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SUMMARY:Jahrestagung 2016 der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Das Plenum der Leibniz-Sozietät führt seine April-Sitzung 2016 als \nJahrestagung 2016\nzum Thema: \nGottfried Wilhelm Leibniz:\nEin unvollendetes Projekt\nVeranstaltungsflyer \n10.00 bis 17.00 Uhr\nOrt: BVV-Saal
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SUMMARY:März-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Plenarsitzung der Leibniz-Sozietät findet als Leibniz-Forum satt\, veranstaltet in Kooperation mit dem Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP)\, der Klinik für Hämatologie\, Onkologie\, Tumorimmunologie und Palliativmedizin im HELIOS Klinikum Berlin-Buch sowie dem BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch zum Thema: \nMöglichkeiten\, Grenzen und Perspektiven der individualisierten Medizin am Beispiel der Onkologie\nProgramm \nWeitere Informationen \n10. März 2016; 13.00 bis 17.00 Uhr \nOrt: Medizincampus Berlin-Buch\, Max Delbrück Communications Center (Axon 2)\, Robert-Rössle-Straße 10\, 13125 Berlin
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SUMMARY:Gemeinsame März-Sitzung der Klassen Sozial-und Geisteswissenschaften sowie  Naturwissenschaften und Technikwissenschaften - Änderung!
DESCRIPTION:Die Klassen Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Naturwissenschaften und Technikwissenschaften laden ein zur gemeinsamen öffentlichen Sitzung am 10. 03. 2016. \n  \nKolloquium:\n\nRecht und Freiheit in Geschichte und Gegenwart\nzu Ehren von Hermann Klenner (MLS)\nanlässlich seines 90. Geburtstages\nModeration: Jürgen Hofmann (MLS) \nVorträge: \nHans-Otto Dill (MLS):\nAufklärung und Strafjustiz: Cesare Bessarias Beitrag zur Zivilisierung des Rechtswesens \nWalter Schmidt (MLS):\nJüdische Akteure in der schlesischen\, speziell Breslauser Demokratie 1848/49 \nHans-Joachim Gießmann (MLS):\nZwischen Rechtsgemeinschaft und Geopolitik: Europäische Friedenspolitik am Scheideweg. Anmerkungen zur Russland/Ukraine-Krise. \n10.00 bis 12.00 Uhr\nOrt: Medizincampus Berlin-Buch;\nSie finden das Gebäude auf dem Campus Berlin-Buch in der Robert-Rössle-Straße 10 in 13125 Berlin. Es ist das Gebäude C83 / MDC.C . Der Axon 2 ist im 1. Stock. Einen Lageplan des Campus finden Sie hier\nhttp://bbb-berlin.de/de/location/ \nProf. Dr. Hans-Otto Dill (MLS):\nC.V.:\ngeb. 1935 in Berlin. Nach Abitur in Anklam Studium der Romanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universidad de la Habana\, Promotion Romanistik 1969\, Habilitation Lateinamerikanistik 1974. Prof. für lateinamerikanische Literatur an der HUB in Berlin ab 1981\, der Georg-August-Universität Göttingen 1989-90\, sowie Gastprofessuren an der Universität Hamburg\, Universidade de Sao Paulo und La Plata.\nMitglied des Lateinamerikaforum Berlin seit 1992\, der Leibniz-Sozietät seit 1995\, der Freunde des Iberoamerikanischen Instituts Preußischer Kulturbesitz seit 2007\, Sekretar der Sozial- und Geisteswissenschaftlichen Klasse der LS ab 2009.\nPublikationen: Aufklärung als Weltprojekt (2015)\, Alexander von Humboldts Metaphyik der Erde (20013)\, Ensayos sobre literatura cubana (2010)\, Die lateinamerikanische Literatur in Deutschland (2009)\, Dante criollo (2006)\,  Lateinamerikanische Literatur im Überblick (1999).\nHerausgaben von Kongressmaterialien als Sammelbänden\, u.a.: Denken und Handeln. Philosophie und Wissenschaft im Werk Johann Gottlieb Fichtes ( 2015)\, Jean-Jacques Rousseau zwischen Aufklärung und Moderne (2013)\, Sprache zwischen Kommunikation\, Ideologie und Literatur – die Aktualität von Victor Klemperers LTI (1947) damals und heute (2012). \nAbstract:\nVor 250 Jahren\, 1765\, veröffentlichte der Mailänder Jurist und Ökonom Cesare Beccaria sein Aufsehen erregenden rechtswissenschaftlichen Traktat Dei delitti e delle pene (Von den Vergehen und von den Strafen)\, der den wohl bedeutsamsten Einschnitt im abendländischen Rechtsdenken war\, ja dieses erst eigentlich begründete. In der Rezeptionsgeschichte dominiert laut Dill eindeutig Beccarias Verurteilung der zu seiner Zeit üblichen Grausamkeit der Strafen und der gerichtlichen Untersuchungspraxis\, von Todesstrafe\,  Folter sowie von Inquisition als Mittel gerichtlichen Verhörs. Doch steckt in der dominanten Fokussierung der Rezeption auf die „penas“ ein verfälschender Reduktionismus\, denn Beccaria kritisierte das gesamte Rechtswesen seiner Zeit\, nicht nur die Ungeheuerlichkeiten des Strafprozesses. Deshalb desubjektivierte er den Begriff desdelitto: Strafmaß müsse statt der subjektiven Schuld des Täters der der Gesellschaft zugefügte objektive Schaden sein.\nWenn er das gesamte vorherige Rechtswesen der Menschheit ohne Ausnahme von den Pandekten bis zu den mittelalterlichen Usancen der germanischen Langobardi als mit dem Geist des 18. Jahrhunderts als unvereinbar bezeichnet und ständig die rechtsphilosophischen Standardwerke der französischen und britischen Aufklärer Hobbes\, Locke\, Hume\, Montesquieu und Rousseau zitiert\, manifestiert er seine aufklärerische Position\, ja schafft begrifflich erst eine aufgeklärte Justiz\, deren Durchsetzung er sich von aufgeklärten Monarchen erhoffte. – In vielen Ländern der Erde sind bis heute seine Maßstäbe setzenden Rechtsnormen nicht durchgesetzt. \nProf. Dr. Walter Schmidt (Berlin):\nC.V.:\nProf. Schmidt ist Historiker. Er wurde 1981 zum Korrespondierenden\, 1985 zum Ordentlichen Mitglied der 1700 von Leibniz in Berlin begründeten Gelehrtengesellschaft gewählt\, der heutigen Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V.\n1964 – 1984 leitete er einen historischen Lehrstuhl an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED und 1984 – 1990 das Zentralinstitut für Geschichte an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Mehrere Bücher und Sammelwerke zur Geschichte des 19. Jh. – insbesondere zur Revolutionsgeschichte – hat er verfasst bzw. herausgegeben. In den letzten Jahrzehnten war er Mit-Herausgeber von „Männer und Frauen der Revolution von 1848/49“ (Bd. 1-4\, 2003-2013)\, arbeitete mit am Biographischen Lexikon der Deutschen Burschenschaft (Bd. I: Politiker\, Teil 1-8\, 1996-2014)\, forschte und publizierte zur Geschichte Schlesiens\, namentlich der Demokratiebewegung im Umfeld von 1848. Er gehört dem Beirat der Internationalen Marx-Engels-Stiftung Amsterdam an. \nAbstract:\nDer Vortrag geht zunächst der Geschichte des Breslauer Zwinger-Gymnasiums nach\, an dem der Jubilar Schüler war und 1944 das Abitur ablegte.\nIm Hauptteil wird untersucht\, welchen Anteil jüdische Bürger Breslaus – einer Stadt\, die im 19. Jh\, mit ihrem Oberrabbiner Abraham Geiger ein Zentrum des Reformjudentums war – an den demokratischen Bestrebungen im Vormärz und in der Revolution von 1848/49 nahmen und wie deren spätere Biografie verlief. Jüdische Studenten\, Mitglieder der Breslauer Burschenschaft\, der so genannten Raczeks\, engagierten sich in der demokratischen Studentenbewegung des Revolutionsjahres\, auf dem Wartburgfest von Sommer 1848. In der Demokratiebewegung Schlesiens im Revolutionsjahr wirkten zahlreiche jüdische Intellektuelle in führenden Positionen in den beiden demokratischen Vereinen Breslaus wie als Präsidenten auf den Demokratenkongressen. Die Leitung des Breslauer Arbeitervereins lag in der Hand des jungen jüdischen Mediziners Sigismund Asch\, der später ein berühmter Arzt in Breslau wurde. Die schlesischen Wähler schickten – auch in Ablehnung jedweder antisemitischer Vorstöße – drei jüdische Kandidaten als Abgeordnete in die Parlamente nach Frankfurt und Berlin\, wo diese entschieden linke Positionen vertraten.\nDie Verbreitung sozialistischer\, auch marxistischer Grundsätze in der Breslauer Arbeiterbewegung im Vormärz\, 1848 und danach war auch Sache zweier jüdischer Journalisten. Zwei jüdische Bürger beteiligten sich nicht zuletzt am Breslauer Maiaufstand von 1849. Mehrere Demokraten jüdischer Herkunft wurden wegen ihrer politischen Aktivitäten von der Reaktion für Jahre auf Festungen verbannt\, danach repressiert und aus der Heimat vertrieben. \nProf. Dr. Hans-Joachim Gießmann:\nC.V.:\nProf. Gießmann ist Philosoph und Politikwissenschaftler. Nach dem Studium der Amerikanistik war er von 1981 bis 1990 am IPW tätig. 1981 wurde er in Philosophie promoviert\, 1987 habilitierte er sich im Fach Politische Wissenschaft. 1989/90 beriet er das Neue Forum am Runden Tisch zu Fragen der Abrüstung; anschließend arbeitete er als Referent für Abgeordnete der Volkskammer und des Deutschen Bundestages. Von 1991 bis 2008 war er am Hamburger Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik tätig\, zuletzt als Stellvertretender Wissenschaftlicher Direktor. Außerdem ist er seit 1995 Privatdozent an der Universität Hamburg und wurde dort 2001 zum Professor ernannt. Von 2008 bis 2012 leitete er das Berghof-Forschungszentrum in Berlin; seit 2012 ist er Geschäftsführender Direktor der Berghof Foundation.\nSeit 2000 sitzt er im Direktorium des Europäischen Master-Studiengangs Menschenrechte und Demokratisierung. Von 2009 – 2014 war er Mitglied bzw. leitete den Global Agenda Council on Terrorism des Weltwirtschaftsforums in Davos. Seit 2009 gehört er dem Beirat Zivile Krisenprävention des Auswärtigen Amtes an. Er hat mehr als 40 Bücher und mehr als 300 wissenschaftliche Aufsätze in einem Dutzend Sprachen verfasst. Gastprofessuren hatte er in New York\, Shanghai und Wrocław.\n\nAbstract:\nDie Destabilisierung der Europäischen Friedensordnung\, unter anderem ausgelöst und im Weiteren beschleunigt durch die rapide Verschlechterung des ukrainisch-russischen Verhältnisses hat eine politische Diskussion befeuert\, ob Putins Russland noch als verlässlicher Partner und Garant der europäischen Friedensordnung angesehen werden kann. Russlands flagrante Verletzung des Budapester Memorandums ist seit der Besetzung der Krim hierfür eine verbreitet genutzte Referenz. Rückblickend\, so scheint es\, als hätten Russland und das übrige Europa es versäumt\, die Chancen aus der Beendigung des Kalten Krieges für die Schaffung einer stabilen Friedensordnung zu ergreifen. Ein neuer Ost-West-Konflikt ist aufgebrochen\, sogar die frühere Abschreckungsrhetorik hat von der Bühne politischer Rhetorik bereits Besitz ergriffen. Schwer vorstellbar\, dass dieser Konflikt entschärft werden kann\, ohne die tieferliegenden Ursachen der Eskalation zu verstehen und zu bearbeiten. Verhandlungen über ein gewaltfreies Nebeneinander können verloren gegangenes Vertrauen in ein friedliches Miteinander nicht ersetzen. Die akute Krise führt Europa an den Scheideweg zwischen der Rückbesinnung auf eine starke politische und Rechtsgemeinschaft sowie einer Geopolitik mit ungewissen Folgen.
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SUMMARY:Februar-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur öffentlichen Sitzung des Plenums ein. Vorgetragen und zur Diskussion gestellt wird der Beitrag: \n2. Vorlesung im Rahmen der Leibniz-Ehrung der Sozietät anlässlich des 300. Todestages des Gelehrten\nZur Musiktheorie von Leibniz (Arbeitstitel)\nVortragender: \nWalter Bühler (Berlin) \n13.30 bis 15.30 Uhr\nOrt: Rathaus Tiergarten\, BVV-Saal \nC.V.:\nWalter Bühler hat nach dem Besuch eines altsprachlichen Gymnasiums Mathematik und Physik studiert und an Berliner Gymnasien Mathematik\, Informatik und Physik unterrichtet. Neben und nach der Berufstätigkeit hat er sich mit der Alten Musik und dem Werk von Leibniz beschäftigt. Sein Vortrag auf dem IX. Internationalen Leibniz-Kongress 2011 wurde in zwei Teilen in den Studia Leibnitiana veröffentlicht (Band 42\, 2010\, Heft 2 und Band 44\, 2012\, Heft 3.). 2013 und 2014 erschienen zwei weitere Bücher zur elementarmathematischen Darstellung der Musiktheorie\, die in zentralen Punkten auf den Ideen von Leibniz beruhen. \nAbstract:\nDas Thema “Leibniz und die Musik” wird in drei Abschnitten behandelt.\nErstens soll es um die Musik gehen\, wie sie Leibniz in seinem höfisch geprägten Wirkungsbereich vorgefunden hat. Mit freundlicher Unterstützung aus der Staatsoper Berlin werden dabei einige Arien von Agostino Steffani zu hören sein\, dessen Oper „Amor vien dal destino“ am 23. April 2016 zum ersten Mal seit 1709 wieder aufgeführt wird.\nIm zweiten Abschnitt des Vortrages soll skizziert werden\, welchen Platz das Nachdenken über Musik innerhalb des Leibnizschen Konzepts der universellen und der prästabilierten Harmonie einnimmt.\nIm dritten Teil soll schließlich auf die noch weitgehend unbekannten Harmonischen Gleichungen eingegangen werden. Leibniz verwendet diese Gleichungen nur in Handschriften\, die im Kontext des Briefwechsels mit Henfling (LBr 390) aufbewahrt werden. Es soll gezeigt werden\, dass sie sich auch aus heutiger Sicht sehr gut für eine sachgerechte rechnerische Darstellung von historischen Intervallsystemen\, Stimmungen und Temperaturen in der Musik eignen.
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SUMMARY:Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät\, Terminpräzisierung!
DESCRIPTION:Terminpräzisierung und anderer Ort:\n Am 28. Januar 2015 findet die  \nJahresgeschäftssitzung\nder Leibniz-Sozietät\n\nals nichtöffentliche Veranstaltung statt \n14:00 bis 16:30 Uhr; Ort: WISTA GmbH\, Rudower Chaussee 17\, 12489 Berlin \nDie Einladung geht gesondert zu.
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DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt für den 28. Januar 2016 zur Januar-Plenarsitzung ein. Es wird der Vortrag gehalten und diskutiert: \nHans Poser (Berlin) \n1. Vorlesung im Rahmen der Leibniz-Ehrung der Sozietät anlässlich des 300. Todestages des Gelehrten:\nAufklärung top down. Leibniz und die Prinzenerziehung.\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: Einstein-Newton-Kabinett\, WISTA GmbH\, Rudower Chaussee 17\, 12489 Berlin \nC.V.:\nProf. Poser legte nach dem Studium der Fächer Mathematik\, Physik und Philosophie in Tübingen und Hannover 1964 mit einer Zulassungsarbeit auf dem Gebiet der Geometrie das Staatsexamen ab. Von da ab widmete er sich vorzugsweise der Philosophie und wurde in diesem Fach 1969 mit einer Arbeit über das Denken von Gottfried Wilhelm Leibniz promoviert. Diesem großen deutschen Philosophen gilt seitdem sein besonderes Augenmerk. Zwei Jahre später folgten die Habilitation und eine Tätigkeit als Dozent an der Technischen Universität Hannover. 1972 wurde er an die Technische Universität Berlin berufen und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung (2005) als ordentlicher Professor für Philosophie. Zudem nahm er vielfach Gastdozenturen und -professuren wahr\, die ihn in eine Anzahl von Ländern in den Kontinenten Afrika\, Asien\, Süd- und Nordamerika und Europa führten.\n Prof. Poser war und ist tätig als Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)\, als Mitglied der Interakademischen Leibniz-Kommission der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und als Mitglied des Comite Directeur der Federation Internationale des Societes de Philosophie (FISP). Von 1994 bis 1996 saß er der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland (die heute den Namen Deutsche Gesellschaft für Philosophie trägt) als Präsident vor. Er war Mitherausgeber nicht nur von Sammelbänden\, Festschriften und Kongressbänden\, sondern auch diverser Fachperiodika\, unter anderem der Studia Leibnitiana und der Allgemeinen Zeitschrift für Philosophie.\n Sein besonderes fachliches Interesse gilt den Gebieten neuere Philosophiegeschichte von Descartes bis Schelling\, Wissenschafts- und Technikphilosophie sowie Modaltheorie und Philosophie der Mathematik. \nAbstract:\nSich 300 Jahre nach Leibniz mit dessen pädagogischen Vorstellungen\, gar zur Prinzenerziehung\, beschäftigen zu wollen\, scheint arg anachronistisch zu sein. Leibniz mag Meriten haben\, die bis in die Gegenwart reichen – seine Infinitesimalrechnung\, seine Binärzahlarithmetik\, seine Logik\, seine Überlegungen zur Reform des Rechts… Aber zur Pädagogik? Doch Leibniz war selbst Erzieher\, nämlich des jungen Philipp Wilhelm von Boineburg\, den er nach Paris begleitete; wichtiger aber ist – neben zwei unfertigen Entwürfen zur Erziehung der Jugend – als einzige vollendete Schrift jene zur Prinzenerziehung\, seine Lettre sur l’Education d’un Prince. Prinzenerziehung war ein zentrales Anliegen der Höfe des 17. und 18. Jahrhunderts\, doch anders als die üblichen Fürstenspiegel war Leibnizens Vorschlag wesentlich moderner – so modern\, dass er zwar gern gelesen\, aber wohl nirgends befolgt wurde. Umso lohnender ist es\, ihn als Aufklärung top down zu betrachten. \nInformation:\nEbenfalls am 28.01.2016 findet statt die nichtöffentlichen Sitzungen:\n13:00 Uhr bis 14:00 Uhr: nichtöffentliche Klassensitzungen;\n14:00 Uhr bis 16:30 Uhr: nichtöffentliche Jahresgeschäftssitzung
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SUMMARY:Dezember-Sitzung beider Klassen der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften (und Sozial- und Geisteswissenschaften) laden zur gemeinsamen Sitzung am 10. Dezember 2015 ein zum Thema \nEmergente Systeme. Information und Gesellschaft\nProblemstrukturen und Lösungsansätze.\nMit dieser Veranstaltung stellt sich der neue Arbeitskreis “Emergente Systeme” (Arbeitstitel) vor \nEinladung und Programm \nAbstracts der Vorträge \n10.00 bis 17.00 Uhr; Ort: BVV-Saal
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SUMMARY:Symposium der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Am 8./9. Dezember 2015 findet ein \nSymposium der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der Leibniz-Sozietät\nstatt zum Thema: \nWeltanschauliche Begründung einer Politik der Gerechtigkeit\nEinladung und Programm\nAbstracts der Vorträge
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SUMMARY:November-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ein zur öffentlichen November-Plenarsitzung am 12. November 2015. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nHeidemarie Salevsky (MLS) \nZur Entwicklung der Translatologie zu einer eigenständigen Wissenschaftsdisziplin: Vom Akademievortrag Schleiermachers zur systemischen Interaktionstheorie\n\n13.30 bis 15.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nFrau Prof. Salevsky ist Translatologin und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2013. Nach dem Studium in Berlin\, Moskau und Leipzig sammelte sie zehn Jahre lang praktische Erfahrungen als Konferenzdolmetscherin und Übersetzerin für Russisch und Englisch. 1972-1996 war sie in der Ausbildung von Sprachmittlern an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. 1983 erwarb sie ihre erste Promotion B und wurde 1984 zur ordentlichen Dozentin für Translationswissenschaft am Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin berufen. Dessen Abteilung Translationswissenschaft gründete sie und leitete sie von 1990 bis 1996. Danach wirkte sie bis 2009 als Professorin für Translationswissenschaft und Fachkommunikation an der Hochschule Magdeburg-Stendal. 1989 gründete sie das dortige Forschungsseminar\, das bis 2009 auf 77 Veranstaltungen\, darunter mehrere internationale Konferenzen\, zurückblicken kann. Zehn Jahre lang vertrat sie das Fach Translatologie im Scholarly Forum der United Bible Societies. Sie war Gründungs- und von 1992 bis 1998 Präsidiumsmitglied der European Society for Translation Studies. 2010-2011 hatte sie eine Professur an der Okan University Istanbul inne. Zu Gastprofessuren weilte sie an den Universitäten Heidelberg\, New York/Binghamton\, Innsbruck\, Wien sowie an der Boğaziçi University Istanbul. Gastvorlesungen und Vorträge hielt sie in über 20 Ländern. \nAbstract:\nAusgehend von dem 1813 gehaltenen Akademievortrag F. D. E. Schleiermachers “Ueber die verschiedenen Methoden des Uebersezens” und der ersten Forderung nach einer Übersetzungswissenschaft (1814) wird im Vortrag die Entwicklung der Translatologie seit der Mitte des 20. Jh. anhand linguistischer\, kommunikationswissenschaftlicher\, psychologisch-psycholinguistischer und handlungstheoretischer Modelle und Theorien dargestellt. Die Notwendigkeit eines holistischen Ansatzes zur theoretischen Erfassung der Komplexität translatorischer Prozesse wird am Beispiel der “extremen” Teilbereiche Simultandolmetschen und Bibelübersetzung aufgezeigt. Eine neue theoretische Perspektive zur Erforschung des gesamten Objektbereichs der Translatologie bietet die systemische Interaktionstheorie\, die methodologisch auf dem Sensitivitätsmodell Prof. Vester® beruht.
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SUMMARY:November-Sitzung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften lädt für den 12. November 2015 zu ihrer Klassensitzung ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nGerhard Banse (MLS): \nÜber den Umgang mit Unbestimmtheit\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Banse ist Technikphilosoph und gehört der Leibniz-Sozietät seit 2000 an; seit 2012 ist er deren Präsident. Nach Pädagogik-Studium und Doktorat arbeitete er von 1974 bis 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW)\, am Lehrstuhl Technikphilosophie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und am Institut für Philosophie der Universität Potsdam. Von 1999 bis 2011 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT – Karlsruher Institut für Technologie\, Campus Nord (ehemals Forschungszentrum Karlsruhe GmbH). Derzeit ist er Senior-Wissenschaftler an der EA European Academy of Innovation and Technology Assessment Bad Neuenahr-Ahrweiler.\nNach der Promotion (1974) und der Habilitation (1981) wurde er 1988 zum Professor für Philosophie an der AdW ernannt. 2000 erfolgten die Bestellung zum Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie die Berufung zum Gastprofessor an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica (Slowakische Republik)\, 2011 die Ernennung zum Professor e.h. der Schlesischen Universität Katowice (Polen). Darüber hinaus lehrte er an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der TH Wismar und der Technischen Hochschule (Polytechnikum) Rzeszów (Polen).\nEr ist als Herausgeber\, Mitherausgeber\, Autor oder Mitautor an über 400 Buch- und Zeitschriftenpublikationen beteiligt. \nAbstract:\n„Unbestimmtheit“ war und ist ein zentraler Topos der Reflexion über die Lebenswelt. Entsprechend vielfältig sind die (wissenschaftlichen) Denkansätze\, die auf ihr Verständnis und den Umgang mit ihr\, ihre „Reduzierung“ oder gar „Überwindung“ gerichtet sind. Einer dieser Denkansätze ist die (interdisziplinäre) Risikoforschung\, auf die im Vortrag näher eingegangen wird.\nZentral sind dabei folgende Einsichten/Überlegungen:\nUnbestimmtheit kann bedeuten\, dass zwischen (Handlungs-)Absicht und (Handlungs-)Ergebnis keine direkten Ursache-Wirkungs-Beziehungen bestehen oder dass man nicht über entsprechendes Wissen verfügt (unvollständige Information).\nRisiko kann gefasst werden als Chance zum Gelingen eines Vorhabens oder seines Misslingens. Risikohandeln schließt ein\, dass eine Handlung in Übereinstimmung mit den gehegten Absichten abgeschlossen wird oder nicht; die Unbestimmtheit\, ob das Ziel erreichbar ist\, wird bewusst in Kauf genommen. Risikowissen ist Wissen für den (auch methodischen) Umgang mit dieser Unbestimmtheit zukünftiger Zustände\, es bezieht sich auf die (Ab-)Schätzung von Eintrittshäufigkeiten oder von Eintrittswahrscheinlichkeiten\, auf die Ereignisvoraussage\, die Handlungsauswahl und die (möglichen) Handlungsfolgen.\nRisiko ist immer Chance und Gefahr zugleich: Chance\, ein angestrebtes Ziel zu erreichen\, bei dem etwas zu gewinnen versprochen oder in Aussicht gestellt wurde; Gefahr\, dass man etwas Existierendes zur Disposition stellt\, beschädigt oder verliert. Beides sind Möglichkeiten\, die sich (erst) zukünftig als Handlungsfolgen einstellen oder als Wirkungen ergeben können: Während in der Gegenwart zu entscheiden und zu handeln ist\, stellen sich die Wirkungen der Handlung erst zukünftig ein.\nReduzierung\, Limitierung oder Eingrenzung der Unbestimmtheit sowohl hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit (ursachenorientiert) als auch des zu erwartenden Schadensausmaßes (wirkungsorientiert)\, d.h. eine zielgerichtete Einflussnahme und produktive Handhabung („Beherrschung“) von Unbestimmtheit ist präventiv durch verschiedene Vorgehensweisen möglich. Dabei wird „Mehrdeutigkeit“ nicht in erster Linie in „Eindeutigkeit“ überführt\, „Zufälligkeit“ nicht auf „Notwendigkeit“ zurückgeführt – obwohl das nicht ausgeschlossen ist –\, sondern als „eindeutig“ und „wohlbestimmt“ gefasst und behandelt. Auf diese Weise wird vor allem ein methodischer Gewinn erzielt\, erlaubt doch diese „Idealisierung“ und „Reduktion“ (die allerdings immer auch eine „Ausblendung“ – möglicherweise relevanter Zusammenhänge o.ä. – ist!) die Anwendung spezifischer Methoden und ermöglicht (erst) einen rationalen Zugriff auf Situationen unvollständiger Information.\nDies kann jedoch nicht verhindern\, dass ein Leben unter Unbestimmtheit (in einem unbestimmten Ausmaß!) als Normalität verbleibt.
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2015
DESCRIPTION:Das Raumfahrthistorische Kolloquium 2015 findet als gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e.V (DGLR)\,  des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfart (DLR)\, des Deutschen Technikmuseums Berlin (Archenhold Sternwarte) und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. am 31. Oktober 2015 in Berlin statt. \nArchenhold-Sternwarte Berlin-Treptow\, Alt-Treptow 1 – 12435 Berlin;\nSamstag\, 31. Oktober 2015\, 10 – 14 Uhr \nEinladung und Programm
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SUMMARY:Ehrenkolloquium anlässlich des 80. Geburtstages von Prof. Dr. Hans-Otto Dill
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ein zur öffentlichen September-Plenarsitzung am 10. 09.2015. Die Sitzung wird als Ehrenkolloquium  aus Anlass des 80. Geburtstages von MLS Hans-Otto Dill veranstaltet. Sie trägt den Titel: \n“Philologie & Philosphie – Welt und Region in der Wissenschaft”\n10. September 2015\, 10.00 bis 17.00 Uhr. Anschließend lädt der Jubilar zu einem “Programmausklang” ein. \nOrt: Wirtshaus Schildhorn\, Straße am Schildhorn 4a\, Berlin \nEinladungsflyer
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SUMMARY:Jahresversammlung der "Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät"
DESCRIPTION:Die “Stiftung der Freunde der Leibniz-Sozietät” führt ihre Jahresversammlung 2015 am 12.03.2015 in Berlin durch. \nDie Jahresversammlung ist eine nicht öffentliche Veranstaltung.\nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:Kolloquium aus Anlass des 75. Geburtstages von Erik W. Grafarend
DESCRIPTION:Ankündigung: Kolloquium der Leibniz-Sozietät zum Thema \n„Geodäsie – Mathematik – Physik – Geophysik”\naus Anlass des 75. Geburtstages von Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. mult. Erik W. Grafarend\, Mitglied der Leibniz-Sozietät\, Auswärtiges Mitglied der Finnischen und der Ungarischen Akademie der Wissenschaften\, Emeritus der Universität Stuttgart \nDas Kolloquium findet am 13. Februar 2015 in Berlin statt. \nEs wird unterstützt durch die Universität Stuttgart. \nProgramm (Stand: 12.01.2015) \nAbstracts (Stand 21.11.2014) \nAls Prolog zum Kolloquium gelten die beiden Antrittsvorträge am Sitzungstag der Leibniz-Sozietät am 12. Februar 2015\, die ab 10.00 Uhr in der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften bzw. ab 13.30 Uhr im Plenum durch die im Jahre 2014 zugewählten Mitglieder der Leibniz-Sozietät \nHans Sünkel (Graz):\n„Das Geoid – theoria cum praxi et commune bonum” \nHarald Schuh (Potsdam):\n„Beiträge der Geodäsie zum besseren Verständnis von Naturgefahren und Klimaeinflüssen” \ngehalten werden. \n 
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SUMMARY:Jahresgeschäftssitzung der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die \nJahresgeschäftssitzung 2015\nder Leibniz-Sozietät findet am 29. Januar 2015 statt. Die Sitzung ist nicht öffentlich; die Einladungen gehen gesondert zu. \n13:30 bis 16.00 Uhr; Ort BVV-Saal
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SUMMARY:Januar 2015 - Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur öffentlichen Plenarsitzung für den 29. Januar 2015 ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nBernd Meier (MLS):\nPISA und die Folgen oder: Allgemeinbildung heute – Was wir von PISA lernen können? \n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Meier ist Technik-Didaktiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2010; hier fungiert er als Sprecher des Arbeitskreises Pädagogik. Er hat sich seit fast 30 Jahren mit Problemen der Lehrerbildung befasst und ist z.Z. Professor für Technologie und berufliche Orientierung an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. In Projekten der Weltbank (WB)\, der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat er als Bildungsberater in Vietnam\, China\, Tadschikistan\, der Mongolei und Kirgisien gearbeitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragen der Didaktik der materiellen Kultur sowie der Curriculumentwicklung.\nEr ist Herausgeber und Mitautor von mehr als 50 deutschen Schulbüchern und Lehrerhandbüchern sowie von Lehrbüchern für die Lehrerbildung in Vietnamesisch\, Russisch\, Polnisch und in Tadschikisch.\nAbstract:\nDer Vortrag behandelt folgende Schwerpunkte:\n– Allgemeine Bildung im Test – die Schulleistungsuntersuchungen im Rahmen von PISA (Programme for International Student Assessment)\n– Das Verständnis von (Allgemein-)Bildung im Wandel der Zeit\n– Allgemeine Bildung in der BRD und in der DDR\n– Klassifikationen: Materiale\, formale und kategoriale Bildung\n– Schlussfolgerungen
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SUMMARY:Dezember-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt ein zur öffentlichen Dezember-Plenarsitzung am 11. Dezember 2014. Die Sitzung wird als Kolloquium veranstaltet zum Thema \nUnsere inneren Lebensuhren ticken nicht synchron! – Biologie des Alterns verschiedener Organsysteme\nVorläufiges Programm:\nNizze\, Horst (Rostock): Altern – Biologie und Pathologie. Müller\, Sabine (MLS): Alterung von Nukleinsäuren. Volk\, Hans-Dieter (MLS): Altern des Immunsystems – Kairos dominiert über Chronos. Krüger\, Detlef (MLS): Verlauf von Virusinfektionen in Abhängigkeit vom Lebensalter. Meisel\, Andreas (MLS): Myasthenia gravis: Wenn junge Frauen und alte Männer schwach werden. Lademann Jürgen (MLS): Wechselwirkung zwischen Antioxidantien und freien Radikalen und deren Einfluss auf die Hautalterung. Jörg Vienken (MLS): Was hat eine Polymeralterung mit der Demographie zu tun? \n13.30 bis 17.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \nAbstracts (Stand: 01.12.2014)
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SUMMARY:Dezember-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften zu Ihrer Dezember-Sitzung am 11. Dezember 2014 ein. Es wird der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt: \nMarlies Knipper (Tübingen) \nÜber Hörstörungen\, Stress und Emotionen. Wie unser Ohr Gehirnfunktionen beeinflusst.\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nNach dem Studium der Biologie\, mehrjähriger Arbeit als Physiologin und entsprechendem Auslandsaufenthalt ging Marlies Knipper 1993 als Leiterin der AG “Molekulare Hörphysiologie” an die Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Universität Tübingen. Hier habilitierte sie sich 1997 im Bereich “Molekulare Neurobiologie”\, besetzte 1999 eine C2-Position\, wurde 2000 Sprecherin des Vorstandes des Tübinger Hörforschungszentrums und 2004 außerplanmäßige Professorin ebendort. Nach einem Zwischenspiel ab 2005 – der Professur für Experimentelle Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde – am Klinikum der Universität Erlangen-Nürnberg erhielt sie 2008 die Professur für “Molekulare Hörphysiologie” an der Universität Tübingen.\nSie ist Vize-Sprecherin des Zentrums für Neurosensorik (ZfN) der Universität Tübingen sowie Mitglied des AcademiaNet\, der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen\, Neurootologen und Otologen (ADANO) und der Nationalen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina. \nAbstract:\nWechselseitige Verbindungen zwischen dem schallverarbeitenden\, stress-aktivierenden und emotionalen/Aufmerksamkeitsnetzwerk beeinflussen unsere tägliche Wahrnehmung von Sprache bis Musik. Wir nehmen diese komplexen Verbindungen des emotionalen mit dem Hör-System oft erst wahr\, wenn sie gestört sind. Wir fragen\n1. nach dem derzeitigen Wissen um die Grundlagen des wechselseitigen Einflusses von Hören\, Emotionen und Stimmungen;\n2. nach den Folgen frühkindlicher oder neonataler Störungen (z.B. verzögerten Hörbeginns) für gesunde Hirnentwicklung;\n3. nach dem Einfluss auf das Risiko\, stimmungsabhängige (Tinnitus) oder altersbedingte Hörstörungen zu entwickeln.\nDie zukünftige Perspektive einer Aufklärung dieses faszinierenden neuronalen Schaltkreises für ein besseres Verständnis von gesunder und kranker Hirnfunktion wird beleuchtet.\n 
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SUMMARY:Sitzung des Arbeitskrteises "Prinzip Einfachheit"
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis „Prinzip Einfachheit“ lädt für den 20.November 2014 zu einer öffentlichen Sitzung ein\, bei der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nCharles Coutelle (MLS) \nDie verführerische Illusion “einfacher” Konzepte\n– Kritische Betrachtungen zum Prinzip Einfachheit an Hand von Beispielen aus Molekularbiologie und Medizin –\n10.30-12.30 Uhr; Ort: Balkonsaal \nC.V.:\nProf. Coutelle ist Humangenetiker und Gentherapieforscher. Er wurde 1989 als Korrespondierendes Mitglied der AdW der DDR gewählt und ist seit 1994 Mitglied der Leibniz-Sozietät.\nNach dem Medizinstudium in Jena und klinischer Tätigkeit an der Berliner Charité nahm er eine Facharztausbildung am Institut für Biochemie auf und habilitierte sich dort 1974 zum Dr. med. sc. Schon 1973 war er an das Zentralinstitut für Molekularbiologie der AdW der DDR in Berlin-Buch gewechselt\, wo er bis 1991 die Abteilung Molekulare Humangenetik leitete. Hier arbeitete er an Problemen der Genexpression\, der Kartierung des menschlichen Genoms und der DNA-Diagnostik. 1992 wurde er als Leiter der Cystic Fibrosis (CF) Gene Therapy Group an das St. Mary’s Hospital in London berufen und war mit zwei anderen britischen Gruppen an der ersten klinischen Gentherapie-Studie zur CF mit nicht-viralen Vektoren beteiligt. Danach wandte er sich mit seiner Gruppe mehr grundlegenden Fragen der Entwicklung der Gentherapie (Vektoren\, Tiermodelle) zu und leitete auch mehrere Projekte zur Untersuchung der pränatalen Gentherapie mit dem Ziel\, schweren früh-manifestierenden genetischen Erkrankungen vorzubeugen.\nSeit 2008 ist er Prof. Emeritus für Gentherapie am National Heart and Lung Institute des Imperial College London (ICL) und widmet sich weiterhin den eben genannten Problemen. \nAbstract:\nEinleitend erläutert der Autor sein Begriffsverständnis von „einfach“ und „Einfachheit“ als subjektive\, kognitive Beschreibungen der objektiven Realität\, und er schließt daraus\, dass Einfachheit kein objektives „universelles Prinzip in Natur und Gesellschaft“ sein kann. „Vereinfachung“ ist eine notwendige Methode des Menschen\, sich die objektive Realität zu erschließen und Wirkprinzipien zu erkennen. Durch Vereinfachung reduzieren wir die Ganzheit der objektiven Realität auf den Teil\, den wir für den untersuchten Gegenstand oder Vorgang\, entsprechend unserem subjektiven Vermögen\, als das Wesentliche zu erkennen meinen. Wir vernachlässigen dabei bewusst die objektiven komplexen Zusammenhänge in neben-\, über- und untergeordneten Ebenen. Diese Reduktion setzt der Gültigkeit des erkannten Wirkprinzips entsprechende Grenzen: Es ist nur in diesen Grenzen gültig und „einfach“.\nDie Missdeutung einer durch Vereinfachung gewonnenen und durch sie begrenzten Erkenntnis als objektiv existierende Einfachheit der Natur (Illusion) kann zu erheblichen Fehlern sowohl hinsichtlich des daraus abgeleiteten Wirkprinzips als auch seiner Nutzung als Gestaltungsprinzip (Konzept) führen.\nDiese Thesen werden nachfolgend an Hand der Entwicklung unserer Erkenntnisse über die Genexpression in Bakterien und Eukaryonten sowie an den Wegen und Irrwegen der Gentherapie beispielhaft vertieft.
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SUMMARY:Herbsttagung des Arbeitskreises Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Geo-\, Montan-\, Umwelt-\, Weltraum- und Astrowissenschaften (AK GeoMUWA) lädt ein für den 14. November 2104 zu seiner \nHerbsstagung 2014\nProgramm und Abstracts\n10:00 Uhr bis 17:00 Uhr; BVV-Saal
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SUMMARY:Wissenschaftliche Konferenz anlässlich des 200. Todestages des Philosophen J. G. Fichte
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät veranstaltet am 13. November 2014 eine \nWissenschaftliche Konferenz anlässlich des 200. Todestages des Philosophen J. G. Fichte\nzum Thema \nNatur und Nation\, Bewusstsein und Selbstbewusstsein bei Johann Gottlieb Fichte\n  \nEinladung und Programm  \nAbstracts \n10.00 bis 17.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \n 
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SUMMARY:Gemeinsame Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften und der Makedonischen Akademie der Wisenschaften und Künste
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V und die Makedonische Akademie der Wissenschaften und Künste\, Skopje\, Mazedonien\, laden für den 31. Oktober 2014 ein zur gemeinsame Konferenz  \nDer 1. Weltkrieg auf dem Balkan: Großmachtinteressen und Regionalkonflikte  (von Berlin 1878 bis Neuilly 1919/1920)\n13.30 bis 15.30 Uhr\, Ort: Deutschland\, BVV-Saal\, Rathaus Mitte\, Karl-Marx-Allee 31\, Berlin
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SUMMARY:Raumfahrthistorisches Kolloquium 2014
DESCRIPTION:Das Raumfehrthistorische Kolloquium 2014 findet als gemeinsame Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e.V (DGLR)\, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfart (DLR)\, des Deutschen Technikmuseums Berlin (Archenhold Sternwarte) und der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. am 25. Oktober 2014 in Berlin statt.\nVerantwortliche Organisatoren: Prof. Dr. Dieter B. Herrmann (MLS\, Berlin)\, Dr. Christian Gritzner (DLR Bonn)\, Dr. Olaf Przybilski (TU Dresden). \nEinladung und Programm
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SUMMARY:18th Leibniz Conference of Advanced Science
DESCRIPTION:Das Leibniz-Institut für interdisziplinäre Studien e. V. lädt ein zur \n18th Leibniz Conference of Advanced Science\nSensorsysteme 2014\n10:00 Uhr bis 17:00 Uhr;\nBest Western Hotel\, Am Schlosspark\, 09577 Lichtenwalde. \nDie Einladung geht gesondert zu.
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SUMMARY:Workshop: Transformationsforschung
DESCRIPTION:Der Arbeitskreis Gesellschaftsanalyse und Klassen lädt ein zum \n\n Workshop und AutorINNen-Beratung zu „Transformation in aktueller und historischer Perspektive“\n\n10.00 bis 17.00 Uhr; Ort: BVV-Saal (s.a. Ankündigung) \nEinladung und Programm
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SUMMARY:Symposium Technologiewandel in der Wissensgesellschaft ...
DESCRIPTION:Gemeinsame Tagung der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und des KIT Karlsruher Institut für Technologie zum Thema \nTechnologiewandel in der Wissensgesellschaft – qualitative und quantitative Veränderungen –\nFreitag\, 10. Oktober 2014\, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr.\nOrt: Hans-Grade-Saal im Forum Adlershof\, Rudower Chaussee 24\, 12489 Berlin-Adlershof \nvorläufiges Programm\nvorbereitende Unterlagen
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SUMMARY:Oktober-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 09. Oktober 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, die den folgenden Inhalt hat: \nEhrenkolloquium anlässlich des 85. Geburtstages von Lothar Kolditz\nWolfgang Schiller (MLS):\nZum 85. Geburtstag von Lothar Kolditz: Von Keramovitronen zu LTCC-Multilayer-Modulen\n \nC.V.:\nProf. Schiller ist Festkörperchemiker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2005. Er studierte Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1971 wurde er dort bei Lothar Kolditz auf dem Gebiet der anorganischen Chemie zum Dr. rer. nat. promoviert. Von 1971 bis 1992 war er im Zentralinstitut für anorganische Chemie (ZIAC) der AdW der DDR im Bereich „Glas und Keramik“ tätig und leitete dort seit 1981 eine Arbeitsgruppe\, die sich mit glaskeramischen Kompositen (von Keramovitronen bis zu LTCC-Werkstoffen) befasste.\nVon 1992 bis 2009 arbeitete er in der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Dort leitete er zunächst das Labor „Funktionskeramik“ und ab 1999 den Fachbereich „Hochleistungskeramik“. Neue LTCC-Werkstoffe sowie deren Anwendung in der Hybrid- Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik waren auch in der BAM ein Schwerpunkt seiner Forschung. Hierbei arbeitete er im Rahmen von Verbundprojekten mit den führenden Unternehmen auf diesem Gebiet (Bosch\, CeramTec\, Heraeus\, Siemens u.a.) zusammen.\n2010 gründete er die Fa. „ChemieFol“ und ist seitdem als wissenschaftlich-technischer Berater mehrerer Firmen für Chemie in der Keramik tätig.\nWolfgang Schiller ist Gründungsmitglied des Zentrums für Mikrosystemtechnik in Berlin-Adlershof (ZEMI) und war langjährig Vorstandsmitglied der DKG. \nAbstract:\nKeramovitrone sind dichte\, glasier- und metallisierbare keramische Werkstoffe mit Sintertemperaturen unter 1000 °C. Sie werden hergestellt aus kompaktierten Gemischen feingemahlener Glaspulver (40-80) und inerten\, kristallinen (keramischen) Pulvern (20-60 Vol.%) – und zwar in der Regel durch nichtreaktives Flüssigphasesintern. Keramovitrone sind glaskeramische Komposite (internat.: Glass Ceramic Composites GCC).\nLTCC steht für Low Temperature Co-fired Ceramics. Es sind dichte metallisierbare Komposite aus Glas- und Keramikpulver mit niedrigen Sintertemperaturen. Diese liegen im Bereich des Sinterns solcher Metallpulver\, die eine hohe elektrische Leitfähigkeit besitzen (Ag\, Au\, Cu\, Ag/Pd 10) und damit als Feinlinien-Leiterbahnen auf der Oberfläche oder im Innern der Werkstoffe fungieren können. Keramik und Metall-Leiterbahn werden in einem Prozessschritt gesintert (Co-fired). Aus LTCC können dünne keramische Folien hergestellt werden (Foliengießen). Diese sind die Basis für eine Vielzahl von Mehrlagenbauelementen (Multilayer-Technik).\nDie LTCC Multilayer Technik ist gegenwärtig eines der innovativsten Packungsverfahren für die Hybrid-Mikroelektronik\, weil sie gleichermaßen eine zuverlässige Mikrointegration passiver Bauelemente wie die Miniaturisierung des Bauteils ermöglicht. Sie erschließt damit ständig neue Applikationsfelder\, z.B.in der Mikrosystemtechnik\, Sensorik\, Aktorik\, Automobilelektronik\, Energietechnik\, Medizin und Biotechnologie. Im Vortrag werden dazu jeweils Beispiele gezeigt. \nGerta Stecher (Berlin) & Hans-Otto Dill (MLS):\nLiterarisch-musikalische Darbietung \n13.30 bis 15.30 Uhr; Ort: BVV-Saal \n 
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SUMMARY:Oktober-Sitzung der Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften (gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften)
DESCRIPTION:Die Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften lädt gemeinsam mit der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften zur planmäßig am 09. Oktober 2014 stattfindenden Oktober-Sitzung ein\, auf der folgende Vorträge gehalten und zur Diskussion gestellt werden: \nGerhard Banse (MLS) & L.-G. Fleischer (MLS) \nTheoria cum praxi et bonum commune: Technik und Technologie\n10.00 bis 12.00 Uhr; Ort: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Banse ist Technikphilosoph und gehört der Leibniz-Sozietät seit 2000 an; seit 2012 ist er deren Präsident. Nach Pädagogik-Studium und Doktorat arbeitete er 1974 – 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Akademie der Wissenschaften der DDR (AdW)\, am Lehrstuhl Technikphilosophie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und am Institut für Philosophie der Universität Potsdam. 1999 – 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am KIT – Karlsruher Institut für Technologie\, Campus Nord (ehemals Forschungszentrum Karlsruhe GmbH)\, am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse.\nNach der Habilitation (1981) wurde er 1988 zum Professor für Philosophie an der AdW ernannt. 2000 erfolgten die Bestellung zum Honorarprofessor für Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie die Berufung zum Gastprofessor an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Matej-Bel-Universität Banská Bystrica (Slowakische Republik)\, 2011 die Ernennung zum Professor e.h. der Schlesischen Universität Katowice. Darüber hinaus lehrte er an der Humboldt-Universität zu Berlin\, der TH Wismar und der Technischen Hochschule (Polytechnikum) Rzeszów.\nEr ist als Herausgeber\, Mitherausgeber\, Autor oder Mitautor an etwa 400 Buch- und Zeitschriftenpublikationen beteiligt. \nProf. Fleischer ist Verfahrenstechniker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 2004\, deren Klasse Naturwissenschaften und Technikwissenschaften er als Sekretar vorsteht. Bis zur Emeritierung leitete er das Fachgebiet Lebensmittelverfahrenstechnik an der Technischen Universität Berlin sowie das traditionsreiche Berliner Zuckerinstitut und war Dekan der Fakultät für Prozesswissenschaften der Technischen Universität. \nAbstract:\nDie Referenten teilen die Interpretation\, dass die aus guten Gründen beharrlich betonte Leibniz’sche Devise „theoria cum praxi“ nicht bloß bedeutet\, „man müste gleich Anfangs das Werck samt der Wissenschaft auf den Nuzen richten“(1)\, sondern ein – zumindest hinsichtlich seiner Universalität bisher leider gescheitertes – umfassendes Konzept meint\, wie Hermann Klenner in einem Plenarvortag(2) in der Sozietät begründete. Nämlich\, die Wissenschaft zu vergesellschaften\, die Gesellschaft mit ihr zu imprägnieren\, dabei Theorie und Praxis zur Einheit zu verbinden und gerade so wahrzunehmen\, das gesamte gesellschaftliche Leben zu durchdringen und vor allem in diesem Sinn zu verändern(3)– mit alledem letztendlich dem Gemeinwohl zu dienen. In Einem: Theoria cum praxi et bonum commune zu verflechten und adäquat zu realisieren. Diese leitmotivische Verknüpfung verdanken wir unserem Mitglied Hans Sünkel\, der die Sentenz für ein geowissenschaftliches Themenfeld im Jahr 2015 explizieren will. Unter diesem Signum können sich in loser Folge weitere Beiträge anschließen. \nDie beiden Vorträge des Kolloquiums am 9. Oktober 2014 sowie die anschließende – hoffentlich rege und weiterführende interdisziplinäre – Diskussion beider Klassen der Leibniz-Sozietät\, wollen die exemplarisch herausragenden wissenschaftlichen und gesellschaftspraktischen Felder der Technik und Technologie erörtern\, die faktisch kaum trennbar\, allerdings in ihrer wechselseitigen Bedingtheit unter verschiedenen Aspekten sachdienlich und zielorientiert akzentuierbar sind. \nDer Träger der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Medaille Günter Spur resümiert seine diesbezüglich reichen Erfahrungen in dem Satz: „Technik\, Technologie und Technikwissenschaften bilden eine Begriffsgemenge unklarer Abgrenzung“ \nAndererseits verzeichnet und belegt die Literatur zahllose Bemühungen\, um Technik und Technologie eingehender zu erkennen. Wissen wir aber tatsächlich\, was Technik\, was Technologie ist\, wenn wir Hegels Bewertungen aus der Vorrede der Phänomenologie des Geistes folgen? \n„Das Bekannte überhaupt ist darum\, weil es bekannt ist\, nicht erkannt. Es ist die gewöhnlichste Selbsttäuschung wie Täuschung anderer\, beim Erkennen etwas als bekannt vorauszusetzen\, und es sich ebenso gefallen zu lassen.“(4) \nDie eigentliche Analyse der zitierten komplexen Begriffsmenge und der ihnen zugrundeliegenden  Gegebenheiten bedürfte systematischer wissenschaftshistorischer\, wissenschaftspragmatischer und wissenschaftssystematischen Gesichtspunkte und Strategien. Das kann mit dem Kolloquium insbesondere seinen einführenden Kurzbeiträgen\, natürlich nicht geleistet werden. Dennoch sollen sie unterstützende Anregungen vermitteln\, die der inter- und transdisziplinären Diskussion und praktischen Folgerungen für Arbeit der Sozietät dienen können. \nIm Teil 1 wird Gerhard Banse dem Thema:\nTechnikverständnis – eine unendliche Geschichte \nund im Teil 2 Lutz-Günther Fleischer dem Thema:\nTechnologie: techné und epistémé\nfolgen. \nTechnik ist so alt wie die Menschheit selbst\, sie ist alltäglich\, selbstverständlich\, allgegenwärtig! [„tacit presence“]\, eine wirkmächtige (geschichtsträchtige/-gesellschaftsverändernde) Kraft. Unsere Welt\, unsere Kultur\, unser Leben sind weitgehend technikbasiert! [„Technische Zivilisation\, Technische Kultur“].\nJeder hat eine bestimmte Vorstellung von Technik\, die (auch) auf den beruflichen und privaten Erfahrungen im Umgang mit ihr\, auf Hoffnungen und Wünschen\, auf Ängsten und Befürchtungen\, auf Prognosen und Visionen\, auf Akzeptanz bzw. Nichtakzeptanz usw. beruht.\nIm ersten Beitrag wird es um die Technik als Teil unserer Lebenswelt in einer mehr „statischen Weise gehen\, d.h. weniger  um die „Dynamik“ des Technischen im Sinne von „Werden und Vergehen“\, „technischer Entwicklung“\, „Technikgenese“\, „technischer Evolution“\, „technischer Fortschritt/technischer Revolution“\, „technischer Onto-/Phylogenese“. Berücksichtigt wird die aktuelle (wie historische!) Vielgestaltigkeit von Technik: Nanopartikel\, mikromechanische Objekte\, einfache Maschinenelemente\, Geräte\, Bauwerke\, technische Anlagen\, komplizierte chemische Synthesen\, weltumspannende Informations- und Kommunikationsnetze; Konsumtions- und Produktions-Technik. \nTechnologien sind multiskalige\, offene\, funktionsbestimmte\, ganzheitlich operierende\, hoch komplexe\, emergente dynamische Gesamtheiten/Ganzheiten mit typischen (schon gegebenen oder geschaffenen)  Kooperations- und Organisationsformen zwischen ihren konstituierenden\, integrierten Subsystemen und charakteristischen Relationen/Interaktionen.\nIm zweiten Beitrag wird die Technologie in ihrer dialektischen Einheit von techné und epistémé (Aristoteles: Nikomachische Ethik)\, von Ontischem und Kognitivem als Dualität praxisorientierter\, objektiv-realer Prozess-Systeme (Sachsysteme) und erkenntnisorientierter\, akkumulierender und systematisierender Wissens-Systeme (Theoriensysteme). diskutiert.\nTechnologien generieren und manifestieren generell Strukturen (Ordnungen) und schaffen Gebrauchswerte; sie bedürfen für ihre Entwicklung\, das Betreiben und Analysieren zwingend der Inter- und Transdisziplinarität  und prägen sie zudem praktisch sowie theoretisch aus. Ihre elementare Basis bilden MINT-Kompetenzen\, Wissen\, Fähigkeiten\, Fertigkeiten\, sowie Einstellungen und Wertvorstellungen. \nIn der Sachebene subsumiert der Oberbegriff Technologie das effiziente Gestalten\, Verrichten und Beherrschen zielgerichteter menschlicher Handlungen in kooperativen (Arbeits)Prozessen auf individuellem\, handwerklichem\, manufakturellem oder industriellem Niveau mit originären oder hinzugezogenen (eigens dafür geschaffenen) Assistiven.  Er umfasst  das organisierte und optimierte\, unmittelbare oder mittelbare\, finale\, Zusammenwirken des Menschen mit relativ souveränen Subsystemen: Artefakten und/oder operationellen Agentia (Stoffen\, Energien\, Informationen aller Art): der artefaktischen und ‚maschinenlosen’ Technik – Arbeitsmitteln zur effektiv gestalteten und effizient zu vollziehenden\, systematischen Veränderung von Stoffen\, Energien\, Informationen oder anderen komplexen Entitäten aus der Tatsachen- und/oder Vorstellungswelt (Arbeitsgegenständen) in ihren räumlichen Positionen\, in den Zeitkoordinaten\, ihrer (äußeren) Form und Gestalt und/oder ihrer (inneren) Qualität (Konversion/Transformationen) \nZur  hervorstechenden  Gruppe der emerging technologies\, die gegenwärtig und mindestens in diesem Dezennium anhaltend\, mit ihren außerordentlichen Entwicklungspotentialen in überragender Weise das gesellschaftliche Erkenntnis- Kreativitäts- und Produktivitätsniveau\, die materiell technische Basis sowie die soziale Umwelt stimulieren und verändern gehören neben den Biotechnologien\,  einigen Informationstechnologien\, wie der Mensch-Maschine-Kommunikation\, der drahtlosen Datenübertragung\, dem digitalen ‚Abrufdruck‘ (print-on-demand)\, der fortgeschrittenen Robotik sowie den Nanotechnologien\, die zu exponierenden Kognitionstechnologien. \nSeit Beginn dieses Jahrtausends ist darüber hinausgehend im Kontext mit den anwendungsoffenen und rasch evolvierenden converging sciences and technologies die Konvergenz von vier Schlüsseltechnologien zu beobachten: Die Nano-\, Bio-\, Informations- und Kognitions- bzw. Neurotechnologien gehören zu den herausragenden Versionen der converging technologies\,. die zugleich von der fortschreitenden Transdisziplinarität zeugen. Für sie hat sich die  – aus dem Englischen abgeleitete- Abkürzung NBIC etabliert. \nAnmerkungen:\n(1) Leibnizens Denkschrift in Bezug auf die Einrichtung einer Societas Scientiarum et Artium in Berlin vom 24./6. März 1700. In: Werner Hartkopf\, Gert Wangermann: Dokumente zur Geschichte der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1700 bis 1990. Berlin / Heidelberg / New York 1991. Dokument Nr. 19\, S. 216-218\, hier S. 217. \n(2) Hermann Klenner: Leibnizens Denkschriften vom 26. März 1700 „eine societatem scientiarum et artium zu fundiren“ und das Reglement der königlich-preußischen „Societät der Wissenschaften allhier“ vom 3. Juni 1710. In: Sitz. Ber. d. Leibniz-Sozietät 110 (2011)\, S. 41-106\, hier S. 89-91. \n(3) Leibnizens Denkschrift in Bezug auf die Einrichtung einer Societas Scientiarum et Artium in Berlin vom 24./6. März 1700. In: Werner Hartkopf\, Gert Wangermann: Dokumente zur Geschichte der Berliner Akademie der Wissenschaften von 1700 bis 1990. Berlin / Heidelberg / New York 1991. Dokument Nr. 19\, S. 216-218\, hier S. 217. \n(4)  \, Gottfried Wilhelm Friedrich Hegel: Phänomenologie des Geistes. Vorrede. Leipzig 1949\, S. 28; (H.d.V. – G.B.) \n 
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SUMMARY:Besichtigung des KKW Rheinsberg am 24. September 2014
DESCRIPTION:Die Mitglieder der Sozietät werden eingeladen zur Besichtigung der Baustelle “Rückbau des  KKW Rheinsberg”. \nZur Besichtigung des KKW Rheinsberg werden benötigt: \n– Name\, Vorname; \n– geb. am;\n– Personalausweisnummer; \nTermin: 24. September 2014  13:00 – 16:00\nOrt: Energiewerke Nord GmbH Betriebsteil Kernkraftwerk Rheinsberg Am Nehmitzsee 1 16831 Rheinsberg \nMeldung der Daten bis zum 10. September an:\nDr. Norbert Mertzsch\nVerein Brandenburgischer Ingenieure und Wirtschaftler e.V.\nMenzer Str. 39\n16831 Rheinsberg\nTel.: (033931) 37111\nFunktel.: 01711786892\nE-Mail: mertzsch@t-online.de \nVon Berlin erfolgt die Anreise über die B 96. In Gransee bitte in Richtung Neuglobsow abbiegen und bis Menz fahren. In Menz in Richtung Fürstenberg abbiegen (Lindenstraße). Dieser Straße bis zu einer Brücke folgen und danach links abbiegen in die Roofenstraße. Dort befindet sich auch ein Hinweisschild zum KKW.\nDieser Straße bis zum Parkplatz des KKW folgen (Siehe auch Anfahrtskizze bzw. google-Karte). \nDie Nutzung eines Navigationsgerätes führt nicht zum KKW.  \nTreffpunkt ist der Eingang zum KKW Rheinsberg.
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LOCATION:Energiewerke Nord GmbH\, BT KKW Rheinsberg\, Am Nehmitzsee 1\, Rheinsberg\, 16831 
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SUMMARY:September-Sitzung des Plenums der Leibniz-Sozietät
DESCRIPTION:Die Leibniz-Sozietät lädt zur planmäßig am 11. September 2014 stattfindenden Plenar-Sitzung ein\, auf der der folgende Vortrag gehalten und zur Diskussion gestellt wird: \nJörg Rösler (MLS) \nKurzfristige und langandauernde Wirkungen der Kriegswirtschaft in der UdSSR und den USA während des Zweiten Weltkrieges.\n13.30 bis 17.00 Uhr \nOrt: BVV-Saal \nC.V.:\nProf. Roesler ist Wirtschaftshistoriker und Mitglied der Leibniz-Sozietät seit 1996. Er studierte ab 1959 Wirtschaftswissenschaften und Geschichte an der Humboldt-Universität\, arbeitete am dortigen Institut für Wirtschaftsgeschichte und ab 1974 am von Jürgen Kuczynski gegründeten Akademieinstitut in Berlin. Er hielt Vorlesungen zur Wirtschaftsgeschichte der DDR\, Deutschlands und Osteuropas. Nach 1991 untersuchte er Probleme der Transformation von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft in Ostdeutschland und den osteuropäischen Ländern. Seine Lehrtätigkeit setzte er bis 2006 fort\, u. a. an der Universität der Künste\, Berlin\, und als Gastprofessor in Liverpool\, Montreal\, Toronto und Portland/Oregon (USA). Sein jüngster Beitrag zum Thema Kriegswirtschaft war der Vortrag „War time economy – model of the planned economy? Considerations of an economic historian“ auf einer internationalen Konferenz anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des 1. Weltkrieges in Kaliningrad (Russische Föderation) Ende Juni 2014. \nAbstract:\nDas 20. Jahrhundert\, das „Jahrhundert der Extreme“\, brachte die Kriegsökonomie hervor\, die durch die Ausrichtung aller wirtschaftlichen Aktivitäten eines Landes auf die Verteidigung bzw. auf den Sieg in einem militärischen Konflikt gekennzeichnet ist\, und zwar unter den Bedingungen des voll ausgereiften Industriezeitalters mit seinem selbst dem 19. Jahrhundert gegenüber vervielfachten Produktions- und Zerstörungspotenzial.\n Im Vortrag geht es in erster Linie um die ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Kriegseintritt\, Kriegsverlauf und Kriegsbeendigung auf die Wirtschaften der USA und der UdSSR 1941-1945. Beantwortet wird anhand der Analyse des Geschehens im „Hinterland“ die Frage\, ob es sich bei der Kriegsökonomie um eine Wirtschaftsform sui generis handelt. Die beiden Länder wurden einerseits ausgewählt\, weil sie für einen Vergleich genügend Gemeinsamkeiten aufwiesen – zögerliche Kriegsvorbereitung\, erzwungener Kriegseintritt\, großes Bevölkerungs- und gewaltiges Wirtschaftspotenzial\, siegreicher Abschluss. Ihre Auswahl erfolgte andererseits\, weil sie die Kriegswirtschaft auf der Basis ordnungspolitisch grundsätzlich unterschiedlicher „Friedenswirtschaften“ aufzubauen hatten: Die USA galten als Prototyp einer Marktwirtschaft\, die UdSSR als Prototyp der Planwirtschaft. Wieweit erschwerte bzw. erleichterte diese Ausgangsbasis die Anpassung beider Volkswirtschaften an die Bedingungen der Kriegsökonomie? Drittens wird nachgewiesen\, dass die 1941-1945 gesammelten Erfahrungen mit der Kriegswirtschaft sich ordnungspolitisch langfristig auf die plan- bzw. marktwirtschaftlichen Strukturen beider Länder auswirkten. \n 
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