physiques 1742) wurde ins Italienische und Deutsche übersetzt und in Europa gelesen und kommentiert.\nIn Deutschland erfreute sie sich einer intensiven Rezeption. Wolff korrespondierte mit ihr\, die Gottschedin übersetzte sie\, bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte ihre Naturlehre zu den „must reads“ und Jakob Brucker zählte sie zu den wichtigsten Autor:innen der Epoche. Der junge Kant beschäftigte sich bereits in seiner ersten Publikation Über die lebendigen Kräfte (1747) mit dieser Ausnahmedenkerin. Der Vortrag stellt zwei Argumente vor\, die in Du Châtelet und Kant von elementarer Bedeutung sind\, die Konstitution der Wirklichkeit in der Anschauungsform des Raumes und die „Kopernikanische Wende“. \nCV\nSeit 2005 ist Ruth Edith Hagengruber als Professorin für Praktische Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Philosophie der Information und der Wirtschaftsphilosophie an der Universität Paderborn tätig. Sie leitet das Center for the History of Women Philosophers and Scientists und fungiert als Chefredakteurin der deutschen Springer-Reihe Frauen in Philosophie und Wissenschaft sowie als Mitherausgeberin der internationalen Springer-Reihe Women in the History of Philosophy and Science. Seit 2019 ist sie Vizepräsidentin des Deutschen Akademikerinnenverbandes und seit 2021 Sekretärin der International Association of Women Philosophers. Sie ist Chefeditorin der Reihe: Women Philosophers Cultural Heritage bei De Gruyter und gilt als Expertin für Émilie du Châtelet und publizierte 2011\, 2019 und 2022 umfassende Sammlungen zur Philosophie Emilie Du Châtelets.
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät lädt im Rahmen seiner thematischen Reihe \n„Zeitdiagnosen: Gesellschaften im Umbruch – Analysen und transformatorische Chancen“ \nzu einer weiteren Diskussionsveranstaltung ein: 22. 9. 2023 von 14.00 bis 17.00 / Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung\, Straße der Pariser Kommune 8A / Raum 5.16. \nNachdem am 9. Juni in einer Auftaktdiskussion zu dieser thematischen Reihe am 9. Juni das Buch von Nancy Fraser „Der Allesfresser“ vorgestellt und diskutiert wurde\, steht nunmehr das folgende Buch im Mittelpunkt: \nAndrea Komlosy: Zeitenwende. Corona\, Big Data und die kybernetische Zukunft\, Wien 2022 \nDer sehr zugespitzte\, prononcierte Text von Nancy Fraser erwies sich durchaus als geeignet\, um Konturen kritischer Zeitdiagnosen abzustecken und so das Themenfeld aufzumachen. Die Ausarbeitungen der Wiener Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Andrea Komlosy (MLS) nehmen den zeitdiagnostischen Anspruch in einer sehr umfassenden Art und Weise an. Neben dem Vergleich zu früheren Wendezeiten führen sie in verschiedene Facetten des sich herausbildenden kybernetischen Zeitalters (kybernetischen Kapitalismus). Das erfolgt so komplex wie detailliert\, stellt Bezüge zu unterschiedlichen Disziplinen und Diskursen her\, die dem Zeitgeist „auf der Spur“ sind. \nZugleich bietet die Autorin einen interessanten konzeptionellen Rahmen historischer Entwicklung (untersucht nach Konjunktur-\, Hegemonial- und Evolutionszyklen)\, der schließlich auf die Zeitenwende – Corona-Moment – geführt wird. Was bedeutet dieser „transformatorische Katalysator“\, was bewirken die eingeleiteten Maßnahmen sowie weiteren strukturellen Änderungen für die identifizierten Zyklen? Corona\, Big Data und Ukraine Krieg markieren auf jeden Fall aktuelle Herausforderungen. Zeichnet sich ein neuer Wachstumszyklus ab\, oder eine Blockade? Ist die Krise eine Chance?  Wenn ja: für wen? \nDies sind einige der transformationsspezifischen Fragen\, die Andrea Komlosy mit ihrer historisch profunden Darstellung aufgreift. Fragen wie ihre herausfordernde Herangehensweise sind auch Gründe\, weshalb mit dieser Diskussion im Arbeitskreis die im Plenum der Sozietät geführte fortgesetzt und spezifiziert werden soll. \nProf. Dr. Dieter Segert (MLS) wird zu Schwerpunkten des Buches und in die Diskussion einführen. Weitere Hinweise und Texte bzw. Textauszüge werden vorab verschickt. \nFür Fragen bzw. die Anmeldung können sich Interessierte an Dr. Michael Thomas wenden: Thomas.Micha@t-online.de
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SUMMARY:Sitzung des AK Europa: "Die Instabilität des post-sowjetischen Raums als europäisches Problem".
DESCRIPTION:Am 18.9. findet um 14 Uhr die nächste Sitzung des AK “Europa” statt. Das Thema lautet: “Die Instabilität des post-sowjetischen Raums als europäisches Problem”. \nProf. Dr. Dieter Segert (MLS) wird dazu einen Vortrag halten\, der auf seiner Publikation in der Zeitschrift “International” beruht. Darüber hinaus wird sich die Diskussion mit der Thematik einer Überwindung des Eurozentrismus beschäftigen. Schließlich wollen wir uns über die weitere Entwicklung der Tätigkeit unseres AK verständigen. \nTermin und Ort: 18. September\, 14 Uhr\, im Sitzungsraum der GEFEG (Storkower Str. 207\, S-Bahn Storkower Straße). Man bekommt Zutritt zum Raum\, indem man unten bei der Fa. GEFEG klingelt und in den 9. Stock fährt – dort an der Eingangstür noch einmal klingeln. \nAnmeldungen und Kontakt: Dieter Segert <dieter.segert@univie.ac.at>
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SUMMARY:VERSCHOBEN: Ehrenkolloquium zum 90. Geburtstag von Herbert Hörz „Zeit als Existenzform der Materie“
DESCRIPTION:Ehrenkolloquium \n zum 90. Geburtstag des Ehrenpräsidenten\nder Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin  \nProf. Dr. phil. habil. Dr. h.c. Herbert Hörz \nThema: „Zeit als Existenzform der Materie“ \nDas Ehrenkolloquium für Herbert Hörz muss aufgrund des Gesundheitszustands des Jubilars auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Nähere Informationen finden Sie zu gegebener Zeit auf unserer Homepage.
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