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SUMMARY:Januar-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Gesisteswissenschaften kommt im Januar 2019 zu einer \nnicht öffentlichen Klassensitzung (Geschäftssitzung) \nzusammen. \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; Raum 505 \nZeit: 12:00 Uhr bis 12:30
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SUMMARY:Januar-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften kommt im Januar 2019 zu einer \nnicht öffentlichen Klassensitzung (Geschäftssitzung) \nzusammen. \nOrt: 1055 Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1; BVV-Saal \nZeit: 12:00 Uhr bis 12:30
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SUMMARY:Januar-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Januar-Plenarsitzung zum Thema \nMax Webers “Wissenschaft als Beruf” –\nzur Aktualität eines Vortrages hundert Jahre danach\nVortragender: Wolfgang Küttler (MLS) \nOrt:      Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:     10:00 Uhr bis 12:00 Uhr \nC.V.:\nProf. Küttler ist Historiker. Er wurde 1990 zum Korrespondierenden Mitglied der 1700 von Leibniz in Berlin begründeten Gelehrtengesellschaft gewählt\, der heutigen Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\nVon 1974 bis 1991 leitete er den Wissenschaftsbereich „Theorie und Methodologie der Geschichtswissenschaft“ am Zentralinstitut für Geschichte der AdW der DDR; bis zur Emeritierung 2001 war er Mitarbeiter am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. Mehrere Bücher und zahlreiche andere Publikationen repräsentieren seine Arbeitsergebnisse auf den Gebieten Geschichtsmethodologie\, Historiographiegeschichte und Wissenschaftsgeschichte.\nAbstract:\nMax Webers am 7. November 1917 in München  und im Oktober 1919 veröffentlichter Vortrag „Wissenschaft als Beruf“ ist einer der klassischen wissenschaftstheoretischen Texte. Seine nachhaltige Aktualität besteht in den Antworten\, die er auf die hier zentral gestellte Doppelfrage gibt: „Was bedeutet die Wissenschaft für den\, der sich ihr hingibt“\, und: „Welches ist der Beruf der Wissenschaft innerhalb des Gesamtlebens der Menschheit? und welches ihr Wert?“ [Gesamtausgabe I\,17\,88]. Weber fragt zunächst danach\, was zu tun ist\, wenn Wissenschaft als materiell einträgliche Tätigkeit in der modernen kapitalistischen Gesellschaft betrieben werden soll (die USA geben ihm dafür schon damals das realistische Zukunftsbild).\nEr fragt weiter\, worin die kognitiven und ethischen Grundlagen wirklichen Erkenntnisfortschritts bestehen und grenzt die Wissenschaft als empirisch begründete und überprüfbare Erfassung der Welt strikt von religiösem\, künstlerischem und  auch alltäglichem Verhalten der Menschen zur Welt ab. Darin sieht er  sowohl die Gemeinsamkeit aller Wissenschaften als auch die Grundlage ihrer Differenzierung nach Gegenständen und Problemen.\nIn ihrer konstitutiven Funktion für das moderne Leben im Kapitalismus besteht zugleich der Wert\, den die darin existierenden  Menschen der Wissenschaft beimessen. Weber verneint\, dass es ihr Beruf sein könne\, einem über äußere technische Lebensbedingungen hinausgehenden qualitativen Fortschritt zu dienen und politische oder alltägliche  Entscheidungen in diesem Sinne zu begründen. Er bejaht aber\, dass verantwortungsvoll verstandene Philosophie und Wissenschaft diese Entscheidungen  durch  Analyse der Folgen  des Handelns im Verhältnis zu den Zielen kritisch begleiten können und sollen.\nWeber reflektierte diese Probleme im ideologischen Kontext eines Liberalen in der Grenzsituation der imperialistischen Epoche (W.J. Mommsen). Im Kern sind es aber nach den Erfahrungen des 20. und beginnenden 21. Jh. weit über diesen Rahmen hinaus Probleme von allgemeiner Bedeutung. Im Zeitalter der Digitalisierung und der scheinbar unbegrenzten Wirkungsmacht von Wissenschaft und Technik sind sie in vieler Hinsicht heute noch schärfer gestellt\, als sie damals\, im und kurz nach dem Ersten Weltkrieg\, akut geworden waren.
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SUMMARY:Sitzung des AK "Gesellschaftsanalyse und Klassen" - Terminänderung!
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis (AK) “Gesellschaftsanalyse und Klassen” lädt ein zu einem öffentlichen wissenschaftlichen Worshop zum Themenkreis \nTransformationsforschung\nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    10:00 Uhr bis 17:00 Uhr \nNeuer Termin: 22.03.2019
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SUMMARY:Dezember-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Dezember-Plenarsitzung zum Thema \nDisputatio zur Energeiwende 2.0 – im Fokus die kardinale Effektivität und Effizienz\nmit Beiträgen von Ulrich Busch (MLS)\, Lutz-Günther Fleischer (MLS)\, Ernst-Peter-Jeremias (Neuruppin)\, Norbert Mertzsch (MLS) \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \nThesen zm Kolloquium \n 
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenenschaftlichen Dezember-Sitzung zum Thema: \nSchliemanns Familie in Russland\nVortragender: Armin Jähne (MLS) \nC.V.:\nProf. Jähne ist Spezialist für Alte und Osteuropäische Geschichte sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2001. Nach Promotion (1970 in Moskau) und Habilitation (1980 in Berlin) wurde er 1988 zum Professor an der Humboldt-Universität Berlin berufen\, wo er bis 1996 wirkte. Danach leistete er Projektarbeit; heute ist er Pensionär. Seine Forschungsgebiete sind die Geschichte Griechenlands und des Hellenismus\, die Geschichte Ost- und Südosteuropas sowie die Wissenschaftsgeschichte\, hier vor allem Arbeiten zu Person und Werk Heinrich Schliemanns.\nAbstract:\n„Bei den gebildeten Völkern steht die Frau seit langem schon gleichwertig neben dem Mann\, nicht aber als Sklavin“ (Katharina Schliemann\, 1859).\nIn Schliemanns Petersburger Familie steckte von Beginn an der Wurm gegenseitiger Unverträglichkeit\, trotz der wechselnden Gefühlsschwankungen bei beiden Ehepartnern. Zu den Gründen zählen auch – von der Forschung bisher kaum beachtet – ein in der Familie bestehendes sozio-kulturelles Gefälle und ein von außen wirkender Faktor. Gemeint ist die für die russische Gesellschaft charakteristische Auseinandersetzung zwischen Slawophilen und den so genannten Westlern. Als Schliemann 1866 seinen Lebensmittelpunkt von St. Petersburg nach Mittel- bzw. Westeuropa\, nach Dresden oder Paris\, verlegen wollte und die innerfamiliären Auseinandersetzungen bis zur Unüberbrückbarkeit eskalierten\, trat dieser Ost-West-Konflikt offen zutage. \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät lädt ein zu ihrer Dezember-Sitzung zum Thema \nRegulation der Blut-Hirn-Schranke.\nVortragender: Ingolf Blasig (MLS) \nOrt:      Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:     10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen November-Plenarsitzung zum Thema \nPhilosophie und Naturwissenschaften.\nDie Sitzung wird als \nKolloquium anlässlich des 85. Geburtstages von Ehrenpräsident Herbert Hörz \n  \nmit Beiträgen von Gerhard Banse (MLS)\, Horst Klinkmann (MLS)\, Dieter B. Herrmann (MLS) Nina Hager (MLS)\, Rainer Schimming (MLS)\, Lothar Kolditz (MLS) \ndurchgeführt. \nOrt:    Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\nZeit:   13:30 Uhr bis 16:30 Uhr \nEinladung des Präsidenten
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“
DESCRIPTION:Am 23. November 2018 findet im Rahmen des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung statt. Gegenstand der Veranstaltung ist der Vortrag zum Thema \nZur Repräsentation des koreanischen Sozialraums\nmit anschließender Diskussion. Alle Mitglieder der Leibniz-Sozietät\, Interessenten des Arbeitskreises sowie alle an der Thematik interessierten Kolleg(inn)en und Gäste sind sehr herzlich eingeladen. \nVortragender: Prof. Dr. Rainer E. Zimmermann  \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Raum 505 (5. Etage)\nZeit: 23.11.2018\, 14:00 – 16:00 Uhr \nC.V.: \nStudium der Physik und Mathematik in Berlin und London\, Promotion in Mathematik (FU Berlin)\, Promotion in Philosophie (TU Berlin)\, Professor für Philosophie an der Fakultät 13 der Hochschule München\, nunmehr im Ruhestand. Vom Wintersemester 2017/18 an Lehrbeauftragter am Fachbereich 2 (Informatik) der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Habilitation in Naturphilosophie an der Universität Kassel\, bis 2009 Privatdozent dort\, Visiting Scholar am History and Philosophy of Science Department und Visiting Fellow of Clare Hall\, Universität Cambridge (UK)\, seitdem Life Member of Clare Hall\, Senior Visiting Fellow am Institute of Advanced Studies\, University of Bologna\, International Visiting Professor am ict&s\, Universität Salzburg\, Visiting Professor am Centre of Metropolitan Studies\, TU Berlin\, Visiting Professor an der Fakultät für Informatik\, TU Wien\, zudem Erasmus Exchange Professor an der Fakultät Erziehungswissenschaften der Universität León. Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Design Science e.V.\, München\, Mit-Herausgeber der Monographie-Reihe und des Jahrbuchs des Instituts\, Mitglied der International Academy for Systems and Cybernetic Sciences (iascys)\, Wien\, Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin. Rund 350 Publikationen\, darunter etwa 30 Bücher\, zuletzt: Nothingness as Ground and Nothing but Ground. Schelling’s Philosophy of Nature Revisited. xenomoi\, Berlin\, 2014\, und: Metaphysics of Emergence. Part 1: On the Foundations of Systems. xenomoi\, Berlin\, 2015. Speziell zu Korea sehe man (gemeinsam mit Hee Seok Park): Die gestörte Morgenstille. Eine kleine Geschichtsphilosophie Koreas. Mentis\, Paderborn\, 2005. \nAbstract:\n \nDieser Vortrag im Rahmen der Arbeitskreis-Sitzungen soll im wesentlichen der Ankündigung eines Forschungsprojektes dienen\, das thematisch um den koreanischen Sozialraum kreist. Im Unterschied zu einer Vielzahl gängiger Methoden\, ist das Vorgehen in erster Linie auf einen theoretischen Ansatz gestützt\, welcher den Sozialraum-Begriff in der Hauptsache systematisch auf die Theorie emergenter komplexer Systeme modernen Zuschnitts gründet\, methodisch deshalb die mathematische Formalisierung mit der literarischen Hermeneutik zusammenführt und auf diese Weise den Weg eröffnet\, Modelle zu entwickeln\, die sich als solche erweisen\, welche an die neuere Konzeption vom „Embodiment“ zwanglos anzuschließen in der Lage sind. Im Grunde handelt es sich um ein methodisch erweitertes Verfahren in der Tradition der klassischen ethno-soziologischen Ansätze von Lévi-Strauss bis Bourdieu. Der Anspruch ist zwar ein durchaus universeller\, der Ansatz wird aber an einem lokalen Beispiel erörtert\, nämlich an den Hauptbegriffen der koreanischen Mentalität (im Sinne von Marc Bloch)\, wie sie in einem der zentralen Werke epischer Prosa (dem Romanzyklus „Land“ (Toji)\, 1969-1994 in 16 Bänden\, von Park Kyong-ni) zum Ausdruck kommt. \nPD Dr. Kerstin Störl \nLeiterin des Arbeitskreises
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SUMMARY:23. Leibniz Conference of Advanced Science
DESCRIPTION:Das Leibniz-Institut für Interdisziplinäre Studien (LIFIS) e.V. lädt ein zu seiner \n23. Leibniz-Konferenz 2018 – Lokalisierungstechniken für IoT\, Telematik und Industrie 4.0 \nDas Programm geht gesondert zu. \nOrt:     Best Western Hotel am Schlosspark\, 09577 Lichtenwalde\nZeit:    22./23. November 2018
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SUMMARY:Symposium: Von der Idee zur Technologie –  Kreativität im Blickpunkt
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Allgemeine Technik veranstaltet zusammen mit dem Verein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler (vbiw) und dem LEIBNIZ-INSTITUT für interdisziplinäre Studien e.V. (LIFIS) ein öffentliches wissenschaftliches Symposium zum Thema \nVon der Idee zur Technologie – Kreativität im Blickpunkt\nZeit:         Freitag\, 09.November 2018; 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr\nOrt:          Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nEinladung und Programm \nMaterial zum Symposium
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SUMMARY:November-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (2)
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt den 2. Teil ihrer November-Plenarsitzung als \nöffentliches wissenschaftliches Kolloquium anlässlich des 90. Geburtsstages von Hans-Jürgen Treder\ndurch mit folgenden Beiträgen: \nHorst Kant (MLS): Biographischer Abriss & Hans-Jürgen Treder als Physikhistoriker\, Dierck-Ekkehard Liebscher (Potsdam); Eigenzeit und Weltalter\,\n Klaus Mauersberger (Dresden) & Monika Schulz-Fieguth (Potsdam): Gedanken zu einem Bildband über Hans-Jürgen Treder \nOrt:     Berlin\, Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal\nZeit:    13:30 Uhr bis 16:00 Uhr \nVeranstaltungsflyer \n 
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises "Gesellschaftsanalyse"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreise (AK) “Gesellschaftsanalyse” lädt ein zu einem öffentlichen wissenschaftlichen Workshop zum Thema \nAlternative Transformationskonzepte \nOrt:          Berlin\, Rathaus Tiergarten\, Raum 505\nZeit:         Freitag\, 26. Oktober\, 14.00 – 17.00 \nEinladung und Programm \nFür weitere Informationen: Michael Thomas (thomas@biss-online.de)
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SUMMARY:Absage: Wissenschaftliche Tagung\, organisiert vom AK Pädagogik
DESCRIPTION:Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden! \nDer Arbeitskreis Pädagogik (AK Pädagogik) lädt zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Tagung am 26. September 2018 ein zum Thema \nFrühkindliche Bildung und Erziehung\nmit Beiträgen von Stefanie Drese (Ministerin für Soziales\, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern\, Schwerin)\, Thomas Rauschenbach (Direktor des Deutschen Jugendinstituts\, München)\, Dietmar Sturzbecher (Direktor des Instituts für angewandte Familien-\, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam\, MLS)\, Marion Musiol (Prorektorin für Studium\, Lehre\, Weiterbildung und Evaluation der Hochschule Neubrandenburg)\, Katrin Bünger (Referentin des Internationalen Bundes in Berlin und Brandenburg für Kinderbildung und –föderung\, Berlin)\, Bettina Stobbe (Referatsleiterin im Ministerium für Bildung\, Jugend und Sport des Landes Brandenburg\, Potsdam) und Franz Prüß (MLS). \nOrt:       Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\nZeit:      09:30 Uhr bis 17:00 Uhr \nEinladung und Programm (Flyer zur Veranstaltung) \ns.a.: Änderunsgmitteilung
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SUMMARY:Wissenschaftliches Kolloquium aus Anlass des 100. Geburtstages von Rita Schober
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften (LS) veranstaltet am 13. September 2018 im Rathaus Berlin-Tiergarten\, BVV-Saal\, zu Ehren Ihrer Mitbegründerin\, \nFrau Prof. Dr. phil. habil. Dr. h.c. Rita Schober\, \nanlässlich ihres 100. Geburtstages einen ihrem Credo folgenden Gedenktag:  \n„Que la vie en vaut la peine.“ \n(Louis Aragon) \nEinladung und Programm (Flyer)
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SUMMARY:Leibniz-Tag 2018
DESCRIPTION:Das Plenum der Leibniz-Sozietät lädt ein zum traditionellen Leibniz-Tag 2018 für den 5. Juli 2018 nach Berlin. \nOrt: Archenhold Sternwarte Berlin\, Einstein-Saal\, Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin\nZeit: 05.07.2018 \nProgrammflyer  (07.06.2018)\n 
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SUMMARY:4. Gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und der Makedonischen Akademie der Wissenschaften und Künste
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und die Makedonische Akademie der Wissenschaften und Künste\, Skopje\, führen ihre 4. Gemeinsame Konferenz am 04. Juli 2018 durch zum Thema \nWest-/Mitteleuropa und der Balkan im geistig-kulturellen Dialog 1900-1939\nOrt: Archenhold-Sternwarte \, Einstein-Saal\, Alt-Treptow 1\, Berlin\nZeit: 04.07.2018\, \nEinladung und Programm
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SUMMARY:Workshop des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen
DESCRIPTION:Achtung: der neue Termin der Sitzung ist der 29. Juni (anstatt des 15. Juni)! \nDer Arbeitskreis “Gesellschaftsanalyse und Klassen” der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt am 29. Juni 2018 einen öffentlichen wissenschaftlichen Workshop durch zum Thema \nÖkologischer Umbau – Energiewende: Gestaltungsansätze und Blockaden\nOrt:     Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Saal der BVV (1. Etage)  \nZeit:     29.06.2018\, 14:00 bis 17:00 Uhr \nEinladung \n  \n 
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SUMMARY:Jahrestagung 2018 der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx veranstaltet die Leibniz-Sozietät ihre diesjährige Jahrestagung\nzum Thema \nMarxismus und Theologie\nOrt:      Archenhold Sternwarte\, Einstein-Saal\, Alt-Treptow 1\, 12435 Berlin\nZeit:     14.06.2018\, 10:00 bis 18:00 Uhr \nFlyer mit Einladung und Programm  \nAbstracts und CVs \n  \n 
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SUMMARY:Wissenschaftliche Konferenz "Menschen im Weltraum"\, Teile 1 und 2
DESCRIPTION:Am 17. und 18. Mai findet eine gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und des Leibniz-Instituts für interdisziplinäre Studien (LIFIS)  zum Thema \n„Menschen im Weltraum – Teile I und II“\nstatt. Der Tagungsort ist am 17. 05. 2017 (Teil I) die Aula des Leibniz-Gymnasiums\, Schleiermacherstraße 23\, 10961 Berlin; am 18. 05. 2017 findet der II. Konferenz-Teil im bekannten Sitzungsraum der Leibnizsozietät dem BBV-Saal des Rathauses Tiergarten\, Mathilde-Jacob-Platz 1\, 10551 Berlin statt. \nFlyer für beide Veranstaltungsteile (Stand 28.03.18)\ns.a. Ankündigung auf der Webseite des LIFIS
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SUMMARY:Geschäftssitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin führt am 12. April 2018 eine \nnichtöffentliche Geschäftssitzung\ndurch.\n\nDie Einladungen gehen gesondert zu. \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin\, BVV-Saal\nZeit: 12.04.2018\, 14:00 bis 16:30 Uhr
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SUMMARY:April-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die April-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften wird gemeinsam mit dem Verein Brandenburgischer Ingnieure und Wirtschaftler am 12. April 2018 als Kolloquium durchgeführt mit dem Thema \nDie Energiewende 2.0 im Disput: Essentielle wissenschaftlich-technische\, soziale und politische Herausforderungen im Widerstreit\nProgramm und weitere Informationen (Stand 17.03.18) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin\, BVV-Saal\nZeit: 12.04.2018\, 10:00 bis 13:00 Uhr
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“
DESCRIPTION:Am 23. März 2018 findet im Rahmen des Arbeitskreises „Mentale Repräsentationen“ der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. eine öffentliche wissenschaftliche Sitzung statt. Gegenstand der Veranstaltung ist der Vortrag zum Thema \nPhilosophie der Dinge und Eigenschaften\nmit anschließender Diskussion. Alle Mitglieder der Leibniz-Sozietät\, Interessenten des Arbeitskreises sowie alle an der Thematik interessierten Kolleg(inn)en und Gäste sind sehr herzlich eingeladen. \nVortragender: Prof. Dr. Rainer Schimming  \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Raum 505 (5. Etage)\nZeit: 23.03.2018\, 10:00 – 12:00 Uhr \nC.V.: \nProf. Dr. Rainer Schimming studierte von 1964 bis 1971 Mathematik an der Universität Leipzig. An der gleichen Universität promovierte er im Jahre 1971 und habilitierte sich 1979. Von 1981 an war er Dozent für Analysis an der Universität Greifswald\, ab 1996 Professor dort. Sein Forschungsgebiet ist die Mathematische Physik\, einschließlich der Allgemeinen Relativitätstheorie. Er lehrte außerdem Geometrie und Mathematische Biologie. Post-Doc-Aufenthalte führten ihn 1975/76 an die Universität Kiew und 1986 an das Einstein-Laboratorium der Akademie der Wissenschaften in Potsdam-Babelsberg. Seit 2004 ist Rainer Schimming Mitglied der Leibniz Sozietät. Im Ruhestand wandte er sich verstärkt philosophischen Problemen der Mathematik und der Naturwissenschaften zu. Seine Publikationsliste umfasst mehr als 100 Veröffentlichungen. \nAbstract:\n \nOntologie oder Seinslehre ist eine Kerndisziplin der Philosophie. Sie beginnt mit Materie und Geist sowie deren gegenseitigem Verhältnis\, betrachtet des Weiteren auch allgemeine Strukturen des Seienden: Auffälligerweise gliedert sich die Welt in Dinge mit Eigenschaften\, diese existieren in Raum und Zeit und stehen in Relationen zueinander. Solche philosophischen Gegenstände sind für die Semiotik und die Linguistik bedeutsam\, denn die allgemeine Beschaffenheit der Welt schlägt sich in der Sprache nieder. Es ergeben sich Argumente für Universalität und Modularität von Sprache. \n\nPD Dr. Kerstin Störl \nLeiterin des Arbeitskreises
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SUMMARY:Arbeitskreis "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis “Prinzip Einfachheit” der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt für den 22. März 2018 ein zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Sitzung zum Thema \nTherapie neurologischer Erkrankungen nach dem Prinzip Einfachheit\nVortagender: Andreas Meisel (MLS) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin; BVV-Saal\nZeit: 22.03.2018\, 10:30 bis 12:30 Uhr \nC.V.:\nProf. Meisel ist Arzt und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2011. Er hat von 1987 bis 1994 an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert und studienbegleitend am Institut für Medizinische Virologie der Charité und am Biozentrum der Universität Basel promoviert. Nach dem Studium wurde er Facharzt für Neurologie und Neurologische Intensivmedizin. Im Jahr 2009 wurde er Professor für Neurologie am NeuroCure Clinical Research Center. Seit 2017 ist er Direktor des Centrums für Schlaganfallforschung Berlin. Er leitet oberärztlich die Neurologische Intensivstation und das integrierte Myasthenie-Zentrum an der Klinik für Neurologie der Charité Universitätsmedizin Berlin. Seit 2008 ist er Vorsitzender der Berliner Schlaganfall-Allianz e.V.\, eines die Sektorengrenzen überspannenden Netzwerks von Schlaganfallversorgern. Wissenschaftlich beschäftigt sich seine Arbeitsgruppe mit immunologischen Mechanismen des Schlaganfalls und neuromuskulärer Erkrankungen. Neben der Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Ansätze beschäftigt er sich auch mit der Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte beim Schlaganfall.\nAbstract:\nDie moderne Therapie von Erkrankungen basiert auf dem möglichst genauen Verständnis der den Erkrankungen zugrundeliegenden pathophysiologischen Prozesse auf organismischer\, zellulärer und molekularer Ebene. Daraus sich ableitende Zielstrukturen werden zur Entwicklung von möglichst spezifischen Therapien genutzt\, um Krankheiten zu heilen oder Beschwerden zu lindern. Dieser Ansatz stellt eine nützliche Vereinfachung dar\, der nicht nur in der Neurologie eine Vielzahl teils hocheffektiver Therapien ermöglicht hat.\nDer Prozess der Entwicklung neuer Therapien ist dabei aber vor allem auch heuristischer Natur und folgt dem Ansatz “Versuch und Irrtum”. Die Erfolgschancen für eine Therapie sind teilweise selbst in späten Entwicklungsphasen nicht vorhersehbar und daher schlecht planbar und wenig effizient. Von den potentiell wirksamen Therapieansätzen bzw. Substanzen aus den frühen Entwicklungsphasen erreichen nur ein sehr kleiner Bruchteil die Zulassung als Medikament.\nZelluläre und tierexperimentelle Krankheitsmodelle haben sich zwar in der Untersuchung pathophysiologischer Mechanismen sehr bewährt\, versagen jedoch häufig in der Prädiktion der Wirksamkeit neuer Therapieverfahren beim Menschen. Zudem liegt diesem Ansatz potentiell auch die Gefahr der schädlichen Vereinfachung inne. Trotz umfangreicher vorklinischer und klinischer Testungen von neuen Therapien kommt es immer wieder zu unerwarteten teilweise schwersten Nebenwirkungen auch bei hochspezifischen Wirkmechanismen. So kann das einfache therapeutische Schlüssel-Schloss-Prinzip in hochkomplexen biologischen Systemen wie dem menschlichen Organismus mit partiell redundanten molekularen Signalkaskaden in unterschiedlichen Zelltypen neben den gewünschten Wirkungen gleichzeitig auch unerwünschte Nebenwirkungen haben.\nDer einfache Ansatz\, nach dem o.g. Prinzip entwickelte Therapien gezielt gegen Erkrankung bzw. Beschwerden einzusetzen\, gerät auch aus einem weiteren Grund konzeptionell an seine Grenzen. Die zunehmenden Möglichkeiten\, eine Vielzahl von Krankheiten und Beschwerden gezielt zu behandeln\, führen immer häufiger dazu\, dass eine Vielzahl von verschiedenen Therapien bei Menschen gleichzeitig eingesetzt werden. Multimorbidität in unserer älter werdenden Gesellschaft führt damit regelhaft zur Polypharmazie\, deren Auswirkungen auch im Zeitalter der Evidenz-basierten Medizin wenig verstanden sind. Zwar werden die Therapien jeweils im Rahmen randomisiert-kontrollierter Studien geprüft\, multimorbide Patienten werden im Sinne der Vereinfachung jedoch regelhaft ausgeschlossen. Für die klinische Praxis gilt dann die vereinfachende Annahme\, dass die Wirksamkeit jeder einzelnen Therapie unabhängig von den anderen Therapien und der Multimorbidität erhalten und ohne schädliche Folgen bleibt. Erfolge und Misserfolge sowie Chancen und Risiken dieses vereinfachenden Ansatzes werden Gegenstand des Vortrages sein.
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskreises Gesellschaftsanalyse und Klassen
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse und Klassen der Leibniz-Soizietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Sitzung zum Thema \nGlobale Transformation\nInhalt und Zielstellung: \nGrundlage der Diskussion des Arbeitskreises „Gesellschaftsanalyse“ mit Dr. Bernd Sommer (Leiter des Forschungsbereichs Klima\, Kultur & Nachhaltigkeit am Norbert Elias Center der Universität Flensburg) ist dessen Veröffentlichung „Transformationsdesign. Wege in eine zukunftsfähige Moderne“ (mit Harald Welzer). Für die Vorbereitung hat Bernd Sommer einige Textauszüge ausgewählt\, die angefügt sind. \nDas Buch zielt sehr unmittelbar in einen Schwerpunkt des Arbeitskreises: Es geht in dem Sinn um eine zukunftsfähige Moderne\, als diese nicht hinter erreichte zivilisatorische Errungenschaften zurück fällt\, zugleich aber einen Ausweg findet aus den eklatanten (insbesondere) ökologischen und sozialen Fehlentwicklungen der bisherigen Moderne. Anders allerdings als eine „Große Transformation“ verbinden Sommer und Welzer diesen Ansatz mit dem Konzept einer „reduktiven Moderne“. Es geht also im Kern um die Organisation von Reduktion im Kontext moderner Gesellschaften\, womit gravierende ökonomische\, soziale Fragen\, aber auch solche von Gerechtigkeit oder Demokratie aufgeworfen sind. \nDer Autor wird ausgehend von der leitenden Problembeschreibung in das Konzept einführen und es mit anderen Transformationskonzepten konfrontieren bzw. gegenüber diesen spezifizieren. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Verschränkung der verschiedenen Dimensionen erforderlicher Gesellschaftsveränderung\, also etwa von ökologischen und sozialen Fragestellungen\, aus welcher sich dann die Anforderungen an ein spezifisches Transformationsdesign ergeben. Reden wir von Gestaltung\, oder von Zwang\, „Transformation ‚by design or by desaster‘ …“? Beispielsweise geht es um kulturelle Innovationen oder generell um eine Vielzahl von segmentären Transformationen\, die einen Pfadwechsel auslösen\, unterstützen könnten. Gegenüber einer „expansiven Kultur der konsumistischen Moderne“ wäre etwa zu fragen:  Was ist für uns „gutes Leben“\, was erfordert ein solches\, und welche gestalterischen Schlussfolgerungen ergeben sich aus diesen Bestimmungen? \nDie Fragestellungen betreffen ebenso theoretische Überlegungen\, Herausforderungen wie empirische Beispiele. Nicht nur die angeführte Veröffentlichung von Bernd Sommer und Harald Welzer bezieht eine ganze Anzahl solcher Beispiele ein; der Autor ist neben seiner sozialwissenschaftlichen Perspektive mehr oder minder stark in weitere praktische und politische Kontexte transformativer Arbeit einbezogen (WBGU; FUTRUZWEI)\, aus denen er evtl. weitere Impulse einbringen kann. \nDer Workshop ist so eine Chance\, um Möglichkeiten einer Gestaltung von Transformationsprozessen auszuloten\, Erfahrungen und sich ergebende offene Fragen zu diskutieren. \nFür weitere Informationen: Michael Thomas (thomas@biss-online.de) \nOrt: Rathaus Tiergarten (Matthilde-Jacob-Platz 1\, 10531 Berlin – Nähe U-Bahnhof Turmstraße)\, Saal der BVV (1. Etage)   \nZeit: 14:00 bis 17:00 Uhr
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SUMMARY:März-Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Plenarsitzung\, die als wissenschaftliches Kolloquium durchgefürt wird zum Thema \nDie Bedeutung des Pro-Hormons “Vitamin D” für die Gesundheit der Bevölkerung – unter besonderer Berücksichtigung altersbedingter Krankheiten\nProf. Dr. Gerhard Banse (Berlin)\, Präsident der Leibniz-Sozietät: Eröffnung \nProf. Dr. Horst Göring (Berlin): Die Synthese von Vitamin D in der Natur unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Europa\n CV:\nHorst Göring\, Rentner: Studium der Biologie und Promotion an der Biologischen Fakultät der Staatlichen Lomonossow-Universität\, Moskau.\nVon 1961 bis 1992 tätig an der Humboldt-Universität zu Berlin.\nWissenschaftliche Grade: Dr. habil. rer. nat.\, Dr. sci.; Professor h. c. der Staatlichen Lomonossow- Universität\, Moskau. Wichtigste Forschungsgebiete: Membrantransport\, pflanzliche Biotechnologie. In den letzten Jahren fast ausschließlich: Biologische Grundlagen der Bedeutung von Cholecalciferol für die Gesundheit des Menschen.\nAbstract:\nDie Sonne und das Leben hängen auf das Engste zusammen. Der Mensch braucht die UV-Strahlung der Sonne und das damit verbundene „Sonnenprodukt“ Vitamin D.\nNirgends in der Welt leben so viele Menschen so weit vom Äquator entfernt wie in Europa und haben damit eine ungünstige „Sonnenbilanz“. Trotzdem werden diese kritische Situation und daraus folgende Notwendigkeiten häufig in Frage gestellt. Können wir jedoch wirklich auf solche Notwendigkeiten verzichten; sei es zusätzliches UV-Licht oder die Zusatzversorgung mit Vitamin D? Das betrifft insbesondere kritische Personengruppen\, wie alte Menschen oder Flüchtlinge aus südlichen Regionen.\nProf. Dr. Pawel Płudowski (Warschau): Vitamin D supplementation guidelines – which to choose and why (Leitlinien zur Vitamin D Supplementation –  wie und warum Nahrungsergänzung)\n CV:\nPawel Pludowski\, Associate Professor at the Department of Biochemistry\, Radioimmunology and Experimental Medicine\, The Children’s Memorial Health Institute\, Warsaw\, Poland.\nAuthor and co-author of 194 scientific papers\, including 52 papers indexed in PubMed. His citation number according to Web of Science Core Database: more than 700; Hirsh Index: 12.\nPawel Pludowski has a scientific degree of Doctor of Science (habilitation) in medical science and he is a President of the European Vitamin D Association (EVIDAS).\nAbstract:\nDie Forschung während der letzten zwei Jahrzehnte erweiterte und vervollkommnete das Verständnis für die Funktionen und Wirkungen von Vitamin D. Sie reichen von der Regulation der Calcium- und Phosphatabsorption sowie dem Knochenstoffwechsel bis zu zahlreichen pleiotropen Prozessen in den Organen und Geweben des menschlichen Körpers. Die meisten wissenschaftlichen Beobachtungen sowie ökologischen Studien dokumentieren signifikante Zusammenhänge zwischen höheren Serum 25-Hydroxyvitamin D[25(OH)D]-Konzentrationen und positiven Wirkungen auf mehrere chronische\, übertragbare und nicht übertragbare Krankheiten. Zahlreiche wissenschaftliche Institutionen und Organisationen leiteten daraus Empfehlungen für die Vitamin-D-Supplementierung und optimale Werte der Serum-25(OH)D-Konzentrationen ab. Die knochenzentrierten Leitlinien schlagen als Zielkonzentration für 25(OH)D 20 ng/ml (50 nmol/L) und eine altersabhängige tägliche Vitamin D-Dosis von 400 bis 800 IE vor.\nLeitlinien\, die sich auf die pleiotropische Wirkung von Vitamin D konzentrieren\, empfehlen eine Zielkonzentration für 25(OH)D von 30 ng/ml (75 nmol/L)\, sowie alters-\, körpergewichts-\, krankheits- und ethnitätsabhängige Vitamin D-Dosen\, die zwischen 400 und 2000 IE/Tag liegen.\nDie vernünftig ausgewogene Dosierung hängt vom individuellen Gesundheitszustand\, dem Alter\, dem Körpergewicht\, dem dominierenden Aufenthaltsbereich\, den Ernährungs- und Kulturgewohnheiten ab und legt in der klinischen Praxis die Orientierung an regionalen oder landesweiten Leitlinien nahe. Obwohl natürliche Vitamin D-Quellen die Konzentration von 25(OH)D im Verhältnis zu den Ernährungsgewohnheiten und dem Aufenthaltsbereich erhöhen können\, werden diese Effekte für die  breite Bevölkerung als unzureichend angesehen\, um die ganzjährig zu sichernde Konzentrationen für  25(OH)D im Bereich von 30-50 ng/ml (75-125 nmol/L) zu  gewährleisten.\nProf. Dr. Peter Oehme (Berlin): Einige Gedanken zur Perspektive der Vitamin D-Forschung\nCV:\nPeter Oehme\, Prof. Dr. med. habil.\, Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie\,\n1955-61 Studium der Humanmedizin\, 1962-1967 Charité: Lehraufträge Arzneiverordnungslehre\, Klinische Pharmakologie\, Habilitation mit einem neuropharmakologischen Thema.\n1976-1991 Gründungsdirektor des Institutes für Wirkstoffforschung der AdW der DDR.\n1992-2002 Forschungsgruppenleiter und Projektleiter im Leibniz-Forschungsinstitut für molekulare Pharmakologie\,\n2010-2013 senior advisor im gleichen Institut. Forschungsschwerpunkte: Neuropeptidforschung insbesondere zur Substanz P\, zu Stress und Sucht.\nAuswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften\, Mitglied der Leibniz-Sozietät. \nAktualisierter Veranstaltungsflyer
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SUMMARY:März-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Sitzung zum Thema \nDer Schutz von Kulturgütern als ökonomische\, rechtliche und sicherheitspolitische Herausforderung\nVortragender: Steffen Groß (MLS) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin\, Balkonsaal\nZeit: 08.03.2017\, 10:00 bis 12:00 Uhr \nAbstract:\nDer Vortragende möchte verdeutlichen\, dass es sich beim Schutz von Kulturgütern vor Zerstörung\, Raub und illegalem Handel um eine außerordentlich komplexe Aufgabe handelt\, die nur mit einer mehrdimensionalen Strategie bewältigt werden kann.\nDiskutiert wird zunächst\, was Kulturgüter in besonderer Weise schutzwürdig macht. Ausgehend davon soll der Doppelcharakter von Kulturgütern – als Kulturobjekte und als Güter im wirtschaftlichen Sinne – betrachtet und die Besonderheiten der Märkte\, auf denen sie gehandelt werden\, beleuchtet werden. Hier wird zu fragen sein\, was den Handel mit Kunst- und Kulturgütern so anfällig und so attraktiv für Schwarzmarktgeschäfte werden ließ\, so dass diese heute nach dem illegalen Waffen- und Drogenhandel an dritter Stelle stehen und auf ein jährliches Umsatzvolumen von ca. 10 Milliarden US-Dollar weltweit geschätzt werden.\nEine sicherheitspolitische Herausforderung ergibt sich wiederum daraus\, dass in wachsendem Maß Terrororganisationen von ihnen geraubtes Kulturgut oder illegal ausgegrabene Antiken als Finanzierungsquelle für ihre Aktivitäten ansehen und nutzen.\nDabei genießen Kulturgüter durch nationale Gesetze sowie völkerrechtliche Verträge und Konventionen in inzwischen großer Zahl doch einen sehr hohen Schutzstatus. Welche Defizite und Widersprüche stecken in den rechtlichen Regelungen zum Kulturgüterschutz und welche ökonomischen Anreize zu illegalen Handelsaktivitäten gehen möglicherweise von ihnen aus?
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SUMMARY:März-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften lädt ein zu ihrer öffentlichen wissenschaftlichen März-Sitzung zum Thema \nKardiale Bildgebung mit Schwerpunkt Kardio-MRT\nVortragender: Boris Bigalke (Berlin) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin; BVV-Saal\nZeit: 08.03.2018\, 10:00 bis 12:00 Uhr \nCV:\nProf. Dr. Boris Bigalke\, geboren 1976 in Berlin\, bestand sein Abitur am humanistischen Gymnasium Steglitz in Berlin mit Graecum et Latinum. Er studierte Humanmedizin an der FU Berlin mit Auslandsaufenthalten am Albert-Einstein-College of Medicine\, New York\, USA\, und am Institute of Acupuncture & Moxibustion\, WHO Collaborating Center of Traditional Medicine\, Peking\, China. Nach seiner Promotion zur Virusmyokarditis 2004 setzte er 2005 seine klinische und wissenschaftliche Karriere an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen fort. \nFür seine wissenschaftlichen Leistungen zur frühen Detektion von Herzinfarkten unter Verwendung eines Biomarkers erhielt er 2008 den Forßmann-Forschungspreis. Nach dem Facharzt für Innere Medizin 2009 und dem Erwerb der Schwerpunktbezeichnung Kardiologie 2010 habilitierte er im Bereich der kardialen Biomarker. 2010 erhielt er ein zweijähriges Forschungsstipendium der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zur Bildgebung von arteriosklerotischen Plaques\, ab 2011 war er als Honorary Lecturer/Assistant Professor am King’s College London tätig und spezialisierte sich auf den Bereich der kardialen Bildgebung mittels Kardio-MRT. 2011 wurde er Ernährungsmediziner DAEM/DGEM®. Er hat mehr als 100 peer-reviewed Publikationen in nationalen und internationalen Fachjournalen vorzuweisen. 2013 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen ernannt. 2014 kehrte er nach Berlin an die Charité Campus Benjamin Franklin zurück als Oberarzt und Leiter der DGK-Qualifizierungsstätte Kardio-MRT. Ferner absolvierte er ein Studium MBA Healthcare Management (Oxford\, UK) und belegt derzeit noch ein berufsbegleitendes Studium LL.M. Medizinrecht. Extrakurrikuläre Interessen: Fremdsprachen\, aktives Musizieren mit Violine und Klavier\, Schwimmen und Bogenschießen. \nAbstract:\nDie kardiale Bildgebung hat in den letzten Dekaden enorm an Bedeutung bei der Diagnose und Therapie sowohl von Kardiomyopathien wie koronare Herzerkrankung\, stattgehabter Herzinfarkt\, Herzmuskelentzündung\, kardiale Sarkoidose oder Hypertrophe Obstruktive Kardiomyopathie (HOCM) als auch von Herzklappenfehlern und von intrakardialen Raumforderungen zugenommen. \nInsbesondere die kardiale Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT) hat als nicht-invasives Verfahren ohne die Verwendung von ionisierenden Strahlen einen Stellenwert in der klinischen Routine eingenommen. \nIn naher Zukunft ist zu erwarten\, dass neben den etablierten Verfahren der Bildgebung das multimodale\, molekulare Imaging einen entscheidenden Beitrag leisten wird\, um die Prognose und Therapiemöglichkeiten von Herz- und Gefäßpatienten zu verbessern.
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SUMMARY:Februar- Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt ein zu Ihrer öffentlichen wissenschaftlichen Februar-Plenarsitzung zum Thema \nÖffentliches Vertrauen und interpersonales Misstrauen: Merkmale einer irritierten Gesellschaft\nVortragender: Michael Haller (Leipzig) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Berlin; BVV-Saal\nZeit: 08.02.2018\, 13:30 bis 15:30 Uhr \n  \nC.V.:\nProf. Haller ist wissenschaftlicher Direktor des Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) sowie Beirat in Einrichtungen der Journalistenweiterbildung des deutschen Sprachraums. Bis zu seiner Emeritierung im Herbst 2010 lehrte er an der Universität Leipzig\, wo er den 1993 reformierten Diplomstudiengang Journalistik mit aufgebaut hat. Bis Ende 2016 leitete er auch die Journalismusforschung an der Hamburg Media School (HMS).\nVor seinem Ruf an die Universität Leipzig war Haller 25 Jahre lang als Reporter und Redakteur in verschiedenen Pressemedien des deutschen Sprachraums tätig\, darunter mehrere Jahre bei Schweizer Zeitungen\, 13 Jahre beim Spiegel\, schließlich als Ressortleiter bei der Zeit.\nSeine Forschungsgebiete sind Redaktions- und Qualitätsforschung (Print und Online). Aus seiner Feder stammen zahlreiche Fachpublikationen zum Funktionswandel des Journalismus in Zeiten des Medienwandels. Seine Grundlagenbücher zur journalistischen Profession (Recherche\, Reportage\, Interview\, Zeitungsjournalismus) haben in der Branche Standards gesetzt.\nAbstract:\nUmfragen zeigen: Das Vertrauen in die Politik\, in die Medien und in die rechtsstaatlichen Institutionen schwindet. Was bedeutet das? Zeigt sich darin der Zerfall des gesellschaftlichen Zusammenhalts – oder eine gesunde Skepsis mündiger Staatsbürger? Andererseits überlassen immer mehr Menschen in blinder Vertrauensseligkeit immer mehr private Daten global agierenden Netzwerken und machen sich zu Objekten kommerzieller Ausbeutung: Zeichen tief sitzender Unmündigkeit?\nIn seinem Vortrag untersucht Prof. Haller die soziokulturellen Gründe für diese Widersprüche. Er geht dem Schlagwort „Öffentliches Vertrauen“ auf den Grund und diskutiert die in den Sozial- und Politikwissenschaften entwickelten Vorschläge\, die aus dieser  bedrohlich wirkenden Irritation herausführen sollen. \n 
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SUMMARY:Februar-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin lädt für den 8. Februar 2018 ein zu einer öffentlichen wissenschaftlichen Sitzung zum Thema \nEvidentialität und Sprache\nVortragende: Gerda Haßler (Potsdam) \nOrt: Rathaus Tiergarten\, Balkonsaal\nZeit: 08.02.2018\, 10:00 bis 12:00 Uhr \nC.V.:\nProf. Dr. Gerda Haßler studierte Romanistik und Slawistik an der Martin-Luther-Universität Halle und wurde dort 1978 in Allgemeiner Sprachwissenschaft promoviert. Nach dreijähriger Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Zwickau und einem Habilitationsstipendium habilitierte sie sich 1984 an der Martin-Luther-Universität Halle und wurde danach zur Hochschuldozentin am dortigen Wissenschaftsbereich Romanistik ernannt\, den sie bis 1992 leitete.\n1992 erhielt sie einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft an der Technischen Universität Dresden und 1993 auf eine Universitätsprofessur für Linguistik und angewandte Sprachwissenschaft (Romanistik) der Universität Potsdam\, die sie bis heute innehat. Sie war Prodekanin der Philosophischen Fakultät und mehrfach geschäftsführende Direktorin des Instituts für Romanistik. Von 2001 bis 2006 war sie Prorektorin der Universität Potsdam.\nZu Gastvorträgen und Vorlesungen weilte sie in Frankreich\, Spanien\, Portugal\, Italien\, Belgien\, Rumänien\, den Niederlanden\, der Schweiz\, Österreich\, Großbritannien\, Finnland\, Russland\, Israel\, Tunesien\, den USA\, Kanada\, Argentinien\, Brasilien und Peru. Sie ist Kodirektorin des deutsch-französischen Doktorandenkollegs Kollokationen und Diskurstraditionen.\nDie Forschungsschwerpunkte von Gerda Haßler sind die Prädikation in romanischen Sprachen und die Markierung der Sprecherhaltung in der Äußerung\, die Geschichte der Sprachwissenschaft und ihre Relevanz für gegenwärtige Sprachtheorien sowie die Struktur und Funktion zur Fixierung tendierender Wortgruppen. Zu diesen Forschungsgebieten hat sie bisher 5 Monographien\, 21 Sammelbände sowie 300 Artikel veröffentlicht.\nAbstract:\nDer Sprecher kann bei der Formulierung seiner Äußerung angeben\, woher er das Wissen über die von ihm mitgeteilte Information hat. Solche Markierungen der Herkunft des Sprecherwissens bezeichnet man in der Sprachwissenschaft als Evidentialität. In etwa einem Viertel aller Sprachen stehen hierfür spezielle sprachliche Mittel\, meist eine Art Suffixe\, zur Verfügung\, die obligatorisch verwendet werden müssen. Angaben dazu\, ob der Sprecher selbst die Quelle der Mitteilung ist oder ob er den mitgeteilten Sachverhalt gesehen\, gehört\, geschlussfolgert hat\, können auch in Sprachen gegeben werden\, die keine obligatorischen und spezialisierten Mittel haben. So gibt man mit dem Satz „Er will ein Buch geschrieben haben“ an\, dass man die Mitteilung von der erwähnten Person selbst hat.\nDie germanischen und romanischen Sprachen bedienen sich vielfältiger Mittel von Evidentialität\, wie Modalverben\, Verben des Sagens und des Meinens\, Adverbien\, Partikeln und Verbformen. Häufig verschwinden dabei jedoch die Grenzen zwischen den verschiedenen Arten der Evidentialität\, zum Beispiel kann der französische Konditional sowohl für die Wiedergabe einer fremden Äußerung als auch einer eigenen Schlussfolgerung verwendet werden\, wodurch Vagheit entstehen kann.\nInsbesondere in der Pressesprache besteht die Tendenz\, die Regresspflicht durch die Verwendung bestimmter Verbformen auszuschließen. Das Markieren der Herkunft des Sprecherwissens scheint eine kognitive und pragmatische Notwendigkeit zu sein\, die zur Veränderung der Funktionen sprachlicher Mittel unter Anlagerung evidentieller Bedeutungen führt.
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