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SUMMARY:Februar-Plenarsitzung
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin veranstaltet ihre öffentliche Februar-Plenarveranstaltung am 10.02.2022 als ZOOM-Meeting mit einem Vortrag zum Thema \nBiopharmazeutika und Protein-Konjugate:\nNeue Ansätze für den gerichteten Wirkstofftransport \n  \nReferent: Prof. Dr. Christian P.  R. Hackenberger \nC.V: \nChristian P.  R. Hackenberger studierte Chemie an der Universität Freiburg und der UW Madison/Wisconson und promovierte an der RTWH Aachen. Nach einem Postdoc-Aufenthalt am Massachusetts Institute of Technology (MIT) gründete er 2005 als Emmy-Noether-Stipendiat eine eigene Forschungsgruppe an der Freien Universität Berlin. 2012 wurde er Leibniz-Humboldt-Professor für Chemische Biologie am Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie und der Humboldt-Universität zu Berlin. \nSeine Gruppe entwickelt chemische Strategien zur Funktionalisierung von Proteinen und Antikörpern mithilfe hochselektiver chemischer Reaktionen\, um proteinbasierte Therapeutika gegen Krebs\, Alzheimer und Virusinfektionen zu generieren. Er ist Mitbegründer des Münchner Unternehmens Tubulis\, das mit Technologien aus seinem Labor besser verträgliche Krebsmedikamente entwickelt. Im Jahr 2018 wurde Christian der Leonidas Zervas Award der Eurpean Peptide Society verliehen und im Jahr 2020 erhielt er als erster Empfänger den Falling Walls Breakthrough of the Year Award in den Life Sciences\, in Anerkennung seiner Beiträge zur Entwicklung von Biopharmazeutika der nächsten Generation. \nAbstract: \n Die Hackenberger Gruppe am FMP vereint Chemiker\, Biochemiker und Biophysiker\, um neue chemische und biochemische Methoden für die gezielte Modifikation von Peptiden\, Proteinen und Antikörpern zu entwickeln. Die so erhaltenen Biokonjugate werden für die Beantwortung biologischer Fragestellungen aus der Grundlagenforschung verwendet\, sie dienen gleichzeitig aber auch als neue Biopharmazeutika für pharmazeutische Anwendungen. \nIn meinem Vortrag werde ich einige ausgewählte Beispiele aus meinem Labor vorstellen\, die diesen Ansatz verdeutlichen. So gelang es uns kürzlich sowohl ein neues chemisches als auch ein enzymatisches Verfahren für die Herstellung von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (engl. Antibody-Drug-Conjugates\, ADCs) zu publizieren\, das neue für den Patienten besser verträgliche Medikamente für die Krebstherapie in Aussicht stellt und gleichzeitig zur Gründung des sehr erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Unternehmens Tubulis® (www.tubulis.com) geführt hat. Des Weiteren konnten wir ein neues Verfahren beschreiben\, dass die Zellgängigkeit von Proteinen und Antikörpern ermöglicht und damit völlig neue Ansätze für den intrazellulären Wirkstofftransport aufweist. Ebenso gelang es uns in Zusammenarbeit mit fast allen wissenschaftlichen Institutionen in Berlin neuartige strukturell definierte Inhibitoren gegen Influenza-Viren auf Protein-Basis zu beschreiben. \n  \nDatum  und Veranstaltungsort: \n10. Februar 2022 – 13:30 – 16:00. \nDas Plenum wird als Zoom-Meeting durchgeführt:\nhttps://us02web.zoom.us/j/85657830272?pwd=TTQ1c2FIOGIxZVF3cThpUi9IaElrUT09\nMeeting-ID: 856 5783 0272\nKenncode: 849186
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SUMMARY:Klassensitzung SGW
DESCRIPTION:Ort: “virtuelles” Treffen als Zoom-Sitzung:\nhttps://us02web.zoom.us/j/83260798959?pwd=aUNEN0hzY0QyaURkYzE0a0d2Unk0QT09\nMeeting-ID: 832 6079 8959\nKenncode: 935529 \nReferentin: \nAnnette Hoxtell (MLS)\nDigitales Arbeiten und psychologische Sicherheit \nAbstract: \nAufgrund der Corona-Pandemie sammeln viele Unternehmen und Arbeitnehmende Erfahrungen mit dem mobilen Arbeiten (Alipour et al.\, 2020; bitkom\, 2020; DAK Gesundheit\, 2020; Möhring et al.\, 2020; Stürz et al.\, 2020) und wollen auch in Zukunft mehrheitlich daran festhalten (bitkom\, 2020; Kunze et al.\, 2020). Besonders für Menschen\, die über längere Zeit örtlich flexibel arbeiten\, ist ein regelmäßiger zwischenmenschlicher Informationsaustausch wichtig (de Vries et al.\, 2019; Weinert et al.\, 2015). Um diesen digitalen Austausch gelingend zu gestalten\, braucht es persönliche Eigenschaften (McCrae & Costa\, 1997)\, psychologische Sicherheit im Team sowie entsprechende Werkzeuge und Formate. Psychologische Sicherheit umfasst die gemeinsame Überzeugung\, in einem Team zwischenmenschliche Risiken eingehen zu können. Sie ist ein wichtiger Prädikator für Teamleistung\, Verbundenheit und Lernen in Gruppen (Edmondson\, 2019; Frazier et al.\, 2017; Hu et al.\, 2018). Eine Online-Umfrage\, an der 662 Arbeitnehmende im Q3/2020 teilnahmen\, zeigt\, wie Arbeitnehmende während des ersten pandemiebedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 die Arbeit von zu Hause aus erlebten\, auf welche neuen Arbeits- und Kontaktformen sie dabei zurückgriffen und wie es um diese Zeit um die psychologische Sicherheit bestellt war. \nKurzes CV der Referentin: \nWissenschaftlicher Werdegang und berufliche Erfahrung\n2017 – jetzt Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre\, VICTORIA I Internationale Hochschule\, ehemals: hwtk Berlin\n2012 – 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin & Projektleiterin Mehr MINT Studentinnen\, HTW Berlin\n2011 – 2012 Social Entrepreneur\, JUMP in MINT\, Berlin\n2007 – 2011 Sustainability Advisor und PR Managerin\, STRATO AG\, Berlin \nAusbildung\n2013 – 2016 Promotion zum Dr. rer. pol.\, Universität Potsdam\n2009 Fachjournalistin\, Freie Journalistenschule\, Berlin\n2004 – 2005 M.A. Central and Eastern European Studies\, Uniwersytet Jagielloński\, Krakau\n2001 – 2004 B.A. International Business Administration\, VWA Stuttgart/Open University London\, davon: 2003 Warsaw School of Economics\n2001 – 2004 Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau\, Deutsche Lufthansa AG\, Frankfurt\, Stuttgart\, Paris\, Mailand\, Katowice \n 
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SUMMARY:Klassensitzung NWTW
DESCRIPTION:Februar-Sitzung der Klasse NWTW der Leibniz-Sozietät\nDie Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt ihre öffentliche wissenschaftliche Februar-Sitzung am 10. Februar 2022 in der Zeit von 9:30 bis 11.30 (!) Uhr in Berlin (Rathaus Mitte\, Raum 121) durch zum Thema \nDie Pflege des Menschen: Zur gesellschaftlichen Funktion der professionellen Pflege \n Vortragender: Prof. Dr. Olaf Scupin (MLS) \nAbstract: \nJede Gesellschaft bekommt die Krankenpflege\, die sie verdient! Die Pflege des Menschen ist ein Phänomen über den jede und jeder (mit)reden kann. Wer hat nicht schon einen anderen Menschen gepflegt? Auch über die professionelle Pflege haben die meisten Menschen schon einen Eindruck bekommen. Kaum ein anderer Berufszweig in der Bundesrepublik Deutschland ist in den letzten Jahren so starkem Wandel unterzogen worden\, wie der der Pflegeberufe. Welche Funktionen und Aufgaben die professionellen Pflegeberufe für eine Gesellschaft erfüllen sollen\, ist hingegen kaum bekannt. Zum einen\, weil die Berufsgruppe selbst diese zum Teil nicht ausführt und somit sicht- und spürbar wäre. Zum Zweiten\, weil die politisch gewollten Rahmenbedingungen und Strukturen im Gesundheits- und Sozialwesen noch nicht geschaffen wurden. So wird die ab 2020 gesetzlich verankerte hochschulische Pflegeausbildung das Gesundheitswesen nachhaltig verändern. Gerste schreibt dazu 2014: „In Kliniken\, in denen 60% der Krankenschwestern einen Bachelor haben und sich im Durchschnitt um 6 Patienten kümmern\, liegt die Sterblichkeit um 30% unter jener von Kliniken\, in denen die Schwestern nur in 30% einen Bachelor-Abschluss vorweisen können und im Durchschnitt eine jede von ihnen 8 Patienten versorgt.“ (Gerste\, Ronald D.: Patientensicherheit: Stationäre Mortalität und Personalschlüssel korrelieren. In: Deutsches Ärzteblatt\, Jg. 111\, Heft 26\, S. 1211-1212\, Berlin: Deutscher Ärzteverlag GmbH\, 2014). Über einen historischen Exkurs zur Entwicklung der professionellen Pflegefunktionen und –berufe\, sollen im Vortrag die aktuellen Entwicklungen in der Pflegelandschaft erläutert und diskutiert werden. \nVita: \nAusbildung zum Krankenpfleger und Fachweiterbildung zum Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege (Westfälische-Wilhelms-Universität Münster/Westf. – Prof. Dr. Dr. P. Lawin). Qualifizierung zur Leitung des Pflegedienstes. Zwischen 1995 – 2005 Direktor in 3 Kliniken. \nStudium der Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Fachhochschule Neubrandenburg (Prof. Dr. H.-J. Götze). 2003 Promotion am Institut für Wissenschaftsphilosophie und Humanontogenetik der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. K.-F. Wessel). Seit 2004 Professor am Fachbereich Gesundheit und Pflege der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) mit dem Berufungsgebiet „Pflegemanagement“. Seit 2009 Direktor am Institut für Coaching und Organisationsberatung der EAH Jena. Lehre in den Fachbereichen Betriebswirtschaft\, Sozialwesen und SciTec. Vorstandsmitglied im Landespflegerat Thüringen und der Gesellschaft für Humanontogenetik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2017 Direktor für Pflegeentwicklung am Deutschen Zentrum für Orthopädie der Waldkliniken Eisenberg. Seit 2019 Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. \n  \nDatum und Veranstaltungsort \n10. Februar 2022\, 9:30 bis 11:30 \nOrt: Rathaus Berlin-Mitte\, Raum 121 (Karl-Marx-Allee 31\, U-Bahn-Station Schillingstraße) \nBitte beachten Sie die veränderte Anfangszeit.
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SUMMARY:Jahresgeschäftssitzung
DESCRIPTION:Am 20. Januar 2022 findet in Übereinstimmung mit § 10 des Statuts die Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e. V. statt. \nIch lade Sie herzlich zur Teilnahme ein. \nOrt:                 Die Sitzung wird als ZOOM-Meeting durchgeführt: \nhttps://us02web.zoom.us/j/82740142642?pwd=bkRRbjJHckZCQW5nQkR5M254NDJJQT09\nMeeting-ID: 827 4014 2642\nKenncode: 854177\nDie beste Verbindung besteht bei Verwendung der App. Nach klicken auf den Link die App automatisch starten lassen (wenn installiert).\nTelefoneinwahl bitte in der Geschäftsstelle erfragen\, wenn gewünscht. \nBeginn:            13.00 Uhr \nTagesordnung: \n\nPrüfung der Beschlussfähigkeit und Bestätigung der Tagesordnung\nBestimmung der Protokollanten und der Kassenprüfer\nBericht des Präsidiums\nTeil 1: Wissenschaftliche und wissenschaftsorganisatorische Arbeit\nTeil 2: Finanzbericht\n\n\nBericht der Kassenprüfer\nBeschlussfassung über die Arbeit im Jahr 2021 (Entlastung des Präsidiums)\nDiskussion über den Entwurf einer neuen Satzung der Sozietät\nSonstiges\n\nProf. Dr. Gerda Haßler
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SUMMARY:Dezember-Plenarsitzung 2021 der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche Dezember-Plenarsitzung am 09.12.2021 in der Zeit von 13:30 bis 16:00 Uhr im Rathaus Berlin-Mitte\, BVV-Saal\, Karl-Marx-Allee 31\, 10178 Berlin durch. \nThema: \nDie spekulative Methode von Hegel und das Lernen von Mathematik –\nAllgemeines und Einzelnes am Beispiel des Variablen- und des Wahrscheinlichkeitsbegriffs\nVortragender: \nHans-Dieter Sill (MLS) \nOrt:      Rathaus Berlin-Mitte\, Karl-Marx-Allee 31\, 10178 Berlin\, BVV-Saal\nZeit:       13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \nAlle Teilnehmer sind aufgefordert\, im Gebäude ihre FFP-2-Maske zu tragen und Belege über ihre erfolgreiche Zweifachimpfung oder über ihre Genesung von einer Covid-19-Erkrankung (2G-Regel) vorzuweisen. \nC.V:\nHans-Dieter Sill ist Professor für Didaktik des Mathematikunterrichts an der Universität Rostock. Nach seinem 1973 abgeschlossenen Studium als Diplom-Lehrer für Mathematik und Physik promovierte er 1976 im Fach Mathematik. Nach einem Aufenthalt an der Schule arbeitete er als Assistent an der Pädagogischen Hochschule in Güstrow. Nach Abschluss einer Habilitation im Jahre 1987 auf dem Gebiet der Methodik des Mathematikunterrichts war er dort als Dozent tätig. 1993 wurde er als Hochschullehrer für Didaktik der Mathematik an die Universität Rostock berufen. Seit 2016 ist er im Ruhestand.\nEr führte theoretische und empirische Forschungen auf unterschiedlichen Gebieten der Mathematikdidaktik durch\, insbesondere zu theoretischen Grundfragen des Lernens von Mathematik\, zur Entwicklung von Curricula\, zur Durchführung von Leistungserhebungen\, zum Arbeiten mit Aufgaben\, zur Gestaltung einer nachhaltigen Lehrerfortbildung sowie zu zahlreichen Fragen der Gestaltung des Stochastikunterrichts in der Primarstufe und der Sekundarstufe I. Dabei hat er neue Gedanken zu Grundbegriffen der Stochastik wie Merkmal\, Wahrscheinlichkeit und Zufall entwickelt. Er ist Herausgeber eines Unterrichtswerkes für die Sekundarstufe I\, Autor eines Lehrbuches zur Mathematikdidaktik sowie von Lehrbüchern zur Didaktik des Stochastikunterrichts. \nAbstract:\nEines der Hauptergebnisse des Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel\, dessen Geburtstag sich 2020 zum 250. Mal gejährt hat\, ist die von ihm so bezeichnete spekulative Methode\, die er als grundlegend für alle Wissenschaften ansieht. Ein zentraler Inhalt der spekulativen Methode ist der Umgang mit „spekulativen Begriffen“. Damit bezeichnet Hegel u. a. die Einheit gegensätzlicher Begriffe und Momente. Hegels Diktum lautet: „Das Wahre ist das Ganze.“\nBezogen auf mathematische Begriffe geht es um die Einheit formaler und nichtformaler Momente. Die Mathematik als Wissenschaft ist formal ein System aus Begriffen\, Sätzen und Verfahren. Die verwendeten Begriffe werden formal durch Definition festgelegt. Die nichtformalen Momente der Begriffe sind in der Regel kein Inhalt mathematischer Fachbücher und oft auch nicht des Mathematikunterrichts in den Sekundarstufen und der mathematischen Lehre an Hochschulen. Im Sinne von Hegel wird damit keine „wahre Mathematik“ vermittelt. Dies ist aus meiner Sicht eine Hauptursache für die immer wieder auftretenden Probleme von Lernenden im Fach Mathematik.\nDie Ausbildung mathematischer Kenntnisse sollte sich im Wechselverhältnis von formalen und nichtformalen Momenten vollziehen. Dies betrifft insbesondere die Aneignung von Grundbegriffen\, was am Beispiel des Variablen- und Wahrscheinlichkeitsbegriffs erläutert werden soll.\nDer Variablenbegriff wird formal nur durch Konventionen seiner Verwendung bestimmt. Die nichtformalen Momente des Begriffs\, die teilweise sogar gegensätzlich sind\, werden im Schulunterricht selten thematisiert. Damit hängen zahlreiche Probleme im Verständnis der Algebra auch in den weiteren Bildungswegen zusammen.\nDer mathematische Begriff der Wahrscheinlichkeit wird formal durch Axiome festgelegt. Der sinnvolle Umgang mit Wahrscheinlichkeiten\, insbesondere in der beurteilenden Statistik\, ist gebunden an das Verständnis seiner nichtformalen Momente wie des Gegensatzes von „objektiven“ und „subjektiven“ Wahrscheinlichkeiten.\nEin zentraler Ansatzpunkt zur Verbesserung des Mathematikunterrichts und der mathematischen Lehre an Universitäten und Hochschulen sind für mich weitere theoretische und vor allem empirische Untersuchungen zum Lehren und Lernen von „wahrer Mathematik“ im Hegelschen Sinne\, die Gegenstand der fachdidaktischen Forschung sein sollten.\nAnaloge Überlegungen lassen sich auch für andere Fächer anstellen. \n 
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SUMMARY:Außerordentliche Geschäftssitzung
DESCRIPTION:EINLADUNG\nAußerordentliche Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin \nAm 09. Dezember 2021 findet in Übereinstimmung mit § 10 des Statuts eine Außerordentliche Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin statt. \nOrt:                 Rathaus Berlin-Mitte\, Karl-Marx-Allee 31\, 10178 Berlin\, BVV-Saal \nZeit:            13.00 bis 13:30 Uhr \nAlle Teilnehmer sind aufgefordert\, im Gebäude ihre FFP-2-Maske zu tragen und Belege über ihre erfolgreiche Zweifachimpfung oder über ihre Genesung von einer Covid-19-Erkrankung (2G-Regel) vorzuweisen.
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse NWTW der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät derWissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche Dezember-Sitzung 2021  in der Zeit 10:00 bis 12:00 Uhr durch. \nThema: \nDie Förderung der Geowissenschaften in der Leibniz´schen Gelehrtengesellschaft\n\nVortragender: Prof. Dr. Heinz Kautzleben (MLS) \nDer Veranstaltungsort: Projekt Humanontogenetik\, Humboldt Universität zu Berlin\, Mohrenstraße 40/41\, Raum 415\, 10117 Berlin \n\nAlle Teilnehmer sind aufgefordert\, im Gebäude ihre FFP-2-Maske zu tragen und Belege über ihre erfolgreiche Zweifachimpfung oder über ihre Genesung von einer Covid-19-Erkrankung (2G-Regel) vorzuweisen. \nAbstract:\n\nDer Verein „Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin“ ist die heutige Form der Leibniz’schen Gelehrtengesellschaft\, die 1700 in Berlin vom Kurfürsten Friedrich III. als „Brandenburgische Sozietät der Wissenschaften“ mit Gottfried Wilhelm Leibniz als Gründungspräsidenten gestiftet wurde. Die Leibniz’sche Gelehrtengesellschaft war von 1744 bis 1990 Träger der Akademien der Wissenschaften mit Sitz in Berlin\, deren Folge mit der „Académie Royale des Sciences et Belles Lettres“ des Preußenkönigs Friedrich II. begann und 1990 mit der Akademie der Wissenschaften der DDR endete. Die Leibniz-Sozietät ist Erbe einer bewegten\, großen Geschichte. \nEine der Kernaufgaben der Leibniz’schen Gelehrtengesellschaft war und ist zu allen Zeiten die Förderung der Geowissenschaften und der mit ihr verwandten Wissenschaftsdisziplinen\, die gemeinsam den gesellschaftlichen Auftrag „Erforschung\, Überwachung und wissenschaftliche Begleitung der Nutzung des Lebensraumes der Menschheit“ erfüllen. Seit Entwicklung und Nutzung der Weltraumtechnologie gibt es intensive Bestrebungen\, den Lebensraum der Menschheit von der Geosphäre in den erdnahen Weltraum auszudehnen. Die Leibniz’sche Gelehrtengesellschaft wurde diesen Bestrebungen noch zu Zeiten der AdW der DDR dadurch gerecht\, dass sie eine eigene Klasse „Geo- und Kosmoswissenschaften“ einrichtete. Ihre Nachfolgerin in der Leibniz-Sozietät ist der Arbeitskreis „Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften“ (GeoMUWA). \nIm internationalen Maßstab werden die Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften länderspezifisch sehr unterschiedlich gefördert. Über verschiedene wissenschaftliche Interessen und politische Gegensätze hinweg werden wesentliche Fortschritte allerdings vorwiegend dann erreicht\, wenn es zu einer die Landesgrenzen überschreitenden engen Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Technikwissenschaftlern kommt. \nVita: \nHeinz Kautzleben studierte von 1952 bis 1957 Geophysik an der Universität Leipzig\, wo er auch promovierte (1962) und sich habilitierte (1965). Seine Wissenschaftlerlaufbahn begann er 1957 in Potsdam am Geomagnetischen Institut der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DAW). 1968 wechselte er zum Geodätischen Institut der DAW. 1969 ernannte ihn die DAW zum Professor für Geophysik. Er gehörte zu den Mitbegründern des Zentralinstitutes für Physik der Erde (ZIPE) und des Forschungsbereiches\, der ab 1974 „Geo- und Kosmoswissenschaften“ hieß. 1973 wurde er zum Direktor des ZIPE berufen\, 1989 zum Direktor des Institutes für Kosmosforschung. Von 1984 bis 1990 diente er zusätzlich als Leiter des Forschungsbereiches. In der internationalen Zusammenarbeit auf seinem Wissenschaftsgebiet war er sowohl im Rahmen der ehemals sozialistischen Länder aktiv wie auch weltweit. Seine bevorzugten Forschungsgebiete waren Mathematische Geophysik\, Geomagnetismus\, Physikalische Geodäsie\, Geodynamik. Seit der Auflösung der AdW der DDR betätigt er sich als Privatgelehrter. Das Plenum der AdW der DDR wählte ihn 1979 zum Korrespondierenden Mitglied\, 1987 zum Ordentlichen Mitglied. 1993 gehörte er zu den Mitbegründern der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften. Er hat 2001 deren Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften initiiert und war bis 2018 dessen Sprecher.
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse SGW der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche Dezember-Sitzung am 09. Dezember 2021 in der Zeit von 9:00 (!) bis 11:00 Uhr online in Zoom durch. (Zugangsdaten hier) \nReferent:         Norman Paech \nTitel:               Der Ausnahmezustand als Normalzustand – Kritische Anmerkungen zur  Corona-Politik \nAbstract: \nOhne den gefährlichen Charakter der Pandemie in Frage zu stellen\, wird sich der Vortrag mit demokratie- sowie rechtsstaatlichen Aspekten der offiziellen Pandemiepolitik auseinandersetzen. Im Wandel von der Lockdown- zur Impfpflicht-Variante der staatlichen Politik hat sich das Arsenal politischer und rechtlicher Maßnahmen zwar geändert\, aber die Basis aller Maßnahmen\, die Angst und Ausgrenzung\, ist als Grundstruktur der Politik bestehen geblieben. Darüber hinaus bestehen Zweifel an der Dominanz medizinischer gegenüber sozialen und kulturellen Kriterien der Entscheidungsfindung. \nKurzvita: \nProfessor i.R. für öffentliches Recht (Verfassungs- und Völkerrecht) an der Universität Hamburg. Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von IALANA\, IPPNW\, Attac und Deutsch-Polnische Gesellschaft. Außenpolitischer Sprecher der Partei DIE LINKE im Deutschen Bundestag 2005 – 2009. Jüngste Veröffentlichungen: „Menschenrechte“\, Köln 2019\, gemeinsam mit Karsten Nowrot\, „Krieg und Frieden im Völkerrecht“\, Köln 2019. www.norman-paech.de.
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SUMMARY:Cyberscience – Wissenschaftsforschung und Informatik. Digitale Medien und die Zukunft der Kultur wissenschaftlicher Tätigkeit
DESCRIPTION:Tagung des Arbeitskreises „Emergente Systeme / Informatik und Gesellschaft“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften in Kooperation mit der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung \nCyberscience –\nWissenschaftsforschung und Informatik.\nDigitale Medien und die Zukunft der Kultur wissenschaftlicher Tätigkeit \nFreitag\, 26. November 2021\n10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr \nLink zum Tagungsmaterial \nZugangsdaten: \nhttps://us02web.zoom.us/j/81825321287?pwd=TjhXbUpUMzJSQ3c4UzVvMGZjNDExQT09 \nMeeting-ID: 818 2532 1287 \nKenncode: 951254 \n  \nSchnelleinwahl mobil \n+496938079884\,\,81825321287#\,\,\,\,*951254# Deutschland \n+496950500951\,\,81825321287#\,\,\,\,*951254# Deutschland
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SUMMARY:Tagung des Arbeitskreises „Emergente Systeme / Informatik und Gesellschaft“
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Emergente Systeme / Informatik und Gesellschaft“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt in Kooperation mit der Gesellschaft für Wissenschaftsforschung am \nFreitag\, 26. November 2021\, \nin der Zeit \nvon 10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr \ndie Tagung: \nCyberscience – Wissenschaftsforschung und Informatik. Digitale Medien und die Zukunft der Kultur wissenschaftlicher Tätigkeit\nonline via Zoom durch. \nHIER finden Sie weitere Informationen zum Anliegen\, zum Programm sowie die Abstracts zu den Vorträgen und die CV der Beteiligten.\n\nDen Zoom-Link finden Sie hier.\n\nTelefoneinwahl z.B. via +496938079884:\nMeeting-ID: 818 2532 1287\nKenncode: 951254\nSchnelleinwahl:\n+496938079884\,\,81825321287#\,\,\,\,*951254# Deutschland\n+496950500951\,\,81825321287#\,\,\,\,*951254# Deutschland\n\n\nDiese Tagung wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung / Gesellschaftsanalyse und politische Bildung Berlin finanziell gefördert.
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SUMMARY:Leibniz-Tag 2021
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihren traditionellen öffentlichen Leibniz-Tag in diesem Jahr in etwas abweichender Form am 25. November 2021 in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr in Berlin durch. \nWeitere Details sowie den konkrete Veranstaltungsort entnehmen Sie bitte diesem Flyer. \nLebenslauf von Prof. Dr. phil. Dr. jur. Hansjürgen Garstka \nAbstract des Festvortrags
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SUMMARY:AK Europa: erste Sitzung (offene Debatte)
DESCRIPTION:Ausgangspunkt für die Gründung eines multidisziplinär ausgerichteten Arbeitskreises „Europa – Selbstverständnisse und Perspektivenvielfalt“ im Juli  2021 stellt die neue Bedeutung dar\, die die Denktradition um die Sprachfigur „Europa“ als Begriff\, Metapher\, Projekt unter den Bedingungen heutiger Globalisierungsprozesse nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus gewinnt. Solche Bedingungen sind auch Ausdruck eines gewandelten Verhältnisses zwischen West-\, Mittel- und Osteuropa sowie von Gesamteuropa zur übrigen Welt. Einen ersten Arbeitsschwerpunkt bildet deshalb die Geschichte der verschiedenen Europa-Vorstellungen. Herauszuarbeiten sind die unterschiedlichen disziplinären Annäherungen an die Erfindungsgeschichte des Phänomens „Europa“\, die von den antiken und neuzeitlichen Gegensatzfeldern von Okzident und Orient bis in die modernen Konflikte zwischen Westen und Osten sowie zwischen Norden und Süden reicht. \nEinen zweiten Arbeitsschwerpunkt stellt die historisch entstandene Perspektivenvielfalt dar\, die mit der Europäisierung von Kontinent- und Weltgeschichte durch die Ideologen einer kapitalistischen Moderne Westeuropas begann und in postkoloniale Forderungen nichteuropäischer DenkerInnen nach „Provinzialisierung“ (Dispesh Chakrabarty) Europas mündet. Dabei geht es sowohl um eine ausgewogene\, wissenschaftlich begründete Betrachtung des Beitrags Europas zur Weltkultur als auch um eine sachgerechte\, konsequente Kritik des Europazentrismus. Gleichzeitig ist „Europa“ seit  der Aufklärung auch als Ort einer kritischen Denktradition der Selbstermächtigung zu untersuchen\, die auf jene universal gültige Motivation zielte\, dass menschliches Handeln die Welt grundlegend verändern kann. \nEin dritter Arbeitsschwerpunkt widmet sich dem gegenläufigen Wirken der Vorstellungen von West-Mittel- und Osteuropa. Sie erklären sich zum einen aus Ganzheitskonzepten des Nationalen und Universalen. Zum anderen sind sie als regional oder lokal begründete und in der tatsächlichen kleinräumigen Verfasstheit Gesamteuropas wurzelnde Gegenvisionen zu erschließen\, mit denen westliche Nachahmungsmodelle durch die Verteidigung partikularer nationaler Souveränitäten abgewehrt oder umgebildet wurden und werden. \nDa die ökonomische\, politische und kulturelle Topographie um „Europa“ nicht eindeutig einer einzigen Wissenschaft zuzuordnen ist\, laden wir alle Interessierten in- und außerhalb der Leibniz-Sozietät herzlich zu einer offenen Debatte über die jeweils unterschiedliche\, methodische und begriffsgeschichtliche Herangehensweise der einzelnen Disziplinen an die Thematik des Arbeitskreises ein. \nDie Veranstaltung findet online statt\nDie Internetadresse lautet: https://meet.jit.si/StiftungLS.  \nWenn Ihr diese Adresse kopiert und über einen Internetbrowser eingebt\, erhaltet  Ihr unmittelbaren Zugang zu diesem digitalen Konferenzraum. Ihr seht Euch dann schon auf Euerm Bildschirm. Für die Sitzung schalten sich dann alle hinzu. Als technische Voraussetzung  müsst Ihr über einen Computer/Laptop mit Mikrofon und Kamera verfügen; es genügt auch ein entsprechendes Tablet oder ein Smartphone. (Hinweise zum zu nutzenden „Konferenzraum“ findet Ihr unter >> https://www.appsdirectory.de/herunterladen/jitsi-meet/ <<. \nProf. Dr. Monika Walter\nProf. Dr. Dieter Segert\nProf. Dr. Dorothee Röseberg\nProf. Dr. Wolfgang Küttler\nProf. Dr. Andrea Komlosy\nProf. Dr. Angela Richter
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SUMMARY:AK Gesellschaftsanalyse: Streitfall Ostdeutschland
DESCRIPTION:„Streitfall Ostdeutschland – Grenzen einer Transformationserzählung“ \nWorkshop des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften \nIn Kooperation mit der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung und dem Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und nachhaltiger Konsum der TU Berlin \nZeit: Freitag\, 12. November 2021 von 13.00 bis 17.30 Uhr \nOrt: TU Berlin\, Straße des 17. Juni\, Hauptgebäude\, 2.OG\, Raum H2036 \nIm Anschluss an die jüngst erschienene Publikation „Streitfall Ostdeutschland – Grenzen einer Transformationserzählung“ (trafo Wissenschaftsverlag\, Berlin 2021) soll der Workshop Gelegenheit bieten\, den offenen und kritischen Dialog zu suchen zwischen den verschiedenen Disziplinen und unterschiedlichen Generationen\, die sich mit den Umbrüchen oder auch Transformationen in Ostdeutschland auseinandersetzen. Einschlägige Publikationen dazu werfen seit wenigen Jahren eine Reihe von neuen Fragen auf\, bringen neue Perspektiven und Interpretationen ins Spiel; auszumachen ist eine Verschiebung der Diskurse. Während einerseits eine Transformationsmetaphorik zunehmend alle gesellschaftlichen Bereiche kontaminiert\, zeichnen sich sehr offene und ernsthafte Debatten ab\, mit denen bisherige Analysen und mögliche wissenschaftliche Konsequenzen auf den Prüfstand gestellt werden. Unterhalb einer Allerweltsmetaphorik „geht es um was“. Angesichts drängender Zukunftsfragen wird zum Teil in überzeugender Weise wissenschaftliche Verantwortung angemahnt\, die zur Beantwortung solcher Fragen ausdrücklich auch Geschichte und Vorgeschichte der bisherigen postsozialistischen Transformation in den Blick nehmen will. Denn hier dominierende Einseitigkeiten und Auslassungen ignorieren solche Zukunftsfragen wie sie hinreichende Antworten blockieren. Darum soll offen und konstruktiv in zwei thematischen Schwerpunkten gestritten werden \nEin erster Schwerpunkt widmet sich den Auslassungen\, den Einseitigkeiten und Fehlinterpretationen vor allem der ostdeutschen Transformations- und Übergangsgeschichte. Interpretationen sind zu hinterfragen\, analytische Leerstellen aufzudecken. Es geht um die Gründe wie die Konsequenzen leitender Interpretationen. \nEin zweiter Schwerpunkt wird konzeptionelle Ansätze\, Erfahrungen und Praktiken aus der postsozialistischen Übergangsgesellschaft (wie auch deren Vorgeschichte) nach ihrer Gestaltungsrelevanz für Zukunftsherausforderungen in verschiedenen Feldern befragen. \nxxx \nEs gelten die 3-G-Regeln. Die begrenzte Platzkapazität macht eine Anmeldung erforderlich. (Tel.: 0171 2788496 / Mail: Thomas.Micha@t-online.de).  \nEine Versorgung mit Speisen und Getränken ist nicht vorgesehen. \nAblauf und thematische Inputs \n  \n13.00 bis 13.20 \nDer Fall – Streit und Dialog: Eine Einführung (Michael Thomas) \n  \n13.20 bis 15.10: Erster thematischer Schwerpunkt  \nEinsteuerung und Moderation (Ulrich Busch): \nThematische Inputs (ca. 12 Minuten jeweils) \n„Wandel der Diskurse über 30 Jahre – Inhalte und Kohorten” (Thomas Ahbe) \n„Zeitgeschichtliche Verantwortung – Wandel der Transformation” (Clemens Villinger) \n„Transformation und Kommission – kritische Einblicke” (Judith Enders) \n„Strategien erinnerungskultureller Marginalisierung und Tabuisierung“ (Yana Milev) \nDiskussion  \nPAUSE \n  \n15.40 bis 17.30: Zweiter thematischer Schwerpunkt \nEinsteuerung und Moderation (Dieter Segert) \nThematische Inputs (ca. 12 Minuten jeweils) \n„‚Gelenkte Marktwirtschaft‘ – Erfahrungen aus dem Realsozialismus und China“ (Rainer Land) \n„Postwachstum und sozialistische Mangelwirtschaft – eine konzept. Debatte“ (Gerrit v. Jorck) \n„Postwachstum – vernachlässigte Erfahrungen und Praktiken Ost“ (Lilian Pungas) \n„Anregungen für Zukunftsgestaltung – ex oriente lux?“ (Ulrich Brand) \nDiskussion   \n 
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SUMMARY:Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche Plenarsitzung am 11. November 2021 in der Zeit von 13:30 bis 16:00 Uhr online durch zum Thema \nFuzzy Logic – neue methodische und sachliche Ansätze für die Analyse von Musik und anderen Künsten\nVortragender:   Prof. Dr. Hanns-Werner Heister (MLS) \n  \nAbstract: \n\nUm 1965 entwickelte Lotfi A. Zadeh die Fuzzy Logic im Kontext der Elektrotechnik als „Fuzzy-Set-Theorie“\, als Theorie der unscharfen Mengen. Neben Mengenlehre gingen vor allem Modallogik und mehrwertige Logiken\, Wahrscheinlichkeitstheorie und Informatik in das Konzept ein. Zadeh hatte von vorneherein eine interdisziplinäre Orientierung und sah Anwendungsmöglichkeiten nicht zuletzt in Kultur- und Geisteswissenschaften sowie Kunst. \n\n\nFuzzy Logic ist eine Logik des Nicht-Identität. Die zentrale Kategorie ist ‚Unschärfe‘. Sie wird gemäß einem ingenieursmäßigen Denken\, das Affinitäten zur Kunstproduktion hat\, real und materiell als unvermeidbar hingenommen\, ist aber methodisch-wissenschaftlich eingrenzbar und kann infinitesimal in Richtung Schärfe transformiert werden. Kunstspezifisch gibt es vier Hauptprinzipien (mit fünf Phänotypen) der Fuzzy Logic: Ähnlichkeit\, Schärfung 1. als Filterung und Schärfung 2. als Kristallisation\, Verwischung\, Variation. Ein neues\, kunstadäquates Konzept ist die Dialektik zwischen Schärfung und – bewusster – „Unschärfe“ durch die Verwischung. \n\n\nDiese Prinzipien und ihre oft enkaptischen Verflechtungen machen sich in allen Phasen des Kunstprozesses zwischen Einfall und Wirkung geltend. In allen Musikarten\, Klassik\, Jazz\, Pop\, Folklore durchläuft das ‚Werk‘ als dinghaft und zugleich prozesshaft drei Hauptphasen Produktion\, Reproduktion und Rezeption. Sie lassen sich differenzieren in dreizehn ‚Existenzformen‘ des Kunstwerks\, d.h. Verwandlungen des musikalischen Kunstwerks im Musikprozess. Das Werk erweist sich als ‚prozessierende Identität‘. \n\n\nDas gilt mutatis mutandis für alle Kunstwerke. Ich dekliniere sie hier im wesentlichen nur am Beispiel Musik durch. \n\nIch entwickle einige Aspekte der dialektischen Erscheinungen im Rahmen der Fuzzy Logic auch in historischer Dimension\, einschließlich der potentiellen Postulierung eines ‚Musical Turns‘ in den Wissenschaften und Überlegungen zu einer ‘Philosophie der Fuzzy Logic’. Das produktionsorientierte Denken der Fuzzy Logic kann sollte zu neuen Sichtweisen auf die Musik führen – und ebenso auf andere Künste. \nVita: \n\nHanns-Werner Heister\, *1946 in Plochingen am Neckar\, Prof. Dr. phil. habil. i.R.\, verheiratet\, fünf Kinder\, studierte Musikwissenschaft\, Germanistik und Indogermanistik/Linguistik in Tübingen\, Frankfurt a. M. und Berlin (Technische Universität)\, 1977 Promotion (bei Carl Dahlhaus)\, 1993 Habilitation an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. 1971-1992 freiberufliche Tätigkeit bei verschiedenen bundesdeutschen Rundfunkanstalten\, Zeitungen und Zeitschriften. 1992-1998 Professor für Musikkommunikation und Musikgeschichte an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ Dresden\, 1998-2011 Professor für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. \n\n\nForschungsschwerpunkte und Veröffentlichungen zu: Methodologie der Musikwissenschaft; Ästhetik\, Soziologie\, Anthropologie und Geschichte der Musik; politische\, populäre und Neue Musik\, Musik im Nazismus\, im Widerstand und im Exil; Musiktheaterästhetik und -geschichte; Medien und Institutionen der Musikkultur; Musik und: Bildende Kunst\, Literatur\, Tanzkunst\, Film\, Fernsehen\, Psychoanalyse\, Mathematik\, Kybernetik\, Fuzzy Logic\, Spiel\, Gartenkunst; Stadt- und Gartenkultur. \n\n\nUnter Anderem: Das Konzert. Theorie einer Kulturform (1983)\, Jazz (1983); Vom allgemeingültigen Neuen. Analysen engagierter Musik (2006); Hintergrund Klangkunst. Ein Beitrag zur akustischen Ökologie (2010); Music and Fuzzy Logic. The Dialectics of Ideas and Realizations in the Artwork Process (Studies in Fuzziness and Soft Computing\, ed. J. Kaprzyk\, Vol. 406) (2021); In Vorbereitung: Musik und Fuzzy Logic. Die Dialektik von Idee und Realisierung im Werkprozess\, erscheint Ende 2021; Tasten\, Telegraphie\, Telephonie. Musikalische Modelle und technisch-industrielle Medien\, erscheint 2022; Autowrack\, Pädagogik und Psalterium. Ungewöhnliche Musikinstrumente im Werk Hans Werner Henzes\, erscheint 2022. \n\n\nWeiteres unter www.Hanns-Werner-Heister.de. \n\n 
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse SGW der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihe öffentliche wissenschaftliche November-Sitzung am 11. November 2021 in der Zeit von 10.00  bis 12:00 Uhr online durch zum Thema \nGesellschaftskritik im Spiegel des Theaters der Aufklärung (Frankreich und Spanien)\nVortragender: Dr. phil. habil. Peter Jehle (MLS) \n  \nAbstract: \n“Sie sitzen schon\, mit hohen Augenbrauen\, / Gelassen da und möchten gern erstaunen“\, heißt es im Faust. Doch die Wirklichkeit ist anders. Im Parterre gibt es keine Sitzplätze\, die den Blick der Zuschauer zwangsläufig auf die Bühne ausrichten würden; ausschließlich männliche Zuschauer kommentieren lautstark das Geschehen und drehen der Bühne nicht selten den Rücken zu\, weil hinten im Saal oder oben auf den Rängen gerade das interessantere Schauspiel stattfindet. Im 18. Jahrhundert sind wir noch weit entfernt von den Momenten vollkommener Illusion\, die sich Stendhal gewünscht hat. Und doch wird gerade das Theater zu einem der Orte\, an denen die Produktion eines neuen gesellschaftlichen Subjekts betrieben wird – eines zivilen Helden\, der den adligen Müßiggänger wie den soldatischen Typus in den Schatten stellt. Der zivile Held bezieht sein Selbstverständnis aus nützlicher Tätigkeit – nützlich für die vielen\, die von ihrer Arbeitskraft leben müssen. Wie Diderots Enzyklopädie den nützlichen Wissenschaften ein Forum geboten hat\, so das Theater dem zivilen Helden\, der eine neue Lebensweise vorführt. Zum Bahnbrecher der modernen Welt\, wie Gramsci sagt\, wird nicht derjenige\, der sich vor allem mit den Beziehungen zwischen Höflingen beschäftigt\, sondern derjenige\, der “Ratschläge zur Erbauung des Typus des Bürgers in der Zivilgesellschaft” gibt. \n  \nCurriculum vitae: \ngeb. am 03.11.1954 in Ravensburg (Baden-Württemberg) \n1974 Abitur \n1974/75 Ziviler Ersatzdienst \n1975 Beginn eines Lehramtsstudiums (Deutsch/Französisch) in Heidelberg \n1976 Wechsel nach West-Berlin \n1982 Erstes Staatsexamen \n1983-85 Referendariat am Französischen Gymnasium\, Berlin \n1985/86 Fremdsprachenassistent in Cambrai/Frankreich \n1987-89 Koordinator der Übersetzung des Kritischen Wörterbuchs des Marxismus \n1994 Dissertation an der FU Berlin zum Thema Werner Krauss und die Romanistik im deutschen Faschismus (Gutachter: Manfred Naumann und Jürgen Trabant) \n1994-2010 Berliner Schuldienst \nSeit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitherausgeber des Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus \n2015 Habilitation für das Fach Romanische Philologie an der Universität Potsdam zum Thema Theaterverhältnisse und kulturelle Hegemonie in der französischen und spanischen Aufklärung (Gutachter: Helmut Peitsch\, Wolfgang Asholt) \nWissenschaftliche Tätigkeiten \nSeit 1981 Mitglied im Projekt Ideologie-Theorie an der FU Berlin unter Leitung von W.F.Haug \nSeit 1987 Redakteur der Zeitschrift „Das Argument“ \nRedakteur und Koordinator des „Kritischen Wörterbuchs des Marxismus“ (1987-1989) \nMitübersetzer und ab Bd. 7 Mithrsg. von Gramscis Gefängnisheften (1991-2002) \nMithrsg. der Zeitschrift „Das Argument“ (seit Heft 263/2005) \nRedakteur des „Historisch-Kritischen Wörterbuchs des Marxismus“ (seit Band 5\, 2001) \nMithrsg. des HKWM seit Band 7/I (2008) \nPrivatdozent für das Fach Romanische Philologie an der Universität Potsdam (2015) \n  \n 
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse NWTW der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche November-Sitzung am 11. November 2021  in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr in Berlin durch zum Thema \nKlimawandel\, Ressourcen und Energieversorgung der Zukunft – Gründe für eine schnellstmögliche Energiewende (ökologisch\, sozial\, ökonomisch)\nOrt: Projekt Humanontogenetik\, Humboldt Universität zu Berlin\, Raum 415\, Mohrenstraße 40/41\, 10117 Berlin \nVortragender: Prof. Dr. Wolfgang Methling (MLS) \nAbstract: \nObwohl inzwischen keine wissenschaftlich begründeten Zweifel an der hauptsächlich anthropogen verursachten Erwärmung der Erdatmosphäre und dem daraus resultierenden globalen Klimawandel auf der Erde bestehen\, werden häufig die Dimension und Geschwindigkeit dieser Prozesse unterschätzt. Die Analysen\, Berichte und Projektionen des Weltklimarates (IPPC) belegen\, dass die Erderwärmung rasant voranschreitet und die bisher auf internationalen Kongressen politisch beschlossenen Ziele der Begrenzung der Erwärmung um 2 ° C (Tokyo) bzw. 1\,5 ° C (Paris) bis 2100 nur noch erreicht werden können\, wenn die Emission von Treibhausgasen radikal reduziert wird. Dabei spielt das bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern (Kohle\, Erdöl\, Gas) entstehende CO2 die Hauptrolle als Treiber der Erderwärmung. Die Konzentration von CO2 ist von ca. 280 ppm inzwischen auf ca. 410 ppm angestiegen. Selbst bei einer Reduzierung der Emissionen wird der Klimawandel nicht aufgehalten\, sondern nur verlangsamt. Hinzu kommt\, dass die Reichweite der Ressourcen auf wenige Jahrhunderte begrenzt ist und bei ihrer Förderung und Verbrennung erhebliche weitere Belastungen der Umwelt (Luft\, Boden\, Wasser\, Landschaft) entstehen. Deshalb ist ein schnellstmöglicher Ausstieg aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern für die Erzeugung von Strom\, Wärme und Mobilität und die vollständige Umstellung auf die Nutzung der Energie der Sonne (Wind\, Solarthermie\, Photovoltaik\, Biomasse\, Wasserkraft\, Meeresenergie\, Erdwärme u.a.) unabdingbar. Die Kraft der Sonne ist nach irdischen Maßstäben (fast) unerschöpflich. Sie zu nutzen\, ist ein Gebot der ökologischen\, ökonomischen und sozialen Vernunft und Verantwortung\, kein ideologisch begründeter Irrweg. \nVita: \nWolfgang Methling\, 1947 in Kavelstorf\, Krs. Rostock\, geboren\, studierte von 1966 bis 1971 Veterinärmedizin an der Universität Leipzig (Abschluss Dipl.-Vet. med.). Von 1971 bis 1985 war er als wiss. Assistent und Oberassistent im Wissenschaftsbereich Tierhygiene und Strahlenbiologie der Sektion Tierproduktion und Veterinärmedizin der Universität Leipzig tätig. Die Promotion A (Dr. med. vet.) schloss er 1978 mit einer Dissertation zur Wirkung des sichtbaren Lichtes auf die Infektionsabwehr von Kälbern ab. 1982 erwarb er die Qualifikation als Fachtierarzt für Tierhygiene. Seine Dissertation zur Promotion B (Dr. sc. med. vet.) befasste sich 1984 mit der Keimflora in Schweineställen. 1985 wurde er als Dozent für Tierhygiene an die Sektion Tierproduktion der Universität Rostock berufen. 1989 wurde ihm der Titel Veterinärrat (VR) verliehen. \nVon 1978 bis 1990 arbeitete Wolfgang Methling in forschungskoordinierenden Gremien der Akademie für Landwirtschaftswissenschaften der DDR mit. 1992 erfolgte die Berufung als Professor für Tiergesundheitslehre an der Universität Rostock. Von 1996 bis 1998 war er Sprecher des Fachbereiches Agrarökologie der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock. Seine wichtigsten Arbeitsgebiete in Lehre und Forschung waren über viele Jahre Umweltgerechte Tierhaltung\, Ökologischer Landbau\, Umwelthygiene\, Tierhygiene\, Tierseuchen- und Tiergesundheitslehre\, Tierschutz\, Ökotoxikologie und Biotechnologie. Die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sind in mehr als 100 Publikationen nachzulesen. \nVon 1998 bis 2006 war Wolfgang Methling Umweltminister (2002 bis 2006 Stellv. Ministerpräsident) in der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2012 ist er Vorsitzender des Fördervereins und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Akademie für nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern\, seit 2013 Mitglied des Wiss. Beirates des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e. V.\, seit 2014 Mitglied im Vorstand von Eurosolar Deutschland. 2020/21 war er Mitglied des Zukunftsrates der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern\, der ein Programm für die nachhaltige Entwicklung des Landes entwickelt hat.
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SUMMARY:Biesdorfer Medizinische Gespräche: Vortrag von Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig zum Thema "Medikamentöse Therapie von COVID-19 und Impfstoffe gegen SARS-CoV-2: Erwartungen\, aktuelle Ergebnisse und Unsicherheiten"
DESCRIPTION:Im Rahmen der Biesdorfer Medizinischen Gespräche – einer Kooperationsveranstaltung zwischen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin\, der Berliner Medizinischen Gesellschaft\, der Campus Berlin Buch GmbH und dem Schloss Biesdorf –  findet am 29. Oktober 2021\, 18.00 Uhr – 20.00 Uhr\, im Heino-Schmieden-Saal des Schlosses Biesdorf (Alt-Biesdorf 55\, 12683 Berlin) ein Vortrag von Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig\, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft\, zum Thema Medikamentöse Therapie von COVID-19 und Impfstoffe gegen SARS-CoV-2: Erwartungen\, aktuelle Ergebnisse und Unsicherheiten statt. \nNähere Informationen finden Sie im Flyer.
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SUMMARY:Workshop “zur Einstimmung auf die Generalversammlung der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik\, Juli 2023 in Berlin” am 29.10.2021
DESCRIPTION:Der Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees für Geodäsie und Geophysik (NKGG) MLS Jürgen Müller kündigt in Absprache mit dem Sprecher des Arbeitskreises Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften der Leibniz-Sozietät MLS Dietrich Spänkuch an\, dass das Nationalkomitee \nam 29. Oktober 2021\,  13:00 – 16:00 Uhr  einen \nWorkshop “Zur Einstimmung auf die Generalversammlung der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik (IUGG)\, Juli 2023 in Berlin” \nveranstalten wird. Der Workshop wird als Online-Videokonferenz via Zoom durchgeführt. Gastgeber wird das Deutsche GeoForschungsZentrum Potsdam sein. \nDie IUGG wurde 1919 in Brüssel gegründet. Ihre Generalversammlungen finden alle vier Jahre statt; sie sind bedeutende wissenschaftliche Veranstaltungen mit Hunderten von großen und kleinen Tagungen und Zusammenkünften und es werden bis zu 5000 Teilnehmer erwartet. Die letzte Generalversammlung der IUGG in Deutschland fand 1983 in Hamburg statt und in 2023 wird sie erstmals in der deutschen Hauptstadt durchgeführt. \nSachkundige Interessenten sind zum Workshop herzlich willkommen. Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten. \nDas detaillierte Programm mit den Zugangsdaten zum Online Workshop finden Sie hier.
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SUMMARY:Oktober-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche Oktober-Plenarsitzung am 14. Oktober 2021 in der Zeit von 13:30 bis 16:30 Uhr in Berlin durch in der Form einer \nPodiumsdiskussion zum Thema „Pandemie: Wissenschaft – Politik – Medien“.\nTeilnehmer:            Detlev H. Krüger (MLS)\, Heinrich Niemann\, Michael Haller (MLS) \nModeration:            Lutz-Günther Fleischer (MLS) \nEine Webübertragung findet nicht statt. Nähere Informationen finden Sie hier. \nVeranstaltungsort: \nRathaus Mitte\, „Robert-Havemann-Saal“ \n(BVV-Saal\, 1. Etage) \nKarl-Marx-Allee 31\, 10178 Berlin Mitte \n(U 5-Bahnhof Schillingstraße)
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SUMMARY:Oktober-Sitzung der Klasse NWTW der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt ihre öffentliche\, wissenschaftliche Oktober Sitzung 2021 durch zum Thema \nPast-present-future: Everlasting challenges of geodesy\nVortragender: Markku Poutanen (MLS) \nDie Veranstaltung wird als Zoom-Videokonferenz durchgeführt. \nZugangsdaten für die Sitzung: \nhttps://us02web.zoom.us/j/88690133793?pwd=N2JpcmJjcHN5RHNleGRZbmg3dnQrUT09 \nMeeting-ID: 886 9013 3793 \nKenncode: 947141 \nAbstract: \nEfforts to measure the precise size and shape of the Earth date back to ancient times but before the space age\, there was no means to do such measurements accurately on a global level. Sun\, Moon\, planets\, and stars have been used since ancient times for mapping and navigation but the accuracy remained quite modest. Oceans formed an insurmountable barrier. \nFor centuries\, terrestrial techniques and instruments were developed. Triangulation and theodolite meant a revolutionary leap for mapping and surveying purposes since the 17th century. The beginning of the space age with the first Sputnik in 1957 meant another revolution in geodesy. The first time it became possible to measure the Earth as a single geodetic object over oceans and inhabited deserts. Over the decade\, our measurement accuracy and understanding of the planet Earth increased a hundredfold\, and during the next decades\, the speed continued. \nGlobal reference frames and space-born measurements became more and more accurate\, allowing many new global research topics like plate tectonics\, or measuring the climate change-induced sea-level rise and melting of glaciers. At the same time\, the technological development created new applications\, foremost the Global Navigation Satellite System\, GPS. The rapid development of satellite positioning applications has made possible the widespread use of geospatial data. \nThe accuracy of space geodetic measurements today is amazing. Technical development brings us new instruments and new methods to push the limits further and further. Global observations are coordinated and collected by the services of the International Association of Geodesy (IAG). On the political level\, new efforts under the United Nations Subcommittee on Geodesy give us hope to maintain a stable global geodetic network and to help developing countries improve their geodetic infrastructure. \nIn this presentation the speaker describes the everlasting race of needs and technical possibilities\, leading to technological development which sets new demands for geodetic information. Modern society is fully dependent on data and observations made with space geodetic techniques\, albeit only a few people may recognize it. Visibility is one of the major challenges of geodesy. \nKurzvita: \nProfessor\, PhD Markku Poutanen is the Secretary General of the International Association of Geodesy (IAG) since 2019. He has been Director of the Department of Geodesy and Geodynamics\, Finnish Geospatial Research Institute (FGI)\, National Land Survey of Finland 2001-2019. He has been working in the FGI since 1985 on satellite geodesy and positioning\, reference frames and geodetic metrology. He has an Associate professorship in two universities. \nMarkku Poutanen is the Chairman of the Nordic Geodetic Commission. He has been the president of EUREF\, IAG subcommission of the European Reference Frames. He was chairing the United Nations Committee of Experts on Global Geospatial Information Management in Europe (UN-GGIM: Europe)\, the working group of Geodetic reference frame in Europe (GRF: Europe) and he is a member of the United Nations Subcommittee on Geodesy. \nHe has been the President of the European Geosciences Union (EGU) Geodesy Division\, president of the International Association of Geodesy (IAG) sub-commission 3.2 Crustal Deformations and is a member of several National Committees related to ISC (International Science Council)\, and he has been chairing the National Committee of IUGG (International Union of Geodesy and Geophysics) and National Committee on Arctic and Antarctic Research. \nMarkku Poutanen has more than 250 scientific and popular articles and he is author\, co-author and editor of university-level text books and popular books on astronomy and geodesy. Asteroid 3760 Poutanen is named after him. He is a full member of the Finnish Academy of Science and Letters and a corresponding member of the German Geodetic Commission.
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SUMMARY:Oktober-Sitzung der Klasse SGW der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre öffentliche wissenschaftliche Oktober-Sitzung in Berlin in der Zeit von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr durch zum Thema \nRubén Dario und Mário de Andrade – Überlegungen zu Ästhetik und Identität in den lateinamerikanischen Modernismen\n\nVortragender:  Dr. Hans Fernández (MLS) \nAbstract: \nDie lateinamerikanischen Modernismen stellen zentrale Momente der Literatur- und Kultur­geschichte des Kontinents dar. Während die Veröffentlichung des Gedicht- und Erzählbandes Azul… [Himmelblau…] des nikaraguanischen Autors Rubén Darío im Jahr 1888 in Valparaíso als Ausgangspunkt des hispanoamerikanischen Modernismus gilt\, bilden die Veranstaltung „Woche der Moderne Kunst“ (Sao Paulo\, 1922) und insbesondere die Publikation des Romans Macunaíma\, der Held ohne jeden Charakter von Mário de Andrade im Jahr 1928 Meilensteine des brasilianischen Modernismus. \nIm vorliegenden Vortrag werden die ästhetischen Konfigurationen beider Modernismen und deren Beziehung zur Thematik der Identität reflektiert. \nKurzvita: \nHans Fernández ist Romanist und Literaturwissenschaftler. Er habilitierte sich 2021 an der Karl-Franzens-Universität Graz und erhielt die Lehrbefugnis für das Fach Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft. Er hat an der Humboldt Universität zu Berlin in Romanistischer Literatur­wissenschaft promoviert\, an der Universidad de Concepción in Chile Hispanistik und Erziehungswissenschaften studiert und aktuell ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig. \nSeine Publikationen liegen im Bereich der Aufklärung\, literarischen Beziehungen zwischen Iberoamerika und Europa\, Literatur der Zeugenschaft in Lateinamerika und Philologie der bayrischen Kapuziner. \n  \nWeitere Details wie der konkrete Veranstaltungsort werden in Kürze bekannt gegeben.
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SUMMARY:September-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die öffentliche wissenschaftliche Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin wird am 09.September 2021 von 13:30 bis 16:00 Uhr in Berlin durchgeführt zum Thema \nWas ist neu an der neuen Textausgabe „Das Kapital\, Band 1“ von Karl Marx?\nVortragender: Thomas Kuczynski (Berlin) \nDie Plenarsitzung wird als Präsenzveranstaltung mit begrenzter Teilnehmerzahl und parallel als Zoom-Konferenz durchgeführt.\n\nZoom-Zugangsdaten:\nZoom-Meeting beitreten\nhttps://us02web.zoom.us/j/84066192299?pwd=NnR2a2lWQjdpVTJNRzFlUTdtcnlxZz09 \nMeeting-ID: 840 6619 2299\nKenncode: 400416 \nDa die Zahl der Plätze begrenzt ist\, wird um Voranmeldung bei der Klassensekretarin für Sozial- und Geisteswissenschaften\, Kerstin Störl\, bis zum 8.9.2021 unter stoerl@rz.hu-berlin.de gebeten. \nOrt:      Beratungsraum der Fa. GEFEG im Storkower Bogen\, Storkower Straße 207\, 10369 Berlin \nZeit:      13:30  bis 16:00 Uhr \nAuf Grund der fortdauernden Pandemie setzt eine Tagungsteilnahme voraus\, dass Sie Ihren Impfnachweis\, Genesungsnachweis oder einen aktuellen negativen Corona-Test am Eingangsbereich des Tagungsortes vorweisen und eine FFP-2-Maske tragen. \nWeitere Angaben (Abstracts\, Kurzvita des Vortragenden) sind hier abrufbar.
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SUMMARY:Verschoben: September-Sitzung der Klasse SGW der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Veranstaltung wird verschoben \nDie ursprünglich für den 09. September 2021 geplante öffentliche wissenschaftliche September-Sitzung  der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften zum Thema Digitales Arbeiten und psychologische Sicherheit\, Vortagende Annette Hoxtell (MLS) wird verschoben.
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SUMMARY:September-Sitzung der Klasse NWTW der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften führt ihre öffentliche wissenschaftliche September-Sitzung 2021 in Berlin durch zu den Themen \nMathematische Modelle von Epidemien\nVortragender:                       Rainer Schimming (MLS) \nund \nPest\, Macht\, Geschichte. Die Corona-Pandemie in historischer Perspektive\nVortragender:                      Karl-Heinz Leven (Erlangen) \n  \nOrt:      Beratungsraum der Fa. GEFEG im Storkower Bogen\, Storkower Straße 207\, 10369 Berlin (Präsenz-Veranstaltung mit begrenzter Teilnehmerzahl und Zoom-Konferenz). \nZoom-Zugangsdaten:\nZoom-Meeting beitreten\nhttps://us02web.zoom.us/j/82325404960?pwd=OFdQVG83K1JFWkFTdzcwNk5ReUw5UT09 \nMeeting-ID: 823 2540 4960\nKenncode: 096301 \nZeit:      10:00  bis 12:00 Uhr \nDa die Zahl der Plätze im Vortragsraum begrenzt ist\, wird um Voranmeldung beim Sekretar der Klasse für Naturwissenschaften und Technikwissenschaften\, Gerhard Pfaff\, bis zum 8.9.2021 unter pfaff.pigmente@gmx.de gebeten. \nAuf Grund der fortdauernden Pandemie setzt eine Präsenzteilnahme voraus\, dass Sie Ihren Impfnachweis\, Genesungsnachweis oder einen aktuellen negativen Corona-Test am Eingangsbereich des Vortragsortes vorweisen und eine FFP-2-Maske tragen. \n  \nAbstract “Mathematische Modelle von Epidemien“:\nNach einer Einführung in Methoden der mathematischen Modellierung werden zwei Ansätze für Epidemien vorgestellt\, welche in der Fachsprache mit SI und SIR bezeichnet werden. Trotz ihrer erstaunlichen Einfachheit geben diese Modelle den typischen Verlauf einer Epidemie wieder. SIR ist unter Umständen quantitativ anwendbar\, kann Realdaten angepasst werden und Vorhersagen unterstützen. \nKurzvita Rainer Schimming:\nGeboren 1944 im Havelland\, seit 1952 mit Unterbrechungen wohnhaft in Potsdam. Studium der Mathematik ab 1964 in Leipzig\, Promotion 1971\, Habilitation 1979 dort. Ab 1981 Dozent für Analysis an der Universität Greifswald\, seit 1996 Professor dort. Post-Doc-Aufenthalte 1975/76 an der Universität Kiew\, 1986 am Einstein-Laboratorium der AdW in Potsdam. Etwa 100 Veröffentlichungen in Mathematischer Physik\, Differentialgeometrie\, Mathematischer Biologie\, Philosophie.\nSeit 2004 Mitglied der Leibniz-Sozietät. \n\nAbstract “Pest. Macht. Geschichte. – Die Corona-Pandemie in historischer Perspektive”\nEine Aufgabe des Fachs Geschichte der Medizin in der Seuchengeschichte ist die „Mustererkennung“\, die sich in einigen Fragen fassen lässt: Gibt es in den Gesellschaften verschiedener Epochen und Kulturen Ähnlichkeiten der Reaktionen auf Seuchen? Erkennen wir derartige „Muster“ auch in der gegenwärtigen Pandemiekrise? Und wie verhält es sich mit den ebenso offensichtlichen Unterschieden\, vielleicht auch Lernprozessen aus jeweils früher abgelaufenen Epidemien\, vor dem Hintergrund der fortschrittsorientierten naturwissenschaftlichen Medizin seit dem späten 19. Jahrhundert? Der Vortrag versucht solcherart historische und gegenwärtige Befunde und Befindlichkeiten zu beschreiben und zu analysieren. \nDirekte Handlungsanleitungen sind aus der Geschichte nicht abzuleiten. Es geht um Denkanstöße\, insofern sind die Überlegungen des Historikers bewusst „anstößig“. \nKurzvita Karl-Heinz Leven:\n Karl-Heinz Leven\, Professor Dr. med. ist seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Medizin und Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg; seit 2011 ist er Mitglied der Leopoldina\, Nationale Akademie der Wissenschaften. \nSeine Arbeitsfelder sind die Seuchengeschichte\, antike Medizin\, Fakultätsgeschichte und die Medizin in der NS-Zeit. \n 
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SUMMARY:Jahrestagung 2021 der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften veranstaltet am 2. September\, 9.30 bis 17.00 Uhr zusammen mit der Berliner Medizinischen Gesellschaft und der Campus Berlin-Buch GmbH ihre Jahrestagung 2021 zum Thema \n„Rudolf Virchow & Hermann von Helmholtz: Ihr Wirken in und für Berlin – Impulse für die Gesundheitsstadt Berlin“ \nim Langenbeck-Virchow-Haus (Raum „Bernhard von Langenbeck“) \nLuisenstraße 58/59\, 10117 Berlin \nDie Tagung findet nur als Präsenzveranstaltung statt. Auf Grund der fortdauernden Pandemie ist aber Voraussetzung\, dass alle Tagungsteilnehmer Ihren Impfnachweis\, Genesungsnachweis oder einen aktuellen negativen Corona-Test am Eingangsbereich des Tagungsortes vorweisen und eine FFP-2-Maske trage \nEinladung\, Programm\, Abstracts und Kurzvita der Vortragenden \ns.a.: Information
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SUMMARY:Juli-Veranstaltung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin organisiert am 08. Juli 2021 in der Zeit von 15:00-17:00 Uhr die folgende Veranstaltung \nDer Zentralfriedhof Friedrichsfelde – Ruhestätte namhafter Wissenschaftler\nFriedhofsrundgang anlässlich des 140. Jahrestages der Eröffnung des ersten Berliner Parkfriedhofs\nReferent / Führung:     Prof. Dr. Jürgen Hofmann (MLS) \nAbstract:\nMit der Eröffnung ihres Gemeindefriedhofs am 21. Mai 1881 gingen die Berliner Stadtväter neue Wege. In Friedrichsfelde\, weit vor den Toren der Stadt\, entstand eine Parkanlage. Dieser Friedhof sollte Armen und Betuchten sowie allen Bekenntnissen gleichermaßen offen stehen. Darüber hinaus wurde der Friedhof zu einem Wegbereiter der Feuerbestattung. Stadtgartendirektor Hermann Mächtig entwarf und gestaltete die Anlage und die Stadtbauräte Hermann Blankenstein und Ludwig Hoffmann verantworteten die Bauten. Seit der Beisetzung von Wilhelm Liebknecht 1900 gilt er auch als der deutsche „Sozialistenfriedhof“. Neben zahlreichen Vertretern von Wirtschaft\, Politik und Kultur fanden verdienstvolle Wissenschaftler des ausgehenden 19. und des 20. Jahrhunderts hier ihre letzte Ruhestätte. Im Rahmen eines Friedhofsrundgangs werden Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und ihre Leistungen vorgestellt. \nVita des Refenten:\nJürgen Hofmann (Jg. 1943) studiert Geschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig\, arbeitet von 1970-1990 als Assistent und Dozent  an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED\, wird 1976 zum Dr. phil. und 1983 zum Dr. sc. phil. promoviert\, forscht nach 1990 in selbstinitiierten bzw. in geförderten Projekten\, seit 2010 MLS.\nForschungsschwerpunkte: Geschichte Preußens\, 1848er Revolutionsforschung\, SED- und DDR-Geschichte\, Regionalgeschichte Berlins.\nPublikation zum Thema: Ein Friedhof für alle Bekenntnisse. Der Zentralfriedhof Friedrichsfelde in Berlin\, Berlin 2021. \nWeitere Einzeheiten und die Festlegungen für die Teilnahme sind hier enthalten. \nEine Anmeldung ist erforderlich.
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SUMMARY:Juli-Sitzung der Klasse NWTW am 08.07.2021 - Zoom-Konferenz
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre Juli-Sitzung am 08.07.2021 als Zoom-Konferenz durch. \nDie Zugangsdaten zur Konferenz: \nZoom-Meeting beitreten\nhttps://us02web.zoom.us/j/85219597982?pwd=eTlNMFdLYTZrdk84dTNxNWwzdzEzUT09 \nMeeting-ID: 852 1959 7982\nKenncode: 610651 \nKurzanleitung für die Teilnahmen an der Zoom-Konferenz \n  \nThema: \nInfraroterkundung der Venusathmosphäre mit den Sonden „Venera 15“ und „Venera 16“ – Geschichte\, Ergebnisse\, Weiterentwicklung\nVortragende: \nDieter Oertel (Schwielochsee) und Dietrich Spänkuch (MLS) \nAbstract:\nDer dreiteilige Vortrag\, ursprünglich vorgesehen für das Raumfahrthistorische Kolloquium 2020 in der Form dreier unabhängiger Beiträge\, beschreibt das erste Tiefraumfahrtexperiment der DDR\, das unter der Federführung des Instituts für Kosmosforschung der AdW der DDR zusammen mit dem gleichnamigen Institut der AdW der UdSSR durchgeführt wurde. Es wird dargestellt\, wie es zu diesem Experiment kam\, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren\, welche Ergebnisse erzielt wurden und welche späteren Geräteentwicklungen und Arbeiten von dieser Mission profitierten. \n Teil 1 \nDer infrarote Wellenlängenbereich des elektromagnetischen Spektrums erlaubt die Beobachtung der Eigenstrahlung von Planeten und deren Atmosphären. Die infrarote spektrale Signatur dieser Objekte wird von ihrer Temperatur und ihrer stofflichen Zusammensetzung geprägt. So erlaubt die Fernmessung der infraroten Signatur dieser Objekte mit Spektrometern an Bord von Satelliten und anderen Raumflugkörpern Rückschlüsse auf die physikalischen und chemischen Eigenschaften eben dieser Objekte. Infrarot-Fourier -Spektrometer sind dazu besonders geeignet\, weil sie Messungen mit hoher zeitlicher\, räumlicher und spektraler Auflösung in einem breiten Wellenlängenbereich ermöglichen. \nIm Rahmen des „Interkosmos-Programmes“ wurden an der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin Adlershof von 1971 bis 1983 raumflugtaugliche Infrarot-Fourier-Spektrometer entwickelt und gebaut\, und zwar zunächst für den Einsatz auf „Meteor“-Satelliten und nachfolgend für die Venus-Mission mit den „Venera 15 und 16“ Sonden. Auf den Satelliten „Meteor-28 und -29“ wurden mit den Geräten „Spectrometer-Interferometer N 1 (SI-1)“ 1977 und 1979 insgesamt 4000 Infrarot-Spektren der Erde registriert. Mit dem Instrument „FS-1/4“ auf „Venera 15“ wurden im 4. Quartal 1983 insgesamt 2000 Infrarot-Spektren der Venus-Atmosphäre aus einer Venusumlaufbahn registriert. Die SI-1 und FS-1/4 Daten wurden u. a. in der DDR beim Meteorologischen Dienst (MD) ausgewertet und archiviert. \nTeil 2 \nMit der Mission wurden erstmalig kontinuierliche Spektren der Venus im Spektralbereich von 6\,25 bis 40 μm (250 bis 1600 cm-1) gewonnen. Diese Spektren sind bis heute durch den Ausfall des Planetary Fourier Spectrometers (PFS) auf der „Venus Express“ Mission einmalig. Die Spektren erlauben Aussagen zur Verteilung von Temperatur\, Wolken\, Wasserdampf und Schwefeldioxid\, die im Kontext zu früheren und späteren Erkenntnissen diskutiert werden und zum Teil auch neue Fragestellungen erzeugen. \nTeil 3 \nDie Erfahrungen bei der Entwicklung der Infrarot-Fourier-Spektrometer SI-1 und FS-1/4 führten im Bereich 6 des Institutes für Kosmosforschung (IKF) der AdW der DDR sowie in den ab 1992 in Berlin Adlershof formierten neuen Forschungsstrukturen „Weltraumsensorik“ bzw. „Optische Sensorsysteme“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu sehr erfolgreichen Projekten\, und zwar zu optoelektronischen & IR-Kamerasystemen sowie zu drei Kleinsatelliten hoher Komplexität und Autonomie für die IR-Fernerkundung von Hoch-Temperatur-Ereignissen (HTE). Diese Kleinsatellitenmissionen erfolgten in Partnerschaft des DLR mit mehreren mittelständigen Unternehmen und Universitäten Deutschlands. \n  \nKurzvita der Vortragenden: \nDieter Oertel erwarb sein Diplom in Hochfrequenztechnik 1969 am Leningrader Elektrotechnischen Institut. Im gleichen Jahr begann auch seine wissenschaftliche Tätigkeit im „Interkosmos-Programm“ am Zentralinstitut für Solar-Terrestrische Physik (ZISTP) an der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Adlershof (AdW). Von 1973 bis 1977 war er Abteilungsleiter am Institut für Elektronik der Akademie der AdW. \n1976 schloss er seine Promotion zum Dr. Ing. mit einer Arbeit zu elektronischen Systemen eines IR-Michelson-Interferometers für den Satelliteneinsatz an der AdW erfolgreich ab. Von 1978 bis 1991 war er Wissenschaftlicher Bereichsleiter am Institut für Kosmosforschung in Berlin Adlershof. 1983 folgte die Habilitation zum Dr. sc. techn. an der AdW mit der Arbeit Infrarotfernerkundung von Erde und Planeten. Im Jahr darauf wurde Dieter Oertel zum Professor auf dem Gebiet der Kosmostechnik an der AdW ernannt. \nDer Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) verlieh Dieter Oertel 1995 auf Vorschlag des Direktors des Instituts für Optoelektronik im DLR Oberpfaffenhofen den Titel „DLR-Seniorwissenschaftler“. Von 2000 bis 2005 war Dieter Oertel als Wissenschafts-Koordinator der Kleinsatellitenmission zur Bi-spektralen InfraRot Detektion (BIRD) des DLR Institutes für Weltraumsensorik / Optische Informationssysteme in Berlin-Adlershof tätig. Seit 2006 ist er Berater der Fa. Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH („Astrofein“). \nDietrich Spänkuch studierte von 1954 bis 1959 Meteorologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort promovierte er auch 1965 zum Dr. rer. nat. und 1973 zum Dr. sc. nat. Nach dem Studium arbeitete er zunächst am Institut für Optik und Spektroskopie der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DAW)\, in der Folge dann am Zentralinstitut für Optik und Spektroskopie der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin-Adlershof (AdW). Anschließend war er bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden im Februar 2001 am Meteorologischen Hauptobservatorium Potsdam des Meteorologischen Dienstes der DDR (danach Observatorium Potsdam des Deutschen Wetterdienstes) tätig. Unterbrochen wurden diese Tätigkeiten durch einen Arbeitsaufenthalt an der Shdanov-Universität Leningrad von Oktober 1971 bis Oktober 1972 und durch eine Gastprofessur im Sommer 1999 an der Université Pierre et Marie Curie Paris VI. \nDietrich Spänkuch war Mitglied mehrerer Arbeitsgruppen internationaler wissenschaftlicher Organisationen (IAMAP\, COSPAR\, Interkosmos\, WMO/JSC\, WMO/CAS)\, EUMETSAT). Die Meteorologische Gesellschaft der DDR verlieh ihm 1986 die Süring-Medaille in Silber. Seit 1994 ist er Mitglied der Leibniz-Sozietät.
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SUMMARY:Festveranstaltung zu Amtseinführungen am 01.07.2021
DESCRIPTION:Anlässlich der Amtsübernahme des neu gewählten Präsidiums der Leibniz-Sozietät\, der Neu-Konstituierung des Wissenschaftlichen Beirats sowie der Zuwahl von zehn neuen Mitgliedern findet am \n01. Juli 2021 von 13.30 Uhr – 17.00 Uhr \neine öffentliche Festveranstaltung  \nim\nCEDIO-Konferenzzentrum „Storkower Bogen“\, Storkower Straße 207\, 10369 Berlin\n \nstatt. \nProgramm \nMusikalischer Auftakt\nJoseph Haydn: Streichquartett D-Dur op. 20 Nr. 4\nDarius-Quartett \nBegrüßung\nVize-Präsident Lutz-Günther Fleischer \nVerabschiedung des bisherigen und Amtseinführung des neuen Präsidiums\nAlt-Präsident Gerhard Banse  \nAnsprache der neuen Präsidentin Gerda Haßler \nNekrologe\nVize-Präsidentin Dorothée Röseberg \nUrkundenübergabe an die Co-Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats\nPräsidentin Gerda Haßler \nVorstellung der zugewählten neuen Mitglieder\nPräsidentin Gerda Haßler \nSchlusswort\nPräsidentin Gerda Haßler \nTeilnahmemöglichkeiten \n\nMitglieder und Gäste können vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen\, wenn sie ihren Impfnachweis\, Genesenennachweis oder einen aktuellen negativen Corona-Test am Eingang des Konferenzsaals vorweisen und eine FFP-2-Maske tragen.\nEine Teilnahme ist virtuell über das Internet möglich.\n\nZugangsdaten vermittels ZOOM:\nhttps://us02web.zoom.us/j/86273362936?pwd=b1FZNDkrNUdMbkpXbmhBdG5sdTE2Zz09 \nMeeting-ID: 862 7336 2936          Kenncode: 764101 \ns.a. Ankündigung
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SUMMARY:Leibniz-Tag 2021 - verschoben auf November 2021
DESCRIPTION:Der Leibniz-Tag 2021 kann zum geplanten Termin leider nicht stattfinden und wird auf den 25. November 2021 verschoben.  \nDer genaue Termin und der Veranstaltungsort werden rechtzeitig bekannt gegeben. \n  \nDie Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zum traditionellen öffentlichen \nLeibniz-Tag 2021\nam 01. Juli 2021. \nOrt: Archenhold-Sternwarte\, Einstein-Saal\, Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin\nZeit: 10:00 Uhr bis 17:00 \nWeitere Details werden hier rechtzeitig bekannt gegeben
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SUMMARY:Juni-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften - Zoom-Konferenz
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt ihre Juni-Plenarsitzung am 10. Juni 2021 als Zoom-Konferenz durch. \nThema: \nHeinrich Dathe (1910–1991) und die Tiergartenbiologie – Höhepunkt und „Ende einer Ära“?\nEin Gedenkvortrag zum 30. Todestag\nVortragender: \nEkkehard Höxtermann (MLS) \nZugangsdaten zur Zoom-Konferenz:\nZoom-Meeting beitreten:\nhttps://us02web.zoom.us/j/87629488866?pwd=K2V0Y2t4M2lNMmpUVmV6ZkJRZjJJQT09 \nMeeting-ID: 876 2948 8866\nKenncode: 039924 \nKurzanleitung; \nDownload hier \nAbstract:\nProfessor Dr. Dr. h. c. Heinrich Dathe zählte zu den bekanntesten deutschen Zoologen und Tiergärtnern des 20. Jahrhunderts. Seine wissenschaftlichen Arbeiten waren weit gefächert und reichten von der Ornithologie und Faunistik über die Wirbeltier- und Verhaltensforschung bis zur Wildtierhaltung. Zur Lebensaufgabe wurde ab 1954 – unter Mitwirkung vieler Aufbauhelfer – die Errichtung eines einzigartigen Landschafts- und Wissenschaftszoos in Berlin-Friedrichsfelde. Das Arrangement weiter\, naturalistischer Freisichtgehege und neuer\, Aufsehen erregender Tierhäuser in einem historischen Schlosspark galt in Fachkreisen als zukunftsweisend. Neu war auch die Gründung einer Zoologischen Forschungsstelle\, die den Tierpark seit 1958 eng mit der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin verband. Doch Dathe war nicht nur ein leidenschaftlicher Zoologe und zupackender Tiergärtner\, sondern auch ein mitreißender Volksbildner. Mit populären Radio- und Fernsehsendungen begeisterte er unzählige Menschen für Wildtiere und Artenschutz. Der Tierpark in Friedrichsfelde wurde so zu einer der schönsten Bildungs- und Erholungsstätten der DDR. \nAls Zoologe strebte Dathe eine stärkere\, wechselseitige Durchdringung von Wissenschaft und Tiergartenpraxis an\, wie sie schon seinem Mentor Karl Max Schneider (1887–1955) am Leipziger Zoo vorschwebte und sein Kollege Heini Hediger (1908–1992) in Bern zum Programm einer zeitgemäßen Tiergartenbiologie erhoben hatte. Zudem dienten Zoologische Gärten der naturwissenschaftlichen Bildung und seien letztendlich „wissenschaftliche Volksbildungsstätten“ (Dathe 1990). \nNach 35 erfolgreichen Jahren mit über 70 Millionen Besuchern sah der Ostberliner Tierpark bei der Wiedervereinigung der Stadt 1990 einer ungewissen Zukunft entgegen. Die neue Stadtregierung strebte auf Betreiben des Westberliner Zoodirektors Heinz-Georg Klös (1926–2014) eine gemeinsame Verwaltung beider Tiergärten beim Senator für Finanzen an\, wofür das Ende der DDR eine „einmalige Chance“ böte. Dem stand der Direktor des Tierparks\, Heinrich Dathe\, im Wege\, der eine schleichende Abwicklung befürchtete und den Charakter einer eigenständigen Forschungs- und Bildungsstätte unter Aufsicht des Kulturressorts erhalten wollte. Er wurde kurzerhand zwangspensioniert und starb bald darauf. \nDer Akt einer rücksichtslosen\, selbstgerechten Verwaltung\, die sich zur Rechtfertigung der Entlassung auch nicht scheute\, den beliebten Tierparkdirektor postum zu schmähen\, wurde zu einem öffentlichen Skandal. Zur Trauerfeier am 17. Januar 1991 kamen mehr als 3.000 Menschen – aus Verehrung und Dankbarkeit gegenüber dem vertrauten Mitmenschen\, aber auch aus Empörung und Wut über den unwürdigen Umgang des letzten Magistrats mit dem international anerkannten Fachmann. \nDoch der Ost-West-Konflikt der beiden ungleichen Direktoren gründete eben auch auf ihren unterschiedlichen Zoo-Vorstellungen. Die Vision von Tiergärten als biologische Bildungsstätten verlor mit dem Ableben Dathes einen einflussreichen\, prominenten Fürsprecher … und mit den Jahren an Strahlkraft. Wie der englische Zoo-Direktor Peter Stevens in seinem Kondolenzschreiben an die Familie schrieb\, markiere Dathes Tod „the end of an era in zoos both within your own country and worldwide“.  Dieser Ansicht war auch der Wiener Verhaltensbiologe Kurt Kolar (1933–1999) in seinem Nachruf auf Dathe\, der „auf seinem Fachgebiet eine Epoche geprägt“ habe. \nAufklärung und Bildung bleiben ein Zuschussgeschäft\, dessen sich klamme Kommunalpolitiker in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gern entledigen. Als „Zoos der Zukunft“ gelten heute die sogen. „Erlebniszoos“\, bei denen die subventionierte Bildung hinter einer profitablen Unterhaltung rangiert. Dathe dürfte die Entwicklung mit Skepsis verfolgt haben\, wurde die Kulturstätte Zoo damit doch zu einem Freizeitunternehmen\, dessen vorrangiges Ziel die Wirtschaftlichkeit ist. „Erlebnisarchitekten“ ahmen in ausgewählten „Themenwelten“ natürliche Ökosysteme nach\, in denen sich Mensch und Tier scheinbar frei begegnen. Die Szenerien werden von interdisziplinären „Designagenturen“\, die auch Firmenmarken entwickeln\, entworfen und errichtet. Bau und Betrieb der künstlichen „Erlebniswelten“ erfordern beträchtliche Investitionen\, die nur durch umfassende Vermarktungsstrategien erwirtschaftet werden können. Der Rentabilitätsdruck rechtfertigt es\, dass die neuen Naturerlebnisparks nicht mehr kategorisch von einem Zoologen oder Tierarzt geleitet werden. \nNach diesem Vorbild entstanden auch in Deutschland – und zwar in Hannover (1996)\, Leipzig (2000) und Gelsenkirchen (2004) – erste Erlebnis-Tierparks\, von Gegnern als „Profitier-Park“ beargwöhnt. Doch der beachtliche öffentliche Zuspruch und geschäftliche Erfolg lässt die Kritiker verstummen. Auch die langfristige Modernisierung des Berliner Tierparks durch seinen neuen Direktor\, Andreas Knieriem (* 1965)\, erfolgt nach den Kriterien eines „Erlebniszoos“. Die Konzeption setzt auf das gegebene Flächenpotential und steht in ihren weit reichenden Projektionen und dafür notwendigen Investitionen\, aber auch in der Achtung der historisch gewachsenen Landschaft und Architektur\, dem Wagemut des Gründungsdirektors nicht nach. Für Dathe war der Park sein Leben lang ein Ort der Möglichkeiten – und daran hat sich nichts geändert! \nDer Beitrag analysiert die Konzepte der verschiedenen Zootypen und würdigt die erstaunliche Modernität Heinrich Dathes aus Anlass seines 30. Todestages. \nKurvita des Vortragenden:\nEkkehard Höxtermann studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Biologie und wurde hier 1985 im Bereich Allgemeine Botanik mit einer Dissertation zur Biophysik der Photosynthese promoviert. Seit 1990 am Institut für Biochemie der Universität Köln tätig\, habilitierte er sich 1994 in Jena für das Fach Geschichte der Naturwissenschaften. Er lehrte Geschichte der Biologie\, der Biochemie und der Pharmazie in Jena\, Berlin und Göttingen\, ab 2003 als außerplanmäßiger Professor für Geschichte der Naturwissenschaften der Freien Universität Berlin. Seit 2008 koordiniert er das biologiehistorische Programm der Basilisken-Presse im Verlag Natur + Text in Rangsdorf. \nEkkehard Höxtermann ist Autor von rd. 200 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Mitherausgeber biologiehistorischer Reihen. Seine aktuellen Arbeiten betreffen Themen aus der Geschichte der Allgemeinen Botanik\, der Biologischen Chemie und der Biologie in Ostdeutschland. 2015 erschien in der Reihe „Biologiehistorische Symposien“ auch ein Gedenkband über Heinrich Dathe. \nEr ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie (1990) und gehört einigen biologischen Fachgesellschaften an. Seit 2016 ist er auch Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.
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